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DE1560257C - Spulenhaltevornchtung fur eine Doppel drahtzwirnspindel - Google Patents

Spulenhaltevornchtung fur eine Doppel drahtzwirnspindel

Info

Publication number
DE1560257C
DE1560257C DE1560257C DE 1560257 C DE1560257 C DE 1560257C DE 1560257 C DE1560257 C DE 1560257C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
receiving body
bobbin
spindle
holding device
knob
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus 4150 Krefeld Nimtz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Palitex Project Co GmbH
Original Assignee
Palitex Project Co GmbH
Publication date

Links

Description

Die Erfindung.betrifft eine Spulenhaltevorrichtung für eine Doppeldrahtzwirnspindel, bei der die zusammenzuzwirnenden Einzelfäden von mindestens zwei übereinander in den stillstehenden Spulenträger eingesetzten Ablaufspulen über Kopf abgezogen werden. Bisher werden in Doppeldrahtzwirnspindeln der genannten Art die Ablaufspulen einzeln und getrennt voneinander eingesetzt. Das ist für die Bedienung umständlich und zeitraubend (deutsche Patentschrift 565 220).
Zweck der.Erfindung ist es, dieses Einsetzen der Spulen zu erleichtern und außerdem zu ermöglichen, daß die Spulen, deren Fäden zusammengezwirnt werden sollen, abseits von der Maschine zusammengestellt werden können. Die Bedienung der Maschine soll lediglich Spuleneinheiten zu handhaben bekommen, die die zusammengestellten Spulen enthalten, so daß bei einem Minimum an Handgriffen an der Maschine selbst nach dem Einsetzen des Doppelspulenaggregates mit seinem Träger in die Zwirneinheit nur noch das Einfädeln erforderlich ist.
Die technische Aufgabe besteht darin, eine Spulenhaltevorrichtung zu schaffen, die solchen Bedingungen genügt.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mittels einer Spulenhaltevorrichtung mit einem lose herausnehmbar in den Spulenträger einzusetzenden hohlzylindrischen Aufnahmekörper, auf den die Hülsen der Spulen miteinander eine Einheit bildend aufsteckbar sind und der. eine axiale Halterung für die untere Hülse aufweist.
Bei den bekannten Zwirneinheiten bleibt der Aufnahmekörper, der auch mit einem Bund für die Halterung der unteren Hülse versehen sein kann mit der Zwirneinheit verbunden (deutsche Patentschrift 594 542). .
Der lose und herausnehmbare Aufnahmekörper gemäß der Erfindung ermöglicht das Bestücken mit Spulen außerhalb der Zwirneinheit. Spulen und Aufnahmekörper bilden eine Einheit. Die Hülsen ruhen auf einem Bund des Aufnahmekörpers oder es ist eine Kugelsperre vorgesehen, die in eine Aussparung der Spulenhülse einrastet. Knaufartige Ausbildung des oberen Endes des Aufnahmekörpers erleichtert die Handhabung der Einheit und insbesondere das Einsetzen in die Zwirneinheit. Die Fäden der einzelnen Ablaufspulen können im oberen Bereich des Aufnahmekörpers festgeklemmt werden.
Wenn der Aufnahmekörper für eine Zwirneinheit benutzt wird, bei der das Fadeneinlaufrohr Bestandteil der Spindel ist, weist der Aufnahmekörper eine Bohrung auf, die in an sich bekanter Weise sein Aufschieben über das Einlaufrohr gestattet.
In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar jeweils im senkrechten Schnitt.
Fig. 1 und 2 zeigen Ausführungsformen der Erfindung;
F i g. 3 und 4 zeigen Ausbildungsformen der oberen Enden des Aufnahmekörpers;
Fig. 5 ist eine Ausführungsform zum Aufschieben auf das Fadeneinlaufrohr.
In F i g. 1 ist eine Doppeldraht-Zwirnspindel dargestellt, in die mittels der Spulenhaltevorrichtung gemäß der Erfindung die Spulen eingesetzt werden sollen.
Die Doppeldrahtzwirnspindel weist einen stillstehenden Spulenträger 1 auf, in den im vorgewählten Beispiel zwei Ablaufspulen 2 und 3 eingesetzt werden sollen, deren Fäden über Kopf zum Zusammenzwirnen abgezogen werden. Hierzu ist ein hohlzylindrischer Aufnahmekörper 4 vorgesehen, der lose und herausnehmbar in den Spulenträger 1 einzusetzen ist. Auf diesen Aufnahmekörper 4 sind die' Hülsen 5 und 6 der Spulen 2 und 3 aufgesteckt. Die unterste Hülse 5 ruht zur axialen Halterung auf einem Bund 7 des Aufnahmekörpers. Die Hülsen 5 und 6 bzw. die
ίο Spulen 2 und 3 bilden mit dem Aufnahmekörper 4 eine Einheit, die abseits von der Zwirnmaschine vorbereitet und dann mit einem Mindestmaß an Handgriffen in die Spindel eingesetzt werden kann.
Am oberen Ende ist der Aufnahmekörper, wie bei 8 angedeutet, knaufartig ausgebildet, um das Handhaben zu erleichtern. Wie in F i g. 3 gezeigt, kann der knaufartig eingezogene Bereich 8 mit einer elastischen Hülle 9 abgedeckt sein.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 müssen die Hülsen 5,6 von oben auf den Aufnahmekörper4 aufgesteckt werden. Es kann aber vorteilhafter sein, den Aufnahmekörper von oben in die Hülsen einzustecken, f weil dann die einzelnen Hülsen bzw. Spulen mit dem Aufnahmekörper unmittelbar von einem Tisch oder einer sonstigen Ablage aufgenommen werden können, ohne daß zusätzliche Handgriffe erforderlich werden. Zu diesem Zweck ist in der Ausführungsform nach Fig. 2 zur axialen Halterung im Aufnahmekörper 10 ein Kugeigesperre 11 vorgesehen, das in eine Aussparung 12 der unteren Hülse 13 einrastet. Das Kugeigesperre wird betätigt mittels einer Schiebehülse 14 mit einem Konusansatz 15. Die Schiebehülse 14 hat einen oberhalb des Knaufes 8 des Aufnahmekörpers 10 vorgesehenen Knauf 16, der zugleich das Fadeneinlaufrohr 17 trägt. Mit diesem Aufnahmekörper 10 können nacheinander Hülse 13 mit Spule 19 und Hülse 18 mit Spule 20 aufgenommen werden, ohne daß sie von Hand berührt zu werden brauchen und unter entsprechender Betätigung der Schiebehülse 14 ebenso wieder abgesetzt werden.
Um nicht in jedem Aufnahmekörper ein Fadeneinlaufrohr haben zu müssen, wie dies bei den Ausführungsformen nach F i g. 1, 2 oder 3 der Fall ist, kann ' / das Fadeneinlauf rohr 17 nach Fig. 4 auch mittels einer Konusaufnahme 21 herausnehmbar gestaltet sein. Das Einlaufrohr kann so stets bei der zugehörigen Spindel verbleiben.
Eine weitere Möglichkeit bestellt, wie aus Fig. 5 ersichtlich, darin, das Fadeneinlaufrohr 17 in bekanhter Weise als Bestandteil der Spindel 24 auszubilden, so daß der Aufnahmekörper 4 mittels einer entsprechenden Bohrung 25 über das Einlaufrohr 17 aufgeschoben wird.
Die Fadenenden können um den Knauf gewickelt werden, um sie vorübergehend festzulegen. Es kann aber auch zweckmäßig sein, im oberen Bereich des Aufnahmekörpers 4 bzw. 10 beispielsweise am Fadeneinlaufrohr 17 Mittel vorzusehen, um die Fadenenden 22 vorübergehend festzuklemmen, damit der Bedienung an der Maschine das Aufsuchen der Fadenenden abgenommen wird. Hierzu kann ein elastischer Klemmring 23 vorgesehen werden, wie er in F i g. 1 gezeigt ist. Es können auch Einkerbungen am Knauf 8 angebracht werden.
In den gewählten Beispielen sind die Spulenhülsen zylindrisch dargestellt. Es können aber auch konische Hülsen verwendet werden, wie dies durch die deutsche Patentschrift 565 220 bekannt ist. In diesem Falle
muß ein entsprechend geformter Zwischenkörper vorgesehen werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Spulenhaltevorrichtung für eine Doppeldrahtzwirnspindel, bei der die zusammenzuzwirnenden Einzelfäden von mindestens zwei übereinander in den stillstehenden Spulenträger eingesetzten Ablaufspulen über Kopf gezogen werden, gekennzeichnet durch einen lose und herausnehmbar in den Spulenträger einzusetzenden hohlzylindrischen Aufnahmekörper (4; 10) auf den die Hülsen der Spulen miteinander eine Einheit bildend aufsteckbar sind und eine für die untere Hülse (5; 13) vorgesehene axiale Halterung (7; 11) am Aufnahmekörper (4; 10).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekörper (4) mit einem die unterste Spulenhülse (5) tragenden Bund (7) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Einführen des Spulenhalters von oben her, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekörper (10) mit einer mittels einer Schiebehülse (14) mit Konusansatz (15) zu betätigenden Kugelsperre (11) versehen ist, die in eine Aussparung (12) der unteren Spulenhülse (13) einrastet (F i g. 2).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Aufnahmekörpers knaufartig ausgebildet und der eingezogene Bereich (8) des Knaufes gegebenenfalls mit einer elastischen Hülle (9) abgedeckt ist (Fig. 3).
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 für eine Zwirneinheit, bei der das Fadeneinlaufrohr Bestandteil der Spindel ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekörper (4) mit einer Bohrung (25) versehen ist, die in an sich bekannter Weise das Aufschieben des Aufnahmekörpers (4) über das Einlaufrohr (17) gestattet (Fig. 5).
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Anspruch 1, bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich des Aufnahmekörpers Mittel zum Festklemmen der Fadenenden (22) der Spulen (2, 3; 19, 20 vorgesehen sind, beispielsweise in der Form eines elastischen Klemmringes (23) (Fig.l).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3046449A1 (de) * 1980-12-10 1982-06-24 Palitex Project-Company Gmbh, 4150 Krefeld Haltevorrichtung fuer mindestens zwei axial uebereinandergesteckte garn- bzw. spulenhuelsen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3046449A1 (de) * 1980-12-10 1982-06-24 Palitex Project-Company Gmbh, 4150 Krefeld Haltevorrichtung fuer mindestens zwei axial uebereinandergesteckte garn- bzw. spulenhuelsen

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