DE1564750C - Optischer Sender oder Verstarker (Laser) - Google Patents
Optischer Sender oder Verstarker (Laser)Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen optischen Sender oder Verstärker (Laser) mit einem stimulierbaren
Medium innerhalb eines optischen Resonators, dessen außerhalb des slinuilierbaren Mediums angeordnete
Spiegel mechanisch fest in ihrem gegenseitigen Abstand gchaltcrt sind.
Hin Laser enthält als wesentliche Bauteile das stinnilierbare Medium, in welchem eine optische
Strahlung erzeugt und verstärkt wird, und den optischen Resonator, durch den die Strahlung in einer vorbestimmten
Art und Weise rückgekoppelt und gebündelt wird. Um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten,
müssen die Spiegel genau ausgerichtet von einem Aufbau getragen werden, der in der Nähe des
stimulierbaren Mediums angeordnet ist. Während des Vorgangs der Anregung des stimulierbaren Mediums
bis zu einer optischen Emission wird eine erhebliche Wärmemenge erzeugt, und es wurde gefunden, daß,
wenn diese Wärme den tragenden Aufbau des Resonators quer durchfließt, ein Temperaturgradient über
den Querschnitt des Aufbaues entsteht, der ausreicht, um den Aufbau zu verformen und eine unerwünschte
Fehlausrichümg der Spiegel zu verursachen.
Optische Sender oder Verstärker (Laser) mit einem Aufbau zur Halterung der Spiegel, wie eingangs erwähnt,
sind bereits bekannt. Außerdem ist es bereits bekannt, für die Halterung der Spiegel vier Stangen aus
einer Nickel-Eisenlegierung mit 360J0 Ni und 640Z0 Fe
(Invar) mit niedrigem Temperaturausdehnungskoeffizienten zu verwenden und für eine, mechanische
Temperaturkompensation Sorge zu tragen. Beide Spiegel sind je um eine Achse schwenkbar. Es erfolgt
eine Einjustierung der Parallelslellung mittels Grob- und Kernantriebes. Es ist auch ein elektronisches
Temperaturkompensationssystem bekannt, bei dem der Winkel und der Abstand der Spiegel mit Hilfe
magnetostriktiver Glieder in Abhängigkeit von Änderungen von Frequcn/anteilen im Verstärker- oder
SendcausMing geregelt werden. Weiterhin ist ein Gaslaser
bekannt, bei welchem der Abstand der Spiegel mittels piezoelektrischer Kristalle spannungsabhängig
geregelt wird. Auch hier sind vier Stäbe aus einer Nickel-Eisenlegierung (Invar) vorgesehen, um den
Abstand der Spiegel möglichst von der Raumtemperatur unabhängig zu machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf einem neuartigen, möglichst einfachen Wege dafür zu
sorgen, daß die im stiniulicrbaren Medium auftretende
Wärme möglichst keinen Einfluß auf die die Spiegel in ihrer gegenseitigen Entfernung festlegenden und ihre
Ausrichtung bestimmenden Bauteile gewinnt. Diese Ausbildung soll zugleich eine Miniaturisierung der
Laser dadurch ermöglichen, daß das die Wärmcc|uelle bildende stinnilierbare Medium im Vergleich zum
Stande der Technik erheblich näher an dem die Spiegel tragenden Aufbau angeordnet werden kann, ohne daß
die Ausrichtung der Spiegel dadurch störend beeinträchtigt wird.
Lrfindiingsgemäß wird vorgeschlagen, daß zum
/wecke einer annähernden Winkelstabilität der Spiegel des optischen Resonators zueinander das Bauteil für
die Abstandshalterung der beiden Resonatorspiegel vor der im .slimulierbarcn Medium freiwerdenden
Wärme dadurch geschützt wird, daß es durch ein gut wärmeleitendes und den größten Teil des Wärme-Hiisscs
aufnehmendes Bauteil mit Abstand umfangen wird. Umständliche und aufwendige Temperaturkompensationsvorrichtungen
werden auf diese Weise entbehrlich. Die Belüftung wird weniger bedeutsam, und auf einen künstlich durch ein Gebläse erzeugten
Luftstrom, der Schwierigkeiten, wie Vibration und optisches Zittern infolge vom Motor und vom Luftstrom
herrührender Schwingungen, verursachen würde, kann verzichtet werden. Die Erfindung ermöglicht es
daher, Laser gedrängter und mit kleineren Abmessungen zu bauen.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der ίο Zeichnungen beispielsweise näher erläutert:
F i g. I zeigt eine vereinfachte Darstellung eines üblichen Gaslasers, von der Seite gesehen.
F i g. 2 zeigt eine Einzelheit eines den optischen Resonator tragenden Aufbaues in der bisher üblichen
Art für einen Laser nach F i g. 1.
F i g. 3 ist eine Querschnittsansicht mit Blickrichtung auf die Ebene 3-3 in F i g. 2.
F i g. 4 zeigt eine Einzelheit eines den optischen
Resonator tragenden Aufbaues gemäß der Erfindung für einen Laser nach Fig. 1.
F i g. 5 ist eine Qucrschnittsdarstellung mit Blickrichtung auf die Ebene 5-5 in F i g. 4.
F i g. 6 ist eine Einzelteildarstellimg eines anderen,
zum Tragen des optischen Resonators dienenden Aufbaues gemäß der Erfindung für den Laser nach F i g. 1.
F i g. 7 ist eine Querschnittsansicht mit Blickrichtung auf die Ebene 7-7 von F i g. 6.
F i g. 8 ist eine zum Teil abgebrochen dargestellte Seitenansicht eines Lasers gemäß der Erfindung.
F i g. 9 ist eine Querschnittsansicht mit Blickrichtung auf die Ebene 9-9 in F i g. 8.
F i g. 9 ist eine Querschnittsansicht mit Blickrichtung auf die Ebene 9-9 in F i g. 8.
F i g. 10 ist eine Querschnittsdarstellung eines anderen Lasers gemäß der Erfindung.
F i g. 1 zeigt einen Gaslaser, bei dem die Gas-Entladung aus der Energiequelle 1 die Anregungsenergie
für das gasförmige stimulierbare Medium für kohärente Ausstrahlung liefert. Diese kohärente Strahlung bei
einer gewünschten Wellenlänge wird durch vakuumdichte Fenster 3 hindurch übertragen, und zwar solchen,
die unter dem Brewstcr-Winkel geneigt sind für maximalen Durchlaß polarisierten Lichtes. Das kohärente
Licht wird noch dadurch weiter verstärkt, daß es mehrmals durch das stimulierbare Medium hindurch
vermittels zweiter den optischen Resonator begrenzenden Spiegel 4 und 5 hin- und hergeworfen wird, die
sich einander gegenüberstehen. Die in Aufbauten 4' bzw; 5' angebrachten Spiegel 4 und 5 werden in einem
genau festgelegten Abstand von einer Basisanordnung7 getragen. Das das stinnilierbare Medium aufnehmende
5» Entladungsrohr 2 und die mit den zur Stabilisierung der
Entladung dienenden Elektroden 9 des Entladungsrohres in Reihe geschalteten Widerstände 8 werden
oberhalb der Basisanordnung 7 getragen.
Die Erfordernisse für die Ausrichtung der Spiegel 4 und 5 lassen sich durch den Fall veranschaulichen, bei
welchem mindestens der eine Spiegel eine reflektierende Kugelfläche mit einem Krümmungsradius R aufweist,
der groß ist im Vergleich zu dem Abstand L zwischen den beiden Spiegeln. Eine solche Ausbildung ist erwünscht,
um große Beträge optischer Energie in einer e-nphasigen Wcllcnfront zu erhalten. Für einen optischen
Resonator mit einem solchen Kugclspiegel mit dem Krümmungsradius R und einem zweiten Spiegel
mit einer reflektierenden Planarflächc kann die Ausfi5
richtungsempfiiullichkcit, gemessen durch den Drehwinkel
eines der Spiegel (von der genauen Ausrichtung gegenüber dem anderen Spiegel aus) in Radian, wie
folgt ausgedrückt werden:
θ =
r\
(1)
λ ist in dieser Formel die Betriebswellenlänge. Bei einem Helium-Neon-Gaslaser, der bei 6328 Ä arbeitet
und der einen Spiegelabstand L — 2 in und einen Krümmungsradius R =■- 20 m aufweist, beträgt die
AusrichUingsempfindlichkeit Θ — 5,7 Bogensekunden.
Es sei nun eine übliche Anordnung T zum Tragen der Reflektoren betrachtet, welche die Form eines
Rohres von rechteckigem Querschnitt hat, wie dies in F i g. 2 und 3 veranschaulicht ist. Ein Teil W der
durch die Anregung des stimulierbaren Mediums in dem Entladungsrohr erzeugten Wärme fließt von oben
nach unten und erzeugt dabei eineiiTemperaturgradienten
in Querrichtung über den Querschnitt. Infolgedessen dehnt sich der obere Teil der Anordnung 7' mehr
aus als der untere Teil, so daß sich eine Winkelablenkung
Θ jedes Reflektors ergibt, die sich in Radian wie folgt ausdrücken läßt:
Θ =
CW
2KD
(2)
Hierbei ist C der Wärmeausdehnungskoeffizient des Werkstoffes der tragenden Anordnung, K die Wärmeleitfähigkeit
des Werkstoffes und D die Wanddicke des Rohres. Für ein Ahiminiumrohr mit C=2,3-IO~5
(0C)-1, K = 2,0 (W) (cmJ-'fC)-', D -- 1 cm und für
einen optischen Wärmefluli in Querrichtung von 5OfF
beträgt θ =■- 117 Bogensekunden; das ist annähernd
das Zwanzigfaciie der Ausrichtimgsempfindlichkeit des
optischen Resonators. Es ist also klar, daß die Winkelablenkung der Spiegel, die sich aus dem Wärmelluß in
Querrichtung ergibt, genügt, um die Instabilitäten zu erklären, die bei den früheren Lasern zu beobachten
waren.
Im Gegensatz zu diesen bisher gezeigten bekannten Ausführungsformen zeigen die F i g. 4 und 5 den
Gegenstand der Erfindung. Hierbei wird der den Spiegel tragende Aufbau 7' von einem äußeren Rohr 7"
umschlossen, wobei das Entladungsrohr 2 sowie die zur Stabilisierung dienenden Widerstände 8 oberhalb
des äußeren Stützrohres 7" gehalten werden. Die Stützrohre 7' und 7" sind durch einen isolierenden
Spalt 10 von der Breite α getrennt. Der durch die Anregung des stimulierbaren Mediums in dem Entladungsrohr
erzeugte Wärmefluß W teilt sich dann in zwei Teile: Der eine Teilfluß W1 fließt durch das äußere
Stützrohr 7" und am inneren Stützrohr 7' vorbei und der- andere Teilfluß W2 durchfließt sowohl den isolierenden
Spalt 10 als auch das innere Stützrohr 7'. Da nun die Wärme-Leitfähigkeit des Weges für den Teilfluß
W1 bedeutend größer ist als die des Weges für den
Teilfluß W2, ergibt sich so eine wirksame Wärmeabschirmung
für den die Spiegel tragenden Aufbau T. Formelmäßig läßt sich diese Abschirmung wie folgt
ausdrücken:
60 WzIW1=- Kt b*l4 K, a D1. (3)
Hierin ist Ki die Wärmeleitfähigkeit des isolierenden
Spaltes 10, Ki die Wärmeleitfähigkeit des Abschirnuingsrohres
7", D1 die Dicke des Abschirmiingsrohres
7"" und b die wirksame Breite, über welche die
Wärme von dein äußeren Rohr 7" durch den Luftspalt 10 auf das innere Rohr T übertragen wird; sie ist
etwas größer als die Breite des Rohres T. Für einne typischen Fall, bei dem der Spalt 10 aus Luft mit
Ki = 2,4 · 10-* (W) (Cm)-1CQ-1 ^d mit einer Luftspaltdicke = Wandabstand a = 1,25 mm besteht, kann
die Abschirmung 7" aus Aluminium mit einer Dicke D1. —- 2,5 mm hergestellt werden und b beträgt 100mm,
W2IW1 = 0,8 · 10 Λ Bei Heranziehung der Gleichung
(2) wird also ersichtlich, daß die Winkelablenkimg Θ um den gleichen Faktor verkleinert wird, so daß bei
dem gegebenen Beispiel Θ — 0,94 Bogensekunden beträgt,
also weit unterhalb der Ausrichtungsempfindlichkeit von 5,7 Bogensekunden liegt.
Wie aus der Gleichung (2) zu ersehen ist, ist die Winkelablenkung des tragenden inneren Stützrohres7'
für einen gegebenen Wärmefluß W2 proportional dem
Verhältnis CjK, also des thermischen Ausdehnungskoeffizienten
zur Wärmeleitfähigkeit. Um die bestmöglichen Resultate zu erhalten, sollte daher das Rohr T
aus einem Werkstoff mit einem kleinen Wert des Verhältnisses CfK hergestellt werden. Daher ist, obwohl
beispielsweise die 36% Ni - 64°/0 Fe-Legierung Invar
einen kleineren Wärmeausdehnungskoeffizienten als Aluminium hat, Aluminium, das einen kleineren Wert
des Verhältnisses CjK aufweist, als Werkstoff für das Stützrohr T vorzuziehen.
Werden das innere und das äußere Rohr aus dem gleichen Material hergestellt, so tritt der kleinste
Resonatorablenkungswinkel für eine gegebene Gesamtrohrdicke D1 [- D2, weiche ein gegebenes Gesamtrohrgewicht
bestimmt, dann auf, wenn D1 -■- D.,, d. h.,
wenn die beiden Rohre die gleiche Wandungsdickc haben. In der Praxis kann, wie an dem obigen Beispiel
gezeigt wurde, der Abschirmungseffekt derart über die Erfordernisse der Resonatorausrichtung hinaus
hinreichend stark sein, so daß die innere, zum Tragen der Spiegel dienende Anordnung zwecks größerer
mechanischer Steifheit dickwandiger ausgeführt werden kann.
Aus der Gleichung (3) ergibt sich, daß die verbessernde Wirkung der Abschirmung umgekehrt proportional
dem Quadrat des effektiven Maßes b ist, von welchem der Wärmeübergang zwischen der inneren und der
äußeren Anordnung abhängt. Die Figuren 6 und 7 zeigen eine Ausführungsform, bei der. die zum Tragen
der Spiegel dienende Anordnung 7' eine massive Profilleiste von T-förmigem Querschnitt ist, so daß das
Maß b besonders klein und die Abschirmungswirkung besonders groß wird.
Bauliche Einzelheiten eines Lasers gemäß der Erfindung sind beispielsweise in F i g. 8 und 9 aufgezeigt.
Die äußere Abschirmung 7" umfaßt hier ein unteres Gehäuseteil la" und eine daran angesetzte winkelförmige
Teilungswand Ib", die mit Hilfe von Profilvorsprüngen 11 zusammengesetzt sind. Bei einer Ausführungsform
ist die den optischen Resonator tragende Anordnung 7' ein 1,5 m langes Aluminiumrohr mit
einem Außendurchmesser von 13,75 cm und einer Wanddicke von etwa 8 mm. Die Teile la" und 7" bestehen
aus etwa 3,2 mm dickem Aluminiumblech, wobei der Mindestabstand zwischen dem Rohr 7' und den
Wänden der Teile la" und Ib" etwa 6 mm beträgt. Der
Spiegel 4 hat eine ebene Reflexionsfläche (die als Oberzug auf ein Prisma aufgebracht ist, das dazu dient, unerwünschte
Wellenlängen von dem optischen Resonator zu dispergieren). Der Spiegel 5 besitzt eine reflektierende
Kugelfläche mit einem Krümmungsradius von 6 m. Auf der Außenseite des Rohrs T ist eine Schuht 12
von Polyurethanschaum angebracht, um die Luft ia
dem isolierenden Spalt 10 abzusperren und auf diese Weise eine Wärmeübertragung durch Konvektion zu
verhindern. Das Entladungsrohr 2 ist auf isolierenden Tragvorrichtungen 19 angeordnet, die an dem Rohr 7'
befestigt sind und durch die Platte 13 hindurchragen, die mit Hilfe von Profilvorsprüngen 14 an dem oberen
Gehäuseteil 15 angebracht ist und durch isolierende Blöcke 20 in ihrer Lage gehalten wird. Die Profilvorspriinge
11 und 14 werden in einem Abstand voneinander gehalten, um einen in Längsrichtung verlaufenden
Luftspalt 21 zu bilden, durch welchen die Luft zirkuliert und die Wärme durch Konvektion von dem
Entladungsrohr 2 nach oben ableitet, wodurch die durch die Halterung der Spiegel fließende Wärmemenge
verringert wird. Die in der Nähe der Enden der An-Ordnung im Viereck angeordneten Stifle 16 sind fest an
dem Tragrohr 7' des optischen Resonators angebracht und ragen radial durch öffnungen 17 und 18 in dem
Gehäuseteil la" hindurch. Die öffnungen 17 in den
Seilenwänden am linken Ende der Anordnung sind kreisrund, während die übrigen öffnungen 18 die Form
sich in Längsrichtung erstreckender Schlitze haben. Die Stifte können sich in sämtliche öffnungen hinein
und aus ihnen heraus sowie auch in Längsrichtung innerhalb der Schlitze 18 bewegen. Auf diese Weise
sucht jegliche Zug- oder Biegebeanspruchung des Gehäuses 15 und la" eine Bewegung der Stifte 16 statt
einer Verformung der tragenden Anordnung des optischen Resonators herbeizuführen, welche die Ausrichtung
der Spiegel beeinträchtigen könnte.
F i g. 10 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsform gemäß der Erfindung. Der Spiegelträger
7' umfaßt hier, einen massiven, im Querschnitt winkelförmigen Profilbalken und die äußere Abschirmung
7" nimmt die rechte Seite des Gehäuses la" in Verbindung mit einer winkelförmigen Teilungswand Ib" ein, die sich zwischen einander gegenüberliegenden
Wandungen des Gehäuses erstreckt. Auf diese Weise ergibt sich ein besonders vorteilhafter gedrängter
Aufbau, durch den ein bequem zugänglicher Monlageraum 23 für das Entladungsrohr 2 und die
dazu gehörigen (nicht dargestellten) elektronischen Bauteile geschaffen wird. Bei einer möglichen Ausführungsform ist der Spiegelträger 7" ein etwa 60 cm langes
Profilteil aus Aluminium, dessen Schenkel etwa 5 cm lang und etwa 16 mm dick sind; die Mindestbreite des
Luftspaltes zwischen dem Träger 7' und der Abschirmung la" mit Ib" beträgt 1,9 mm; das Teil 7"
trägt zwei Kugelspiegel mit 3 m betragendem Krümmungsradius.
Claims (8)
1. Optischer Sender oder Verstärker (Laser) mit einem stimulierbaren Medium innerhalb eines
optischen Resonators, dessen außerhalb des stimulierbaren Mediums angeordnete Spiegel mechanisch
fest in ihrem gegenseitigen Abstand gehaltert sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Zwecke einer annähernden Winkelstabililät der Spiegel des optischen Resonators zueinander das
Bauteil (7') für die Abstandshalterung der beiden Resonatorspiegel vor der im stimulierbaren Medium
freiwerdenden Wärme dadurch geschützt wird, daß es durch ein gut wärmeleitendes und den größten
Teil des Wärmefiuflusses aufnehmendes Bauteil (7") mit Abstand (21)'umfangen wird.
2. Laser nach Anspruch 1, dadurch gekenn-• zeichnet, daß das zur Abstandshalterung der
Spiegel dienende Bauteil (7') aus einem Werkstoff mit einem niedrigen Wert des Verhältnisses von
Wärmeausdehnung zu Wärmeleitfähigkeit besteht.
3. Laser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Abstandshalterung der Spiegel
dienende Bauteil (7') aus Aluminium besteht.
4. Laser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das stimulierbare Medium (2) außerhalb
des als Wärmeschirm dienenden, gut wärmeleitenden Bauteils (7"), welches das zur Abstandshalterung
der Spiegel dienende Bauteil (7') wärmeisolierend umschließt, angeordnet ist.
5. Laser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gut wärmeleitende Abschirmung (7")
das die Spiegel tragende Bauteil (7') in einem Abstand umfängt, der Platz für einen Luftspalt (10)
bietet.
6. Laser nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich in dem Luftspalt (10) ein die Luft in
ihm festhaltender Werkstoff (12) befindet.
7.'Laser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gut wärmeleitende Abschirmung (7")
ein Gehäuse mit einer sich zwischen seinen inneren Wandungsflächen erstreckendenTeilungswand (Ib")
aufweist.
8. Laser nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Spiegel tragende Aufbau (7') innerhalb
der gut wärmeleitenden Abschirmung (7") durch eine in Achsrichtung frei bewegliche Lagerung
(16, 17, 18) gehalten ist, um eine Übertragung der Verformung infolge Dehnung oder Biegung der
wärmeleitenden Abschirmungseinrichtung (J") auf den tragenden Aufbau zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2832117A1 (de) * | 1977-07-28 | 1979-02-08 | Philips Nv | Gasentladungslaservorrichtung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2832117A1 (de) * | 1977-07-28 | 1979-02-08 | Philips Nv | Gasentladungslaservorrichtung |
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