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DE1563730C3 - Einarmige Sicherungszange - Google Patents

Einarmige Sicherungszange

Info

Publication number
DE1563730C3
DE1563730C3 DE1966S0105259 DES0105259A DE1563730C3 DE 1563730 C3 DE1563730 C3 DE 1563730C3 DE 1966S0105259 DE1966S0105259 DE 1966S0105259 DE S0105259 A DES0105259 A DE S0105259A DE 1563730 C3 DE1563730 C3 DE 1563730C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
levers
mouthpiece
opening
end plate
fuse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1966S0105259
Other languages
English (en)
Other versions
DE1563730B2 (de
DE1563730A1 (de
Inventor
Kurt 8630 Coburg Eichler
Gert Dipl.-Ing. Epha
Hans Grunendahl
Gottfried Hennig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE1966S0105259 priority Critical patent/DE1563730C3/de
Publication of DE1563730A1 publication Critical patent/DE1563730A1/de
Publication of DE1563730B2 publication Critical patent/DE1563730B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1563730C3 publication Critical patent/DE1563730C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/0208Tools for inserting and removing fuses

Landscapes

  • Fuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine einarmige Sicherungszange, deren Arm aus einem Außenrohr und einem darin verschiebbar gelagerten Innenrohr besteht, an dessen vorderseitigem Ende der bewegliche Teil einer Klemmvorrichtung für die Sicherung angebracht ist, während der feststehende Teil der Klemmvorrichtung mit dem Außenrohr verbunden ist und aus einem Mundstück ., besteht, durch dessen öffnung zwei an gegenüberliegenden Öffnungsrändern anliegende, mit dem Innenrohr verbundene Hebel hindurchragen, die an den Enden Preßstücke für die Sicherung tragen, die mit Einbuchtungen entsprechend den Durchmessern der Sicherungen versehen sind und in unterschiedlichen Winkellagen zu den Hebeln an diesen zu befestigen sind.
Eine derartige Sicherungszange ist aus der US-PS 31 567 bekannt
In Schaltanlagen für Mittelspannungen in der Größenordnung von 10 bis 30 kV werden Hochspannungssicherungen eingesetzt Sie sind zylinderförmig ausgebildet und können unter Spannung nur mit Hilfe einer Sicherungszange eingesetzt, bzw. entfernt werden.
Bei der aus der obengenannten US-PS 15 31 567 ^ bekannten einarmigen Sicherungszange erfolgt das öffnen und Schließen der Preßstücke durch eine Relativbewegung zwischen Innenrohr und Außenrohr. Die beiden Preßstücke dienen dazu, eine Sicherung von zwei Seiten her zu umfassen und weisen zur Anpassung ^5 an stark unterschiedliche Sicherungsdurchmesser jeweils zwei Einbuchtungen mit unterschiedlichem Krümmungsradius auf. Jedes Preßstück ist mit einem massiven Hebel verschraubt. Beide Hebel sind über federnde Metallstreifen mechanisch mit dem Innenrohr verbunden. Das Außenrohr endet in einem Mundstück, das Führungsflächen für die Hebel aufweist, so daß beim Zurückschieben des Außenrohrs die Preßstücke ihren Abstand vergrößern, beim Vorschieben des Außenrohrs in Richtung auf die Preßstücke hin, diese jedoch ihren Abstand verkleinern und damit die Klemmstellung einnehmen. ;
Bei der bekannten Sicherungszänge ist es nachteilig, daß die beweglichen Teile der Klemmvorrichtung in Abhängigkeit von dem Durchmesser der auszuwechselnden Sicherung verschieden tief in das Mundstück hineingezogen werden müssen. Dies führt einerseits zu einer schwierigen Einstellarbeit beim Festklemmen der Sicherung und andererseits zur Gefahr, daß die Klemmvorrichtung abbrechen kann, wenn sie bei größerem Durchmesser der Sicherung weiter aus dem Mundstück herausragt und daher nur geringen Halt im Mundstück findet.
Ferner ist aus der US-PS 12 43 150 eine Sicherungszange bekannt, mit der solche Sicherungen herausziehbar sind, die in axialer Richtung endseitig einen pilzförmigen Zugknopf aufweisen. Vier endseitig abgekrümmte Hebel, die in einer Abschlußplatte eines Mundstückes geführt sind, können durch eine Verschiebung eines Innenrohres relativ zu einem Außenrohr an den Zugknopf der Sicherung angepreßt werden. Die Abschlußplatte ist quadratisch ausgebildet, so daß eine Anpassung an Sicherungen mit stark unterschiedlichen Zugknopfabmessungen nicht möglich ist. Ein seitliches Ergreifen des Sicherungskörpers ist mit dieser Sicherungszange nicht durchführbar.
Es besteht die Aufgabe, eine einarmige Sicherungszange der eingangs genannten Art zu schaffen, die für verschiedene Sicherungsdurchmesser einsetzbar ist und bei der sowohl nur eine geringe Einstellarbeit beim Festklemmen der Sicherung nötig als auch eine ausreichende mechanische Stabilität vorhanden ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die öffnung in der Abschlußplatte des Mundstückes rechteckförmig ausgebildet ist, so daß die Hebel in Abhängigkeit von dem Durchmesser der einzuklemmenden Sicherung wahlweise an den Schmal- bzw. Breitseiten in der rechteckförmigen öffnung der Abschlußplatte des Mundstückes anliegen. Damit wird eine gute Anpaßbarkeit an verschiedene Sicherungsdurchmesser ermöglicht. Dabei ist gleichzeitig in jeder der beiden möglichen Lagen der Hebel deren verdrehungsgesicherte Halterung gewährleistet. Wenn zur Bewegung des Innenrohrs im Außenrohr eine vom Handgriff der Sicherungszange zu betätigende Gewindespindel verwendet wird, läßt sich in jedem Fall ohne großen Kraftaufwand jeweils die erforderliche Pressung beim Ergreifen einer Sicherung herstellen.
In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Hebel im Bereich des Mundstückes abgekröpft, so daß sich die im Mundstück befindlichen Schenkel der Hebel bei geschlossener Sicherungszange aneinander abstützen. Damit entsteht ein weiterer Stützpunkt, der die Preßkraft erhöht, ohne daß eine stärkere Ausführung der Hebel notwendig wird.
Ferner ist es günstig, wenn die Hebel an der mit einer nutförmigen Einkerbung versehenen Knickstelle mit einer Stahleinlage verstärkt sind. Damit werden hohe Zug- und Biegebeanspruchungen besser aufgenommen, so daß eine höhere Lebensdauer der Hebel erreicht wird.
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Ein Ausführungsbeispiel ist in den Figuren dargestellt. In den Fig. la und Ib ist die Klemmvorrichtung der einarmigen Sicherungszange in zwei Schnitten dargestellt, während Fig.2 die Ausführungsform für den Antrieb des Innenrohres zeigt. Die Fig.3a und 3b zeigen je eine Draufsicht auf die öffnung in der Abschlußplatte (3) des Mundstückes (2) für den Fall, daß sowohl Sicherungen großen (F i g. 3a) als auch kleinen (Fi g. 3b) Durchmessers erfaßt werden sollen. In F i g. 4 ist die Stellung eines Hebels mit dem Preßstück bei offener Sicherungszange und großem Sicherungsdurchmesser dargestellt, während F i g. 5 die geschlossene Stellung der Sicherungszange bei kleinem Sicherungsdurchmesser zeigt.
Die Sicherungszange besteht nach Fig. la und Ib aus einem Außenrohr 1 mit aufgesetztem Mundstück 2, das durch eine Abschlußplatte 3 mit rechteckförmiger öffnung abgeschlossen wird, aus einer Begrenzungsscheibe 4 und aus einem Innenrohr 5, an dem die Hebel 6 und 7 so befestigt sind, daß sie federnd an gegenüberliegenden Seiten der öffnung in der Abschlußplatte 3 anliegen. Die Hebel tragen an ihren Enden Preßstücke 8 und 9, deren Preßflächen entsprechend den Durchmessern der verwendeten Sicherungen mit verschiedenen Krümmungen ausgeführt sind. In Fig. Ib ist durch Umrißlinien 10 und 11 angedeutet, daß die Preßstücke 8 und 9 in drei verschiedenen Stellungen fixiert werden können.
Zur Verschiebung des Innenrohres 5 gegenüber dem Außenrohr 1 dient eine in F i g. 2 dargestellte Gewindespindel 12, deren Ende in das Innere des Innenrohres 5 hineinragt. Sie ist in einem Abschlußstück 13 gelagert und fest mit dem Griff 14 verbunden Die Hebel 6 und 7 weisen im Bereich der Abschlußplatte 3 bei geöffneter Sicherungszange eine Kröpfung auf, die bewirkt, daß sich die Hebel bei geschlossener Sicherungszange im Innern des Mundstückes 2 aneinanderlegen können. Dadurch entsteht ein weiterer Stützpunkt, der die zu erzeugende Preßkraft erhöht, ohne daß eine stärkere Ausführung für die Hebel verwendet werden muß. Der Querschnitt der Hebel ist im Ausführungsbeispiel rechteckig. Es ist aber zur Erhöhung der Steifigkeit ohne weiteres möglich, U- oder T-Profile hierfür zu verwenden.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform besteht dann, wenn die Abschlußplatte 3 des Mundstückes 2 so ausgeführt wird, daß abhängig von dem Durchmesser der verwendeten Sicherung die Hebel sowohl an den Schmal- als auch an den Breitseiten der rechteckförmigen öffnung anliegen können. Fig.3a zeigt eine Draufsicht auf die Abschlußplatte 3, bei der die Hebel 6 und 7 an den Schmalseiten der rechteckförmigen öffnung anliegen, während die Hebel 6 und 7 in Fi g. 3b die Breitseiten der rechteckförmigen öffnung berühren. Damit eine seitliche Verschiebung der Hebel in der in Fig.3b gezeichneten Stellung nicht möglich ist, sind die Breitseiten der rechteckförmigen öffnung mit nutförmigen Aussparungen versehen. Die nicht runde Form der öffnung in der Abschlußplatte 3 gewährleistet gleichzeitig, daß bei Drehung der Gewindespindel 12 sich das Innenrohr 5 nicht mitdrehen kann. Bei dieser in den Fig.3a und b dargestellten Ausführungsform der Abschlußplatte lassen sich die Hebel 6 und 7 wesentlich verkürzen, wenn eine doppelte Abkröpfung vorgesehen ist. Diese Anordnung ist für den Hebel 6 in F i g. 4 bei geöffneter Sicherungszange und großen Durchmesser der Sicherung 15 und in Fig.5 bei geschlossenem Zustand der Sicherungszange bei einer Sicherung 16 mit kleinem Durchmesser dargestellt. Um das Aufschieben der Preßstücke 8 und 9 auf die Sicherung 15 oder 16 zu erleichtern, sind die Preßstücke mit einer Anschrägung 17 (Fig.4) versehen. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, die Hebel so auszuführen, daß sie unter einer nach außen gerichteten Federkraft stehen.
Der aus Isolierstoff bestehende Hebel 6 ist in dem
J5 Ausführungsbeispiel nach den Fig.4 und 5 an der Knickstelle durch eine nutförmige Einkerbung geschwächt und an dieser Stelle mit einer Stahleinlage 18 versehen, die hohe Zug- und Biegebeanspruchungen besser aufnimmt und somit die Lebensdauer des Hebels 6 (und auch des Hebels 7) wesentlich erhöht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einarmige Sicherungszange, deren Arm aus einem Außenrohr und einem darin verschiebbar gelagerten Innenrohr besteht, an dessen vorderseitigem Ende der bewegliche Teil einer Klemmvorrichtung für die Sicherung angebracht ist, während der feststehende Teil der Klemmvorrichtung mit dem Außenrohr verbunden ist und aus einem Mundstück ,0 besteht, durch dessen öffnung zwei an gegenüberliegenden Öffnungsrändern anliegende, mit dem Innenrohr verbundene Hebel hindurchragen, die an den Enden Preßstücke für die Steuerung tragen, die mit Einbuchtungen entsprechend den Durchmessern ,5 der Sicherungen versehen sind und in unterschiedlichen Winkellagen zu den Hebeln an diesen zu befestigen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung in der Abschlußplatte (3) des Mundstückes (2) rechteckförmig ausgebildet ist, so daß die Hebel (6, 7) in Abhängigkeit von dem Durchmesser der einzuklemmenden Sicherung wahlweise an den Schmal- bzw. Breitseiten in der rechteckförmigen öffnung der Abschlußplatte (3) des Mundstückes (2) anliegen.
2. Einarmige Sicherungszange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (6, 7) im Bereich des Mundstückes (2) abgekröpft sind, so daß sich die im Mundstück befindlichen Schenkel der Hebel (6, 7) bei geschlossener Sicherungszange aneinander abstützen.
3. Einarmige Sicherungszange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (6, 7) an der mit einer nutförmigen Einkerbung versehenen Knickstelle mit einer Stah'einlage (18) verstärkt sind.
DE1966S0105259 1966-08-09 1966-08-09 Einarmige Sicherungszange Expired DE1563730C3 (de)

Priority Applications (1)

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DE1966S0105259 DE1563730C3 (de) 1966-08-09 1966-08-09 Einarmige Sicherungszange

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DE1563730A1 DE1563730A1 (de) 1970-04-23
DE1563730B2 DE1563730B2 (de) 1977-09-08
DE1563730C3 true DE1563730C3 (de) 1978-04-27

Family

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US5258005A (en) * 1991-12-13 1993-11-02 Unisurge, Inc. Atraumatic grasping device for laparoscopic surgery
AU736928B2 (en) * 1997-12-17 2001-08-09 Ferag Ag Gripper for sheet-like articles

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Publication number Publication date
DE1563730B2 (de) 1977-09-08
DE1563730A1 (de) 1970-04-23

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