DE1566141A1 - Stethoskop - Google Patents
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Description
- Beschreibung Stethosko Die Erfindung bezieht sich auf Stethoskope.
- Genauer gesagt, betrifft die Erfindung eine neuartige Konstruktion des aufnehmenden Teils eines Stethoskops, der dazu dient, die Töne aufzunehmen, welche zu den Ohren des Benutzers des Stethoskops übertragen werden sollen.
- Bekanntlich ist es ziemlich häufig erforderlich, den Aufnahme- oder Empfängerteil eines Stethoskops in einem relativ engen Raum anzuordnen. Beim Messen des Blutdrucks ist es z. B. üblich, den Empfängerteil des Stethoskops in einem relativ engen Raum unterzubringen, der durch den antecubitalen Raum gebildet wird, welcher unter der Sphygmomanometermanschette liegt, so daß auf diese Weise der Benutzer den Blutstrom abhören kann, um festzustellen, wenn der Blutstrom unterbrochen wird bzw. wieder beginnt, wobei dazwischen die Korokotoff-Töne auftreten, damit es möglich ist, die Betatigung des Sphygmcmanometers in die richtige Beziehung zu den daraus abgeleiteten Meßwerten zu setzen, so daß der Arzt eine Diagnose stellen kann. In diesem Zeitpunkt, z. b. beim Messen des Blutdrucks, muß der Benutzer des Geräts verschiedene Arbeitsgänge ausführen; er muß z.B. Druckluft in die Sphygmomanometermanschette einleiten, so daß das Strömen des Blutes durch die Arterie unterbrochen wird, er muß diesen Druck im richtigen Zeitpunkt senken, und er muß natürlich zusätzlich den Empfängerteil des Stethoskops in der richtigen Lage gegenüber der Arterie in dem erwähnten engen Raum halten. Somit ist es für den Benutzer erforderlich, zahlreiche Arbeitsgänge auszuführen, wodurch die Handhabung unbequem wird, und wobei der Benutzer ein erhebliches Maß an Übung und Erfahrung haben muß, wenn alle diese Arbeitsgänge in der richtigen Weise ausgeführt werden sollen.
- Eine Hauptaufgabe der Erfindung besteht nunmehr darin, den Empfängerteil eines Stethoskops so auszubilden, daß er bequem in einen engen Raum eingeführt werden kann, während er gleichzeitig geeignet ist, in dem engen Raum zu verblëiben, ohne daß der Benutzer irgendwelche Arbeitsgänge auszuführen braucht, so daß insoweit als die Festlegung des Empfängerteils des Stethoskops in einem vorbestimmten engen Raum in Prage kommt, gemäß der Erfindung auf die Durchführung entsprechender Handgriffe durch den Benutzer verzichtet werden kann.
- Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, für den Empfängerteil eines Stethoskops eine Konstruktion vorzusehen, bei der das Ziel der Erfindung errelcht wird, ohne daß sich eine unerwünschte Vergrößerung der Abmessungen oder des Gewichts des Stethoskops, insbesondere des Empfängerteils, ergibt.
- Ferner sieht die Erfindung bezüglich des Empfängerteils eines Stethoskops eine Konstruktion derart vor, daß das Vorhandensein der erfindungsgemäßen Konstruktion vorteilhaft ausgenutzt werden kann, um eine bequemer Handhabung des Stethoskops zu ermöglichen und dem Stethoskop weitere erwünschte Merkmale zu verleihen.
- Bei dem erfindungsgemäßen Stethoskop besitzt der Empfängerteil eine vordere Fläche, die an den Körperteil angelegt werden kann, von dem Töne auf genommen werden sollen, sowie eine hintere Fläche, die von der vorderen Fläche abgewandt ist. Der erfindungsgemäße Empfängerteil trägt auf seiner Rückseite Mittel, um das Einführen des Empfängerteils in einen engen Raum, z. b. den antecubitalen Raum unter der Sphygmomanometermanschette, zu erleichtern, und um den Empfängerteil in diesem Raum festzuhalten, ohne daß der Benutzer des Geräts zu diesem Zweck irgendwelche Handgriffe auszuführen braucht.
- Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
- Fig. 1 zeigt schematisch in perspektivischer Darstellung die Anwendungsweise eines erfindungsgemäßen Stethoskops.
- Fig. 2 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen Empfängerteils eines Stethoskops, wobei der Empfängerteil so gezeigt ist, daX man seine Rückseite erkennt.
- Fig. 3 zeigt in noch größerem Maßstabe einen Schnitt durch ein Sphygmomanometer und läßt erkennen, auf welche Weise der erfindungsgemäße Empfängerteil in einem relativ engen Raum angeordnet werden kann.
- Fig. 4 ist ein Teilschnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 2.
- In Fig. 1 erkennt man in schematischer Darstellung eine Sphygmomanometermanschette 10, die um einen Arm einer Person herumgelegt ist, deren Blutdruck gemessen werden soll. Der Empfängerteil 14 des inagesamt mit 12 bezeichneten Stethoskops ist in dem antecubitalen Raum unterhalb der Sphygmomanometermanschette angeordnet, so daß man den Blutdruck messen kann, indem man das Sphygmomanometer auf bekannte Weise betätigt.
- Der in Fig. 2 bis 4 gezeigte Empfängerteil 14 hat die Form eines Mikrophons der Membranbauart; gemäß Fig. 4 ist der Empfängerteil 14 auf seiner Vorderseite mit einer Membran 16 versehen, die am Körper des Empfängerteils auf bekannte Weise durch einen Gewindering 18 festgehalten wird. Der Empfängerteil 14 besitzt eine hintere Fläche 20, dae von der Vorderseite abgewandt ist; auf dieser hinteren Fläche 20 sind die erfindungsgemäßen Mittel 22 angeordnet, die das Einführen des Empfängerteile in einen engen Raum und das Festhalten desselben in dem engen Raum erleichtern.
- Gemäß der Erfindung haben die Mittel 22 die Gestalt eine. langgestreckten keilförmigen Körpers, der sich von einem relativ breiten hinteren Ende 24 aus zu einem vorderen Ende 26 verjüngt, welch letzteres im wesentlichen spitz zuläuft. Der hintere Abschnitt 24 endet in einer Rückenfläche, die einen Teil einer Zylinderfläche bildet, und die Mittel 22 weisen zwei voneinander abgewandte Seitenflächen 28 auf, die in Richtung auf das vordere Ende 26 der Mittel 22 konvergieren, und deren Breite vöm vorderen Ende 26 zum hinteren Ende 24 allmählich zunimmt. Somit ist die-che 30, die die Außenfläche der Mittel 22 bildet, vom hinteren Ende 24 aus zum vorderen Ende 26 geneigt, so daß die Mittel 22 die aus den Zeichnungen ersichtliche zugespitzte Form haben. Die Fläche 30 ist mit einer Vertiefung 32 versehen, die eine Bingerspitze des Benutzers aufnehmen kann, so daß dann, wenn der Empfängerteil 14 nicht in einem engen oder abgeschlossenen Raum angeordnet ist, der Empfängerteil durch den Benutzer bequem in der gewunschten Lage gehalten werden kann. Das vordere, im wesentlichen spitz zulaufende Ende 26 der Mittel 22 geht gleichmäßig in die hintere Fläche 20 über, wie es inabesondere aus Fig. 4 ersichtlich ist.
- Natürlich ist es erforderlich, daß die schlauchförmigen Mittel 34 des Stethoskops in Verbindung mit dem Raum 36 stehen, der gemäß Fig. 4 hinter der Membran 16 liegt; zu diesem Zweck sind die Mittel 22 mit einer Bohrung 38 versehen, die in dem Raum 36 mündet. Am hinteren Ende 24 der Mittel 22 ist ein rohrrörmiger Anschlub 40 vorgesehen, der entweder mit Preßsitz oder durch; eine Gewindeverbindung mit dem hinteren Ende der erfindungsgemäßen Mittel 22 verbunden ist; der -flexible Schlauch 42 ist gemäß Fig. 3 und 4 auf den Anschluß 40 aufgeschoben.
- Somit erleiahtern die rfindungsgemäßen Mittel 22 nicht nur das Einführen des Empfängerteils 14 in einen engen Raum, sondern sie bilden auch eine zweckmäßige Konstruktion mit einer bohrung, die mit dem Raum hinter der Membran in Verbindung steht, um den Raum 36 mit den schlauchförmigen Mitteln 42 zu verbinden.
- Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäßen Mittel 22 wegen ihrer besonderen Konstruktion sehr leicht in einen engen bzw. abgeschlossenen Raum eingeführt werden können.
- Bei dem in Fig. 3 gezeigten Raum handelt es sich um den antecubitalen Raum unter der Sphygmomanometermanschette 10. Je weiter der Empfängerteil 14 in den engen Raum oder Spalt eingeführt wird, desto größer wird der Teil der Pläche 30, an den sich die Manschette anlegt, und die Manschette wird entsprechend weiter vom Arm der Person abgehoben, deren Blutdruck gemessen werden soll, so daß auf diese Weise die Reibungskraft, durch welche der Empfängerteil 14 durch die erfindungsgemäßen Mittel 22 in seiner Lage gehalten wird, größer wird, wenn der Empfängerteil 14 fortschreitend in den engen Raum eingeführt wird. Dieses Festhalten des Empfängerteile 13 durch Reibungskräfte in dem engen Raum erfordert keinerlei Handgriffe seitens des Benutzers, der die Konstruktion einfach in dem aus Fig. 1 und 3 ersichtlichen Zustand belassen kann. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß die Sphygmomanometermanschette einen gewissen Druck auch auf die hinteren Zecken der keilförmigen Mittel 22 ausübt, wodurch die Reibungskraft verstärkt wird, durch welche die Konstruktion in der gesUnachten Lage gehalten wird.
- Wenn der Empfängerteil 14 entfernt werden soll, braucht der Benutzer den Empfängerteil nur aus dem engen Raum herauszuziehen, und die Gleitbewegung, die zwischen der Manschette 10 und der Fläche 30 eintritt, ermöglicht es, den Empfängerteil 14 sehr leicht zu entfernen.
- Man erkennt somit, daß bei der erfindungsgemäßen Konstruktion die relativ kleinen keilförmigen Mittel 22 die Abmessungen und das Gewicht des Stethoskops kaum in einem bemerkbaren Ausmaß vergrößern, während sie es gleichzeitig ermöglichen, das Stethoskop im Vergleich zu bekannten Konstruktionen auf erheblich bequemere Weise zu benutzen.
- PatentanaDrüche :
Claims (8)
- PATENTANSfRÜCHE 1. Stethoskop mit einem Empfängerteil, der eine vordere Fläche besitzt, die zur Anlage an dem Teil des Körpers einer Person gebracht werden kann, von dem Töne aufgenommen werden sollen, sowie eine von der vorderen Fläche abgewandte hintere Fläche, g e k e n n z e i c h n e t durch Mittel (22), die durch den Empfängerteil (14) auf dessen hinterer Fläche unterstützt werden und so ausgebildet sind, daß sie das Einführen des Empfängerteils in einen engen Raum bzw. Spalt, z. B. den antecubitalen Raum unter einer Sphygmomanometermanschette, erleichtern und den Empfängerteil in dem engen Raum festhalten, bis der Empfängerteil aus dem Raum herausgezogen wird.
- 2. Stethoskop nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die auf der hinteren Fläche des Empfängerteils vorgesehenen Mittel keilförmig und sich verjüngend ausgebildet sind und ein vorderes Ende (26) und ein hinteres Ende (24) aufweisen, wobei das hintere Ende dem vorderen Ende beim Einführen des Empfängerteils in den engen Raum nachfolgt, und wobei der Querschnitt des vorderen Endes der erwähnten Mittel erheblich kleiner ist als derjenige des hinteren Endes.
- 3. Stethoskop nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Stethoskop rohrförmige Mittel (40) umfaßt, die mit dem Empfängerteil in Verbindung zte*n, wobei die rohrförmigen Mittel am hinteren Ende der erwähnten Mittel angebracht sind, um das Einführen des Empfängerteils in einen engen Raum zu erleichtern.
- 4. Stethoskop nach Anspruch-3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß aie keilförmigen Mittel an ihrem vorderen Ende im wesentlichen spitz zulaufen, daß die keilförmigen Mittel zwei voneinander abgewandte Seitenflächen (28) aufweisen, die in Richtung auf das vordere Ende der erwähnten Mittel konvergieren, und daß die Dicke der keilförmigen Mittel von dem erwähnten hinteren Ende aus in Richtung auf das vordere Ende-allmählich abnimmt, sodaß sich die Breite der erwähnten seitlichen Flächen vom vorderen Ende der keilförmigen Mittel in Richtung auf deren hinteres Ende allmählich vergröBert.
- 5. Stethoskop nach Anspruch 4, dadurch g e k e n nz e i c h n e t , daß das vordere Ende der keilförmigen Mittel gleichmäßig in die hintere Fläche (20) des Empfängerteils übergeht.
- 6. Stethoskop nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die keilförmigen Mittel an ihrem hinteren Ende mit einer konvex gekrümmten Fläche versehen sind, die einen teil einer Zylinderfläche bildet und sich zwischen den ßeitliaten Flächen der keilförmigen Mittel erstreckt.
- 7s. Stethoskdp nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n -z e i a h n e t , daß der Empfängerteil als Membranmikrophon ausgebildet ist, das auf seiner Vorderseite eine Membran (16) trägt, daß der Raum (36) hinter der Membran mit den rohrförmigen Mitteln (40) in Verbindung steht, und daß die keilförmigen Mittel eine Bohrung (38) aufweisen, welche die erwähnte Verbindung zwischen dem Raum hinter der Membran und den rohrförmigen Mitteln bildet.
- 8. Stethoskop nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die keilförmigen Mittel eine äußere Fläche (30) aufweisen, die mit einer Aussparung (32) versehen ist, welche eine Fingerspitze des benutzers aufnehmen kann, um es dem Benutzer zu erleichtern, den Empfängerteil in der richtigen Lage zu halten, wenn der Empfängerteil nicht in einem engen Raum oder Spalt angeordnet ist.
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