-
.Echolotgerät mit einer Ternsehartigen anzeige Die Erfindung geht
aus von einem Echolotgerät für die Unterwasserschallortung mit einer fernschartigen
Anzeige auf dem Schirm einer Kathodenstrahlröhre, dei der der kathodenstrahl zeilen
ärmig über den Bildschirm geführt wird und der Lotstrahl hiermit synchron und ebenfallls
zeilenförmig das umgbende Wasservollumen überstreicht. ein genügendes aufläsungsversmögen
zu erreichen, muß ein ssrtigern, bekanntes Echolotgerät mit fernaschartiger Anzeige
mit eh hoher Schanlltrögerfrequenz arbeiten, zum beispiel 500 kHz ("Funkschau",
Heft 17/7964, seite 458). diese hohe Frequenz mat ave. unter Wasser eine Reihe von
erheblichen Nachteilen, die den praktischen Einsatz letztlich in Frage Staellen.
So beträgt die maxinal erzeilbare Reichweite nur etwa 100m. Dies hat zur folge,
daß der Einsatz für eine vorausgerichtete Horizontallotung nicht zur Kurseinsteuerung
eines Fische. einschiffes auf einen Fisschschwarm verwendbar ist) weil das Schiff
80 enge und kurzzeitige Kurskorrekturen nicht durchführen kann. Auch bei der Erforschung
des Meerebodens gLflLtjt diese Reichweite bei weitem nicht den Anforderungen; außerdem
vermögen so hohe Schallfrequenzen auch nicht in don eeresboden einzudringen, um
beispielsweise Schlammablagerungen zu durchdringen und die eingentliche Bodenoberfläche
zu erfassen oder UM sogar Sedirnen:schichtungen innerhalb des Bodens zu beobachten.
-
Die Erfindung Stelle sich deshalfb die Aufgabe, diese Nachteile zu
vermeiden, insbesonduere ein A@@@@@@@ igen Eilld weilt - in der Größenordnung von
Kolometern - vorausliegender Fischschwärme sowie des Merresbodens und seiner Schicktungen
uch jfl großen Wenserteifen zu ermöglichen.
-
Die erfindungsgemäße Lösung ist gekennseichnet durch die mit der ainen
Ablenkkoordinate des katkodenstrahles synchrone Schwenkung eines an sich bekannten
fücherförmigen Sende-Lotstrahles (Sengefächer) lediglich in einer Ebene quer zu
seiner gröäten Ausdehnung sowie durch die mit der anderen, zur ersten semrechten
Ablenk koordinate synchrone Schwenkung eines zam Senaefächer senkrechten, ebenfalls
an sica bekannten fächerförmigen Empfangs-lotstrahls (Emfangsfächer) lediglich in
einer Ebene uer zu seiner gräßten Ausdehnung und längs der größten Ausaehnung des
Sender@@@hers, Hierdurch wird das Fernsehraster nicht mehr wie bisher punkstförmig
sondern zeilenförmig erzeugt, wobei die aneinander anschleißenden Sendezeilen von
sich damit kreuzenden Empfangszeilen abgetastet werden, so daß ein Fernsehraster
außerordentlich hohen Auflösungsvermögens resuleiert, das zudem noch einfach elektronisch
steuerbar ist. Demzufolge läßt sich die Schallträgerfrequenz ganz erhabland, bis
zu üblichen Frequenzen von 10 bis 30 kHz, senken und trotzdel noch eine fernschartige
Anzeige auf dem Schirm dar kathodenstrahlröhre (Monitor) erzielen. Dann lassen sich
weit vorausliegende Fischschwärme sogar ihrer Form nach erkennen, so der fangwürdigste
unter mehreren herussuchen, sowie auch die dichteste Stelle eines ausgedenten Fischschwarmes
ansteurern. Auch Bodnschichtangen
können erkannt werden und beispielsweise
vor der Kiste der USA abbauwürdige K Kiesverkommen für den Soraßenban amsgenutzt
werden.
-
Es sei noch bemerkt, aaß es zwor bekannt ist (brit. 778.673), mittels
wenigstens einer Sendewandlerzeile wenigstens einen feststehenden Sende fächer zu
erzeugen una mit wenigstens einer dazu senkrecht stehenden Empfangswandelerzeile
den oder die der Kreuzung der Fächer entsprechenden Schnittpunkte. auszuloten. Hierbei.
handelt es sich aber nach wie vor uc. eine in üblicher Weise durchgeführte Lotung,
die beispielsweise auf eimem Schreiber sukzessive nebeneinander die Lotperioden
einzeln aufzeichnet und so lediglich einem Lägsschmitt durch das wasser mit der
Konturenlinei des Bodens ergibt (Seite, Zeilen 12 und 13), das sogenannte Echogramm.
oll ein größerer Teil des Heeresbodens eriaßt werden (Seite 3, Zeilen 68 bis 73),
so sind mehrere (Fig. 2 und 4)
(Fig. 3 und 5) Wandlerzeilen vorzusehen, mit jeweils einem festesteh #den, zugecrdneten
Lotfkcher. Zur @@ wertung der einzelnen Loutungen sind die cinzelnen Empfangswanglerzeilen
nait jeweils einem gesonderten Schkreiber verbunden (Seite 2, Zeilen 64 und 65).
Damit ergebe, sich mehrere getennte Lässc nitte durch das Wasser, derern Bodenkontauren
erst ausgemessen und zeichnerisch zus ammengesstzt werden müssen, wenn wan eine
Drufsicht aug den Merresboden gewinnen möchte, wie sie eine mit Licht arbeitende,
an einem Seil hinabgelassene Fernsehkamera liefern würde, wenn die Meerestiefe hierfür
nicht zu tief wäre. Hine fernsehartige Anzeige ist auX diese Weise aisO nicht erreichbar.
-
Außerdem erfordern die vielen whandlerzeilen gegeüber der Erfindung
einen wesentlich gräßeren Aufwand.
-
Ferner ist es bekannt (US 3.144.631; US 3.296.597), mittels der vorstehend
(brit. 778.'673) beschriebenen, feststehenden, gekreuzten Sende- und Empfangs fächer
den Meeresboden kartographisch durch die Aufzeichnung von Höhenlinien auf dem Registrierstreifen
eines Schreibers auszuloten. Hierbei erfolgt die Erfassung einer größeren Meeresbodenfläche
durch Überfahren mit dem feststehenden Sende fächer durch (US 3.296.597, Spalte
2, Zeihen 22 und 23) und den Empfang mittels einer größeren Zahl, vorzugsweise 60,
feststehenden Empfangsfächern (US 3.296.597, Spalte 2, Zeilen 40 bis 42). Hiermit
ist ein großer apparativer Aufwand verbunden sowie eine umstädliche Auswertung (US
3.296.597, Spalte 3, Zeilen 66 bis 68); es werden die Vorteile einer fernsehartigen
Anzeige gemäß der Erfindung bei weitem nicht erreicht.
-
Ferner ist es bekannt (DBP 911.824), die Form eines Unterwasserobjektes
mittels einer großen Anzahl von Lampen anzuzeigen, die in einem Schachbrett-Tableau
angeordnet sind, und die einzeln mit den aus korrespondierenden Richtungen unter
Wasser mit je einem gesonderten Wandler erpfangenen Echosignalel in ihrer Helligkeit
zu steuern sind. Auch später noch wird ein derartiges Glimnlampen-Tableau gegenüber
einer Anzeige mit einer Kathodenstrahlröhre für vorteilhafter angesehen (DBP 1.048.198,
1.Absatz).
-
Nach Meinung des Erfinders besitzt ein derartiges Lampen-Tableau im
praktischen Gebrauch nur eine sehr geringe Unterscheidungskraft, die vielleicht
für sehr kurze Entfernungen und sehr große Unterwasserobjekte grundverschiedener
Art ausreichen mag, aber nicht geeignet erscheint, mehrere Fischschwärme - alao
Objekte gleicher art-asuf aher Fang@rdigkeit au unterscheiden.
-
Zwar nimmt die Feinheit der Anzeige mit der Zahl derlampén zu, aber
da deren Größe nach unten hin beschränkt ist, würde erst ein größerer Betrachtungsabstand
genügend Aufschlüsse geben.
-
Einmal steht ~dieser große Betrachtungsabstand auf der Brücke der
relativ kleinen Fischr,eifahrzeuge nicht zur Verfügung und zum andern sind dann
mehrere hundert, wenn nicht gar mehrere tausend elektrische Anschlüsse bei der Anzeigevorrichtung
herzustellen. Abgesehen von Verdrahtungsfehlern ist hiermit ein für Fischereifahrzeuge
nicht tragbarer Herstellungsaufwand verbunden.
-
Hinzu käme die große Anzahl von einzelnen Wandlern, der jeder. für
sich eine dem von der einzelnen Lampe eingenommenen Feld entsprechende große Peilschärfe
aufweisen muß, die aber nur mit relativ sehr großen Wandlerflächen zu realisieren
wäre, so daß -bei niedrigeren Frequenzen eine Ausführung praktisch nicht möglich
ist.
-
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeisp:L'en erläutert;
es zeigen Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispieles Fig. 2 und 3 Zeitdiagramme
von Ablenkspannungen in zwei Ausführungen Fig. 4 Ergänzung der Fig. 1 für die zweite
Ausführung der Fig. 3 Fig. 5 Prinzipschaltung eines Sperrschwiners als Beispiel
eines Ablenkgenerators Fig. 6 Ausführungsbeispiel für eine elektronische Schwenkung
der Fächer-Richtcharakteristik einer Wandlerzeile Fig. 7 AusfUhrungsb.ipiel eine3
elektronisch steuerbaren Phasenschiebers Fig. umschltbare Ausführung der Fit
in
der Figur 1 ist mit 1 der Schirm einer Kathodenstrahlröhre bezeichnet, die als Anzeigevorrichtung
für die Lotungen dient.
-
Durch die negative Vorspannungsquelle 2 ist sie an ihrer Helligkeitselektrode
gesperrt. Die Kathodenstrahlröhre besitzt horizontale Ablenkplatten 3 sowie vertikale
Ablenkplauten 4.
-
Zur Führung des Elektronenstrahls im Fernsehraster, zeilenförmig über
den Schirm 1 ist für die Horizontalablenkung der Sägezahn-Generator 5 vorgesehen,
dessen sägezahnförmige Steuerspannung die horizontalen Ablenkplatten 3 beaufschlagt.
Für ie Versetzung der so geschriebenen Zeilen in der Vertikalen dient der Sägezåhn-Generator
6, dessen Steuerspannung die vertikalen Ablenkplatten 4 beaufschlagt.
-
Bei der Erzeugung eines fernsehartigen Zeilenrasters auf dem Schirm
einer Kathodenstrahlröhre handelt es sich um geläufige Technik, die von Fernsehgeräten
oder Fernsetestbild-Generatoren bekannt ist, so daß sich eine detaillierte Darstellung
der einzelnen Stufen erübrigt.
-
Beispielsweise läßt sich als Sägezehn-Generator ein Sperrschwinger
verwenden, der im einfachten Falle selbsttätig Schwingt. hierbei sind lediglich
die Frequenzen der beiden Sperrschwinger-Oszillatoren unterschiedlich zu wählen,
so daß die Vertikalablenkung langsam abläuft, damit ; von der schnelleren Horizontalablenkung
genügend Zeilen geschrieben werden. Bei höheren Anforderungen an die Frequenzkonstanz
lassen sich aus der Fernsehtechnik bekannte Stabilisierungsmaßnahmen durchführen,
beispielsweise der Sperrschwinger durch einen Rechteck-Generator, vorzugsweise einen'
Uberst@@@@@@@@ Lnus-Öaslllator trlggern.
-
Zur weiteren Ausführung der Erfindung werden die Steurerspannungen.
der beiden Ablenkgeneratoren 5 und 6 nicht nur für die Ablenkalektrode 3 und 4 der
Kathodenstrahlröhre, sondern gleichzeitig für die Betätigung der Ablenkeinheiten
7 und 8 der beiden Wandler zeilen 9 und 10 verwandt. Dies hat den Vorteil, daß die
Ablenkungen des Elektronenstrahles und des Lotstrahles immer synchron miteinander
laufen, auch wenn die Ablenkfrequenz sich' durch irgendwelche Einflüsse, z. B. Temperatur,
etwas verschieben sollte; im Gegensatz hierzu sind beim Fernsehempfänger besondere
Synchronisationsmaßnahmen; zwischen den beiden Ablenksteuerspannungen erforderlich.
-
Die Ablenkeinheiten 7 und 8 für den Elektronenstrahl sind vorzugsweise
elektronisch steuerbare Phasenschieber, die die den einzelnen Wandlern der beiden
gekreuzten Wandlerzeilen 9 und 10 zugeordneten Spannungen konphas machen. Je nach
dem Betragund der Richtung der Phasenverschiébung sind die Ausgangsspannungen der
EinzelwanX. für eine andere Lotstrahlrichtung konphas. Letztlich lassen sich auf
diese Weise und unter Vermittlung der gemeinsamen Ablenk-Generatoren Kathodenstrahl
und Lotstrahl synchron verschwenken.
-
Das Besondere der Erfindung liegt aber in einer mit dem Zeilenraster
des Schirmes 1 synchronen Verschwenkung von zwei fächerförmigen gekreuzten Richtcharakteristiken
11 und 12 der Wandlerzeilen 9 und 10.
-
Eine Vereinfachung für die Ablenkeinheiten des LotstrAhles ergibt
sich dadurch, daß im Gegensatz zum zweidimensional abzulenkenden Kathodenstrahl
die beiden fächerförmigen Charakteristiken 11 und 12 nur eindimensional abzulenken
sind: der eine Fächer 11 wird lediglich in einer Ebene, von links nach rechts, verschwenkt
- hin und her.
-
Ebenso wird der zweite Fächer 12 nur eindimensional - von oben nach
unten - verschwenkt.
-
Die beiden senkrecht aufeinanderstehenden Verschwenkungen sind 80
weit auszuführen, wie es den Seitenabmesungen der auf dem Schirm 1 der Kathodenstrahlröhre
abzubildenden Fläche 19 im Wasser entspricht. Diese Fläche 13 kann beispielsweise
eine gegenständliche Fläche sein, einen zu untersuchenden Teil des Meeresbodens
darstellen oder auch nur symbolisch zur Veranschaulichung eines durch die Lotungen
abzutastenden Raumwinkelbereichs unter Wasser gedacht sein.
-
Diese fernsehartig abzubildende Fläche 13 wird wie folgt durch die
beiden Fächer 11 und 12 abgetastet: unsymmetrischen Von dem Taktgeber 14, beispielsweise
einem/astabilen Multivibratcr, wird der Sendeoszillator 15 getriggert. Hierdurch
gelangt ein leistungsstarker Ultraschallsendeimpuls über den elektronisch steuerbaren
Phasenschieber 8 auf die einzelnen Wandler der Wandlerzeile 10 mit solchen Phasenunterschieden,
daX ein beispielsweise am oberen Rand der abzubildenden Fläche 13 liegender Sendefächer
12 resultiert.
-
Die obere Randlage des Sende fächers 12 zu Beginn des Sendeimpulses
wurde ausdrücklich als beispielhaft hervorgehoben, weil sie zwar zur Erfindung gehört,
aber zum Funktionieren nicht erforderlich ist.
-
Erforderlich wäre dann aber eine synchonisierung zwischen Taktgeber
74 und cem Vertikal-Ablenkgenerator 6, die zwar mit den bekannten Mitteln der Fernsehtechnik
leicht durchführbar ist, aX sich entbehrt werden kann. Es kann nämlich bei der
Erfindung
mit jeder beliebigen Zeile, das heißt Lage des Sendefächer6 12 innerhalb der absuleitenden
Fläche 13 begonnen werden.
-
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Sendeimpulslage und die Zeit für ein
einmaliges Überstreichen der abzubildenden Fläche 13 mittels des Sende-Fächers miteinander
abzustimmen. Sie gehören alle zur Erfindung. Wegen ihrer Einfachheit ist aber die
folgende bevorzugt. Die-volle, über die ganze abzubildende Fläche 13 führende Schwenkung
des Sendefächers 12 ist gleichzeitig oder in einer kürzeren Zeit durchzuführen als
der Sendeimpuls des Sendeoszillators 15 dauert. Diese Abstimmung ist leicht durch
Einstiellung der Zeitdauer des Sendeimpulses und/oder der Zeitdauer der ablenkenden
Sägezahn-Spannung des Sägezahn-Generators 6 zu erreichen.
-
Hierdurch sind keine Synchronisationsmaßnahmen zwischen Taktgeber
14 bzw.
-
Sendegenerator 15 und dem Ablenkgenerator 6 erforderlich. Außerdem
läßt sich innerhalb der Nachleuchtdauer des Schirmes 1 der Kathodenstrahlrdhre das
vollständige Fernsehbild aufzeichnen. Ferner bringt das fahrende Schiff keine Zeilenversetzung.
Auch kann der Sendeimpuls relativ lang gewählt werden, dadurch eine große Energie
bein--lten, und trotzdem ergibt sich ein gutes Auflösungsvermögen, weil für den.
einzelnen Punkt der Fläche 13 nur ein Bruchteil der Sendeimpulslänge effektiv wirksam
ist. Hierbei ist es gleichgülting, ob die Beaufschlagung der abszuildenden Fläche
13 mit dem Sendeimpuls am Rande oder innerhalb der Fläche beginnt. Da der Sende
fächer 12 wegen der unmittelbar aneinander anschließenden Säge zähne der Ablenkspannung
des Generators 6 fortlaufend über die Fläche 13 geführt wird, wird der zunächst
fehlende Teil der Fläche 13 sofort anschließend beaufschlagt, wenn der Sendefächer
die andere Kante erreicht hat; er springt dann praktisch ohne Verzögerung in die
obere, gezeichnete Lage an der oberen Kante und bestreicht während der restlichen
Sendeimpulsdauer den zunächst nicht heaufschlagten Teil der Fläche 13. Als beispielhafte'
Schwenkrichtung ist der ein 16 eingezeichnet.
-
Die von den innerhalb der abzubildenden Fläche 13 gelegenen Gegenständen
reflektierten Echos werden mittels des quer, in Richtung des Pfeiles 17 über die
Fläche 13 geführten Empfangsfächers 11"abgefragt".
-
Auch hierbei iat es gleichgültig, wo sich der Empfangsfächer 11 beim
Eintreffen eines Echos auf dem Empfangswandler 9 befindet.
-
Die auf die einzelnen, nicht gezeichneten Wandlern der Wandlerzeile
9 bei einer Ablage der Objekte aus der Mittelsenkrechten zeitlich etwas unterschiedlich
auftreffenden Echoimpulsspannungen desselben Gegenstandes werden durch die elektronisch
steuerbaren Phasenschieber 7 in Phase gebracht, wenn sie aus der Richtung des Empfangsfächers
kommen.
-
Dann ergibt sich eine maximale Summenamplitude, die in dem Empfangsverstärker
18 weiter verstärkt wird. Das dann für die Aussteuerung ausreichend verstärkte Echosignal
tastet die durch die negative Vorspannung der Batterie 2 normalerweise dunkle Kathodenstrahlröhre
für dieses Echo hell. Damit erscheint auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre ein
entsprechender Leuchtfleck.
-
Da die Steuerspannung des Säge zahn-Generators 5 sowohl den elektronisch
steuerbaren Phasenschieber 7 als auch die horizontalen Ablenkplatten 3 der gathodenstrahlröhre
beaufschlagt, liegt der Echo-Leuchtflebk zumindest in der Horizontalen auf dem Schirm
1 lagerichtig; d.h. der Echo-Leuchtfleck weist auf dem Schirm 1 eine dem das Echo
erzeugenden Gegenstand entsprechende Lage auf der abzubildenden Fläche 13 auf.
-
Diese Lage stimmt auch in der vertikalen Komponente überein, weil
die vertikale Ablenkung des Kathodenstrahles mit genau derselben Geachwindigkeit
abläuft, wis der Sendefächer über die abzubildende Fläche 13 gestriohen war.
-
Es kann höchstens passieren, daß etnö vertikale Versohtebung des
Bildes auf der Kathodenstrahlröhre entsprechend der "Bild-Strich-Verschiebung"
bei
der Projektion von Filmen entsteht. Mittels eines Bildstrich-Einstellers läßt sich
bei den Filmprojekteorn diese Verschiebung ausgleichen, so daß der Bildstrich wieder
an den Rand der Projektionsfläche zu liegen kommt. rund dann unsichtbar ist. In
gleicher Weise läßt sich auch bei der Erfindung ein im Bildfeld auf dem Schirm 1
liegender "Bildschnitt"an den Schirmrand verschieben.
-
Am einfachsten ist eine Verschiebung des Bildes Su£ dem Schirm bei
der der volle Bildinhalt erhalten bleibt - d.h. was dber-den einen Rand hinausgeschoben
wird
an dem gegenüberliegenden Rand wieder ins Bildfeld
- durch eine Phasenverschiebung während derselben Lotperiode und/oder einer Frequenzänderung
für die folgenden LotSerioden erreichbar. In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1
ist hierzuder Binsteller 19 für den Generator 6 der Vertikal-Ablenkspannung, die
also dem Sendefächer 12 zugeordnet ist, vorgesehen; beispielsweise ist ein frequenzbestimmendes
Glied, wie Induktivität eines Sperr#chwingers oder Kapazität bzw. Widerstand seiner
RC-Kombination einstellbar. Eine Phaseneinstellung ist einfachst dadurch möglich
- abgesehen von Verzögerungsgliedern - , daß die Schwingung des Generators kurzzeitig
unterbunden wird, so daß er nach dieser der Phasenkorrektion entsprechenden Unterbrechungszeit
von Anfang an wieder anschwingt.
-
Ferner besteht die Möglichkeit, insbesondere bei der Abbildung des
Meeresbodens, Synchronisation des Kathodenstrahles durch Triggerung seiner Ablenkung
mittels des Meeresbodenechos automatisch zu erzwingen.
-
Bei der Erfindung ist es aber vorteilhaft, daß diese Triggerung lediglich
für die dem Sendefächer zugeordnete Ablenkung des Kathodenstrahles durchgeführt
zu werden braucht, weil die Synchronisation für den Empfangsfächer von vornherin
da ist. Beispielsweise wird der normalerweise gesperrte Ablenk-Generator 6 einmal
bei Aussendung des' Lotimpulses durch den Taktgeber 14 ausgelöst, was durch die
gestrichelte Leitung 21
in Fig. 1 veranschaulicht ist; zum anderen
löst das von dem Empfangsfächer aufgenommene Echo ebenfalls den Ablenk-,Generator
6, diesmal aber für die Anzeige, aus, was durch die gestrichelte Leitung 20 veranschaulicht
ist.
-
Durch Dimensionierung der frequenzbestimmenden Glieder der Ablenk-Generatoren
5 und 6 läßt sich die Ablenkfrequenz der beiden Lotfächer 11 und 12 in weiten Grenzen
wählen. Zweckmäßigerweise erfolgt aber eine Abstimmung dieser einzelnen Schwenkzeiten
mit weiteren Zeitgrößen der Anlage.
-
Zunächst war bereits als Beispiel angegeben, den Sendefächer innerhalb
eines einzigen Sendeimpulses über die abzubildende Fläche 13 zu führen. Durch Abstimmung
der
| enden |
| zeitbestim2ixx Glieder |
des Sendeoszillators und des Ablenk-Generators 6 wird diese Übereinstimmung leicht
erreicht.
-
Zusätzlich läßt sich auch noch die Schwenkzeit für den Empfangsfächer
auf einem Bruchteil dieser Zeitdauer abstimmen. Zweckmäßigerwiese ist er so'häufig.
innerhalb dieser Zeitdauer zu schwenken, wie die Dicke des Sendefächers in seine
Breite paSt. Der Zusammenhang der Zeiten sei anhand der Fig. 2 erläutert.
-
In Fig. 2 sind die Impulse in mehreren Reihen untereinander gezeichnet,
wobei die Abzisse die Zeit t veranschaulicht. In Reihe a ist der vom Taktgeber 14
kommende Öffnungsimpuls 21 für den normalerweise, beispielsweise durch eine negative
Vorspannung analog 2 in Fig. 1, gesperrte Sendeoszillator 15 gezeichnet. Dadurch
schwingt der Oszillator nur für diese Zeit des Öffnungsimpuses und erseugt einen
Sellensug 22 Gleicher Länge. Während seiner Aussendung mittels der Sende-Wandlerzeile
wird der Sendefächer durch den
Sägezahn 23 des Äben,k-Generators 6 quer über die abaubildende Fläohe 13 geführt.
Die Abfra«une
der auf diese Weise zeilenförmig nacheinander beschall'ten
Fläche 13 wird mit dem quer dazu angeordneten Empfangsfächer 11 durchgeführt Beispielsweise
sei der Sendefächer 12 zehnmal länger als breit, dann ist es zweckmäßig, den Empfangsfächer
11 zehnmal schneller schwenken zu lassen, weshalb die Sägezahn-Ablenkspannung 24
des Ablenk-Generators 5 zehnmal kürzer zu wählen ist, als die Sägezahn-Ablenkspannung
23 des Sendefächers.
-
Vorteile bezüglich der Synchronisation besitzt auch eine zur Lotimpulsdauer
wesentlich langsamere Schwenkung des Sendefächers. Es ist dann nur zweckmäßig, den
Gesamtlotimpuls für die ganze abzubildende Fläche 13 in Einzelimpulse aufzulösen,
die jeweils einzeln für eine Zeile wirksam sind. Das Zeitschema sei anhand der Fig.
3 erläutert.
-
Gegenüber der Fig. 2 ist in Fig. 3 lediglich die Reihe b' zwischengeschaltet.
Der Taktgeberimpuls 21' gibt zunächst einen normalerweise gesperrten astabilen Multivibrator
25 (Fig. 4) frei, der soviel Einzelimpulse 26 liefert wie die Dicke des Sendefächers
12 in die Breite des Empfangsfächers 11 paßt, im Beispiel, entsprechend der Fig.
2, zehnmal.
-
Diese kürzeren Rechteckimpulse 26 finden Verwendung als offnungsimpulse
für den normalerwesie gesperrten Sendeoszillators 15 (Fig. 4,>, der dann die
voneinander getrennten und den einzelnen Bildzeilen zuzuordnenden kurzen Wellenzügen
27 mittels der Sendewandlerzeile 10 liefert.
-
Die in den Reihen d' und er dargestellten Sendefächer-Ablenkspannungen
und Empfangstächer-Ablenkapannung 24 entsprechen. der Fig. 2. Es ist also sichergestellt,
daß in jeder Zeile 28 (Fig. 1) der abzubildenden Fläche 13 ein Sendeimpuls 27 liegt.
Hierbei iet es aber keineswegs notwendige den Sendefächer ruckweise mittels einer
Treppenspannung 29 zu schwenken, obwohl diese Ausführung auch zur Erfindung gehört,
sondern
der Sendefächer wie auch der Kathodenstrahl können trotzdem
kontinuierlich mittels der Sägezahnspannung 23' geschwenkt werden. Es erübrigt sich,
im einzelnen auf die verwendeten Stufen einzugehen, weil Taktgeber, Triggerung,
Sendeoszillator, astabiler Multivibrator, Sägezah-Generator in der Echolottechnik
und der Fernsehtechnik allgemein geläufig sind.
-
Es sei lediglioh anhand eines in Fig. 5 dargestellten operrschwingers
teilweise die Funktion des Ablenk-Generators 6 der Fig. 1 wiederholt erläutert.
-
Die Röhre Rö 1 stellt zusammen mit dem Rückkopplungs-Transformator
Tr1 und dem Schwingkeis-Kondesnstor C1 einen sin.-Oszillator dar, der sich aber
ihfolge der durch den-Gitterstrom erfolgenden negativen Aufladung des Kondensators
C2 selbst sperrt. Die Kondensatorladung fließt über R1, R2 ab, die Sperrig wird
aufgehoben und der Vorgang wiederholt sich. Zum Beispiel am Energie-Kondensator
C3 für den Anodenstromlmpuls kann die Sägezahnspannung abgenommen werden. Seine
Frequenz läßt sich mittels des Potentiometers R1 ändern, so daß R1 als Eins teller
19 (Fig. 1) dienen kann. Soll der Ausgangssägezahn phaaenverschoben werden, so genügt
es, kurzzeitig an das Gitter bzw. an den Kondensator C2 eine negative Sperrspannung
B1 zu legen, um diesen vollständig aufzuladen und bereits zu diesem Zeitpunkt den
Sägezahn von Anfang an neu beginnen zu lassen. Der elektrische oder elektronische
Schalter S1 ist also ebenfalls als Einsteller 19 für eine Phasenverschiebung geeignet.
Auch triggern läßt sich der Sperrschwinger, z.B. am Gitter, an der Klemme 30, mit
einem positiven Im, puls des Taktgebers 14 (Fig. 1, Leitung 21), wenn dieser eine
dauernd anliegende Sperrspannung, z.B. von der Batterie B1, zeitweise aufhebt. In
ähnlicher Weise lassen sich auch andere Generatoren bezüglich Phase und Frequenz
einstimmen und triggern.
-
In der Fig. 6 ist die elektronisch schwenkende Steuerung einer Wandlerseile
beispielhaft gezeigt. Mit 31a-31d ist eine aus vier Wandlern
bestehende
Wandlerzeile gezeichnet. Mit 32b - 32d sind feste hasenschieber vorgesehen, de den.
einzelnen, von den. Wandlern herrührenden Signalen eine solche Verzögerung erteilen,
daß die zugehörige fächer förmige Richtcharakteristik in ihrer einen Schwenkendlage
steht. Die Werte dieser Phasenschieber sind linear, entsprechend der Zeilengeometrie
abgestuft, wobei 32d den größten Wert aufweist, während im unteren Kanal der Wert
Null vorgesehen ist. Mit 33b-33d sind elekon trlsch steuergbaire phasenschieber
gezeichnet, darén Phasenwerte demjenigen der'festen Phasenschieber 32b -. 32d entgegengerichtet
und jeweils bis zum doppelten Wert aussteuerbar sind. Für, einen gleichony artigen
Aufbau der elektrischen Phasenschieber ist es zweckmäßig, die gemeinsame, vom Ablenkgenerator
5 oder 6 (Fig. 1) herrührende Ablenkspannung an die Klemme 34 zu legen und über
einen Spannungsteiler R5 - R7, der die Ablenkepannung entsprechend der Geometrie
der Wandlerzeile teilt, im vorliegenden Fall also linear, den Phasenschiebern zuzuleiten.
Die gestrichelten Umrandungen 35 und 36 entsprechen also den Wandlerzeilen 9 oder
10 bzw. den Phasenschiebern 7 noch oder 8. der Fig. 1. Ferner sind/der Verstärker
18 und die Hellsteu:erung der Kathodenstrahlröhre
-
Es möge noch einer der elektronischen Phasenschieber 33b - 33d in
Fig. 7 beispielhaft dargestellt werden. Er stellt eine Brückenschaltung dar und
weist deshalb eine von der Phasensteuerung unabhängige Aus gangsamplitude auf, weil
nämlich im nicht dargestellten Zeigerdiagramm, die sich addierenden Zeiger (Vektoren0
der Spannung auf einem halbkreis laufen.
-
Pür die Empfangsspannung an der Klemme 37 ist zunächst ein Spannungsteiler
aus den gleichgroßen Widerständen R8, R9 vorgeseheh. Ein zweiter, folgender Spannungsteiler
besteht aus einem Kondensator C4 und der
Smitter-Kollektor-Strecke
eines Transistors T1. Zur Eingrenzung seines Aussteuerungsbereiches bzw. desjenigen
des Phasenschiebers dienen der Serienwiderstand R10 und der Parallelweidersand R11.
Die nichtgeerdete Ausgangsspannung wird den beiden Spannungsteilern aus der Mitte
entnommen, wodurch sich eine Brückenschaltung ergibt und einem Übertrager Tr2 zugeführt,
um die Spannung im weiteren Verlauf des Verstärkers wieder erden zu können. An der
Basis bzw. der Klemme 38 wird der Phasenschieber von der jeweiligen Fernsehbild-Ablenkspannung
gesteuert.
-
In der folgenden Fig. 6 wird eine weitere Ausführungsform zur.phasenrichtigen
Anzeige der vom Sendefächer, der genauso schnell schwenkt wie die zugeordnete Kathodenstrahlablenkun,
herrührenden Echos beschrieben. Es wird von der Erkenntnis ausgegangen, daß die
Anzeigephase für den Empfangsfächer richtig ist. Wird deshalb für wenigstens eine
Lotperiode eine Umschaltung der Funktion (Senden, Empfangen) der beiden Lotfächer
11, 12 (Fig. 1) vorgenommen, so ist für die nach dieser Umschaltung vorgenommene
Lotung die andere Anzeigekomponente phasenrichtig. Decken sich dann die beiden,
jeder Schaltstellung zugeordneten Bilder (Koinzidenz), so liegt bereits eine in.beiden
Komponenten phasenrichtige Anzeige vor. Ist diese Deckung nicht vorhanden, so läßt
sie sich leicht durch phasenkorrigerende Mittel für die Kathodenstrahlablenkung
5 und/oder 6 durchfuhhen, etwa wie sie beispielhaft im Zusammenhang mit dem Einsteller
19 (Fig. 1) bereits beschrieben wurde.
-
Für eine bequemere Beobachtung beider Bilder wird der Schirm genügend
Nachleucktdauer besitzen. Weiter ist es bekannt, für große Lotentfernungen eine
Magnetaufzeichnung zwischen Empfangsverstärker und Kathodenstrahlröhre zu schalten,
deren magnetische Aufzeibhnung der
Echos während der Lotperiode
mehrfach abgefragt wird. Es ist dann zweckmäßig, die Abfragung auch noch in die
nächste, die Lotperiode mit umgeschalteter Fächerfunktion zu erstrecken. Eine weitere
Möglichkeit besteht in einer einstellbaren Marke vor'oder auf dem Schirm 1. der
Kathodenstrahlröhre, um die Lage eines typischen Objekts festzuhalten, womit in
der nächsten, der umgeschalteten Lotperiode, die dann erkennbare Anzeige desselben
Objektes zur Koinzidenz mit der Marke zu bringen ist.
-
Zur Durchführung dieses Verfahrens eignet sich bereits ein einfacher
Umschalter, der die Ausgänge der beiden Wandlerzeilen 9 und 10 wahlweise vertauschbar
an den Empfangsverstärker 18 bzw. den Sendeoszillator 15 legt. In Fig. 8 ist hierfür
eine-Handhabe Sa vorgesehen, die die beiden Umschaltkontakte -f1 und f2 von Hand
zu betätigen gestattet.
-
Hierbei genügt es, bei der jeweiligen Kontrolle einmal umsuschalten
und dann'über längere Zeit mit der umgeschalteten Fächerfunktion weiter zu loten.
Lediglich sind in der auf die Umschaltung folgenden Lotperiode der beiden Bilder
auf Koinzidenz zu stellen.
-
Der Umschaltvorgang läßt sich für eine fortlaufende Kontrolle auch
automatisieren. Am einfachsten ist die Ausführung, wenn fiir jede folgende Lotperiode
die Fächerfunktion vertauscht ist.
-
Im Beispiel der Fig. 8 sind für eine Automatisierung die Umsohaltkontakte
f1 und 4 als Relais-Kontakte eines Relais F vorgesehen. Wegen seiner gegenüber elektronischen
Schaltungen größeren Anspreohträgheit ist es zweckmäßig, den Taktgeber 14 der Fig.
1 in zwei Taktgeber 14 a und 14 b aufzuteilen. 14 a ist ein astabiler Multivibrator,
der den jede Lotperiode einleitenden Taktimpuls 40 liefert. Mit seiner Impulsrückflanke
wird der momostabile MuAluibrator 14b getriggert, unter Zwischenschaltung eines
DifferenziergliedeÇ, der erst. den den Senden
oszillator 15 öffnenden
Taktimpuls 41 liefert. Dafür steht ein vor der Lotimpulsaussendung liegender Umschaltimpuls
40 für das Umschalt-Relais F zur Verfügung.
-
Statt mechanischer Relais können auch chaltröhren und dergl. benutzt
werden. Es handelt sich hiefluin die Anwendung bekannter Sohalttechnik.
-
Zur Demonstration sei jedoch eine Ausführung in Fig. 8 detaillierter
gezeichnet.
-
Gelangt der Impuls 40 an das Relais F, so werden seine Kontakte f1
und f2 umgelegt und sein Hallkentakt f3 geschlossen, sowie der Einschaltkontakt
f4 für deas zusätzliche, der Rüchs cahlitung dienende Relais G geschlossen. Dieses
zweite Relais G ist von einer gegenüber dem Relais F schneller ansprechenden Type
und besitzt keinen Selbsthaltekontakt.
-
Kommt jetzt für die folgende Lotperiode wieder der Impuls 40 - jetzt
ist aber im Gegensatz zu vorher Relais F angezogen-, dann spricht Relais G schneller
an als Relais F, öffnet seinen F vorgeschalteten Kontakt g, so daß der Schaltimpuls
40 das Relais F nicht mehr betätigen kann. Mit der Öffnung von Kontakt g entfällt
aber gleichzeitig die Selbsthalt/ung von Relais F und dessen Umschaltkontakte f1
und f2 springen in die alte Stellun zurück. Damit sind die Wandlerzeilen 9, 10 wieder
umgeschaltet auf Empfangsyerstärker' 18 bzw. Sendeoszillator 15. Da ferner mit der
Lösung der Selbsthalt/und von Relais F gleichzeitg auch der Relais G vorgeschaltete
Kontakt f geöffnet wird, vermag bei dem für die dann folgende Lotperiode gelieferten
Impuls 40 das Relais G nicht anzusprechen, obwohl es schneller ist als Relais F,
sondern Relais F wird geschlossen. Der Kondensator C5 trennt Relais G von der Batterie
B2 und verhindert so seine halt/und zusammen mit der Selbsthalt/und von Relais F.
-
Es sei noch hervorgehobenl daß die Erfindung nicht auf die dargestellten
Ausführungsbeispiele beschränkt ist; insbesondere, nicht auf die in Figb 1 gegebene
Ausführung, bei der die abzubildende Fläche 13 innerhalb einer Lotperiode vollständig
mit Schall beaufschlagt wird.
-
Demgegenüber gehört auch die Beschallung nur einer Teilfläche während'
einer Lotperiode zur Erfindung. Insbesondere ist es möglich, zunächst nur eine Zeile
28 mit Schall zu beaufschlagen, diese Zeile mit dem Empfangs fächer 11 durch dessen
Schwenken über die ganze Zeile abzufragen, für die nächste Lotperiode den Sendefächer
12 um eine Zeilenhöhe weiter zu schwenken, wieder nur dies eine peile mit dem Empfangsfächer
abzuschwenken, in der folgenden Lotperiode die nächste Zeile usf.
-
Die Unterteilung kann bei der Erfindung npch weiter getrieben werden,
insbesondere kann während einer Lotperiode die eine Zeile 28 beschallt werden, aber
nur die Kreuzungsfläche 42 der beiden Fächer abgefragt werden; für die nächste Lotung
mit unterändertem. Sendefächer nach erneuter Aussendung eines Sendeimpulses wird
der Empfangsfächer 11 um seine Dicke elektronisch weitergeschwenkt usf., bis die
ganze Zeile 28 auf diese Weise sukzessiv abgefragt ist. Sodann-werden- die, Lotungen
mit einem um seine Dicke geschwenkten Sende fächer 12 in der neuen Zeile Punkt für
Punkt in gleicher Weise fortgesetzt.
-
Vorteilhafter und deshal-b bevorzugt ist aber eine-Ausführungsform
entsprechend Fig. 1, bei der also die Schwenkung des Sendefächers 12 Eo gewählt
ist, daß die ganze abzubildende Fläche 13 innerhalb einer Lotperiode vollständig
mit Schall beaufschlagt wird. Ferner ist die abfragende Schwenkung des Empfangsfächers
51 innerhalb derselben Lotperiode mehrfach durchzuführen, eo daß die abzubildende
Fläche 13 noch innerhalb derselben Lotperiode vollständig abgefragt und fernsehartig
angezeigt wird. kiese Bevorzugung schließt ein,
daß für größere
Lotentfernungen die Lotperioden ineinander verschachtelt werden, d.h. der Lotimpuls
für die nächste Lotperiode bereits ausgesandt wird, bevor die erste Lotperiode beendet
ist.
-
Mittel zur nachträglichen Trennung der Lotperioden sind, an sich genügend
bekannt und bestehen beispielsweise in unterschiedlichen, mit den Lotperioden abwechselnden
Trägerfrequenzen.