DE1560169B2 - Verfahren und Vorrichtung zum Her stellen eines Einlegebandes aus Papier od dgl - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Her stellen eines Einlegebandes aus Papier od dglInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Einlegebandes aus Papier od. dgl.,
das als Zwischenlage beim Aufwickeln von in Glokkenfalten plissierten Stoffbahnen dient, sowie auf
eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Es sind verschiedene Vorrichtungen bekannt (deutsche Patentschrift 100 393, deutsche Auslegeschrift
1 072 464, schweizerische Patentschrift 110), bei denen aus Endlosmaterial plissierte,
gegebenenfalls auch gekrümmte Bänder hergestellt werden.
Weiter ist es bekannt, die aus Plissiermaschinen auslaufenden plissierten Stoffbahnen auf Aufwickelwalzen
aufzunehmen, wobei zwischen die einzelnen Stofflagen eine Lage Papier eingebracht wird. Das
Papier kann dabei von einer Papierrolle kontinuierlich abgezogen werden. Das ist jedoch nur dann möglich,
wenn es sich um das Aufwickeln geradliniger
ίο Stoffbahnen auf einer zylindrischen Aufwickelwalze
handelt.
Nun sind aber auch Plissiermaschinen bekannt (französische Patentschrift 1 167 213), die Stoffbahnen
nicht zu geradlinig verlaufenden plissierten Bahnen verarbeiten, sondern in sogenannte Glockenfalten
legen. Die von der Plissiermaschine abgehende Stoffbahn verläuft dabei nicht mehr geradlinig, sondern
längs einer gekrümmten Bahn. Das macht es erforderlich, die plissierte Stoffbahn auf einer konisehen
Aufwickelwalze aufzuwickeln, da die von der Plissiermaschine mit konischen Druckwalzen abgegebene
Stoffbahn außen eine größere Vorschubgeschwindigkeit hat als am inneren Rand des längs
einer gekrümmten Bahn verlaufenden Glockenplissees. Die Einlegebänder für das Aufwickeln müssen
deshalb, um befriedigende Ergebnisse zu erzielen, ebenfalls die Form einer Ringbahn haben. Für kurze
Stoffbahnen genügt die Form eines Kreisausschnittes, lange Stoffbahnen machen sich überdeckende Lagen
erforderlich, also Einlegebänder in Form einer Schraubenbahn. Derartige Einlegebänder sind auf
dem Markt nicht erhältlich und können nur mit erheblichen Kosten hergestellt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen solcher Einlegebänder
für das Aufwickeln von Glockenplissees zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeweils ein Papierbogen in ein System hintereinanderliegender,
konisch ausgebildeter, mit gleicher Geschwindigkeit umlaufender Walzen mit gemeinsamem
Achsenfluchtpunkt eingelegt, der Papierbogen durch die konischen Walzen weitertransportiert
und dabei verschwenkt und der nächstfolgende Papierbogen dem vorhergehenden überlappend zugeführt
wird.
Das Einlegeband wird also aus gewöhnlichen rechteckigen Papierbögen hergestellt, die im Handel in geeigneter
Qualität und Form billig erhältlich sind.
Diese Bögen werden, wobei sie sich teilweise überlappen und bei Bedarf beispielsweise durch Verkleben
in Leimpunkten verbunden werden, selbsttätig zu einem gekrümmten Band geformt, das bei entsprechender
Länge auch zu einer Schraube mit übereinanderliegenden Lagen werden kann. Das gekrümmte
Band stellt dabei natürlich nicht ein Ringband dar, das innen und außen von Kreislinien begrenzt wäre.
Es ist vielmehr innen und außen von gebrochenen Linien begrenzt, die in konzentrische Kreise mit
kleinerem bzw. größerem Durchmesser eingeschrieben sind. Diese Form genügt vollständig für die
Brauchbarkeit des hergestellten Einlegebandes beim Aufwickeln von in Glockenfalten plissierten Stoffbahnen.
Die Form ergibt sich bei der beschriebenen Vorgangsweise selbsttätig. Auf einfache Weise läßt
sich also aus im Handel billig erhältlichem geeignetem Material ein Einlageband für das Aufwickeln
von Glockenplissee erhalten.
3 4
Zweckmäßig geht man dabei so vor, daß das Ein- dabei glätten, so daß es für den Aufwickelvorgang
legeband unmittelbar nach seiner Herstellung als ohne weitere Behandlung geeignet ist.
Zwischenlage der in Glockenfalten plissierten Stoff- Auf die oben erläuterte Weise erhält man also ein-
bahn mit dieser aufgewickelt wird. fach und billig das gewünschte, für Glockenplissee
Die Vorrichtung für die Durchführung des Ver- 5 geeignete gekrümmte Einlegeband und kann es über-
fahrens zeichnet sich dadurch aus, daß den koni- dies sogleich nach der Herstellung für das Aufwik-
schen Walzen als Umlaufbahn der Papierbögen ein kein des Glockenplissees verwenden, was unnötige
Tisch zugeordnet ist, dessen Tischfläche tangential Arbeitsgänge erspart.
zu den konischen Walzen liegt. Auf diese Weise ist In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise
mit einfachen Mitteln sichergestellt, daß für die Her- io erläutert, und zwar zeigen:
stellung des gekrümmten Einlegebandes nicht mehr Fig.l eine perspektivische Ansicht einer Ausfüh-
erforderlich ist, als die regelmäßige Zufuhr der Pa- rungsform der Erfindung,
pierbögen. Das Einlegeband wird auf dem Tisch vor- F i g. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach
geschoben, und für den kontrollierten Vorschub auf Fig. 1 und
dem Tisch sorgen die konischen Walzen selbsttätig, ig F i g. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung ge-
Zweckmäßig wird zusätzlich eine konische Auf- maß Fig. 1 bei fortgelassenem oberem Tisch,
wickelwalze für das aus den Papierbögen gefertigte Für das Herstellen eines Einlegebandes, das als Einlegeband und gegebenenfalls das von einer vor- Zwischenlage beim Aufwickeln von in Glockenfalten geschalteten Plissiermaschine zugeführte 'Glocken- plissierten Stoffbahnen geeignet ist, wird von einzelplissee vorgesehen. Die konische Aufwickelwalze er- 20 nen, beispielsweise rechteckigen Bögen ausgegangen, möglicht das einfache Aufnehmen des Einlegebandes. Diese Bögen werden so hintereinander angeordnet, Die gesamte Vorrichtung wird besonders einfach, daß sie sich teilweise überlappen und dabei zu einem wenn sie mit der Plissiermaschine zu einer Einheit gekrümmten Band zusammenfügen. Unmittelbar beim zusammengefaßt wird. Es ist dann nicht erforderlich, Anordnen oder anschließend können die Bögen beidas Einlegeband eigens auf eine Aufwickelwalze in 35 spielsweise mittels Leimpunkten verbunden werden. Vorrat aufzunehmen und später beim Aufwickeln Zum Erhalt der gekrümmten Bahn werden die Bögen des Glockenplissees geeignet zuzuführen. Vielmehr winklig angeordnet, also so, daß die Längsachsen aufwird das hergestellte Einlegeband sofort anschließend einanderfolgender Bögen einen Winkel miteinander an seine Herstellung als Zwischenlage beim Auf- bilden. Die Größe dieses Winkels bleibt dabei immer wickeln des von der Plissiermaschine abgegebenen 30 gleich.
Glockenplissees verwendet. Um bei der Herstellung des Einlegebandes nach
wickelwalze für das aus den Papierbögen gefertigte Für das Herstellen eines Einlegebandes, das als Einlegeband und gegebenenfalls das von einer vor- Zwischenlage beim Aufwickeln von in Glockenfalten geschalteten Plissiermaschine zugeführte 'Glocken- plissierten Stoffbahnen geeignet ist, wird von einzelplissee vorgesehen. Die konische Aufwickelwalze er- 20 nen, beispielsweise rechteckigen Bögen ausgegangen, möglicht das einfache Aufnehmen des Einlegebandes. Diese Bögen werden so hintereinander angeordnet, Die gesamte Vorrichtung wird besonders einfach, daß sie sich teilweise überlappen und dabei zu einem wenn sie mit der Plissiermaschine zu einer Einheit gekrümmten Band zusammenfügen. Unmittelbar beim zusammengefaßt wird. Es ist dann nicht erforderlich, Anordnen oder anschließend können die Bögen beidas Einlegeband eigens auf eine Aufwickelwalze in 35 spielsweise mittels Leimpunkten verbunden werden. Vorrat aufzunehmen und später beim Aufwickeln Zum Erhalt der gekrümmten Bahn werden die Bögen des Glockenplissees geeignet zuzuführen. Vielmehr winklig angeordnet, also so, daß die Längsachsen aufwird das hergestellte Einlegeband sofort anschließend einanderfolgender Bögen einen Winkel miteinander an seine Herstellung als Zwischenlage beim Auf- bilden. Die Größe dieses Winkels bleibt dabei immer wickeln des von der Plissiermaschine abgegebenen 30 gleich.
Glockenplissees verwendet. Um bei der Herstellung des Einlegebandes nach
Die Aufwickelwalze kann mit einer der konischen diesem Verfahren vorgehen zu können, ist eine Vor-Walzen
in Reibkontakt stehen. Auf diese Weise ist richtung mit einem Tisch T vorgesehen, auf dem die
dafür gesorgt, daß die Drehzahl der Aufwickelwalze Bögen, beispielsweise Papierbögen F1, F 2, F 3 nachfür
das Aufnehmen des Einlegebandes jeweils der Ge- 35 einander angeordnet werden. Weiter sind konische
schwindigkeit des Hersteilens des Einlegebandes ge- Walzen R derart angeordnet, daß die Tischfläche
nau angepaßt wird, so daß es nicht zur Ausübung tangential zu den konischen Walzen liegt. Die Achsen
irgendwelcher Ziehkräfte auf das Einlegeband korn- der konischen Walzen R bzw. ihre in den F i g. 1
men kann, was Ablösungen der einzelnen aus Papier und 3 strichpunktiert angedeuteten gedachten Achsoder
einem anderen geeigneten Material gefertigten 40 Verlängerungen kufen im Raum zu einem gemein-Bögen
voneinander und Bahnverformungen zur Folge samen Achsenfluchtpunkt O zusammen. Die konihaben
könnte, die die Brauchbarkeit des gekrümm- sehen Walzen werden in eine kontinuierliche Drehten
Einlegebandes in Frage stellen würden. Diese bewegung versetzt, und zwar derart, daß sie an glei-Schwierigkeiten
sind wirkungsvoll ausgestaltet. chen Stellen des Einlegebandes gleiche lineare Um-
Die konischen Walzen und die konischen Druck- 45 fangsgeschwindigkeit haben.
walzen der Plissiermaschine können einen gemein- Man erkennt, daß auf den Tisch T aufgelegte Pasamen
Achsenfluchtpunkt haben. Anpassungen für pierbögen Fl, Fl, F 3 ... auf Grund der Konizität
das Aufwickeln des Glockenplissees mit jeweils zwi- der Walzen R um eine durch den Achsenfluchtschen
zwei Lagen eingebautem Einlegeband sind dann punkt O gelegte Vertikalachse verschwenkt werden,
nicht mehr erforderlich. Vielmehr ist für eine Abstim- 50 sobald sie von den konischen Walzen erfaßt sind,
mung der Zuführung des Glockenplissees auf die Diese durch die konischen Walzen R verursachte
Anlieferung des Einlegebandes und umgekehrt ge- Verschwenkung der Papierbögen Fl, Fl, F 3...
sorgt. sorgt dafür, daß jeder der Papierbögen selbsttätig
Der Tisch für die Herstellung des Einlegebandes winklig zum vorhergehenden angeordnet wird, so
besteht zweckmäß aus einer unteren Tischfläche und 55 daß aus den einzelnen Bögen ein Einlegeband zusam-
einer oberen Tischfläche. Dabei können die Papier- mengesetzt wird, das die Form eines Kreisring-
bögen an der unteren Tischfläche zugeführt und über abschnittes hat.
die in Vorschubrichtung letzte der an diesen angeord- Da die einzelnen Papierbögen dort, wo sie sich
neten konischen Walzen auf die obere Tischfläche überlappen, durch Verleimen miteinander verbunden
überführt sein. Zweckmäßig schließt sich die Auf- 60 sind, ist die Länge des hergestellten Einlegebandes
wickelwalze in Vorschubrichtung an die obere Tisch- bei der Herstellung beliebig wählbar. Es kann die
fläche an. Form eines aufgeschnittenen Ringes haben, aber auch
Die obere Tischfläche kann tiefer liegen als die Be- zu einem Schraubenband werden, bei dem sich
rührungslinie der Druckwalzen der vorgeschalteten mehrere vollständige Ringe ineinander übergehend
Plissiermaschine und mit der unteren dieser Druck- 65 gegenseitig überlagern.
walzen durch einen geneigten Tisch verbunden sein. Um jedoch Schwierigkeiten bei der Lagerung eines
Das Glockenplissee wird dabei über den geneigten auf diese Weise hergestellten Einlegebandes oder bei
Tisch zur oberen Tischfläche gelangen. Es kann sich seiner späteren Verwendung als Zwischenlage beim
Aufwickeln von Glockenplissee zu vermeiden, wird das Einlegeband zweckmäßig sofort nach seiner Herstellung
verwendet. Zu diesem Zweck wird einfach die beschriebene Vorrichtung zum Herstellen des
Einlegebandes unmittelbar mit dem Ausstoßende einer Plissiermaschine mit konischen Druckwalzen Rm1
bzw. Rm2 gekoppelt, wie das in den Fig. 1 und 2
gezeigt ist.
In diesem Fall müssen, da das gefertigte Einlegeband in seiner Krümmung mit derjenigen der plissierten
Stoffbahn übereinstimmen soll, nicht nur die konischen Walzen R der Vorrichtung zum Herstellen
des Einlegebandes untereinander konvergieren, indem ihre Achsverlängerungen im Achsenfluchtpunkt O
zusammenlaufen, dieser Achsenfluchtpunkt O muß vielmehr auch mit demjenigen der konischen Druckwalzen
Rm1 und Rm2 der Plissiermaschine zusammenfallen,
wie das in Fig. 1 angedeutet ist. Es sei darauf hingewiesen, daß die Druckwalzen Rm1 und
Rm2 der Plissiermaschine eine beiden gemeinsame Berührungslinie haben, die in einer Horizontalebene
liegt.
Die Plissiermaschine und ihre Vorrichtung zum Herstellen des Einlegebandes sind dabei durch einen
geeigneten Tisch Tm verbunden, der an seinem höher liegenden Ende an die Berührungslinie zwischen den
Druckwalzen -Rm1 und Rm2 der Plissiermaschine angeschlossen
ist und es auf Grund seiner Neigung der zwischen den Druckwalzen Rm1 und Rm2 auslaufenden
plissierten Stoffbahn gestattet, unter Einfluß der Schwerkraft gleitend und sich dabei glättend von der
Plissiermaschine zur Vorrichtung zum Herstellen des Einlegebandes zu gelangen, die dann zusätzlich noch
die Funktion des Aufwickeins der plissierten Stoffbahn ausübt. Man erhält so eine vervollständigte Vorrichtung, die einerseits das Einlegeband herstellt,
andererseits mit der Plissiermaschine gekoppelt ist und von dieser die plissierte Stoffbahn zugeführt
erhält und schließlich die plissierte Stoffbahn unter Zwischenlage des Einlegebandes aufwickelt.
, Die Vorrichtung soll nunmehr ins einzelne gehend beschrieben werden. Sie weist ein Gehäuse aus zwei
vertikalen Seitenwänden B1 und B 2 auf, die in
Draufsicht vorzugsweise die Form zweier gebrochener Linien haben, die zwei parallelen, also konzentrischen Kreisen eingeschrieben sind, deren gemeinsamer
Mittelpunkt mit dem Achsenfluchtpunkt O zusammenfällt (vgl. Fig. 3). In den Seitenwänden
B 1 und B 2 sind drei konische Walzen Rl, R 2 und
R 3 drehbar gelagert. Die konischen Walzen R 1 und R 2 sind durch einen Tisch T1 verbunden, der eine
Tangentialebene zu den Walzen Rl und R 2 bildet
Die Walze Rl ist dabei-unterhalb des Tisches Γ1,
die Walze R 2 oberhalb des Tisches angeordnet (vgl. F i g. 1). Die Walze R 2 ist ihrerseits mit der dritten,
konischen Walze R 3 durch zwei weitere Tische T 2 und Γ 3 verbunden, die übereinander liegen. Der
Tisch T 2 ist dabei eine gemeinsame Tangentialebene der jeweils unten liegenden Mantellinien der konischen
Walzen R 2 und R 3, während der Tisch Γ 3 eine Tangentialebene an den jeweils oben liegenden
Mantellinien der Walzen R 2 und R 3 darstellt. Die gedachten Ächsverlängerungen sämtlicher konischer
Walzen R 1, R 2 und R 3 laufen im Achsfluchtpunkt. Ö zusammen.
. Die Vorrichtung wird durch eine konische Aufwickelwalze
R 4 vervollständigt, die zum Herstellen eines Wickels aus der plissierten Stoffbahn und dem
hergestellten Einlegeband dient. Dafür ist die Aufwickelwalze R 4 in den Seitenwänden B 1 und B 2
der Vorrichtung frei gelagert, wie das in der Fig..
gezeigt ist. In der in der Fig. gezeigten Stellung hat
sie dabei eine Berührungslinie mit der Walze R 2 gemeinsam und erhält so von dieser ihren Drehantrieb.
Ihre gedachte Achsverlängerung läuft mit denjenigen der anderen konischen Walzen im Achsenfluchtpunkt
O zusammen. Die gesamte Vorrichtung zum Herstellen
des Einlegebandes liegt niedriger als die durch die Berührungslinie der Druckwalzen Rm1 und Rm2
der Plissiermaschine gelegte Horizontalebene. Da je-
- doch aus leicht verständlichen Gründen der Achsenfluchtpunkt
O der gedachten Achsverlängerungen der Druckwalzen Am1 und Rm2 auf dieser Horizontalebene liegt und auch die gedachten Achsverlängerungen
der Walzen Al, R 2, R3 und R 4 in diesem Punkt zusammenlaufen sollen, sind die Achsen dieser
Walzen und damit auch die Tische Tl, T2, Γ3
entsprechend zu neigen.
Für den Antrieb ist ein Motor M vorgesehen, auf dessen Antriebswelle beispielsweise eine Riemenscheibe
P1 aufgeflanscht ist. Der Motor M treibt
über einen über die Riemenscheibe P1 und eine weitere
Riemenscheibe P 2 gelegten Treibriemen Cl die konische Walze R 2 an, deren Welle außer der Riemenscheibe
P 2 noch einen Doppelsatz zusätzlicher Riemenscheiben P 3 und P 4 trägt, von denen aus
über TreibriemenC2 und C3 auf die in der Fig.
gezeigte Weise die Walzen R1 und R 2 über an
ihren Wellen befestigte Riemenscheiben P 5 und P 6 angetrieben werden. Die oberhalb der Vorschubebene
der Papierbögen Fl, F 2, F 3,... auf den Tischen
T1 und T 2 liegenden konischen Walzen R 2 und.
R 3, die die gleiche Größe haben, müssen in gleicher
Richtung und mit gleicher Drehzahl umlaufen. Die konische Walze R 1 läuft dagegen auf Grund ihrer
Lage unterhalb des Tisches Π in entgegengesetzter Richtung um. Jede der Walzen Rl, R 2 und R 3 ist
40. mit einer oder mehreren Andruckwalzen Rc versehen.
Die Andruckwalzen bestehen aus einer Achse und mehreren Rollen, die lose auf die Achse aufgesetzt
sind. Sie halten die einzelnen Papierbögen bzw. die Stoffbahn in Anlage an den konischen Walzen.
45. Es ist. verständlich, daß ein Papierbogen F, der
zwischen der Walze Rl und einer Andruckwalze Rc zugeführt wird, durch die konischen Walzen R 1, R 2.
und R3 über den TischT bzw. die TischeTl und
Γ2 bewegt und dabei um eine virtuelle, durch den.
Achsenfluchtpunkt O verlaufende Achse verschwenkt
wird. Fig. 3 zeigt verschiedene, sich dabei erge-, bende Stellungen des Papierbogen. Der zwischen der.
WalzeRl und der Andruckwalze Rc an dieser ein-,
geführte Papierbogen befindet sich nach einer Viertel-,
Umdrehung auf dem Tisch Π und der durch den: Papierbogen F1 angedeuteten Stellung und am.. Ende
einer vollen Umdrehung der Walze R 1 in der durch; den Papierbogen F 2 angedeuteten Stellung, in der,
der Papierbogen bereits unter die Walze R 2 eingreift. ■
; Die Walze R 2 führt nun den Papierbogen in. einer, vollen Umdrehung in die durch den Papierbogen F 3.
angedeutete Lage, in der der Papierbogen bereits, unter die konische Walze R 3 eingreift. Die nacheinander
der Vorrichtung zugeführten Papierbögen kom-5,men
also selbsttätig in die vorstehend betriebenen Stellungen und bilden so ein gekrümmtes Band, das·
aus einzelnen Papierbögen hergestellt ist, die in ihrem Überlappungsbereich miteinander verbunden werden'
können. Bei kontinuierlichem Arbeiten entsteht so ein vollständiger Ring bzw. bei weiterem Arbeiten
ein Schraubenband mit übereinander liegenden Ringlagen. Bei der dargestellten Ausführung der Vorrichtung
wird jedoch das gebildete Einlegeband durch die Andruckwalzen Rc der konischen Walze R 3 auf
den oberen Tisch T 3 überführt und den Walzen R 2 und R 4 zugeführt, um sich auf der Aufwickelwalze
R 4 aufzuwickeln. Auf das auf diese Weise zwangläufig transportierte Einlegeband wird vom Tisch
Tm, also von der Plissiermaschine her die in Glocken-
falten gelegte Stoffbahn zugeführt, die vom Einlegeband wie von einem Förderband mitgenommen wird.
Da das Einlegeband und das Glockenplissee die gleiche Krümmung aufweisen, bereitet der beiden
gemeinsame Aufwickelvorgang auf der Aufwickelwalze R 4 keinerlei Schwierigkeiten. Die Vorrichtung
stellt also nicht nur ein gekrümmtes Band als Einlegeband her, sondern dient auch zum Abziehen
des Glockenplissees von der Plissiermaschine und dem gleichzeitigen Aufwickeln von in Glockenfalten
gelegter Stoffbahn und Einlegeband.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 309 544/22
Claims (8)
1. Verfahren zum Herstellen eines Einlegebandes aus Papier od. dgl., das als Zwischenlage
beim Aufwickeln von in Glockenfalten plissierten Stoffbahnen dient, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils ein Papierbogen in ein System hintereinander liegender, konisch ausgebildeter,
mit gleicher Geschwindigkeit umlaufender Walzen mit gemeinsamem Achsenfluchtpunkt
eingelegt, der Papierbogen durch die konischen Walzen weitertransportiert und dabei verschwenkt
und der nächstfolgende Papierbogen den vorhergehenden überlappend zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlegeband unmittelbar
nach seiner Herstellung als Zwischenlage der in Glockenfalten plissierten Stoffbahn mit dieser
aufgewickelt wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß den konischen Walzen (R) als Umlaufbahn der Papierbögen (F) ein Tisch (Γ)
zugeordnet ist, dessen Tischfläche tangential zu den konischen Walzen (R) liegt.
4. Vorrichtung nach Ansprach 3, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine konische Aufwickelwalze
(R 4) für das aus den Papierbögen (F 1 bis F 3) gefertigte Einlegeband und gegebenenfalls
das von einer vorgeschalteten Plissiermaschine zugeführte Glockenplissee vorgesehen
ist.
5. Vorrichtung nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelwalze (R 4) mit
einer (R 2) der konischen Walzen (R 1 bis R 3) in Reibkontakt steht.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die konischen Walzen
(R 1 bis R 4) und die konischen Druckwalzen (Rm 1, Rm 2) der Plissiermaschine einen gemeinsamen
Achsenfluchtpunkt haben.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tisch aus einer unteren Tischfläche (Γ1, T 2) und einer oberen Tischfläche
(T 3) besteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Tischfläche (T" 3) tiefer
liegt als die Berührungslinie der Druckwalzen (Rm 1, Rm 2) der vorgeschalteten Plissiermaschine
und mit der unteren (Rm 2) dieser Druckwalzen durch einen geneigten Tisch (Tm)
verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| FR976036A FR1405349A (fr) | 1964-05-27 | 1964-05-27 | Nouveau procédé d'obtention de bandes intercalaires incurvées pour travaux de plissage à plis évasés, dispositif de mise en oeuvre de ce procédé et produits ainsi obtenus |
Publications (3)
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| DE1560169C3 DE1560169C3 (de) | 1974-05-22 |
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ID=8831000
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1560169A Granted DE1560169B2 (de) | 1964-05-27 | 1965-02-10 | Verfahren und Vorrichtung zum Her stellen eines Einlegebandes aus Papier od dgl |
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Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DED30659U Expired DE1915125U (de) | 1964-05-27 | 1965-02-10 | Vorrichtung zur erzielung von gekruemmten einlegbaendern fuer plissierarbeiten mit glockenfalten. |
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Also Published As
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|---|---|
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |