DE1562127A1 - Verfahren zur Wegesuche und Herstellung von Verbindungswegen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents
Verfahren zur Wegesuche und Herstellung von Verbindungswegen in Fernmelde-,insbesondere FernsprechvermittlungsanlagenInfo
- Publication number
- DE1562127A1 DE1562127A1 DE19681562127 DE1562127A DE1562127A1 DE 1562127 A1 DE1562127 A1 DE 1562127A1 DE 19681562127 DE19681562127 DE 19681562127 DE 1562127 A DE1562127 A DE 1562127A DE 1562127 A1 DE1562127 A1 DE 1562127A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- connection
- call
- false
- false call
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 27
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims description 12
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 11
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 11
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 11
- 230000001629 suppression Effects 0.000 claims description 4
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 3
- 239000003550 marker Substances 0.000 description 46
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 16
- 230000008569 process Effects 0.000 description 14
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 13
- 230000015654 memory Effects 0.000 description 7
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 6
- 238000012812 general test Methods 0.000 description 6
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 4
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 4
- 238000005070 sampling Methods 0.000 description 3
- 230000009471 action Effects 0.000 description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 241000238557 Decapoda Species 0.000 description 1
- 125000002066 L-histidyl group Chemical group [H]N1C([H])=NC(C([H])([H])[C@](C(=O)[*])([H])N([H])[H])=C1[H] 0.000 description 1
- 230000003213 activating effect Effects 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000009849 deactivation Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/42—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
- H04Q3/54—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
- H04Q3/545—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored programme
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Telephonic Communication Services (AREA)
Description
Dipl.-Ing. Heinz Ciaessen 10 0/127
Patentanwalt
7, Stuttgart - 1
Rotebuhlstraße 70
ISB/Eeg. 3833
G. J. Le Strat - A, Regnier 1-8
INTERNATIONAL STANDARD ELECTRIC CORPORATION, NEW YORK
Verfahren zur Wegesuche und Herstellung von
Verbindungswegen in Fernmelde-, insbesondere !Fernsprechvermittlungsanlagen
Die Priorität der Anmeldung in Frankreich vom 30. Januar 1967 Nr. PV 93.057 ist in
Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens zur Wegesuche und Herstellung von
Verbindungswegen unter Berücksichtigung von bestehenden Fehlanrufverbindungen in Koppelnetzen mit Eingangsschaltungen wie Teilnehmerschaltungen
e und Abgangs schaltung en wie Verbindungssätzen t»m% a für Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechvermittlungsanlagen.
Vermittlungsanlagen der genannten Art sind beispielsweise aus den
französischen Patentschriften 1 382 913 (mit deren Zusatz 85 259) und 1 431 902 bekannt. Das Koppelnetz weist dabei Koppelstufen
mit jeweils mehreren Koppelvielfachen auf, während die möglichen Verbindungswege in einem dem Koppelnetz nachgebildeten Wegesuchnetz
festgestellt werden.
In den bekannten Vermittlungsanlagen werden die im Fehlanrufzustand
befindlichen Teilnehmerschaltungen beispielsweise durch Betätigung
eines Fehlanrufrelais als im Fehlanrufzustand befindlich markiert
24.1,1968
Krü/H . - 2 - ■
009809/0667
ISE/Reg. 3833
oder in einer Fehlanruf-Kettenschaltung aufgenommen. Die vorliegende
Erfindung befaßt sich jedoch mit Vermittlungsanlagen, die
keine solche Mittel zur Markierung oder sonstigen Kennzeichnung der Teilnehmerschaltungen hinsichtlich ihres Fehlanrufzustandes
aufweisen, sondern die eine Verbindung der Teilnehmerschaltungen (Eingangsschaltungen) über das Koppelnetz zu Verbindungssätzen
(Ausgangsschaltungen) und eine Fehlanruf-Markierung der so belegten
Verbindungssätze ermöglichen.
Über das Koppelnetz führende Fehlanrufverbindungen können jedoch
zu einer inneren Blockierung des Koppelnetzes während der Suche nach neuen Verbindungswegen führen. Die Suche nach einem neuen
Verbindungsweg kann nämlich ohne Erfolg bleiben, weil für diesen Verbindungsweg ein Wegeteilstück, beispielsweise eine Zwischenleitung
des Koppelnetzes, nötig wäre, welches Teil einer Fehlanrufverbindung ist. Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin,
bei dem Verfahren der eingangs genannten Art diese innere Blockierung
zu vermeiden. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß nach Feststellung einer Verbindung mit Fehlanrufzustand, die
zwischen einer im Fehlanrufzustand befindlichen Eingangsschaltung
und einer Ausgangsschaltung über das Koppelnetz verläuft, diese Ausgangsschaltung als im Fehlanrufzustand befindlich markiert wird
und daß diese Fehlanrufverbindung aufrechterhalten wird und nur dann zwecks Weiterbehandlung des Fehlanrufs in irgendeiner anderen
geeigneten Weise freigeschaltet wird, wenn festgestellt worden ist, daß ein neuer Verbindungsweg über ein Wegeteilstück dieser Fehlanrufverbindung
herstellbar ist.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung werden nach einer erfolglosen Wegesuche nach einem neuen, zwischen einer vorgegebenen
Teilnehmerschaltung uol einem Verbindungssatz der erforderlichen
Klasse herzustellen Verbindungsweg folgende Schritte nacheinander vorgenommen:
009809/0667
ISE/Seg* 5833
a) die Wegesuche wird wiederholt, wobei die Besetztmarkierung auf allen solchen Verbindungswegen durch das Koppelnetz
nuterdrückt wird, über die Teilnehmerschaltungen im Fehlanrufzustand
mit als im Fehlanrufzustand befindlich markierten
Verbindungssätzen verbunden sind,
b) bei erfolgreicher zweiter Wegesuche wird ein als im Fehlanruf zustand befindlich markierter Verbindungssatz, in dem
die Unterdrückung der Besetztmarkierung eine erfolgreiche
Wegesuche verspricht, dadurch identifiziert, daß diese Markierung selektiv an den verschiedenen Fehlanruf-Verbindungssätzen,
unterdrückt wird,
c) die im Fehlanrufzustand befindliche, mit dem identifizierten
Yerbindungssatz verbundene Teilnehmerschaltung wird identifiziert,
d) die zwischen dieser Teilnehmerschaltung und diesem Vörbindungssatz
bestehende Fehlanrufverbindung und dieser Verbindungssatz
werden ausgelöst,
e) der neue Verbindungsweg wird zwischen der bestimmten
Teilnehmerschaltung und einem Verbindungssatz der erforderlichen
Klasse durchgeschaltet,
f) eine neue Fehlanruf verbindung wird zwischen der im Fehlanrufzustand
befindlichen, vorher identifizierten Teilnehmerschaltung und einem beliebigen Verbindungssatz hergestellt,
der als im Fehlanrufzustand befindlich markiert wird, oder die Teilnehmerschaltung wird, wenn diese neue
Fehlanrufverbindung nicht herstellbar ist, abgeworfen und
wie eine normale rufende Teilnehmerschaltung weiterbehandelt.
009809/0 6 87
ISE/Eeg. 3833
Weitere Ausbildungen der Erfindung betreffen die Schaltungsanordnung
zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild einer Vermittlungsanlage
zur Erläuterung des Verfahrens gemäß der Erfindung,
Figo 2 eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung nach Figo 1 in Verbindung
mit einer besonderen Identifizierungseinrichtung und
Fig. 3 eine Schaltungsanordnung zur Steuerung und Abtastung von Verbindungssätzen.
In Fig. 1 ist mit EG ein Koppelnetz bezeichnet, welches die Herstellung
von Verbindungen zwischen Eingangsschaltungen, wie Fernsprechteilnehmeranschlußschaltungen, die auf der linken Seite
des Koppelnetzes gezeigt sind, und Ausgangsschaltungen, wie Verbindungssätzen, die auf der rechten Seite des Koppelnetzes dargestellt
sind, ermöglicht. Die Schaltkreise im Koppelnetz werden durch die unter der Linie X-X dargestellten Einrichtungen gesteuert.
Diese Einrichtungen umfassen beispielsweise einen Markierer UC, welcher unmittelbar auf die Schaltkreise des Koppelnetzes EO
einwirkt, eine Datenverarbeitungseinrichtung Z, die den Markierer UC steuert, und Abtaster und Zuteiler, beispielsweise einen
zwischen der Datenverarbeitungseinrichtung und den Teilnehmerschaltungen angeordneten Teilnehmerschaltungsabtaster EA und einen
zwischen dem Markierer und den Verbindungssätzen eingefügten
Zuteiler CJ. Es sei darauf hingewiesen, daß der Markiervorgang
des Fehlanrufzustands in einem Verbindungssatz im wesentlichen in
der Betätigung eines Fehlanrufrelais besteht.
— 5 — 009809/0667
ISE/Reg. 3833
Zur Erklärung des Verfahrens gemäß der Erfindung sei angenommen,
daß eine Fehlanrufverbindung 1 von einer Teilnehmerschaltung LFA mit Fehlanruf über das Koppelnetz RC zu einem Verbindungssatz
JFA1 hergestellt worden ist. Dieser Verbindungssatz ist mit der Teilnehmerschaltung LFA verbunden worden, um den entsprechenden
Anruf abzufertigen« Wenn die übliche Prüfeinrichtung einen Fehlanruf zustand ("Teilnehmer wählt nicht") festgestellt hat, wird
der Verbindungssatζ durch den Zuteiler CJ mit einer Markierung
"Fehlanrufw versehen. Der Fehlanrufzustand dieses Verbindungssatzes wird in einen in der Datenverarbeitungseinrichtung angeordneten
Speicher SJ vermerkt, der mit dem Abtaster EJ verbunden ist und zur Übertragung des Zustande jedes Verbindungssatzes
zwecks Aufzeichnung dient.
Wenn ein neuer Anruf in einer Teilnehmerschaltung LHA eintrifft.,
stellt die Datenverarbeitungseinrichtung diesen Anruf dadurch fest, daß zu ihr ein Zeichen von dieser Teilnehmerschaltung über
eine Meldeader 2 und den Abtaster EA übertragen wird; sie veranlaßt dann weitere Vorgänge zur Abfertigung dieses Anrufs, nämlich
die Verbindung der rufenden Teilnehmerschaltung mit einem Verbindungssatz. Beispielsweise ist es zu diesem Zweck nötig, diese
Teilnehmerschaltung zuerst mit einem für die Wahlaufnahme vorgesehenen
Verbindungssatz und dann mit einem Innenverbindungssatz oder mit einem Außenverbindungssatz für die Verbindung mit dem
gewünschten Teilnehmer zu verbinden. Jedesmal nimmt der Markierer UC eine Wegesuche im Koppelnetz zur Verbindung der rufenden Teilnehmerschaltung
LNA mit einem Verbindungssatz der erforderlichen
Klasse vor·
Die Verbindung 3 stellt symbolisch eine solche Wegesuche dar, und es sei angenommen, daß diese Wegesuche keinen Erfolg hat. Diese
erfolglose Wegesuche kann durch eine Fehlanrufverbindung, wie
beispielsweise die Verbindung 1. bedingt sein, die im Koppelnetz RC solch.© Wegestücke besetzt hält, über die die neue
- 6 009809/066 7
BAD ORIGINAL
ISE/Reg. 3833
Verbindung hätte durchgeschaltet werden können. Über die zwischen den Verbindungssätzen und dem Zuteiler CJ angeordneten Befehlsadern 4 unterdrückt der Markierer kurzzeitig die Besetztmarkierung
in allen, mit der Markierung "Fehlanruf" versehenen Verbindungssätzen. Bs sei angenommen, daß die Besetztmarkierung auf den Verbindungswegen
im Koppelnetz in üblicher 7/eise von den Verbindungssätzen kommt, die diese Wege belegen. Während so die Besetztmarkierung
auf Verbindungswegen, die zu Verbindungssätzen mit Fehlanruf gehören, unterdrückt wird, beginnt der Markierer mit
einer zweiten Wegesuche, die symbolisch durch die Verbindung 5 dargestellt ist. Diese zweite Wegesuche soll nun deshalb Erfolg
haben, weil der neue Verbindungsweg von der Teilnehmerschaltung LNA über ein Wegeteilstück der Fehlanrufverbindung zum Verbindungssatz
JNA hergestellt werden kann.
Der Markierer identifiziert dann den Fehlanruf-Verbindungssatz JFA1, dessen Freischaltung den Verbindungsweg 1 auslöst und damit
die Herstellung der neuen Verbindung ermöglicht. Bei diesem Vorgang wird die Besetztmarkierung auf den verschiedenen Fehlanrufverbindungswegen
(durch das über die Verbindung 4· erfolgende Einwirken auf die Fehlanruf-Verbindungssätze) selektiv unterdrückt,
und jedesmal wird die Durchschaltemöglichkeit eines neuen Verbindungsweges 5 geprüft. Beispielsweise kann auf alle Verbiniungssätze,
die einen Fehlanruf unterliegen, nacheinander eingewirkt werden. Es kann vorteilhaft auch zunächst auf Gruppen
solcher Verbindungssätze und dann nacheinander auf die einzelnen Yerbindungssätze innerhalb der Gruppe eingewirkt werden, oder
die Einwirkung erfolgt zunächst auf die in einer Koordinatenrichcung
angeordnete Gruppe solcher Verbindungssätze, dann auf die in einer anderen Koordinatenrichtung angeordnete Gruppe solcher Vercindungssätze,
usw. Beispielsweise kann zunächst auf Hundertergruppen, dann auf Zehnergruppen und dann auf die einzelnen Verbindungssätze
in solcher Weise eingewirkt werden, daß die Hummer
- 7 -009809/0667
ISS/Reg. 3833
eines Verbindungssatzes in dem Hundert festgestellt wird. Dieser
Identifizierungsvorgang eines Verbindungssatzes mit Fehlanruf ist symbolisch durch die Verbindung 6 dargestellt. Es sei angenommen,
daß auf diese Weise der Verbindungssatz JFA1 identifiziert
worden ist. Diese Identifizierung braucht jedoch, nebenbei
bemerkt, keinen Erfolg zu haben. Es war angenommen worden, daß
der neue Verbindungsweg über ein Wegeteilstück der Fehlanrufverbindung 1 geführt werden kann. Es ist jedoch möglich, daß
ein neuer Verbindungsweg über Wegeteilstücke führen muß, die zwei oder mehreren Fehlanrufverbindungen zugehören. In diesem
Fall ist die Freischaltung von mehr als einer Fehlanrufverbindung
und die Identifizierung der diesen Fehlanrufverbindungen zugeordneten Verbindungssätze nötig. Bei der hier beschriebenen
Abwandlung sei einfach angenommen, daß in dem Fall, in dem kein Verbindungssatz mit Fehlanruf identifiziert werden konnte, um
bei dessen Freischaltung einen neuen Verbindungsweg aufbauen zu können (weswegen es nötig ist, mehr als einen Verbindungssatz
freizuschalten), eine Situation der inneren Blockierung im Koppelnetz auftritt? der neue Anruf wird dann in der dafür vorgesehenen
Weise anderweitig behandelt.
Wenn wieder angenommen wird, daß ein Verbindungssatz JFA1 mit
Fehlanruf identifizierbar gewesen ist, dann beginnt der Markierer IJC mit der Identifizierung der Teilnehmerschaltung EFA,
die mit diesem Verbindungssatz gekoppelt ist. Diese Identifizierung
ist symbolisch durch die Verbindung 7 dargestellt. Sie kann in bekannter Weise ausgeführt werden.
Nachdem die Identität dieser Teilnehmerschaltung LFA in dem
Speicher eingegeben worden ist, löst der Markierer mittels der Verbindung 8 die Fehlanrufverbindung 1 aus. Das Auslösen dieser
Verbindung umfaßt auch das Auslösen des Verbindungssatzes JFA1. Das Auslösen dieses Verbindungssatzes hat selbstverständlich
auch die Unterbrechung seiner Markierung "Fehlanruf" (beispielsweise
den Abfall seines Fehlanrufrelais) zur Folge.
— 8 — 00980 9/0667
- 8 ISE/Rego
3833
Die beschriebenen Vorgänge haben gezeigt, daß nach Preischaltung
der Fehlanrufverbindung 1 der neue Verbindungsweg hergestellt
werden kann» Der Markierer setzt dann die vollständige Suche nach dem neuen Verbindungsweg fort und stellt diesen her, wie es
durch die Verbindung 9 angedeutet ist. Der neue Verbindungsweg führt über ein Wegeteilstück der früheren Fehlanrufverbindung 1,
und dadurch wird die rufende Teilnehmerschaltung LKA. mit einem anderen Verbindungssatz INA verbunden. Bs ist aber möglich, daß ,
der neue Verbindungsweg über ein abgehendes Wegeteilstück der
alten Fehlanrufverbindung 1 verläuft und so mit demselben Verbindungssatz
verbunden wird.
Nachdem in dieser Weise der neue Anruf der Teilnehmerschaltung LNA behandelt worden ist, geht der Markierer so vor, daß er in
derselben V/eise wie bei einem Normalanruf nach einer neuen Fehlanrufverbindung
sucht und diese zwischen der Teilnehmerschaltung LB1A und einem anderen Verbindungssatz, z.B. dem Verbindungssatz
JFA2, herstellt,, In diesem Betriebsfall wird für den Verbindungssatz
jedoch keine bestimmte Klasse angezeigt; jeder beliebige Verbindungssatz kann in Anspruch genommen werdene Dieser
Vorgang ist durch die Verbindung 10 symbolisch dargestellt«, Der Markierer versieht den belegten Verbindungssatz JFA2 mit der
Markierung "Fehlanruf" über den Zuteiler OJ und die Befehlsader 11, und der Fehlanrufzustand dieses Verbindungssatzes wird im
Speicher SJ vermerkt.
Trotzdem ist es möglich, daß die Herstellung der neuen Verbindung 9 zwischen der Teilnehmerschaltung LNA und dem Verbindungssatz JNA eine innere Blockierung inbezug auf die Teilnehmerschaltung
LFA hervorruft und keine Verbindung dieser Teilnehmerschaltung LFA mit einem Verbindungssatz zuläßt» In diesem Fall
wird kein Versuch zur Verbindungsherstellung durch Freischaltung einer anderen Fehlanrufverbindung wie bei der Abfertigung eines
neuen Anrufs unternommen, sondern die Teilnehmerschaltung LFA
- 9 009809/0667
ISE/Reg. 3833
wird einfach im Ruhezustand gelassen, um dann später wie ein
neuer Anruf behandelt zu werden, und zwar durch Abtastung über die Meldeader 10a mittels des Abtasters EA.
In Fig. 2 ist eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens dargestellte In dieser Schaltungsanordnung wird die Erfindung bei einem .Koppelnetz angewendet, wie es
in den genannten Patenten beschrieben ist.
Das Koppelnetz EG besteht aus mehreren Koppelstufen, die jeweils
mehrere Koppelvielfache, wie GL, Gp, G.,, aufweisen» Die Koppelvielfache
der ersten Stufe, wie G^, sind mit ihren Eingängen an
Eingangsschaltungen, beispielsweise an Teilnehmerschaltungen wie L, in einer Fernsprechvermittlungsanlage angeschlossen« Die
Koppelvielfache (G^) der letzten Stufe sind mit ihren Ausgängen
an Abgangsschaltungen, beispielsweise an Verbindungssätze (J),
angeschlossen. Die Ausgänge eines Koppelvielfachs der einen Koppelstufe
sind jeweils mit den Koppelvielfachen der folgenden Koppelstufe durch Zwischenleitungen wie HL , Mp verbunden. Es sei
angenommen, daß die Verbindungswege jeweils mindestens drei Adern, nämlich die üblichen Sprechadern a, b und die Belegungsader c, aufweisen. Wenn eine Verbindung zwischen zwei Schaltungen
L und J über das Koppelnetz hergestellt ist, ist die Belegungsader
c zwischen diesen beiden Schaltungen ständig durchgeschaltet, wodurch der Besetztzustand der aufeinanderfolgenden Wegeteilstücke,
insbesondere der der zwischen den Koppelvielfachen angeordneten Zwischenleitungen, mittels einer vom Verbindungssatz
angelegten Besetztmarkierung (oder anders ausgedrückt, mittels eines zwischen den zwei Schaltungen L und J über die c-Ader
fließenden Stromes) markiert werden kann. Die Verbindungssätze J sind insbesondere (wie gezeigt) mit dem üblichen Belegungsrelais C
und mit einem Fehlanrufrelais FA versehen, welches zum Ansprechen gebracht werden kann und welches dann den Fehlanrufzustand des
Verbindungssatzes markiert; das ist der Zustand, in dem der Ver-
- 10 009809/0 66 7
ISE/Reg. 3833
bindungssatz von einer Teilnehmerschaltung in Anspruch genommen
ist, die sich in einem 3?ehlanrufzustand befindet.
Dem Koppelnetz ist ein Wegesuchnetz EI zugeordnet, in dem jedes
Koppelvielfach G^, G2, G,... durch einen sogenannten Knoten wie '
N^, N2, N,... dargestellt ist. Zwei letzte Stufen aus Knoten,
wie die Knoten IL, N~, stellen Zehnergruppen und eine Hundertergruppe
dar, wie an anderer Stelle noch näher erläutert wird. In jedem, ein Koppelvielfach vertretenden Knoten ist ein gemeinsamer
Vielfachpunkt m^, m,, , m? vorhanden, der Eingängen eines
Koppelvielfachs zugeordnet und zur Eingangsseite mit UND-Gattern, wie PE,... „, (PE2, PE,), verbunden ist. Im Knoten Nx, entspricht
daher jedes Eingangs-UND-Gatter PE,, einer Teilnehmerschaltung L, die mit einem Eingang des Koppelvielfachs G^ verbunden ist.
Jeder Knoten weist ferner zur Ausgangsseite hin einen weiteren Vielfachpunkt nu ·, m2', m^' auf, der Ausgängen eines Koppelvielfachs
zugeordnet ist und mit dem ersten Vielfachpunkt über ein gemeinsames Speicherglied, wie Me,,, Me2>
Me^, in Verbindung steht.
Jedes Wegeteilstück oder jede Zwischenleitung, wie nu'-PE2-Di,,
oder m2'-PE:z-m2, entspricht daher einer Zwischenleitung M^ oder M2
des Koppelnetzes. Jede Ausgangszwischenleitung nu · entspricht
einem an einen Ausgang des Koppelvielfachs G, angeschlossenen Verbindungssatz.
In den Verbindungszehnergruppen nachbildenden Knoten Np ist der
erste Vielfachpunkt nu zur Eingangsseite hin mit UND-Gattern PEj
verbunden, die Verbindungssätze nachbilden. Die Zwischenleitungen
nu '-PE-r-m, bilden die Verbindungen zwischen den Ausgängen des
O J ?
Koppelvielfachs G, und den Verbindungssätzen J nach. Wenn in
einer Vermittlungsanlage diese Verbindungen über einen Verteiler
(Mischstufe) laufen, wird dieser auch im Wegesuchnetz nachgebildet und zwischen den Vielfachpunkten nu1 und den Gattern PEj eingefügt.
Ausgangsseitig ist der erste Vielfachpunkt über ein Speicherglied MeD mit einer ZehnerZwischenleitung m^1 verbunden.
— 11 — 009809/0667
ISE/Reg. 3833 .
In den Verbindungssatz-Hundertergruppen darstellenden Knoten ist der erste Vielfachpunkt nu, eingangsseitig an UND-Gatter
angeschlossen, die Verbindungssatz-Zehnergruppen nachbilden.
Ausgangsseitig ist jeder Vielfachpunkt mD über ein Speicherglied
Men mit einer Hunderterader fc verbunden. Diese Ader ist für
eine Gruppe von hundert Verbindungen vorgesehen,. Auf diese Weise
wird jeder von einer Teilnehmerschaltung L über das Koppelnetz zu einem Verbindungssatz J führende Verbindungsweg durch einen
Markierweg zwischen einem Gatter PE1 und einer Hunderterader fc
im Wegesuchnetz nachgebildet.
Die UND-Gatter PE1, PE2, PE5 weisen jeweils drei Eingänge auf.
Ein Eingang ist für die Wegemarkierung vorgesehen, die das Wegesuchnetz zur Auswahl eines Verbindungsweges durchläuft und
an einen Ausgangspunkt, nämlich an eine mit dem Markiereingang eines UND-Gatters PE1 verbundene Eingangsader fe, angelegt wird,
wobei dieses UND-Gatter eine bestimmte Teilnehmerschaltung L nachbildet. Die Verbindungswegmarkierung kann an die Eingangsadern fe mittels eines Decodierers 37 selektiv angelegt werden,
der seinerseits von einem zentralen Markierer, wie UC in Fig. 1, über eine Verbindung 38 das Kennungscodewort eines Gatters PE1
erhält. Diese Markierung läuft von links nach rechts durch das Wegesuchnetz,
und zwar unter gewissen Bedingungen über Wege wie fe - PE,, - m - N1-.. .N0. . °N-,.. .Nn.. „Nn -Men - fc. Ein weiterer
I O I d. $ 1) Kj Kj
Eingang der Gatter PE dient zur Auswahl solcher Gatter gemäß ihres Ranges in diesem Knoten. Diese Auswahl erfolgt in Verbindung
mit einem Zeitsystem, in dem jeweils eine Zeitlage einer Stelle im Abtastzyklus zugeordnet ist, der alle Eingangsgatter eines
beliebigen Knotens abdeckt. Ein Impulsverteiler 39 verteilt zyklisch
Zeitlagenimpulse an ein Steuerleitungsbündel 40, dessen Leitungen jeweils einer bestimmten Stelle in der Rangfolge, und
zwar derselben Stelle für alle dargestellten Knoten, entsprechen. In jeder Stufe des Wegesuchnetzes sind die Leitungen dieses Bündels
inbezug auf alle Knoten einer Koppelstufe vielfachgeschaltet, und zwar ist jede Leitung an den Eingängen der Gatter desselben
009809/0667 - 12 -
ISE/Reg. 5855
Ranges in allen Knoten vielfachgeschalteto Daher durchläuft die
Wegemarkierung jedes Gatter in der seinem Rang zugeordneten Zeitlage. Der dritte Eingang jedes Gatters PE dient zum Anlegen
der Frei- bzw. Besetztmarkierung· Diese Markierung gelangt von den Adern c der entsprechenden Zwischenleitungen im Koppelnetz
über entsprechende Adern c" zu diesen Gattern. In Wirklichkeit ist die Freimarkierung durch die Abwesenheit der Besetztmarkierung
auf den Adern c gekennzeichnet. Die Besetztmarkierung sperrt die Gatter PE. Inbezug auf diese Markierung sind die mit den Belegungsaderteilsfcücken
c verbundenen Gattereingänge als Sperreingänge
gezeigt. Daher durchläuft die Wegemarkierung jedes Gatter in dem Zustand, in dem das entsprechende Teilstück der Ader c nicht als
besetzt markiert und in dem also die entsprechende Zwischenleitung frei ist.
Am ersten Vielfachpunkt in jedem Knoten N^, Np, N, werden deshalb
bestimmte Impulse der den Gattern zugeordneten Wegemarkierimpulse
in bestimmten Zeitlagen empfangen, und zwar unter der Bedingung, daß diese Markierung am Eingang dieser Gatter ansteht und daß
die entsprechenden Zwischenleitungen im Koppelnetz frei sind.
Diese Impulse werden mittels Speichergliedemin eine Dauermarkierung
auf abgehenden Zwischenleitungen dieser Knoten umgewandelt. Diese Dauermarkierung wird somit an die Eingänge der folgenden
Gatter angelegt, die am anderen Ende dieser Zwischenleitungen angeordnet sind. Gewisse Knoten werden eine Wegemarkierung wegen
besetzter Zwischenleitungen nicht empfangen können, und diese Markierung kann dann nicht an die Eingänge der folgenden Knoten
gelangen, die mit den abgehenden Zwischenleitungen dieser gewissen
Knoten verbunden sind.
Die Gatter PEj der Knoten N0 sind UND-Gatter mit je vier Eingängen.
Drei Eingänge entsprechen den drei Eingängen der Gatter PE/j, PEp, PE, (Wegemarkierung, Zeitlage und Freimarkierung der
entsprechenden Verbindungssätze). Der vierte Eingang ist an eine
- 15 009809/0667
ISE/Keg. 3833
Ader cj angeschlossen, über die ein Zeichen zur Kennzeichnung
der Verbindungssatzklasse gesendet wird. Die Adern cj sind
gruppenweise nach Verbindungssatzklassen zusammengefaßt und ■vielfachgeschaltet. Die Ader cj der erforderlichen Klasse wird
mittels-eines Decodierers 21 markiert, an die der zentrale Markierer
UG über eine Verbindung 22 ein diese Klasse kennzeichnendes Godewort sendet. Der erste Vielfachpunkt eines Knotens N0
empfängt dann Wegemarkierimpulse unter der Voraussetzung, daß
sie jene Gatter PBj durchlaufen, die Verbindungssätze der erforderlichen
Klasse nachbilden. Diese Impulse - wenn überhaupt welche vorhanden sind - werden dann mittels Speichergliedern Me^
in eine Dauermarkierung an der abgehenden Zwischenleitung nuJ
jedes Knotens N0 umgewandelt.
Die Gatter Pl1* der Knoten EL· sind Konzentrationsmittel und werden
weder durch eine Freimarkierung noch durch eine Klassenmarkierung gesteuert. Diese Gatter sind UND-Gatter mit jeweils nur
zwei Eingängen (Wegemarkierung, Zeitlage). Der Knoten N^
empfängt also Wegemarkierimpulse unter der Voraussetzung, daß es geeignete Verbindungssätze (erreichbare und freie) in der zugeordneten Hundertergruppe gibt.
In dieser Weise durchläuft also die Wegemarkierung von links nach
rechts das Wegesuchnetz, wobei sie über Teilstücke läuft, die mögliche Verbindungswege im Koppelnetz nachbilden, und wobei
die Verfügbarkeit der Zwischenleitungen und der Verbindungssätze
mit der erforderlichen Klasse berücksichtigt wird, Das Vorhandensein der Markierung auf einer Hunderterader fc zeigt an, daß es
möglich ist, eine Verbindung zwischen einer rufenden Teilnehmerschaltung und einem Verbindungssatz der erforderlichen Klasse in
der durch diese Ader gekennzeichneten Hundertergruppe herzustellen. Ein Markierungsprüfer 23 sucht die Adern fc nach Markierungen
abο Vorzugsweise geschieht dies durch Parallelprüfung,
bei der zur gleichen Zeit auch eine der markierten Adern in
- 14- 009809/0667
ISB/Reg. 3833
bekannter Weise ausgewählt wird. Das Ergebnis dieser Auswahl
(und gegebenenfalls das negative Ergebnis nach Prüfung aller Adern, das eine innere Blockierung anzeigt) wird dem zentralen
Markierer (oder der Datenverarbeitungseinrichtung Z in Fig. 1) über eine Verbindung 24 mitgeteilt.
Nach Auswahl einer Verbindungssatz-Hundertergruppe durch den Markierungsprüfer 23 wählt der zentrale Markierer einer Zehnergruppe
in der ausgewählten Hundertergruppe aus, dann wählt er einen Verbindungssatz in dieser Zehnergruppe und dann die aufeinanderfolgenden,
zum Koppelvielfach G1^ hinführenden Zwischenleitungen
aus, wobei an einen Eingang dieses Koppelvielfaches die rufende Teilnehmerschaltung angeschlossen, ist. Es wird nun
kurz die Anordnung zur Durchführung dieser Auswahl gemäß den genannten Patenten beschrieben.
Alle Knoten weisen jeweils ein Abtastgatter ί!Λ , PT0...PT auf,
die als TMD-Gatter mit je zwei Eingängen ausgebildet sind. Ein
Eingang ist jeweils an den ersten Vielfachpunkt des zugehörigen
Knotens angeschlossen und empfängt die tfegemarkierimpulse in deren Zeitlagen. Der andere Eingang ist jeweils an eine Kennzeichnungsader
n,,, n2, n,, d, cc für den Knoten angeschlossen.
Diese Kennzeichnungsädern werden nacheinander mittels eines Decodierers
41 aufgrund von Codewörtern markiert, die von dem zentralen Markierer UG (oder der Datenverarbeitungseinrichtung)
über eine Verbindung 42 zu diesem Decodierer gelangen. Dadurch werden die Abtastgatter in den Knoten aktiviert, die dem Prüfvorgang
unterworfen werden sollen. Der Ausgang jedes Abtastgatters ist mit einer Prüfader ft., ft~...ft verbunden. Alle Prüfädern
sind vielfachgeschaltet und führen an eine gemeinsame Prüfader 43, die an eine Prüf- und Auswahlschaltung 44 angeschlossen
ist. Wenn ein Knoten durch den Decodierer 41 gekennzeichnet worden ist, treten auf der gemeinsamen Prüfader 43 eine Reihe von
Wegemarkierimpulsen auf, deren Zeitlage den Rang derjenigen
Gatter angibt, über die diese Markierung den Knoten erreicht.
009809/0667 - 15 -
ISE/Reg. 3835
Die Prüfschaltung 44 analysiert diese Impulsreihen, wählt eins
der Gatter aus und teilt die Kangnummer dieses Gatters über
eine Verbindung 25 dem zentralen Markierer (oder der Datenverarbeitungseinrichtung)
mit. -
Dieser Prüf- und Auswahlvorgang wird zunächst am Knoten N
desjenigen Hunderts ausgeführt, das durch den Markierungsprüfer 23 bestimmt worden ist. Der Vorgang kennzeichnet das
Eingangsgatter PE^ dieses Knotens, der eine Zehnergruppe in
dem Hundert verkörpert. Dann wird der gleiche Vorgang am Knoten ND durchgeführt, der diese Zehnergruppe nachbildet. Dieser Vorgang
kennzeichnet das Eingangsgatter PEj dieses Knotens, der
einen Verbindungssatz der erforderlichen Klasse in dieser Zehnergruppe nachbildet. Der Knoten Έ-, ist aufgrund des Verbindungs- ■
Schemas des Koppelnetzes bekannt, denn von ihm führt die Zwischenleitung
2U1 an dies Gatter PEj. Der Knoten N, kann auch
durch die im genannten französischen Patent 1 431 902 beschriebene
Einrichtung identifiziert werden (ein Teil dieser Einrichtung ist in Figo 2 gezeigt: Decodierer oder Wähler 52, der über
die Verbindung 53 durch den zentralen Markierer gesteuert wird, ferner Adern wie fi^, fi2, fix» über die dieser Decodierer eine
Identifizierungsmarkierung an die mit den Zwischenleitungen
verbundenen Eingänge eines Knotens legt; diejenigen Einrichtungsteile jedoch, die diese Markierung am Ausgang der Zwischenleitungen der vorgeordneten Knoten einsammeln und prüfen, sind nicht
gezeigt).
Der gleiche Vorgang wird dann an den Eingängen dieses Knotens N,
durchgeführt, der bekannt ist oder in der genannten Weise identifiziert
wird. Der Knoten F2 ist damit festgelegt, da er ja über
die Zwischenleitung m2' mit dem ausgewählten Eingangsgatter PE,
verbunden ist. Schließlich wird der gleiche Vorgang noch an den Eingängen dieses Knotens F2 ausgeführt, womit der über die
-.16 00980 9/0667
ISE/Reg. 3833
Zwischenleitung m^' mit dem gewählten Eingangsgatter PEp verbundene
Knoten IL1 bestimmt ist. Dieser Knoten IL bildet das Koppelvielfach G^ nach, von dem ein Eingang mit der rufenden, die
Wegesuche anfordernden Teilnehmerschaltung L verbunden ist. Die dem Knoten IL1 zugeordneten Prüf- und Auswahlmittel (Gatter PT,,,
Adern n,,, ft,-) werden bei dieser Wegesuche nicht benötigt; sie
werden aber zur Identifizierung einer mit einem gegebenen Verbindungssatz zusammenarbeitenden Teilnehmerschaltung benutzt.
Die Eingangsgatter PE^ sind für diese Identifizierung vorgesehen.
Für die Zwecke der Wegesuche kann die Wegemarkierung durch die gleichen Mittel wie in den anderen Knoten, nämlich über die Eingangsader
fe, angelegt werden; das der rufenden Teilnehmerschaltung entsprechende Gatter PE^ kann in der zugeordneten Zeitlage
durch den Impulsverteiler aktiviert werden; es kann auch durch einen Decodierer 78' ständig aktiviert werden, der zur Identifizierung
einer von einer gegebenen Teilnehmerschaltung besetzt gehaltenen Verbindung vorgesehen ist« Wenn alle diese Mittel für
Identifizierungszwecke nicht vorgesehen werden würden, kann die Wegemarkierung unmittelbar an den ersten Vielfachpunkt des Knotens
IL angelegt werden.
In Fig. 2 weist der zentrale Markierer UC Speicher (L), (M,,), (Mp), (J), (D), (C) auf, in die die verschiedenen Kennungen der
Verbindungswegteilstücke gemäß den Kennungen der entsprechenden Zwischenleitungsstücke im Wegesuchnetz aufgezeichnet sind.
Der erste Vorgang der Wegesuche, nämlich die mittels des Markierungsprüfers
vorgenommene allgemeine Prüfung, zeigt sofort an, ob ein Verbindungsweg zwischen der rufenden Teilnehmerschaltung
und einem Verbindungssatz der erforderlichen Klasse» überhaupt
vorhanden ist. Falls diese Prüfung negativ ausfällt, schließen sich Vorgänge gemäß der Erfindung an, die sich mit Fehlanrufverbindungen
befassen und die nun beschrieben werden.
- 17 009809/0667
ISE/Reg. 3833
Die Besetztmarkierung wird auf die Adern c über die Verbindungssätze J und über selektive Absehalteinrichtungen 54 gegeben,
wobei eine solche Einrichtung 54 mit jeder Verbindungssatz-Hundertergruppe
verbunden ist„ Diese Abschalteinrichtungen werden von einer Steuerschaltung 62 über die Verbindung 64 gesteuert,
die einen zum Markierer UC gehörenden Hundertergruppenwähler 63 aufweist. Alle diese Einrichtungen erlauben das Abschalten
der Besetztmarkierung in einem bestimmten Verbindungssatz. Die Besetztmarlcierung läuft über einen Ruhekontakt 26 im
Markierer zu den Verbiudungssätzen. In jedem Verbindungssatz ist
ein Fehlanrufrelais FA vorgesehen, der die Ader c1 mit einer
Ader c"1 verbindet. Alle Adern c"1 sind vielfachgeschaltet und
mit einer gemeinsamen Ader 27 verbunden, an die im Markierer mittels eines Arbeitskontakts 28 die Besetztmarkierung (Erde)
angelegt werden kann.
Angenommen, der Markierer sei über die Verbindung 24 benachrichtigt
worden, daß die durch den Markierungsprüfer ausgeführte allgemeine Prüfung zu einem negativen Ergebnis geführt
hat; in diesem Fall gibt es eine innere Blockierung bezüglich der rufenden Teilnehmerschaltung. Der Markierer bewirkt dann das
Sehließen des Kontakts 28, der die Besetztmarkierung an alle
Verbindungssätze legt, die nicht im Zustand "Fehlanruf" sind. In den mit Fehlanrufen befaßten Verbindungs Sätzen ist das
Relais FA betätigt und die Ader cMI von der Ader c1 abgeschaltet,
so daß die mit dem Kontakt 28 vorgenommene Besetztmarkierung diese Verbindungs sätze nicht erreichen kann. Im Markierer wird nun der
Kontakt 26 geöffnet, der die Besetztmarkierung an den Adern c1
aller Verbindungssätze unterdrückt. Daher empfangen alle nicht im Fehlanrufzustand befindlichen Verbindungssätze die Besetztmarkierung
über ihre Adern cn!, äbfce während die im Fefclaarufzustand
befindlichen Verbindungssätze eine solclte BesetztmarkLerung
nicht mehr erhalten. In den belegten Verbindungssätzen
- 18 -
009 809/0667
ISB/Heg. 3833
ist das übliche Belegungsrelais C betätigt, das die Besetztmarkierung
über einen eigenen Arbeitskontakt zur Belegungsader c des Koppelnetzes leitet, in dem sie durchläuft. Bei geschlossenem
Kontakt 28 und geöffnetem Kontakt 26 wird die Besetztmarkierung auf der Ader c derjenigen Verbindungswege, die an den
im Fehlanrufzustand befindlichen Verbindungssätzen enden, d.h.
auf der Ader c der Fehlanrufverbindungen, unterdrückt. Der
Markierer nimmt dann über die Verbindung 24· und die Prüf- und
Auswahlschaltung 23 eine zweite allgemeine Prüfung vo ·. Diese zweite Prüfung falle positiv aus, so daß damit ausgesagt wird,
daß die innere Blockierung durch vorhandene Fehlanrufverbindungen verursacht worden ist.
Daraufhin wird nach einem im 3?ehlanruf zustand befindlichen Verbindungssatz
gesucht, dessen Auslösung die Herstellung einer Verbindung für die rufende Teilnehmerschaltung zuläßt. Dazu wird
der Kontakt 26 wieder geschlossen und die Besetztmarkierung durch solche Mittel selektiv abgeschaltet, die an sich bekannt
sind. Beispielsweise sehaltet die Steuereinrichtung G2 die Besetztmarkierung
von Verbindungssatz-Hundertergruppen ab, um eine Gruppe zu finden, bei der die allgemeine Prüfung mittels des
Markierungsprüfers 23 positiv bleibt. Die einer solchen Hundertergruppe zugeordnete Abschalteinrichtung 5^ sehaltet dann die
Besetztmarkierung von Zehnergruppen und dann von einzelnen Verbindungssätzen ab, wodurch ein Verbindungssatz entsprechend
Nummer
seiner/in der Hundertergruppe identifiziert wird. Es sei angenommen,
daß der Markierungsprüfer 23 jedesmal ein positives Ergebnis
feststellt. »Vie schon erwähnt wurde, führt beim Durchgang des neuen Verbindungsweges durch Wegeteilstücke, die von mehr als
einer Fehlanrufverbindung besetzt gehalten werden, die allgemeine Prüfung während der einen oder anderen Phase dieser Identifizierung
zu einem negativen Ergebnis. Wenn es beispielsweise erforderlich sein sollte, ein durch eine Fehlanrufverbindung in
dem einen Hunderi; beanspruchtes Wegeteilstück und ein weiteres
- 19 -
009809/0667
BAD U
ISE/Reg. 3833
durch eine andere Fehlanrufverbindung in einem anderen Hundert
beanspruchtes Wegeteilstück für die neue Verbindung zu benutzen, ergibt die Abschaltung der Besetztmarkierung von den Hundertergrup'pen
jedesmal ein negatives Ergebnis. In diesem Fall wird die innere Blockierung zugelassen und gehandhabt, wie es in der Anlage
vorgesehen ist; diese Handhabung betrifft jedoch nicht die vorliegende Erfindung.
Es sei nun angenommen, daß die Identifizierungsvorgänge zur
Kennzeichnung eines im Fehlanrufzustand befindlichen Verbindungssatzes geführt hat, in dem die Unterdrückung der Besetztmarkierung
ein positives Ergebnis bei der allgemeinen Prüfung gehabt hat. Der Kontakt 28 kann geöffnet werden, sobald die Besetztmarkierung
wieder über die Abschalteinrichtung 54- angelegt wird,, Die Besetztmarkierung
des gekennzeichneten, im Fehlanruf zustand befindlichen Verbindungssatzes geschieht mittels der Abschalteinrichtung ^A
jedoch erst dann, wenn dieser Verbindungssatz identifiziert worden
ist. Dann nimmt der Markierer die Identifizierung der im Fehlanrufzustand befindlichen Teilnehmerschaltung vor, die mit
diesem Verbindungssatz verbunden ist. Dazu wird die Prüfung der Eingänge jedes vorausbestimmten Knotens wiederholt, einmal durch
normales Anlegen der Besetztmarkierung an alle Verbindungssätze und das andere Mal durch Abschalten der Besetztmarkierung
(in 5*0 von dem bestimmten Fehlanruf-VerbindungssatZo In der
gleichen Weise werden die Eingänge des Knotens N^ abgeprüft, um
dasjenige Gatter PE^ festzustellen, welches durch eine Ader c"
mit dem Eingang des mit dem bestimmten Verbindungssatz in Verbindung
stehenden Koppelvielfachs G^ verbunden ist. Daher wird diejenige
Teilnehmerschaltung identifiziert, die an diesen Eingang angeschlossen ist.
Der Markierer beginnt dann, die Fehlanrufverbindung freizuschalten,
indem er beispielsweise den Abfall des Relais C in dem bestimmten Verbindungssatz bewirkt. Dann fährt er mit der vollständigen
- 20 009809/0667
ISE/Reg. 3853
Wegesuche für die rufende Teilnehmerschaltung in der oben beschriebenen
Weise fort. Dieser Verbindungsweg sollte nun aufgrund der Freischaltung der Fehlanrufverbindung gefunden werden
können. Schließlich schaltet der Markierer diesen Verbindungsweg zwischen der rufenden Teilnehmerschaltung und einem Verbindungssatz
der erforderlichen Klasse durch.
Der die Identität der Fehlanruf-Teilnehmerschaltung fortschaltende
Markierer sucht nun nach einem Verbindungsweg zwischen dieser Teilnehmerschaltung und einem beliebigen Verbindungssatζ
in der oben beschriebenen Weise, jedoch ohne eine Verbindungssatzklasse zu bestimmen. Hat diese Suche Erfolg, so stellt der
Markierer die neue Fehlanrufverbindung gemäß dem gefundenen Weg her und legt die Fehlanrufmarkierung an den betreffenden Verbindungssatz
an0 Falls die Suche keinen Erfolg hatte, löst der Markierer die Fehlanruf-Teilnehmerschaltung aus. Diese Teilnehmerschaltung
wird dann wie jede andere rufende Teilnehmerschaltung durch den Teilnehmerschaltungsabtaster EA (Fig. 1) abgefragt.
In Fig. 3 ist ein praktisches Beispiel für die Befehlsgabe an die Verbindungssätze und die Abfrage ihrer Schaltzustände dargestellt.
Der Zuteiler CJ (Fig. 1) weist in Fig. 3 drei Teile auf· Im Markierer
UC empfängt ein Wähler 71 Informationen von der Datenverarbeitungseinrichtung
Z über eine Verbindung 72. Eine solche Information enthält einerseits die Dezimalkoordinaten (Hunderter,
Zehner, Einer) der Verbindungssätze und andrerseits die zu übertragenden Befehle (für beispielsweise ein im Verbindungssatz zu
betätigendes oder abzuwerfendes Relais). Es sei angenommen, daß diese Information codiert gesendet wird. Im Wähler 71 ist an der
betreffenden Hunderterstelle ein Hundertergruppenwähler 73 angeordnet, der die Zehner- und Einerinformation sowie Befehle über
eine der Verbindungen 75 an einen Decodierer 74 sendet, der einer
- 21 009809/0667
ISE/Reg. 3833
Verbindungssatz-Hundertergruppe zugeordnet ist. Im Decodierer 74-wird
die Zehner- und Einerinformation mittels zweier Decodierschaltungen
vorgenommen» die in der Fig. 3 allerdings nur durch eine einzige Decodierschaltung 76 dargestellt sind. Die Befehlsinformation wird erforderlichenfalls mittels einer Decodiersohaltung
7? decodiert. Jede Ader des Zehnerbündels 78 ist mit
zehn Eingangsadern 79 vielfachgeschaltet, die den zehn Verbindungssätzen einer Zehnergruppe zugeordnet sind. Jede Ader des
Einerbündels 80 ist mit zehn Ausgangsadern 81 vielfachgeschaltet, die zehn, dieselbe Einerziffer in den zehn Zehnergruppen aufweisenden
Verbindungssätzen zugeordnet sind. Schließlich ist
jede Ader des Befehlsbündels 82 mit hundert Befehlsadern vielfachgeschaltet,
die den hundert Verbindungssätzen einer Hundertergruppe zugeordnet sind. In Figo 3 sind nur als Beipsiel die
Befehlsadern 83» 84·, 85 dargestellt, über die ein Relais K, das
Relais 0 und das Relais PA gesteuert werden.
Der dritte Teil des Zuteilers (GJ) ist unter den Verbindungssätzen aufgeteilt. Er enthält in gedem Verbindungssatz ein
Relais CJ1, dessen Arbeitskontakte im Zuge der Befehlsadern
liegen. Die Wicklung dieses Relais liegt in Reihe mit einer Entkopplungsdiode
86 zwischen einer Eingangsader 79 (Verbindungssatz-Zehnergruppe) und einer Ausgangsader 81 (Verbindungssatz-Einergruppe)o
Der gesendete Befehl erreicht somit denjenigen Verbindungssatz, in dem das Relais GJ' entsprechend der den Verbindungssatz
identifizierenden Hunderter-, Zehner- und Einerziffer
betätigt worden ist.
Die Abfrage des Zustands der Verbindungssätze erfolgt durch
elektronische Mittel derart, daß die Signale verschiedener Amplitude zentral empfangen und codiert werden. Jed»r Zustand
eines Verbindungssatzes ist durch ein über eine Gruppe von Schleifen 87 übertragenes Codewort gekennzeichnet«, Vier solcher
Schleifen sind nur gezeigt, doch sind in Wirklichkeit sechs
~ 22 009809/0667
ISE/Reg. 3833
Schleifen bei diesem Ausführungsbeispiel vorhanden. Diese sechs
Schleifen ermöglichen 64 Codewörter, die völlig zur Kennzeichnung aller Zustände der Verbindungssätze aller Klassen genügen.
Die von allen Verbindungssätzen einer Hundertergruppe kommenden Schleifen führen in eine Lesematrix, die den Verbindungssatzabtaster
gemäß Fig. 1 bildet. Jede Leitung dieser Matrix entspricht einem Verbindungssatz, und äede Matrixspalte entspricht einer
Codestelle. Jeder Kreuzpunkt weist einen magnetischen Eingkern wie 88 auf. Die Schleifen wie 87 bilden auf den entsprechenden
Ringkernen Schreibadern oder -wicklungen. Durch jede Zeile aus Ringkernen läuft eine zugeordnete Steuerader wie 89· Die Steuerader
eines einem gewünschten Verbindungssatz zugeordneten Ringkerns wird mittels eines Decodierers 90 erregt, der die Nummer
des Verbindungssatzes über die von der Datenverarbeitungseinrichtung
Z kommende Verbindung 91 codiert erhält. In Wirklichkeit
können die Steueradern 89 genauso wie die Relais CJ' erregt werden,
nämlich zwischen einer Ader eiuar Zehnergruppendecodierschaltung
und einer Ader einer Einergruppendecodierschaltung. Durch Jede Spalte von Ringkernen ist eine Leseader wie 92 gezogen;
in jede Leseader ist ein Verstärker wie 93 eingefügt.
Diese Leseeinrichtung (besonders in dem Fall, in dem die Abtaster
mit zwei Datenverarbeitungseinrichtungen solcher Art zusammenarbeiten müssen, aufgrund der jeder Ringkern zwei Leseadern aufweisen
muß) kann aufgebaut sein> wie es in der französischen Patentschrift
1 463 888 beschrieben ist.
Die Leseaderbündel führen von den Hundertergruppen-Abtastern BJ
über eine Verbindung 95 zu einer Steuerschaltung 94 in &ex
Datenverarbeitungseinrichtung Z. In dieser Steuerschaltung 94 gibt ein Ausgangswähler die den Zustand der Verbin&usgssätze
darstellenden Codewörter in eine Zeile des Speichers S*F ein,
- 23 009809/0667
ISE/Reg. 3833
der diesen Verbindungssätasn zugeordnet ist. Die Auswahl
einer Zeile im Speicher SJ" in der Steuerschaltung 94- steht
selbstverständlich mit der Information über die Identität in Verbindung, die einen Verbin&ungssats in den Abtastern EJ
lcennseieh.net. Die Abfrage des Zustands der Verbindungssätze
kann in zyklischer Weise erfolgen«
4 Patentansprüche
3 BIp Zeichnungen mit 3 Figuren
0 09809/0 6 67
Claims (1)
- xSE/EeS.5835 "*' "62127PatentansprücheVerfahren zur '«Vegesuche und Herstellung von Verbindungswegen unter Berücksichtigung von bestehenden Fehlanrufverbindungen in Koppelnetzen mit Eingangsschaltungen wie Teilnehmerschaltungen und Abgangs schaltungen wie Verbindungs sätzen e für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß nach Feststellung einer Verbindung mit Feianruf zustand, die zwischen einer im Fehlanrufzustand befindlichen Eingangsschaltung und einer Ausgangsschaltung über das Koppelnetz verläuft, diese Ausgangsschaltung als im Fehlanrufzustand befindlich markiert wird und daß diese Fehlanrufverbindung aufrechterhalten wird und nur dann zwecks Weiterbehandlung des Fehlanrufs in irgendeiner anderen geeigneten Weise freigeschaltet wird, wenn festgestellt worden ist, daß ein neuer Verbindungsweg über ein Wegeteilstück dieser Fehlanrufverbindung herstellbar ist.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer erfolglosen Wegesuche nach einem neuen, zwischen einer vorgegebenen Teilnehmerschaltung und einem Verbindungssatz der erforderlichen Klasse herzustellenden Verbindungsweg folgende Schritte nacheinander vorgenommen werden:a) die Wegesuche wird wiederholt, wobei die Besetztmarkierung auf allen solchen Verbindungswegen durch das Koppelnetz unterdrückt wird, über die Teilnehmerschaltungen im Fehlanrufzustand mit als im Fehlanrufzustand befindlich markierten Verbindungssätzen verbunden sind,24.1.1968Krü/H - 25 -009809/0667ISE/Reg. 3833b) bei erfolgreicher zweiter Wegesuche wird ein als im Fehlanrufzustand befindlich markierter Verbindungssatz in dem die Unterdrückung der Besetztmarkierung eine erfolgreiche Wegesuche verspricht, dadurch identifiziert, daß diese Markierung selektiv an den verschiedenen Fehlanruf-Verbindungssätzen unterdrückt wird,c) die im Fehlanrufzustand befindliche, mit dem identifizierten Verbindungssatζ verbundene Teilnehmerschaltung wird identifiziert,d) die zwischen dieser Teilnehmerschaltung und diesem Verbindungssatz bestehende Fehlanrufverbindung und dieser Verbindungssatz werden ausgelöst,e) der neue Verbindungsweg wird zwischen der bestimmten Teilnehmerschaltung und einem Verbindungssatz der erforderlichen Klasse durchgeschaltet,f) eine neue Fehlanrufverbindung wird zwischen der im Fehlanrufzustand befindlichen, vorher identifizierten Teilnehmerschaltung und einem beliebigen Verbindungssatz hergestellt, der als im Fehlanrufzustand befindlich markiert wird, oder die Teilnehmerschaltung wird, wenn diese neue Fehlanrufverbindung nicht herstellbar ist, abgeworfen und wie eine normale rufende Teilnehmerschaltung weiterbehandelt.Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 mit einem das Koppelnetz nachbildenden Wegesuchnetz, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (IJO, 37» 39, 21, 23) zur Wegesuche, Mittel (PT, 41, 44, 52) zur Identifizierung der Eingangs- und Ausgangsschaltungen sowie der Zwischenleitungen des Koppelnetzes und Mittel (54, 62) zur selektiven Unterdrückung der Besetztmarkierung in den Ausgangsschaltungen bzw«, Verbindungssätzea \mrgesehensind. 009809/0667 ■_ 26 _ISE/Rego 38354. Sohaltungsanordnung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (CJ, FA, C, K) in den Yerbindungssätzen von der zentralen Steuerung über V/ähler (71) mit codierter Ausgangsinformation und über Decodierschaltungen (76, 77) einschaltbar und diese Verbindungssätze damit als im Fehlanruf zustand befindlich markierbar, auslösbar oder in geeigneter Weise steuerbar sind und daß die Schaltzustände der Schaltmittel in den Verbindungssätzen mittels eines Abtasters (EJ) abfragbar und zur zentralen Steuerung (Z) übertragbar sind.-27-009 809/0667
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR93057A FR1517886A (fr) | 1967-01-30 | 1967-01-30 | Perfectionnements aux systèmes de commutation téléphoniques |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1562127A1 true DE1562127A1 (de) | 1970-02-26 |
Family
ID=8624587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681562127 Pending DE1562127A1 (de) | 1967-01-30 | 1968-01-27 | Verfahren zur Wegesuche und Herstellung von Verbindungswegen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1562127A1 (de) |
| FR (1) | FR1517886A (de) |
-
1967
- 1967-01-30 FR FR93057A patent/FR1517886A/fr not_active Expired
-
1968
- 1968-01-27 DE DE19681562127 patent/DE1562127A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1517886A (fr) | 1968-03-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1263069C2 (de) | Verfahren zum verbinden eines datenverarbeitungssystems mit entfernt angeordneten waehlbaren teilnehmerstationen ueber telefonleitungen | |
| DE1437576C3 (de) | Verfahren zur Anzeige von Änderungen des Betriebszustandes von in Gruppen angeordneten Nachrichtenwegen | |
| DE2308308C3 (de) | Rechnergesteuerte Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage | |
| DE1184384B (de) | Schaltungsanordnung fuer eine Auswahleinrichtung fuer elektrische Einrichtungen in einem Koppelfeld | |
| DE1562127A1 (de) | Verfahren zur Wegesuche und Herstellung von Verbindungswegen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen | |
| CH374725A (de) | Schaltungsanordnung zum Suchen, Auswählen und Einstellen von freien Verbindungswegen in einem zweistufigen Feld von Koppelpunkten | |
| DE1638129A1 (de) | Kommutationsvorrichtung mit automatisch vorbestimmten Wegen | |
| DE2657373A1 (de) | Relaiswaehler | |
| DE1437515B2 (de) | Schaltungsanordnung zur Verminderung des Einflusses innerer Blockierungen in zentralgesteuerten Fernmeldeanlagen | |
| DE1089813B (de) | Schaltungsanordnung zum Zuordnen eines von mehreren abgehenden UEbertragungswegen zu einem von mehreren ankommenden UEbertragungswegen in Fernmeldeanlagen | |
| DE1512855C3 (de) | Dezimaler Rufnummern-Positionsnummernumwerter | |
| AT217517B (de) | Schaltungsanordnung zum Suchen, Auswählen und Herstellen von freien Verbindungswegen in einem zweistufigen Feld von Koppelpunkten | |
| AT234781B (de) | Wegesuche und Auswahl von freien Verbindungswegen in einem beliebig viele Koppelstufen aufweisenden Feld von Koppelpunkten | |
| DE1239364C2 (de) | Schaltungsanordnung fuer nummernumwerter in fernsprechvermittlungsanlagen | |
| DE1213008B (de) | Schaltungsanordnung zum Abfragen von Abschlussschaltungen in Vermittlungssystemen | |
| DE1487588B2 (de) | Schaltungsanordnung für eine Fernmeldevermittlungsanlage mit Wälbetrieb | |
| DE3006498C2 (de) | Verfahren zur Freischaltung fälschlich belegter, den Verbindungssätzen zugeordneter Speicherzellen in Fernsprech-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen | |
| DE1262359B (de) | Wegesuchnetzwerk in mehrstufigen Fernmelde-, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen | |
| AT240922B (de) | System zur Durchführung von Vermittlungsaufgaben, insbesondere für Fernsprechzwecke | |
| DE1487628C3 (de) | Schaltungsanordnung für programmgesteuerte Fernsprechvermittlungsanlagen | |
| AT256947B (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit mehrstufigen Koppelfeldern | |
| DE1115311B (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Suchen und Auswaehlen von freien Verbindungswegen in einem mehrstufigen Feld von Koppel-punkten | |
| DE1512916C3 (de) | Verfahren zum Suchen und Auswählen freier Verbindungswege in einem mehrstufigen Koppelfeld | |
| DE1200889B (de) | Schaltungsanordnung fuer elektronische Fernsprechvermittlungsanlagen | |
| DE1130010B (de) | Gruppierungsanordnung fuer Zwischenleitungssysteme in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |