DE1559092A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bauwerken aus Beton,insbesondere turmartigen Bauwerken mit veraenderlichem Querschnitt - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bauwerken aus Beton,insbesondere turmartigen Bauwerken mit veraenderlichem QuerschnittInfo
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Description
- Verfahren.und Vorrichtung zur#He - retellung von Bauwerken aus Beton, insbesondere turmartigen Bauwerken mit veränderlichem Querschnitt .Die-Erfindung betrifft ein Verfahren und die zur AuaUbung -des Verfahrens notwendige Vorrichtung zur Herstellung von -Bauwerken,aue Beton. Die Erfindung soll insbesondere-.fUr turmartige, aus Uberwiegend geschlossenen Wänden gebildete Bauwerke eingesetzt werden, deren Horizontalschnitt einen im Durchmereser mit der Höhe.veränderlichen Kreiaring darstellt.:.wobei die Dicke der Wände veränderlich sein-kann. Hierzu gehören z, B, hyperbolische Kühltürme, parabolische Fernsehtürme uiid koniäohe Schornsteine,-Die ErfJ;ndung kann Jedoch Auch-beider Her stellung vonSauwerken mit beligbi.gen--Querschnitte-n angewendet werden, z, B. bei hohlen oder' massiven BrUckenpfeilern mit elliptischen oder aus Kreiabögen und Geraden zusammengesetzten.. mit der Höhe.'veränderlichem Horizontalschnitt.
- Derartige Bauwerke wurden bisher mit Kletter,oder mit Gleitschalüngen errichtete Die abg-ohnittaweiae umsetzbaren. Klättärechalungen wurden.dabei an feststehenden LehrgerUsten oder an.GerUsten befestigt$ die.zwecke Verlängerung aus einem-feststeh-enden und aus einem vertikal beweglichen 2eil be:Stehehe Es -sind auch Verfahren bekannt, nach denen cli,iC#K#l#et-ti#rschalunp sowie die erforderliche Arbeiterüst ung ohne besondere Standgerüste am bereite fertiggestellten Teil das Bauwerke b6-feutigt und in einzelnen Teilen von Hand oder mittels-eines Kranes in-.v,ertikaler Richtung umgesetzt werden"Eine.bereite bekannte Gleitschalung, die zur herstellung kontinuierlich veränderlicher Querschnitte geeignet ist, besitzt zur Stabilisierung der Schalung sowie der Arbeitsbühnen beiderseits der Wand aus längenveränderliehen Stäben räumlich zusammengesetzte Aussteifungeringe, -Die-Veränd-%2ru#zig-de-a--Durchmessers--der-ßelialung erfolgt' durch Verstellen der Stabl:ängen. Anderen Vorschlägen zufolge wird die Stabilisierung und Formgebung der Schalung mittels eines horizontalen Sterne aus radial angeordneten Trägern erzieltg der das gesamte Bauwerk Überspannt.
- Die bekannten Kletterschalungen, die mit feststehenden Ge-.rüsten arbeiten, erforderne einen erheblichen Aufwand an Gerüatmaterial sowie an manueller Arbeit fÜr das Herstellen der Rüstungen und das laufende Umbauen der Schaltafeln. FUr.die sich auf das Bauwerk abstUtzenden Kletterschalungen ist ebenfalls ein hoher manueller Aufwand für das ständige Umsetzen der Arbeitsrüstung sowie der Schalung notwendig. Anderenfalls sind kostspielige Krane erforderlich, die außerdem nicht für alle Bauwerksabmessungen anwendbar sind. Darüber hinaus ist die Unf'allgefahr beim Umbau der Arbeiterüstung verhältnismäßig hoch, Die veränderlichen Gleitschalungen besitzen zwar diese Nachteile nicht. Die durch einen Trägerstern stabiliserten Gleitschalungen sind jedoch auf kleine Bauwerkadurchmesser beschränkt und belasten die Hubvorrichtung infolge des hohen Eingengewichtes des Trägersternes stark. Sie sind außerdem auf bestimmte Abmessungen festgelegt, Die mittels ringfttrmig.angeordneter Stabwerke ausgesteifte Gleitschalung erfordert relativ hohen manuellen Aufwand und große Sorgfalt bei der ständigen Verkürzung sämtlicher Stäbeb Eine Kopplung zwischen Hubvorgang und Durchmesserveränderung ist ohne komplizierte 1wIechanismen nicht möglich, Die Schalung ist damit für große Quer--- schnittsveränderungen und erhebliche Bauwerksdure.-iM.ig- -,;;lr ungeeignet,-Außerdem ist infolge der Anorrl erein----zelnen Stä beg die kein vollständiges Fachwerk ergeben, .die Stabilität der gesamnt6n-K'onstruktion verhältnismäßig #gering.-Bei-allen Gleitschalungen besteht außerdem der--.' --Mangel" daß.in Bereichen sehr großer'Bäuwerksabmeaaungen -infolge der-zu verarbeitenden Beton- und.Stahlmengen*die #Glettgeschwindigkeit unter das erforderliche Maß absinken kann und-damit eine e-4_,1-wandfreie Ausf#Qr_ung-n4kt mehr gegeben -ist.-Die Erfindung hat-(len Zweckg den-manuir£ -en Aufwand inebesondere bei der Errichtung von Bauwerken mit großemp mit der Höhe veränderlichem Durchmesser zu senken und die erforderlichen Mengen an GerUatmaterial zu.reduzieren. Außerdem soll b ei der Herstellung kleinerer Durchmesser das aus der Anwendung von Gleitschalungssystemen mit Trägersternenresultieremde hohe KonstruktIonsgenicht. verringert und, eine vielaeitigere,-Anwendbarköit der Vorrichtung geschaffen wer--den, Der Erfindung liegt-die Aufgabe-zugrunde, ein Schalunge-und Rüstsystem zur Herstellung von Bauwerken mit veränderlichem Durchmesser zu schaffeng das ohne L ehr- oder Standgerüste arbeitet und:#das beim Aufwärtsbewegen kein Aueeinandernehmehder einzelnen Schalunge- und Gerüstteile-erfordert, Weiterhin soll die Aussteifungekonstruktion beliebig große Bauwerk#durchmesser zulassen und ein relativ niedriges Eigengewicht besitzen. Das Schalungssystem soll außerdem:-im Bereich großer Bauwerksdurchmesser relativ kle-i-hei den verärbeitbaren MaterIalmengen angepaßte Arbeitsfortschritte-ermöglichen.
- '-Erfindungagemäß werden.diese Aufgaben wie folgt gelöst: Entlang der::im allgemeinen:ringfUrmiggeschlossenen und auf bekannte Weise.zwecks.Umfangever-kürzung ineinanderschiebbaren Schalung wird beideei-tie. oder nur auf einer Seite der zu errichtenden Bauwerkswand horizontal ein torsions- und biegesteifee Aussteifungsaystem angeordnet. Dieses Aussteifungsaystem besteht aus in zwei horizontalen Ebenen paarweise übereinanderliegenden Stabkreuzen, die von jeweils . zwei in halber Länge in Selirenform gelenkig miteinander verbundenen Stäben gebildet werden, Horizontal zwischen jeweils zwei Stabkreuzen wird ein FUhrungskeil angebracht, dessen Öffnungewinkel sich nach der Grundrißform des Bauwerke richtet. Von den--beiden Stabenden einer Seite des Stabkreuzes ist jeweilo ein Ende mit dem Führunäakeil gelenkig, das andere entlang der keilförmigen FUhrung verschieblich vefbunden, so daß eine Parallelführung der Führungokeilseiten entsteht, Die übereinanderliegenden FUhrungskeile sowiedie einzelnen Stäbe der Stabkreuze sind untereinander in vertikaler Ebene fachwerkartig ausgesteifti, Außerdem werden etwa in der-Ebene- der oberen Stabkreuze jeweils zwei benachbarte Führungskeile-mit einem ,tangential zur Schalung verlaufenden, längenverstellbaren Stab verbunden. Mit Hilfe dieser Stäbe kann der Umfang des Ausstelfungesysteme verändert werden, Weitere längenverstellbare Verbindungsetäbekönnen zusätzlich auch in der Ebene der unteren Stabkreuie angeordnet sein. Durch Verstellen der Stablängen der Verbindungestäbe kann der Umfang den Auosteifungssysteme verändert werden. Nach einer anderen AusfUhrungeart können erfindungsgemäß jeweils die beiden.auf einem hIhrungskeil-gleitenden Stabkreuzenden mittels zwei Stäben-gelenkig verbunden sein, deren andere Enden gemeinsam entlang einer in der Winkelhalbieren den des Keiles angeordneten weiteren PUhrung verschiebbar einde wodurch eine Kopplung der Bewegung sämtlicher Stabkreuze möglich ist» Statt zwei ih der Winkelhalbierenden jedes oberen und unteren Keiles liegenden zusätzlichen FUhrungen kann auch vorteilhaft eine zwischen der oberen und unteren Stabkreuzebene liegende Führung verwendet werden, d-le mit je zwei zugehörigen oberen und unteren.Stabkreuzenden mittels eines Stabdreiecks verbunden-ist.'Die -in der Winkelhalbierenden liegenden zusätzlie'11en Führungen können teilweise oder sämtlich mit einem Antrieb -versehen, sein, Nach einem weiteren Merkmal können die Öffnungewinkel der Führungskeile zuriErzeugung unterschiedlicher Bauwerksformen verstellbar sein.
- Je zwei Ubereinanderliegende, ausgesteifte FUhrungskeile werden konso-lartig mit,der Schalungekonstruktion verbunden und können zur Aufnaiime von ArbeitsbÜhnen herangezogen werden» Nach einer anderen Ausführungsart 'werden entlang dem Bauwerksgrundriß eine-entsprechende Anzahl Von -starren Prismen angeordnet. Jedes Prisma entsteht durch Verbindung von vier senkrechten Achsen, Der durch die horizontalen Verbindunge--iinien-- von j& zwei Achsen gebildete Winkel kann.enteprechend demGrundriß dez her-zustellenden Bauwerke verstellbar ausgebildet sein. Im-speziellen Fall kann der Winkel gleich Null worden. Weiterhin können je zwei Achsen zusammenfallen, so- -daß die verbläibenden beiden Achsen auf einer genk#-rechten Scheibe liegen. Die.Abstände der beiden Achsen, die auf den einander zugekehrten'Seiten zweier benachbarter i>riamen--liege-n.- sind gleich. Jeweils zwei-vertikale Achsen ,der benachbarten Prismen werden mit rechteckigen, gl - eichgroßen, vertikal angeordneten Scheiben so verbunden.. daß sich-die Scheiben um die Achsen drehen können..Auf diese 'Neise wird.eine Parallelführung der Prismen erreicht. In der Regel wird-jedes zweite Prisma mit der Schalung verbunden. Der Abstand der Prismen wird durch längenverstellbare Stäbe fest-ele .g gtv d ie z wischen den Prismen -gelenkig angeordnet werdän. Am unteren Teil der Aussteifungssysteme werden weiterhin in eine r- Höha beiderseitig,derBauwerkswand verstellbare. Stützrollen.angebracht, die zu @iner von-der Schalung unabhängi,gen-Abstützung,dienen,.Die Stützrolleh werden nur auf einer Seite der Bauwerkswand angeordnet, wann die längenverstellbaren Verbindungsstäbe zwischen den Führung3-keilen auch in der Ebene der unteren-Stabkreuze vorhanden ,sind.
- Die Herstellung von Bauwerken mit veränderlichem Durchmesser erfolgt erfindungegemäß mit der beschriebenen Vorrichtung nach folgendem Verfahren: In den Bereichen'des Bauwerkeag in denen z. B. infolge eines hohen-Zeitaufwandes für den Materialeinbau der für das Gleitverfahren notwendigen Arbeitsfortschritt nicht erreicht werden kann, wird das System als Kletterschalung eingesetzt, wobei die Schalung jeweils nach dem Erhärten des Betons mittels CD bekannter Vorrichtungen ohne Demontage vom Beton zurückgezogen, wird, Ansenließend wird das Aussteifungssystem in Verbindung mit der Schalung und hüstung mit Hilfe bekannter Vorrichtungen um einen bestimmten Abschnitt gehoben, wobei es sich mittels der gegen die Bauwarkswand gedrückten Rollen horizontal abstützt. Danach wird die Schalung wieder auf den erforderlichen Abetand gebracht. In den übrigen Bereichen des Bauwerke erfolgt die Anwendung nach dem an sich bekannten Gleitverfahren, wobei die Schalung und RUatung mittels bekannter Hubmechanismen gehoben wird, während gleichzeitig die mit einem geeigneten Antrieb versehenen längenveretellbaren Stäbe ein Zusammenziehen oder Erweitern des Aussteifungssysteme bewirken. Eine Abstützung durch die beschriebenen Rollen ist hier nicht erforderlich, Die Erfindung schafft infolge des vorgeschlagenen biege- und torsionseteifen Aussteifungssysteme die Anwendbarkeit einer veränderlichen Gleitaenalung auch für sehr große Bauwerks--durchmesser. Darüber hinaus wird der Einsatz der gleichen Konstruktion als vom Arbeitofortschritt unabhängige Kletterschalung ermöglicht. Damit ist die Herstellung von Bauwerken mit nahezu beliebigen Abmessunge#A und veränderlichem Horizontalschnitt ohne Standgerüste und-ohne manuelles Umsetzen der Schalung und Rüstung auf wirtschaftliche Weise möglich. Infolge der
Die Erfindung 0011 nachstehend an einigen Ausführung.abeispielen näher. erläutert. werden-. Ip, der zugehörigen ZeichnungB k > Antrieb geringen Ariiahl ver Lellbarer.Stäbe ann-däräh igen leich-t#'diiäijhän"is-lert-we-rden. Gle'ic-ii#ei-tig wird da gewicht der kons. ruiktion e Belastung der Hub-' #-änd-damit di vorrichtungen gegenUber-den bekannten Systemen infolge der Verwend'b-arke7a--t von relativ dütl.:fte-n Stäben,reduziert. ze igen:. i':--- -die Dr auf sich t* gs -bei.-au'seinand'ergezögenem Aussteifun » sys,tem Vig-.' 2':- -di#* Dräuf sieht gezogenem Aussteifungssystem bei --zusammen Wig. j-:- den Schnitt -A' A nääh Tig. 1: ;'Schnitt B Uli' 4 >: de B nach Fig 1 9 n -."die" Dra:uf sieht -auf d ie Kopplung zweier benadhba:#te:ü S#tabkj?e#'u e mit horizontalen scheren ##ig' 76: "a-ie S-e* itenansicht ia ine s Kopplungssystems f Ur 'zwei'-- benachbarte-- St-abkräüizä mit vertikalen Stjähd-reidd#ken- Fige; , 7--,7--d-ie Drauf-sicht--n I ach Fig, 6-. Fig-, 8: den' -Schnitt -GL -- V' na-c-h Fig.# -F--"i-#g-i'- - 9 di.e- Dilau'f sieht weiteren- #Aus-ste-ifungs- systems-. 40-ii S-chnItt Ik nach Fig. -9 Fig411: den Schnitt B B--nach Fig. 9 Führungskeile 5 begrenzenden Yührungen verschieblich gelagert, während das andere Ende an den Führungskeilen gelenkig befestigt ist. Jeweils zwei übereinanderliegende Stäbe 7 der Stabkreuze sind durch Stäbe 9-ausgesteift. ;zwischen den oberen l-'Uhrunggkeilen sind längenverstellbare Stäbe 10 angebracht, die das Zusammenzienen bzw. Erweitern des Versteifungssyste,-ii. bewirken. luf den Konsolen sind Träger 11, die zur Auflagerung des ArbeitsbUhnenbelages dienen sowie Geländer 12 angeordnet. An den unteren Enden der Heberböcke 3 sind Stützrollen gegen die Bauwerkswand andrückbar gelagert* Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die Bewegung der Stäbe 7 mittels Stäben 14, die gemeinsam auf einer mittleren Fährung 15 gleiten, miteinander gekon .pelt. Die Kopplung der Stäbe 7 beider Ebenen kann auch nach einer weiteren Ausführungsart mit zwei in vertikaler Ebene liegenden Stabdreiecken 16 erfolgen, von denen je eine Ecke auf einer gemeinsamen Führung 17 gleitet.Ig e rid e - n Ringwand Lfst eIne inein- Bei -dr#ei d:e anders ebb e Säh"län -2 angeordnet, die an-Heberböcken 3 i ar a 9 V-öf-8'-reeillSär b e-. festigt ist', Die lieberböe ke -3 ö tung-4 f und- s* nei.tmen'-'-#ä-ie- -Hubvöl ri ih au ind mit Kon'solen ver- builde".#1-.' di-e# -'au-a>-'jI##Wei' ube-rei:äaride'rli'egeilden FUhrungskäilen Zwischen den Führungskeilen 5 und asst-ei.-u#nge e ,sind -Stäbkte#d2#e- -#-a.-rig#-didnet 'die aus In der, Mitte gelenkig ver"bund#niii'-'-ät'»ä#ü0,n "7-gebil(let -werden. Jeweils ein Ende jedes ätal#e A I -ist mittels der Gleithülsen 8 entlang der die - In einem anderen AusfUhrungsbeispiel soll eine weitere Möglichkeit eines biege- und torsionesteifen Aussteifungs-.systems dargestellt werden.
- Beiderseitig der ringförmigen Wand 1 wird eine ineinanderschiebbare Schalung 2 angeordnet, die an Heberböcken 3 quer zur Wand verstellbar befestigt ist. Die Heberböcke 3 nehmen die Hubvorrichtung auf und besitzen auf der inneren Wandseite normale Rüstkonsolen 18, Auf der Außenseite der gand sind die Heberböcke mit vertikalen Prismen 19 verbunden. An diese Prismen 19 sind über vertikale, rechteckige Scheiben 21 keilförmige starre Prismen 23 angeschlos*sen. Die Scheiben 21 sind gleichgroß und in den vertikalen Achsen 20 und 22 dergestalt drehbar gelagert, daß eine.Parallelhthrung entsteht. Der Anschluß der Scheiben 21 am Blech 24 ist mittels der Bohrungen 25 verstellbar aUsgefUhrt, um eine Verwendbar, keit für unterschiedliche Felderzahlen zu ermöglichen. Der Abstand zwischen den Prismen 19 und dem keilförmigen Prisma 23 wird mittels verstellbaren Stäben 10 festgelegt, die an den beiden Enden mit gegenläufigem Gewinde in den Muttern 27 an den Prismen 19 gelagert sind. Mittals der auf den verstellbaren Stäben 10 befestigten Scheiben 28 wird das. lagerstück 26 und damit das keilförmige Prisma 23 in der CD *litte zwitchen den Brismeh 19 gehalten, während quer zur Längsachse des verstellbaren Stabes freie Beweglichkeit gesichert ist, Die Anordnung.der StUtzrollen 13 Lät die gleiciie wie, im erstenAusfUhrungsbeispiel bereits beschrieben.
- Die Anwendung der Vorrichtungen soll-an,einem weiteren Beispiel #beschriebe>i.werden. Es sei ein hyperbolischer Stahlbetonkühlturm großen Durclimessers herzustellen. Dabei sei die im unt.eren Bereich zu bewältigende biaterialmenge so groß, daß der. für kontinuierliches Aufwärtagleiten d.er Schalung erforderliche Ärbeitsfortsehritt- nicht gewährleistet werdenkann. Aus, diesem GrunIe wird,# die Schalungzunächst wie eine Kletter'schalung-bewegt. Nach vollständigem Betonieren.e.ines hingeä!'bei.,still,atehender Schalung und nach dem Erhärt-en des Betone wird die Schalung 2, mittels Spindeln oder'dergleichen von der-Wand zurückgezogen,. g . ei. säubert und geölt". In dieser Stellung- sind,-dIe St.Utztollen 13 gegen die Bäuwerkswand gedrückt, um eine seitliche Värselhiebung zu verhinder--i, während das ringför#iige.Ausstei:fungesystem Verdre"hungen entgegenwirkt. -Die ge.samte-Scha-lung.wird jetzt zusammen mit, dem Verst-eIfungssystem allmählich uni- etwas. weniger ala Schalungshöhe gehoben, während laufend die Bewehrung. g,äf lachten wird. Danach wird- -die Sch.alung wiederan die Wand gespindeIt und das, Betonieren beginnt, von-- neuem, Werden zum- lieben der Varrichtung, bekannte an Rundstahlstangen kletternde Reber vzervziende#t, so sind-antw-(Dcler die Betonierabpchni#ta so- niedrig, zu' heIteng, daß ein der Kletterstangen nicht möglich ist oder es oincl gleitende- oder fes,te FUh-rungen fUr die anstiwanden, Nach, dem Erreichen, einesi geeigneten Und --deeit ausreichenden Arbeeitsfortschritta qirc# die Schalung vrie eine Gleitschalung ohne Zurückziehen kontinuierlich gehoben C> und ständig Beton nachgefüllt.
Claims (1)
- PatentansprUche 1, Vorrichtung zur-iierstellung von.Bauwerken aus Beton, insbesondere turmartigen Bauwerken mit veränderlichem Querschnitt ohne StandgerUs.t- oder Lehrgeräst unter Verwendung einer im allgemeinen ringförmig,geschlossenen und ineinanderschiebbaren Schaluiig und einem einseitig-oder beiderseits der zu errichtnden Bauwerkswand (1) horizontal angeordneten ringförmigen Atissteifungssystem, dadurch gekennzeichnet, daß das A4seteifungssystem für sich biege- und torsionssteif ist und.aus in zwei horizontalen,Ebenen paarweise übereinanderliegenden, beweglichen Stabkreuzen gebildet wird, deren Stäbe (7) am Kreuzung'spunkt gelenkig mite,i,nander verbunden eind -und Jeweils an einem Ende an den.Seiten von horizo ' ntal zwischen jezwei Stabkreuzen liegenden Führungskeilen (5) verschieblich geführt und am anderen Ende an diesen FUhrdngskeilen gelenkig angeschlossen sind, daß die einzelnen übereinanderliegenden Stäbe (7)-der Stabkreuze sowie die ' Führungskeile (5) untereinander in vertikaler Ebene durch Aussteifungen (9,6) verbunden sind, und daß entweder# die benachbarten Führungskeile mittels längenverstellbarer Verbindungsstäbe (10) aneinander angesckilossen oder die an je einem gemeInsamen lUhrungskeil verschieblichen Stabkreuzenden (7) miteinander gekoppelt sind, oder IE.,ß beide Möglichkeiten kombiniert angeordnet werden. 2.# 2Vorrichtung zur Herstellung von Bauwerken aus'Beton nach Anspruch 1,-dadurch gekennzeichnet, daß das Ausbeiderseits oder auf einer Seite gegen die Bauwerkswand andrUckbare Stützrollen (13) besitzt. 3. Vorrichtung zur Herstellung von Bauwerken aus Beton nach 4napruch 1, dadurch gekennzeichnet,.daß zur Kopplung Jeweils zwei auf einem Aihrungskeil (5) gleitende Stabkreuzenden mittels zwei Stäben ßqenkig verbunden sind deren andere Enden gemeinsam entlang einer in der Winkelhalbierenden des Führungskeils angeordneten weiteren Führung (15) frei verschiebbar.oder mittels eines Antriebes vers-Uellbar sind. 4. Vorrichtung'zur Herstellung von Bauwerken aus Beton nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da3 horizontal - zwischen zwei übereinanderliegenden.Yührungskeilen (5) eine in Richtung der Winkelhalbierenden der Führungskeile verlaufende weitere Führung (17) angeordnet ist, auf'der gemeinsam die Ecken v,-)n zwei in vertikaler Ebene liegenden Dreiecken (16) frei oder durch einen antrieb verstellbar gleiten, deren andere i#cken mit jeweils zwei übereinanderliegenden verschieblichen Stabkreuzenden gelenkig verbunden sind. 5, Vorrichtung zur fierstellung von Bauwerken aus Beton nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die längenverstellbaren Verbindungsstäbe (10) nur in der Ebene der oberen Stabkreuze oder in den Ebenen der oberen und unteren Stabkreuze liegen können. 6. Vorrichtung zur Herstellung von Bauwerken aus Beton nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unter-' einander vertikal ausgesteiften FUhrungskeile (5) konsolartig mit der Schalungekonstruktion verbunden werden und als Träger von Arbeitsbühnen dienen. 7. Vorrichtung zur Herstellung von Bauwerken aus Beton nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungewinkel der PUhrungskeile (5) entsprechend der Bauwerksform verstellbar ist. 8. Vorrichtung zur Aussteifung 'von beweglichen Schalungen zur Herstellung von Bauwerken aus Beton unter Verwendung eines einseitig oder beiderseits der zu errichtenden Bauwerkswand (1) horizontal angeordneten in sich biege- und torsionsateifen Aussteifungssystem, dadurch gekennzeichnet,
die durch Verbindung von vier senkrechten Achsen (20;22) gebilde t werdeng daß jeweils zwei . Achsen der benachbarte - n Prismen mit rechteckigeng gleichgroßen, vertikal angeordneten Scheiben-(21) so verbunden sind, daß sich die Scheiben um die Achsen-drehen können und auf diese 'Weise eine ParallelfUhrung der Prismen entsteht und daß der Abstand der Prismen durch längenverstellbare Stäbe (10) festgelegt ist. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß der durch die horizontalen Verbindungslinien von je zwei Achsen (20; 22) gebildete Winkel entsprebhend dem Grundriß des herzustellenden -da".werke gewählt wird.und vereLellbar ausgebildet sein ka.--in. 10. Verfahren zur Herstellung von Bauwerken aus Beton, insbesondere turmartigen Bauwerken mit veränderlichem Querschnitt dadurch. gekennzeichnet, daß die Vorrichtung nach Anspruch 1 8 wahlweise in Abhängigk6it von dem erreichbaren Arbeitsfortschritt entweder als Gleitschalung kontinuierlich gehoberi oder vertikal schrittweise als Kletterschalung umge-bes daß das Aussteifungssystem aus starren Prieme#?#19; 23), Versteifungssystem im Zusammenhang mit der Rüstung und der -insgesamt gehoben wird. Schalung ohne Demontage cidaE setzt wird, wobei die.-Schalung vom Bauwerk zurückgezogen und -de
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| DE2502537C2 (de) * | 1975-01-23 | 1982-02-18 | Hochtief Ag Vorm. Gebr. Helfmann, 4300 Essen | Kletterschalung für turmartige Stahlbetonbauten |
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1965
- 1965-04-26 DE DE19651559092 patent/DE1559092C3/de not_active Expired
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |