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DE1560615C - Vorrichtung zum Überfuhren eines mit tels Changierung aufzuwickelnden Fadens von einer rotierenden Vollspule auf eine rotie rende Leerspule - Google Patents

Vorrichtung zum Überfuhren eines mit tels Changierung aufzuwickelnden Fadens von einer rotierenden Vollspule auf eine rotie rende Leerspule

Info

Publication number
DE1560615C
DE1560615C DE1560615C DE 1560615 C DE1560615 C DE 1560615C DE 1560615 C DE1560615 C DE 1560615C
Authority
DE
Germany
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thread
bobbin
empty
yarn
gripper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Shingo Ando Akio Higashi moto Akemi Hasegawa Katsumi Ohtsu Shiga Hagihara (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toray Industries Inc
Original Assignee
Toray Industries Inc
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Über- Ferner sind auch Vorrichtungen zum Überführen
führen eines mittels Changierung aufzuwickelnden eines stetig aufzuwickelnden Fadens von einer rotie-
Fadens von einer rotierenden Vollspule auf eine renden voll bewickelten Spule auf eine rotierende
rotierende Leerspule, deren jede an einem Ende mit Leerspule bekannt, bei denen die Erfassung des
einem Schlitz versehen ist. Der Schlitz kann sich 5 Fadens durch Abreißen eines Fadenabschnittes zwi-
auch am Spulendorn befinden. sehen der Leerspule und einer mit geringerer Dreh-
Es sind bereits Vorrichtungen der erwähnten Art zahl umlaufenden voll bewickelten Spule erfolgt, bekannt, welche zwei miteinander gekoppelte, senk- Sowohl die zu bewickelnde bzw. voll bewickelte recht zur Laufrichtung des Fadens periodisch aus- Spule als auch die Leerspule befinden sich gleichgelenkte Fadenführer umfassen, die durch einen ge- ίο zeitig in Anlage an einer Triebwalze, über welche bogenen Gleitbügel miteinander verbunden sind. Die auch der Faden in einer Umfangsnut zugeführt wird, zu bewickelnde Spule sowie die rotierende Leerspule Nach voller Bewicklung der einen Spule wird diese sind hierbei senkrecht zur Spulenachse gegenüber gegenüber der Triebwalze außer Eingriff gebracht, dem jeweiligen Fadenführer nebeneinander angeord- wonach sich zwischen der weiterhin mit voller Drehnet, wobei die jeweils den Fadenerfassungsschlitz 15 zahl rotierenden Leerspule und der auslaufenden aufweisenden Spulenenden einander zugewendet bewickelten Spule eine Fadenschlaufe bildet, welche sind. Ist eine Spule voll bewickelt, so muß der zu- von einer zusätzlich gegen die Leerspule anliegenden laufende Faden von Hand aus dem dieser Spule zu- Druckwalze erfaßt wird. Nach Erfassen des Fadens geordneten Fadenführer gehoben, über den Gleit- seitens der gegen die Leerspule anliegenden .Druckbügel geschoben und zum Einfallen in den der Leer- 20 walze wird das zu der bewickelten Spule verlaufende spule zugeordneten Fadenführer gebracht werden. Fadenstück abgerissen, und es wird alsdann die Beim Ablaufen über den Gleitbügel kreuzt der Weg Leerspule von Hand gegen eine andere Stelle des des zulaufenden Fadens die Bahn des an dem einen Umfangs der Triebwalze angesetzt, an welcher sich Ende der Leerspule vorgesehenen Fadenerfassungs- vorher die vollbewickelte Spule befand.
Schlitzes, so daß dieser den Faden erfaßt und ab- 25 Bei einer derartigen Vorrichtung ergeben sich schneidet, wobei das abgeschnittene Fadenende noch zwar keine Schwierigkeiten bei der erstmaligen Bevon der voll bewickelten Spule aufgenommen wird. rührung der Leerspule mit dem zulaufenden Faden,
Ein wesentlicher Nachteil derartiger Vorrichtungen weil dieser ohnehin über einen Teil des Umfangs liegt darin, daß der die periodische Auslenkung des der Triebwalze in einer Umfangsnut derselben gezulaufenden Fadens bewirkende Fadenführer beim 30 führt ist, jedoch kann eine wesentliche und schnelle Ablaufen des Fadens über den Gleitbügel nicht mehr Auslenkung des Fadens senkrecht zu seiner Zulaufwirksam ist. Dies führt bei hohen Spulendrehzahlen richtung bzw. parallel zu der Achse der Spulen nicht zu einer falschen und unregelmäßigen Bewicklung erfolgen, so daß damit eine Kreuzbewicklung der während der Überführung des Fadens zu der Leer- Spulen ausgeschlossen ist. Gerade eine Kreuzbewickspule. Zudem ist die Überführung des Fadens von 35 lung ist aber bei sehr vielen Anwendungsfällen geHand bei den heute üblichen hohen Spulgeschwindig- fordert.
keiten denkbar umständlich und verzögert den Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, aus-
Arbeitsablauf. gehend von der eingangs beschriebenen Vorrichtung,
Weiterhin sind auch Vorrichtungen zum Überfüh- eine demgegenüber verbesserte Vorrichtung zu schafren eines senkrecht zu seiner Laufrichtung periodisch 4° fen, mit welcher unter Beibehaltung der periodischen ausgelenkten, stetig aufzuwickelnden Fadens von Fadenauslenkung senkrecht zu dessen Zulaufeiner rotierenden voll bewickelten Spule auf eine richtung eine völlig störungsfreie Überführung des rotierende Leerspule bekannt, bei denen die Über- Fadens von der bewickelten Spule auf die Leerspule führung des Fadens durch eine Einschwenkung der und eine regelmäßige Bewicklung der Spulen bis zum Leerspule in den Weg des zulaufenden Fadens in- 45 Ende ermöglicht werden. Diese Aufgabe wird gemäß folge Reibungsmitnahme an der Oberfläche der Leer- der Erfindung dadurch gelöst, daß ein bei jedem spule erfolgt und nach Erfassung des Fadens seitens Spulenwechsel einmal auf einer geschlossenen Bahn der Leerspule ein noch zwischen der Leerspule so- ■ umlaufender Fadengreifer vorgesehen ist, der auf wie der voll bewickelten Spule vorhandenes Faden- seiner Umlaufbahn den Weg des Fadens in Laufstück abgerissen wird. Derartige Führungsvorrich- 50 richtung vor einer der Changiereinrichtung vortungen weisen jedoch ähnlich den eingangs erwähn- geschalteten festen Führung kreuzt, von dort in die ten. Vorrichtungen den wesentlichen Nachteil auf, Nähe des den Schlitz aufweisenden Endes der Leerdaß die Leerspule mit dem Faden an einer Stelle spule verläuft, dabei den erfaßten Faden in den in Berührung gebracht werden muß, an welcher der Schlitz einführt und danach zu einer Raststelle des Faden senkrecht zu seiner Laufrichtung mittels eines 55 Fadengreifers vor der Kreuzungsstelle mit dem Fadenführers periodisch ausgelenkt wird, und daß Faden zurückgeführt ist, ohne dabei den Weg des infolgedessen die Berührung der Leerspule mit dem Fadens zu kreuzen.
Faden dessen Auslenkung durch den Fadenführer Da der Fadengreifer den Faden in Laufrichtung an dieser Stelle erheblich stört. Darüber hinaus wird vor dem Bereich von dessen periodischer Auslenkung der Zulauf des Fadens ganz allgemein gestört, was 60 kreuzt, wird der Fadenabschnitt zwischen der zu leicht zu einem unbeabsichtigten Reißen führen kann. bewickelnden bzw. bewickelten Spule und dem Be-Um eine zuverlässige Erfassung des Fadens durch reich der periodischen Fadenauslenkung nicht gedie Leerspule zu erzielen, muß diese mit erheblich stört, während andererseits die geschlossene Umlaufhöherer Umfangsgeschwindigkeit als die bewickelte bahn, welche bezüglich ihrer Form keinen Beschrän-Spule umlaufen, so daß es erforderlich ist, die Leer- 65 klingen unterworfen ist, den Fadengreifer in die spule unmittelbar vor der erstmaligen Berührung des Nähe des Fadenerfcissungsschlitzes der Leerspule zulaufenden Fadens durch einen besonderen Antrieb heranzuführen vermag, so daß eine einwandfreie Erauf die erforderliche hohe Drehzahl zu bringen. fassung des Fadens seitens der Leerspule nebst Ab-
trennung des der bewickelten Spule zugeordneten Fadenendes erfolgen kann. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung verbleibt der Faden dauernd im Wirkungsbereich eines die periodische Auslenkung bewirkenden Fadenführers, so daß die Bewicklung der Spulen bis zum Fadenende völlig regelmäßig ist.
Die Erfindung soll nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung,
F i g. 2 bis 4 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei welcher die Lage des Garnes in Abhängigkeit von der Bewegung des Fadengreifers dargestellt ist,
Fig. 5A und 5B Ausführungsbeispiele mit zusätzlichen Bauelementen in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 6 bis 8 eine abgeänderte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Darstellung der Fadenlage in verschiedenen Stadien der Überführung.
Bei der Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens nach F i g. 1 wird ein von einer Garnförderwalze 5 angeliefertes Garn y nach Durchlaufen einer festen Führung 4 als Garnlage Y auf eine Aufwickelspule 2 gewickelt, deren Oberfläche durch eine Antriebsrolle 1 angetrieben, ist. Wenn nun die Aufwickelspule 2 fast voll ist, wird eine leere Spule 3 mit der Antriebsrolle 1 in Berührung gebracht und angetrieben. Danach erfaßt ein Fadengreifer 11 das Garn y zwischen der Garnförderwalze 5 und der festen Führung 4 und beginnt in Richtung des Pfeiles zu laufen. Der Fadengreifer 11 sitzt vorzugsweise auf einem biegsamen Förderorgan 12, beispielsweise einer Kette oder einem Riemen, welches schleifenartig ausgebildet und um Laufräder 13 gelegt die Richtung bestimmt, in welcher sich der Fadengreifer bewegt. Wenn der Fadengreifer weiter nach unten läuft, wird das Garn y dem Ende der leeren Spule 3 zugeführt, wo es, indem es mit einer in dem Ende der Spule angebrachten Greifeinrichtung für die Garnschleife in Eingriff gelangt, abgetrennt und auf die neue Spule übergeführt wird.
Bei der Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig. 2 und 3 wird das von der Garnförderwalze 5 gelieferte Garn y nach Durchlaufen einer Zuführung 6 und Kreuzung durch eine Querführung 8 eines QuerführungsmechanismuS 7 als Garnlage Y auf die Aufwickelspule 2 gewickelt, welche durch die Antriebsrolle 1 an der Oberfläche angetrieben ist. Die Antriebsrolle treibt auch gleichzeitig eine leere Spule 3 an. Der Fadengreifer 11 paßt zu einem flexiblen Förderorgan 12, welches mit Hilfe von Führungen und Antriebsrädern 13 in einem Kreisumlauf gesteuert wird. Der Kreislauf. des flexiblen Förderorgans 12, d. h. der Weg, über welchen der Fadengreifer 11 vorrückt, bildet eine zum Fadenvorlauf abgewinkelte Bahn, so daß die Ebene, durch welche das Garn in der Zeit der normalen Aufwicklung verläuft, gekreuzt wird, wobei das Garn durch den Fadengreifer 11 erfaßt und zu dem Ende der leeren angetriebenen Spule 3 geführt wird. Der Fadengreifer 11, welcher der Bewegung des schleifenartigen flexiblen Förderorgans folgt, bewirkt an Punkten A, B, wo er das Garn y kreuzt, daß das Garny in dem Punkt· B, nicht jedoch in dem Punkt Λ erfaßt wird; die Führung erfolgt daher gemäß Fig. 2 dergestalt, daß die normale Führungsebene des Garnes y und die Bewegungsebene der sich bewegenden Führung sich in dem Punkt B mit einem vorgegebenen Winkel Θ schneiden. Andererseits ist die feste Führung 4 demgegenüber in einer solchen Position angeordnet, daß der normale Ort des Garnes y nicht durch die feste Führung 4 verläuft.
Wenn nun die Aufwickelspule 2 gefüllt wird, er-
folgt eine Bewegung des Fadengreifers 11 in der Stellung nach F i g. 3 durch das flexible Förderorgan 12 in Pfeilrichtung und erfaßt das Garny an dem Punkt B. Wenn die Führung 11 auf ihrem Weg läuft und zu dem Punkt I von F i g. 4 gelangt, verläuft der Weg des Garnes auf einer Bahn yt. Zu diesem Zeitpunkt wird das Garn, welches von der Garnförderurig durch entsprechende Zuleitung über die Zuleitungsführung, den Fadengreifer, die feste Führung 4 und die Querführung in dieser Folge verlief, auf die Aufwickelspule 2 gewickelt. Die Laufführung bewegt sich weiterhin in Pfeilrichtung, läuft an dem Punkt II. (der Garnweg entspricht zu diesem Zeitpunkt dem Weg y2) vorbei und erreicht danach einen Punkt III (der We"g des Garnes entspricht zu diesem Zeitpunkt der Bezugsbezeichnung y3). Da der Garnweg (d. h. yv y,
bzw. y3) durch die verschiedenen Führungen in der vorangehend beschriebenen Reihenfolge während der Zeit vorbeiläuft, in der das Garn seine Lage ver-
. ändert, wenn es durch den Fadengreifer 11 erfaßt ist, verläuft das Garn in jedem Zeitpunkt durch die feste Führung und wird danach der Querführung zugeleitet. Bei der Führung des Garnes treten daher während dieser Operationen keine Unterbrechungen auf.
Nunmehr wird das Verfahren zur Abtrennung des Garnes und Aufwicklung des abgetrennten Endes auf eine leere Spule beschrieben. Wenn der Fadengreifer in der Stellung IH nach F i g. 4 ankommt, entspricht der Weg des Garnes dem Verlauf y3 gemäß F i g. 2 und 4. In dieser Stellung kommt das Garn in Berührung mit dem Ende der leeren Spule 3 und streift den eingeschnittenen Teil 35 (F i g. 5), welcher an einem Ende der Spule ausgebildet ist, wobei das Garn durch den auftretenden Stoß abgetrennt wird.
Während das Garnende in dem eingeschnittenen Teil gehalten wird, erfolgt eine Aufwicklung des Garnes auf die leere Spule. Auf diese Weise wird eine Aufwicklung auf der neuen Spule durchgeführt.
Wenn das Garn dick ist, kann an Stelle der vorangehend beschriebenen Bauelemente ein Garnanpreß- und Trennmechanismus gemäß F i g. 5 A, 5 B verwendet werden. In diesem Fall steht der Fadengreifer 11 an einer Stelle dicht bei der Position III in F i g. 4 still, d. h. an einer Stelle, wo das Garn (y3) dem Ende
der leeren Spule sehr nahekommt. Wenn nun ein Signal auf ein sich drehendes Solenoid 38 in diesem Zeitpunkt gelangt, dreht sich ein Messer 37. Dieses Messer ist beispielsweise hakenartig ausgestaltet und lediglich an seiner Spitze mit einer Schneidkante versehen. Wenn sich das Messer 37 gemäß Fig. 5A dreht, wird das Garn gegen das Spulenende mit dem Teil des Messers gedrückt, welcher nicht mit einer Schneidkante versehen ist; während danach das Messer das Spulenende berührt, gleitet das Garn in den eingeschnittenen Abschnitt 35, hinter dem es in Drehrichtung der Aufwickelspule 3 bewegt wird; danach schlägt es an der mit Schneidkante versehenen Spitze des Messers 37 an und wird abgetrennt. Das
Garn läuft dann weiterhin von dem eingeschnittenen Abschnitt 35 zu einer engen Einschnittsnut 36 und wird auf diese Weise durch die Spule 3 gehalten.
Das auf diese Weise auf die leere Aufwickelspule 3 gewickelte Garn kehrt durch seine Spannung automatisch zu dem Mittelpunkt zurück und wird durch die Querführung 8 erfaßt, in welche das Garn automatisch einläuft, während die Aufwicklung des Garnes fortschreitet.
F i g. 6 bis 8 zeigen den Fall einer Anwendung der vorliegenden Erfindung auf ein Doppelaufwickelverfahren, bei welchem zwei Aufwickelspulen koaxial auf Lagerarmen 31 und 32 angeordnet sind. Gemäß F i g. 6 und 7 wird Garn ν mit Hilfe von Garnlieferrollen 5 gefördert und als Garnlage Y auf eine Aufwickelspule 2 gewickelt, während das Garn mit Hilfe einer Querführung 8 einer Querführungseinnchtung 7 über eine feste Führung 4 geführt wird. Wenn die Aufwickelspule 2 voll wird, erfolgt eine Anpressung einer auf einem symmetrisch zu der Aufwickelspule 2 angeordneten Lagermechanismus 32 sitzenden leeren Spule 3 gegen die Antriebsrolle 1 und wird hierbei einem Oberfiächcnantrieb unterworfen (s. F i g. 7).
Weiterhin ist das flexible Förderorgan 12 mit einem Fadengreifer 11 ausgestattet, welcher bei Betrachtung von vorn in Schleifenart gemäß F i g. 6 verläuft, wogegen bei Betrachtung von der Seite her der Fadengreifer dergestalt verläuft, daß seine Bewegungsebene eine Ebene g gemäß F i g. 7 ist.
Wenn der Antrieb auf die leere Spule 3 wirksam zu werden beginnt, erfolgt eine Bewegung des flexiblen Förderorgans 12 in einem Kreislauf, und der Fadengreifer 11, welcher sich in der Stellung nach Fig. 6 bzw. beim Endschalter 44 nach Fig. 8 befand, beginnt mit seinem Umlauf in Pfeilrichtung. Wenn zu diesem Zeitpunkt die Aufwickelspule auf der linken Seite voll ist, bewegt sich das flexible Förderorgan 12 auf einem- Umlauf in Uhrzeigerrichtung; wenn jedoch die Aufwickelspule auf der rechten Seite voll ist, erfolgt ein Umlauf in Gegen-Uhrzeigerrichtung. Wenn dann der Fadengreifer 11 einen Endschalter 41 berührt, stößt eine Ausdrückführung 9 vermöge der Einwirkung eines magnetischen Mechanismus 21 (Fig. 7) nach vorn und nimmt das Garn y nach vorwärts mit. Da der Fadengreifer 11 unterhalb dieses Garnes vorbeiläuft, wird das Garn y durch den Fadengreifer in diesem Punkt nicht erfaßt. Wenn der Fadengreifer 11 den Endschalter 42 berührt, zieht sich die Ausdrückführung 9 und damit auch das Garn y in seine frühere Stellung zurück. Der Fadengreifer 11 setzt seinen Umlauf fort, berührt einen Endschalter 43 (in dieser Stellung findet kein Betriebsvorgang statt) und erfaßt das Garn y zwischen der Zuleitungsrolle 5 und der festen Führung 4; danach gelangt der Fadengreifer zu dem Punkt I in F i g. 8. An diesem Punkt berührt er einen Anschlagschalter 43', welcher den elektromagnetischen Mechanismus 22 betätigt, wobei eine feste Führung 4' zurückgezogen wird. Der Garnweg verläuft zu diesem Zeitpunkt entsprechend dem Weg y\ und verläuft von der Zuleitungsrolle zu der Querführung 8 über den Fadengreifer und die feste Führung 4. Wenn der Fadengreifer 11 entsprechend dem Umlauf des Garnes in diesem Zustand weiterläuft und an dem Punkt II in Fig. 8 ankommt, wo er den Endschalter 42' berührt, kehrt die feste Führung 4', weiche sich in einer Rückzugstellung befand, in ihre · frühere Stellung zurück. Die Form des Garnwegesj zu diesem Zeitpunkt ist durch die Bezugsbezeichnung y2 veranschaulicht, wobei lediglich der obere der beiden Garnwege durch die feste Führung 4' verläuft. Der Fadengreifer 11 setzt seinen Vorschub in diesem Zustand fort· und berührt den Begrenzungsschalter 41', jedoch ohne Auslösung irgendeines Arbeitsvorganges, und gelangt zu einem Punkt IV in ■ F i g. 8. An diesem Punkt ist der Garnweg durch die Bezugsbezeichnung y3 veranschaulicht, wobei das Garn von der Rolle zu der Querführung über die feste Führung 4', den Fadengreifer 11 und die feste Führung 4 in vorgegebener Ordnung verläuft. Wenn der Fadengreifer uncer den Punkt Iv gelangt, kommt das Garn in Berührung mit dem Ende der leeren Spule 3, wo es durch den in dem Ende der Spuie vorgesehenen eingeschnittenen Abscnnitt getrennt und gleichzeitig auf die Spule gewickelt wird, wobei das übergeführte Garn y automatisch in die Querführung 8' einer Querführeinrichtung T eingeleitet wird, ciurch welche es in normaler Weise quer geführt und auf die Spule gewickelt wird.
Wenn das Garn dick ist, hält der Fadengreifer 11 an dem Punkt IV infolge der Einwirkung des an diesem Punkt angeordneten Endschalters 44' an, und das Garn wird durch das Messer nach F i g. 5 abgetrennt und auf die freie Aufwicklungsspule ό übertragen.
Zur Durchführung eines Umlaufes des Fadengreifers bei den beschriebenen Vorrichtungen wird mit Hilfe eines flexiblen Förderorgans, beispielsweise einer Kette oder eines Riemens, eine Bewegung hervorgerufen. Die vorliegende Erfindung ist jeuocn nicht nur auf solche Fälle beschränkt, sondern die Bewegung kann vielmehr als rechteckige Bewegung mit Hilfe von beispielsweise einem Hydraulikzylinder oder einer Kurvenbewegung durchgeführt werden, wobei der Hydraulikzylinder mit einem Hebelwerk versehen ist.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen sind alle Antriebssysteme einer Aufwickelrolle als Oberflächenantriebssysteme dargestellt, jedoch können auch andere Antriebssysteme, beispielsweise ein Spindelantriebssystem, verwendet werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Überführen eines mittels Changierung autzuwickelnden Fadens von einer rotierenden Vollspule auf eine rotierende Leerspule, deren jede an einem Ende mit einem Schlitz versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein bei jedem Spulenwechsel einmal auf einer geschlossenen Bahn (12) umlaufender Fadengreifer (11) vorgesehen ist, der auf seiner Umlaufbahn den Weg des Fadens (y) in Laufrichtung vor einer der Changiereinrichtung vorgeschalteten festen Führung (4,4') kreuzt, von dort in die Nähe des den Schlitz (35) aufweisenden Endes der Leerspule (3) verläuft, dabei den erfaßten Faden in den Schlitz (35) einführt und danach zu einer Raststelle des Fadengreifers (11) vor der Kreuzungsstelle (B) mit dem Faden zurückgeführt ist, ohne dabei den Weg des Fadens zu kreuzen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein am Ende der leeren Spule angeordnetes Fadenandruck- und Abtrennelement (37) zum Abschneiden des vom Fadengreifer (11) er-
faßten Fadens, wenn der Fadengreifer (11) unterhalb des Endes der leeren Spule läuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Voll- und die Leerspule koaxial angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die jeder Spulstelle zugeordneten festen Fadenführungen (4, 4', 9)
quer zu der von der Bewegungsbahn (12) des Fadengreifers (11) definierten Ebene derart verschiebbar sind, daß der Faden (y) durch die Fadenführungen (4, 4', 9) in den bzw. aus dem Bereich des Fadengreifers (11) bewegt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 631/169

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