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DE155996C - - Google Patents

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Publication number
DE155996C
DE155996C DENDAT155996D DE155996DA DE155996C DE 155996 C DE155996 C DE 155996C DE NDAT155996 D DENDAT155996 D DE NDAT155996D DE 155996D A DE155996D A DE 155996DA DE 155996 C DE155996 C DE 155996C
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DE
Germany
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terminal
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Active
Application number
DENDAT155996D
Other languages
English (en)
Publication of DE155996C publication Critical patent/DE155996C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
    • G04C13/03Pulse transmission systems with additional means for setting the time indication of secondary clocks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVr 155996 KLASSE 83 b.
Die bisher in Verwendung stehenden elektrischen Nebenuhren konnten häufig zu Turmuhren deshalb nicht benutzt werden, weil es die Bauart nicht zuließ, dem Winde ausgesetzte freie Zeiger anzubringen, weshalb stets ein Glasverschluß nötig war, was die Sichtbarkeit sehr beeinträchtigte. Dieser Übeistand wird durch vorliegende Erfindung aufgehoben. In beiliegender Zeichnung zeigt
Fig. ι die Ansicht des Werkes auf der hinteren Gestellplatte,
Fig. 2 eine schematische Schaltungsanordnung und·
Fig. 3 den Ausgleichkontakt.
Das Gehwerk besteht aus einem Räderwerk i, 2, welches zwischen den Gestellplatten 3, 4 gelagert ist. Die Welle 5 des Minutenrades 2 ragt aus beiden Gestellplatten 3, 4 heraus, worauf einerseits die Zeigerleitung,
andererseits die Übertragung zu einem Kontrollzifferblatt angebracht ist. Die Schaltradwelle ι' ragt aus der hinteren Gestellplatte 4 heraus und trägt ein mit vielen feinen Zähnen versehenes Schaltrad 6, welches durch einen N e e f 'sehen Hammer 7 vermittels einer Schaltklinke 8 gedreht wird. Die Übersetzung des Gehwerkes ist derart angeordnet, daß eine Urndrehun'g des Minutenrades 2 gleichkommt 60 Umdrehungen des Schaltrades 6. Auf der Welle i1 des Schaltrades 6 sitzt eine Scheibe 9, welche mit einer Hartgummieinlage 10 -versehen ist, worauf eine von der Gestellplatte 4 isolierte Feder 11 schleift. Zwischen den Gestellplatten 3,4 (Fig. 3) sitzt ferner auf einer isolierten Platte 12 die Feeder 13, welche auf dem Kontaktstift 14 aufruht. Das Mi-, nutenrad 2 ist mit einem Hartgummistift 15 versehen, welcher die Feder 13 alle Stunden auf die Dauer einer Minute anhebt, wodurch die Feder 13 von Kontaktstift 14 abgehoben wird.
Die Wirkungsweise dieser Nebenturmuhr ist nunmehr folgende:
In der Hauptuhr sind zwei Kontakte angeordnet, ein Minutenkontakt 19 und ein Stundenkontakt 20 (Fig. 2). Der erstere wird alle Minuten von der Leituhr auf die Dauer etwa einer Sekunde, der letztere alle Stunden um die 60. Minute auf die Dauer von 20 Sekunden geschlossen. Ferner wird von der 58. auf die 59. Minute jeder Stunde der Minutenkontakt 19 statt einer Sekunde 30 Sekunden lang geschlossen gehalten, wodurch im Falle des Zurückbleibens der Nebenuhr gegen die Hauptuhr die Nebenuhr so lange fortgeschaltet wird, bis der richtige Zeigerstand erreicht ist, was mittels des Neef'sehen Hammers sicher erreichbar ist. Die außerordentlich raschen Bewegungen des Neefschen Hammers, welchen eine große Kraft innewohnt, werden durch eine an dem Hammer selbst federnd angebrachte Schaltklinke 8 auf das mit vielen, den kurzen Schwingungen des Neef'schen Hammers angepaßten Zähnen versehene Schaltrad 6 übertragen, wodurch dieses mit bestimmter Geschwindigkeit gedreht wird. Eine feine Feder 18 verhindert eine rückgängige Bewegung. Die Geschwin-

Claims (2)

digkeit, mit welcher das Schaltrad 6 gedreht wird, hängt einerseits von der Länge der Schwingungsbögen des Neef'sehen Hammers, andererseits von der Größe des Schaltrades 6 ab und ist in diesem Falle so bemessen, daß eine Umdrehung des Rades 6 ungefähr ι'/., Sekunden dauert. Das Schaltungsschema ist folgendes: Eine Leitung führt vom Kohlepol der ίο Batterie B (Fig. 2) zur Klemme c des Neefschen Hammers 7, von der Feder 11 über Klemme d zum Zinkpol der Batterie B einerseits, andererseits zu einem Pol des Minutenkontaktes 19 der Hauptuhr. Ferner geht eine Leitung von der anderen Feder des Minutenkontaktes 19 zu der einen Feder des Stundenkontaktes 20 und von da zur Klemme α der Nebenuhr, welche mit der Feder 13 und diese (während der Stunde durch Aufliegen auf Stift 14) mit der Gestellplatte 3, daher auch mit allen nicht vom Gestelle isolierten metallischen Werkteilen leitend verbunden ist (mit Scheibe 9). Die Gestellplatte 3 ist über Klemme b mit der zweiten Feder des Stundenkontaktes 20 verbunden. Das Spiel ist folgendes: Wird der Minutenkontakt 19 in der Hauptuhr geschlossen, so geht der Strom vom Kohlepol der Batterie B zur Klemme c des Neef'sehen Hammers, durch denselben zur Klemme b, weiter zur Gestellplatte 3, Stift 14, Feder 13, über Klemme α zum Minutenkontakt 19 und von da zum Zinkpol der Batterie zurück. Wird nun der Kontakt 19 innerhalb einer Sekunde wieder unterbrochen, so wird der Strom, da das Schaltrad 6 noch keine volle Umdrehung beendet hat, einen anderen Weg nehmen, und zwar vom Kohlepol der Batterie B ζην Klemme c durch den Neefsehen Hammer 7 zur Klemme b, -weiter zur Gestellplatte 3 durch das Gestell zur Kontaktscheibe 9 des Schaltrades 6, durch die auf der Scheibe' 9 schleifende Feder 11 über Klemme d zum Zinkpol der Batterie zurück. Der Strom wird daher in der Nebenuhr so lange geschlossen bleiben, bis das Schaltrad 6 eine volle Umdrehung gemacht hat, worauf die Feder 11 vom leitenden Teil des Umfanges der Scheibe 9 auf die Hartgummieinlage 10 kommt und der Strom unterbrochen \vird. Dieser Vorgang wiederholt sich nach jeder vollen Minute so lange, bis (was zur 59. Minute geschieht) die Abhebung der Feder 13 vom Kontaktstift 14 durch den Hartgummistift 15 am Minutenrade 2 (Fig. 3) erfolgt; hierdurch wird die Verbindung der Nebenuhr mit dem Minutenkontakt 19 der Hauptuhr unterbrochen und es kann daher kein weiterer Stromschluß stattfinden, solange nicht auch der Stundenkontakt 20 der Hauptuhr geschlossen ist. Dieser Schluß erfolgt ungefähr 10 Sekunden vor der 60. Minute und wird nach 20 Sekunden (d. i. 10 Sekunden nach der 60. Minute) wieder gelöst. Ist also Kontakt 20 geschlossen, so wird bei Schluß des Minutenkontaktes 19, welcher genau zur 60. Minute jeder Stunde erfolgt, der Strom folgenden Weg nehmen: Vom Kohlepol derBatteriei? über Klemmer, Klemme b, Kontakt 20, Kontakt 19 nach Batterie B zurück. Die Uhr wird also weiter funktionieren, während welcher Bewegung die Feder 13 (Fig. 3) vom Hartgummistift 15 am Minutenrade 2 abfällt, wodurch der Kontakt mit Stift 14 und somit die direkte Verbindung der Nebenuhr mit dem Minutenkontakt 19 der Hauptuhr wieder hergestellt ist. Im Falle des Zurückbleibens der Nebenuhr gegen die Hauptuhr wird von der 58. zur 59. Minute infolge des 30 Sekunden lang währenden Schlusses des Minutenkontaktes 19 die Nebenuhr so lange vorlaufen, bis die Feder 13 vom Kontaktstift 14 durch den Hartgummistift 15 abgehoben wird, wodurch der richtige Zeigerstand mit der Hauptuhr erreicht ist; hierauf erfolgt der Schluß des Kontaktes 20, nachher der Schluß des Kontaktes 19, worauf die weitere Arbeit für die Folge eintritt. Im Falle die Nebenuhr gegen die Hauptuhr vorausläuft, kann dieselbe nur bis zum Abheben der Feder 13 vom Stift 14 gehen und bleibt hierauf so lange stehen, bis der Kontakt 20 in der Hauptuhr geschlossen wird, wodurch wieder der richtige Zeigerstand erreicht ist. Paten γ-Ansprüche :
1. Elektrische Nebenuhr, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Antrieb der Zeiger dienendes Schaltrad (6) ■ durch die Schwingungen eines Neef'sehen Hammers (7) fortgeschaltet wird und alle Minuten eine Umdrehung ausführt, zum Zwecke, die Zeiger nicht ruckweise, sondern langsam (etwa innerhalb 1'/, Sekunden) um eine Minute weiter zu stellen.
2. Elektrische Nebenuhr nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zum Richtigstellen der Zeiger eine Feder (13) durch einen am Minutenrade (2) angebrachten Hartgummistift (15) alle Stunden auf die Dauer einer Minute von einem Stift (14) abgehoben wird, so daß der Strom unterbrochen bleibt bezw. der Zeiger so lange fortgeschaltet wird, bis der Hartgummistift (15) die Feder (13) vom Stift (14) abhebt und so den gleichen Zeigerstand mit der Hauptuhr herbeiführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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