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DE1568953A1 - Verfahren zum thermischen Kracken von Kohlenwasserstoffbeschickungen - Google Patents

Verfahren zum thermischen Kracken von Kohlenwasserstoffbeschickungen

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Publication number
DE1568953A1
DE1568953A1 DE19661568953 DE1568953A DE1568953A1 DE 1568953 A1 DE1568953 A1 DE 1568953A1 DE 19661568953 DE19661568953 DE 19661568953 DE 1568953 A DE1568953 A DE 1568953A DE 1568953 A1 DE1568953 A1 DE 1568953A1
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DE
Germany
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pyrolysis
pyrolysis tube
effluent
propylene
water vapor
Prior art date
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Pending
Application number
DE19661568953
Other languages
English (en)
Inventor
Julian Newman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lummus Technology LLC
Original Assignee
Lummus Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Lummus Co filed Critical Lummus Co
Publication of DE1568953A1 publication Critical patent/DE1568953A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/14Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils in pipes or coils with or without auxiliary means, e.g. digesters, soaking drums, expansion means
    • C10G9/16Preventing or removing incrustation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S585/00Chemistry of hydrocarbon compounds
    • Y10S585/8995Catalyst and recycle considerations
    • Y10S585/901Catalyst and recycle considerations with recycle, rehabilitation, or preservation of solvent, diluent, or mass action agent

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Postscheckkonto! Manchen 175659
L 236/66 DrV/Hir
THE LIJMMtJS COMPANY,
385 Madison Avenue, New York, New York 10017 (V.St.A.)
Verfahren zum thermischen Kracken von Kohlenwasserstoff beschickungen
Die Erfindung richtet sich allgemein auf die umwandlung von Kohlenwasserstoffen und insbesondere auf ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Äthylen aus derartigen Kohlenwasserstoffen. Das Verfahren gemäß der Erfindung zeichnet sich durch höhere Umwandlungsraten, geringere Verkokung, größere Äthylenbildung und einen wirtschaftlicheren Betrieb, einschließlich geringerer Betriebsstillstandszeiten, aus.
Das Verfahren gemäß der Erfindung umfaßt insbesondere folgende Maßnahmen: Vermischung der Kohlenwasserstoffeechikkung sit zurückgeführtem Propylen und Verdünnungswasserdampf, Durcherfcz des Gemische durch einen Fysolyeeerhitzer in nicht
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mehr als einer Sekunde, Abziehen des ausfließenden Materials "bei einer Temperatur von mindestens etwa 8160C und Kühlen des Materials auf unter etwa 538°C, Abtrennen von Äthylen und Propylen und Bückführung mindestens eines Teils des Propylene· Die rasche Erhitzung in einer kurzen Aufenthaltsoder Verweilzeit erfordert einen wesentlich gesteigerten Wärmefluß in dem Pyrolyseerhitzer·
Bei der Krackung von Kohlenwasserstoffbeschickungen, z.B. einer rohen Naphtha, für die Erzeugung von Äthylen werden unvermeidlich beträchtliche Mengen an Propylen erzeugt. Wenn auf dem Markt kein Bedarf nach Propylen selbst besteht, war es üblich, diese Fraktion der gekrackten Naphtha entweder als Heizgas zu verbrennen oder in eine Hydrieranlage zu leiten. Aus letzterer wird ein Propanprodukt abgezogen und dieses wird gewöhnlich in einem besonderen Ofen unter derart geregelten Bedingungen gekrackt, daß eine Maximalmenge an Äthylen erzeugt wird. Eine Bückführung von Propylen zu dem Naphthakrackof en war auf sehr kleine Mengen beschränkt oder wurde im den meisten lallen vollständig vermieden, und zwar wegen der hierdurch verursachten erhöhten Verkokung in den Ofenrohren und der damit einhergehenden Verkürzung der Ofenbetriebeperioden·
Sie Umwandlungirate eiser Naphthabeechickung bei einem pyroly ti sehen Krackverfahren steigt mit zunehmender Temperatur. Aadererseitg unterliegen bei den Temperaturen,
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wo zumindest ausreichende Umwandlungen eintreten, d.h., bei Temperaturen von etwa 76O0O, die Reaktionsprodukte Polymerisations- und Kondensationsreaktionen, und diese Reaktionen sind stark exotherm. Eine kurze Verweilzeit bei Reaktionstemperatur wird demgemäß bevorzugt. Eine Verdünnung des Einsatzmaterials mit Wasserdampf verringert den Kohlenwasserstoffpartialdruck und senkt die Koksbildung; eine Verdünnung von etwa JO - 50 % ist in der Praxis üblich. Weiterhin dient Wasserdampf dazu, die Lineargeschwindigkeit der Kohlenwasserstoff be Schickung bei dem Höchstwert für die gewünschte Umwandlung zu halten, wodurch die Bildung von Kohlenstoff und das Eintreten anderer Sekundärreaktionen verringert wird. Eine rasche Abkühlung oder Abschreckung auf eine Temperatur unter etwa 5380C außerhalb des Ofens, zur Verhinderung von Polymerisationsreaktionen, ist daher übliche Praxis.
Die Umwandlung der Naphtha zeigt an, wie viel von dem Einsatzmaterial reagiert, jedoch enthalten die Reaktionsprodukte eine Vielzahl von Verbindungen im Bereich von leichten Enden bis zu Teeren und Aromaten, und die Reaktionsprodukte umfassen, wie vorstehend erwähnt, auch beträchtliche Mengen an Propylen. Eine hinreichende Selektivität der Reaktion in Richtung auf eine Erzeugung des gewünschten Produkts ist daher sehr wichtig. Ein Krackverfahren, das mehr Äthylen und weniger Propylen erseugt und die vorstehend erwähnten Verkokungsschwlerigkeiten vermeidet, bringt daher wesentliche
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technische und wirtschaftliche Vorteile mit sich und es besteht ein ausgeprägtes Bedürfnis nach einem derartigen Verfahren.
Die Hauptaufgabe der Erfindung liegt demgemäß in der Angabe eines Verfahrens zur Umwandlung von Kohlenwasserst off be Schickungen, das technisch wirksamer und wirtschaftlicher arbeitet, als bisher bekannte Arbeitsmethoden. Insbesondere bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung von Äthylen, bei dem die Gesamtmenge an erzeugtem Äthylen für eine gegebene Umwandlung größer ist, als das bisher möglich war, und die Angabe einer Arbeitsweise zur Erhöhung der Ausbeute an Äthylen und zur Verringerung der Nettopropyienerzeugung ohne Erhöhung der Koksbildung.
Gemäß der Erfindung wird Äthylen durch Pyrolyse in einem Krackofen nach einer Arbeitsweise erzeugt, bei der praktisch die Gesamtmenge des gebildeten Propylene direkt zu dem Krackofen zurückgeführt warden kann, ohne daß eine rasche Verkokung der Verfahrensrohre eintritt.
Weitere Merkmale und technische Vorteile des Verfahrens gemäß der Erfindung gehen aus der nachstehenden Er-. läuterung einer Ausführungsform hervor.
Die Wirksamkeit einer gegebenen Krackbehandlung ist abhängig von einer Anzahl von Faktoren, deren wichtigste die Aufenthalts- oder Verweilzeit, die Gaeauslaßtemperatur,
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der Wärmefluß und das Wasserdampf/Kohlenwasserstoff-Verhältnis sind. Die Betriebswirksamkeit wird nach dem Ithylenausbringen für eine gegebene Energiezuführung beurteilte
Während auf dem Fachgebiet aufgrund der bisherigen Kenntnisse zu erwarten war, daß eine höhere Energiezuführung (d.h. ein höherer Wärmefluß), eine kürzere Verweilzeit und eine höhere Auslaßgastemperatur die Umwandlung erhöhen wird, war weiterhin zu erwarten, daß der thermische Wirkungsgrad und die Selektivität abnehmen werden.
Die Erfindung beruht zumindest zum Teil auf der !feststellung, daß bei einem sehr stark erhöhten Wärmefluß und einer noch stärkeren Verringerung der Verweilzeit die Umwandlung etwas zunimmt, wie das zu erwarten war, aber im Gegensatz zu den Erwartungen die Selektivität in Richtung auf eine Bildung^ron Äthylen ebenfalls ansteigt· Weiterhin wurde gefunden, daß eine verbesserte Äthylenausbeute ohne irgendeine Zunahme der Verkokung und eine Gewinnung be trächtlicher Mengen an Benzol erreicht werden kanu, wenn man bis zu 100 % der gewonnenen Fropylenfraktion in das Einsatzmaterial zurückführt. Dabei wird das zurückgeführte Propylen, dessen Menge bis zu 25 % und Vorzugsweise etwa 10 - 20 # der vereinigten Beschickung beträgt, teilweise zu Äthylen und teil weise zu Benzol umgewandelt. In dieser Weise können die Äthylenauebeuten bis xu 10 % gesteigert und beträchtliche Mengen an Benzol gewonnen werden. Gleichzeitig fällt die
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Notwendigkeit zur Anordnung einer gesonderten Hydrieranlage und eines Krackofens zur Verarbeitung und Beseitigung der Propylenfraktion fort.
Das Verfahren gemäß der Erfindung kann beispielsweise durchgeführt werden, indem man ein rohes Haphtha-Propylengemisch in einen Pyrolyseerhitzer einführt und eine Verweilzeit von etwa 0,4 - 0,6 Sekunden, im Gegensatz zu einer Verweilzeit von 2,4 oder 2,5 Sekunden in herkömmlichen Anlagen, einhält. Der Wärmefluß zu den Bohren beträgt etwa 54.000 - 109.000 kcal/h je m2 Hohroberfläche (20.000 - 40.000 BTU/hr/ft ), im Gegensatz zu einem Wärmefluß von 13.000-40.000 kcal/h/m , wie er gewöhnlich angewendet wird. Diese Angaben gelten für Bohre von ungefähr 7*5 bis 15»2 ca Außendurchmesser. Die Gasauslaßtemperatur ist etwa 38°C höher als normal, d.h. 816 - 8710O. Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung beträgt also die Verweilzeit etwa ein Fünftel der bei herkömmlichen Verfahren angewendeten Verweilzeit und der Wärmefluß ist zwei- bis sechsmal größer. Diese Änderungen der Betriebsbedingungen führen zu einer sowohl technisch wirksameren als auch wirtschaftlicheren Betriebsweise. Die Selektivität in Richtung auf die Bildung von Ithylen bei einerν gegebenen Umwandlung steigt an. Bei des Verfahren gemäß der Erfindung wird mehr Brennstoff verbraucht, die Energie kann jedoch weitgehend in Wärmeaustauschern hinter der Pyrolyse zurückgewonnen werden·
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Das Verfahren gemäß der Erfindung bringt weiterhin technische und wirtschaftliche Vorteile hinsichtlich der Ausbildung und Wartung des Pyrolyseofens mit sich. Während bei vergleichbarer Kapazität ein herkömmlicher Pyrolyseerhitzer beispielsweise eine Verfahrensschlange von 206 m benötigt, kann ein Pyrolyseerhitzer zur Verwendung im Verfahren gemäß der Erfindung infolge des höheren Wärmeflusses und der kürzeren Verweilzeiten mit einer Schlange von nur 61 m auskommen.
Es wurde weiter gefunden, daß einhergehend mit einer erhöhten Selektivität in Richtung auf eine Äthylenerzeugung die Bildung von Koks oder Koks bildenden Materialien beträchtlich verringert wird. Dies macht es möglich, einen gegebenen Ofen über längere Zeiträume in Betrieb zu halten. Die Gründe für diese Erscheinung sind im einzelnen nicht genau bekannt, es kann jedoch angenommen werden, daß die höhere Verfahrensgastemperatur primäre gegenüber sekundären Reaktionen begünstigt, was naturgemäß die Koksbildungsreaktionen verringert, Weiterhin begünstigt die hohe Temperatur eine Reaktion von gebildetem Koksjaait dem Verdünnungswasserdampf. Es ist ein wesentliches Merkmal des Verfahrens gemäß der Erfindung, daß der zurückgeführte Propylenstrom, der die Ithylenausbeute erhöht und Benzol erzeugt, offensichtlich die Koksbildung nicht begünstigt.
Es könnte erwartet werden, daß die Verfahrensdurchführung bei höherer Temperatur und über längere Betriebs- ·
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laufe die Lebensdauer der Rohre wesentlich verringern würde, und zwar wegen der nachteiligen Einflüsse von Wärmeschwankungen, ausgehend von der höheren Temperatur, auf die Mikrostruktur des Rohrmaterials. Wenngleich dies wohl der Fall wäre, sofern herkömmliche Rohrreinigungsmethoden angewendet werden müßten, ist dieser Gesichtspunkt für das Verfahren gemäß der Erfindung ohne Bedeutung; die erfindungsgemäß vorgesehene Betriebsweise im Temperaturbereich von 816 - 871 °C ermöglicht die Anwendung einer neuartigen Rohrreinigungsmethode, die im Gegenteil nicht zu einer Verkürzung sondern zu einer Verlängerung der Rohrlebensdauer führt. Diese Reinigungsmethode bildet ein weiteres Merkmal der Erfindung und umfaßt die nachstehenden Arbeitsstufen:
Ohne Löschen oder Drosseln der Brenner des Erhitzers werden die Einsatzgas- und Rückführströme abgestellt, so daß nur noch Wasserdampf durch den Erhitzer strömt» Es kann ein Anstieg der Wasserdampftemperatur auf etwas über 9820C zugelassen werden, und die Temperatur an der Haut des Metallrohrs wird im Bereich von etwa 380C um diese Temperatur liegen. Bei 982°C+ laufen die Wasserdampf-Koks-Reaktionen rasch ab und nach einer kurzen Zeitspanne sind die Rohre sauber. Natürlich wird während dieses Zeitraums der aastretende Wasserdampf abgeleitet und das erzeugte Wassergas wird entweder abgeblasen oder gewonnen, je nach den Erfordernissen
I/
und wirtschaftlichen Gegebeijeiten der im einzelnen betrach-
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teten Anlage» Wenn die Verfahrensrohre sauber sinds werden die Einsatzgas- und Rückführströme wieder geöffnet und die normale Betriebsweise wird wieder aufgenommen,,
Der Yorteil einer derartigen Betriebsweise besteht insbesondere darin, daß die Bohre ständig heiß gehalten werden, so daß die nachteiligen Einflüsse von WärmeSchwankungen auf die Rohre und feuerfeste Materialien des Ofens, Z0B. Auskleidungen, vermieden werden» Mit einer Mehrzahl von parallel arbeitenden Erhitzern ist ein kontinuierlicher Erhitzerbetrieb möglich. Die Entkokung ist demgemäß auf periodische Abstellungen des Einsatzmaterials und Ableitung des Produktstroms zurückgeführt und wird hierdurch eine Routinemaßnahme, die durch automatische (d.h. programmierte) Steuerung erfolgen kann.
Die Erfindung wird in Verbindung mit den nachstehenden Beispielen weiter veranschaulicht; die Beispiele dienen jedoch nur zur Erläuterung und die Erfindung ist nicht auf diese besondere Ausführungsform beschränkt. Um die nach dem Verfahren gemäß der Erfindung erzielten Vorteile klarer aufzuaei^en, sind in dem nachstehenden Beispiel 1 eine Betriebsweise ohne Rückführung irgendeiner Fraktion, in dem Beispiel 2 eine Betriebsweise mit Rückführung einer Ithanfraktion und in dem Beispiel 3 eine Betriebsweise nach, dem Verfahren gemäß der Erfindung angegeben.
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Beispiel 1 (Vergleichsfaeispiel)
Es wurden 2268 kg/h einer leichten NaphthabSchickung, die 90 % Paraffine enthielt und einen Endpunkt von 121°C hatte, mit 1134- kg/h Wasserdampf vermischt. Das sich ergebende Gemisch wurde in einen Pyrolyseerhitzer eingeführt, der eine 82 m Schlange (10,16 cm Innendurchmesser) hatte. Die Beschickung wurde mit einer Verweilzeit von 0,5 Sekunden durch die Schlange geleitet und auf eine Temperatur von 84-30O erhitzt, um eine Pyrolyse der Beschickung herbeizuführen. Der Ausfluß aus dem Erhitzer wurde gekühlt und hatte die in der nachstehenden Tabelle I angegebenen Ausbeutewerte.
Beispiel 2 (Vergleichsbeispiel)
Die Arbeitsweise gemäß Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß die Äthanfraktion (gemäß Beispiel 1) zu einem getrennten Erhitzer zurückgeführt wurde. Der Ausfluß aus dem Erhitzer zeigte die in der nachstehenden Tabelle I angegebenen Ausbeuten.
Beispiel 3
Die Arbeitsweise gemäß Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß die Propylen** und Propan enthaltenen Fraktionen (Beispiel 2) zurückgeführt und mit der Naphthabeschickung vermischt wurden. Der Ausfluß aus dem Erhitzer ergab die in der nachstehenden Tabelle I angegebenen Ausbeuten.
009825/1999 BADOR-G1NAt
Tabelle I
Pyrolyseausbeuten (Gew.-%)
Beispiele
Komponenten Heizgas
0A
C3H6
18,0 18,6 21,2
32,0 35,6 40,8
4,5
18,0 18,1
0,5 0,5
10,0 10,1 11,0
1^,5 14,6 22,5
2,5 JhI
10O2O 100,0 100,0
Benzin Brennöl
Aus den in der Tabelle I zusammengefaßten Ergebnissen ist ersichtlich, daß das Ausflußgas des Beispiels 3 wesentlich mehr Äthylen enthielt, als bei den Beispielen 1 und 2.
Es ist ersichtlich, daß unterschiedliche Einsatzmaterialien unterschiedliche Mengen an Propylen ergeben werden; der optimale Prozentsatz, der zurückgeführt werden sollte, kann im Einzelfall vom Fachmann ohne weiteres bestimmt werden. Als allgemeine Regel gilt, daß das zurückgeführte Propylen nicht mehr als 25 % der vereinigten Beschickung ausmachen sollte; der bevorzugte Bereich beträgt 10 - 20 %.
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Der Ausdruck "Kohlenwasserstoffbeschickung", wie er hier benutzt wird, umfaßt solche Kohlenwasserstoffe, die bei Pyrolyse unter Bedingungen zur hauptsächlichen Erzeugung von Äthylen auch Propylen im Ausfluß aus dem Pyrolyseerhitzer enthalten. So wird bei der Pyrone von Propan zur Erzeugung von Äthylen im Verlauf der Pyrolyse auch Propylen gebildet, während bei der Pyrolyse von Äthan zur Erzeugung von Äthylen nur wenig Propylen entsteht. Weiterhin sind unter dem vorbezeichneten Ausdruck auch Gemische von Kohlenwasserstoffen zu verstehen, z.B. Äthan und Propan, bei denen Propylen im Eeaktorausfluß enthalten ist, wenn ein derartiges Gemisch unter Bedingungen zur Erzeugung von Äthylen pyrolysiert wird.
Es ist ersichtlich, daß hinsichtlich der Materialien, Arbeitsstufen und Anordnung von Teilen oder anderer Einzelheiten, wie sie vorstehend zur Veranschaulichung der Erfindung erläutert wurden, verschiedene Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
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Claims (9)

Patentansprüche
1. Verfahren zum thermischen Kracken von Kohlenwasserstoff be Schickungen in Anwesenheit von Verdünnungswasserdampf zur Erzeugung und Gewinnung von Äthylen in einem Pyrolyserohr, bei dem gleichzeitig auch Propylen gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß man aus dem sich ergebenden gasförmigen Pyrolyseausfluß nach Kühlung desselben auf eine temperatur unter 5380O Propylen als gesonderte Fraktion gewinnt und mindestens einen Teil dieser !Fraktion in einer Menge bis zu 25 Gew«-% des gesamten Beschickungsgemischs zu dem Pyrolyserohr zurückführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen hinreichenden Wärmefluß rund um das Pyrolyserohr ζμρ Schaffung eines Wärmeübergangs von 54.000 bis 109.000 kcal/h/m , bezogen auf Außenrohrdurchmesser von 7»5 bis 15»2 cm, aufrechterhält.
3· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gemisch in einer Zeit von nicht mehr als 1 Sekunde durch das Pyrolyserohr leitet.
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4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3» dadurch gekennzeichnet, daß man le n gasförmigen Ausfluß aus dem Pyrolyserohr bei einer Temperatur von mindestens 8160C abzieht.
5» Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das zurückgeführte Propylen 10 - 20 GeWe-96 des gesamten Beschickungsgemischs, ausschließlich Verdünnungswasserdampf, beträgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-5» dadurch gekennzeichnet, daß man das Gemisch 0,4 bis 0,5 Sekunden in dem Pyrolyserohr hält.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß man aus dem Ausfluß Benzol abtrennt und gewinnt»
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-7» dadurch gekennzeichnet, daß man den Ausfluß mit einer Temperatur von etwa 816 - 9000C aus dem Pyrolyserohr abzieht.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß man den Betrieb kontinuierlich durchführt, periodisch den Fluß des Einsatzmaterials und des Rückführgases zu dem Pyrolyserohr unterbricht und gleichzeitig den Fluß des Verdünnungswaseerdampfes beibehält, in dem Pyrolyserohr eine Temperatur von mindestens 9820O (18000F) aufrecht erhält, den AusfluBwasserdampf vor Eintritt In nachgeschaltete Verfahrensstufen ableitet, den 7IuB des Wasserdampfβ duroh
BAD
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das Pyrolyserohr fortsetzts bis dasselbe von Koks und irgendwelchen anderen Ablagerungen gereinigt ist9 und dann den S1IuB des Einsatamaterials und des Hüekführgases zu dem Pyrolyserohr wieder aufnimmt,,
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DE19661568953 1965-05-21 1966-05-20 Verfahren zum thermischen Kracken von Kohlenwasserstoffbeschickungen Pending DE1568953A1 (de)

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