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DE1562127A1 - Verfahren zur Wegesuche und Herstellung von Verbindungswegen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Verfahren zur Wegesuche und Herstellung von Verbindungswegen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

Info

Publication number
DE1562127A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
call
false
false call
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681562127
Other languages
English (en)
Inventor
Le Strat Guy Jean
Albert Regnier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1562127A1 publication Critical patent/DE1562127A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
    • H04Q3/545Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored programme

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

Dipl.-Ing. Heinz Ciaessen 10 0/127
Patentanwalt
7, Stuttgart - 1
Rotebuhlstraße 70
ISB/Eeg. 3833
G. J. Le Strat - A, Regnier 1-8
INTERNATIONAL STANDARD ELECTRIC CORPORATION, NEW YORK
Verfahren zur Wegesuche und Herstellung von Verbindungswegen in Fernmelde-, insbesondere !Fernsprechvermittlungsanlagen
Die Priorität der Anmeldung in Frankreich vom 30. Januar 1967 Nr. PV 93.057 ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens zur Wegesuche und Herstellung von Verbindungswegen unter Berücksichtigung von bestehenden Fehlanrufverbindungen in Koppelnetzen mit Eingangsschaltungen wie Teilnehmerschaltungen e und Abgangs schaltung en wie Verbindungssätzen t»m% a für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen.
Vermittlungsanlagen der genannten Art sind beispielsweise aus den französischen Patentschriften 1 382 913 (mit deren Zusatz 85 259) und 1 431 902 bekannt. Das Koppelnetz weist dabei Koppelstufen mit jeweils mehreren Koppelvielfachen auf, während die möglichen Verbindungswege in einem dem Koppelnetz nachgebildeten Wegesuchnetz festgestellt werden.
In den bekannten Vermittlungsanlagen werden die im Fehlanrufzustand befindlichen Teilnehmerschaltungen beispielsweise durch Betätigung eines Fehlanrufrelais als im Fehlanrufzustand befindlich markiert
24.1,1968
Krü/H . - 2 - ■
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oder in einer Fehlanruf-Kettenschaltung aufgenommen. Die vorliegende Erfindung befaßt sich jedoch mit Vermittlungsanlagen, die keine solche Mittel zur Markierung oder sonstigen Kennzeichnung der Teilnehmerschaltungen hinsichtlich ihres Fehlanrufzustandes aufweisen, sondern die eine Verbindung der Teilnehmerschaltungen (Eingangsschaltungen) über das Koppelnetz zu Verbindungssätzen (Ausgangsschaltungen) und eine Fehlanruf-Markierung der so belegten Verbindungssätze ermöglichen.
Über das Koppelnetz führende Fehlanrufverbindungen können jedoch zu einer inneren Blockierung des Koppelnetzes während der Suche nach neuen Verbindungswegen führen. Die Suche nach einem neuen Verbindungsweg kann nämlich ohne Erfolg bleiben, weil für diesen Verbindungsweg ein Wegeteilstück, beispielsweise eine Zwischenleitung des Koppelnetzes, nötig wäre, welches Teil einer Fehlanrufverbindung ist. Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, bei dem Verfahren der eingangs genannten Art diese innere Blockierung zu vermeiden. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß nach Feststellung einer Verbindung mit Fehlanrufzustand, die zwischen einer im Fehlanrufzustand befindlichen Eingangsschaltung und einer Ausgangsschaltung über das Koppelnetz verläuft, diese Ausgangsschaltung als im Fehlanrufzustand befindlich markiert wird und daß diese Fehlanrufverbindung aufrechterhalten wird und nur dann zwecks Weiterbehandlung des Fehlanrufs in irgendeiner anderen geeigneten Weise freigeschaltet wird, wenn festgestellt worden ist, daß ein neuer Verbindungsweg über ein Wegeteilstück dieser Fehlanrufverbindung herstellbar ist.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung werden nach einer erfolglosen Wegesuche nach einem neuen, zwischen einer vorgegebenen Teilnehmerschaltung uol einem Verbindungssatz der erforderlichen Klasse herzustellen Verbindungsweg folgende Schritte nacheinander vorgenommen:
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a) die Wegesuche wird wiederholt, wobei die Besetztmarkierung auf allen solchen Verbindungswegen durch das Koppelnetz nuterdrückt wird, über die Teilnehmerschaltungen im Fehlanrufzustand mit als im Fehlanrufzustand befindlich markierten Verbindungssätzen verbunden sind,
b) bei erfolgreicher zweiter Wegesuche wird ein als im Fehlanruf zustand befindlich markierter Verbindungssatz, in dem die Unterdrückung der Besetztmarkierung eine erfolgreiche Wegesuche verspricht, dadurch identifiziert, daß diese Markierung selektiv an den verschiedenen Fehlanruf-Verbindungssätzen, unterdrückt wird,
c) die im Fehlanrufzustand befindliche, mit dem identifizierten Yerbindungssatz verbundene Teilnehmerschaltung wird identifiziert,
d) die zwischen dieser Teilnehmerschaltung und diesem Vörbindungssatz bestehende Fehlanrufverbindung und dieser Verbindungssatz werden ausgelöst,
e) der neue Verbindungsweg wird zwischen der bestimmten Teilnehmerschaltung und einem Verbindungssatz der erforderlichen Klasse durchgeschaltet,
f) eine neue Fehlanruf verbindung wird zwischen der im Fehlanrufzustand befindlichen, vorher identifizierten Teilnehmerschaltung und einem beliebigen Verbindungssatz hergestellt, der als im Fehlanrufzustand befindlich markiert wird, oder die Teilnehmerschaltung wird, wenn diese neue Fehlanrufverbindung nicht herstellbar ist, abgeworfen und wie eine normale rufende Teilnehmerschaltung weiterbehandelt.
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Weitere Ausbildungen der Erfindung betreffen die Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild einer Vermittlungsanlage
zur Erläuterung des Verfahrens gemäß der Erfindung,
Figo 2 eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung nach Figo 1 in Verbindung mit einer besonderen Identifizierungseinrichtung und
Fig. 3 eine Schaltungsanordnung zur Steuerung und Abtastung von Verbindungssätzen.
In Fig. 1 ist mit EG ein Koppelnetz bezeichnet, welches die Herstellung von Verbindungen zwischen Eingangsschaltungen, wie Fernsprechteilnehmeranschlußschaltungen, die auf der linken Seite des Koppelnetzes gezeigt sind, und Ausgangsschaltungen, wie Verbindungssätzen, die auf der rechten Seite des Koppelnetzes dargestellt sind, ermöglicht. Die Schaltkreise im Koppelnetz werden durch die unter der Linie X-X dargestellten Einrichtungen gesteuert. Diese Einrichtungen umfassen beispielsweise einen Markierer UC, welcher unmittelbar auf die Schaltkreise des Koppelnetzes EO einwirkt, eine Datenverarbeitungseinrichtung Z, die den Markierer UC steuert, und Abtaster und Zuteiler, beispielsweise einen zwischen der Datenverarbeitungseinrichtung und den Teilnehmerschaltungen angeordneten Teilnehmerschaltungsabtaster EA und einen zwischen dem Markierer und den Verbindungssätzen eingefügten Zuteiler CJ. Es sei darauf hingewiesen, daß der Markiervorgang des Fehlanrufzustands in einem Verbindungssatz im wesentlichen in der Betätigung eines Fehlanrufrelais besteht.
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Zur Erklärung des Verfahrens gemäß der Erfindung sei angenommen, daß eine Fehlanrufverbindung 1 von einer Teilnehmerschaltung LFA mit Fehlanruf über das Koppelnetz RC zu einem Verbindungssatz JFA1 hergestellt worden ist. Dieser Verbindungssatz ist mit der Teilnehmerschaltung LFA verbunden worden, um den entsprechenden Anruf abzufertigen« Wenn die übliche Prüfeinrichtung einen Fehlanruf zustand ("Teilnehmer wählt nicht") festgestellt hat, wird der Verbindungssatζ durch den Zuteiler CJ mit einer Markierung "Fehlanrufw versehen. Der Fehlanrufzustand dieses Verbindungssatzes wird in einen in der Datenverarbeitungseinrichtung angeordneten Speicher SJ vermerkt, der mit dem Abtaster EJ verbunden ist und zur Übertragung des Zustande jedes Verbindungssatzes zwecks Aufzeichnung dient.
Wenn ein neuer Anruf in einer Teilnehmerschaltung LHA eintrifft., stellt die Datenverarbeitungseinrichtung diesen Anruf dadurch fest, daß zu ihr ein Zeichen von dieser Teilnehmerschaltung über eine Meldeader 2 und den Abtaster EA übertragen wird; sie veranlaßt dann weitere Vorgänge zur Abfertigung dieses Anrufs, nämlich die Verbindung der rufenden Teilnehmerschaltung mit einem Verbindungssatz. Beispielsweise ist es zu diesem Zweck nötig, diese Teilnehmerschaltung zuerst mit einem für die Wahlaufnahme vorgesehenen Verbindungssatz und dann mit einem Innenverbindungssatz oder mit einem Außenverbindungssatz für die Verbindung mit dem gewünschten Teilnehmer zu verbinden. Jedesmal nimmt der Markierer UC eine Wegesuche im Koppelnetz zur Verbindung der rufenden Teilnehmerschaltung LNA mit einem Verbindungssatz der erforderlichen Klasse vor·
Die Verbindung 3 stellt symbolisch eine solche Wegesuche dar, und es sei angenommen, daß diese Wegesuche keinen Erfolg hat. Diese erfolglose Wegesuche kann durch eine Fehlanrufverbindung, wie beispielsweise die Verbindung 1. bedingt sein, die im Koppelnetz RC solch.© Wegestücke besetzt hält, über die die neue
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Verbindung hätte durchgeschaltet werden können. Über die zwischen den Verbindungssätzen und dem Zuteiler CJ angeordneten Befehlsadern 4 unterdrückt der Markierer kurzzeitig die Besetztmarkierung in allen, mit der Markierung "Fehlanruf" versehenen Verbindungssätzen. Bs sei angenommen, daß die Besetztmarkierung auf den Verbindungswegen im Koppelnetz in üblicher 7/eise von den Verbindungssätzen kommt, die diese Wege belegen. Während so die Besetztmarkierung auf Verbindungswegen, die zu Verbindungssätzen mit Fehlanruf gehören, unterdrückt wird, beginnt der Markierer mit einer zweiten Wegesuche, die symbolisch durch die Verbindung 5 dargestellt ist. Diese zweite Wegesuche soll nun deshalb Erfolg haben, weil der neue Verbindungsweg von der Teilnehmerschaltung LNA über ein Wegeteilstück der Fehlanrufverbindung zum Verbindungssatz JNA hergestellt werden kann.
Der Markierer identifiziert dann den Fehlanruf-Verbindungssatz JFA1, dessen Freischaltung den Verbindungsweg 1 auslöst und damit die Herstellung der neuen Verbindung ermöglicht. Bei diesem Vorgang wird die Besetztmarkierung auf den verschiedenen Fehlanrufverbindungswegen (durch das über die Verbindung 4· erfolgende Einwirken auf die Fehlanruf-Verbindungssätze) selektiv unterdrückt, und jedesmal wird die Durchschaltemöglichkeit eines neuen Verbindungsweges 5 geprüft. Beispielsweise kann auf alle Verbiniungssätze, die einen Fehlanruf unterliegen, nacheinander eingewirkt werden. Es kann vorteilhaft auch zunächst auf Gruppen solcher Verbindungssätze und dann nacheinander auf die einzelnen Yerbindungssätze innerhalb der Gruppe eingewirkt werden, oder die Einwirkung erfolgt zunächst auf die in einer Koordinatenrichcung angeordnete Gruppe solcher Verbindungssätze, dann auf die in einer anderen Koordinatenrichtung angeordnete Gruppe solcher Vercindungssätze, usw. Beispielsweise kann zunächst auf Hundertergruppen, dann auf Zehnergruppen und dann auf die einzelnen Verbindungssätze in solcher Weise eingewirkt werden, daß die Hummer
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eines Verbindungssatzes in dem Hundert festgestellt wird. Dieser Identifizierungsvorgang eines Verbindungssatzes mit Fehlanruf ist symbolisch durch die Verbindung 6 dargestellt. Es sei angenommen, daß auf diese Weise der Verbindungssatz JFA1 identifiziert worden ist. Diese Identifizierung braucht jedoch, nebenbei bemerkt, keinen Erfolg zu haben. Es war angenommen worden, daß der neue Verbindungsweg über ein Wegeteilstück der Fehlanrufverbindung 1 geführt werden kann. Es ist jedoch möglich, daß ein neuer Verbindungsweg über Wegeteilstücke führen muß, die zwei oder mehreren Fehlanrufverbindungen zugehören. In diesem Fall ist die Freischaltung von mehr als einer Fehlanrufverbindung und die Identifizierung der diesen Fehlanrufverbindungen zugeordneten Verbindungssätze nötig. Bei der hier beschriebenen Abwandlung sei einfach angenommen, daß in dem Fall, in dem kein Verbindungssatz mit Fehlanruf identifiziert werden konnte, um bei dessen Freischaltung einen neuen Verbindungsweg aufbauen zu können (weswegen es nötig ist, mehr als einen Verbindungssatz freizuschalten), eine Situation der inneren Blockierung im Koppelnetz auftritt? der neue Anruf wird dann in der dafür vorgesehenen Weise anderweitig behandelt.
Wenn wieder angenommen wird, daß ein Verbindungssatz JFA1 mit Fehlanruf identifizierbar gewesen ist, dann beginnt der Markierer IJC mit der Identifizierung der Teilnehmerschaltung EFA, die mit diesem Verbindungssatz gekoppelt ist. Diese Identifizierung ist symbolisch durch die Verbindung 7 dargestellt. Sie kann in bekannter Weise ausgeführt werden.
Nachdem die Identität dieser Teilnehmerschaltung LFA in dem Speicher eingegeben worden ist, löst der Markierer mittels der Verbindung 8 die Fehlanrufverbindung 1 aus. Das Auslösen dieser Verbindung umfaßt auch das Auslösen des Verbindungssatzes JFA1. Das Auslösen dieses Verbindungssatzes hat selbstverständlich auch die Unterbrechung seiner Markierung "Fehlanruf" (beispielsweise den Abfall seines Fehlanrufrelais) zur Folge.
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Die beschriebenen Vorgänge haben gezeigt, daß nach Preischaltung der Fehlanrufverbindung 1 der neue Verbindungsweg hergestellt werden kann» Der Markierer setzt dann die vollständige Suche nach dem neuen Verbindungsweg fort und stellt diesen her, wie es durch die Verbindung 9 angedeutet ist. Der neue Verbindungsweg führt über ein Wegeteilstück der früheren Fehlanrufverbindung 1, und dadurch wird die rufende Teilnehmerschaltung LKA. mit einem anderen Verbindungssatz INA verbunden. Bs ist aber möglich, daß , der neue Verbindungsweg über ein abgehendes Wegeteilstück der alten Fehlanrufverbindung 1 verläuft und so mit demselben Verbindungssatz verbunden wird.
Nachdem in dieser Weise der neue Anruf der Teilnehmerschaltung LNA behandelt worden ist, geht der Markierer so vor, daß er in derselben V/eise wie bei einem Normalanruf nach einer neuen Fehlanrufverbindung sucht und diese zwischen der Teilnehmerschaltung LB1A und einem anderen Verbindungssatz, z.B. dem Verbindungssatz JFA2, herstellt,, In diesem Betriebsfall wird für den Verbindungssatz jedoch keine bestimmte Klasse angezeigt; jeder beliebige Verbindungssatz kann in Anspruch genommen werdene Dieser Vorgang ist durch die Verbindung 10 symbolisch dargestellt«, Der Markierer versieht den belegten Verbindungssatz JFA2 mit der Markierung "Fehlanruf" über den Zuteiler OJ und die Befehlsader 11, und der Fehlanrufzustand dieses Verbindungssatzes wird im Speicher SJ vermerkt.
Trotzdem ist es möglich, daß die Herstellung der neuen Verbindung 9 zwischen der Teilnehmerschaltung LNA und dem Verbindungssatz JNA eine innere Blockierung inbezug auf die Teilnehmerschaltung LFA hervorruft und keine Verbindung dieser Teilnehmerschaltung LFA mit einem Verbindungssatz zuläßt» In diesem Fall wird kein Versuch zur Verbindungsherstellung durch Freischaltung einer anderen Fehlanrufverbindung wie bei der Abfertigung eines neuen Anrufs unternommen, sondern die Teilnehmerschaltung LFA
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wird einfach im Ruhezustand gelassen, um dann später wie ein neuer Anruf behandelt zu werden, und zwar durch Abtastung über die Meldeader 10a mittels des Abtasters EA.
In Fig. 2 ist eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens dargestellte In dieser Schaltungsanordnung wird die Erfindung bei einem .Koppelnetz angewendet, wie es in den genannten Patenten beschrieben ist.
Das Koppelnetz EG besteht aus mehreren Koppelstufen, die jeweils mehrere Koppelvielfache, wie GL, Gp, G.,, aufweisen» Die Koppelvielfache der ersten Stufe, wie G^, sind mit ihren Eingängen an Eingangsschaltungen, beispielsweise an Teilnehmerschaltungen wie L, in einer Fernsprechvermittlungsanlage angeschlossen« Die Koppelvielfache (G^) der letzten Stufe sind mit ihren Ausgängen an Abgangsschaltungen, beispielsweise an Verbindungssätze (J), angeschlossen. Die Ausgänge eines Koppelvielfachs der einen Koppelstufe sind jeweils mit den Koppelvielfachen der folgenden Koppelstufe durch Zwischenleitungen wie HL , Mp verbunden. Es sei angenommen, daß die Verbindungswege jeweils mindestens drei Adern, nämlich die üblichen Sprechadern a, b und die Belegungsader c, aufweisen. Wenn eine Verbindung zwischen zwei Schaltungen L und J über das Koppelnetz hergestellt ist, ist die Belegungsader c zwischen diesen beiden Schaltungen ständig durchgeschaltet, wodurch der Besetztzustand der aufeinanderfolgenden Wegeteilstücke, insbesondere der der zwischen den Koppelvielfachen angeordneten Zwischenleitungen, mittels einer vom Verbindungssatz angelegten Besetztmarkierung (oder anders ausgedrückt, mittels eines zwischen den zwei Schaltungen L und J über die c-Ader fließenden Stromes) markiert werden kann. Die Verbindungssätze J sind insbesondere (wie gezeigt) mit dem üblichen Belegungsrelais C und mit einem Fehlanrufrelais FA versehen, welches zum Ansprechen gebracht werden kann und welches dann den Fehlanrufzustand des Verbindungssatzes markiert; das ist der Zustand, in dem der Ver-
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bindungssatz von einer Teilnehmerschaltung in Anspruch genommen ist, die sich in einem 3?ehlanrufzustand befindet.
Dem Koppelnetz ist ein Wegesuchnetz EI zugeordnet, in dem jedes Koppelvielfach G^, G2, G,... durch einen sogenannten Knoten wie ' N^, N2, N,... dargestellt ist. Zwei letzte Stufen aus Knoten, wie die Knoten IL, N~, stellen Zehnergruppen und eine Hundertergruppe dar, wie an anderer Stelle noch näher erläutert wird. In jedem, ein Koppelvielfach vertretenden Knoten ist ein gemeinsamer Vielfachpunkt m^, m,, , m? vorhanden, der Eingängen eines Koppelvielfachs zugeordnet und zur Eingangsseite mit UND-Gattern, wie PE,... „, (PE2, PE,), verbunden ist. Im Knoten Nx, entspricht daher jedes Eingangs-UND-Gatter PE,, einer Teilnehmerschaltung L, die mit einem Eingang des Koppelvielfachs G^ verbunden ist. Jeder Knoten weist ferner zur Ausgangsseite hin einen weiteren Vielfachpunkt nu ·, m2', m^' auf, der Ausgängen eines Koppelvielfachs zugeordnet ist und mit dem ersten Vielfachpunkt über ein gemeinsames Speicherglied, wie Me,,, Me2> Me^, in Verbindung steht. Jedes Wegeteilstück oder jede Zwischenleitung, wie nu'-PE2-Di,, oder m2'-PE:z-m2, entspricht daher einer Zwischenleitung M^ oder M2 des Koppelnetzes. Jede Ausgangszwischenleitung nu · entspricht einem an einen Ausgang des Koppelvielfachs G, angeschlossenen Verbindungssatz.
In den Verbindungszehnergruppen nachbildenden Knoten Np ist der erste Vielfachpunkt nu zur Eingangsseite hin mit UND-Gattern PEj verbunden, die Verbindungssätze nachbilden. Die Zwischenleitungen
nu '-PE-r-m, bilden die Verbindungen zwischen den Ausgängen des O J ?
Koppelvielfachs G, und den Verbindungssätzen J nach. Wenn in einer Vermittlungsanlage diese Verbindungen über einen Verteiler (Mischstufe) laufen, wird dieser auch im Wegesuchnetz nachgebildet und zwischen den Vielfachpunkten nu1 und den Gattern PEj eingefügt. Ausgangsseitig ist der erste Vielfachpunkt über ein Speicherglied MeD mit einer ZehnerZwischenleitung m^1 verbunden.
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In den Verbindungssatz-Hundertergruppen darstellenden Knoten ist der erste Vielfachpunkt nu, eingangsseitig an UND-Gatter angeschlossen, die Verbindungssatz-Zehnergruppen nachbilden. Ausgangsseitig ist jeder Vielfachpunkt mD über ein Speicherglied Men mit einer Hunderterader fc verbunden. Diese Ader ist für eine Gruppe von hundert Verbindungen vorgesehen,. Auf diese Weise wird jeder von einer Teilnehmerschaltung L über das Koppelnetz zu einem Verbindungssatz J führende Verbindungsweg durch einen Markierweg zwischen einem Gatter PE1 und einer Hunderterader fc im Wegesuchnetz nachgebildet.
Die UND-Gatter PE1, PE2, PE5 weisen jeweils drei Eingänge auf. Ein Eingang ist für die Wegemarkierung vorgesehen, die das Wegesuchnetz zur Auswahl eines Verbindungsweges durchläuft und an einen Ausgangspunkt, nämlich an eine mit dem Markiereingang eines UND-Gatters PE1 verbundene Eingangsader fe, angelegt wird, wobei dieses UND-Gatter eine bestimmte Teilnehmerschaltung L nachbildet. Die Verbindungswegmarkierung kann an die Eingangsadern fe mittels eines Decodierers 37 selektiv angelegt werden, der seinerseits von einem zentralen Markierer, wie UC in Fig. 1, über eine Verbindung 38 das Kennungscodewort eines Gatters PE1 erhält. Diese Markierung läuft von links nach rechts durch das Wegesuchnetz, und zwar unter gewissen Bedingungen über Wege wie fe - PE,, - m - N1-.. .N0. . °N-,.. .Nn.. „Nn -Men - fc. Ein weiterer
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Eingang der Gatter PE dient zur Auswahl solcher Gatter gemäß ihres Ranges in diesem Knoten. Diese Auswahl erfolgt in Verbindung mit einem Zeitsystem, in dem jeweils eine Zeitlage einer Stelle im Abtastzyklus zugeordnet ist, der alle Eingangsgatter eines beliebigen Knotens abdeckt. Ein Impulsverteiler 39 verteilt zyklisch Zeitlagenimpulse an ein Steuerleitungsbündel 40, dessen Leitungen jeweils einer bestimmten Stelle in der Rangfolge, und zwar derselben Stelle für alle dargestellten Knoten, entsprechen. In jeder Stufe des Wegesuchnetzes sind die Leitungen dieses Bündels inbezug auf alle Knoten einer Koppelstufe vielfachgeschaltet, und zwar ist jede Leitung an den Eingängen der Gatter desselben
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Ranges in allen Knoten vielfachgeschalteto Daher durchläuft die Wegemarkierung jedes Gatter in der seinem Rang zugeordneten Zeitlage. Der dritte Eingang jedes Gatters PE dient zum Anlegen der Frei- bzw. Besetztmarkierung· Diese Markierung gelangt von den Adern c der entsprechenden Zwischenleitungen im Koppelnetz über entsprechende Adern c" zu diesen Gattern. In Wirklichkeit ist die Freimarkierung durch die Abwesenheit der Besetztmarkierung auf den Adern c gekennzeichnet. Die Besetztmarkierung sperrt die Gatter PE. Inbezug auf diese Markierung sind die mit den Belegungsaderteilsfcücken c verbundenen Gattereingänge als Sperreingänge gezeigt. Daher durchläuft die Wegemarkierung jedes Gatter in dem Zustand, in dem das entsprechende Teilstück der Ader c nicht als besetzt markiert und in dem also die entsprechende Zwischenleitung frei ist.
Am ersten Vielfachpunkt in jedem Knoten N^, Np, N, werden deshalb bestimmte Impulse der den Gattern zugeordneten Wegemarkierimpulse in bestimmten Zeitlagen empfangen, und zwar unter der Bedingung, daß diese Markierung am Eingang dieser Gatter ansteht und daß die entsprechenden Zwischenleitungen im Koppelnetz frei sind. Diese Impulse werden mittels Speichergliedemin eine Dauermarkierung auf abgehenden Zwischenleitungen dieser Knoten umgewandelt. Diese Dauermarkierung wird somit an die Eingänge der folgenden Gatter angelegt, die am anderen Ende dieser Zwischenleitungen angeordnet sind. Gewisse Knoten werden eine Wegemarkierung wegen besetzter Zwischenleitungen nicht empfangen können, und diese Markierung kann dann nicht an die Eingänge der folgenden Knoten gelangen, die mit den abgehenden Zwischenleitungen dieser gewissen Knoten verbunden sind.
Die Gatter PEj der Knoten N0 sind UND-Gatter mit je vier Eingängen. Drei Eingänge entsprechen den drei Eingängen der Gatter PE/j, PEp, PE, (Wegemarkierung, Zeitlage und Freimarkierung der entsprechenden Verbindungssätze). Der vierte Eingang ist an eine
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Ader cj angeschlossen, über die ein Zeichen zur Kennzeichnung der Verbindungssatzklasse gesendet wird. Die Adern cj sind gruppenweise nach Verbindungssatzklassen zusammengefaßt und ■vielfachgeschaltet. Die Ader cj der erforderlichen Klasse wird mittels-eines Decodierers 21 markiert, an die der zentrale Markierer UG über eine Verbindung 22 ein diese Klasse kennzeichnendes Godewort sendet. Der erste Vielfachpunkt eines Knotens N0 empfängt dann Wegemarkierimpulse unter der Voraussetzung, daß sie jene Gatter PBj durchlaufen, die Verbindungssätze der erforderlichen Klasse nachbilden. Diese Impulse - wenn überhaupt welche vorhanden sind - werden dann mittels Speichergliedern Me^ in eine Dauermarkierung an der abgehenden Zwischenleitung nuJ jedes Knotens N0 umgewandelt.
Die Gatter Pl1* der Knoten EL· sind Konzentrationsmittel und werden weder durch eine Freimarkierung noch durch eine Klassenmarkierung gesteuert. Diese Gatter sind UND-Gatter mit jeweils nur zwei Eingängen (Wegemarkierung, Zeitlage). Der Knoten N^ empfängt also Wegemarkierimpulse unter der Voraussetzung, daß es geeignete Verbindungssätze (erreichbare und freie) in der zugeordneten Hundertergruppe gibt.
In dieser Weise durchläuft also die Wegemarkierung von links nach rechts das Wegesuchnetz, wobei sie über Teilstücke läuft, die mögliche Verbindungswege im Koppelnetz nachbilden, und wobei die Verfügbarkeit der Zwischenleitungen und der Verbindungssätze mit der erforderlichen Klasse berücksichtigt wird, Das Vorhandensein der Markierung auf einer Hunderterader fc zeigt an, daß es möglich ist, eine Verbindung zwischen einer rufenden Teilnehmerschaltung und einem Verbindungssatz der erforderlichen Klasse in der durch diese Ader gekennzeichneten Hundertergruppe herzustellen. Ein Markierungsprüfer 23 sucht die Adern fc nach Markierungen abο Vorzugsweise geschieht dies durch Parallelprüfung, bei der zur gleichen Zeit auch eine der markierten Adern in
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bekannter Weise ausgewählt wird. Das Ergebnis dieser Auswahl (und gegebenenfalls das negative Ergebnis nach Prüfung aller Adern, das eine innere Blockierung anzeigt) wird dem zentralen Markierer (oder der Datenverarbeitungseinrichtung Z in Fig. 1) über eine Verbindung 24 mitgeteilt.
Nach Auswahl einer Verbindungssatz-Hundertergruppe durch den Markierungsprüfer 23 wählt der zentrale Markierer einer Zehnergruppe in der ausgewählten Hundertergruppe aus, dann wählt er einen Verbindungssatz in dieser Zehnergruppe und dann die aufeinanderfolgenden, zum Koppelvielfach G1^ hinführenden Zwischenleitungen aus, wobei an einen Eingang dieses Koppelvielfaches die rufende Teilnehmerschaltung angeschlossen, ist. Es wird nun kurz die Anordnung zur Durchführung dieser Auswahl gemäß den genannten Patenten beschrieben.
Alle Knoten weisen jeweils ein Abtastgatter ί!Λ , PT0...PT auf, die als TMD-Gatter mit je zwei Eingängen ausgebildet sind. Ein Eingang ist jeweils an den ersten Vielfachpunkt des zugehörigen Knotens angeschlossen und empfängt die tfegemarkierimpulse in deren Zeitlagen. Der andere Eingang ist jeweils an eine Kennzeichnungsader n,,, n2, n,, d, cc für den Knoten angeschlossen. Diese Kennzeichnungsädern werden nacheinander mittels eines Decodierers 41 aufgrund von Codewörtern markiert, die von dem zentralen Markierer UG (oder der Datenverarbeitungseinrichtung) über eine Verbindung 42 zu diesem Decodierer gelangen. Dadurch werden die Abtastgatter in den Knoten aktiviert, die dem Prüfvorgang unterworfen werden sollen. Der Ausgang jedes Abtastgatters ist mit einer Prüfader ft., ft~...ft verbunden. Alle Prüfädern sind vielfachgeschaltet und führen an eine gemeinsame Prüfader 43, die an eine Prüf- und Auswahlschaltung 44 angeschlossen ist. Wenn ein Knoten durch den Decodierer 41 gekennzeichnet worden ist, treten auf der gemeinsamen Prüfader 43 eine Reihe von Wegemarkierimpulsen auf, deren Zeitlage den Rang derjenigen Gatter angibt, über die diese Markierung den Knoten erreicht.
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Die Prüfschaltung 44 analysiert diese Impulsreihen, wählt eins der Gatter aus und teilt die Kangnummer dieses Gatters über eine Verbindung 25 dem zentralen Markierer (oder der Datenverarbeitungseinrichtung) mit. -
Dieser Prüf- und Auswahlvorgang wird zunächst am Knoten N
desjenigen Hunderts ausgeführt, das durch den Markierungsprüfer 23 bestimmt worden ist. Der Vorgang kennzeichnet das Eingangsgatter PE^ dieses Knotens, der eine Zehnergruppe in dem Hundert verkörpert. Dann wird der gleiche Vorgang am Knoten ND durchgeführt, der diese Zehnergruppe nachbildet. Dieser Vorgang kennzeichnet das Eingangsgatter PEj dieses Knotens, der einen Verbindungssatz der erforderlichen Klasse in dieser Zehnergruppe nachbildet. Der Knoten Έ-, ist aufgrund des Verbindungs- ■ Schemas des Koppelnetzes bekannt, denn von ihm führt die Zwischenleitung 2U1 an dies Gatter PEj. Der Knoten N, kann auch durch die im genannten französischen Patent 1 431 902 beschriebene Einrichtung identifiziert werden (ein Teil dieser Einrichtung ist in Figo 2 gezeigt: Decodierer oder Wähler 52, der über die Verbindung 53 durch den zentralen Markierer gesteuert wird, ferner Adern wie fi^, fi2, fix» über die dieser Decodierer eine Identifizierungsmarkierung an die mit den Zwischenleitungen verbundenen Eingänge eines Knotens legt; diejenigen Einrichtungsteile jedoch, die diese Markierung am Ausgang der Zwischenleitungen der vorgeordneten Knoten einsammeln und prüfen, sind nicht gezeigt).
Der gleiche Vorgang wird dann an den Eingängen dieses Knotens N, durchgeführt, der bekannt ist oder in der genannten Weise identifiziert wird. Der Knoten F2 ist damit festgelegt, da er ja über die Zwischenleitung m2' mit dem ausgewählten Eingangsgatter PE, verbunden ist. Schließlich wird der gleiche Vorgang noch an den Eingängen dieses Knotens F2 ausgeführt, womit der über die
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Zwischenleitung m^' mit dem gewählten Eingangsgatter PEp verbundene Knoten IL1 bestimmt ist. Dieser Knoten IL bildet das Koppelvielfach G^ nach, von dem ein Eingang mit der rufenden, die Wegesuche anfordernden Teilnehmerschaltung L verbunden ist. Die dem Knoten IL1 zugeordneten Prüf- und Auswahlmittel (Gatter PT,,, Adern n,,, ft,-) werden bei dieser Wegesuche nicht benötigt; sie werden aber zur Identifizierung einer mit einem gegebenen Verbindungssatz zusammenarbeitenden Teilnehmerschaltung benutzt. Die Eingangsgatter PE^ sind für diese Identifizierung vorgesehen. Für die Zwecke der Wegesuche kann die Wegemarkierung durch die gleichen Mittel wie in den anderen Knoten, nämlich über die Eingangsader fe, angelegt werden; das der rufenden Teilnehmerschaltung entsprechende Gatter PE^ kann in der zugeordneten Zeitlage durch den Impulsverteiler aktiviert werden; es kann auch durch einen Decodierer 78' ständig aktiviert werden, der zur Identifizierung einer von einer gegebenen Teilnehmerschaltung besetzt gehaltenen Verbindung vorgesehen ist« Wenn alle diese Mittel für Identifizierungszwecke nicht vorgesehen werden würden, kann die Wegemarkierung unmittelbar an den ersten Vielfachpunkt des Knotens IL angelegt werden.
In Fig. 2 weist der zentrale Markierer UC Speicher (L), (M,,), (Mp), (J), (D), (C) auf, in die die verschiedenen Kennungen der Verbindungswegteilstücke gemäß den Kennungen der entsprechenden Zwischenleitungsstücke im Wegesuchnetz aufgezeichnet sind.
Der erste Vorgang der Wegesuche, nämlich die mittels des Markierungsprüfers vorgenommene allgemeine Prüfung, zeigt sofort an, ob ein Verbindungsweg zwischen der rufenden Teilnehmerschaltung und einem Verbindungssatz der erforderlichen Klasse» überhaupt vorhanden ist. Falls diese Prüfung negativ ausfällt, schließen sich Vorgänge gemäß der Erfindung an, die sich mit Fehlanrufverbindungen befassen und die nun beschrieben werden.
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Die Besetztmarkierung wird auf die Adern c über die Verbindungssätze J und über selektive Absehalteinrichtungen 54 gegeben, wobei eine solche Einrichtung 54 mit jeder Verbindungssatz-Hundertergruppe verbunden ist„ Diese Abschalteinrichtungen werden von einer Steuerschaltung 62 über die Verbindung 64 gesteuert, die einen zum Markierer UC gehörenden Hundertergruppenwähler 63 aufweist. Alle diese Einrichtungen erlauben das Abschalten der Besetztmarkierung in einem bestimmten Verbindungssatz. Die Besetztmarlcierung läuft über einen Ruhekontakt 26 im Markierer zu den Verbiudungssätzen. In jedem Verbindungssatz ist ein Fehlanrufrelais FA vorgesehen, der die Ader c1 mit einer Ader c"1 verbindet. Alle Adern c"1 sind vielfachgeschaltet und mit einer gemeinsamen Ader 27 verbunden, an die im Markierer mittels eines Arbeitskontakts 28 die Besetztmarkierung (Erde) angelegt werden kann.
Angenommen, der Markierer sei über die Verbindung 24 benachrichtigt worden, daß die durch den Markierungsprüfer ausgeführte allgemeine Prüfung zu einem negativen Ergebnis geführt hat; in diesem Fall gibt es eine innere Blockierung bezüglich der rufenden Teilnehmerschaltung. Der Markierer bewirkt dann das Sehließen des Kontakts 28, der die Besetztmarkierung an alle Verbindungssätze legt, die nicht im Zustand "Fehlanruf" sind. In den mit Fehlanrufen befaßten Verbindungs Sätzen ist das Relais FA betätigt und die Ader cMI von der Ader c1 abgeschaltet, so daß die mit dem Kontakt 28 vorgenommene Besetztmarkierung diese Verbindungs sätze nicht erreichen kann. Im Markierer wird nun der Kontakt 26 geöffnet, der die Besetztmarkierung an den Adern c1 aller Verbindungssätze unterdrückt. Daher empfangen alle nicht im Fehlanrufzustand befindlichen Verbindungssätze die Besetztmarkierung über ihre Adern cn!, äbfce während die im Fefclaarufzustand befindlichen Verbindungssätze eine solclte BesetztmarkLerung nicht mehr erhalten. In den belegten Verbindungssätzen
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ist das übliche Belegungsrelais C betätigt, das die Besetztmarkierung über einen eigenen Arbeitskontakt zur Belegungsader c des Koppelnetzes leitet, in dem sie durchläuft. Bei geschlossenem Kontakt 28 und geöffnetem Kontakt 26 wird die Besetztmarkierung auf der Ader c derjenigen Verbindungswege, die an den im Fehlanrufzustand befindlichen Verbindungssätzen enden, d.h. auf der Ader c der Fehlanrufverbindungen, unterdrückt. Der Markierer nimmt dann über die Verbindung 24· und die Prüf- und Auswahlschaltung 23 eine zweite allgemeine Prüfung vo ·. Diese zweite Prüfung falle positiv aus, so daß damit ausgesagt wird, daß die innere Blockierung durch vorhandene Fehlanrufverbindungen verursacht worden ist.
Daraufhin wird nach einem im 3?ehlanruf zustand befindlichen Verbindungssatz gesucht, dessen Auslösung die Herstellung einer Verbindung für die rufende Teilnehmerschaltung zuläßt. Dazu wird der Kontakt 26 wieder geschlossen und die Besetztmarkierung durch solche Mittel selektiv abgeschaltet, die an sich bekannt sind. Beispielsweise sehaltet die Steuereinrichtung G2 die Besetztmarkierung von Verbindungssatz-Hundertergruppen ab, um eine Gruppe zu finden, bei der die allgemeine Prüfung mittels des Markierungsprüfers 23 positiv bleibt. Die einer solchen Hundertergruppe zugeordnete Abschalteinrichtung 5^ sehaltet dann die Besetztmarkierung von Zehnergruppen und dann von einzelnen Verbindungssätzen ab, wodurch ein Verbindungssatz entsprechend
Nummer
seiner/in der Hundertergruppe identifiziert wird. Es sei angenommen, daß der Markierungsprüfer 23 jedesmal ein positives Ergebnis feststellt. »Vie schon erwähnt wurde, führt beim Durchgang des neuen Verbindungsweges durch Wegeteilstücke, die von mehr als einer Fehlanrufverbindung besetzt gehalten werden, die allgemeine Prüfung während der einen oder anderen Phase dieser Identifizierung zu einem negativen Ergebnis. Wenn es beispielsweise erforderlich sein sollte, ein durch eine Fehlanrufverbindung in dem einen Hunderi; beanspruchtes Wegeteilstück und ein weiteres
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BAD U
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durch eine andere Fehlanrufverbindung in einem anderen Hundert beanspruchtes Wegeteilstück für die neue Verbindung zu benutzen, ergibt die Abschaltung der Besetztmarkierung von den Hundertergrup'pen jedesmal ein negatives Ergebnis. In diesem Fall wird die innere Blockierung zugelassen und gehandhabt, wie es in der Anlage vorgesehen ist; diese Handhabung betrifft jedoch nicht die vorliegende Erfindung.
Es sei nun angenommen, daß die Identifizierungsvorgänge zur Kennzeichnung eines im Fehlanrufzustand befindlichen Verbindungssatzes geführt hat, in dem die Unterdrückung der Besetztmarkierung ein positives Ergebnis bei der allgemeinen Prüfung gehabt hat. Der Kontakt 28 kann geöffnet werden, sobald die Besetztmarkierung wieder über die Abschalteinrichtung 54- angelegt wird,, Die Besetztmarkierung des gekennzeichneten, im Fehlanruf zustand befindlichen Verbindungssatzes geschieht mittels der Abschalteinrichtung ^A jedoch erst dann, wenn dieser Verbindungssatz identifiziert worden ist. Dann nimmt der Markierer die Identifizierung der im Fehlanrufzustand befindlichen Teilnehmerschaltung vor, die mit diesem Verbindungssatz verbunden ist. Dazu wird die Prüfung der Eingänge jedes vorausbestimmten Knotens wiederholt, einmal durch normales Anlegen der Besetztmarkierung an alle Verbindungssätze und das andere Mal durch Abschalten der Besetztmarkierung (in 5*0 von dem bestimmten Fehlanruf-VerbindungssatZo In der gleichen Weise werden die Eingänge des Knotens N^ abgeprüft, um dasjenige Gatter PE^ festzustellen, welches durch eine Ader c" mit dem Eingang des mit dem bestimmten Verbindungssatz in Verbindung stehenden Koppelvielfachs G^ verbunden ist. Daher wird diejenige Teilnehmerschaltung identifiziert, die an diesen Eingang angeschlossen ist.
Der Markierer beginnt dann, die Fehlanrufverbindung freizuschalten, indem er beispielsweise den Abfall des Relais C in dem bestimmten Verbindungssatz bewirkt. Dann fährt er mit der vollständigen
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Wegesuche für die rufende Teilnehmerschaltung in der oben beschriebenen Weise fort. Dieser Verbindungsweg sollte nun aufgrund der Freischaltung der Fehlanrufverbindung gefunden werden können. Schließlich schaltet der Markierer diesen Verbindungsweg zwischen der rufenden Teilnehmerschaltung und einem Verbindungssatz der erforderlichen Klasse durch.
Der die Identität der Fehlanruf-Teilnehmerschaltung fortschaltende Markierer sucht nun nach einem Verbindungsweg zwischen dieser Teilnehmerschaltung und einem beliebigen Verbindungssatζ in der oben beschriebenen Weise, jedoch ohne eine Verbindungssatzklasse zu bestimmen. Hat diese Suche Erfolg, so stellt der Markierer die neue Fehlanrufverbindung gemäß dem gefundenen Weg her und legt die Fehlanrufmarkierung an den betreffenden Verbindungssatz an0 Falls die Suche keinen Erfolg hatte, löst der Markierer die Fehlanruf-Teilnehmerschaltung aus. Diese Teilnehmerschaltung wird dann wie jede andere rufende Teilnehmerschaltung durch den Teilnehmerschaltungsabtaster EA (Fig. 1) abgefragt.
In Fig. 3 ist ein praktisches Beispiel für die Befehlsgabe an die Verbindungssätze und die Abfrage ihrer Schaltzustände dargestellt. Der Zuteiler CJ (Fig. 1) weist in Fig. 3 drei Teile auf· Im Markierer UC empfängt ein Wähler 71 Informationen von der Datenverarbeitungseinrichtung Z über eine Verbindung 72. Eine solche Information enthält einerseits die Dezimalkoordinaten (Hunderter, Zehner, Einer) der Verbindungssätze und andrerseits die zu übertragenden Befehle (für beispielsweise ein im Verbindungssatz zu betätigendes oder abzuwerfendes Relais). Es sei angenommen, daß diese Information codiert gesendet wird. Im Wähler 71 ist an der betreffenden Hunderterstelle ein Hundertergruppenwähler 73 angeordnet, der die Zehner- und Einerinformation sowie Befehle über eine der Verbindungen 75 an einen Decodierer 74 sendet, der einer
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Verbindungssatz-Hundertergruppe zugeordnet ist. Im Decodierer 74-wird die Zehner- und Einerinformation mittels zweier Decodierschaltungen vorgenommen» die in der Fig. 3 allerdings nur durch eine einzige Decodierschaltung 76 dargestellt sind. Die Befehlsinformation wird erforderlichenfalls mittels einer Decodiersohaltung 7? decodiert. Jede Ader des Zehnerbündels 78 ist mit zehn Eingangsadern 79 vielfachgeschaltet, die den zehn Verbindungssätzen einer Zehnergruppe zugeordnet sind. Jede Ader des Einerbündels 80 ist mit zehn Ausgangsadern 81 vielfachgeschaltet, die zehn, dieselbe Einerziffer in den zehn Zehnergruppen aufweisenden Verbindungssätzen zugeordnet sind. Schließlich ist jede Ader des Befehlsbündels 82 mit hundert Befehlsadern vielfachgeschaltet, die den hundert Verbindungssätzen einer Hundertergruppe zugeordnet sind. In Figo 3 sind nur als Beipsiel die Befehlsadern 83» 84·, 85 dargestellt, über die ein Relais K, das Relais 0 und das Relais PA gesteuert werden.
Der dritte Teil des Zuteilers (GJ) ist unter den Verbindungssätzen aufgeteilt. Er enthält in gedem Verbindungssatz ein Relais CJ1, dessen Arbeitskontakte im Zuge der Befehlsadern liegen. Die Wicklung dieses Relais liegt in Reihe mit einer Entkopplungsdiode 86 zwischen einer Eingangsader 79 (Verbindungssatz-Zehnergruppe) und einer Ausgangsader 81 (Verbindungssatz-Einergruppe)o Der gesendete Befehl erreicht somit denjenigen Verbindungssatz, in dem das Relais GJ' entsprechend der den Verbindungssatz identifizierenden Hunderter-, Zehner- und Einerziffer betätigt worden ist.
Die Abfrage des Zustands der Verbindungssätze erfolgt durch elektronische Mittel derart, daß die Signale verschiedener Amplitude zentral empfangen und codiert werden. Jed»r Zustand eines Verbindungssatzes ist durch ein über eine Gruppe von Schleifen 87 übertragenes Codewort gekennzeichnet«, Vier solcher Schleifen sind nur gezeigt, doch sind in Wirklichkeit sechs
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Schleifen bei diesem Ausführungsbeispiel vorhanden. Diese sechs Schleifen ermöglichen 64 Codewörter, die völlig zur Kennzeichnung aller Zustände der Verbindungssätze aller Klassen genügen. Die von allen Verbindungssätzen einer Hundertergruppe kommenden Schleifen führen in eine Lesematrix, die den Verbindungssatzabtaster gemäß Fig. 1 bildet. Jede Leitung dieser Matrix entspricht einem Verbindungssatz, und äede Matrixspalte entspricht einer Codestelle. Jeder Kreuzpunkt weist einen magnetischen Eingkern wie 88 auf. Die Schleifen wie 87 bilden auf den entsprechenden Ringkernen Schreibadern oder -wicklungen. Durch jede Zeile aus Ringkernen läuft eine zugeordnete Steuerader wie 89· Die Steuerader eines einem gewünschten Verbindungssatz zugeordneten Ringkerns wird mittels eines Decodierers 90 erregt, der die Nummer des Verbindungssatzes über die von der Datenverarbeitungseinrichtung Z kommende Verbindung 91 codiert erhält. In Wirklichkeit können die Steueradern 89 genauso wie die Relais CJ' erregt werden, nämlich zwischen einer Ader eiuar Zehnergruppendecodierschaltung und einer Ader einer Einergruppendecodierschaltung. Durch Jede Spalte von Ringkernen ist eine Leseader wie 92 gezogen; in jede Leseader ist ein Verstärker wie 93 eingefügt.
Diese Leseeinrichtung (besonders in dem Fall, in dem die Abtaster mit zwei Datenverarbeitungseinrichtungen solcher Art zusammenarbeiten müssen, aufgrund der jeder Ringkern zwei Leseadern aufweisen muß) kann aufgebaut sein> wie es in der französischen Patentschrift 1 463 888 beschrieben ist.
Die Leseaderbündel führen von den Hundertergruppen-Abtastern BJ über eine Verbindung 95 zu einer Steuerschaltung 94 in &ex Datenverarbeitungseinrichtung Z. In dieser Steuerschaltung 94 gibt ein Ausgangswähler die den Zustand der Verbin&usgssätze darstellenden Codewörter in eine Zeile des Speichers S*F ein,
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der diesen Verbindungssätasn zugeordnet ist. Die Auswahl einer Zeile im Speicher SJ" in der Steuerschaltung 94- steht selbstverständlich mit der Information über die Identität in Verbindung, die einen Verbin&ungssats in den Abtastern EJ lcennseieh.net. Die Abfrage des Zustands der Verbindungssätze kann in zyklischer Weise erfolgen«
4 Patentansprüche
3 BIp Zeichnungen mit 3 Figuren
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Claims (1)

  1. xSE/EeS.5835 "*' "62127
    Patentansprüche
    Verfahren zur '«Vegesuche und Herstellung von Verbindungswegen unter Berücksichtigung von bestehenden Fehlanrufverbindungen in Koppelnetzen mit Eingangsschaltungen wie Teilnehmerschaltungen und Abgangs schaltungen wie Verbindungs sätzen e für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß nach Feststellung einer Verbindung mit Feianruf zustand, die zwischen einer im Fehlanrufzustand befindlichen Eingangsschaltung und einer Ausgangsschaltung über das Koppelnetz verläuft, diese Ausgangsschaltung als im Fehlanrufzustand befindlich markiert wird und daß diese Fehlanrufverbindung aufrechterhalten wird und nur dann zwecks Weiterbehandlung des Fehlanrufs in irgendeiner anderen geeigneten Weise freigeschaltet wird, wenn festgestellt worden ist, daß ein neuer Verbindungsweg über ein Wegeteilstück dieser Fehlanrufverbindung herstellbar ist.
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer erfolglosen Wegesuche nach einem neuen, zwischen einer vorgegebenen Teilnehmerschaltung und einem Verbindungssatz der erforderlichen Klasse herzustellenden Verbindungsweg folgende Schritte nacheinander vorgenommen werden:
    a) die Wegesuche wird wiederholt, wobei die Besetztmarkierung auf allen solchen Verbindungswegen durch das Koppelnetz unterdrückt wird, über die Teilnehmerschaltungen im Fehlanrufzustand mit als im Fehlanrufzustand befindlich markierten Verbindungssätzen verbunden sind,
    24.1.1968
    Krü/H - 25 -
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    ISE/Reg. 3833
    b) bei erfolgreicher zweiter Wegesuche wird ein als im Fehlanrufzustand befindlich markierter Verbindungssatz in dem die Unterdrückung der Besetztmarkierung eine erfolgreiche Wegesuche verspricht, dadurch identifiziert, daß diese Markierung selektiv an den verschiedenen Fehlanruf-Verbindungssätzen unterdrückt wird,
    c) die im Fehlanrufzustand befindliche, mit dem identifizierten Verbindungssatζ verbundene Teilnehmerschaltung wird identifiziert,
    d) die zwischen dieser Teilnehmerschaltung und diesem Verbindungssatz bestehende Fehlanrufverbindung und dieser Verbindungssatz werden ausgelöst,
    e) der neue Verbindungsweg wird zwischen der bestimmten Teilnehmerschaltung und einem Verbindungssatz der erforderlichen Klasse durchgeschaltet,
    f) eine neue Fehlanrufverbindung wird zwischen der im Fehlanrufzustand befindlichen, vorher identifizierten Teilnehmerschaltung und einem beliebigen Verbindungssatz hergestellt, der als im Fehlanrufzustand befindlich markiert wird, oder die Teilnehmerschaltung wird, wenn diese neue Fehlanrufverbindung nicht herstellbar ist, abgeworfen und wie eine normale rufende Teilnehmerschaltung weiterbehandelt.
    Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 mit einem das Koppelnetz nachbildenden Wegesuchnetz, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (IJO, 37» 39, 21, 23) zur Wegesuche, Mittel (PT, 41, 44, 52) zur Identifizierung der Eingangs- und Ausgangsschaltungen sowie der Zwischenleitungen des Koppelnetzes und Mittel (54, 62) zur selektiven Unterdrückung der Besetztmarkierung in den Ausgangsschaltungen bzw«, Verbindungssätzea \mrgesehen
    sind. 009809/0667 ■_ 26 _
    ISE/Rego 3835
    4. Sohaltungsanordnung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (CJ, FA, C, K) in den Yerbindungssätzen von der zentralen Steuerung über V/ähler (71) mit codierter Ausgangsinformation und über Decodierschaltungen (76, 77) einschaltbar und diese Verbindungssätze damit als im Fehlanruf zustand befindlich markierbar, auslösbar oder in geeigneter Weise steuerbar sind und daß die Schaltzustände der Schaltmittel in den Verbindungssätzen mittels eines Abtasters (EJ) abfragbar und zur zentralen Steuerung (Z) übertragbar sind.
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    009 809/0667
DE19681562127 1967-01-30 1968-01-27 Verfahren zur Wegesuche und Herstellung von Verbindungswegen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen Pending DE1562127A1 (de)

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