[go: up one dir, main page]

DE157069C - - Google Patents

Info

Publication number
DE157069C
DE157069C DENDAT157069D DE157069DA DE157069C DE 157069 C DE157069 C DE 157069C DE NDAT157069 D DENDAT157069 D DE NDAT157069D DE 157069D A DE157069D A DE 157069DA DE 157069 C DE157069 C DE 157069C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cheek
slide
clamping
shield
spoke
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT157069D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication of DE157069C publication Critical patent/DE157069C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H7/00Manufacture of wood-rimmed wheels, e.g. cart wheels, steering wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/10Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only
    • B23Q35/101Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only with a pattern composed of one or more lines used simultaneously for one tool
    • B23Q35/105Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only with a pattern composed of one or more lines used simultaneously for one tool of two lines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Hölzerne Radspeichen haben bekanntlich in der Regel runde Schäfte und mit der Radnabe zu verbindende Kopfenden mit sogen. »Schilden«, d. h. Teile mit flachen, spitz zulaufenden Stirnflächen (s. beispielsweise Fig. 6 und 8 der Zeichnung). Das Gleiche gilt für sehr viele hölzerne Werkzeugstiele. ' Bis heute werden solche Radspeichen bezw. Werkzeugstiele aus rechteckigen Holzstücken zumeist
ίο vermittels des sogen. Zieheisens hergestellt, was eine sehr mühsame und zeitraubende Arbeit ist. Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, welche im Querschnitt ovalrunde Radspeichen mit Schilden aus einem rechteckigen Holzstück selbsttätig zu schneiden gestattet. Als Werkzeug dient ein umlaufendes Rundschnittmesser. Der Erfin-dungsgegenstand besteht aus einer beweglichen Wange, welche durch Führungen in einer krummlinigen, für die Schildbildung erforderlichen Bahn an das Messer heranbewegbar geführt ist, und einem an dieser Wange geradlinig verschiebbaren, mit ihr lösbar gekuppelten Schlitten mit Spannvorrichtung zum Einspannen des Werkstückes (rechteckiges Holzstück), alles in solcher Anordnung, daß zunächst Wange und Schlitten zusammen zwecks Zuschneidens des Schildes der Speiche gegen das Messer hinbewegt werden können und dann der Schlitten nach Löskuppeln von der Wange für sich allein zwecks Rundschneidens des Speichenschaftes geradlinig an der festgestellten Wange vorgeschoben werden kann.
Die Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung -veranschaulichen in Oberansicht eine zur Bearbeitung von Speichen dienende Ausführungsform dieser Vorrichtung im Ruhezustand und während des Arbeitens.
Fig. 3, 4 und 5 sind Einzeldarstellungen.
Big. 6, 7 und 8 zeigen Beispiele von Radspeichen (für sich allein und in Anwendung), wie sie mit dieser Vorrichtung hergestellt werden können.
Es ist α (Fig. 1 und 2) ein wagerechter Arbeitstisch, durch dessen Mitte die senkrechte Welle b geht, die ein gabelförmig profiliertes Rundschnittmesser c trägt (Fig. 4). Diese Messerwelle wird mit großer Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt. Auf dem Tisch α ist zur Seite der Messerwelle b eine Wange d beweglich gelagert; ein Zapfen e derselben greift in einen geradlinigen Schlitz f des Tisches α (Fig. 3), während die Wange d andererseits mit einem bei g am Tisch drehbar gelagerten Handhebel h durch eine Schlitzzapfenverbindung zusammenhängt. Auf dem Tisch α ist eine Wangenführungsschiene i einstellbar und auswechselbar befestigt, welche mit einem krummlinigen, für die Schildbildung an der Speiche erforderlichen Schlitz j verseilen ist, in welchen ein Finger k der Wange d eingreift. Durch die Schlitzführung der Wange d (Schlitz f und Schlitz j) wird diese letztere, wenn sie durch Drehung des Hebels h auf dem Tisch vorgeschoben wird, gezwungen, eine entsprechend krummlinige Bahn in bezug' auf das Messer c aus-

Claims (2)

zuführen. Die Schlitzschiene i dient auch zur Begrenzung des Hubes der Wange d. Die Wange d ist mit einer schwalbcnschwanzförmigen Führung (Fig. 5) versehen, in welcher ein Schlitten m gleitbar angeordnet ist. Dieser Schlitten trägt vorn eine aus einer vorderen Backe η und einer hinteren Backe 0 mit je einer Spannschraube bestehende Spannvorrichtung zum Einspannen der als Werkstücke dienenden rechteckigen Holzstücke ν und ist mit einem Handgriff ρ zur Verschiebung des Schlittens m in der Wange d ausgestattet. Letztere ist mit einer Öffnung r (Fig. 5) und der Schlitten in mit einer Öffnung s versehen. Ein durch diese Öffnungen gehender Riegel t dient zur vorübergehenden Kupplung des Schlittens m mit der Wange d. Man bedient sich der beschriebenen A^orrichtung in der folgenden Weise: Nachdem ein Werkstück in Form eines rechteckigen Holzstückes ν zwischen die Backen η ο eingespannt und der Schlitten m mit der Wange d durch den Riegel t gekuppelt worden ist, wird der Antrieb der Messerwelle b eingerückt und durch Erfassen des Hebels h und des Griffes ρ die Wange mitsamt dem Schlitten 'vorgeschoben, wobei das Ganze zufolge der für die Wange vorgesehenen Schlitzführung in krummliniger Bahn an das Messer c heranbewegt und gegenüber diesem verschoben wird, so daß letzteres allmählich immer mehr einschneidend die Schildflächen, wie Fig. 8 zeigt, entstehen läßt. Mit Anlangen des Führungsfingers k der Wange am linken Ende des Schlitzes der Schiene i ist auch der Schild auf seiner ganzen Länge hergestellt. Dann wird der Riegel t zwecks Entkupplung hochgezogen und der Schlitten m allein, für welchen die nunmehr durch die Schiene i und durch fortgesetzte Einwirkung auf den Hebel h gegen Verstellung festgehaltene Wange die Führung bildet, mittels des Griffes ρ in dieser Wange vorgeschoben, so daß jetzt das Messer c den dem Speichenschaft entsprechenden Teil des Werkstückes auf der ihm zugekehrten Hälfte gleichmäßig bearbeitet und rund schneidet. Ist dies gänzlich zu Ende geführt, so wird der Hebel h im entgegengesetzten Sinne gedreht, um das einseitig bearbeitete Werkstück abzunehmen und nach Wenden und Wiedereinspannen auch seine andere Hälfe in gleicher Weise bearbeiten zu lassen. Auf diese Weise erhält man eine in dem Schaftteil ovalrunde und an einem Kopfende mit einem vorderen und einem hinteren Schild versehene Radspeiche. Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, besitzt der Schlitten m eine Reihe Löcher u, welche eine Verstellung der mittels Schrauben befestigten Spannbacke 0 am Schlitten ermöglichen, was für die Einspannung von in der Länge erheblich voneinander abweichenden Werkstücken in Betracht kommt. ' Zweckmäßigerweise wird des Radsturzes ■ wegen der hintere Schild der Speichen größer gemacht als der vordere. So z. B. ist in Fig. 6 bis 8 eine Speiche mit zwei ungleichen Schilden dargestellt; es ist nämlich w der ovalrunde Schaft, \ der Zapfen, χ der vordere und y der hintere, längere Schild der Speiche. Solche Änderungen in den Größenverhältnissen der Schilde der Speichen können durch Anwendung von Wangenführungsschienen mit zweckentsprechend gekrümmtem Schlitz erzielt werden. Die Vorrichtung kann nötigenfalls an einer schon bestehenden Holzbearbeitungsmaschine, wie z. B. Kehlmaschine, angebracht werden. Patent-A ν Sprüche:
1. Vorrichtung zum Schneiden von runden, hölzernen Radspeichen mit Kopfschilden und von Werkzeugstielen aus rechteckigen Werkstücken, gekennzeichnet durch eine an das rasch umlaufende Rundschnittmesser (c) durch Führungen (f und j) in einer krummlinigen, für die Schildbildung erforderlichen Bahn heranbewegbaren Wange (d) und einen in derselben geradlinig verschiebbaren, mit ihr lösbar gekuppelten Schlitten (m) mit Spannvorrichtung zum Einspannen des Werkstückes, welche in solcher Weise zusammenwirken, daß zunächst Wange (d) und Schlitten (in) zusammen zwecks Zuschneidens des Schildes der Speiche bezw. des Werkzeugstieles gegen das Messser (c) hinbewegt werden können und dann der Schlitten (in) nach Loskuppeln von der Wange (d) für sich allein zwecks Schneidens des Speichen- bezw. Stielschaftes geradlinig an der festgestellten Wange (d) vorgeschoben werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Führung für die Wange (d) in einer auswechselbaren Schiene (i) besteht, welche mit einem Führungsschlitz (j) für den Zapfen (It) der Wange versehen ist und auch zur Begrenzung des Hubes der letzteren dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT157069D 1904-01-18 Active DE157069C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH350810X 1904-01-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE157069C true DE157069C (de)

Family

ID=5678317

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT157069D Active DE157069C (de) 1904-01-18

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE157069C (de)
FR (1) FR350810A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR350810A (fr) 1905-06-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE157069C (de)
DE294221C (de) Maschine zum Einschneiden von Leisten für Kreuzverbindungen
AT21136B (de) Vorrichtung zum Schneiden von runden hölzernen Radspeichen mit Kopfschilden und von Werkzeugstielen aus rechteckigen Werkstücken.
DE483540C (de) Maschine zur Herstellung einer langen unterschnittenen Laengsnut in stabfoermigen Gegenstaenden aus Holz
DE450541C (de) Vorrichtung zum Formen von Blechen, insbesondere Schiffsblechen
DE890864C (de) Werkbank, insbesondere zur Bearbeitung von Holz
DE195791C (de)
DE151057C (de)
DE556102C (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlkehlen, Ausfraesen von Hohlzylindern u. dgl.
DE136574C (de)
DE3105181A1 (de) Schneidwerkzeug
DE2741970A1 (de) Mehrfachmaschine fuer mehrere bearbeitungsvorgaenge an werkstuecken
DE542903C (de) Haltevorrichtung fuer kleine zu saegende Werkstuecke
DE474393C (de) Hobelbank mit Getriebe und Haltevorrichtungen fuer Werkzeugmaschinen zur Holzbearbeitung
DE703551C (de) Fraesmaschine mit waagerechter Arbeitsspindel
DE638616C (de) Doppelspindlige Fraesmaschine, insbesondere fuer die Bearbeitung der Rueckenformen an Besen- und Schrubberhoelzern u. dgl.
DE49142C (de) Gehrungslade
DE439122C (de) Anlaufschablone zum Anspitzen und Fuegen von Fassdauben
DE465999C (de) Vorrichtung an Abrichthobel- und aehnlichen Maschinen, insbesondere zum Bearbeiten (Fuegen) von Fassdauben
DE310416C (de)
DE144203C (de)
DE425362C (de) Werkstueckfuehrung fuer Maschinen zum Fraesen und Saegen von Holz
DE214001C (de)
DE159339C (de)
DE146076C (de)