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DE1559457C - Geschweißte Bewehrungsmatte für Beton - Google Patents

Geschweißte Bewehrungsmatte für Beton

Info

Publication number
DE1559457C
DE1559457C DE1559457C DE 1559457 C DE1559457 C DE 1559457C DE 1559457 C DE1559457 C DE 1559457C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bars
mat
longitudinal
concrete
outermost
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dipl.-Ing. Dr.rer. pol. Graz Ritter (Österreich). E04c 5-12
Original Assignee
AVI Alpenländische Veredelungs-Industrie GmbH, Graz, Steiermark (Österreich)
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine geschweißte Bewehrungsmatte für Beton, deren Querstabenden in einer Ebene senkrecht zur Mattenebene im Abstand vom äußersten Längsstab hakenförmig zurückgebogen sind. Bei einer bekannten Matte dieser Art sind die Querstabenden nach der den Längsdrähten abgekehrten Seite der Matte zurückgebogen.
Bei einer anderen bekannten Bewehrungsmatte sind die Endteile der Querstäbe im wesentlichen in der Mattenebene an die äußersten Längsstäbe herangebogen.
Es sind ferner auch Bewehrungsmatten für Beton bekannt, bei welchen im Mittelbereich der Mattenbreite Doppelstäbe, also Stabpaare, angeordnet sind, wogegen sich an den Mattenrändern Einzelstäbe befinden, wobei alle Stäbe gleichen Durchmesser haben. Werden zwei solche Matten mit ihren Randbereichen, d. h. mit den Bereichen, in welchen sie nur Einzelstäbe aufweisen, überdeckt, so ist der auf die Breiteneinheit bezogene Stahlquerschnitt in den Überdeckungsbereichen ebenso groß wie in Mattenmitte.
Um eine einwandfreie Kraftübertragung zu gewährleisten, ist es notwendig, daß Matten, deren Querstäbe ebenfalls als Tragbewehrung in Rechnung gestellt werden sollen, in ihren Randbereichen um mindestens drei Maschen überdeckt werden, d. h. also, daß mindestens vier voll verankerte Schweißpunkte zur Aufnahme der vom Querstab übertragenen Kräfte vorhanden sein müssen. Man ist daher bei verschiedenen Ausführungsformen geschweißter Bewehrungsmatten auch dazu übergegangen, die Längsstäbe in den Randbereichen enger zu stellen, um die durch die sonst notwendigen breiten Überdeckungsbereiche entstehenden großen Verluste an Querstabmaterial herabzusetzen. Trotzdem bleiben dabei aber die Verluste noch immer beträchtlich hoch.
Die Erfindung befaßt sich nun mit der Aufgabe, bei einer geschweißten Bewehrungsmatte der einleitend angegebenen Art den erforderlichen Überlappungsbereich durch Erhöhung des Verschiebungswiderstandes der Querstäbe schmäler zu machen und überdies die Handhabung der Matte durch Vermeidung der Gefahr einer Verhedderung der zurückgebogenen Querstabenden zu erleichtern. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Längsstäbe so paarweise angeordnet sind, daß jeweils zwei in einem geringen lichten Abstand α angeordnete Stäbe von jedem benachbarten Stabpaar einen lichten Abstand A haben, der mindestens das Doppelte von α beträgt, wobei jedes zurückgebogene Querstabende die beiden äußersten Längsstäbe der Matte untergreift und diese Längsstäbe mit dem Querstab an diametral gegenüberliegenden Punkten verschweißt sind.
Sowohl durch die paarweise Anordnung aller Längsstäbe und damit auch der äußersten Längsstäbe als auch durch das hakenförmige Zurückbiegen der Querstabenden und das Verschweißen derselben mit den äußersten Längsstäben wird eine erheblich verbesserte Verankerung der Querstäbe, d. h. eine wesentliche Erhöhung des Verschiebungswiderstandes, erzielt.
Eine Deformation der Haken unter der Wirkung der zwischen Stahl und Beton auftretenden Kräfte und ein als Folge einer solchen Deformation auftretender Abbau der zur Verankerung des Hakens im Beton notwendigen Spannungen zwischen dem Stahl und dem Beton wird durch Verschweißung der zurückgebogenen Querstabenden mit den äußersten Längsstäben verhindert. Zugleich werden durch die Verschweißung die Handhabung erschwerende offene Haken vermieden.
Bei einer erfindungsgemäßen, aus Stabpaaren aufgebauten Matte, deren Querstabenden hakenförmig zurückgebogen sind, kann der Überdeckungsbereich wesentlich schmäler gehalten werden als bei den bisher üblichen geschweißten Bewehrungsmatten, da bereits im äußersten Randbereich der Matte zwei Längsstäbe und die Endhaken der Querstäbe zur Verankerung zur Verfügung stehen. Die sehr schmal gehaltenen Überdeckungsbereiche bringen eine wesentliche Einsparung an Querstabmaterial mit sich.
In der Zeichnung ist ein senkrecht zu den Längsstäben geführter Schnitt durch einen Randteil einer erfindungsgemäßen Bewehrungsmatte dargestellt.
Mit 3, 4 sind die beiden Längsstäbe des äußersten Längsstabpaares und mit 5, 6 die beiden Längsstäbe des nächsten Längsstabpaares der Matte bezeichnet. Der lichte Abstand A der einander zugewendeten Längsstäbe 4, 5 der dargestellten beiden Stabpaare 3, 4 bzw. 5, 6 ist wesentlich größer als der lichte Abstand α der beiden Längsstäbe eines jeden Stabpaares 3, 4 bzw. 5, 6 usw.; er beträgt mindestens das Doppelte des Abstandes a, wobei α vorzugsweise 2 bis 2,5 cm beträgt.
Jeder Querstab 1 ist im Abstand vom äußeren Längsstab 3 des äußersten Längsstabpaares 3,4 hakenförmig zurückgebogen und untergreift mit seinem Endteil 2 die beiden äußersten Längsstäbe 3 und 4. Diese Längsstäbe 3,4 sind an diametral gegenüberliegenden Punkten 7, T mit jedem Querstab 1 bzw. dem zurückgebogenen Endteil 2 desselben verschweißt. Die Schweißpunkte zwischen den Längsstäben 5, 6 und dem Querstab sind mit 8 bezeichnet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Geschweißte Bewehrungsmatte für Beton, deren Querstabenden in einer Ebene senkrecht zur • Mattenebene im Abstand vom äußersten Längsstab hakenförmig zurückgebogen sind, d a d u r c,h gekennzeichnet, daß die Längsstäbe (3,4; 5, 6) so paarweise angeordnet sind, daß jeweils zwei in einem geringen lichten Abstand α angeordnete Stäbe von jedem benachbarten Stabpaar einen lichten Abstand A haben, der mindestens das Doppelte von α beträgt, wobei jedes zurückgebogene Querstabende (2) die beiden äußersten Längsstäbe (3, 4) der Matte untergreift und diese Längsstäbe mit dem Querstab an diametral gegenüberliegenden Punkten (7, T) verschweißt sind.

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