DE156007C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE156007C DE156007C DENDAT156007D DE156007DA DE156007C DE 156007 C DE156007 C DE 156007C DE NDAT156007 D DENDAT156007 D DE NDAT156007D DE 156007D A DE156007D A DE 156007DA DE 156007 C DE156007 C DE 156007C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spring
- handlebar
- counter
- change
- levers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
- G01G19/08—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for incorporation in vehicles
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine mit einem Lastwagen vereinigte Wage, bei der
die Wagenplattform mit dem Untergestell durch zwei Gruppen von Gelenkhebeln verbunden
ist, die untereinander durch ein Gestänge zwangläufig derart in Verbindung
stehen, daß sämtliche Gelenkhebel bei einer Lagenveränderung nur eines derselben eine
gleichmäßige Lagenveränderung erleiden, deren
ίο Betrag der Höhe der Belastung entspricht
und durch eine Gegendruckfeder auf einer Teilung kenntlich gemacht wird. Derartige
Einrichtungen sind an sich bekannt; die bisher üblichen Ausführungsformen zeigen jedoch
den Nachteil, daß durch die Belastung des Wagens die gegenseitige Stellung der beiden Widerlager der Gegendruckfeder verändert
wird, wodurch eine einseitige Zusammenpressung der Feder erfolgt und Ungenauigkeiten
beim Wiegen entstehen.
Die vorliegende Erfindung soll den angegebenen Mangel dadurch vermeiden, daß
die Feder in einem Gehäuse angeordnet ist, dessen Deckel ihr als Widerlager dient. In
einer Bohrung dieses Deckels ist die Lenkerstange geführt, an deren Ende eine Scheibe
einstellbar befestigt ist, die dem anderen Ende der Feder als Widerlager dient und in
dem Gehäuse verschiebbar geführt ist. Die Zeichnungen veranschaulichen verschiedene
Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist eine Seitenansicht mit teilweisem Längsschnitt eines mit der neuen Wägevorrichtung
ausgestatteten Kippwagens.
Fig. 2 ist eine Draufsicht nach Fig. 1 auf das Wagenuntergestell.
Fig. 3 ist eine Endansicht zu Fig. I.
Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführurigsform in der Seitenansicht. '40
Fig. 5 und 6 zeigen in Seitenansicht bezw. Grundriß das Wagenuntergestell eines Eisenbahnwagens
mit einer anderen Ausführungsform der Wägevorrichtung.
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 3 ist der Kasten α des Kippwagens in
Lagern b aufgehängt, die an Trägern c angebracht sind, welche von den Enden der
Träger d getragen werden. Die Träger d sind an dem Rahmen e des Wagenuntergestelies
durch Gelenkhebel f gfl g1 befestigt,
die untereinander durch Drehbolzen iil, sowie mit den Trägern d durch Bolzen II1 und
mit dem Wagenuntergestell durch Bolzen mm1 gelenkig verbunden sind. Die Gelenkhebel
sind von gleicher Länge, ihre Drehbolzen i i1 sind miteinander durch eine Stange h verbunden.
An der Stange η ist eine Lenkerstange ρ angelenkt, an deren Ende eine
Scheibe q einstellbar befestigt ist. Diese Scheibe q ist in dem Federgehäuse r verschiebbar
angeordnet und dient der Feder 0 als Widerlager, welche sich andererseits gegen den Deckel des Federgehäuses r legt, durch
dessen mittlere Bohrung die Lenkerstange ρ geführt ist. Das Federgehäuse ist mittels
der Ansätze s und des Drehzapfens t mit dem Gestellrahmen e gelenkig verbunden. Bei
einer Änderung der Belastung des Kastens a erfolgt eine entsprechende Änderung des Ab-
Standes der Träger d von dem Gestellrahmen e und damit eine Änderung in der
Winkelstellung der Gelenkhebel f gfl g1- Wird
der von den Gelenkhebeln eingeschlossene Winkel kleiner, so verstärkt sich der von
der Lenkerstange ρ mittels der Scheibe q auf die Feder ο ausgeübte Druck, während bei
einer Verminderung der Belastung eine Vergrößerung des von den Gelenkhebeln eingeschlossenen
Winkels und damit eine Verringerung des auf die Feder ausgeübten Druckes stattfindet. .
Um die Größe der Belastung des Fahrzeuges festzustellen, ist es nur erforderlich,
an einem geeigneten Teil der Übertragungsvorrichtung einen Zeiger χ anzubringen, der
auf einer Teilung y die Zusammenpressung der Feder 0 meßbar und ablesbar macht.
Die Fig. 4 veranschaulicht die beschriebene Vorrichtung in Anwendung bei einem Eisenbahnwagen üblicher Art, bei dem die unteren Gelenkhebel g1 an der Achsbuchse \ angebracht sind, während die oberen Gelenkhebel den Wagenkasten tragen.
Die Fig. 4 veranschaulicht die beschriebene Vorrichtung in Anwendung bei einem Eisenbahnwagen üblicher Art, bei dem die unteren Gelenkhebel g1 an der Achsbuchse \ angebracht sind, während die oberen Gelenkhebel den Wagenkasten tragen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 sind symmetrisch "angeordnete Hebelpaare
14, 15 an Trägern 16, 17 angelenkt.
Die äußeren Arme 18 und 19 dieser Hebel erhalten Gleitverbindung mit den Achsbuchsen
20, 21, während die inneren Arme bei 22, 23 durch Gleitverbindungen an einem gabelförmigen,
die Lenkerstange 25 tragenden Kreuzstück 24 angelenkt sind. An dem anderen Ende der Stange 25 ist die Widerlagsplatte
26 befestigt, welche in einem zylindrischen Gehäuse 28 gleitet, dessen Boden eine mittlere Bohrung besitzt, die der Lenker-.stange
25 als Führung dient. In dem Gehäuse 28, welches an dem Rahmen des Fahrzeuges fest angebracht ist, liegt die Feder 29,
die zwischen dem durchbohrten Boden und der Scheibe 26 eingespannt ist. Die Widerlagsplatte
26 ist auf der Spindel 25 mittels einer Mutter 30 einstellbar befestigt, so daß die Anfangsspannung der Feder 29 geregelt
werden kann.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird die Lagenveränderung der beweglichen Teile
durch die Hebel 31, 32, die an der Welle 33 angreifen, auf gezahnte Bogenstücke 35
übertragen, die in Zahnräder 36 eingreifen und hierdurch Zeiger 37 über Skalen 38 bewegen,
von denen je eine zu beiden Seiten des Fahrzeuges angebracht ist.
Bei den beschriebenen Ausführungsformen bewegt sich die an der Lenkerstange angebrachte
Widerlagsplatte für die Gegendruckfeder derart, daß sie in jeder Stellung parallel
zu dem Deckel des Federgehäuses steht, welcher dem anderen Ende der Gegendruckfeder
als Widerlager dient. Bei der zuerst beschriebenen Einrichtung, bei der die Lenkerstange eine seitliche Lagenveränderung
erleidet, wird die parallele Stellung der Widerlager dadurch beibehalten, daß das
Federgehäuse an der seitlichen Bewegung der Lenkerstange teilnimmt, indem es gelenkig
an dem Gestellrahmen angebracht ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 erzielt
man die beabsichtigte Wirkung dadurch, daß eine seitliche Verschiebung der Lenkerstange
25 nicht erfolgt, daß sich dieselbe vielmehr nur in ihrer Längsrichtung auf- und
abbewegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Wägevorrichtung für Lastwagen, bei denen zwischen Plattform und Untergestell Gelenkhebelgruppen angeordnet sind, die derart miteinander verbunden sind, daß sämtliche Hebel bei einer Lagenveränderung eines derselben eine gleiche Lagenveränderung erleiden, die durch eine gemeinsame Lenkerstange auf eine Gegendruckfeder übertragen wird, da-, durch gekennzeichnet, daß die Lenkerstange in dem Federgehäuse derart geführt ist, daß bei jeder Belastung . die Widerlager der Gegendruckfeder parallel zueinander verbleiben, wodurch ein stets zentrales Zusammendrücken der Feder gesichert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE156007C true DE156007C (de) |
Family
ID=422428
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT156007D Active DE156007C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE156007C (de) |
-
0
- DE DENDAT156007D patent/DE156007C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2508186C3 (de) | Abgefederter Fahrzeugsitz | |
| DD229387A1 (de) | Hubvorrichtung, insbesondere fuer gabelstapler | |
| DE19624242A1 (de) | Vorrichtung zur Querführung einer Starrachse eines Kraftfahrzeuges | |
| DE2161953C2 (de) | Vordere Lagerung und Führung eines kippbaren Lastkraftwagen-Fahrerhauses | |
| DE1580593B1 (de) | Hinterradaufhaengung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE825425C (de) | Verbindung zwischen Hauptrahmen und Drehgestell bei Lokomotiven und anderen Gelenkfahrzeugen | |
| DE4204783C2 (de) | Laufwerk für Schienenfahrzeuge | |
| DE156007C (de) | ||
| DE1680382B1 (de) | Einrichtung fuer druckluftgebremste Fahrzeuge,insbesondere Eisenbahnwagen,zum selbsttaetigen Steuern der Bremskraft in Abhaengigkeit von der Fahrzeugbelastung | |
| DE558710C (de) | Anordnung der zur Fuehrung von Gleisketten dienenden Hilfsraeder von Kraftfahrzeugen | |
| DE2806543C2 (de) | Anlenkung des Nachläufers eines Gelenkwagenzuges | |
| DE2605722C3 (de) | Achsführung für eine Starrachse eines Fahrzeuges mit geringer Höchstgeschwindigkeit | |
| DE209994C (de) | ||
| DE410899C (de) | Verbindung der Radachse mit dem Rahmengestell, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE413054C (de) | Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE390767C (de) | Vorrichtung zum Kippen des Wagenkastens an Fahrzeugen mit Hilfe von hydraulischen Hubpressen | |
| DE603468C (de) | Abfederung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE2023486A1 (de) | Drehgestell-Schienenfahrzeug | |
| AT17479B (de) | Lastwagen mit Wägevorrichtung. | |
| DE197893C (de) | ||
| EP0122513A2 (de) | Elastische Fahrerhauslagerung eines Lastkraftwagens | |
| DE609775C (de) | Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE417478C (de) | Sattelfederung fuer Fahrraeder und andere Fahrzeuge | |
| DE330424C (de) | Aufhaengevorrichtung fuer Laufkettenfahrzeuge | |
| DE505661C (de) | Vorrichtung zum starren Abstuetzen des federnd aufgehaengten Rahmens gegenueber den Radachsen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |