DE1565400A1 - Hochfrequenz-Schweissverfahren und -vorrichtung - Google Patents
Hochfrequenz-Schweissverfahren und -vorrichtungInfo
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- General Induction Heating (AREA)
- Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
DR. ING. KARL BOEHMERT · DIPL-ING. ALBERT BOEHMERT
DIPL-ING. GÜNTHER EISENFUHR
28 BREMEN, FELDSTRASSE 24 · FERNRUF (0421) 491760
Name d. Anm.: AMERICAN MACHINE & FOUNDRY ...
Mein Zeichen: A 313 28 Bremen, den 8. September 1966
AMERICAN MACHINE & I1OUNDRI COMPANT, New York, Staat New
York (Y.St.A.)
Hochfrequenz-Schweißverfahren und -Vorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren sowie
Vorrichtungen zum Herstellen von Schmelzschweißungen u.dgl. zwischen Metallteilen unter Verwendung eines hochfrequenten
Heizstromes.
In der USA-Patentschrift 2 857 503 sind verschiedene Verfahren
und Vorrichtungen zum Herstellen langer Schweißnähte unter Verwendung hochfrequenter Widerstandserwärmung
gezeigt, wobei die Anschlüsse der Stromquelle an in Schweißriehtung nacheinander liegenden Stellen im
Bereich der herzustellenden Schweißnaht an die Metallteile
Λ 009828/0333
angelegt sind. Das dort beschriebene Verfahren arbeitet zufriedenstellend beim Herstellen von Preßschweißungen
entlang der Nahtlinien in den Fällen, in denen die zu verschweißenden Werkstücke während des Vorschubes im
Schweißpunkt ohne Schwierigkeit mit Hilfe von Andruckrollen zusammenpreßbar sind. Dies ist z»B· der Fall dort, wo
die zu verschweißenden Metallteile die sich gegenüberliegenden Kanten eines länglichen Spaltes in einem vorgeschobenen
Bohr bilden, das im Schweißpunkt ohne Schwierigkeit zwischen zwei Andruckrollen hindurchgeschoben
werden kann.
Es gibt jedoch Fälle, in denen es nicht möglich oder zum mindesten besonders schwierig ist, die Metallteile im
Bereich des Schweißpunktes mit Hilfe von Andruckrollen zusammenzupressen. Wenn beispielsweise die eine Längskante
eines langen, aufgerollten Metallstreifens mit der Längskante eines zweiten derartigen Streifens mit Hilfe einer
Preßschweißung verbunden werden soll, ist es mit Hilfe
des obengenannten Verfahrens bzw· der dort beschriebenen Vorrichtung nicht möglich, den notwendigen Druck zwischen
den Kanten zu erzielen· Xn anderen Fällen, wenn beispielsweise
eine Preßschweißung an der Stoßstelle zweier Bleche hergestellt werden soll, müßten die beiden Bleche in
vielen Fällen auf unpraktische Weise unter einem Winkel
009828/0333 s
SA ORIGINAL
gegeneinander gepreßt werden, um den notwendigen Schweißdruck
aufzubringen. '
Btirch die vorliegende Erfindung wird demgegenüber ein
bequemer und verhältnismäßig einfacher Weg vorgeschlagen, Mit dem diese Schwierigkeiten überwunden werden, obwohl
d@r ■ Verfahrenssehritt des inlegens des hochfrequenten Heis
stromes als solsher in der oben beschriebenen, Weise v©r«
weBÄet wird s d.b.» also unter Yensrendung dew so genannten
"Heili©n<sl©]£trodent9 ο Eat sprechend der vorliegenden Erfindung
werden die zu Terschweißeadea Kanten E,xm±QV Metalle
bleche o«dgl© aneinanderstoßend angeordnet Bad^ia dieser
Stellung gehalten 5 ig-o"b©i TQ^sngswelii© OateAalia der
aneinanderstoßendea KaateEi ©in Stiltsefeeiff©®. ©de? ©ia
träger angeordnet ist0 Baraiif visa, fier H©©iif5?Gqia©iaai
entlang der Lini<§ der aneiaandes'ii'feoBQadoa Üasaikoa ai
Hilfe der oben erwähatea ^leiheaelsistrodea53 amgofilfe
worauf die Elektroden und 4i@ ü©s?Zs!stüels© Solatia
der gleichförmig in Längsrlchttaiag d@r ©resüasehten lalitlinl®
vorgeschoben werden * Unmittelbar hinter der In Y©EBGknb~>
richtung nachlaufenden Elektrode wird beigspiglsuoisQ Mils
Hilfe einer geeignet geformten Rolle ein Druek ai
der einen Teil des plastischen Metalls» das sieh entlang der Nahtlinie gebildet hat, nach UEtan gegon
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aneinandergrenzenden Kanten preßt, so daß das nunmehr
über die gesamte Kantentiefe erwärmte Metall unter einem ausreichenden Brück steht, um die Schweißverbindung zwischen
den benachbarten Kanten zu bilden. Unter Berücksichtigung der Elektrodenanordnung und der übertragenen Leistung
ist die Vorschubgeschwindigkeit so gewählt, daß die aneinandergrenzenden Kantenbereiche der Bleche o.dgl.
auf Schweißtemperatur aufgeheizt werden·
In der USA-Patentanmeldung 510 502 vom 13.11.1965 der
Anmelderin ist ein Verfahren offenbart, mit dessen Hilfe beispielsweise ein Metallblech mit einem darunter liegenden
weiteren Metallblech entlang einer gewünschten Nahtlinie verschweißt werden kann, wobei der obenliegenden
Fläche des oberen Bleches mit Hilfe der bereits erwähnten Reihenelektroden ein Hochfrequenz-Heizstrom zugeführt
wird, wobei die Frequenz des Stromes und de"r Widerstand sowie die relative Permeabilität der Bleche so gewählt
sind, daß der Heizstrom bis zu einer sogenannten nBezugstiefe
" eindringt. In diesem Fall dringt der Strom bis zu den sich berührenden Oberflächen ein und heizt diese
auf Schweißtemperatur auf; dieses Verfahren wird auch als Hochfrequenz-Eindring-Schweißverfahren bezeichnet.
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βΛ0
Auf ähnliche Weise dringt der Strom auch "bei der vorliegenden
Erfindung ein und heizt die Metallteile über die gesamte Hefe der aneinandergrenzenden Kanten im Bereich
der herzustellenden Preßs.chweißung auf Schweißtemperatur auf· Bei der vorliegenden Erfindung wird der Preßdruck
entlang der Schweißlinie mit Hilfe einer Holle nach unten ausgeübt, wobei der Umfang der Rolle im Querschnitt abgerundet sein kann und mit dem Stützstreifen oder Träger
unterhalb der Werkstücke zusammenwirkt, so daß entlang der oberen Seite der Nahtlinie eine flache Nut entsteht.
Das derart aus der Nut verlagerte, aber von den weiterhin festen angrenzenden Metallbereichen an einer Ausdehnung
gehinderte Metall wird somit vollständig von allen Seiten
unter Druck gehalten, wodurch die aneinandergrenzenden Kanten fest miteinander verschweißt werden, ohne daß die
Anwendung von Andruckrollen an den sich gegenüberliegenden Seiten der Nahtlinie verwendet werden müßten·
Es sind die verschiedensten Aueführungsformen der Erfindung
sowie Anpassungen an verschiedene Schweißaufgaben denkbar, von denen einige nachstehend erläutert sind·
So ist die Erfindung beispielsweise anwendbar auf das An-. einanderschweißen von Rippenrohren zum Herstellen von
Boilern oder von Heizeineätzen in Wänden· Weiterhin
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1st die Erfindung mit gutem Erfolg anwendbar auf das
Verschweißen zweier Metallteile, die voneinander abweichende elektrische, magnetische oder Wärmeleiteigenschaften haben. Ein anderes beschriebenes Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft das Verschweißen von
konischen Metallrohren entlang einer Längsnaht·
Die Erfindung ist mit den üblicherweise vorhandenen Hochfrequenz-Stromquellen ausführbar, die Frequenzen von
etwa 4 kHz bis zu 500 kHz oder höher liefern. Der Strom
wird vorzugsweise aus Gründen des Wirkungsgrades und besonders hochwertiger und gleichförmiger Schweißnähte
mit Hilfe der erwähnten Reihenelektroden zugeführt, obwohl in einigen Fällen auch eine induktive übertragung
des Stromes möglich und wünschenswert sein kann, und zwar vorzugsweise mit Hilfe einer länglichen Induktionsspule, die so konstruiert ist, daß sie den induzierten
Strom nahezu volletändig entlang einer schmalen Linie auf dem Werkstück konzentriert.
Die Erfindung ist nachstehend anhand einiger Aueführungsbeispiele erläutert und in den Zeichnungen dargestellt»
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 in perspektivischer, eohtmatischer Darstellung ein· bevorzugt· Aus führungafor« der
Erfindungj
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Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 in
Fi I
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 Fig. I5
Fig«, 4· in perspektivischer, schematischer Darstellung
das Prinzip einer anderen Ausführungsform der Erfindung zum Verschweißen von Rippenrohren j
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 in
Fig. 4-j
Fig. 6 eine Teilstirnansicht der Ausführungsform
gemäß Fig· 4-;
Fig. 7 eine Teilstirnansicht in gegenüber Fig. 6 etwas abgewandelter Form;
Fig. 8 in perspektivischer, schematischer Darstellung eine weitere Ausführungsform der Erfindung
zum Verschweißen von Metallteilen mit gegeneinander verschiedenen Eigenschaften;
Fig, 9 einen Schnitt entlang der Linie 9-9 in
Fig. 8;
Fig. 10 einen Schnitt entlang der Linie 10-10 in Fig. 8;
Fig. 11 in perspektivischer, schematischer Darstellung eine andere Ausführungsform der Erfindung
zum Herstellen e.iner Längsnaht in konischen Rohren;
Fig, 12 in perspektivischer, schematischer Darstellung eine Rolle, wie sie im Inneren des Rohres
gemäß Fig. 11 Verwendung finden kann;
Fig. 13 einen Schnitt entlang der Linie 13-13 in Fig. 11;
Fig. 14 eine gegenüber Hg® II abgewandelte Ausführungsform in perspektivischer Darstellung?
bei der die im Rohrian®ren befindliche Bolle auf magnetische Weise an ihrer Stelle
ten ist; und
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Fig, 15 einen Schnitt entlang der Linie 15-15 in Fig. 14.
In Fig. 1 sind zwei Metallblechstreifen 20,21 gezeigt,
die mit Hilfe einer Preßschweißung entlang einer Nahtlinie 22 miteinander verschweißt werden sollen. Bei einem
oder beiden Metallblechstreifen kann es sich um das Ende eines auf einer Rolle aufgespulten Ausgangsmaterials handeln,
dessen Weiterverarbeitung durch das Verschweißen in einigen Fällen erleichtert wird. Wie gezeigt, werden die
aneinanderstoßenden Kantenflächen der Streifen entlang der herzustellenden Schweißnaht miteinander in Berührung
und in eine Lage gebracht, in der sie auf einer Stützschiene oder einem anderen Träger 23 aufliegen. Mit Hilfe
einer geeigneten Klemmvorrichtung, welche Klemmbacken 24,24· und 25»25' aufweist und in Jeder geeigneten Weise befestigt
ist, werden die unten und oben liegenden Flächen der Streifenenden festgelegt und gegenüber der Stützschiene
23 gehalten, während die Schweißnaht hergestellt wird. Ein von einer geeigneten Stromquelle 26 kommender Hochfrequenzstrom
ist zu zwei Elektroden 27,28 geführt, die
sind
als Reihenelektroden angeordnet/und die Metallteile auf oder in der Nähe der Nahtlinie berühren. Die Elektroden sollten in der bei Hochfrequenz-Schweißvorrichtungen üblichen Weise gekühlt sein. Ein Teil der Stromzuführung zu
als Reihenelektroden angeordnet/und die Metallteile auf oder in der Nähe der Nahtlinie berühren. Die Elektroden sollten in der bei Hochfrequenz-Schweißvorrichtungen üblichen Weise gekühlt sein. Ein Teil der Stromzuführung zu
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der einen oder anderen Elektrode, und zwar in Pig« I
das Teil 28a der Stromzuführung zur Elektrode 28 erstreckt sich dicht entlang und oberhalb der Nahtlinie und wird
als sogenannter "Nähe-Leiter", welcher den Hochfrequenzstrom
und dadurch die Heizleistung ziemlich dicht auf den Bereich der Nahtlinie konzentriert, wie es nachstehend
insbesondere im Zusammenhang mit den Fig. 2 und 3 noch näher erläutert ist. Weiterhin ist eine Druckrolle 30
vorgesehen, die für sich allein oder aber in geeigneter Weise ζ·Β. in einem Rahmen zu-sammen mit den Elektroden
befestigt und innerhalb des durch die strichpunktierte
Linie 31 angedeuteten Bereiches angeordnet ist. Die Druckrolle und die Elektroden können dadurch gleichförmig in
Richtung der Nahtlinie bewegt werden. In anderen Fällen kann es vorteilhaft sein, die Elektroden sowie die Druckrolle
festzuhalten und die Werkstücke zusammen mit den Klemmbacken und Stützschienen während des Schweißens vorzuschieben.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Druckrolle 30 anstelle einer Elektrode, beispielsweise
der Elektrode 28, zu verwenden, so daß das Zusammenpressen
des Metalls exakt in dem Moment erfolgt, In dem das Metall diejaptimale Temperatur erreicht. Die Werkstücke werden
zunächst zwischen den Elektroden auf Schweißtemperatur aufgeheizt und darauf, und zwar vorzugsweise sofort darauf
009828/0333 bad or^nal
wird das bis zu einem gewissen Grad geschmolzene Metall von der Druckrolle 30 unter Druck gesetzt, so daß
das Werkstück -wie bei 32 angedeutet - geringfügig eingedrückt wird und gemäß Big. 3 im Bereich der Nahtlinie
eine flache Nut erhält. Der Umfang der Druckrolle 30 kann gemäß der Darstellung in Hg· 3 in geeigneter Weise abgerundet
sein. Es wird dafür gesorgt, daß der Strom im Bereich der herzustellenden Preßschweißung soweit eindringt,
wie es beispielsweise durch den gepunkteten Bereich 33 in den Fig· 2 und 3 angedeutet ist. Es leuchtet
ein, daß als Konsequenz mindestens das den aneinanderstoßenden flächen am dichtesten benachbarte Metall völlig erweicht
bzw. in einen plastischen Zustand gebracht und auf Schweißtemperatur aufgeheizt wird, wenn es den Elektro-·
denbereich passiert. Das auf diese Weise erhitzte Metall
wird also auf einen länglichen Bereich entlang der aneinanderstoßenden Kanten der Streifen begrenzt, so daß es,
wenn es der Druckrolle 30 ausgesetzt wird, unter diesem Druck verschweißt, weil es an einem Ausweichen durch die
unteren Teile der Streifen, die auf der Stüt«schiene 23 liegen, und die weiterhin festen seitlichen Bereich· der
Streifen gehindert ist· Auf diese Weise können auch hohe Drücke ausgeübt werden, dit die Kantenbereiche Mitein«
ander verschweißen, obwohl der Druck In diese» YaIl entgegen
009828/0333 G
der Lehre der USA-Patentschrift 2 857 503 nicht seitlich
in horizontaler Richtung, sondern von oben in vertikaler Richtung aufgebracht wird.
In den Fällen, in denen nur eine verhältnismäßig kurze Schweißnaht hergestellt werden soll, und in den Fällen,
in denen es wichtig ist, daß die Schweißnaht bis ganz zu den Enden der verschweißten Teile durchläuft, können
in geeigneter Weise leitende Ansätze 34,35 vorgesehen
werden, die an den Enden der ITahtlinie gehalten werden
und dazu dienen, den Strom von der einen Elektrode zu der anderen *zu leiten, wenn die gesamte Elektrodenanordnung
das Aufheizen der Metallteile an deren einen Ende beginnt bzw. an deren anderen Ende nach dem Schweißen beendet.
Falls es erwünscht ist, kann die Stützschiene 23 bzw. der !Träger in einigen Fällen von. einer Rolle ersetzt werden,
die unterhalb der zu verschweißenden Kanten der Werk» stücke angeordnet ist und vorzugsweise eine solche Breite
hat, daß ein .lindrüeken der unteren Seite der Schweißnaht
vermieden wir&O EIb derartiges Beispiel ist in Figo
6 gezeigt.
In der Ausfühnaagsforia der l^ftnäung gemäß Figo 4 sollen
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zwei Rippenrohre 20',2I1 mit Rippen 4-0,4-1,42 und 4-3 entlang
der Rippen 4-0,4-1 bzw. der zwischen diesen gebildeten
Nahtlinie 44 verschweißt werden. Zu diesem Zweck sind Elektroden 27',28* sowie eine Druckrolle 30' vorgesehen,
die ähnlich der Ausführungsform gemäß Fig. 1 angeordnet sein können. Der Bereich, in den der Hochfrequenzstrom
vorzugsweise eindringt, ist in Fig. 5 durch die gepunktete
Fläche angedeutet. In diesem Bereich, und zwar insbesondere entlang der aneinanderstoßenden Flächen wird das
Metall auf Schweißtemperatur aufgeheizt, während das weiter abseits von der Nahtlinie 44 liegende Metall der
Rippen 4-0,4-1 fest bleibt, so daß dieses als Widerlager
für die Druckrolle 30' dient, die das erweichte Metall
unter ausreichendem Druck zum Verschweißen bringt. Unterhalb der Naht linie 44- kann eine Stützrolle 4-5 (Fig. 6)
vorgesehen sein, die vorzugsweise besonders breit ist und unmittelbar unterhalb der Druckrolle 30 angeordnet
ist, so daß in diesem Fall die unten liegende Fläche flach bleibt. Falls es aus Gründen höherer Vorschubgeschwindigkeit
oder anderen Gründen erwünscht ist, kann auch eine Stützrolle 4-6 gemäß Fig. 7 verwendet werden, die eine
der Druckrolle 30* entsprechend abgerundete Peripherie
hat, so daß das Metall sowohl im Bereich der oberen als auch im Bereich der unteren Flächen entlang der Preßschweißung
eingedrückt wird. Durch Verwendung einer derarti-
009828/0333 qAd
gen Rolle 4-6 wird es noch sicherer, daß das Metall im Bereich der Nahtlinie bis in den Bereich 4-7 durchgeschweißt
wird. Die in den Fig. 2,3 und 5-7 angedeuteten Heizbereiche können schon mit Frequenzen im Bereich von
etwa 4· - 10 kHz erreicht werden, aber auch die vorstehend erwähnten, noch höher liegenden Frequenzen können vorteilhaft
Anwendung finden.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 sollen zwei Werkstücke miteinander verschweißt werden, die voneinander
abweichende Eigenschaften haben. Beispielsweise handelt es sich um einen Stahlblechstreifen 50 und einen Kupferblechstreifen
51· Von einer wesentlichen Abweichung abgesehen,
sind auch hier Anordnung und Verfahren den bereits erläuterten Ausführungsbeispielen ähnlich· Die
beiden Streifen haben sehr voneinander abweichende magnetische
Eigenschaften, Widerstände und Wärmeleitfähigkeiten, und zur Herstellung einer zufriedenstellenden Schweißung
ist es wichtig, daß beide !Teile ihre individuelle geeignete Schweißtemperatur erreichen. Dieses läßt sich in
sehr bequemer und einfacher Weise mit dem nachstehend
erläuterten Ausführungsbeispiel der Erfindung erreichen·
Obwohl es nicht notwendig ist, bestehen die Elektroden
009828/0333 Φ original
für die Übertragung des Hochfrequenzstromes vorzugsweise
aus je einem Kontaktpaar 52,52* und 53»53'· Ein
Kontakt 52 bzw. 53 eines jeden Kontaktpaares liegt an
dem einen Werkstück 50 und der jeweils andere Kontakt 52* bzw· 53* an dem anderen Werkstück 51 an· Mindestens
eine der beiden Zuleitungen von der Hochfrequenzstromquelle zu den Kontakten,und zwar in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Leitung 54» verläuft dicht entlang
der herzustellenden Schweißnaht 55» jedoch in diesem Fall nicht direkt oberhalb der Nahtlinie bzw. in einer
symmetrisch zu dieser verlaufenden Lage, weil in dieses fall, in dem die Werkstücke aua Stahl bzw. Kupfer bestehen,
durch eine symmetrische .Anordnung des Hkheleiters
der Stahl ziemlich stark überhitzt und aufgeweicht würde, bevor das Kupfer auch nur in die Nähe seiner Schweiß*·
temperatur kommt» Dieses ergibt eich aua der gut bekann»
ten Tatsache, daß das Erhitzen «ines magnetischen Metalles alt einem hochfrequenten Strom sehr viel leichter als
la lalle eines amagnetischen Metalle möglich, ist. Bin«
Möglichkeit zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten besteht in der führung des Näheleiters bsw· der Stromrückführung
in der in den fig. 8 uad 9 gezeigten Weise, wobei der
Näheleiter deutlich von der Nahtlinie 55 weg la Richtung
auf das Kupfer- bsw. NB-Metall-Werkstück 51 verlagert ist.
000828/0333
— 1? **
Der aufgrund dieser Anordnung im Bereich der aneinanderstoßenden
Kanten fließende Strom wird auf Strompfade konzentriert, die durch gepunktete Bereiche 56,56' in
Fig. 9 hervorgehoben sind. Entsprechend dieser Darstellung
wird ein größerer. Teil des Stromes auf den Bereich des kupfernen Werkstückes 51 konzentriert, so daß der
in dem stählernen Werkstück 50 fließende Strom geringer
ist. Entsprechend wird die richtige Schweißtemperatur . des kupfernen Werkstückes gleichzeitig mit der richtigen
Schweißtemperatur des stählernen Werkstückes erreicht· Durch Probieren, Versuche und unter Berücksichtigung
der sogenannten Bezugstiefe der Stromeindringung bei
Strömen verschieden hoher Frequenz und bei Metallen mit verschiedenen Widerständen und Permeabilitäten entsprechend
der Tabelle in der USA-Patentschrift 3 037 105 (DAS 1
381) wird der MHeleiter 5^ entsprechend den Fig. 8 und
so angeordnet, daß der Strom in 'die Kantenbereiche der
beiden Werkstücke mit verschiedenen Eigenschaften soweit in die aneinanderstoßenden Metallkanten eindringt und
dies© auf die -^jeweiligen Schweißtamperaturen auf hei st 9
während das etwas weites1 ψθά d©E>
b.ersust©llenden
naht liegende Metall weiter £qs'6 bleibte W@aa da
Druckrolle 57 g@iaä£ !lg» 8 w&t ciio aufgellst©
^A aufgesetzt wird, wird das Metall etwas ©iagedsjüeirfee s©
009828/0333 bad original
daß sich, die Preßschweißung unterhalt) der von der Rolle
57 erzeugten Nut 58 bildet.
Obwohl in typischen Fällen bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens aufgrund des Eindrückens des Metalles
entlang der Nahtlinie die Metalldicke und demzufolge
die Festigkeit gegenüber einer Schweißung von normaler Metalldicke vermindert wird, wird die Festigkeit jedoch
zum mindesten in den Fällen ausreichen, in denen beispielsweise die längskanten von aufgerollten Metallstreifen
entsprechend den obigen Ausführungen sowie in ähnlichen Fällen miteinander verbunden werden sollen, sowie auch
beim Herstellen von längsgeschweißten Rohrwänden und konischen Rohren, wie z.B. für Laternenmasten, weil in
all diesen Fällen der Festigkeitsfaktor nicht von so ausschlaggebender Bedeutung ist, wie die Preifewürdigkeit
und Schnelligkeit des Schweißens, und zwar insbesondere in den Fällen, in denen die Handhabung und das Zusammenpressen
der Werkstücke beim Schweißen in der bisher üblichen Art schwierige Probleme aufwirft.
Anstelle der Verwendung der Rolle 57» die das Eindrücken
des Metalls entlang der Nahtlinie bewirkt, kann je nach
Anforderungen auch von der Weiterbildung der Erfindung gemäß der Zusatzpatentanmeldung
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(Anwaltsaktenzeichen A 314 ) Gebrauch gemacht werden.
Gemäß dieser deutschen Zusatzanmeldung werden die beiden Werkstücke unter Verwendung einer bandförmigen !folie,
eines dünnen Drahtes oder einer Stange - die als Füll-*
streifen bezeichnet sind - miteinander verschweißt, wobei der Füllstreifen entweder aus dem Metall eines der beiden
Werkstücke oder aus einer geeigneten Legierung besteht und mit Hilfe einer geeignet geformten Solle nach
unten auf die Nahtlinie gepreßt wird, so daß das Metall des geschmolzenen Füllstreifens in die Nahtlinie hineingedrückt
wird und einen Teil der PreßsGhweißung bildet« Auf entsprechende Weise läßt sich auch die Nut bei den
anderen Ausführungsbeispielen der Erfindung gemäß den
Fig. 1-7 sowie 11 - 17 völlig oder teilweise abdecken bzw. füllen, wenn das Metall eines Füllstreifens gegen
die aufgeheizte Nahtlinie gepreßt wird, um das Herstellen der Schweißverbindung zu bewirken bzw· an der Herstellung
mitzuwirken, so daß also auch in diesen Fällen von den Merkmalen der genannten Zusatzpatentanmeldung Gebrauch
gemacht werden kann«
Die Ausführungsfojpm der Erfindung gemäß den Pig* 11 - 15
ist zum Herstellen einer Längsnaht 60 in einem konischen
Rohr 61 geeignet, wie es feaispi@X-3w0ise ale
BAD
009828/0331.
als Mast für Hochspannungsleitungen und andere Zwecke Verwendung findet. Bei dieser Ausführungsform können
geeignete, nicht dargestellte Stützen bzw. Klammern vor-*
handen sein, mit denen das konische Bohr an Kontakten 62 und 63 zum Zuführen dee hochfrequenten Stromes vorbeibewegt
wird, so daß das Metall entlang der herzustellenden Nahtlinie aufgeheizt wird. Der Strom wird wiederum mit
Hilfe eines Näheleiters 64 konzentriert. Nachdem das Metall
im Bereich der Nahtlinie aufgeheizt ist, läuft es unter einer Stützrolle 65 hindurch, die ein Widerlager
für eine im Rohrinneren angeordnete Druckrolle 66 bildet. Die Druckrolle 66 hat einen abgerundeten Umfang, so daß sie
das erweichte Metall vom Rohrinneren her in die Nahtlinie
eindrückt, so daß aufgrund des zwischen den Rollen 65 und
66 wirkenden Druckes die Preßschweißung 67 (Fig. 13) gebildet wird.
Die Druckrolle 66 kann an einem Vagen 68 befestigt sein,
an dessen Unterseite ein· Tragrolle 69 vorgesehen ist,
die auf der unten liegenden Innenfläche des Bohr·« auf- . liegt. Ba sich di··· Boll· entlang des sich konisch verjüngenden Bohre· bewegt, ist es erfordern oh, eine Hnriohtung ium Anheben der Tragrolle 69 vorausehen, und «In«
derartige ünriohtung ist ia den fi*>
11 - 15 geseift·
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■ 1565A00
Die Rolle ist in diesem Fall am unteren Ende eines hydraulischen Kolbens 70 befestigt, der sich in einem Zylinderraum
71 innerhalb des Wagens 78 auf- und abbewegen
kann* Zum Aufrechterhalten des Druckes im Zylinder 71 wird ein Druckmittel durch das Rohrinnere mittels einer
Leitung 72 zum Wagen 68 und von diesem in den Zylinder
(Fig. 12) geleitet. Wenn sich das Rohr 81 daher während des Schweißvorganges nach links in Fig. 11 bewegt, liegt
die Tragrolle 69 an der unteren Innenfläche des Rohres an, so daß ein Druck zwischen der Tragrolle und dem Wagen
auf die Druckrolle 66 übertragen wird, wodurch letztere einen starken Druck auf die oben liegende Innenfläche
des Rohres ausübt und diese entlang der Nahtlinie eindrückt. Die auf diese Weise geformte Nut entspricht der
auf der Außenseite der Werkstücke liegenden Nut in den zuvor erläuterten Ausführungsbeispielen der Erfindung»
Bei abnehmendem Rohrinnendurchmesser gestatten es der
Zylinder mit dem Kolben 70,71, daß sich die Tragrolle 69
ia Richtung auf <äen Wage& 68 su "bewegt, so daß eine Anpassung an veränderbar® Imiendurehißesser gegeben ist0 Weiterhin
kann @ia fester Böe® ?4 vorgesehen sein, der Ia dem
Aueführimgebeiepiel gemäß Hg0 12 i&d 13 die
leimung 72 umgiWfe nm& €©s Ifeges. 68 fast la !©la©!5
ton Stellung is.afeGrfe.al'b ü®& Stütsg^liG S5
009828/0333 ^0 original
Die Ausführungsform der Erfindung gemäß den Fig. 14- und
15 entspricht weitgehend derjenigen gemäß Fig. 11 mit der Ausnahme, daß der Wagen 68' für die innenliegende
Druckrolle 66' in diesem Fall auf magnetischem Wege in
ihrer richtigen Lage unterhalb der Kahtlinie gehalten ist. Zu diesem Zweck ist ein leistungsstarker Gleichstrommagnet
75 so angeordnet, daß seine Pole auf beiden Seiten der herzustellenden Schweißnaht 60 unmittelbar oberhalb des
Rohres liegen« Der tfagen 68' ist aus einem geeigneten
magnetischen Material hergestellt, so daß er mit großer Kraft in Richtung auf die Pole des Magneten 75 gezogen
wird. An der Oberseite des Wagens 68· sind auswechselbare
Anschläge 76 vorgesehen, die verschiedene Höhen haben und in den Wagen 68 eingesetzt werden können, um den Abstand
des Wagens zur oberen Innenfläche des Rohres und damit die Eindringtiefe der innenliegenden Druckrolle
in die Rohrwand zu begrenzen. Die Schweißung wird dann entlang der Linie 67' gebildet. Zusätzlich kann auf der
Unterseite des Wagens 68f eine Tragrolle 69' vorgesehen
sein, die jedoch die unten liegende Innenfläche des Rohres allenfalls im Bereich des kleinsten Rohrdry,chinessers berührt.
In diesem Fall ist ein Dorn 74-' vorgesehen, der
den Wagen 68· trägt und verhältnismäßig steif ausgebildet
ist, so daß er den Wagen 68 auch dann etwa in der richtigen
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Lage hält, wenn der Magnet 75 noch nicht eingeschaltet
ist.
Aus den Zeichnungen wird deutlich, daß die Metallteile im Bereich der Nahtlinie des konischen Rohres während
des Schweißens vollständig entlang einer horizontalen Linie vorgeschoben werden können, ohne daß ihre relative
und feste Lage zueinander in irgendeiner Weise gestört werden kann, so daß eine sehr genaue und fluchtende
Schweißung erzeugt wird.
Es ist ersichtlich, daß in allen Ausführungsformen der Erfindung Ansätze zum Leiten des Stromes entsprechend
den Ansätzen 34- und 35 in Fig. 1 vorgesehen werden können,
die die Herstellung von Schweißnähten vom äußersten Anfang Ms zum äußersten Ende der Werkstücke ermöglichen.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß in der vorstehenden
Beschreibung die Ausdrücke "nach oben" und "nach unten"
bzw· ähnliche Ausdrücke lediglich zur Vereinfachung der Beschreibung der Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes
entsprechend der Darstellung in den Zeichnungen verwendet wurden. Diese Ausdrücke haben jedoch nur relative Bedeutung,
weil die Lage der einzelnen Seile der erfindungsgemäßen
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Vorrichtung beliebig variiert werden kann.
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Claims (18)
1. Verfahren zum Preßverschweißen der Kantenflächen zweier Metallteile unter Verwendung eines Hochfrequenz-Schweißstromes,
dadurch gekennzeichnet, daß die Metallteile (20,21 ;4-O,4-l;5Ot51;6l) entlang ihrer zu verschweißenden
Kanten aneinandergelegt und in dieser Lage zueinander gehalten
werden} daß das Metall im Nahbereich der Nahtlinie (22I^j55ϊ60) zwischen den beiden Metallteilen
progressiv mit Hilfe des Hochfrequenzstromes im wesentlichen über die gesamte Metalldicke auf Schweißtemperatur
aufgeheizt wird, während die Metallteile in Richtung der
Nahtlinie an einem Schweißpunkt vorbei vorgeschoben werden; daß das im Bereich der Kantenflächen aufgeheizte Metall
(33J56) mindestens im Bereich des Schweißpunktes auf der
einen Seite der Metallteile unterstützt wird; und daß*auf
das aufgeheizte Metall, während dieses weiterhin relativ
zueinander fest liegt? eia etwa la der Ebene der Kanten-
flachen wirkender Druek ausgeübt ^ird, der das von der
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Unterstützung (23;45;65) und den abseits der Nahtlinie
fest bleibenden Metallbereichen eingeschlossene, aufgeheizte Metall unter Schweißdruck setzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochfrequenz-Schweißstrom konduktiv in die Metallteile
eingeleitet wird und zwischen aufeinanderfolgenden Punkten entlang der Nahtlinie fließt; daß der Strom und
mit ihm die Heizwirkung von einem Näheleiter (28a;54;64)
auf den Bereich der Nahtlinie konzentriert wird; und daß
der Druck auf das aufgeheizte Metall im Bereich der Nahtlinie von einer Rolle aufgebracht wird, der das Metall
entlang der Nahtlinie eindrückt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß durch den Druck im Bereich der Nahtlinie eine Nut in dem Metall gebildet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Metall im Bereich der Nahtlinie teilweise einschließende
Unterstützung von einer Rolle gebildet ist, die auf der der ersten Nut gegenüberliegenden Seite der
Metallteile eine weitere Nut erzeugt.
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-Jf-
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1—4-, dadurch
gekennzeichnet, daß der Strompfad im Bereich der Nahtlinie mit Hilfe von leitfähigen Ansätzen am vorderen und/oder
hinteren Ende der zu verschweißenden Metallteile verlängert wird, um eine sich zwischen den äußersten Enden
der Nahtlinie erstreckende Schweißnaht zu erzeugen»
6. Verfahren zum Preßverschweißen der Kantenflächen zweier Metallteile, die aus verschiedenen Metallen "bestehen,
nach einem der Ansprüche 1-5» dadurch gekennzeichnet, daß der Heizstrom konduktiv an zwei aufeinanderfolgenden
Stellen der Nahtlinie, zwischen denen der Strom fließt, auf die Metallteile geleitet wirdj daß der Strom entlang
der Nahtlinie von einem Näheleiter konzentriert wird, der oberhalb der Nahtlinie verläuft; und daß der Näheleiter
seitlich zu der Nahtlinie in Richtung des Metallteiles verschoben wird, das schwerer aufheizbar ist.
7. Verfahren zum Preßverschweißen der Kantenflächen zweier Metallteile, die von den sich beiderseits einer
Längsnaht erstreckenden Bereichen eines konischen Rohres gebildet sind, nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch
gekennzeichnet, daß die das aufgeheizte Metall im Bereich des Schweißpunktes teilweise einschließende Unterstützung
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von einer Rolle gebildet ist, die einen Druck an einer Stelle ausübt, die einer anderen im Bereich der Nahtlinie
liegenden Rolle gegenüberliegt, wobei eine der Rollen außerhalb und die andere innerhalb des Rohres im Bereich
der Nahtlinie angeordnet ist.
8. Verfahren zum Preßverschweißen der Kantenflächen zweier Metallteile, die von den sich beiderseits einer Nahtlinie
erstreckenden Bereichen eines Rohres gebildet sind, nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet,
daß die das aufgeheizte Metall im Bereich des Schweiß·-
punktes teilweise einschließende Unterstützung von einer im Rohrinneren angeordneten Rolle gebildet wird, die mit
einer außerhalb des Rohres angeordneten Rolle zusammenwirkt und einen Druck entlang der Nahtlinie ausübt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das aufgeheizte Metall im Rohrinneren in die Form einer Nut eingedrückt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet,
daß die im Rohrinneren angeordnete Rolle auf hydraulischem Wege gegen die Nahtlinie gedrückt wird.
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11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7-9, dadurch gekennzeichnet, daß die im Rohrinneren angeordnete Rolle
von einem außerhalb des Rohres angeordneten Magneten auf magnetischem Wege gegen die Rohrinnenwand im Bereich
der Nahtlinie gepreßt wird.
12, Vorrichtung zum Preßverschweißen der Kantenflächen
zweier Metallteile unter Verwendung eines Hochfrequenz-Schweißstromes
zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-11, gekennzeichnet durch eine Einrichtung
(z.B. 24,24',25,2J?1) zum Ausrichten und Pesthalten
der beiden Metallteile (20,21;40,41;50,51;61) derart, daß die aneinandergrenzenden Kantenflächen sich berühren;
durch eine Einrichtung zum Aufheizen des beiderseits der Nahtlinie (22;44;55;60) liegenden Metalls mit Hilfe des
Hochfrequenz-Schweißstromes; durch eine Einrichtung zum Verschieben der Metallteile relativ zu der Heizeinrichtung
in Längsrichtung der Nahtlinie und vorbei an einem Schweißpunkt;'durch eine Stützeinrichtung (23;45;46;65)
für die Metallteile im Bereich des Schweißpunktes ; durch eine Druckrolle (3Ο;3Ο·;57;66;66«), die das Metall im
Bereich der Nahtlinie etwa in Richtung der Ebene der aneinanderstoßenden Kantenflächen gegen die Unterstützung
drückt und das zwischen der Unterstützung und den beider-
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-X-
seits der Nahtlinie verbleibenden festen Metallbereichen
eingeschlossene aufgeheizte Metall unter Schweißdruck setzt.
13· Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizstrom mit Hilfe von Elektroden (27,28;27»,28';
52,52',53,53';62,63) in die Metallteile an mit Abstand
voneinander entlang der Nahtlinie liegenden Stellen eingeleitet wird; und daß ein Näheleiter entlang der Nahtlinie
vorgesehen ist; und daß die Druckrolle eine abgerundete Druckfläche hat, die in dem Metall eine Nut erzeugt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13»
dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich der Nahtlinie angeordnete Unterstützung für die Metallteile aus einer
Stützrolle (4-5;65) besteht, die im Bereich des Schweiß-
punktes befestigt ist.
15· Vorrichtung zum Preßverschweißen der Kantenflächen zweier Metallteile, die aus verschiedenen Metallen bestehen,
gekennzeichnet durch zwei den hochfrequenten Heizstrom auf die Metallteile leitende Elektroden (52,52*;
53»53')t die an im Bereich der Nahtlinie hintereinander liegenden Stellen angeordnet sind; und daß ein Näheleiter
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-X-23
oberhalb der Nahtlinie angeordnet und seitlich von
der -Nahtlinie in Richtung auf das Metallteil versetzt ist,
das schwerer aufheizbar ist.
16. Vorrichtung zum Preßverschweißen der Kantenflächen zweier Metallteile, die von den beiderseits einer Nahtlinie
liegenden Bereichen eines Metallrohres gebildet · sind, nach einem der Ansprüche 12 - 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterstützung der Metallteile im Bereich des Schweißpunktes von einer Rolle gebildet ist,
die an einem Wagen (68;68') innerhalb ues Rohres befestigt
ist; und daß der Wagen eine Hydraulikeinrichtung aufweist, die die Rolle gegen die Rohrinnenwand im Bereich der Nahtlinie
preßt.
17. Vorrichtung zum Preßverschweißen der Kantenflächen zweier Metallteile, die von den beiderseits einer Nahtlinie
liegenden Bereichen eines Metallrohres gebildet sind, nach einem der Ansprüche 12 - 15, dadurch, gekennzeichnet,
daß die Unterstützung der Metallteile im Bereich des Schweißpunktes von einer Rolle gebildet ist, die an
einem Wagen (68;68·) innerhalb des Rohres befestigt ist; daß außerhalb des Rohres ein Elektromagnet (75) befestigt
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ist; und daß der Wagen (68;68·) mit Hilfe des Magneten
derart gegen die Rohrinnenwand preßbar ist, daß sich die Rolle gegen die Rohrinnenwand im Bereich der
Nahtlinie legt.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 - 17» dadurch
gekennzeichnet, daß sowohl die Druckrolle (30·*-) als
auch die Stützrolle (46) im Querschnitt abgerundete Außenflächen haben.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US544293A US3293403A (en) | 1966-04-21 | 1966-04-21 | Butt welding of metal members by high frequency heating current |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1565400A1 true DE1565400A1 (de) | 1970-07-09 |
Family
ID=24171584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661565400 Pending DE1565400A1 (de) | 1966-04-21 | 1966-09-12 | Hochfrequenz-Schweissverfahren und -vorrichtung |
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| US (1) | US3293403A (de) |
| DE (1) | DE1565400A1 (de) |
| GB (1) | GB1150770A (de) |
| NL (1) | NL6612543A (de) |
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| DE102011109048A1 (de) | 2011-07-30 | 2013-01-31 | Metallwerk Sundern Otto Brumberg GmbH & Co. KG | Verfahren zur Herstellung eines Stahlrohrs |
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- 1966-09-09 GB GB40328/66A patent/GB1150770A/en not_active Expired
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|---|---|
| GB1150770A (en) | 1969-04-30 |
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