DE1562183B1 - Videosignal-Mischschaltung - Google Patents
Videosignal-MischschaltungInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Videosignal-Misch- und C1 bis Cn bezeichnet, Sie sind elektrisch oder anderschaltung
für die Zuführung von Eingangssignalen von weitig so. gegeneinander verriegelt, daß zu jeder Zeit
einer Mehrzahl von Signalquellen in gewünschten nur ein Schalter in jeder Gruppe A1 bis An, B1 bis Bn
regelbaren Anteilen zu einer gemeinsamen Ausgangs- und C1 bis Cn geschlossen werden kann. Die Schienen
schaltung. Die Erfindung ist jedoch in allen Fällen 5 A und B sind mit den entsprechenden Eingängen zweier
anwendbar, in denen das Mischen analoger Signale Verstärker G1 und G2 mit veränderlicher Verstärkung
innerhalb eines breiten Frequenzbandes gefordert wird. verbunden, wobei die Verstärkung dieser Verstärker
In der Fernseh-Srudiopraxis ist es üblich, eine be- mittels eines einzigen Stellreglers, der mit G bezeichnet
trächtliche Anzahl von Fernsehkameras oder anderen ist, entgegengesetzt und zusammen eingestellt werden
Videosignalquellen mit der gleichen Fernsehnormen io kann und die Ausgangssignale über einen Schalter T2
vorzusehen. Einige dieser Quellen können beispiels- der Ausgangsklemme O zugeführt werden können,
weise Signale liefern» die der Betrachtung der gleichen. Die Schienen A und B sind mit den festen Kontakten
Szene von verschiedenen Standorten zugeordnet sind, eines elektronischen Umschalters T verbunden, dessen
und andere können Signale liefern, die verschiedenen »Umschaltkontakte« über einen weiteren Schalter T1 mit
Szenen zugeordnet sind. Zu den vielen Betriebsarten, 15 der Ausgangsklemme O verbunden sind. Der Schaldie
mit Signalen von derartigen verschiedenen Quellen ter T wird durch einen Funktionsgenerator W angedurchgeführt
werden, gehören das »Überblenden«, steuert, welcher seinerseits durch ein Fernseh-Syn-
»Bildmischen« und »Tricküberblenden«. Als »Über- chronisierungssignal gesteuert wird, das über die
blenden« bezeichnet man den Austausch der von einer Klemme TVS zugeführt wird, so daß der Schalter T
Quelle dem gemeinsamen Schaltkreis zugeführten 20 mit der Zeilenfrequenz schaltet. Dies ist natürlich nicht
Signale gegen Signale von einer anderen Quelle. Unter unabdingbar, wenn auch offenbar die Umschalt-
»Bildmischen« versteht man die gleichzeitige Zuführung frequenz des Schalters Γ den Betriebserfordernissen
von Signalen von zwei oder mehreren Quellen in vor- entsprechend gewählt werden muß. Es kann aber begegebenen,
einstellbaren Anteilen zu dem gemein- spielsweise auch mit der Fernseh-Bildfrequenz oder
samen Schaltkreis. Als »Tricküberblenden« bezeichnet 25 mit einer Frequenz, die eine Funktion sowohl der
man die Zuführung von Signalen von zwei oder mehre- Fernseh-Zeilenfrequenz als auch der Bildfrequenz ist,
ren Quellen zu dem gemeinsamen Schaltkreis im Zeit- umgeschaltet werden. Die letztgenannte Wahl würde
multiplexverfahren. Bei diesem Verfahren kann bei« getroffen werden, wenn es beispielsweise erforderlich
spielsweise gefordert sein, die Signale von den beiden wäre, ein Bild in die Ecke eines anderen Bildes einzu-Quellen
dem gemeinsamen Schaltkreis mit einer ge« 3° fügen, um damit den Eckteil dieses anderen Bildes zu
wünschten Frequenz abwechselnd zuzuführen, so daß ersetzen. Der Generator W ist bezüglich seines
für einen gewünschten Anteil einer bestimmten Zeit Zeichen-Pause-Verhältnisses einstellbar, so daß das
(normalerweise die Dauer einer Zeile oder eines Fern- Verhältnis der Zeiten, während der der Schalter T mit
sehbildes) die eine Quelle mit dem gemeinsamen seinen beiden Umschaltkontakten in Verbindung ist,
Schaltkreis verbunden ist und für einen weiteren An- 35 eingestellt werden kann. Die Sammelschiene C ist über
teil dieser Zeit die andere Quelle mit dem gemein- einen weiteren Schalter T3 mit der Ausgangsklemme O
samen Schaltkreis verbunden ist. Gewöhnlich besteht verbunden. Die Schalter T1, T2 und T3 sind so verdie
Forderung, in vorgegebener Art das Zeichen- riegelt, daß jeweils nur einer von ihnen geschlossen
Pause-Verhältnis der (normalerweise elektronischen) sein kann.
Schalter verändern zu können, die die einzelnen 40 Bei dieser bekannten Schaltung, die für die gegen-Quellen
mit dem gemeinsamen Schaltkreis verbinden. wärtige Praxis typisch ist, kann jedes der drei Ver-Bei
der üblichen Tricküberblendungsschaltung wird fahren »Tricküberblenden«, »Bildmischen« oder »Überein
gesteuertes Schalten mit HiKe eines Funktions- blenden« durch Schließen eines der drei Schalter T1,
generators erzielt, der mit dem Fernsehablenksignal T2. oder T3 erzielt werden. Ist der Schalter T1 geschlossynehronisiert
ist. Beispielsweise kann dies den Zweck 45 sen, so wird durch den elektronischen Schalter T behaben,
einen Teil eines Bildes durch den entsprechen- wirkt, daß der Ausgangssignalklemme O abwechselnd
den Teil eines anderen Bildes zu ersetzen, um so ein Signale von den Schienen A und B zugeführt werden,
zusammengesetztes Bild zu erzeugen, dessen linke Offensichtlich kann dabei jede der Signalquellen V1
Hälfte von einer Kamera und dessen rechte Hälfte von bis Vn diesen Schienen Signale zuführen, abhängig daeiner
anderen Kamera abgeleitet ist. 50 von, welcher der Schalter A1 bis An und B1 bis Bn
Um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern, geschlossen ist. Die Einstellung des Zeichen-Pausesei
die Wirkungsweise einer bekannten Videosignal- Verhältnisses des Funktionsgenerators W bestimmt,
Mischschaltung, mit der Überblendungen, Bild- ein wie großer Anteil des Bildes von den Signalen der
mischungen und Tricküberblendungen vorgenommen Sammelschiene A und ein wie großer Anteil von den
werden können, an Hand der F i g, 1 erläutert. 55 Signalen der Sammelschiene B aufgebaut wird. Diese
Gemäß dieser Figur, die auch der Unterstützung Einstellung kann nach Wunsch zwischen den Grenzen
vorausgehender Erläuterungen dient, werden Video- verändert werden, bei denen das gesamte Bild von den
signale von einer Zahl η von Videosignalquellen (nicht Signalen der Sammelschiene A oder das gesamte Bild
dargestellt), wie z.B. Fernsehkameras, den Klemmen von den Signalen der Sammelschiene B aufgebaut wird.
V1, F2, F3, F4... Vn-I, Vn einer entsprechenden Zahl 60 Ist der Schalter T2 geschlossen, so kann mit Hilfe der
paralleler Sammelschienen 1, 2, 3, 4... n—1 und η beiden in ihrer Verstärkung veränderlichen Verstärker
zugeführt. Diese Sammelschienen werden von drei G1 und G2 der Vorgang »Bildmischen« erfolgen. Die
parallelen Sammelschienen A, B und C gekreuzt, die beiden Verstärker sind dabei so miteinander gekuppelt,
zu den erstgenannten Sammelschienen rechtwinklig daß sich ein in der Amplitude konstantes zusammenverlaufen.
An jedem Kreuzungspunkt befindet sich ein 65 gesetztes Ausgangssignal über den gesamten Regel-Schalter,
der im geschlossenen Zustand die beiden bereich ergibt, d. h., die beiden Verstärker werden, in
Sammelschienen verbindet, die sich in diesem Punkt ihrer Verstärkung entgegengesetzt geregelt, so daß an
kreuzen. Diese Schalter sind mit A1 bis An, B1 bis Bn dem einen Anschlag des Reglers der Verstärker G1 die
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maximale Verstärkung und G2 das Ausgangssignal ist und dessen obere Grenzfrequenz zwischen der
Null liefert, während am anderen Anschlag des Reglers höchsten Eingangssignalfrequenz und der Schalt-
G2 seine maximale Verstärkung hat und G1 das Aus- frequenz liegt.
gangssignal Null liefert. Vorzugsweise wird die erfindungsgemäße Schaltung
Ist der Schalter T3 geschlossen, so können Über- 5 so ausgelegt, daß die Schaltfrequenz mindestens das
blendvorgänge erzielt werden, indem einer der Schal- Zweifache der höchsten Eingangssignalfrequenz be-
ter C1 bis Cn geschlossen und gleichzeitig der bis dahin trägt.
geschlossene Schalter dieser Reihe geöffnet wird. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
F i g. 1 zeigt ein relativ einfaches Beispiel einer be- sieht vor, daß die Schalterbetätigungseinrichtung eine
kannten Schaltung für das Mischen und Regeln von io Anzahl stabiler Zustände hat und daß in jedem dieser
Fernsehsignalen. Oftmals werden wesentlich kompli- stabilen Zustände ein anderer der Abtastschalter geziertere
Schaltungen dieser Art verwendet. So müssen schlossen wird.
in vielen Fällen Vorkehrungen getroffen werden, um Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erein
zusammengesetztes Bild von den Signalen von mehr findung enthält einen Funktionsgenerator, der durch
als zwei Quellen aufzubauen. Bei einer bekannten 15 Signale synchronisiert wird, die von den Synchroni-Sehaltung,
mit der dieses erreicht werden kann, wird siersignalen der zu mischenden Videosignale abgeleitet
das »Bildmischen« nach dem gemäß F i g. 1 verwende- werden, sowie durch Einrichtungen, die wahlweise
ten Verfahren erzielt, wobei die Signale von den beiden betätigbar sind, um den Funktionsgenerator in Be-Signalquellen
ein Mischsignal ergeben. Nach dem trieb zu nehmen, der dann die Stelle der Einrichtungen
gleichen Verfahren werden die Signale von zwei ande- 20 zur Betätigung der Signal-Abtastschalter tritt,
ren Quellen gemischt, um ein zweites Mischsignal zu Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der ererzeugen,
und es werden die beiden Mischsignale ge- findungsgemäßen Schaltung umfaßt wahlweise bemischt,
um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das aus tätigbare Einrichtungen, um an Stelle des Funktionsden
Signalen von ursprünglich vier Videosignalquellen generators und der Einrichtungen zur Schalterbezusammengesetzt
ist. Bei einer derartigen Schaltung 25 tätigung Einrichtungen zur Auswahl beliebiger Signalmüssen
sechs regelbare Verstärker vorgesehen werden, Abtastschalter und zur Beibehaltung ihres geschlossevon
denen jeweils zwei ein gemeinsam geregeltes Paar nen Zustandes einzuschalten.
bilden. Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise an
Verstärker mit regelbarer Verstärkung, insbesondere Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt:
solche, die paarweise mit gemeinsamer entgegen- 30 (Fig. 1 gehört zur Beschreibung des Standes der
gesetzter Regelung zusammengefaßt sind, um einen Technik)
konstanten Mischsignal-Ausgangspegel zu erzielen, F i g. 2 ein vereinfachtes Blockschaltbild der ersind
teuer und schwierig so auszulegen, daß sie eine findungsgemäßen Videosignal-Mischschaltung,
gute Stabilität aufweisen und ihre Nenndaten gut ein- F i g. 3 die Frequenzbeziehungen der in F i g. 2
halten. Es ist daher leicht einzusehen, daß Schaltungen 35 dargestellten Schaltung,
nach F i g. 1 sehr teuer sein müssen. F i g. 4 das Ergebnis der Bildmischung,
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine ver- F i g. 5 das Ergebnis der Bildmischung für verbesserte sowie vereinfachte und damit billigere Schal- änderte Signalformen und
tung für das Mischen breitbandiger Analogsignale und F i g. 6 eine gegenüber der F i g. 1 verbesserte
insbesondere für das Mischen von Videosignalen zu 40 Schaltung zum Überblenden, Bildmischen und Trickschaffen,
in der an Stelle der komplizierten und teuren überblenden.
Verstärker mit veränderlicher Verstärkung wesentlich Fig. 2 zeigt in Form eines vereinfachten Blockschalteinfachere
Schaltelemente verwendet werden. bildes eine Schaltung, die eine erfindungsgemäße
Eine sehr einfache und billige Videosignal-Misch- Bildmischschaltung enthält und die vorteilhaft als
schaltung umfaßt nach der Erfindung eine Mehrzahl 45 Ersatz für die in F i g. 1 dargestellten bekannten
von Signal-Abtastschaltern, von denen je einer in jeder Mittel zum Bildmischen und Tricküberblenden herander
Verbindungsstrecken zwischen den Quellen und gezogen werden kann.
dem gemeinsamen Ausgangsschaltkreis liegt, weiter Gemäß F i g. 2 repräsentieren die Klemmen A und B
durch Einrichtungen zur aufeinanderfolgenden Be- die rechten Enden der Sammelschienen A und B getätigung
der Abtastschalter mit einer Frequenz, die 50 maß F i g.l. Der zweipolige Umschalter T1Z ersetzt die
wesentlich höher ist als die höchste Eingangssignal- Schalter T1 und T2, der F i g. 1 und dient der Auswahl
frequenz, derart, daß zu jeder Zeit nur einer der Ab- zwischen Tricküberblenden und Bildmischen. Betastschalter
geschlossen sein kann, sowie durch Ein- findet sich der Schalter T"12 in der dargestellten Position,
richtungen zur Steuerung der Anteile der gesamten so ist Bildmischen gewählt, während er in seiner ande-Zeit,
während der die einzelnen Schalter geschlossen 55 ren Lage auf Tricküberblenden geschaltet ist. Die
sind, und durch Einrichtungen zur Entfernung der Sammelschienen A und B sind mit der Eingangsseite
Schaltfrequenz mit den zugehörigen Seitenbändern aus eines Tiefpaßfilters F über elektronische Schalter Ta
dem gemeinsamen Ausgangsschaltkreis. und Tb verbunden. Das Ausgangssignal des Filters
Eine besonders einfache Ausführungsform einer wird zur weiteren Verarbeitung von einer Ausgangserfindungsgemäßen
Videosignal-Mischschaltung er- 60 klemme O abgeleitet. Die Schalter sind Abtastschalter
gibt sich dadurch, daß zwei breitbandige Signalquellen und werden von einem bistabilen oder anderen ge-
und zwei Signal-Abtastschalter vorgesehen sind. eigneten Schalter-Steuergerät BS derart betätigt, daß,
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der wenn Ta geschlossen ist, Tb geöffnet ist und umgekehrt.
Erfindung läßt sich dadurch erreichen, daß die Ein- Das Zeichen-Pause-Verhältnis des bistabilen Schaltrichtung
zur Entfernung der Schaltfrequenz aus dem 65 kreises BS ist einstellbar. Im Zustand »Zeichen« ist
Ausgangsschaltkreis aus einem Tiefpaßfilter besteht, einer der Abtastschalter geschlossen, und im Zustand
das in den Signalkanal zwischen den Abtastschaltern Pause ist der andere Abtastschalter geschlossen. Es ist
und dem gemeinsamen Ausgangsschaltkreis geschaltet daraus ersichtlich, daß durch Verstellung des Zeichen-
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Pause-Verhältnisses das Verhältnis der Zeitanteile, F i g. 5 entsprechen die Signalformen IA', IB', 2A',
während der jeder der Abtastschalter geschlossen ist, IB', 2AB' und 2ABF' den Signalformen IA, IB, 2A,
zwischendenGrenzendauerndgeschlossen und dauernd 2B, 2AB und 2ABF nach Fig. 4. Aus den Fig. 4
geöffnet eingestellt werden kann. Die Frequenz, bei und 5 kann ersehen werden, daß die Signalformen
der vollständige Abtastungen erfolgen — eine voll- 5 2AB' und 2ABF' gegenüber den Signalformen 2AB
ständige Abtastperiode ist die Zeit zwischen dem und 2ABF unverändert sind und die Gleichstrom-Schließen
eines der Abtastschalter und dem darauf komponente auf die Ausgangsseite O des Ausgangsfolgenden
erneuten Schließen, nachdem der andere Schaltkreises übertragen ist.
Abtastschalter geschlossen war —, ist durch die Be- Der Beitrag jedes Eingangssignals von A oder B ist
triebsfrequenz des bistabilen Schaltkreises bestimmt io abhängig von den relativen Zeitanteilen, während der
und wird so gewählt, daß sie mindestens das Zweifache Abtastungen jedes Eingangssignals vorgenommen
der höchsten Signalfrequenz von den Sammelschienen werden. Diese Abhängigkeit ist linear. Da die Summe
A und B beträgt. Das Tiefpaßfilter F hat eine obere der Zeiten, während welcher Abtastungen der beiden
Grenzfrequenz, die zwischen der vorgenannten hoch- Eingangssignale vorgenommen werden, konstant ist,
sten Signalfrequenz und der Abtastfrequenz liegt. Das 15 d. h. die Abtastung komplementär ist, ist das VerTiefpaßfilter
bewirkt, daß nur die Analogfrequenzen hältnis der Mischung der beiden Eingangssignale, die
von den Sammelschienen durchgelassen werden, die das Ausgangssignal bilden, steuerbar, indem das
Abtastfrequenz, ihre Seitenbänder und ihre Harmo- Zeichen-Pause-Verhältnis des bistabilen Schaltkreises
nischen jedoch gesperrt werden. Wird der Schalter T12 BS gesteuert wird.
in die Stellung Tricküberblenden umgeschaltet, so 20 Signale von mehr als zwei Quellen können gemischt
werden die Abtastbilder von einem Funktionsgene- werden, indem die gleiche Anzahl von Abtastschaltern
rator W angesteuert, der einstellbar ist, von den der wie die Zahl der Quellen vorgesehen wird, wobei je
Klemme TVS zugeführten Fernseh-Synchronisier- ein Schalter in der Schaltung einer Quelle zugeordnet
Signalen gesteuert wird und der im allgemeinen dem ist. Die abgetasteten Ausgangssignale werden einer
Funktionsgenerator J^der Fig. 1 entspricht. 25 gemeinsamen Ausgangsklemme über ein Filter zuge-
Die Frequenzbeziehungen gemäß F i g. 2 sind in führt und die Abtastschalter werden aufeinanderherkömmlicher
Weise in F i g. 3 dargestellt. Dabei ist folgend geschlossen. Offenbar müssen in einem solchen
die Amplitude α über einen linearen Frequenzmaßstab/ Fall die Steuerungsmittel für die Abtastschalter die
aufgetragen. In F i g. 3 stellt AS das von den Analog- gleiche Anzahl stabiler Zustände haben, wie Abtastsignalen
beanspruchte Band dar, wobei Z1 die höchste 30 schalter vorhanden sind, und für Zwecke der Steuerung
Frequenz ist. Die gestrichelte Kurve SF zeigt einen so beschaffen sein, daß die Zeitfolge eingestellt werden
geeigneten Frequenzgang für das Filter F (Grenz- kann, d. h. die relativen Schließperioden der einzelnen
frequenz /2), und die Kurve SBF repräsentiert die Ab- Schalter eingestellt werden können,
tastfrequenz /3 mit ihren Seitenbändern. F i g. 6 zeigt eine verbesserte Schaltung, die die
Fig. 4 zeigt das Ergebnis, das mit dem durchge- 35 Erfindung enthält und mit der_ die Verfahren
führten Bildmischverfahren erzielt wird. Dabei wird Tricküberblenden, Bildmischen und Überblenden wie
der Einfachheit halber von der Annahme ausgegangen, mit der bekannten Anordnung nach Fig. 1
daß zwei Signale gemischt werden, wobei das eine von durchgeführt werden können. Es ist festzustellen,
der Sammelschiene A sinusförmig und das andere von daß keine Verstärker mit veränderlicher Verstärkung
der Sammelschiene B rechteckförmig sein soll. IA und 40 vorhanden sind und daß die durch die Erfindung ver-
IB zeigen diese Eingangssignale. Die Kurven 2A und einfachte Schaltung die gesamte Anordnung noch
2B zeigen die Signale nach der Abtastung durch die weiter vereinfacht. Die Sammelschienen A, B und C
Schalter Ta und Tb, wobei angenommen wird, daß das und die elektronischen Schalter A1 bis An, Bx bis Bn
Zeichen-Pause-Verhältnis des bistabilen Schaltkreises und C1 bis Cn entsprechen denen in Fig. 1 mit der
BS so eingestellt ist, daß die Schalter Ta und Tb 45 Ausnahme, daß sie Steuersignale für die Abtast-(selbstverständlich
abwechselnd) während gleicher schalter 1S1 bis Sn führen. Die Video-Eingangssignal-Perioden
schließen. Es erscheinen demgemäß gleiche klemmen sind hier wieder mit F1 bis Vn bezeichnet,
Anteile der beiden Signale am Eingang des Filters F, während die Ausgangsklemme mit O bezeichnet ist.
und das resultierende Eingangssignal an diesem Filter Zur Erzielung einer Tricküberblendung wird der
ist, wie in F i g. 4 bei 2AB dargestellt, die Summe der 50 zweipolige Schalter T11 geschlossen, Bildmischen kann
Signale 2A und 2B. Diese Signaleform 2AB wird nach erzielt werden, indem der zweipolige Schalter T22 ge-Passieren
des Tiefpaßfilters F, wie in F i g. 4 darge- schlossen wird, und zum Überblenden wird der Schalstellt,
zu 2ABF. ter T3 geschlossen. W ist ein Funktionsgenerator, der
F i g. 4 gilt für den Fall, in dem die Signale IA und dem Generator W der F i g. 2 entspricht und durch
IB keine Gleichstromkomponente enthalten. In 55 die bei TVS zugeführten Fernsehsynchronisiersignale
einem derartigen Fall müssen die elektronischen synchronisiert wird. BS ist ein bistabiler Schaltkreis
Schalter Ta und Tb beidseitig schalten können, da entsprechend dem bistabilen Schaltkreis BS gemäß
sie sowohl während positiver als während negativer F i g. 2.
Perioden Signalform IA und IB schalten müssen. Es Wird der Schalter T11 geschlossen, so wird das Auskönnen
jedoch vereinfachte Abtastschalter, die ein- 60 gangssignal des Funktionsgenerators den Sammelseitig
schalten, verwendet werden, wenn den Signal- schienen A und B zugeführt, und wird an Stelle dessen
formen IA und XB eine Gleichstomkomponente zu- der Schalter T22 geschlossen, so wird diesen Sammelgefügt
wird, so daß sie einpolig werden. Das dann schienen das Ausgangssignal des bistabilen Schaltkreierzielte
Ergebnis wird durch F i g. 5 erläutert, in der ses zugeführt. Das Abtasten wird durch die Abtastdas
Erdpotential mit E bezeichnetest und die Gleich- 65 schalter S1 bis Sn bewirkt ,von denen jeder Signale abstromkomponente
mit DC bezeichnet ist. F i g. 5 er- tastet, die bei einer der Klemmen V1 bis Vn eingeläutert
sich selbst in Hinblick darauf, was bereits in speist werden. Diese Abtastsignale, durch die die zeit-Zusammenhang
mit F i g. 4 ausgeführt wurde. In liehe Codierung der Signale von zwei der Videosignal-
quellen bewirkt wird, wie durch die Abtastschalter T.ι
und Tn der F i g. 2, werden wie zuvor mit einer Frequenz angesteuert, die mindestens das Zweifache der
höchsten Videofrequenz in den Eingangssignalen beträgt. Die Schalterbetätigung wird, wie konventionell 5
durch die zu den Schaltern führenden gestrichelten Linien angedeutet wird, durch Schalterbetätigungsimpulse
bewirkt, die über die Schienen A und B vom Funktionsgenerator W oder von dem bistabilen Schaltkreis
BS herangeführt werden, abhängig davon, ob der Schalter T11 oder der Schalter 7\2 geschlossen ist.
Die Steuerung der Schalter A1 bis A11 und B1 bis Bn
erfolgt derart, daß gleichzeitig immer nur einer der Schalter in einer dieser beiden Gruppen geschlossen
werden kann, wobei die ausgewählten Schalter (einer in jeder Gruppe) so beschaffen sind, daß die Schalterbetätigungsimpulse
zur Betätigung der beiden Abtastschalter zugeführt werden, die den beiden Videosignaleingängen,
von denen Signale abgeleitet werden sollen, zugeordnet sind. Ist so beispielsweise A1 geschlossen
und einer der Schalter S2 bis Bn ebenfalls,
beispielsweise B1, so tasten die Schalter S1 und S4 die
bei V1 und K4 zugeführten Signale ab und mischen sie.
Das Filter F entspricht dem Filter F der F i g. 2. Um
ein Überblenden zu bewirken, wird T3 geschlossen,
und ein geeignetes Gleichspannungspotential von der Klemme DCB wird über den jeweils geschlossenen
Schalter der Reihe C1 bis C..( zugeführt, um den geeigneten
Schalter S1 bis Sn zu schließen und so die
Signale von dem zugeordneten Eingang V1 bis Vn zum
Ausgang durchzuschalten.
Claims (7)
1. Videosignal-Mischschaltung für die Zuführung von Eingangssignalen von einer Mehrzahl von
Signalquellen in gewünschten regelbaren Anteilen zu einer gemeinsamen Ausgangsschaltung, gekennzeichnet
durch eine Mehrzahl von Signal-Abtastschalter (S71), von denen je einer in
jeder der Verbindungsstrecken zwischen den Quellen(FB)
und dem gemeinsamen Ausgangsschaltkreis liegt, weiter durch Einrichtungen (BS) zur aufeinanderfolgenden
Betätigung der Abtastschalter (Sn) mit einer Frequenz, die wesentlich höher ist als die
höchste Eingangssignalfrequenz, derart, daß zu jeder Zeit nur einer der Abtastschalter geschlossen
sein kann, sowie durch Einrichtungen zur Steuerung der Anteile der gesamten Zeit, während der die
einzelnen Schalter geschlossen sind, und durch Einrichtungen zur Entfernung der Schaltfrequenz
mit den zugehörigen Seitenbändern aus dem gemeinsamen Ausgangsschaitkreis.
2. Videosignal-.Vlischschaltung nach Anspruch i,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei breitbandige Signalquellen [Vn) und zwei Signal-Abtastschalter
(Sn) vorgesehen sind.
3. Videosignal-Mischschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur
Entfernung der Schaltfrequenz aus dem Ausgangsschaltkreis aus einem Tiefpaßfilter (F) besteht, das
in den Signalkanal zwischen den Abtastschaltern (Sn) und dem gemeinsamen Ausgangsschaltkreis
geschaltet ist und dessen obere Grenzfrequenz (/,) zwischen der höchsten Eingangssignalfrequenz (Z1)
und der Schaltfrequenz (/3j liegt.
4. Videosignal-Mischschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schaltfrequenz (/;i) mindestens das Zweifache der
höchsten Eingangssignalfrequenz (Z1) beträgt.
5. Videosignal-Mischschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalterbetiitigungseinrichtung (BS) eine Anzahl stabiler Zustände hat und daß in
jedem dieser stabilen Zustände ein anderer der Abtastschalter ("Sn) geschlossen wird.
6. Videosignal-Mischschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen
Funktionsgenerator (W), der durch Signale synchronisiert wird, die von den Synchronisiersignalen
der zu mischenden Videosignale abgeleitet werden, sowie durch Einrichtungen, die wahlweise betätigbar
sind, um den Funktiongenersator (W) in Betrieb zu nehmen, der dann an die Stelle der Einrichtungen
(BS) zur Betätigung der Signal-Abtastschalter (Sn) tritt.
7. Videosignal-Mischschaltung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch wahlweise betätigbare Einrichtungen,
um an Stelle des Funktionsgenerators (W) und der Einrichtungen (BS) zur Schalterbetätigung
Einrichtungen zur Auswahl beliebiger Signal-Abtastschalter (Sn) und zur Beibehaltung
ihres geschlossenen Zustandes einzuschalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 009 528/208
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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1967
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- 1968-03-07 DE DE19681562183 patent/DE1562183B1/de not_active Withdrawn
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1561397A (de) | 1969-03-28 |
| ES351379A1 (es) | 1969-12-16 |
| SE349918B (de) | 1972-10-09 |
| US3530234A (en) | 1970-09-22 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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