DE1561994A1 - Verfahren zum Verpacken von stabfoermigen Artikeln - Google Patents
Verfahren zum Verpacken von stabfoermigen ArtikelnInfo
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Classifications
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-
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
- Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)
Description
- VERFAHREN ZUM VERPAUKEN VON STABFÖFMIGEN ARTIKELN Sum Verpacken von insbesondere abgezählten, stabförmigen Artikeln werden Faltschachteln bevorzugt. Bekannte Verpackungsmaschinen verwenden vorwiegend Faltschachteln, bei denen die Längsnaht geheftet oder geleimt ist. Die Faltschachteln werden geöffnet. Danach werden die abgezählten Stäbe eingeschoben. Schließlich werden die Stirnseiten verschlossen. Bei Saltschachteln, die einen automatischen Bodenverschluß haben, muß nur eine Stirnseite verschlossen werden. Der Transport solcher vorfabrizierter Faltschachteln ist jedoch umständlich, die Schachteln sind teuer und das Magazin solcher Verpackunsmaschinen faßt nur eine kleine Anzahl solcher Paltschachteln. Für das Verpacken schwerer Artikel sollten Schachteln aus dickem material verarbeitet werden, was bei dieser Verpackungsart Schwierigkeiten verursacht. Beim Einschieben des stabförrnigen Materials in die geöffnete?iFaltschachtelri werden diese oft beschädigt und verursachen Starungen bei der Verpackungsmaschine.
- Sind die zu verpackenden Artikel vor Feuchtigkeit oder Dämpfen zu schützen, wird oftmals über die Faltschachtel eine Hülle aus Kunststoff geschoben, was voriwegend von Hand geschieht. Die Feuchtigkeit des Verpackungsmaterials bleibt dann in dieser Hülle eingeschlossen und beim Transport ist die Hülle Beschädigungen ausgesetzt.
- Das nachstehend beschriebene erfindungsgeniäße Verfahren beseitigt alle liachteile und bringt zudeill eine wirtschaftlichere Fertigung: Die Erfinaung bes-eht darin., daß die Verpackung aus flachen, gestanzten und in den nähten gerillten Zuschnitten des Verpackungsmaterials hergestellt wird, indem die zu verpackenden Artikel in eine aus dem Verpackungsmaterial gebildete Rinne gelangen und dann der Zuschnitt des Verpackungsmaterials zu einer Schachtel verschlossen wird.
- Der Begriff "Naht" soll hier nicht in seiner engsten suslegung als die Verbinaung von flachen Teilen längs einer Linie oder Pläche verstanden werden. Nähte soll hier vielmehr ganz allgemein ubergangsstellen zwischen verschiedenen Teilen - hier beispielsweise des an sich auch einstückig ausgebildeten Zuschnitts -; z.B. zweier im Verpackungszustand im rechten Winkel zueinander verlaufender Verpackungsflächen, bezeichnen.
- Im Bedarfsfall ist es zweckmäßig, die zu verpackenden Artikel mit einer vor Feuchtigkeit und Dämpfen schützenden hülle zu versehen, bevor diese in die aus de Verpackungsmaterial gebildete Rinne gelangen.
- Als Verpackungsmaterial eignet sich beispielsweise appkarton, $Kunststoff oder anderes geeignetes Materials beliebiger Qualität und Dicke. Die flachliegenden Zuschnitte lassen sich ohne unerwünschte Vergrößerung des Haumbedarfs transportieren, im magazin in der Verpackungsmaschine in hohem Stapel lagern und sind preiswerter als vorfabrizierte Faltschachteln, so daß das erfindungsgemäße Verfahren nicht nur eine bedeutende Verminderung der Lagerungs- und Transportkosten, sondern auch eine Vereinfachung des Verpackungsverfahrens mit sich bringt.
- Anhand der Figur, die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für die Erfindung anhand verschiedener Verfahrensstationen schematisch darstellt, ist die Erfindung im folgenden noch näher erläutert.
- Die flachen Zuschnitte 1 aus geeignetem Verpackungsmaterial, wie rappkarton, sind mit längsverlaufenden Stanzrillen la versehen und werden jeweils mit insbesondere einen der mittleren, zwischen zwei Stanzrillen la befindlichen Abschnitten über den Pormbecher bzw. die Formrinne 2 geführt, der bzw. die mit beispielsweise einem örderband bzw. einer 1ransportkette 3 in Verbindung bringbar ist, um kontinuierlich oder insbesondere schrittweise aus der Station I in die nachfolgenden Stationen II - V gebracht werden zu können. In der station I wird einer der mittleren Abschnitte des Zuschnittes 1 mit iiilfe eines stempels 4, der im rechten Winkel zur ebene des Zuschnittes 1 hier und herbewegbar ist, in den lPormbecher 2 hineingedrückt.
- In der Station II ist dargestellt, wie der durch den Stempel 4 in den llormbecher 2 gedrückte und nunmehr im Querschnitt u-förmige Zuschnitt 1 bereits mit vier stabfrige, im Querschnitt dargestellten Artikeln gefüllt wurde, die ihrerseits mit einer feuchtigkeitsdichten, beispielsweise thermoplastischen Umhüllung umgeben worden sind. Uberhalb des Formbechers 2 befindet sich in Station II eine Einrichtung zum selbsttätigen Umhüllen jeweils einer bestimmten Anzahl abgezählter stabförmiger Artikel. Die Umhüllung wird beispielsweise in Form zweier bahnen von zwei beidseitig der Artikel angeordneten Vorratsrollen 7a laufend zugefördert. Durch nicht dargestellte Einrichtungen werden nach dem Einfallen der Artikel 5 aus der Abzähl- und Zuführeinrichtung 6 in die zwischen den beiden Vorratsrollen 7a gebildete Tasche des Umhüllungsmaterials 7 einzelne Umhüllungsabschnitte oder Dackungssegmente gebildet. Dies kann beispielsweise durch Zusammenpressen unu heißversiegeln des thermoplastischen Umhüllungsmaterials 7 erfolgen. Die einzelnen iackungssegmente werden dann an den Versiegelungsstellen 7b getrennt, so da jeweils ein aus vier Artikeln 5 durch die Umhüllung 7 gebildetes Segment in den in den Formbecher 2 eingedrückten Zuschnitt 1 hineinfallen kann.
- Die Abzähl-und Zuführungsvorrichtung 6 besteht aus zwei Schächten, die am unteren Ende mit einer Klappe 6a versehen sind, die sich insbesondere jeweils nach Erreichen der eingestellten Anzahl öffnet, so daß die abgezählten Artikel dann in die darunter befindliche Tasche hineinfallen können. Anschließend schließt sich die klappe 6a wieder, so daß die stabförmigen Artikel 5 bis zu der gewünschten Anzahl erneut in dem entsprechenden Schacht gespeichert werden können.
- In der Station II wird die kürzere Seite des über den Formbecher 2 hinausreichenden Zuschnitts 1 auf die Oberseite des Packungssegmentes umgelegt und in der Station IV wird das längere Ende des Zuschnitts über das Segment und das andere Ende des Zuschnitts 1 gelegt. Dabei ist es zweckmäßig, die sich überlappenden Zuschitteile und die beiden Stirnlappen in einem einzigen Arbeitsgang mit Klebstoff zu versehen, so daß das stationsweise Verschließen beispielsweise durch Pflügen erleichtert wird.
- Gemäß Station V befindet sich die fertiggestellte Verpackung, die auch stirnseitig verschlossen ist, noch im Pormbecher 2. Von dort kann diese beispielsweise durch Kippen des Pormbechers 2 aus diesem heraus auf ein anderes Förderband und von dort in eine Abgabestation geschickt werden.
- Das erfindungsgemäße verfahren eignet s icn zum Verpacken sämtlicher stabfcrmiger Artikel. Besonders vorteilhaft werden dadurch Schweißstäbe, i?ahrradseicl1en, Graphitelektroden, bleistifte oder dgl. verpackt.
Claims (2)
- PATENTANSPRUCHE 1. Verfahren zum Verpacken von insbesondere abgezählten, stabförmigen Artikeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackung aus flachen, gestanzten und in den Nähten gerillten Zuschnitten des verpackungsmaterials hergestellt wird, indem die zu verpackende artikel in eine aus dem verpackungsmaterial gebildete Rinne gelangen und dann der Zuschnitt des Verpackungsmaterials zu einer Schachtel verschlossen wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verpackenden Artikel mit einer vor 2'euchtigkeit und Dampfen schützenden Hülle versehen werden, bevor diese in die aus dem Verpackungsmaterial gebildete Rinne gelangen.Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH936567A CH453188A (de) | 1967-06-23 | 1967-06-23 | Verfahren zum Verpacken von abgezählten, stabförmigen Artikeln |
Publications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4314878C2 (de) * | 1993-05-05 | 2003-04-30 | Ludwig Bruecher Gmbh & Co Kg M | Umwickel-, Schachtelbefüll- und Schließautomat für Folien-Rollenware |
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Also Published As
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