DE1564066B2 - Verfahren zur Herstellung von elektrischen Verbindungen zu Kontaktschichten an der Oberfläche des Halbleiterkörpers von Halbleiteranordnungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von elektrischen Verbindungen zu Kontaktschichten an der Oberfläche des Halbleiterkörpers von HalbleiteranordnungenInfo
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Description
Vielzahl einzelner Transistoren entsteht. Das Verfahren wird zwar nur an Hand eines einzigen Transistors
beschrieben; in der Praxis wird es jedoch an einem Halbleiterkörper mit Hunderten solcher Transistoren
vor dessen Unterteilung in einzelne Transistoren durchgeführt. Des weiteren kann das Verfahren,
obgleich es nachfolgend in bezug auf das Herstellen eines elektrischen Kontakts an einem
Transistor beschrieben wird, mit gleichem Vorteil auch beim Herstellen von Halbleiterdioden oder
anderen elektronischen Bauelementen Verwendung finden.
Der beispielsweise aus Silizium bestehende Halbleiterkörper 4 hat einen Kollektor 6. Unter Anwendung
der vorerwähnten Schablonen- und Diffusionstechnik wird auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers
4 eine Basis 8 sowie innerhalb der Basis 8 auf derselben Seite des Halbleiterkörpers 4 ein eindiffundierter
Emitter 9 erzeugt. Beim Herstellen des Kollektors 6, der Basis 8 und des Emitters 9 als
jeweils verschiedene Halbleitertypen ergibt sich eine als Gleichrichter wirkende Grenzschicht 5 zwischen
dem Kollektor 6 und der Basis 8 sowie eine Grenzschicht 7 zwischen der Basis 8 und dem Emitter 9.
Die Grenzschichten 5 und 7 liegen auf ein und derselben Seite des Halbleiterkörpers 4. Um die betreffende
Oberfläche des Siliziumkörpers und die Gleichrichter-Grenzschichten zu schützen, liegt eine
isolierende Deckschicht 10 auf der gesamten Oberfläche des Halbleiterkörpers 4. Die Deckschicht 10
besteht beispielsweise aus Glas oder einem Oxid des Materials des Halbleiterkörpers 4, also beispielsweise
aus Siliziumdioxid. Teile der oxidischen Deckschicht 10 können auch aus Reststücken der beim Herstellen
der Basis 8 bzw. des Emitters 9 benutzten Oxidschablone bestehen. Im allgemeinen wird nach der
Bildung des Emitters 9 durch Diffusion dessen freie Oberfläche oxidiert, so daß die gesamte Oberfläche
des Halbleiterkörpers 4 für das weitere Verfahren geschützt ist. Es kann auch eine zusätzliche isolierende
Deckschicht über die Oxidschablone gebracht werden, wobei diese Deckschicht beispielsweise
aus pyrolytisch abgeschiedenem Siliziumdioxid oder Glas bestehen kann. Mit dem Bezugszeichen 10
sind daher ganz allgemein sämtliche Arten von isolierenden Deckschichten bezeichnet.
Nach Aufbringen der Deckschicht 10 ist es erforderlich,
darin Öffnungen anzubringen, um eine elektrische Kontaktierung der Basis 8 und des Emitters
9 zu ermöglichen. Die Kontaktierung des KoI-lektors 6 durch die Deckschicht 10 hindurch ist
jeweils abhängig von der tatsächlichen Schaltung des Transistors. So kann der Kontakt des Kollektors 6
auf der der Basis- bzw. Emitterseite gegenüberliegenden Seite des Halbleiters 4 liegen. Bei manchen
Schaltungen ist es jedoch erwünscht, daß sämtliche Kontakte auf der gleichen Seite liegen. Über dem
Kollektor 6 in der Deckschicht 10 kann dann eine öffnung vorgesehen werden, durch welche die obere
Oberfläche des Kollektors 6 kontaktiert werden kann. Bei planaren Transistoren ist es häufig erwünscht,
wegen der geringen Größe von Basis und Emitter direkte Kontakte beispielsweise zu anderen Bereichen
j der Transistoroberfläche zu führen, die nicht zur ! Basis 8 bzw. zum Emitter 9 gehören. Deshalb führen
! gewöhnlich besondere Zuleitungen von der Basis 8 und dem Emitter 9 über die isolierende Deckschicht
10 zur Oberfläche, wo genügend Platz für die Anbringung von Kontaktwarzen od. dgl. zur Verbindung
mit der Schaltung vorhanden ist. Da die Basis 8 den Emitter 9 umschließt, ist es erforderlich, in der Zuleitung
der Basis 8 einen Durchlaß 11 vorzusehen, um eine Verbindung vom Emitter 9 zu noch zu erläuternden
Kontaktscheiben führen zu können. Es ist dabei erforderlich, daß die isolierende Deckschicht
10 den Durchlaß 11 (F i g. 3) überdeckt, um die Emitterzuleitung gegenüber der Basis 8 zu isolieren.
Gemäß F i g. 3 besteht die erste Phase des Verfahrens
darin, die Oberfläche von Basis 8, Emitter 9 und für den Fall eines obenliegenden Kontakts, also
eines sogenannten Kopfkontakts, auch des Kollektors 6 freizulegen, um auf diese Weise eine elektrische
Kontaktierung zu den einzelnen Zonen des Transistors 2 zu ermöglichen. Unter Anwendung üblicher
Verfahren werden die zu den Transistorzonen führenden Öffnungen in der isolierenden Deckschicht
10 erzeugt (Fig. 3). Nachdem die Oberflächen der einzelnen Transistorzonen teilweise freigelegt sind,
bildet der nicht mit Öffnungen versehene Teil in bezug auf die Basis 8 eine Brücke, nämlich den schon
erwähnten Durchlaß 11 aus dem Stoff der isolierenden Deckschicht 10 über diesem Teil der Basis.
Demnach ist dieser Teil ebenso wie die Grenzflächen 5 und 7 sowie die gesamte Oberfläche des Halbleiters
4 mit Ausnahme der zu Basis, Emitter und Kollektor führenden Öffnungen mit der isolierenden
Deckschicht 10 versehen. Es wird nun ein Metall, beispielsweise Silber, in einer 0,6 μτη dicken Schicht
aus der Gasphase auf die gesamte; Oberfläche des Halbleiters 4 aufgedampft. Dabei wird die metallene
Schicht in direktem Kontakt mit dem freiliegenden Teil der Oberfläche des Kollektors, und zwar über
die Kontaktöffnung 6' des Kollektors, sowie mit den freiliegenden Oberflächenteilen von Basis 8 und
Emitter 9 abgeschieden. Die entstehenden Kontakte zum Kollektor 6, der Basis 8 und dem Emitter 9
sind als Kollektorkontakt 6', Basiskontakt 8' und Emitterkontakt 9' bezeichnet.
Die aufgedampfte Metallschicht wird nun durch Ätzen so weit entfernt, wie sich aus Fig. 4 und 5
ergibt. Das heißt, es verbleiben die Kontakte 6', 8' und 9' aus dem zuvor aufgedampften Metall, die in
Kontakt mit den freiliegenden Teilen des Kollektors 6, der Basis 8 und des Emitters 9 stehen. Außerdem
verbleiben noch besondere Leiterstreifen 12 und
14 aus aufgedampftem Metall als Fortsetzungen der Kontakte 8' und 9' auf den freiliegenden Oberflächenteilen
von Basis 8 und Emitter 9. Darüber hinaus verbleibt auf der Deckschicht 10 so viel Metall, daß
sich Kontaktscheiben 15 und 16 als Fortsetzung der Leiterstreifen 12 und 14 ergeben. Demnach ist mit
Ausnahme der freiliegenden Teile des Kollektors, der Basis und des Emitters das Metall, welches die
Leiterstreifen 12 und 14 sowie die Kontaktscheiben
15 und 16 bildet, auf der Deckschicht 10 mit dem Leiterstreifen 14 des Emitters, der sich über den
Durchlaß 11 der Deckschicht 10 und durch den Durchlaß im Basiskontakt 8' erstreckt, verteilt.
Die nächste Phase des Verfahres besteht darin, entsprechend F i g. 6 eine zweite Metallschicht 17
auf die gesamte Oberfläche des Halbleiters 4 einschließlich der Metallkontakte, Leiterstreifen und
Kontaktscheiben aufzudampfen. Die Metallschicht 17 kann aus Silber bestehen und eine Schichtdicke von
0,1 jim haben.
5 6
Die nächste Phase besteht darin, über die Metall- am Silizium als auch an der isolierenden Deckschicht
Schicht 17 eine Isolierschicht 18 zu legen und als- haftet, insbesondere an einer Deckschicht aus SiIidann
die den Basis- und Emitter-Kontaktscheiben 15 ziumdioxid. Alsdann wird Aluminium auf die Chrom-
und 16 entsprechenden Teile der Metallschicht 17 schicht aufgedampft, und zwar bereits kurz nachdem
über Öffnungen in der Isolierschicht freizulegen 5 das Aufdampfen des Chroms begonnen hat, so daß
(F i g. 7). Der Kollektorkonlakt 6' kann ebenfalls sich das Aufdampfen der beiden Metalle in einem
über eine Öffnung in der Isolierschicht 18 freigelegt ■ gewissen Grade überlappt. Nachdem das Aufdampfen
werden, wenn ein Kopfkontakt zum Kollektor 6 her- des Chroms beendet ist, wird das Aufdampfen des
gestellt werden soll. Das gesamte Gebilde wird nun Aluminiums fortgesetzt, jedoch vor Beendigung
in einen Elektrolyten eingetaucht, wobei die Metall- io dieses Schritts Silber aus der Gasphase mit dem
schicht 17 als Kathode im Stromkreis für eine Aluminium abgeschieden, wonach das Aufdampfen
galvanische Metallabscheidung dient. Das abzu- des Aluminiums beendet wird. Die Verwendung
scheidende Metall ist beispielsweise Silber. Der solcher mehrschichtiger Kontakte vermeidet eine
Kathodenanschluß der Metallschicht 17 ist in F i g. 7 Reihe von Nachteilen, die sich bei der Verwendung
mit 17' schematisch dargestellt. Somit dient die 15 nur eines Metalls für die Kontakte einstellen. So
Metallschicht 17 dazu, die für das Abscheiden des besitzt das Chrom bei guter Haftung auf dem SiIi-Metalls
erforderliche Verbindung herzustellen, um zium und seinem Oxid einen unerwünscht hohen
eine gleichzeitige Bildung relativ großer Kontakt- elektrischen Widerstand, was der Grund für die
warzen auf den Kontaktscheiben einer Vielzahl von Beimengung von Aluminium ist. Andererseits hat
einzelnen Transistoren in einem Halbleiter zu er- 20 das Aluminium in vielen Fällen ein zu hohes Eutektimöglichen
und den für die Elektrolyse erforderlichen kum, das hohe Temperaturen beim Herstellen von
Strom kontinuierlich zu allen Kontaktstellen zu lei- Lötverbindungen erforderlich macht, die zur Beten.
So bilden sich im Verlauf dieses Verfahrens- Schädigung des Transistors führen können. Demzuschritts,
wie in F i g. 8 veranschaulicht, metallene folge wird auf der Aluminiumschicht noch eine
Kontaktwarzen 19 und 20 auf den Kontaktscheiben 25 Silberschicht abgeschieden. Insofern sind unter
15 und 16 der Basis 8 und des Emitters 9. Die »metallenen Schichten« sowohl solche aus einer
Kontaktwarzen 19 und 20 können 0,08 mm hoch homogenen als auch solche aus mehreren Einzelsein.
Selbstverständlich kann auch eine ähnliche schichten zu verstehen.
Kontaktwarze 6'" gleichzeitig auf dem Kollektor- Die als Kathode arbeitende zweite Metallschicht
kontakt 6' erzeugt werden, falls ein Kopfkontakt im 30 17 besteht aus aufgedampftem Silber, weil Silber
obigen Sinne erwünscht ist. ein hervorragender elektrischer Leiter ist und außer-
Wie sich aus F i g. 9 ergibt, wird die Isolierschicht dem nicht zu fest auf der isolierenden Deckschicht
18 und die zweite Metallschicht 17 durch Ätzen bzw. dem Siliziumdioxid haftet. Eine Metallschicht
oder mit einem Wasserstrahl hoher Geschwindigkeit 17 aus Silber ist daher nach Abschluß der Elektroentfernt,
so daß sich die Transistorform nach F i g. 9 35 lyse bzw. Bildung der Kontaktwarze leicht zu ent-
und 10 ergibt. Diese entspricht im wesentlichen den fernen. Somit ist die ausgezeichnete Leitfähigkeit des
Transistoren nach Fig. 4 und 5, abgesehen von den Silbers bei der Elektrolyse von großem Vorteil;
Kontaktwarzen 19 und 20 sowie der Kollektor- andererseits ist seine geringe Haftung auf dem Oxid
Kontaktwarze 6'". Dabei ist mit Ausnahme der für das Entfernen der Silberschicht ebenfalls durchKontakte
für die Basis, den Emitter und den Kollek- 40 aus vorteilhaft.
tor die gesamte Oberfläche des Halbleiters 4 mit der Die Erfindung wurde vorstehend am Beispiel des
isolierenden Deckschicht 10 versehen. Bei dem er- Aufdampfens zweier Metallschichten in zwei Phasen
findungsgemäßen Verfahren bleiben somit die einmal geschildert. Sie kann jedoch auch in der Weise durchunterhalb
der isolierenden Deckschicht 10 gebildeten geführt werden, daß nur eine einzige Metallschicht
Grenzschichten stets verdeckt. Dennoch erlaubt das 45 aufgedampft wird. So kann die zuerst aufgedampfte
erfindungsgemäße Verfahren, ungeachtet der Tat- Metallschicht auch als Elektrode für die Bildung der
sache, daß die Oberfläche der einen Seite des Halb- Kontaktwarzen benutzt werden. In diesem Falle
leiters 4 elektrisch nichtleitend ist, einzelne Bereiche werden die Basis- und Emitterkontakte und deren
der Transistoroberfläche zu galvanisieren, das heißt, Leiterstreifen ebenso wie die zugehörigen Kontaktauf
ihnen die lötbaren Kontaktwarzen 19 und 20 50 scheiben und ein sie verbindendes Leitungsnetz durch
zu bilden. Ätzen der aufgedampften Metallschicht erzeugt. Das
Obgleich das Verfahren vorstehend am Beispiel sich dabei ergebende metallene Netz wird völlig mit
eines Halbleiterkörpers aus Silizium erläutert wurde, einer zusätzlichen Schicht aus isolierendem Material
können selbstverständlich auch Germanium oder überdeckt, das nur dort Durchlässe hat, wo die
andere halbleitende Stoffe für das Verfahren benutzt 55 Kontaktwarzen gebildet werden sollen. Das ver-
werden. bindende Netz dient dann als Kathode für die Metall-
Während vorstehend für die Bildung der Kontakte abscheidung, so daß die Kontaktwarzen, wie bereits
an den Kontaktflächen des Transistors und für die beschrieben, galvanisch gebildet werden. Danach
Leiterstreifen und -scheiben aufgedampftes Silber wird das die Kontakte verbindende Leitungsnetz
■ vorgeschlagen wurde, kann das Verfahren auch an 60 entweder entfernt oder abgetrennt, so daß es keine
Stelle von Silber mit anderen Stoffen durchgeführt durchgehende Verbindung mehr darstellt. Das Ent-
werden. Darüber hinaus wurde festgestellt, daß ein fernen der abgetrennten Teilstücke kann durch
System mehrerer metallischer Schichten für die Kon- Ätzen, Abreißen oder auch Rütteln des Transistors
takte, welche die Leiterstreifen und Kontaktscheiben erfolgen.
kontaktieren, eine Reihe von Vorteilen besitzt. So 65 Selbstverständlich können auch andere Transistorwurde
als besonders vorteilhaft festgestellt, auf den formen, wie sie beispielsweise in Fig. 11 und 12
freiliegenden Kontaktflächen des Halbleiters zunächst dargestellt sind, Verwendung finden. So hat der
Chrom abzuscheiden, da dieses hervorragend sowohl Transistor nach F i g. 11 an Stelle einer Basis in Form
eines nahezu geschlossenen »C« eine einfachere, U-förmige Gestalt. Der Basiskontakt8' nach Fig. 12
hat die Form eines Dreizacks, während der entsprechende Emitterkontakt 9' als Gabel ausgebildet ist,
deren beide Schenkel jeweils zwischen zwei Schenkeln des Basikontakts liegen und mit diesen wie Finger
ineinandergreifen. Schließlich ergeben sich noch weitere Vorteile, wenn für die Kollektorkontakte eine
Kontaktscheibe nach Fig. 12 gebildet wird. Hierbei kann der zum Kollektor führende Kontakt in der
vorgeschriebenen Weise hergestellt werden. Das heißt der Kontkat 6' ist dann mit einem elektrischen
Leiterstreifen 6" mit einer Kontaktscheibe verbunden, auf der eine Kontaktwarze 6"' galvanisch abgeschieden
wird. Sowohl der Leiterstreifen 6" als auch die Kontaktscheibe werden auf der isolierenden
Deckschicht 10 ebenso hergestellt wie die Leiterstreifen und die entsprechenden Kontaktscheiben der
Basis und des Emitters. Einer der Gründe hierfür ist, daß festere Verbindungen zwischen einer metallischen
Kontaktwarze und einer verhältnismäßig großen Kontaktscheibe hergestellt werden können,
die über der isolierenden Schicht liegt, als wenn die Kontaktwarze direkt an einem freiliegenden Teil des
Kollektors 6 gebildet wird.
Obgleich mit Ausnahme der Kollektorkontaktwarze das Verfahren am Beispiel der Bildung metallischer
Kontaktwarzen auf einer isolierenden Deckschicht eines Halbleiters erläutert wurde, ist es nicht
unbedingt erforderlich, die Kontaktwarzen über einer solchen Deckschicht anzuordnen. Das heißt, wenn
die Abmessungen des Halbleiters, insbesondere die Fläche der Basis und des Emitters, groß genug sind,
können die Kontaktwarzen auch direkt auf diesen
ίο Flächen gebildet werden.
Zur Vervollständigung des Verfahrens kann es auch wünschenswert sein, die Kontaktwarzen mit
einem Überzug aus lötfähigem Material zu versehen. Das kann durch Überziehen der gesamten Oberfläche
des Grundkörpers vor dem Zerteilen in die einzelnen Bauelemente mit einem Überzug aus nichtmetallischem
oder isolierendem Material geschehen, das entweder ständig oder zeitweise mit der Oberfläche
verbunden wird, während die Kontaktwarzen durch diese Schicht hindurchragen. Die Oberfläche des
Halbleiters, auf der die Kontaktwarzen liegen, kann dann teilweise in ein Lötbad eingetaucht werden,
so daß die betreffenden Kontaktwarzen mit einer Lötschicht der erforderlichen Dicke überzogen
werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von elektrischen Zur Lösung dieser Aufgabe werden anschließend
Verbindungen zu Kontaktschichten an der Ober- 5 an die eingangs angegebenen Verfahrensschritte das
fläche des Halbleiterkörpers von Halbleitern- Leiternetz mit einer Isolierschicht überzogen, in der
Ordnungen, bei dem die Oberfläche mit einer Isolierschicht bestimmte Öffnungen geschaffen, inisolierenden
Deckschicht versehen wird, die mit nerhalb deren die metallische Schicht freiliegt, und
öffnungen versehen ist, welche einen Teil der die so freigelegten Bereiche der metallischen Schicht
Oberfläche freilegen, und bei dem die isolierende io galvanisch mit Kontaktwarzen versehen. Die damit
Deckschicht und die freigelegten Bereiche des erzielte Exaktheit in der Form und Lage gut leiten-Halbleiterkörpers
mit einer metallischen Schicht der, robuster Kontakte an mikroskopisch kleinen versehen werden, aus der ein Leiternetz heraus- Gebilden ist mit dem erwähnten bekannten Vergearbeitet
wird, das in elektrischer Verbindung fahren nicht erreichbar. Gleiches gilt von dem Verzu
den Kontaktschichten steht, dadurch ge- 15 fahren, das im »IBM Technical Disclosure Bulletin«,
kennzeichnet, daß anschließend das Leiter- Band 6, No. 2 auf den Seiten 15 und 16 beschrieben
netz (8', 9', 12, 14, 15, 16) mit einer Isolier- ist.
schicht (18) überzogen wird, daß in der Isolier- In einer bevorzugten Ausführung des Verfahrens
schicht (18) bestimmte Öffnungen geschaffen nach der Erfindung wird die Metallschicht durch
werden, innerhalb deren die metallische Schicht 20 Aufdampfen eines Metalls auf die Oberfläche des
freiliegt, und daß die so freigelegten Bereiche Halbleiterkörpers erzeugt und das Leiternetz durch
der metallischen Schicht galvanisch mit Kontakt- Entfernen einzelner Teilflächen der Metallschicht
warzen (6'", 19, 20) versehen werden. hergestellt, worauf das Leiternetz als Kathode ge-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- schaltet wird, um die Kontaktwarzen direkt auf den
kennzeichnet, daß die Metallschicht durch Auf- 25 freiliegenden Teilen des Leiternetzes galvanisch abdampfen
eines Metalls auf die Oberfläche des zuscheiden.
Halbleiterkörpers (4) erzeugt und das Leiternetz Es ist aber auch zweckmäßig, in der Weise vordurch
Entfernen einzelner Teilflächen der Metall- zugehen, daß das Leiternetz durch Aufdampfen einer
schicht hergestellt wird, worauf das Leiternetz ersten Metallschicht auf den Halbleiterkörper und
als Kathode geschaltet wird, um die Kontakt- 3° Entfernen einzelner Teilflächen dieser Schicht erzeugt
warzen (6"', 19, 20) direkt auf den freiliegenden und dann eine zweite Metallschicht auf das Leiter-Teilen
(15, 16) des Leiternetzes galvanisch ab- netz und die darunterliegende isolierende Deckzuscheiden.
schicht aufgedampft und die zweite Metallschicht als
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- Kathode geschaltet wird, wobei die Kontaktwarzen
kennzeichnet, daß das Leiternetz (8', 9', 12, 14, 35 auf der zweiten Metallschicht im Bereich von Kon-15,
16) durch Aufdampfen einer ersten Metall- taktscheiben des Leiternetzes galvanisch abgeschieschicht
auf den Halbleiterkörper (4) und Ent- den werden und schließlich das Leiternetz mit den
fernen einzelner Teilflächen dieser Schicht er- Kontaktscheiben durch Entfernen der Isolierschicht
zeugt und dann eine zweite Metallschicht (17) und der zweiten Metallschicht freigelegt wird.
auf das Leiternetz und die darunterliegende iso- 4° Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungs-
lierende Deckschicht (10) aufgedampft und die beispiele. Es zeigt
zweite Metallschicht (17) als Kathode geschaltet F i g. 1 die teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht
wird, wobei die Kontaktwarzen (19, 20, 6'") auf eines Halbleiterkörpers, in den ein Transistor einge-
der zweiten Metallschicht (17) im Bereich von bettet ist,
Kontaktscheiben (15, 16) des Leiternetzes gal- 45 F i g. 2 einen Querschnitt durch den im Halbleiter-
vanisch abgeschieden werden und daß schließlich körper nach F i g. 1 liegenden Transistor,
das Leiternetz mit den Kontaktscheiben (15, 16) Fig. 3 eine Draufsicht des Transistors nach Fig. 1
durch Entfernen der Isolierschicht (18) und der und 2 im ersten Stadium des Verfahrens,
zweiten Metallschicht (17) freigelegt wird. F i g. 4 eine der F i g. 3 entsprechende Draufsicht
50 in einem weiteren Stadium des Verfahrens,
F i g. 5 bis 9 Querschnitte durch den Transistor
nach F i g. 1 bis 4 in verschiedenen weiteren Stadien
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur des Verfahrens,
Herstellung von elektrischen Verbindungen zu Kon- F i g. 10 die teilweise im Schnitt dargestellte Antaktschichten
an der Oberfläche des Halbleiterkör- 55 sieht des fertigen Transistors im Halbleiterkörper
pers von Halbleiteranordnungen, bei dem die Ober- nach den voraufgehenden Figuren und
fläche mit einer isolierenden Deckschicht versehen Fig. 11 und 12 je eine Draufsicht auf Transistoren wird, die mit öffnungen versehen ist, welche einen mit jeweils abgewandelter Basis- bzw. Emitteraus-Teil der Oberfläche freilegen, und bei dem die iso- bildung.
fläche mit einer isolierenden Deckschicht versehen Fig. 11 und 12 je eine Draufsicht auf Transistoren wird, die mit öffnungen versehen ist, welche einen mit jeweils abgewandelter Basis- bzw. Emitteraus-Teil der Oberfläche freilegen, und bei dem die iso- bildung.
lierende Deckschicht und die freigelegten Bereiche 60 Im Halbleiterkörper 4 nach F i g. 1 und 2 ist ein
des Halbleiterkörpers mit einer metallischen Schicht Transistor 2 eingebettet, der nach einem bekannten
versehen werden, aus der ein Leiternetz herausge- Verfahren aus dem Halbleiter hergestellt ist. Nach
arbeitet wird, das in elektrischer Verbindung zu den USA.-Patentschriften 2 802 760 und 3 025 589
den Kontaktschichten steht. Ein derartiges Verfahren ist es bekannt, viele Hunderte solcher Transistoren
ist aus der USA.-Patentschrift 3 158 788 bekannt. 65 auf einem verhältnismäßig großen Halbleiterkörper
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das mittels Oxidschablonen und Diffusion herzustellen,
bekannte Verfahren mit dem Ziel zu verbessern, auf Nach dem Fertigstellen der Transistoren wird der
wesentlich ökonomischere Art präziser gestaltete, Halbleiterkörper in Abschnitte unterteilt, so daß eine
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