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DE1571272C - Detonationszundschnuranschluß - Google Patents

Detonationszundschnuranschluß

Info

Publication number
DE1571272C
DE1571272C DE1571272C DE 1571272 C DE1571272 C DE 1571272C DE 1571272 C DE1571272 C DE 1571272C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
detonation
probe
detonation fuse
explosive
diameter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert C Holhster Calif Allen (V St A) A24b 5 10
Original Assignee
McCormick Selph Associates Inc , Holhster, Calif (V St A)
Publication date

Links

Description

1 2
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen stoff-Anordnung auf ein geeignetes Kleinstmaß, das Detonationszündschnuranschluß für eine oder meh- nötig ist, um noch mit Sicherheit eine Detonation rere Detonationszündschnüre, der dadurch gekenn- auszulösen, wird eine dementsprechende Verkleinezeichnet ist, daß zur Übertragung der beim Zünden rung der Gesamtmenge des erzeugten Gases erreicht, entwickelten Gase und der entstehenden Druckwelle, S Als Folge hiervon wird eine Detonationsfortleitung gegebenenfalls über eine Hilfsladung auf die Spreng- durch Sonden kleinen Durchmessers in das entspreladung das an die Sprengladung angrenzende Ende chende Anschluß-Stück hinein erreicht,
der Zündschnüre mit einem an sich bekannten Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Deto-Schnellverschlußteil versehen ist, das seinerseits über nationszündschnuranschlusses besteht darin, daß ein Dichtringe und Federn mit einem Sondenkörper io Ausströmen von hochgradig gefährlichen Partikeln verbunden ist, der eine Axialbohrung aufweist, deren während der Detonation vermieden wird.
Durchmesser kleiner als der Durchmesser der Deto- Das Wesen vorliegender Erfindung wird nun an nationszündschnurseele ist, und an dessen vorderem ■■ Hand der F i g. 1 bis 5 weiterhin erläutert. E.s zeigt
Ende eine Sonde angebracht ist, in die die Detona- F i g. 1 eine Seitenansicht, teilweise aufgeschnitten, tionszündschnurseele hineinragt und die gegebenen- 15 des. Detonationszündschnuranschlusses in Schnellfalls eine Hilfsladung aufweist, wobei der Außen- Verschluß-Ausführung,
durchmesser der Sonde dem Innendurchmesser der F i g. 2 eine weitere Ausführungsform der Erfin-
Halterung bzw. des Basisstückes bzw. des Stoßzün- dung, bei der umhüllte Detonationszündschnur-
ders entspricht. anschlüsse in Zweifach-Ausführung in einem Zeit-
Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind bei 20 zündergehäuse enden,
diesem Detonationszündschnuranschluß eine Mehr- F ig. 3 eine weitere Ausführungsform, bei der meh-
zahl von Sonden in einem Basisstück bzw. in einer rere umhüllte Detonationszündschnuranschlüsse in
Vierwegeverzweigung angeordnet, wobei die Sonden- einem Verzweigungsteil enden,
enden jeweils zusammentreffen bzw. zusammen- F i g. 4 eine weitere Ausführungsform, bei der der
stoßen. 35 umhüllte Detonationszündschnuranschluß mit dem
Nach einer weiteren Ausführungsform sind Explo- Bereich, der im Durchmesser verkleinert ist, in einem, sivstoffzünder in Zweifachausführung bzw. deren durch eine feste Wand hindurchwirkenden Initial-Sonden von verkleinertem Durchmesser mittels eines zünder endet und
Schnellverschlußteils an einer ummantelten Verzöge- F i g. 5 eine weitere Ausführungsform, bei der mehrungsanordnung angeschlossen, die aus einem oberen 30 rere umhüllte Detonationszündschnuranschlüsse in Gehäuse besteht, wobei die beiden Sondenenden im einer einzigen Sonde mit verkleinerter Querschnitts-Bereich eines Kolbens zusammenstoßen. . fläche enden.
Ferner kann zwischen der mittels eines Schnell- Die verschiedenen Ausführungsformen des er-
verschlußteils an ein Explosivstoffsystem angeschlos- findungsgemäßen Detonationszündschnuranschlusses
senen Sonde und dem Explosivstoffsystem eine 35 haben folgende gemeinsame fortschrittliche Eigen-
Dämpfungsscheibe angeordnet sein. schäften:
Nach einer weiteren Ausführungsform des erfin- Die verkleinerten Querschnittsflächen sowohl der dungsgemäßen Detonationszündschnuranschlusses er- hintereinander angeordneten Explosivstoffe als auch folgt die Zündung durch Stoßwellen durch eine die der Zünder-Anschlußenden, die den detonierenfeste Wand hindurch, die eine öffnung zwischen 40 den oder verpuffenden Hilfs- oder Zusatz-Ladungen Explosionsherd und Außenwelt vermeidet." ausgesetzt sind, vermindern die Kräfte, die auf die
Es wurden bereit^ zahlreiche Möglichkeiten für Befestigungsorgane während der Detonation oder der die Anordnung eines Detonationszündschnuranschlus- Verpuff ung wirken, auf ein solches Maß, daß sie mit ses in einem Explosiv- oder einem explosiv-mechani- großer Sicherheit von den Verbindungsstücken in sehen System beschrieben. Diese bekannten Anord- 45 Schnell-Verschluß-Ausführung, die eine relativ nungen waren jedoch nicht in der Lage, die in hohem geringe Festigkeit haben, ausgehalten werden.
Maße gefährlichen Partikel zusammenzuhalten, die Die Erfindung ist auch bei in Längsrichtung angeentstehen, wenn der eingesetzte Detonationszünd- ordneten Explosivstoffzündern, wie z. B. den »mild schnuranschluß und darauf folgend die Sprengladun- detonierenden« Zündern des MDF-Typs anwendbar, gen zur Detonation gebracht werden. In dem Bestre- 50 Diese länglichen Explosivstoffzünder sind beispielsben, diese Partikel zusammenzuhalten, wurden einige weise unter den Handelsbezeichnungen »Pyrocöre« Anordnungsarten mit Gewindeanschlußteilen der Art und »Primacord« bekannt. Prinzipiell sind alle Arten beschrieben, wie sie bei Hochdruck-Rohrleitungen von flexiblen, länglich geformten Ladungen für die benutzt werden. Diese Einschraub-Verbindungen Zwecke der vorliegenden Erfindung brauchbar. (Verschraubungen) sind nicht nur teuer, sondern ihre 55 Durch die Verminderung der Querschnittsfläche der Befestigung an den Aufnahmeorganen ist auch unbe- Anschlußladung können Halterungen mit relativ quem und zeitraubend. geringer Festigkeit angebracht werden, um die hoch-Vorliegende Erfindung schafft demgegenüber einen gradig gefährlichen Partikel vollständig zusammen-Detonationszündschnuranschluß, bei dem ein Ende zuhalten, die durch die Detonation oder Verpuffung des Detonationszündschnuranschlusses in seiner 60 explosiver Ladungen erzeugt werden.
Querschnittsfläche verkleinert, als längliche Sonde In Fig. 1 ist ein Detonationszündschnuranschluß umhüllt und in eine Schnellverschluß-Kupplung ein- gezeigt, der allgemein mit 10 bezeichnet ist und der gesetzt wird. in einem Sondenkörper 12 endet, der eine Axial-
In ähnlicher Weise wird die Querschnittsfläche der bohrung 32 mit verkleinertem Durchmesser aufweist,
zu zündenden Ladung in dem zugehörigen Anschluß- «5 Der Abschnitt 15 des Zünders 10 mit verkleinertem
organ der Explosivstoff-Anordnung verkleinert. Durchmesser erstreckt sich durch die Axialbohrung
Durch die Verkleinerung der Querschnittsfläche des 32 bis über den Sondenkörper 12 hinaus als eine
Detonationszündschnuranschlusses und der Explosiv- Sonde 20, in deren Bereich er völlig ummantelt ist
von einem Paßstück aus Aluminium oder aus rostfreiem Stahl. Eine Hilfs- oder Zusatzladung 22 kann, braucht jedoch nicht benutzt zu werden. Ein Schnell-Verschlußteil 14 in Bajonett-Ausführung kann zusammen mit einem beliebigen Dichtring 16 und mit Federn 18 angewandt werden. Die ganze Schnell-Verschluß-Anordnüng kann in die angrenzende, durch den Explosionsdruck beanspruchte Halterung 24 eingesetzt werden, die mit entsprechenden Bohrungen 34 in der Explosions-Leitungs-Kammer 26 versehen ist und die Stifte 28 aufweist, zum Eingreifen in entsprechende öffnungen 30 in dem Schnellverschlußteil 14. Die Detonationszündschnurseele trägt das Bezugszeichen 10 a.
In F i g. 2 sind zwei gleiche, umhüllte Detonationszündschnuranschlüsse 10, die in Sonden 20 mit verkleinertem Kreisquerschnitt enden, gezeigt, die in einer Zeitzünder-Vorrichtung mit ihren Enden zusammenstoßend angeordnet sind, die aus einem Basisstück 35 aus Stahl mit Cadmium-Auflage besteht, das mit einem oberen Gehäuse 48 aus Stahl ,. mit Cadmium-Auflage unter Verwendung der j ) O-Ringe 38 und 42 verschraubt ist. Ein Kolben 44, der über dem Abscherstift angebracht ist, kann in der Nähe der perkussionsgezündeten Verzögerungsanordnung 46 angeordnet werden, die an die Hauptladung 50 angrenzt. Am oberen Ende der Hauptladung 50 kann ein Verschluß 52 angebracht werden.
In F i g. 3 wird eine weitere Ausführungsform dargestellt, die es ermöglicht, vier umhüllte Detonationszündschnuranschlüsse 10 an eine Vier-Wege-Verzweigung 54 auf Schnellverschlußart anzuschließen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in Fig. 4 dargestellt, bei dem der umhüllte Detonationszündschnuranschluß 10 an einem Zünder 56, der durch Stoßwirkung durch eine feste Wand hindurch zündet, angeschlossen ist, der die zu zündende Ladung 58, die »Stoßladung« 60 und den Endverschluß 62 enthält.
Eine weitere Ausführungsform wird in F i g. 5 gezeigt, bei der mehrere umhüllte Detonationszündschnuranschlüsse 10 in einem Oberteil 64 aus PoIyteträfluoräthylen (Teflon) enden, das seinerseits ein \. Sondengehäuse 66 beinhaltet, das aus Aluminium bestehen kann. Die Ausgießmasse 68 kann dazu benutzt werden, die im Durchmesser verkleinerten Abschnitte 70 der einzelnen Zünder einzuhüllen, die konzentrisch innerhalb einer einzigen Sonde 120 mit verkleinerte Querschnittsfläche angeordnet sind, die sich durch das Sondengehäuse 66 erstreckt. Eine Zusatzladung 122 kann am. Ende der Sonde 120 angeordnet werden. Die Ausgießmasse 124 und der Einschlagring 126 können angewandt werden, um die Sonde 120 an dem Sondengehäuse 66 zu befestigen. Die Sonde 120 kann dann an ein Explosiv-System mit verkleinertem Kreis- oder anderem Querschnitt angeschlossen werden, ähnlich den anderen Ausführungsbeispielen dieser Offenbarung.
Der erfindungsgemäße Detonationszündschnuranschluß beruht auf der Verkleinerung der Fläche, die dem Druck ausgesetzt ist, der durch die explodierenden oder verpuffenden Ladungen erzeugt wird, bis auf ein absolutes Minimum. Dies wird durch die -Verkleinerung des Stangendurchmessers des Explosivstoffes an dem Befestigungsteil auf das ungefähre Minimum erreicht, das nötig ist, um eine Detonation mit Sicherheit auszulösen. Bei dicken Detonationszündschnuranschlüssen, z. B. bei den unter der Handelsbezeichnung »Primacord« bekannten, ist eine Verkleinerung der Explosivstoffmenge erforderlich, die in Längsrichtung im Bereich des Befestigungsorgans angeordnet ist. Bei dünnen Detonationszündschnuranschlüssen, z. B. bei solchen des MDF-Typs, ist lediglich eine Verkleinerung der Querschnittsfläche bis auf den mit blanken? Metall umhüllten Kern des Explosivmaterials nötig. So beinhaltet z. B. die in Fig. 1 gezeigte Anordnung den
ίο umhüllten Detonationszündschniiranschluß 10, der eine kleiner gemachte Querschnittsfläche von etwa 0,45 cm2 aufweist. Diese wurde bis auf den mit blankem Metall umhüllten Kern des MDF-Explosivstoffes verkleinert, der eine Querschnittsfläche im Befestigungsorgan von nur etwa 0,01 cm2 aufweist.
Diese Verkleinerung des Querschnitts des Explosivmaterials vermindert nicht nur die Gesamtmenge des bei dicken, länglichen Ladungen erzeugten Gases, sondern gestattet auch die Übertragung der Detonation durch »Sonden« kleinen Durchmessers in das Kupplungsorgan hinein.
Ein typisches Kupplungsorgan für die Anwendung der Erfindung wird in F i g. 1 gezeigt. Das Gas oder der Druckstoß, erzeugt durch die Detonation einer Zusatzladung 22 am Ende der eingesetzten Sonde oder von zusätzlich detonierenden oder verpuffenden Ladungen, die in dem Befestigungsorgan untergebracht sind, wird durch die Verbindungsko'nstruktion darauf beschränkt, nur auf die Fläche zu wirken, die der Querschnittsfläche der Sonde entspricht. Mit solch einer kleinen Fläche, die dem Stoß und/oder dem hohen Druck ausgesetzt ist, ist nur ein relativ kleines, leichtes Kupplungsorgan erforderlich, um die Sonde und alle hochgradig gefährlichen Partikel und Gase davor zu bewahren, aus dem Halteorgan herausgeschleudert zu werden. So ist z. B. nur ein Bajonett-Schnell-Verschlußteil 14 des Standardtyps »Bendix«, »Pygmy PT« erforderlich, um ein typisches Organ zur Aufnahme von länglichen Ladungen
zu halten. Lediglich kleine Abänderungen der Sonde 20, wie z. B. der Ersatz von Stahl durch Aluminium, wird der dünnwandigen Sonde genügend Festigkeit verleihen, so daß die Ausdehnung der Sonde durch die in ihr sitzende, detonierende Stange aus Explosivstoff die Sonde in der Tat in die Halterung 24 einschweißen wird. Auf diese Weise wird sogar ein mehr im positiven Sinn wirkender Halteeffekt gewährleistet, der häufig darin resultiert, daß auf das Schnellverschlußteil 14 keine Kraft während der Detonation der Sprenganordnung ausgeübt wird. In diesem Fall dient das Schnellverschlußteil lediglich zum Zusammenbauen und zum Halten des länglichen Explosiveinsatzes, der an dem Anschlußteil angebracht ist.
Die in Fig. 1 gezeigte Anordnung beinhaltet eine
Einsatzöffnung 128 im Kupplungsstück 12, um das Umhüllungsgespinst und die Kunststoffumhüllung der Detonationszündschnur bequem unterzubringen. In der Praxis hat sich gezeigt, daß die in Fig. 1 gezeigte Anordnung fähig ist, die Detonationszünd-
schnur vor und nach dem Zünden festzuhalten, und zwar sogar bei Tiefsttemperaturen von —173° C. Die Fähigkeit dieser Art von Befestigung, die gezündete Detonationszündschnur zu halten, ist direkt auf die Verkleinerung der Ouerschnittsfläche des CDF-
Explosivmaterials zurückzuführen, die dem Explosionsstoß· und -druck ausgesetzt ist.
Es können eine ganze Anzahl von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung benutzt werden,
um die im Durchmesser verkleinerten Sondenenden an dem länglichen Explosivmaterial anzuschließen und zu halten oder das Befestigungsorgan an das Aufnahmeorgan anzuschließen und zu halten. Auch kann die Erfindung im Zusammenhang mit praktisch jeder Ladung aus länglichem Explosivstoff benutzt werden. Vorläufige Versuche beschränkten sich auf die im folgenden aufgeführten Fälle, einzeln oder kombiniert, bei denen sie sich als erfolgreich erwiesen:
a) Einlöten und/oder mechanisches Eindrücken zum Zwecke des Anbringens der Anordnung an das längliche Explosivmaterial,
b) Anordnen von einem bis zu sechs Zündschnüren, die in einem einzigen Befestiguhgsorgan enden, wie in F i g. 5 gezeigt wird,
c) Benutzung von Detonationszündschnüren der PETN- und RDX-Typen mit einer Seele von einem und zwei Adern pro Strang,
d) die Benutzung einer, die Querschnittsfläche beschränkenden Prallscheibe in dem Aufnahmeorgan, ·
e) die Benutzung von Befestigungsorganen aus AIu- * minium und Stahl und
f) die Anwendung einer, in die Sonde eingesetzten, zusätzlichen Hilfsladung 22.
Im Hinblick auf die hr der Praxis gemachten Erfahrungen mit Kupplungsteilen, die mit Gewinden versehen sind, des Typs der Hochdruckverschraubungen, ist die Erfindung schwerpunktsmäßig auf die Anwendung von Schnellverschluß-Anschlüssen an den Kupplungsanordnungen gerichtet oder auf Schraubanschlüsse mit nur geringer Festigkeit. Praktisch ist jede pneumatische, hydraulisohe oder elektrische Schnellverschluß-Anordnung ohne weiteres geeignet, im Sinne der Erfindung benutzt zu werden. Einige der Einzelteile, die ohne weiteres für die Anordnung, die Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, geeignet sind, werden in den F i g. 2 bis 5 · gezeigt. Komplette Leistungsverzweigungen für die Durchführung einer Anzahl von gleichzeitigen Funktionen können ebenfalls durch die Anwendung der Erfindung auf die Kupplung verschiedener Leitungsstränge aus länglichem Explosivmaterial benutzt . werden. Die Detonation solcher Systeme wird die Erzeugung von Schrapnell oder gefährlicher Bruchteile verhindern, ausgenommen die Fälle, bei denen die Erzeugung solcher Teile gewünscht wird, wie z. B. bei Sprengkapseln, bei Sprengladungen und bei Zerlegungsladungen. .
Es können verschiedene Arten von Verbindungselementen angewandt werden, wobei das Maß der Verkleinerung des Querschnitts sowohl der Detona
tionszündschnur als auch der Explosivstoffanordnung variierbar ist.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Detonationszündschnuranschluß für eine oder mehrere Detonationszündschnüre, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der beim Zünden entwickelten Gase und der entstehenden Druckwelle, gegebenenfalls über eine Hilfsladung, auf die Sprengladung das an die Sprengladung angrenzende Ende der Zündschnüre (10) mit einem an sich bekannten Schnellverschlußteil (14) versehen ist, das seinerseits über Dichtringe (16) und Federn (18) mit einem Sondenkörper (12, 66) verbunden ist, der eine Axialbohrung (32) aufweist, deren Durchmesser kleiner als der Durchmesser der Detonationszündschnurseele (10 α) ist, und an dessen vorderem Ende eine Sonde (20) bzw. (120) angebracht ist, in die die Detonationszündschnurseele (10 a) hineinragt und die gegebenenfalls eine Hilfsladung (22) bzw. (122) aufweist, wobei der Außendurchmesser der Sonde dem Innendurchmesser der Halterung (24) bzw. des Basisstückes (36) bzw. des Stoßzünders (56) entspricht.
2. Detonationszündschnuranschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Sonden (20) bzw. (120) in einem Basisstück (36) bzw. in einer 4-Wege-Verzweigung (54) angeordnet sind, wobei die Sondenenden jeweils zusammentreffen bzw. zusammenstoßen.
3. Detonationszündschnuranschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Explosivstoffzünder in Zweifachausführung bzw. deren Sonden von verkleinertem Durchmesser mittels eines Schnellverschlußteils (14) an einer
. ummantelten Verzögerungsanordnung /46) angeschlossen sind, die aus einem oberen Gehäuse (48) besteht, wobei die beiden Sondenenden im Bereich des Kolbens (44) zusammenstoßen.
4. Detonationszündschnuranschluß nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der mittels Schnellverschlußteil (14) an ein Explosivstoffsystem angeschlossenen Sonde (20) bzw. (120) und dem Explosivstoffsystem eine Dämpfungsscheibe angeordnet ist.
5. Detonationszündschnuranschluß nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Detonationszündschnur (10) an einen Zünder (56), der durch Stoßwirkung durch eine feste Wand hindurch zündet, angeschlossen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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