[go: up one dir, main page]

DE1560248C - Ringspinn- oder Zwirnmaschine für ein ballonloses Arbeiten - Google Patents

Ringspinn- oder Zwirnmaschine für ein ballonloses Arbeiten

Info

Publication number
DE1560248C
DE1560248C DE1560248C DE 1560248 C DE1560248 C DE 1560248C DE 1560248 C DE1560248 C DE 1560248C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
ring spinning
machine
drive
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
John Kay Pringle Belfast Nordirland Mackie (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
James Mackie and Sons Ltd
Original Assignee
James Mackie and Sons Ltd
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ringspinn- Die Geschwindigkeit, mit welcher die pneumatisch oder Zwirnmaschine für ein ballonloses Arbeiten, bei betätigte Reibungskupplung betätigt wird, ist durch der ein Hilfsantrieb zum Antrieb der Maschine mit die Menge der zugelassenen Druckluft bestimmt, die einer niedrigen Geschwindigkeit während des Ab- durch Einschalten eines Drosselgliedes in die senkens der Ringbank in die Abziehstellung über 5 Zuführungsleitung zugemessen werden kann. Durch eine steuerbare Reibungskupplung mit der Haupt- geeignete Wahl oder Einstellung dieses Drosselwelle verbindbar ist. gliedes kann die Zeitdauer bis zum Erreichen der
Der Hilfsantrieb kann von einem besonderen vollen Kupplungswirkung den praktischen Erforder-Elektromotor von kleinerer Kraft herrühren nissen angepaßt werden. Wenn beispielsweise der (deutsches Gebrauchsmuster 1 738 540) oder von io Hauptantriebsmotor angehalten wird, kann sich die dem Hauptantriebsmotor über ein Reduktions- Hauptwelle noch mit ungefähr 1500 Umdrehungen getriebe erhalten werden. Beim Beginn des Abnahme- pro Minute drehen. Die Geschwindigkeit des Hilfszyklus wird der Hauptantriebsmotor von der Ma- motors kann andererseits ungefähr 200 Umdrehungen schine abgeschaltet, welche sich dann verlangsamen pro Minute betragen. Es würde eine verhältnismäßig kann, bis der Hilfsantrieb bei Erreichen einer ge- 15 lange Zeit vergehen, um die Maschine auf diesen eigneten niedrigen Geschwindigkeit an die Maschine Betrag lediglich durch Reibungskräfte von selbst zu angekuppelt wird. Eine in dieser Art arbeitende Ma- verlangsamen, aber mit einer pneumatischen Kuppschine ist z. B. in der britischen Patentschrift lung gemäß der Erfindung kann die Drehzahl der 1019 994 (französische Patentschrift 1 339 833) be- Maschinenhauptwelle rasch auf die Geschwindigkeit schrieben. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird 20 der Hilfs'antriebswelle herabgesetzt und die Kupplung der Hilfsantrieb mit der Hauptantriebswelle durch schon innerhalb ungefähr 6 Sekunden voll in Eineine elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung griff gebracht werden.
verbunden, welche erst dann in Eingriff gebracht Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
wird, wenn die Geschwindigkeit der Hauptantriebs- Zeichnung dargestellt.
welle genügend tief gefallen ist. Dadurch, daß eine 25 Fig. 1 zeigt in einer Endansicht die für die Er-
solche Kupplung im Augenblick des Einschaltens findung wesentlichen Teile einer Ringspinn- oder
sofort fest kuppelt, sollte der Eingriff der Kupplung Zwirnmaschine, für ballonloses Arbeiten;
genau mit der Geschwindigkeit der Hauptantriebs- F i g. 2 zeigt in einer schematischen Draufsicht in
welle synchronisiert sein, um Stöße oder Erschütte- verkleinertem Maßstab die Antriebsanordnung für
rungen zu vermeiden. Die bisher verwendeten 30 die ganze Maschine;
elektromagnetisch betätigten Reibungskupplungen F i g. 3 zeigt in einem vergrößerten Schnitt die
gestatten es aber nicht oder doch nur unter einem pneumatisch betätigte Reibungskupplung, die in
sehr großen technisch-wirtschaftlich nicht zu recht- Fig. 1 nur angedeutet ist.
fertigendem Aufwand, die Einschaitzeit und die Die Maschine weist eine Mehrzahl von Spindeln 1
Einschaltgeschwindigkeit der Reibungskupplung in 35 (Fig. 1) auf, welche mittels Bändern2 von einer
dem durch die Technologie des Unterwindevorganges Hauptantriebswelle 34 angetrieben werden. Die
gebotenen Maß steuern zu können. Spindeln werden von der Spindelbank 3 getragen,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese während die Ringbank 4 die Spulen 6 umgebende Stöße beim Einschalten des Hilfsantriebes zu ver- Spinn-oder Zwirnringe 5 trägt. Die Ringbank 4 wird meiden. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch 4° mittels eines üblichen Herzscheibengetriebes auf- und erreicht, daß die steuerbare Reibungskupplung eine abbewegt. Diese in Fig. 1 dargestellte Aufbaupneumatisch betätigte Reibungskupplung ist. Diese vorrichtung enthält die bekannte Herzscheibe 11, pneumatisch betätigte Reibungskupplung bewirkt zu- welche eine Schwingbewegung des Armes 12 erzeugt, nächst ein Ausgleichen der Geschwindigkeiten der mit welchem die Ringbankkette 13 verbunden ist.
beiden Teile, die dann schließlich miteinander zu 45 Die Hauptantriebswelle 34 wird normalerweise verbinden sind. Das Arbeiten der Kupplung beginnt von einem Hauptantriebsmotor 105 (F i g. 2) durch am Anfang des Abnahmezyklus gleichzeitig mit dem einen Keilriementrieb 106 angetrieben, welcher an Inbetriebsetzen des Hilfsmotors, und die Kupplungs- dem linken Ende der Hauptwelle 34 (Fig. 2) anwirkung wächst über eine gewisse Zeitspanne, geordnet ist. Während des Absenkens der Ringbank beispielsweise mehrere Sekunden an, bis der Hilfs- S" und des Unterwindens wird die Hauptwelle 34 von motor endgültig an die Hauptwelle die Maschine einem Hilfsmotor 32 durch einen Keilriementrieb angekuppelt ist. Während des ersten Teiles dieser 107 und erfindungsgemäß über eine pneumatisch bePeriode besteht die Wirkung der Kupplung darin, tätigte Reibungskupplung 35 an dem rechten Ende eine weiche Bremswirkung auf die Hauptantriebs- der Welle 34 angetrieben. Die Kupplung 35 wird im welle und damit auf die Maschine als Ganzes aus- 55 Zuge der Abnahmeoperationen durch eine Kurvenzuüben, und diese Bremswirkung wird allmählich ge- scheibe 80 gesteuert, welche synchron mit der Herzringer, wenn sich die Drehgeschwindigkeit der scheibe 11 umläuft und an letzterer befestigt ist.
Hauptantriebs welle derjenigen der Hilfsantriebswelle Diese Kurvenscheibe 80 weist zwei Stifte 81 und nähert. Selbst wenn die beiden Geschwindigkeiten 82 auf, welche die elektrischen Schalter 83 und 84 nicht genau die gleichen zu der Zeit sind, wenn die 60 betätigen. Zusätzlich steuert ein Vorsprung 86 an der Kupplung endgültig in Eingriff kommt, ist der Schock, Kurvenscheibe 80 ein Luftventil 85. Während des welcher noch aufreten kann, erheblich geringer als normalen Laufes der Maschine hat die Betätigung bei der bekannten elektromagnetisch betätigten Rei- dieser beiden Schalter und des Luftventils während bungskupplung. Darüber geschieht auf Grund der jeder Umdrehung der Kurvenscheibe keine Wirkung, soeben beschriebenen Bremswirkung das Überwech- 65 Wenn die Ringbank 4 eine Stellung entsprechend sein zu dem Hilfsantrieb schneller, als es der Fall der oberen Grenze ihrer Bewegungsbahn erreicht, sein würde, wenn die Maschine sich nur von selbst wird ein nicht dargestellter elektrischer Schalter, welinfolgc der Reibungskräfte verlangsamen würde. eher mit dem Schalter 83 in Reihe geschaltet ist, ge-
schlossen. Solange der Schalter 83 offen ist, bleibt der Stromkreis als Ganzes offen, aber wenn der Stift 81 mit dem Schalter 83 in Eingriff kommt, wird durch das Schließen des Stromkreises der Strom von dem Hilfsantriebsmotor 105 abgeschaltet und gleichzeitig dem Hilfsmotor 32 zugeführt, welcher mit einer niedrigeren Drehzahl läuft. Durch das Schließen dieses Stromkreises wird ferner eine nicht dargestellte Magnetspule betätigt, welche einen Druckluftkreis steuert, welcher die verschiedenen, pneumatisch betätigten Teile der Maschine einschließlich des Ventils 85 versorgt, welches an diesem Punkt geschlossen wird.
Ein mit Druckluft versorgter Teil ist die pneumatisch betätigte, in Fig. 3 dargestellte Kupplung 35. Der Keilriementrieb 107 (F i g. 2) treibt eine Keilriemenscheibe 111 an, die auf einem auf der Hauptantriebswelle 34 angeordneten Wälzlager 112 frei drehbar ist. Eine Kupplungstrommel 113 ist mit der Keilriemenscheibe 111 fest verschraubt und erstreckt sich innerhalb eines Reibringes 114. Letzterer sitzt auf der inneren Oberfläche eines luftdichten, schlauchförmigen Teiles 115 aus Gummi. Der schlauchförmige Teil ist mit einem schmalen inneren Hohlraumll6 für Druckluft versehen, welche ein. Aufweiten dieses schlauchförmigen Teiles 115 verursacht und 'den Reibring 114 in Eingriff mit der Kupplungstrommel 113 bringt. Der schlauchförmige Teil 115 . wird durch ein Gehäuse 117 von einer Platte 118 getragen, welche ihrerseits mit einer Wellenbüchse 119 verschraubt ist, die mit der Welle 34 fest verbunden ist und auch das Wälzlager 112 trägt. Der Reibring 114 ist also fest mit der Welle 34, die Kupplungstrommel 113 fest mit der Keilriemenscheibe 111 verbunden. Demgemäß wird der Hilfsantrieb 107 bei Ausweiten des schlauchförmigen Teiles 115 an die Hauptwelle 34 angekuppelt.
Der schlauchförmige Teil 115 wird mittels durch eine Leitung 122 zugeführte Druckluft ausgeweitet. Ein austauschbares Drosselglied 123 beschränkt den Luftstrom in Abhängigkeit von der Größe seiner schmalen Bohrung 124. Infolgedessen wird der schlauchförmige Teil" 115 verhältnismäßig langsam ausgeweitet, so daß der Kupplungseffekt ein allmählicher ist. Wie bereits erwähnt, läuft der Hilfsmotor 32 mit einer niedrigeren Geschwindigkeit als der Hauptmotor 105, so daß anfangs die Kupplungstrommel 113 langsamer als der Reibring 114 läuft. Infolgedessen übt die Kupplung während des ersten Teiles des Eingriffes zwischen diesen beiden Teilen eine weiche Bremswirkung auf die Hauptantriebswelle 34 aus. Diese Bremswirkung nimmt .fort schreitend ab, wenn sich die Drehzahl der Hauptwelle 34 derjenigen der Keilriemenscheibe 111 nähert. Der auf die Kupplungstrommel 113 ausgeübte Druck wird jedoch fortlaufend erhöht, so daß schließlich die Kupplung 113, 114 voll in Eingriff kommt. Selbst dann, wenn die beiden Umfangsgeschwindigkeiten an der Kupplungsstelle nicht gleich sind, ist der Schock bzw. Stoß auf Grund des reibungsschlüssigen Arbeitens der Kupplung nur sehr leicht. Trotzdem wird
ίο auf Grund der beschriebenen Bremswirkung das Überwechseln auf den Hilfsantrieb verhältnismäßig schnell bewirkt. Die tatsächliche Zeit des Überwechseins wird durch die Größe der Bohrung 124 bestimmt und kann durch geeignete Wahl des Drosselgliedes 123 geregelt werden. Nach einer Einstellung kann die Kupplung dann über einen verhältnismäßig weiten Bereich von Betriebsgeschwindigkeiten der Maschine als Ganzes wirksam arbeiten. .
Wenn der Hilfsantrieb 32 den Antrieb der Hauptantriebswelle 34 übernommen hat, erfolgt das Absenken der Ringbank 4 durch Umkehr der Drehrichtung des Schrittschaltgetriebes. Wenn dieses Absenken beendet ist, kommt der Stift 82 der Kurven-:
scheibe 80 mit dem Schalter 84 in Eingriff, welcher die Maschine als Ganzes außer Betrieb setzt, und gleichzeitig die Druckluftzuführung abschaltet, um ,die pneumatische Kupplung 35 für den nächsten Spinnvorgang außer Betrieb zu setzen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Ringspinn- oder Zwirnmaschine für ein balionloses Arbeiten, bei der ein Hilfsantrieb zum Antrieb der Maschine mit einer niedrigen Geschwindigkeit während des Absenkens der Ringbank in die Abziehstellung über eine steuerbare Reibungskupplung mit der Hauptwelle verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die steuerbare Reibungskupplung eine pneumatisch betätigte Reibungskupplung (35) ist.
2. Ringspinnmaschine nach Anspruch 1, bei der der Hilfsantrieb von einem besonderen Elektromotor gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Inbetriebsetzen des Elektromotors (32) die pneumatisch betätigte Kupplung (35) einschaltbar ist.
.3. Ringspinnmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltgeschwindigkeit der pneumatisch betätigten Kupplung (35) durch ein Drosselglied (123) in der Luftzuführung (122) steuerbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1159824B (de) Ballenraspel zum OEffnen gepresster Faserballen
DE2629161C2 (de) Wartungsgerät für eine eine Vielzal von Spinnaggregaten aufweisende OE-Spinnmaschine
DE1902984A1 (de) Raedergetriebe zur AEnderung einer gleichmaessigen Drehbewegung in eine ungleichmaessige geradlinige oder Pendelbewegung
DE1560248C (de) Ringspinn- oder Zwirnmaschine für ein ballonloses Arbeiten
DE2144363A1 (de) Wartungsvorrichtung für Spinn- oder Zwirnmaschine
DE672831C (de) Koetzerspulmaschine, bei welcher mehrere Spulspindeln im Kreise an einem drehbaren Tragkoerper angeordnet sind
DE1560248B1 (de) Ringspinn oder zwirnmaschine fuer ein ballonloses arbeiten
DE893489C (de) Gewindewalzvorrichtung
DE3132320A1 (de) Vorrichtung zur automatischen hubveraenderung eines kurbeltriebes
DE1535282B1 (de) Vorrichtung zum Abtrennen von ueber die Gewebekante ueberstehenden Schussfadenenden bei auf Webmaschinen mit Entnahme des Schussfadens von ortsfesten Spulen hergestellten Geweben
DE851890C (de) Naehmaschine mit umlaufendem Stoffschieber
DE901100C (de) UEberwachungseinrichtung fuer den Fadenlauf bei Textilmaschinen, insbesondere Kettenwirkmaschinen
CH383841A (de) Ballenraspel
DE731501C (de) Spulmaschine zum Herstellen von Spulen mit in axialer Richtung fortschreitendem Wicklungsaufbau
DE1964018A1 (de) Vorrichtung zum Pressen der Naehte an Rohlingen von Luftreifen
DE698657C (de) Vorrichtung zum Aufnehmen von Fallmaschen in Strick- und Wirkwaren
DE384244C (de) Antriebsvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen
DE422673C (de) Getriebe zum ungleichfoermigen Hin- und Herbewegen eines Maschinenteiles durch einen gleichfoermig hin und her bewegten Maschinenteil, insbesondere fuer die Fadenfuehrerbewegung von Wirkmaschinen
DE931347C (de) Gewebe-Putz- und Schermaschine
DE690544C (de) esondere Rundstrickmaschinen
DE852875C (de) Ankerwickelmaschine
DE434584C (de) Einrichtung an Stickmaschinen zum Stuepfeln vermittels der Nadeln
DE1535037A1 (de) Oberwindevorrichtung fuer Ringspinn- und Zwirnmaschinen
DE400636C (de) Draht-Streck- und -Richtmaschine mit umlaufenden Richtvorrichtungen
AT152849B (de) Teigwirkmaschine.