DE1561491A1 - Vorrichtung zur Perforation von Papier-Gewebebahnen od.dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur Perforation von Papier-Gewebebahnen od.dgl.Info
- Publication number
- DE1561491A1 DE1561491A1 DE19671561491 DE1561491A DE1561491A1 DE 1561491 A1 DE1561491 A1 DE 1561491A1 DE 19671561491 DE19671561491 DE 19671561491 DE 1561491 A DE1561491 A DE 1561491A DE 1561491 A1 DE1561491 A1 DE 1561491A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- perforation
- pins
- perforation pins
- roller
- rollers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 title claims description 4
- 239000011888 foil Substances 0.000 claims description 15
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 13
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 4
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 1
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 6
- 238000000034 method Methods 0.000 description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 4
- 230000008859 change Effects 0.000 description 3
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 3
- 230000008569 process Effects 0.000 description 3
- 241000283153 Cetacea Species 0.000 description 2
- 230000001447 compensatory effect Effects 0.000 description 2
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 2
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000000059 patterning Methods 0.000 description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 2
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 2
- 101100189378 Caenorhabditis elegans pat-3 gene Proteins 0.000 description 1
- 101150086986 Pigu gene Proteins 0.000 description 1
- 206010035148 Plague Diseases 0.000 description 1
- 206010038743 Restlessness Diseases 0.000 description 1
- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 241000607479 Yersinia pestis Species 0.000 description 1
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- -1 felt Substances 0.000 description 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26F—PERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
- B26F1/00—Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
- B26F1/02—Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed
- B26F1/06—Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed with punching tools moving with the work
- B26F1/10—Roller type punches
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D28/00—Shaping by press-cutting; Perforating
- B21D28/24—Perforating, i.e. punching holes
- B21D28/36—Perforating, i.e. punching holes using rotatable work or tool holders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
26.4*1967
William F. Huck, 8l Greenway Terrace, Sorest Hills, 75,
Few York /U.S.A.
Vorrichtung zur Perforation von Papier-, Gewebebahnen
ο. dgl.
Die Erfindung betrifft eine Perforationsvorrichtung, welche Perforationsmuster in Bahnen oder Bogen aus
Papier/ Tuch, Filz, Metallfolie u. dgl., beispielsweise in Papierbahnen bildet, die mit einer größeren
Anzahl Muster bedruckt sind, wie beispielsweise Briefmaken und kommerzielle Gebührenmarken.
Drehbare Perforationsvorrichtungen, bei denen das zu perforierende Material zwischen aufeinander wirkende
drehbare Patrizen- und Matrizenwalzen durchgeführt
wird, sind in bekannter Weise mit PerforationsOrganen
versehen, die aus radial vorstehenden Perforationsstiften und korrespondierenden Löchern bestehen,
welche die Stifte beim Drehen der Walzen aufnehmen. Bei diesen Vorrichtungen erfordert eine Änderung des
Perforationsmusters beispielsweise von einer Perforationslochung
für Standardbriefmarken in das größere Format von Gedächtnisbriefmarken entweder den Gebrauch
verschiedener Perforationsvorrichtungen, die in entsprechender
Waise mit anderen Perforationsstiften und
-löchern versehen sind, oder den Austausch eines Walzensatzes durch einen anderen, oder die Bntfernung
oder zusätzliche Anordnung von Perforetionsstiften
auf der Patrizenwalze. Alle die vorgenannten Mittel^
durch, welche die Perforationsmusterung gewechselt werden, 3ind kostspielig und erfordern viel Zeit.
Demgegenüber liegt der Erfindung die -Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zur Perforation zu entwickeln, welche es ermöglicht, wahlweise verschiedene
Perforationsmuster in die Papierbahn o.dgl. einzuarbeiten, welche zwischen zusammenwirkenden Patrisen-
und Llatrizenwalzen durchlauft, ohne daß die
Walzen oder die Perforationsstifte an der Perforations walze ausgetauscht bzw. zusätzlich angebracht werden
inÜ33en.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
dais entsprechend zwei Perforationsinu3tern gruppenweise längere und kürzere Perforations3tifte
vorgesehen sind und der Achsabstand der Patrizen- und Matrizenwalzen in zwei Lagen derart verstellbar ist,
daß in der einen Lage alle Perforationsstifte und in der anderen Lage nur die längeren Perforationsstifte
in die Löcher der Matrizenwalze eingreifen.
Diese Ausgestaltung hat zunächst den Vorteil, daß durch einfache Verstellung einer der beiden Walzen
verschiedene Muster in die durchlaufende Papierbahn o. dgl. eingearbeitet werden können. Während in der
einen Lage, wo nur die längeren Perforationsstifte zur Wirkung kommen, eine entsprechende Perforation
erzielt wird, wird dieses Perforationsmuster in der anderen Lage, wo auch die kürzeren Perforationsstifte
809887/0196 bad
zur iVirrrunto- gelangen, entsprechend ergänzt bzw.
■unterteilt. 3o besteht beispielsweise die Möglichkeit, die lanzen und kürzeren Perforationsstifte
gruppenweise derart zusammenzufassen, daß für die Herstellung von Briefmarkenblöcken bzw. -bogen
die Einwirkung sämtlicher Perforationsstifte eine Perforation für kleinere, normale BriefmarkengrÖiisen,
und die Einwirkung nur der längeren Perforationsstifte eine Perforation für größere Sondermarken
Oo dgl. bewirkt.
Die bekannten Perforationsvorrichtungen haben weiterhin den Rächte il, daß eine genaue Übereinstimmung der
Löcher in der Matrizenwalze mit den korrespondierenden Perforationsstiften der Patrizenwalze nicht möglieh
ist. Dies ist vor allem auf einen unruhigen Arbeitslauf der Vorrichtung und auf eine-relativ schnelle
Abnutzung der Locher und Perforations st if te zurückzuführen.
Diese Schwierigkeiten lassen sich auch nicht dadurch beseitigen, daß die Perforationsstifte und
,Matrisenwalsen austauschbar angeordnet sind, da eine
genaue Justierung, die für ein genaues Eingreifen der
Perforationsstifte in die Matrizenlöcher Sorge trägt, umständlich und zeitraubend ist und in exakter Weise
überhaupt nicht ausgeführt werden kann. Ein solches genaues Zusammenspiel der Perforatipnsstifte und
Matrizenlöcher ist besonders'dann erforderlich, wenn
für eine saubere Perforation ein tiefes Eindringen der.Perforationsstifte in die Matrizenlöcher vorgesehen, ist. Durch ein solches tiefes Eindringen wird
■ : 909887/0196 _,_-. ,BAD-ORIGINAL
die Qualität und Gleichförmigkeit der Perforation
verbessert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Matrizenwaise mit einem Mantelträger versehen ist, der die Perforationsstifte aufnehmende
radiale Bohrungen besitzt, welche von einer festen Folie überdeckt werden, die beim Drehen der Walze
von den Perforationsstiften durchstoßen wird.
Bei dieser Ausgestaltung werden in der festen Folie erst beim Anlaufen der Walzen entsprechende Matrizen
löcher geschaffen, die somit zwangläufig eine den, Perforationsstiften entsprechende genaue Lage haben.
Beim Durchlaufen einer Papierbahn ο. dgl. werden
dadurch besonders saubere Perforationen erreicht.
Die Bohrungen des Mantelträgers haben einen größeren
Durchmesser als die Perforationsstifte und die Mantelfläche der Matrizenwalze besteht zweckmäßig
aus einer dünnen Metallfolie, die von dem Mantelträger unterstützt wird und durch welche beim
Drehen der Walze die Perforationsstifte hindurch in
die Bohrungen stoßen. Eine solche Metallfolie ist besonders" geeignet die Matrizenlöcher zu bilden.
Sie ist entsprechend fest und führt beim Durchstoßen der Perforationsstifte zu Löchern, die mit diesen
genau übereinstimmen.
909887/0196
In vorteilhafter Weise lassen sich die dem Verschleiß besonders ausgesetzten Teile, nämlich
die Perforationsstifte und die Matrizenfolie, leicht auswechseln, so daß mit einem kleinen Arbeitsaufwand
und relativ niedrigen Kosten schnell eine neue Einrichtung geschaffen werde η kann.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch-erreicht, daß
der Mantelträger der Matrizenwalze und die Metallfolie aus zusammenpassenden Abschnitten besteht,
die lösbar auf der Matrizenwalze befestigt sind.
Jeder Abschnitt der Metallfolie ist abnehmbar auf dem zugehörigen Mantelträger befestigt. Für eine
neue Einrichtung ist es lediglich erforderlich, die
betreffenden Abschnitte durch Lösen der zugeordneten
Schraubenverbindungen abzunehmen und auf die Mantelträger eine neue unperforierte Metallfolie aufzubringen,
z.B. aufaukleben o. dgl. Anschließend
werden die Matrizenloohungen durch Drehen der Walzen in die Metallfolie eingearbeitet. Bin genaues
Justieren der Perforationsstifte und /oder der Mantelträger ist nicht erforderlich, da -ja die
Matrizenlocher während der Drehung der Walzen in die
zunächst noch unperforierte Metallfolie eingearbeitet werden. Dieser Vorgang schafft aber eine genaue
Übereinstimmung zwischen den Perforationsstiften und
den augehörigen Mat/rizenlochungen.
909887/0196
Die Verstellung der Patrizen- oder Matrizenwalzen gegeneinander kann auf einfache '.7eise erfindungagemäia
dadurch erfolgen, da3 eine der beiden in exzentrischen Lagerelementen ruht, die durch Dreh-
und Steuerorgane wahlweise in die zwei Stellungen
verstellbar ist, welche die beiden Arbeitslajen
der Walzen bestimmen. Die Drehorgane für die exzentrischen Lagerelemente bestehen aus hydraulischen Zylindern
und einem Hebelsystem und die Steuerorgane besitzen zwei verschieden lange Begrenzungselemente,
die wahlweise in die Bewegungsbahn des Hebelsy3tems einlegbar 3ind und dessen Bewegungen in den Bndstellungen
die beiden Arbeitsstellungen begrenzen. Dabei hat da3 eine Begrenzungselement eine solche
Länge und Lage, daß es die betreffende V/alze in der äußeren Lage hält, in welcher nur die längeren
Perforationsstifte zur lYirkung kommen, während in der anderen Lage das kürzere Begrenzungselement dafür
Sorge trägt, daß beide Walzen näher zusammenliegen und auch die kürzeren Perforationsstifte die Matrizenfolie
durchstoßen. Durch einfaches Verstellen des Hebelsystems und Betätigung des hydraulischen Zylinders
können also die beiden Walzenlagen bestimmt werden, welche für zwei verschiedene Perforationsmuster bestimmt sind.
Zur Herstellung von normalen Briefmarken und größeren Sondermarken besteht beispielsweise die Möglichkeit,
daß die Gruppe der längeren Per/forationsstifte
in parallelen Reihen quer und längs der Achse auf
dem Mantel der Patriaenwalz· und die kürzeren Perf o-909887/0196
rationsstifte reihenweise in der einen oder der
anderen Richtung zwischen den Heinen der längeren
Perforationsstifte angeordnet sind.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung
anhand eines Ausführungsbeispieles dargestellt, -■ und zwar zeigt - ■ -
Figur 1 eine seitliche Ansicht einer Perforationsvorrichtung mit teilweise aufgebrochener
Seitenwand, ■■■--..
Figur 2' den Segenstand der Figur 1 in einer Stirn—
■ ■ ■ ansicht mit teilweise aufgeschnittenen.Walzen,
Figur 3 den Gegenstand der: Figur 2 nach Linie 3-3»
Figur 4 den Gegenstand der Figur-2 in einem Schnitt'-naeh
Linie 4-4» ■ · -■■" '
Figur 5 eine Teildraufsieht auf die;Mätrizenwalze,
Figur 6 eine Teildraufsicht auf die Patrizenwalae,
Figur 7 den Gegenstand der Figur 5 in vergrößertem
LIaSstat»· in- einem- Sclinitt":. nach5. Linie Ί~Ί,.
Figur 6 und 9 den Gegenstand der Figur 7 jedoch in
' . anderen Arbeitsstellungen, : · - .. ,
Figur lo- ein Perforationsmüster, welches in der
' Arbeitsstellung·gemäß Figur 7 erhalten wird,
und
Figur 11 ein Perforationsmuster,: welches in^
Figur 11 ein Perforationsmuster,: welches in^
Arbeitsstellung gemäß Figur 8 erhalten wird.
In den Figuren!' und 2 -sind, von der dr.ehbaren-Per-:■
f orationsvorrichtüng ao iiur d^e^Teile· dargesteut, ·■.,-welöhe
^ain Verständnis der- vörlaß^eMden.Erfindung ^
909887/01 9G "i: ;·..:. ■,<
ϊ ;;
Die drehbare Perforationsvorrichtung Io ist zur Per/foration einer Bahn W bestimmt, die von einer
in der Zeichnung nicht dargestellten Druckpresse zugeführt wird, welche die Bahn mit einer größeren
Anzahl geometrischer Muster bedruckt hat, wie es bei Briefmarken und kommerziellen Gebührenmarken
o. dgl. der Fall ist.
Die Per/forationsvorrichtung Io besitzt seitliche
Rahmenteile 11 und 12, zwischen denen zusammenwirkende Patrizen- und Matrizenwalzen 13 und 14
drehbar befestigt sind. Die bedruckte Bahn W tritt zwischen den seitlichen Rahmenteilen 11 und 12 auf
der Rückseite der Perforationsvorrichtung Io ein, und führt um eine Führungsrolle 15, wo die Bahn von einem
f'otoelektrischen Kopf (in der Zeichnung nicht dargestellt) abgetastet werden kann, der ein Kontrollsystem
darstellt, wie es beispielsweise in der US-Patentschrift 3 o97 844 beschrieben ist und durch
welches die bedruckte Bahn in einer genauen Raststellung hinsichtlich der Perforationsstifte gehalten
wird, die auf der Patrizenwalze 13 angeordnet sind. Die Bahn W führt von der Führungsrolle 15 nach
oben zwischen die Rollen 16 einer seitlichen Spannungsvorrichtung 17, welche entsprechend der US-Patentschrift
3 147898 ausgeführt sein kann und durch
welche die Bahn seitlich geglättet und gespannt wird, ehe sie um die Matrizenwalze 14 geführt wird*
Die Bahn befindet sich in einem nicht gleitenden
Eingriff mit der Mantelfläche der Matrizenwalze 14» 909887/0196
156H9T
Hierfür ist eine mit Gummi bedeckte Rolle 18
vorgesehen, die in Hebelarmen 19 ._-lagert, welche von einer Welle 2o hervorstehen, die an ihren
Enden in den seitlichen Rahmenteilen 11 und 12
gelagert ist. Die freien Enden der Hebelarme 19
sind drehbar bei 21 mit Zylinderkolben 22 verbunden, die zu einem hydraulischen Zylinder 23
gehören, der von Stützen 24 getragen wird, die zwischen den seitlichen Rahmenteilen verlaufen·
Verstellbare Schrauben 25 führen durch einen Träger 26 über dfe.u Hebelarme 19 und ermöglichen eine verstellbare
Begrenzung der vertikalen hin- und hergehenden Bewegungen der Hebelarme 19, wenn Druckluft
oder eine Druokflissigkeit auf die Zylinder 23 einwirkt,
um den Andruck der RAe η 18 gegen den
Hantel der Matrizenwalze 14 zu verstellen.
Die Bahn W führt von der Rolle 18 nach unten unter
eine Führungsrolle 27 (Figur 1) und wird weiter nach
rückwärts zu einer nächsten Arbeitseinheit abgeführt, beispielsweise eine Vorrichtung, welohe die kontinuierliche
Bahn in einzelne Abschnitte schneidet.
Sie drehbare Perforationsvorrichtung Io wird vorzugsweise
synchron entweder mit den vor oder hinter derselben befindlichen Arbeitseinheiten über eine
vertikale Antriebswelle 28 angetrieben, die eine Spindel 29 besitzt, welohe mit einem Ritzel 3o zusammenwirkt,
das auf einem Bade einer in den seitlichen
Rahmenteilen 11 und 12 gelagerten Querwelle 909887/0196
- Io -
"befestigt ist. Das dem Ritzel 3o gegenüberliegende
Ende der Welle 31 trägt ein Zahnrad 32, welches in ein
an der Matrizenwalze 14 angeordnetes Zahnrad 33 eingreift und bei der Drehung mit einem Zahnrad
34 zusammenwirkt, welches der Patrizenwalze 13 zugeordnet ist (Figur 2). Das Zahnrad 34 i3t von
einer solchen Ausführung, daß es jedes Spiel zwischen den Zahnrädern 33 und 34 aufnimmt, beispielsweise
wie es in der US-Patentschrift 2 911 847 beschrieben ist, um die Walzen 13 und 14 in einer genauen
Winkelung oder Haststellung bei einer Änderung de3 Abstandes zwischen den Walzenachsen oder einer
Änderung der Konturen der Zahnradzähne infolge Abnutzung zu halten.
Die Patrizenwalze 13 umfaßt ein zylindrisches Gehäuse 35 und Stirnplatten 36, die an den einander
gegenüberliegenden Endea. des Gehäuses 35 aufgeschraubt
oder anderswie befestigt sind und welche axiale Wellen 37 tragen, die nach außen hervorstehen. Diese MJ.en 37 sind in Lagern 38 drehbar
gelagert, welche durch exzentrische Lagerelemente 39 getragen werden, die in den seitlichen Bahmenteilen
11 und 12 laufen. Wie Figur 3 zeigt, hat
jedes exzentrische Lagerelement 39 einen Arm 4o,
der radial vorsteht und bei 41 gelenkig mit einem
Ende eines Hebels 42 verbunden ist, dessen sauleras
Ende drehbar bei 43 an einem Arm 44 angeschlossen ist,
welcher an einer Querwelle 45 lagert, die allenfalls
909887/0196
in den seitlichen Rahmenteilen 11 und 12 drehbar
gelagert ist. Die Welle 45 ist mittels der daran befestigten Arme 46 drehbar, die neben den seitlichen
Hahmenteilen liegen und die drehbar bei 47
an je eine Gabel 48 angeschlossen sind, die von
den Kolbenstangen 49 eines hydraulischen Zylinders 5ο
getragen werden (Figuren 2 und 3). Die hydraulischen
Zylinder 5o werden von Trägern 51 gehalten, die an den gegenüberliegenden Seiten des Rahmens befestigt
sind. Wenn DRuckluft oder eine andere Druckflüssigkeit auf den Zylinder 5o einwirkt, wird die Kolbenstange 49 entweder eingezogen oder ausgedrückt,
so daß sich die Welle 45 dreht und über das Hebelsysteitt
zwischen Welle 45 und den exzentrischen iagerelementen 39 die letzteren gedreht werden und
die Patrizenwalze 13 relativ zur Matrizenwalze 14 verlagert
wird, wodurch der Abstand zwischen den Achsen der Walzen zu- oder abnimmt.
Wie insbesondere, den Figuren 4 und 6 zu entnehmen ist,
besitzt die Patrizenwalze 13 weiterhin längliche,
im Querschnitt gewölbte Stifthalteplatten 52, die
auf der üMfangsf lache des Gehäuses 35 aufliegen.
Die Platten 52 liegen axial zum Zylinder 13 und
können beispielsweise eine etwa der halben Walzenlänge
entsprechende länge haben, so daß zwei Platten 52 nebeneinanderliegend auf der Oberfläche
des Gehäuses angeordnet sind, wie es Figur 6 zeigt.. Die Breite jeder Platte 52 entspricht einem Bruch-Bau
90988770198 ,
156H91
teil des Umfanges des Gehäuses 35, so daß mehrere
Platten 52 Kante an Kante um das Gehäuse lcrum angeordnet werden können. Jede Platte 52 ist mittels
Bolzen 53 abnehmbar auf dem Gehäuse 35 mit befestigt und ist mittels Paßstifte 55 auf dem Gehäuse genau
in Stellung gehalten (Figur 4).
Die Platten 52 sind mit Bohrungen 55 (Pigu.'r?)
versehen, die entsprechend dem zu bildenden Perforationsmuster angeordnet sind und der enge
Bereich jeder Bohrung 55 ist bis 56 unter Erweiterung
gegengebohrt.
Die Bohrungen 55 jeder Platte 52 nehmen Perforationsstifte
auf, welche erfindungsgemäß aus Gruppen relativ langer Perforationsstifte 57a und 57b
und Gruppen relativ kürzerer Perforationsstifte 57c bestehen (Figuren 4 und 6 bis 9)· Jeder
Perforationsstift hat an seinem inneren Ende einen Kopf 58, welcher in der erweiterten GegenbHhrung
gehalten ist. So ragen, wenn aUe Platten 52 auf dem Gehäuse 35 angeordnet sind, Perforationsstifte 57a
57b und 57c durch die betreffenden Bohrungen 55 radial nach außen und werden mittels ihrer Köpfe
^J in Stellung gehalten, wobei sie sich mit ihrer
Kopffläche ander Mantelfläche des Gehäuses 35
~-3 abstützen· Wie den Figuren 6 bis 9 zu entnehmen
ist, sind die längeren Perforationsstifte 57a und σ>
57b in jeder Platte 52 derart gehalten, daß diese
weiter über die äußere Plattenfläohe hervorstehen als die kürzeren Perforationsstifte 57c.
156U91
Beim Gebrauch, der Perforationsvorrichtung zur Perforation von Briefmarken oder kommerziellen
Gebührenmarken in zwei verschiedenen Größen, beispielsweise eine kleinere, normale BriefmaJ^pengröße
und eine größere Gedächtnismarke, sind die längeren Perforationsstifte 57a und 57b in
einem bestimmten Abstand gruppen- bzw. reihenweise um den Mantel der Patrizenwalze B und in einem
bestimmten Abstand reihenweise quer hierzu, d.h. axial am Mantel angeordnet. Die relativ kürzeren
Perforationsstifte 57c sind in parallelen Reihen zwischen den Reihen der längeren Perforationsstifte 57b angeordnet. Der Abstand der Reihen der
Perforationsstifte 57a -und 57b und 57c ist so, daß,
wenn alle Perforationsstifte auf die Bahn W einwirken, die erzielte Perforationsmusterung 59a» 59b
und 59c (Figur Io) in der Papierbahn W o. dgl. einer normalen Briefmarkengröße entspricht} wenn
jedoch nur die längeren Stifte 57a und 57b perforierend
auf die Bahn W einwirken, entspricht die Perforationsmusterung 59*a und 59»b (Figur 11)
der Größe von Gedächtnismarken o.dgl. Die Breite
jeder Platte 52 ist vorzugsweise in Richtung der Bahn W derart bemessen, daß eine größere Anzahl
Standardbriefmarken perforiert wird· Wie in Figur 6 gezeigt ist, sind die axial gerichteten
Reihen der Perforationsstifte 57b und 57c auf jeder Platte 52 zur Perforation ein oder mehrerer
ungeteilter Standardbriefmarken, beispielsweise drei
ungeteilter Standardbriefmarken , und einer halben 909887/0196
Standardbriefmake an jeder Längskante der Platte
angeordnet. Die um die Mantelfläche verlaufenden Reihen der Perforationsstifte 57a, die zur inneren
Kante der Platte 52 hin liegen, sind soweit zurück-
yeine gesetzt, daß beide benachbarten. Platten'halbe
Standardbriefmarkenbreite erfassen. So können trotz der Zuordnung der Perforations3tifte zu verschiedenen
einzeln am Gehäuse 35 zu befestigenden Platten 52 Perforationsmuster entstehen, die auch im Bereich
der Plattenkanten nicht unterbrochen sind.
Die Matrizenwalze 14 besitzt Perforationslöcher (Figuren 4, 5 und 8), die beim Iferehen. der Walzen
13, 14 alle Perforationsstifte 57a, 57b und 57c aufnehmen.
Durch die radiale Anordnung der Patrizenwalze 13 zum Zylinder 1# in der in Figur 7 gezeigten
Stellung greifen beim Abwälzen alle Perforationsstifte
57a, 57b und 57c in die korrespondierenden Perforationslöcher 6ο der Matrizenwalze 14 ein,
wobei beim Durchlaufen einer Papierbahn W ein Perforationsmuster, beispielsweise für Standardbriefmarken
entsteht, wie es Figur Io zeigt. Wi*rd die Patrizenwalze 13 jedoch, radial vom der
Matrizenwalze 14 in der vorbeschriehenen Art abgehoben,
so daß eine relative Ia-ge entfc1: Ht, wie
sie in Figur 8 dargestellt ist, wobei nur die längeren Perforationsstifte 57a und 57b in due^korrespon-
dierenden Perforationslöcher 6o zur Wirkung kommen,
909887/0196 BAD ORiGlNAL
entsteht ein abweichendes Perforatiasmuster, beispielsweise
für größere Sonderbriefmarken, wie es Figur 11 zeigt.
Obwohl die Perforationsmusterung in der Bahn beim Ausführungsbeispiel den Figuren Io und 11
entspricht, ist es naheliegend, die Lochmusterungen durcli andere Anordnungen der größeren und kürzeren
Perforationsstifte auf der Patrizenwalze zu variieren.
Um die beiden Lagen der Walzen 13 und 14 für eine wahlweise Bildung der einen oder anderen Lochmusterung
festzulegen, hat die Perforatlösevorrichtung
Io eine Steuerwelle 61 (Vgl. Figuren 2 und 3), die etwas hervorstehend an den seitlichen
Rahiaenteilen 11 und 12 befestigt ist, so daß ihre
Enden unter den Gabeln 4δ verlaufen, die an den unteren Enden der Kolbenstangen 49 angeordnet sind.
An den beiden Wellenenden befinden sich je zwei radial abstehende, rechtwinklig zueinander angeordnete
Begrenzungselemente 62, 63 von abweichender radialer Abmessung, die wahlweise in die abwärts
gerichtete Bewegungsbahn der benachbarten Gabeln 48 beim Drehen der Welle 61 eingerückt werden können.
Ein Ende der Steuerwelle 61 besitzt einen Kurbelarm 64, durch den sie manuell gedreht werden kann, wobei
die Kurbel 64 einen federbeaufschlagten Arretierst iit 65 trägt (vgl. Figur 2), welcher lösbar in
eines der beiden Locher 66a uä 66b eingreift (vgl.
Figur 3), die an der benachbarten Seite des Träger-
909887/0196 b^D öh«ü^AL
rahmens 12 vorgesehen sind. Greift der Arretierstift
65 in das Loch 66a ein (Figur 3), liegen die Begrenzungselemente 62 unter den Gabeln 48
und begrenzen bei Befestigung der hydraulischen Zylinder 5o die Abwärtsbewegung und bestimmen
die Arbeitslage der Walzen 13, 14 entsprechend Figur 7, wobei alle Perforationsstifte in die
Perforationslöcher eingreifen. Das Loch 66b hingegen ist so angeordneti daß sich die Begrenzungselemente 63 nach entsprechender Drehung der Steuerwelle
61 in die Bewegungsbahn der Gabeln 48 legen und die Arbeitsstellung der Walzen 13, 14 entsprechend
Figur 8 begrenzen, wobei nur die längeren Perforationsstifte in die Formlöcher eingreifen und
die kürzeren Stifte über der Fläche der Matrizenwalze 14 bleiben, so daß die hindurch geführte
Bahn W nicht von den kürzeren Stiften beaufschlagt werden kann.
So bestimmt die Steuerwelle 61 in der in Figur 3 dargestellten Lage die Arbeitsstellung der
Walzen 13 und 14 für die Perforation der kleineren Standardbriefmarken und beim Drehen in die Lage,
wo das Begrenzungselement 63 nach oben gerichtet ist, die Arbeitsstellung für die Perforation
von größeren Sonderbriefmarken. Dieser Wechsel für die Perforationsbemusterung kann sehr schnell ausgeführt werden, ohne daß ein Austausch von Perforationsstiften oder der Perforationswalze erforderlich ist. 909887/0196
156H9T
Um ein Pesthängen der Bahn W an einem der Perforationsstifte
beim Zurückziehen aus ihren Perforationslächern zu verhindern, sind zusammendrückbare
Kunststoffkissen 67 (Figuren 4 und 6) aus Gummi o. dgl. auf die äußeren flächen der
Platten 52 zwischen den Reihen der Perforationsstifte 57a, 57b und 57c aufgeklebt. Diese Kissen
67 sind vorzugsweise in einer schachbrettartigen Aufteilung angeordnet, wie es in Figur 6 dargestellt
ist, so daß eine geringe Anzahl erforderlich iat, um diese entlang der Stiftreihen anzubringen.
Die Dicke der Kunststoffkissen 67 ist etwas größer als der Abstand zwischen des äußeren Flächen der
Platten 52 und der Umfangsfläche der Matrizenwalze 14 in allen Arbeitsstellungen entsprechend den
Figuren 7 un d 8. So wird in beiden Arbeitsstellungen jedes Kissen 67 beim Durchlaufen durch Einwirkung
der Hatrizenwr' ^e 14 zusammengedrückt, und bein
Ablaufen dehnt es sich wieder auf die ursprüngliche Dicke aus und drückt die Bahn von den benachbarten
Perforationsstiften·
Wie in Figur 2 dargestellt ist, hat die Matrizenwalz· 14 vorzugsweise den gleichen wirksamen Außendur
chme as er wie die Patrizenwalze 13 und umfaßt
ebenso einen Körper, der aus einem zylindrischen Gehäuse 68 und Stirnplatten 69 besteht, die an den
Enden des Gehäuses angeordnet sind und axiale Wellenstümpfe
7o haben, die nach außen hervorstehen und drehbar in Lagern gehalten werden, die in den seitlichen
Rahmenteil«! 11 und 12 angeordnet sind. Die
Matrizenwalze 14 besitzt weiterhin einen riantelträger
71, der in entsprechende Segmente oder Abschnitte unterteilt iat, die im Querschnitt gebogen
sind und gegen die Außenfläche des Gehäuses 68 anliegen (Figuren 4 und 7 bis 9). Biese Abschnitte
des Mantelträgers 71 können Abmessungen haben, welche denen der die Perforationsstifte
tragenden Platten 52 entsprechen und sind einzeln auf dem Gehäuse 68 mittels Bolzen 72 und
Paßstifte 73 angeordnet (Figur 4).
Erfindungsgemäß hfct der Mantelträger 71 radiale
Bohrungen 74, die in Übereinstimmung mit den Perforationsstiften 57a, 57b und 57c bei der
Drehung der Walzen 13 und 14 angeordnet sind. Biese Bohrungen 74 haben vorzugsweise einen größeren
Durchmesser als die Perforationsstifte, so daß sie die letzteren leicht aufnehmen, wenn die Stifte in
die Löcher 6o eindringen, sobald diese eine feste Folie 75 durchgestoßen haben, die auf der äußeren
Fläche eines jeden Trägerabschnittes angeordnet ist. Die Folie 75 kann beispielsweise aus einem dünnen
rostfreien oder blau getemperten Federstahl bestehen, welcher durch Verkleben, Verlöten o. dgl.
wenigstens im Bereich der Bohrungen 74 abnehmbar auf der Außenfläche einer jeden Trägereinheit angeordnet
ist. Die Folie 75 kann auf Jedes Träg»rabsohnitt
im wesentlichen die gleichen Abmessungen haben, so daß sie bei aufmontierten Trägerteilen
eine gleichmäßige Mantelfläche der Matrizenwolse
14 bilden. 909887/0196
Zunächst ist die Folie 75 auf jedem Abschnitt 71 unperforiert an den Stellen der Bohrungen
74, wie es in Figur 9 dargestellt ist. Sie wird von den Paforationsstiften 57a, 57b und 57c,
welche vorzugsweise gehärtete Köpfe für diesen Zweck haben, durchstoßen.
Erfindungsgemäß haben die Trägerabschnitte
Folien 75, die im Bereich der Bohrungen 74 unperforiert sind. Diese Trägerabschnitte sind
an der Matrizenwalze 14 befestigt. Die Patrizenwalae 13 wird in die Arbeitsstellung gemäß Figur
7 gebracht, so daß beim Drehen der Walzen 13 und 14 alle Perforationsstifte 57a, 57b und 57c eindringen
und die Folie 75 durchstoßen und Perforationslocher
6o bilden, die mit den Perforationsstiften genau übereinstimmen. Da die Perforationslöcher in die Folie 75.nicht vorgeformt sind,
sondern vielmehr von den Perforationsstiften nach dem Befestigen der Trägerabschnitte auf dem Körper
der Matrisenwalze 14 gebildet werden, besteht keine
Notwendigkeit, eine genaue oder ausgleichende
Justierung der Trägerabschnitte bei ihrer Befestigung auf der Walze vorzunehmen. Die übergroßen
Bohrungen 74 gewährleisten, daß die Perforationsstifte die Folien 75 durchstoßen und in diese
ohne Nachteil eindringen, sogar dann, wenn eine ausgleichende Justierung der Trägerabschnitte fehlt.
9 0 9 8 8 7/0196 bad original
- 2ο -
156Η91
Weiterhin ermöglichen die vergrößerten Bohrungen 74, daß das aus der Folie 75 durch die Perforationsstifte ausgestoßene Metall frei durch diese hindurch
in die unterschnittenen, peripheren Teile der Fenster 77 eines jeden Trägerabschnittes 71
gelangen (Figur 4). Wenn die Folien 75 mit jedem Trägerabschnitt 71 übereinstimmen, ist diese weiterhin
mit Fenstern 78 (Figur 5) versehen, welche mit den Fenstern 77 der Trägerabschnitte übereinstimmen.
Weil die Fenster 77 und 78 entlang dem Boden des Zylinders 14 verlaufen, fällt das aus der Folie
75 ausgestoßene Metall durch die Fen-ster und wird hierdurch aus der Matrizenwalze 14 entfernt.
Nachdem die Perforationslöcher 16 in die Folie 75 durch die Perforationsstifte eingeformt sind,
ist die Vorrichtung Io fertig, eine Bahn W zu perforieren. Die Bahn wird zuerst um die Matrizenwalze
14 gelegt, wobei sich die Walzen in der Lage nach Figur 9 befinden. Dann werden die
hydraulischen Zylinder 23 beaufschlagt, so daß die Rolle 18 die Bahn W gegen die Mantelfläche der
Matrizenwalze preßt und diese darauf nicht gleitet. Schließlich wird während des Laufes der Vorrichtung
ο Io die Steuerwelle 61 auf das gewünschte Perforations-
^J muster eingestellt, der Zylinder 5o beaufschlagt
>^ und die Matrizenwalze 14 in die entsprechende
-» Arbeitsstellung gebracht, in der entweder alle
·" Perforationsstifte oder nur die längeren Perforationsstifte mit den Perforationslöchern zusammenwirken
um das gewünschte Muster in die Bahn zu perforieren,.
Bie aus der Bahn ausgestoßenen Teilchen fallen durch die Bohrungen 74 in die unteren Fenster
77 der Trägerabschnitte.
Um das Entfernen dieser Teilchen aus den Penstern 77 am Boden des Zylinders 14 zu erleichtern,
liegen einige parallele Rohre 79 (Figur 1) axial unter der Matrizenwalze 14 und haben Ausnehmungen
oder nach oben offene Rohrstutzen, durch welche ein Luftstrom auf die Perforationslöcher 6o,
Bohrungen 74 und Fenster 77 und 78 gelenkt wird, um
die darin angesammelten Teilchen zu entfernen. Die Rohre 79 werden von den Seitenwänden einer Kammer
8o getragen, welche am Kopf eine Öffnung hat, die den unteren Mantelteil der Matrizenwalze 14 unterfaßt.
Die Rohre 79 sind mit einem Verteiler 81 versehen, von dem eine Abzweigung 82 zu einem
Drucklufterzeuger führt. Das Innere der Kammer 8o ist an ein Absaugsystem bei 83 (Figur 2) angeschlossen,
so daß die von der Luft abgeblasenen Teilchen in die Kammer 8o gesaugt werden.
Die fertig perforierte Bahn W läuft über die rückwärtige
Wand der Kammer 8o zwischen den Bollen 18 und 27, welche mit Schlitzen (in der Zeichnung
nicht dargestellt) versehen ist, durch welche das Absaugsystem auf die perforierte Bahn wirken kann,
um irgendwelche verstreutet* feilohen, welche auf
der Bahn anhaften, zu entfernen. 909887/0196
- 22 -
156U91
Wenn Perforationsstifte abgenutzt oder beschädigt Xind, wird die betreffende Platte 52, welche diese
Stifte trägt, vom Zylinder 13 abgenommen und die beschädigten oder abgenutzten Stifte werden ersetzt.
Wenn jede Platte 52 wieder auf dem Gehäuse 35 der Patrizenwalze 13 an der vorgesehenen Stelle
mittels der Paßstifte 54 befestigt ist, stimmen die ersetzten Perforationsstifte genau mit den betreffenden
Perforationslöchern 6o des Matrizenzylinders überein. Wenn eines der Perforationslocher
bo abgenutzt ist, wird der betreffende Trägerabschnitt von der Matrizenwalze 14 entfernt und durch
einen anderen Abschnitt 71 ersetzt, welcher eine unperforierte Folie besitzt. Die vorstehend beschriebene
Verfahrensweise zur Formung der Perforationslöcher 7o wird dann wiederholt, wobei
diese in die Folie eingearbeitet werden und genau mit den zugehörigen Perforationsstiften, von denen
sie gebildet werden, übereinstimmen. Vom Träger-
/14 abschnitt, der von der Matrizenwalze'a-bgenommen
ist, kann die beschädigte Folie 75 abgezogen und durch eine neue Folie ersetzt werden, welche an den
betreffenden Bohrungsstellen 74 unperforiert ist·
So kann jeder entfernte Trägerabschnitt der
co
oo zu entfernenden Abschnittes wieder verwendet werden.
Die vorbeschriebene Anordnung und Verfahrensweise, durch welche die Perforationslöcher 6o In der
Matrizenwalze 14 in genauer Obere ins timmung mit
156U91
den Perforationsstiften der Patrizenwalze 13 hergestellt werden, ist insbesondere in dem Fall
vorteilhaft, wo eine wahlweise Perforation verschiedener Perforationsmuster in der Bahn vorgesehen
ist. In einer solchen Perforationsvorrichtung müssen die längeren Stifte 57a und 57b
entsprechend tiefer in die betreffenden Löcher eindringen, wenn die Walzen 13 und 14 in einer
der Figur 7. entsprechenden Arbeitsstellung sind, damit alle Perforationsstifte mit den Perforationslöchern zusammenwirken. Da die Folie 75 dünn
■und die Bohrungen 74 des Matrizenträgers gfößer
als die Stifte sind, können die längeren Stifte 57a und 57b schräg in die Bohrungen 74 eindringen,
weil die Perforationsstifte mit einem relativ größeren Brehwinkel der Walze 13 bewegt
werden.
Jedoch kann die beschriebene Anordnung und Ve-r—
fahrensweise, durch welche die Perforationslöcher
6o in der Matrizenwalze in genauer Übereinstimmung mit den Perforationsstiften der Patrizenwalze
gebracht werden, auch für jede andere drehendeji Perforations vorrichtung verwendet werden, beispielsweise
für solche, die nur eine Perforationsreihe in der Bahn bilden sollen. In allen Fällen
erlaubt das gpiaue Zusammenspiel der Perforationslöcher mit den Perforationsstiften einen ruhigen
Arbeitslauf sowie ein tiefes Eindringen der Stifte 909887/0196
156H91
durch die Perforationslöcher für eine bestmögliche Perforation und außerdem eine Verringerung
der Abnutzung der Stifte und Matrizenteile· Weiterhin ist der leichte Austausch abgenutzter oder beschädigter Perforationsstifte
oder Matrizenteile vorteilhaft, wodurch die Kosten gesenkt werden und die Demontage- und Montagezeit verringert wird.
909887/0196
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Perforation von Bahnen oder Bogen aus Papier, Gewebe o. dgl·, bestehend aus
einer mit Perforationsstiften versehenen Patrizenwalze und einer mit entsprechenden Löchern versehenen
Matrizenwalze, welche um parallele Achsen drehen, wobei die Perforat/ionsstifte in die
Löcher der anderen Walze eindringen und die zwischen den Walzen durchlaufende Bahn durchstoßen, dadurch
gekennzeichnet, daß entsprechend zwei Perforationsmustern gruppenweise längere und kürzere Perforationsstifte (57a, 57b bzw. 57c) vorgesehen sind und
der Achsabstand der Patrizen- und Matrizenwalzen (13, 14) in zwei Lagen derart verstellbar ist,
daß in der einen Lage alle Perforationsstifte
(57a, 57b, 57c) und in der anderen Lage nur die längeren Perforationsstifte (57a, 57b) in die Löcher
der Matrizenwalze eingreifen.
2. Vorriohtung nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet,
daß die Matrizenwalze (14) mit einem Manteltrager (71) versehen ist, der die Perforationsstifte aufnehmende radiale Bohrungen (74) besitzt,
welche von einer festen Folie überdeckt werden, die beim Drehen der Walzen von den
Ptrforationsatiften durchstoßen wird.
909887/0196
156U91
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (74) einen
größeren Durchmesser als die Perforationsstifte (57a bis 57c) haben.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche der Matrizenwalze
(14) aus einer dünnen Metallfolie (75) besteht, die von dem Mantelträger (71) unterstützt
wird und durch welche beim Drehen der Walzen die Perforationsstifte (57a bis 57c) hydraulisch
in die Bohrungen (74) stoßen.
5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantelträger (71) "'''■>
und die Metallfolie (75) aus zusammenpassenden Abschnitten besteht, welche lösbar auf der
Matrizenwalze (14) befestigt sind.
6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Abschnitt der Metallfolie
(75) abnehmbar auf dem zugehörigen Mantelträger (71) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bia 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Patrizen- oder Matrizenwalze
(13 oder 14) in exzentrischen lagerelement«!!
(39) ruht, die durch Dreh- und Steuerorgane wahlweise in die zwei Stellungen verstellbar sind,
welche die beiden Arbeitslagen der Walze bestimmen. 909887/0196
8. Vorrichtung nach. Ansprüchen 1 bis 7» dadurch.
gekennzeichnet, daß die Brehorgane für die exzentrischen Lagerelemente (39) aus hydraulischen
Zylindern (5o) und einem Hebelsystem bestehen und die Steuerorgane zwei verschieden
lange Begrenzungselemente (62, 63) besitzen, die wahlweise in die Bewegungsbahn des Hebelsystems
einlegbar sind und dessen Bewegungen in den Endstellungen für die beiden Arbeitsstellungen
begrenzen.
9. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppe der längeren
Perforationsstifte (57a bzw. 57b) in parallelen Reihen quer und längs der Achse auf dem Mantel
der Patrizenwalze (13) und die kürzeren Perforationsstifte (57c) reihenweise in der einen oder anderen
Richtung zwischen den Reihen der längeren Perforationsstifte (57a oder 57b) angeordnet sind.
909887/0196
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US55437666 US3407691A (en) | 1966-06-01 | 1966-06-01 | Rotary perforating device |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1561491A1 true DE1561491A1 (de) | 1970-02-12 |
Family
ID=24213094
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671561491 Pending DE1561491A1 (de) | 1966-06-01 | 1967-04-29 | Vorrichtung zur Perforation von Papier-Gewebebahnen od.dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1561491A1 (de) |
| GB (1) | GB1128725A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2553311A1 (de) * | 1975-11-27 | 1977-06-08 | Koenig & Bauer Ag | Vorrichtung zum antrieb einer rotativen perforiervorrichtung fuer bahn- oder bogenfoermiges material |
| DE2811109A1 (de) * | 1977-03-18 | 1978-09-28 | Waertsilae Oy Ab | Verfahren zur kantenperforation von bildelementdrucken, z.b. briefmarken |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ES2065802B1 (es) * | 1992-02-12 | 1998-02-16 | Imer S A | Grupo de punzonado en maquinas rotativas para la produccion de material laminar continuo. |
| GB2341817A (en) * | 1998-09-21 | 2000-03-29 | Bpb Plc | Punch roller and punch elements |
| DE10309953A1 (de) * | 2003-03-07 | 2004-09-16 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Werkzeugwalze zur Erzeugung von unterschiedlichen Lochbildern in blattförmigen Bedruckstoffen |
-
1967
- 1967-04-29 DE DE19671561491 patent/DE1561491A1/de active Pending
- 1967-06-01 GB GB2528767A patent/GB1128725A/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2553311A1 (de) * | 1975-11-27 | 1977-06-08 | Koenig & Bauer Ag | Vorrichtung zum antrieb einer rotativen perforiervorrichtung fuer bahn- oder bogenfoermiges material |
| DE2811109A1 (de) * | 1977-03-18 | 1978-09-28 | Waertsilae Oy Ab | Verfahren zur kantenperforation von bildelementdrucken, z.b. briefmarken |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1128725A (en) | 1968-10-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2718299A1 (de) | Rotations-druckmaschine | |
| DE2155496A1 (de) | Vorrichtung zum Einstellen der Andruckfläche und zum Abwerfen für die Farbwalzen bei Druckerpressen | |
| DE2224970A1 (de) | Vorrichtung zum bewegen einer bahn in einer rotationsdruckmaschine zum drucken wechselnder formate | |
| DE3507929A1 (de) | Messerzylinder zum bearbeiten von bahnfoermigem gut | |
| CH674337A5 (de) | ||
| EP0065179A2 (de) | Vorrichtung zum Einstanzen eines Loches in eine Papierbahn | |
| DE2029863A1 (de) | Perforierwerk zum gleichzeitigen Langs und Querperforieren von Bogen oder Bahnen | |
| DE1561491A1 (de) | Vorrichtung zur Perforation von Papier-Gewebebahnen od.dgl. | |
| DE2723432C3 (de) | Tischanschlag für eine Stanzmaschine | |
| DE2656615C3 (de) | Vorrichtung zum Prägestempeln von Stahlflaschen | |
| DE2365668C3 (de) | Vorrichtung zur Verarbeitung bahnförmigen Materials mit einem Rotationsdruckwerk | |
| DE69927393T2 (de) | Stanzstempeleinheit | |
| DE59928C (de) | Neuerungen an Rotationsdruckmaschinen | |
| DE1107248B (de) | Rakel fuer eine Sieb- oder Schablonendruckmaschine | |
| DE2062982A1 (de) | Papierlochmaschine | |
| CH610817A5 (en) | Combined printing and punching machine and use thereof | |
| DE19350C (de) | Maschine zum zweiseitigen Bedrucken, Bronziren, Einbringen einer Metallöse und Schneiden von Billets, Etiqueits etc | |
| DE16997C (de) | Rotations-Druckmaschine mit einem Druck- und mehreren Satzcylindern | |
| DE55195C (de) | Maschine zum Bedrucken, Perforiren und Prägen von Papier u. dergl | |
| DE654953C (de) | Buerodruckmaschine | |
| DE50542C (de) | Neuerungen an Buchdruckpressen | |
| DE528309C (de) | Maschine zur Herstellung von ein- oder mehrfarbig bedruckten Pappschachtelzuschnitten | |
| DE465631C (de) | Vorrichtung zum Befestigen von Druckstoecken auf dem Formzylinder von Rotationsdruckmaschinen | |
| DE119552C (de) | ||
| DE3131392A1 (de) | "vorrichtung zum winkelsynchronen drehen wenigstens zweier koerper, insbesondere fuer teile von druckmaschinen od.dgl." |