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DE1562274C - Schaltung zur Kreuzmodulationsunter druckung bei einer Anordnung zur simulta nen Erzeugung der einzelnen Komponenten eines Farbfernsehsignal mit einer einzigen Aufnahmerohre - Google Patents

Schaltung zur Kreuzmodulationsunter druckung bei einer Anordnung zur simulta nen Erzeugung der einzelnen Komponenten eines Farbfernsehsignal mit einer einzigen Aufnahmerohre

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Publication number
DE1562274C
DE1562274C DE1562274C DE 1562274 C DE1562274 C DE 1562274C DE 1562274 C DE1562274 C DE 1562274C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
color
signal
low
pass filter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Toshihiko. Nagahara Shisaku; Kawasaki Seya (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Columbia Co Ltd
Original Assignee
Nippon Columbia Co Ltd
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Kreuz- herrührenden Nichtlinearitäten Mischfrequenzen, vormodulationsunterdrückung bei einer Anordnung zur zugsweise mit den den Farbkomponenten ent'spresimultanen Erzeugung der einzelnen Komponenten chenden Signalanteilen, die in die Durchlaßbereiche eines Farbfemsehsignals mit einer einzigen Bildauf- der Bandfilter fallen, erzeugt werden, die im Durchlaßnahmeröhre, die ein aus mehreren Filterkomponenten 5 bereich des Tiefpaßfilters liegen und sich als störende zusammengesetztes Filter an der Bildaufnahmeseite Streifenmuster bei der Wiedergabe eines Fernsehbildes der Röhre aufweist. bemerkbar machen.
Bei den bisher verwendeten Simultanfarbfernseh- Es ist die Aufgabe der Erfindung, diesen Nachteil
systemen wurden üblicherweise wenigstens zwei Bild- der bekannten Anordnungen nach der deutschen
aufnahmeröhren zur Gewinnung unterschiedlicher ίο Auslegeschrift 1 058 098 und der deutschen Patent-
Farbkomponentensignale verwendet, aus denen die schrift 946 999 zu beseitigen.
drei Primärfarbsignale von beispielsweise Rot, Grün Dies wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die und Blau durch Signalzusammensetzung erhalten Ausgangssignale der Bandpaßfilter einem Mischsignalwurden. Dieses System hat jedoch insofern Nachteile, generator zugeführt werden und das gebildete Mischais die Vorrichtung unvermeidlich groß und teuer wird, 15 signal, dessen Differenzfrequenzanteil in den Durchda mehrere Bildaufnahmeöhren notwendig sind. laßbereich des Tiefpaßfilters fällt, dem Tiefpaßfilter Zur Beseitigung dieser Nachteile ist bereits eine zugeführt wird, um die im Ausgangssignal des Tief-Anordnung bekannt, mit der Simultanfarbfernsehsi- paßfilters normalerweise vorhandenen Mischsignale gnale unter Verwendung einer einzigen Bildaufnahme- zu eliminieren, so daß eine störungsfreie Bildung der röhre erzeugt werden können. Die bei dieser Anordnung ao primären Farbsignalkomponenten in einer Matrix verwendete Bildaufnahmeröhre ist in der USA.-Patent- erzielt wird.
schrift 2 634 328 geoffenbart. Vor der Targetelektrode Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichdieser Röhre ist ein Farbstreifenfilter angeordnet, und nungen näher beispielsweise erläutert, das Target selbst ist in eine Vielzahl von Elektroden- F i g. 1 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel elementen unterteilt, die je den erzeugten Farbkompo- 25 einer Bildaufnahmeröhre, die in Verbindung mit der nenten entsprechend zusammengeführte Einzelan- erfindungsgemäßen Anordnung verwendet wird; schlußdrähte aufweisen. Dadurch wird die Gesamt- F i g. 2 zeigt in schematischer, perspektivischer Darfläche der Elektrode verkleinert und der erzielte Bild- stellung einen Teil eines Streifenfilter mit Targeteleksignalstrom sowie die Auflösung in Horizontalabtast- trode, das in Verbindung mit der erfindungsgemäßen richtung entsprechend niedrig. Weiterhin tritt infolge 30 Anordnung Anwendung findet; der einzelnen Elektrodenelemente und der vielen F i g. 3 dient zur Veranschaulichung des an der Einzelanschlüsse eine beachtlich große elektrostatische Targetelektrode gewonnenen Videosignals; Kapazität zwischen den einzelnen Elementen auf, was F i g. 4 zeigt in einem Blockschema eine Ausfühein störendes Übersprechen zur Folge hat. Außerdem rungsform der erfindungsgemäßen Anordnung; ist es technisch schwierig, die Targetelektrode und die 35 F i g. 5 veranschaulicht die spektrale Frequenzver-Filterelemente herzustellen. teilung der einzelnen Signalanteile.
Die Nachteile dieser Targetelektrode sind bei der in Bei der bekannten Bildaufnahmeröhre in F i g. 1 der deutschen Auslegeschrift 1058 098 beschriebenen handelt es sich um das sogenannte Tricolorvidicon, Anordnung vermieden, bei der ebenfalls ein Färb- dessen Target in bekannter Weise aus einer transpastreifenfilter vor der Targetelektrode angeordnet ist. 40 renten leitenden Schicht 8 der sogenannten Signalplatte Die Targetelektrode weist jedoch nur eine Signalab- und der auf dieser aufgebrachten photoleitenden nahmemöglichkeit auf, und die Trennung in die ein- Schicht 9 besteht. Die Bildsignalerzeugung erfolgt zelnen Signalkomponenten erfolgt in einem Tiefpaß- durch Abtastung des Targets mittels des Elektrodenfilter und in Bandpaßfiltern mit voneinander verschie- Strahles 12. Die Signalplatte 8 ist mit einer Ausgangsdenen Mittenfrequenzen. Die Ausgangssignale der 45 klemme 13 verbunden, an die der Arbeitswiderstand 16 Bandpaßfilter gelangen an jeweils zugeordnete Demo- angeschlossen ist.
dulatoren, deren Ausgänge zusammen mit dem Ausgang Zur Erzeugung von Farbsignalen ist bei einer solchen des Tiefpaßfilters auf eine Matrix geschaltet sind. Das Bildaufnahmeröhre in bekannter Weise ein Streifen-Filter vor der Targetelektrode ist aus abwechselnd filter 15 zwischen der Frontscheibe 7 und der Signalangeordneten Filterstreifenelementen aufgebaut, die 5° platte 8 in der Röhre 1 angeordnet, so daß Farbfiltereinerseits im. wesentlichen alles von einem zu über- elemente mit geringer Breite etwa senkrecht zur horitragenden Bild stammende Licht durchlassen und zontalen Abtastrichtung des Elektrodenstrahls in einer andererseits bestimmte Teilbereiche dieses Lichtes, Reihenfolge angeordnet sind, wie dies aus F i g. 2 z. B. Rot und/oder Blau absorbieren. Die Filterstreifen- ersichtlich ist.
elemente liegen etwa senkrecht zur Abtastrichtung des 55 Das Filter enthält zwei Filterbestandteile 15a und Elektronenstrahls in der Bildaufnahmeröhre. 15b. Der Filterbestandteil 15a besteht aus ersten Diese bekannte Vorrichtung hat den Vorteil, daß Streifenfilterelementen 15αω, die im wesentlichen alles das Videoausgangssignal an nur einer Elektrode ge- farbige Licht von einem fernzusendenden Objekt durchwonnen wird. Die Auftrennung dieses Signals in die lassen, und aus zweiten Elementen 15ar, die praktisch einzelnen Farbkomponentensignale erfolgt dann auf 60 eine Farbe, z. B. »Rot« des gesamten farbigen Lichts elektrischem Wege durch nachgeschaltete Filter, ent- ausfiltern. Diese beiden Filterelemente sind absprechende Demodulatoren und eine Summierschal- wechselnd in zur Abtastrichtung senkrechten Streifen tung. angeordnet.
Der Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht Die Breite Dr jeweils zweier benachbarter Filter-
noch darin, daß die durch eine nichtlineare Übertra- 65 elemente 15a«) und 15ar kann im. Prinzip auf einen
gungskennlinie der Bildaufnahmeröhre, durch Nicht- ganz bestimmten konstanten Wert beliebig gewählt
linearitäten der nachgeschalteten Verstärker und ande- sein, der im folgenden als »Dichte« bezeichnet ist. Diese
rer Schaltungsteile sowie durch die vom Streifenfilter Dichte ist vorzugsweise so gewählt, daß sie kleiner ist,
als einem einzelnen Bildelement eines Bildes der Bildaufnahmeröhre entspricht.
Der zweite Filterbestandteil 15b dieses Ausführungsbeispiels gemäß F i g. 2 besteht ebenfalls aus Filterstreifen. Er weist Filterstreifenelemente 15οω auf, die im .wesentlichen alles von einem fernzusendenden Objekt stammende farbige Licht durchlassen, und Filterstreifenelemente 15 b b, die eine andersfarbige als die durch die Filterstreifenelemente 15ar herausgefilterte Lichtkomponente, z. B. »Blau« absorbieren. Die Breite Db, d. h. die Dichte der Filterstreifenelemente I5bo) und 15bb, ist verschieden von der des ersten Filterbestandteils 15a.
Die im Beispiel der F i g. 2 hintereinanderliegenden Filterkomponenten 15a und 15b können auch durch zweimaliges getrenntes Aufdrucken der einzelnen Filterstreifenelemente in paralleler Anordnung zueinander auf einer einzigen transparenten Grundplatte hergestellt sein.
Ein solches Filter 15 ist zwischen der Frontscheibe 7 der Röhre und der Signalplatte 8 angeordnet, wie dies oben bei der Erläuterung der F i g. 1 ausgeführt wurde. Das Filter wird auf der Oberfläche der Signalplatte 8 in optischen Kontakt gebracht. In diesem Fall kann die Längsrichtung der Filterstreifenelemente vorzugsweise etwa senkrecht zur Abtastrichtung des Elektronenstrahls liegen, jedoch ist diese Richtung nicht darauf beschränkt, was sich aus der folgenden Beschreibung ergibt.
Die.Dichte Dr der Filterstreifenelemente 15αω und 15ar und die Dichte Dt> der Filterstreifenelemente 15δω und 15 bb entsprechen bezüglich der horizontalen Abtastrichtung des Elektronenstrahls 12 den Kreisfrequenzen ωΛ und ω β. Diese Frequenzen Wr und ω β werden vorzugsweise höher gewählt als die, die den abgetasteten Bildelementen eines Röhrenbildes zu dem zugeordneten Zeitpunkt entsprechen. ..cür und cos werden so gewählt, daß sie den zweckmäßigsten Werten entsprechen, die den Übertragungsfaktor des Systems befriedigen, was später erläutert wird.
Es wird angenommen, daß die Lichtenergie L, die von
W W-R
1
2 2
^1 2
einem zu übertragenden Objekt abgestrahlt wird, in der folgenden Weise durch die Oberfläche 7 der Bildaufnahmeröhre auf die photoleitende Schicht 9 auftrifft: die Filterstreifenelemente 15ao> und I5bo> lassen weißes Licht durch, während die Filterstreifenelemente 15ar und 15bb so ausgebildet sind, daß sie rotes bzw. blaues Licht absorbieren.
Angenommen, es sei nur der Filterbestandteil 15« zwischen der Fläche 7 und der Signalplatte 8 vorgesehen, dann besteht der Amplitudenverlauf des auf die photoleitende Schicht 9 projizierten Lichts einerseits aus dem Signal 16αω, das von dem ersten Filterstreifenelement 15αω ausgeht, und aus dem Signal 16ar, das durch das zweite Filterstreifenelement 15ar hindurchgeht, wie dies aus F i g. 3 B und 3 C ersichtlich ist. Diese Signalanteile 16αα> und 16ar weisen verschiedene Energien auf. Die Amplituden der Impulsfolge 16ao> gemäß Fig. 3 B entsprechen der Energie des durch die Filterstreifen 15 α ω hindurchgelassenen weißen Lichts, und die Amplituden der Impulsfolge 16ar gemäß Fig. 3C entsprechen der Energie des weißen Lichts vermindert um dessen Rotanteil.
Die Frequenzdichte der beiden Muster ist o>r, und infolgedessen läßt sich die Gesamtenergie Lw von 16αω für weißes Licht, dargestellt in F i g. 3 B, folgendermaßen ausdrücken:
Lw= _ +
cosnaifii.
Die Energie Lw-R des Musters 16ar, wie es in F i g. 3C gezeigt ist, wird gegeben durch:
Lw-R=
35
W- R
(W-R)n
COSUO)Rt.
Die in Fig. 3A dargestellte Lichtenergie, nämlich die Energie Lr eines auf der photoleitenden Schicht 9 erzeugten Lichtes ist durch die folgende Formel als Summe der obigen Formeln (1) und (2) gegeben:
cos η Wr t
(W-R)n
cos η ojR t.
Wenn der zweite Filterbestandteil 15Z> allein zwischen der Frontscheibe 7 und der Signalplatte 8 angeordnet wäre, würde für die Berechnung der auf der photoleitenden Schicht 9 erzeugten Lichtenergie Lb in entsprechender Weise folgendes gelten:
W ■ W-B
9 9
Wn
cos η cob f —
(W-B)n
cos η ωΒί
Die gesamte Lichtenergie L, die in der photoleitenden Schicht 9 durch die beiden Fiiterbestandteile 15a und 15 b erzeugt wird, kann in der folgenden Form aus den obigen Formeln (3) und (4) dargestellt werden:
L-liv R-B\ + S"Rn L-\W 2 2J+S 2 ^Bn
cos η ω« t + > cos const.
■<—' 9
I1-- I A
Ein solches Licht wird auf die photoleitende Schicht Die Charakteristik einer Fernsehbildaufnahme ist fokussiert, die dann vermittels eines Elektronenstrahls beim Vidicon, aber auch bei größerer Aussteuerung abgetastet wird, wodurch sich über der Belastung 16 6o beim Superorthikon nichtlinear, so daß eine Kreuzän der Ausgangsklemme 13 (Fig. 1) eine Videoaus- modulation der trägerfrequenten Anteile der Lichtgangsspannung ergibt. energie gemäß Gleichung (5) eintritt, so daß sich eine , Ausgangsspannung der Form
an der Belastung ergibt.
is J ■ . ; «ο
+ ^ - EBcos η «»«/ + ^ A',,· E Rn- Enucosn(coR ± (ou)i
H=I 2 ,1-1
5 6
Dabei ist Ew eine Ausgangsspannung, die dem des ersten Klammerausdrucks der Gleichung (6)
weißen Licht IV entspricht, und En und En sind Aus- durch, und das Bandpaßfilter 53 läßt überwiegend
gangsspannungen, die dem roten bzw. blauen Licht die Komponente des Ausgangsspannung des dritten
entsprechen und wobei gilt: Ausdrucks durch, wenn « = 1 ist, d. h. die Spannung
ω η > (ob ·
Es ist das Ziel der Erfindung, den störenden Kreuz- · Eb · cos η cost
modulationsanteil zum Verschwinden zu bringen.
F i g. 4 zeigt die zur Bildaufnahmeröhre gehörige
Schaltungsanordnung zur Aufbereitung der einzelnen io der Grundwelle. Das andere Bandpaßfilter 54 läßt
Farbsignale. Sie ist bis auf die Maßnahme zur Be- hauptsächlich die Spannung
seitigung des störenden Kreuzmodulationseinflusses
an sich bekannt. Das in der Aufnahmeröhre erzeugte En-cos η tORt
Videosignal gemäß Gleichung (6) wird dem Verstär- 2
ker 51 zugeführt. Nach dem Verstärker 51 ist ein Tief- 15
paßfilter 52 vorgesehen, das Frequenzanteile unter der Grundwelle der Ausgangsspannung des zweiten beispielsweise 3,0 MHz durchläßt. Ferner ist ein Ausdrucks, der Formel (6) durch. Infolgedessen fällt, ßandpaßfilter 53 mit einer vorbestimmten Bandbreite wenn beispielsweise die in Fig. 5 angegebene Frequenziiber 3 MHz vorgesehen, und ein weiteres Bandpaß- bandaufteilung gewählt wird, das Differenzsignal mit filter 54 hat eine Durchlaßbandbreite, die über der 20 der Komponente (coR — ωΒ) des vierten Ausdrucks des Filters 53 liegt. Das Tiefpaßfilter 52 läßt im wesent- der Gleichung (6) in den Durchlaßbereich des Tieflichen die Ausgangsspannung paßfilters 52 (insbesondere bei η = 1). Wird die Ausgangsspannung des Filters 52 als EW bezeichnet,
En. — Er— Eb] dann ergibt sich an diesem Filter das folgende Aus-
2 2/ 25 gangssignal:
E W = [ Ew· - -1- ER, - l- Eb· \ + k ER, EB, cos (coR -coB)t. (7)
Darin ist A' eine Proportionalitätskonstante, und die Die Ausgangsspannungen der Demodulatoren wer-
veränderten Indizes IV, R' und B' deuten an, daß sich den zusammen mit dem Ausgangssignal des Tiefpaß-
diese Faktoren um einen für alle Terme gleichgroßen filters 52 der Matrix 55 zugeführt, in der in bekannter
linearen Faktor gegenüber dem Ausgang des Ver- Weise die Rot-, Grün- und Blaufarbsignale erzeugt
stärkers 51 verändert haben. 35 werden, die an den Ausgangsklemmen 58r, 58g und
Wenn die Ausgangsspannungen der Filter 53 und 54 586 abgreifbar sind.
als Ei, und Er bezeichnet werden, dann ergeben sich an Die Ausgangsspannung Ew des Filters 52, die
den entsprechenden Ausgangsklemmen folgende Si- direkt auf den Matrixkreis 55 gegeben wird, enthält,
gnaldarstellungen: wie oben abgeleitet, noch die störende Komponente
1 40
Eb = Eb< cos (ob t, (8) k · Er, ■ Eb· · cos (ojr cob) t
■ ' aus Gleichung (7). Diese Komponente ist nachteilig,
£r = er, cos l0R t. (9) wenn nur die drei primären Farbkomponenten er-
2 45 halten werden sollen. Die Komponente
Ew in Gleichung (7) ist eine Spannung, die »Weiß« k ■ Er· · Eb· · cos (ojr — (üb)/
entspricht, d. h. die drei Grundfarbenkomponenten
Rot, Grün und Blau vermischt enthält, so daß die liegt nämlich in dem dem Signal
durch den Klammerausdruck angegebene Spannung 50
die drei Farbkomponenten aufweist. £Λ, und EK in / En,, — — En· — -- Eb·
den Gleichungen (8) und.(9) sind unabhängige Korn- \ 2 2
ponentenspannungen der blauen und roten Primärfarbanteile. Aus den gegebenen Größen können die zugeordneten Frequenzband. Dementsprechend werdrei Farbkomponenten Rot, Grün und Blau durch 55 den, wenn die erzeugten Farbsignale auf einen Farbeine entspechende Matrixschaltung zur gleichen Zeit fernsehempfänger gegeben werden, Punkt- oder Streierhalten werden. . fenmuster von der der Frequenz {ωη — cob) entspre-
Die vom Filter 52 kommende Ausgangsspannung chenden Dichte auf dem Schirm der Empfahgsbild-
Ew entspricht dem Helligkeitssignal einschließlich röhre erzeugt.
der roten, grünen und blauen Farbkomponenten, so 60 Um diese nachteilige Komponente zu beseitigen,
daß dieses Signal direkt einem Matrixkreis zugeführt werden die Ausgänge der Filter 53 und 54 gemäß der
werden kann, mit Hilfe dessen die einzelnen Fdrbsi- Erfindung zu einem Mischsignalgeneratorkreis 59 ge-
gnale erzeugt werden können. Die Äusgangsspannun- führt. Am Ausgang dieses Generators entsteht ein
gen Eb und Er der Filter 53 und 54 werden Demodu- Ausgangs-Mischsignal, das sich durch die folgende
latoren 56 und 57 für die Erzeugung der umhüllenden 65 Gleichung ausdrücken läßt:
Signalanteile zugeführt, wobei sich am Ausgang dieser F _ F, P, , _ , nfn
Demodulatoren videofrequenle Rot- und Blausignal- '" ~ " " " ' y R ωη) ' K '
spannungen E1, und Ex. ergeben. worin k eine Konstante ist. Dieses Ausgangssignal
wird zum Filter 52 geführt oder allgemein zu einer vor dem Matrixkreis 55 liegenden Stufe, d. h. einer Signalübertragungsstrecke, in der das Filter 52 liegt.
Damit läßt sich die nachteilige Komponente in der Ausgangsspannung Ew, d. h. die Komponente
kE'R- E'B · cos (cür — cos) t
aus der Gleichung (7) beseitigen. Die Gleichung (7) vereinfacht sich damit zu
Ew = \E'- — E'R- —E'B j.
(11)
, ftlfl ■ , O)R
/ß = —— und fR = -—
2π 2π
In (Ob
fh und M
2π_
(X)B
gegeben, wobei Af die Schirmbreite in der Aufnahmeröhre des Farbfernsehempfängers und fh die horizontale Abtastfrequenz bedeutet.
Es ist offensichtlich, daß die Bandbreite des Filters52 auch gedehnt werden kann, während die Bandbreiten der Filter 53 und 54 weiter eingeengt werden können, so daß insbesondere die Farbinformationen von Details ausgelassen werden.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß diese in Verbindung mit einer Bildaufnahmeröhre vom Image-Orthikon-Typ anwendbar ist.
Wird die Ausgangsspannung Ew gemäß Gleichung (11) und die den Größen E'R und E'R in den Gleichungen (6) und (7) entsprechenden Ausgangsspannungen dem Matrixkreis 55 zugeführt, so lassen sich die Rot-, Grün- und Blaufarbsignale Er, Eg und Eb ohne Störsignalanteil an den Ausgängen SSr, 5Sg und 586 erhalten.
Es ist bekannt, daß man zur Erzeugung eines Fern- ao sehbildes mit hoher Auflösung lediglich eine große Bandbreite für das Helligkeitssignal benötigt, dagegen mit einer geringeren Bandbreite für die Farbsignale auskommt. Wird eine verhältnismäßig große Bandbreite von 3,0 MHz, wie sie in F ig. 5 gezeigt ist.für as das Filter 52 vorgegeben, um ein Signal Ew der Gleichung (7) aus den Signalen der Gleichung (6) zu erhalten [die Komponente des zweiten Ausdrucks in Gleichung (7) ist unnötig], so genügt eine Bandbreite von ±1 MHz für das Filter 53, um ein Blaufarbsignal mit ausreichender Auflösung zu erhalten, d. h. das Signal Eb der Gleichung (8). Die restliche zur Verfügung stehende Bandbreite von ±0,5 MHz wird dem Filter 54 vorgegeben, um die rote Farbartspannung Er der Gleichung (9) zu erhalten, für die eine verhältnismäßig niedere Auflösung ausreicht. Dann ergeben sich die Mittenfrequenzen
40
der Filter 53 und 54 zu 4,0 bzw. 5,5 MHz. Die Streifenfolge bzw. die Dichten der Farbfilter 15a und 156 bezüglich dieser Frequenzen cob und aia sind in der Form

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schaltung zur Kreuzmodulationsunterdrückung in einer Anordnung zur simultanen Erzeugung der einzelnen Komponenten eines Farbfernsehsignals mit einer einzigen Aufnahmeröhre, vor deren Photokathode ein im wesentlichen senkrecht zur Abtastrichtung angeordnetes Farbstreifenfilter vorgesehen ist, das aus zwei hintereinander angeordneten Bestandteilen besteht, die eine voneinander abweichende Farbstreifendichte besitzen und jeder Farbfilterbestandteil in abwechsender Folge Streifen aufweist, von denen die einen alles farbige Licht hindurchlassen und die anderen einen bestimmten Farbanteil, z. B. »Rot« bzw. »Blau« unterdrücken, wobei die Videoausgangssignale der Röhre einem Tiefpaßfilter und zwei Bandpaßfiltern mit von einander verschiedenen Mittenfrequenzen zugeführt werden, und die Ausgangssignale der Bandpaßfilter an jeweils zugeordnete Demodulatoren gelangen, deren Ausgänge mit dem Ausgang des Tiefpasses auf eine Matrix zur Erzeugung der einzelnen Farbsignale geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß einem Mischsignalgenerator (59) die Ausgangssignale der Bandpaßfilter (53, 54) zugeführt werden und das gebildete Mischsignal, dessen Differenzfrequenzanteil in den Durchlaßbereich des Tiefpaßfilters (52) fällt, dem Tiefpaßfilter (52) zugeführt wird, um die im Ausgangssignal des Tiefpaßfilters (52) normalerweise vorhandenen Mischsignale zu eliminieren, so daß eine störungsfreie Bildung der primären Farbsignalkomponenten (r, g, b) in der Matrix (55) erzielt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 109 628/226

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