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DE1569605B2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE1569605B2
DE1569605B2 DE19671569605 DE1569605A DE1569605B2 DE 1569605 B2 DE1569605 B2 DE 1569605B2 DE 19671569605 DE19671569605 DE 19671569605 DE 1569605 A DE1569605 A DE 1569605A DE 1569605 B2 DE1569605 B2 DE 1569605B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
parts
carbon atoms
solution
hydrogen atom
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671569605
Other languages
English (en)
Other versions
DE1569605A1 (de
DE1569605C3 (de
Inventor
Norbert Dipl.-Chem.Dr. Ottawa
Gustav Dr. Schaefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Farbwerke Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Farbwerke Hoechst AG filed Critical Farbwerke Hoechst AG
Publication of DE1569605A1 publication Critical patent/DE1569605A1/de
Publication of DE1569605B2 publication Critical patent/DE1569605B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1569605C3 publication Critical patent/DE1569605C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B19/00Oxazine dyes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

N(R)2
OH
in welcher Y und X2 die vorstehend genannten Bedeutungen haben, dadurch gekennzeichnet, daß man die angefallene Suspension der erhaltenen p-Nitrosoverbindung ohne deren Zwischenisolierung kondensiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Kondensation in Gegenwart einer oberflächenaktiven Verbindung durchführt.
Zur Herstellung von basischen Oxazinfarbstoffen werden bekanntlich p-Nitrosoverbindungen von aromatischen Aminen, wie Nitrosodimethylanilin oder Nitrosodiäthyl-m-phenetidin, mit m-Amidophenolen kondensiert (deutsche Patentschriften 62 367 und 253). Wenn man an Stelle von Amidophenolen /^-Naphthol oder dessen Derivate einsetzt, erhält man Farbstoffe vom Typ »Meldolas Blau«. Diesen bekannten und auch heute noch technisch durchgeführten
in welcher R und X1 die vorstehend genannten Bedeutungen haben, in wäßrig-essigsaurer oder wäßrig-alkoholischer Lösung und Kondensieren der erhaltenen p-Nitrosoverbindung mit einer Naphtholverbindung der allgemeinen Formel
Verfahren haftet der Nachteil an, daß sie in getrennten Verfahrensschritten durchgeführt werden:
1. Herstellung der Nitrosoverbindung aus aromatischen Aminen in wäßriger mineralsaurer Lösung,
2. Isolierung der mineralsauren Nitrosoverbindung durch Absaugen und Trocknen und
3. Kondensation dieser Verbindung mit einem m-Amidophenol in alkoholischer Lösung, wobei die Nitrosoverbindung der kochenden m-Amidophenollösung zugefügt werden muß. Die Handhabung der giftigen Nitrosoverbindung kann nur unter sorgfältiger Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen erfolgen, da sie bei den »meisten Menschen starke Hautschädigurigeh bewirkt. Die Herstellung der Farbstoffe erfordert deshalb wegen der getrennten Reaktionsfolgen und wegen der Giftigkeit der zu handhabenden Chemikalien einen erheblichen apparativen Aufwand.
Es wurde nun gefunden, daß man basische Oxazinfarbstoffe der allgemeinen Formel 1
N(R)2
Z® (1)
in welcher R eine Alkylgruppe von 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, X1 ein Wasserstoffatom oder eine Alkoxygruppe von 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, X2 ein Wasserstoffatom, eine Hydroxy- oder Alkoxygruppe von 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Y ein Wasserstoffatom, eine Amino-, Monoalkylamino- oder Dialkylaminogruppe, 35: wobei die Alkylgruppe 1 bis 4 Kohlenstoffatome entt hält, und Ze ein Anion, vorzugsweise ein Chlorion oder ein ZnClf-Ion bedeutet, unter Ausschaltung der vorstehend beschriebenen Schwierigkeiten herstellen kann, indem man ein Amin der allgemeinen Formel 2
N(R)2
in welcher R und X1 die vorstehend genannten Bedeutungen haben, in wäßrig-essigsaurer oder wäßrig-alko-. holischer Lösung nitrosiert und die angefallene Suspension der erhaltenen p-Nitrosoverbindung ohne deren Zwischenisolierung, vorzugsweise in Gegenwart oberflächenaktiver Stoffe, mit einer Naphtholverbindung der allgemeinen Formel 3
in welcher Y und X2 die vorstehend genannten Bedeutungen haben, kondensiert.
Bei dieser Arbeitsweise entfällt die Filtration der p-Nitrosoverbindung und dadurch die gesundheits-
schädliche Wirkung dieser Verbindung. Die Sicherheit kann noch dadurch erhöht werden, daß man die Weiterverarbeitung (Kondensation) der intermediär gebildeten p-Nitrosoverbindung in geschlossener Apparatur durchführt.
Die Nitrosierung und Kondensation werden, was die alkoholische Komponente beim Arbeiten in wäßrigalkoholischem Medium anbelangt, zweckmäßig in einem niederen Alkanol, vorzugsweise in Äthanol oder Propanol, durchgeführt. Neben dem Alkanol kann ein niederes Glykol oder ein Polyglykol zugegen sein.
Als oberflächenaktive Substanzen können Verbindungen wie beispielsweise Aluminiumstearat oder oxäthylierte Nonylphenole zugesetzt werden.
Die Farbstoffe werden nach der Kondensation zweckmäßig in Form des Chlorzinkdoppel sal zes ausgefällt und können in Form dieses Salzes durch Filtration abgeschieden werden.
Beispiel 1
In eine Lösung von 100 Gewichtsteilen Dimethylanilin in 250 Gewichtsteilen Äthanol und 220 Gewichtsteilen 30%ige Salzsäure läßt man bei 0 bis 30C 155 Gewichtsteile einer wäßrigen Natriumnitritlösung (40%ig) einlaufen. Nach einstündigem Nachrühren wird mit etwa 5 Gewichtsteilen wasserfreiem Natriumcarbonat auf einen pH-Wert von 2 bis 3 abgestumpft. Die erhaltene Suspension setzt man in kleinen Anteilen einer auf 70° C erhitzten Lösung von 90 Gewichtsteilen /S-Naphthol, 77 Gewichtsteilen wasserfreiem Zinkchlorid, 6 Gewichtsteilen eines oxäthylierten Nonylphenols in 480 Gewichtsteilen Äthanol zu. Dann läßt man auf 25 bis 30° C erkalten, saugt den Farbstoff der Formel
20
N(CH3J2-
ZnCl3Q
in Form des Chlorzinkdoppelsalzes ab und wäscht mit salzsaurem Äthanol.
Beispiel 2
In eine Lösung von 125 Gewichtsteilen Diäthylm-phenetidin in 240 Gewichtsteilen Äthanol und 168 Gewichtsteilen Salzsäure (30%ig) läßt man bei 0 bis 3° C 115 Gewichtsteile einer wäßrigen Natriumnitritlösung (40%ig) einlaufen. Nach einstündigem Nachrühren wird mit etwa 5 Gewichtsteilen wasserfreiem Natriumcarbonat auf einen pH-Wert von 2 bis 3 abgestumpft. Die erhaltene Suspension setzt man in kleinen Anteilen einer auf 70°C erhitzten Lösung von 62 Gewichtsteilen ß-Naphthol, 50 Gewichtsteilen wasserfreiem Zinkchlorid, 6 Gewichtsteilen oxäthyliertem Nonylphenol in 480 Gewichtsteilen Äthanol zu. Dann läßt man auf 25 bis 30° C erkalten, saugt den Farbstoff der Formel ■
N(C2H5),
ZnCl3 3
OC2H5
in Form des Chlorzinkdoppelsalzes ab, wäscht mit salzsaurem Äthanol und trocknet.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von basischen Oxazinfarbstoffen der allgemeinen Formel
N(R)2
in welcher R eine Alkylgruppe von 1 bis -^.,Kohlenstoffatomen, X1 ein Wasserstoffatom oder' eine Alkoxygruppe von 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, X2 ein Wasserstoffatom, eine Hydroxy- oder Alkoxygruppe von 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,' Y ein Wasserstoffatom, eine Amino-, Monoalkylamino- oder Dialkylaminogruppe, wobei die Alkylgruppe 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, und Ζθ ein Anion bedeutet, durch Nitrosieren eines Amins der allgemeinen Formel
DE19671569605 1967-08-25 1967-08-25 Verfahren zur Herstellung von basischen Oxazinfarbstoffen Expired DE1569605C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF0053331 1967-08-25

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1569605A1 DE1569605A1 (de) 1970-07-02
DE1569605B2 true DE1569605B2 (de) 1974-03-14
DE1569605C3 DE1569605C3 (de) 1974-10-10

Family

ID=7106211

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671569605 Expired DE1569605C3 (de) 1967-08-25 1967-08-25 Verfahren zur Herstellung von basischen Oxazinfarbstoffen

Country Status (1)

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DE (1) DE1569605C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2518587A1 (de) * 1974-04-29 1975-11-13 Ciba Geigy Ag Verfahren zur herstellung basischer oxazinfarbstoffe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2518587A1 (de) * 1974-04-29 1975-11-13 Ciba Geigy Ag Verfahren zur herstellung basischer oxazinfarbstoffe

Also Published As

Publication number Publication date
DE1569605A1 (de) 1970-07-02
DE1569605C3 (de) 1974-10-10

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee