DE156892C - - Google Patents
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- DE156892C DE156892C DENDAT156892D DE156892DA DE156892C DE 156892 C DE156892 C DE 156892C DE NDAT156892 D DENDAT156892 D DE NDAT156892D DE 156892D A DE156892D A DE 156892DA DE 156892 C DE156892 C DE 156892C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G3/00—Aiming or laying means
- F41G3/26—Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Telescopes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erleichterung des Unterrichts bezw. zur
Übung im. Zielen, bei der zwischen dem Ziele einerseits und dem Okular bezw. dem
Auge des Zielenden andererseits einstellbare Visiere angeordnet sind, welche die Visiere
eines Gewehres o. dgl. darstellen. Die bisherigen Vorrichtungen dieser Art leiden an
dem Nachteil, daß die Visiere freiliegen, so ίο daß das Zielen durch das verschiedenartige
Auffallen der Lichtstrahlen auf das Visier beeinflußt wird, was bei unerfahrenen
Schülern sehr störend wirkt. Um nun diesen Nachteil zu beseitigen und somit eine Vorrichtung
herzustellen, welche für den ersten Unterricht im Zielen sich eignet, werden die
sämtlichen. Visiere in einem geschlossenen und nur mit kleinen Fenstern versehenen
Gehäuse untergebracht, an dessen einem Ende ein Okular und an dessen entgegengesetztem
Ende eine durchscheinende Zielscheibe angebracht ist.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht eines Teiles derselben,
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht eines Teiles derselben,
Fig. 3 eine Rückansicht der Vorrichtung, Fig. 4 einen Längsschnitt des Gehäuses
sowie der Zielscheibe und der zur Einstellung der Visiere dienenden Teile,
Fig. 5 einen Querschnitt des Gehäuses nach . 5-6 in Fig. ι von links gesehen,
Fig. 6 einen Querschnitt nach 7-7 in Fig. 1, Fig. 7 einen Querschnitt der Zielscheibe
sowie deren Halter nach 10-10 in Fig. 5 in größerem Maßstabe,
Fig. 8 eine Seitenansicht der Vorrichtung zur Einstellung der Visiere in einem noch
größeren Maßstabe.
An einem Ende des Gehäuses A ist die Zielscheibe B und an dem anderen Ende ein
von teleskopartig einstellbaren Rohren a1 al
getragenes Okular α2 angeordnet. Zwischen
der Zielscheibe und dem Okular befinden sich die einstellbaren Visiere C. Das Gehäuse
A wird von einem Ständer as getragen
und kann durch die Schraube a4 in jedem beliebigen Winkel zur wagerechten Ebene
eingestellt werden. Der obere Teil des Ständers a3 dreht sich zusammen mit dem Gehäuse
A um einen senkrecht liegenden Zapfen, der durch die in eine ringförmige Nut desselben
hineinragende Schraube α5 festgestellt
werden kann.
Die Zielscheibe B besteht aus Opalglas oder einem anderen halbdurchsichtigen Material
— wie z. B. aus Glimmer, japanischem Papier o. dgl. — und trägt in der Mitte
eine Marke b. Die Scheibe B wird in einem Rahmen gehalten, der aus einer ringförmigen
Platte b1 besteht, in deren Öffnung die Zielscheibe
durch einen um einen Schraubenbolzen bs (Fig. 2) drehbaren Ring b'2 ge-,
halten wird.
Der Halter wird an der Stirnwand ae des
Gehäuses A angebracht. Zu diesem Zwecke sind in der Stirnwand zwei Öffnungen a7 a7
vorgesehen, durch deren jede eine Schraube α8
hindurchragt, die einerseits einen federnden Ring ad. gegen die innere Fläche der Stirnwand
drücken und andererseits in die ringförmige Platte bl eingreifen und diese somit
gegen die äußere Fläche der Stirnwand α" pressen. Durch diese Anordnung ist die
ringförmige Scheibe b1 auf der äußeren Fläche der Stirnwand an entsprechend der Größe der
Öffnungen a7 einstellbar. An der Oberseite des Gehäusemantels α werden Öffnungen vorgesehen,
die durch Scheiben a10 aus Glimmer,
Zelluloid, Glas oder einem anderen mehr oder weniger durchsichtigen Material verschlossen
ίο werden.
Die Visiere C sitzen an Platten c, welche von Gelenkstücken c1 getragen werden, die
ihrerseits mit den bogenförmigen, auf der Stange c3 drehbaren Armen c2 c2 gelenkig
verbunden sind. Zwischen diesen Armen sind auf der Stange c3 Ringe c* c4 vorgesehen,
die durch eine Feder c'u derart gegeneinander
gedrückt werden, daß die Arme an einem selbsttätigen Bewegen gehindert werden.
Außerdem werden zwischen den Platten c und den Gelenkstücken c1 sowie auch zwischen
den Gelenkstücken c1 und den Armen c2
die federnden Plättchen c5 (Fig. 8) angeordnet, welche Reibung zwischen jenen Teilen
verursachen.
An den Platten c c sind die Griffe cx cx
befestigt, die durch Schlitze a11 der Seitenwandung
des Zylinders hindurchragen und zum Einstellen der Visiere dienen. Auf einer an der Seitenwand des Gehäuses angebrachten
Tafel a12 sind die verschiedenen, mit den entsprechenden
Griffen cx verbundenen Visiere aVi
dargestellt. Nach Einstellung der gewünschten Visiere genügt die Reibung zwischen den
Ringen c4 c4 und den Armen c2 c2, um diese
in der angehobenen Stellung zu halten.
An der der Zielscheibe gegenüberliegenden Stirnwand au ist der Griff c6 befestigt, welcher
einen Abzug c7 trägt, dessen Nase c8 gegen den unteren Arm eines am oberen
Ende mit der Feder c10 in Eingriff stehenden
Hebels c9 drückt. Um die Visiere nach dem
Gebrauch in ihre Ruhelage zurückzubringen, wird der Abzug c7 gezogen. Hierdurch wird
die Feder c16 zusammengepreßt und somit die Reibung zwischen den Ringen c4 und den
Armen c2 aufgehoben, so daß diese unter Einwirkung ihres Eigengewichtes fallen. Es
ist aber — wie leicht ersichtlich — auch möglich, die Visiere durch Bewegen der
Griffe cx in die Ruhelage zurückzubringen. Außer den inneren Visieren können noch
Visiere Cx Cx außerhalb des Gehäuses angebracht
werden, welche abnehmbar oder drehbar angeordnet sind, so daß nach Wunsch verschieden geformte Visiere benutzt werden
können. Die äußeren Visiere sollen es ermöglichen, daß ein Schüler, welcher an Hand
. der inneren Visiere eine gewisse Fertigkeit im Zielen erlangt hat, als nächste Stufe des
Unterrichts die Einstellung der äußeren und inneren Visiere vergleichsweise vornehmen
kann. Die äußeren Visiere können in bei ähnlichen Zielübungsvorrichtungen bekannter
Weise in Verbindung mit einer gewöhnlichen Zielscheibe oder mit äußeren kleineren Zielscheiben
verwendet werden. Es können aber auch die inneren Visiere in Verbindung mit
äußeren Zielscheiben zur Anwendung gelangen , wenn die an dem Gehäuse A angebrachte
Zielscheibe B entfernt wird.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Erleichterung des Unterrichts bezw. zur Übung im Zielen
mit zwischen der Scheibe und dem Auge des Zielenden einstellbaren Visieren, dadurch
gekennzeichnet, daß die Visiere sämtlich in einem Gehäuse (A) untergebracht
sind, an dessen einem Ende ein Okular (d2) und an, dessen anderem Ende
eine durchscheinende Zielscheibe (B) angebracht ist, zum Zwecke, alle störenden
Lichtwirkungen bei Einstellung der Visiere auszuschließen und dadurch den Unterrieht
oder die Übung für Anfänger zu erleichtern.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß im Gehäuse Ausschnitte (a11) vorgesehen
sind, durch welche die durch Marken (a]3) bezeichneten Griffe (cx) der Visiere
(C) hindurchragen, zum Zwecke, die Einstellung der letzteren zu gestatten, ohne
das Gehäuse (A) öffnen zu müssen.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Visiervorrichtungen (c) unter Zwischenfügen von durch Federdruck gehaltenen
Gelenkstücken (c1) von kurvenförmigen Armen (c2) getragen werden,
welche auf einer gemeinsamen Welle (c3) in durch Ringe (c*) bestimmten Abständen
drehbar sitzen und durch eine auf jener Welle vorgesehene Feder (cw) gegen die
Ringe (c^) gepreßt werden.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die auf der Welle (c3) befindliche Feder (cle) mittels eines außerhalb des
Gehäuses (A) befindlichen Abzugs (c7) so weit zusammengedrückt werden kann, daß
die Gelenkstücke (c2) unter Einwirkung ihres Eigengewichtes sich gleichzeitig
senken können.
5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch Ϊ, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zielscheibe (B) an der vorderen Gehäusewand (αΆ) unter Vermittlung eines
federnden Ringes (a9) durch Schrauben
(a8) festgeklemmt wird, die durch Öffnungen (a7) der Gehäusestirnwand von
solcher Größe hindurchgehen, daß die Zielscheibe in jeder beliebigen Stellung
eingestellt werden kann. '
6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß außer der inneren (C) äußere einstellbare Visiervorrichtungen (Cx Cx) verwendet
werden, welche an dem Okular (α1) und der Stirnwand (ali) angebracht
sind. ίο
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE156892C true DE156892C (de) |
Family
ID=423222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT156892D Active DE156892C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE156892C (de) |
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