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DE1558551A1 - - Google Patents

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Publication number
DE1558551A1
DE1558551A1 DE19671558551 DE1558551A DE1558551A1 DE 1558551 A1 DE1558551 A1 DE 1558551A1 DE 19671558551 DE19671558551 DE 19671558551 DE 1558551 A DE1558551 A DE 1558551A DE 1558551 A1 DE1558551 A1 DE 1558551A1
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Germany
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weight
signal
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weighing
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DE19671558551
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/22Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for apportioning materials by weighing prior to mixing them

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

l 558 551 ι 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Be- ponenten einspeisbar sind, mit einem Fehleraddierschicken eines Hochofens mit automatisch zugeteilten glied verbunden sind, daß ferner ein von den Soll-Komponenten, welche verschiedenen Vorratsbunkern werten der Gewichte und dem addierten Fehlersignal entnommen und von dort einem Förderer zugeführt beeinflußter Programmrechner vorgesehen ist, welcher werden, mit einem getrennt von den Vorratsbunkern 5 die Reihenfolge der abzuziehenden Vorratsbunker angeordneten Wiegebehälter. auswählt und über Steuerglieder Geschwindigkeit
Zum automatischen Beschicken von Hochöfen sind und Laufdauer der Austragsvorrichtungen regelt,
bereits Vorrichtungen bekannt, die verschiedene Vor- Eine solche Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie ratsbehälter für die einzelnen Komponenten besitzen, mit einem sehr geringen apparativen Aufwand auswobei die einzelnen Komponenten über kontinuier- io kommt. Es genügt ein einziges gemeinsames Förderliche Waagen zum Hochofen geführt werden. Es ist mittel, welches die verschiedenen Komponenten zu auch bekannt, chargenweise arbeitende Wiegebehälter einem einzigen gemeinsamen Wiegebehälter fördert, zu verwenden, welche Einrichtungen aufweisen, die Der für sämtliche Möller-Komponenten vorgesehene die Zufuhr von weiterem Material automatisch ab- Wiegebehälter kann fest installiert werden und kann stoppen, wenn ein gewünschtes Gewicht erreicht ist. 15 deshalb auch im rauhen Hochofenbetrieb störungsfrei
Die Genauigkeit solcher Systeme ist zum über- arbeiten.
wiegenden Teil durch die Genauigkeit der Wiege- Die Erfindung schlägt ferner vor, daß die Meßvorrichtung in Verbindung mit der Präzision der einrichtungen mit einem weiteren Vergleichsglied ver-Reguliervorrichtung bestimmt, welche zum Steuern bunden sind, in welchem der Sollwert des Gewichts des Materialflusses verwendet wird. 20 gespeichert wird, wodurch ein weiteres Fehlersignal
Es gibt bereits Systeme, bei denen die ermittelten entsteht, und daß weitere Steuerglieder vorgesehen individuellen Wiegefehler so lange aufsummiert wer- sind, welche auch die Steuerglieder für die Geschwinden, bis ein Summenwert erreicht worden ist, der es digkeit und Betätigung der Austragsvorrichtungen erlaubt, daß der aufsummierte Fehler durch eine ent- steuern. Eine solche Vorrichtung steigert die von der sprechende Mehr- oder Minderzufuhr einer nach- 25 erfindungsgemäßen Vorrichtung erzielbare Zuteilfolgenden Ladung aus gleichem Material kompensiert genauigkeit.
wird. Auf diese Weise ist es möglich, den langfristigen Schließlich schlägt die Erfindung noch vor, daß Gesamtfehler im zugeführten Material auf einen Differenzierglieder zum Ableiten eines Signals vorkleinen Gewichtsanteil einer einzelnen Charge zu be- gesehen sind, welche der Gewichtsänderungsgeschwingrenzen. Solche bekannten Systeme dienen aber ledig- 30 digkeit proportional ist, ferner Vergleichsglieder zum lieh zum Begrenzen der Summenfehler verschiedener Vergleichen des Signals, welches proportional ist dem Chargen; sie bieten keine Gewähr für eine optimal Gewicht im Wiegebehälter, mit einem Signal, welches konstante Zusammensetzung einer jeden einzelnen dem Zufuhrsollgewicht entspricht, abzüglich jenes Charge. Signals, das der Gewichtsänderungsgeschwindigkeit
Für die bekannten beschriebenen Systeme ist es 35 im Wiegebehälter, multipliziert mit einem Nachlaufcharakteristisch, daß separate Wiegevorrichtungen zeitfaktor für den ausgewählten Vorratsbunker, proin der Nähe jedes einzelnen Vorratsbehälters des portional ist, ferner Mittel zum Unterbrechen der Zu-Komponentenlagers vorgesehen sind. Dies macht die fuhr aus diesem Vorratsbehälter in die Zuführvorrichbekannten Systeme sehr aufwendig und führt zu tung, wenn die Differenz zwischen den verglichenen einem Anwachsen der Konstruktionshöhe der ge- 40 Signalen unterhalb einer vorgegebenen Grenze liegt, samten Komponentenbehälter-Anordnung, weil die Bei einer solchen Vorrichtung wird berücksichtigt, Wiegevorrichtung unterhalb der Bunkerausläufe und daß bei einem Unterbrechen der Zufuhr aus einem noch über den Förderbändern angebracht werden Vorratsbehälter sich noch eine unterschiedliche muß. Menge der vorher geförderten Komponente auf dem
Bei einem anderen bekannten System sind meh- 45 Band befindet. Diese Materialmenge ist unter an-
rere, jeweils einer Möller-Komponente zugeordnete derem abhängig von der Entfernung des Vorrats-
verfahrbare Wiegevorrichtungen bekannt. Auch das behälters vom Wiegebehälter. Damit sich nach Be-
Vorsehen solcher verfahrbarer Wiegevorrichtungen endigung der Zufuhr der jeweiligen Materialkompo-
ist aufwendig und besitzt zudem noch den Nachteil, nente stets nur eine gewünschte Materialmenge auf
daß solche verfahrbaren Wiegevorrichtunigen stör- 50 dem Band befindet, wird die Gewichtsänderungs-
anfälliger und ungenauer arbeiten als stationäre geschwindigkeit im Wiegebehälter mit Hilfe einer
Wiegevorrichtungen. Differenziereinrichtung festgestellt, und das zu dieser
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Gewichtsänderungsgeschwindigkeit proportionale Si-Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu vermeiden gnal wird mit einem Nachlaufzeitfaktor multipliziert, und eine Vorrichtung zum Beschicken eines Hoch- 55 welcher die Nachlaufzeit des Bandes vom Zeitpunkt ofens mit automatisch zugeteilten Komponenten zu der Abschaltung der Zuführung auf das Band bis zur schaffen, welche mit geringstmöglichem apparativem endgültigen Leerung repräsentiert. Jeder Bunker beAufwand eine größtmögliche Genauigkeit in der Zu- sitzt also einen bestimmten Nachlaufzeitfaktor. Bei teilung der Möller-Komponenten erbringt. der Beschickung des Wiegebehälters ist also das SoIl-
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch 60 gewicht im Wiegebehälter noch nicht erreicht, wenn gelöst, daß die Vorratsbunker für die einzelnen Korn- die Zufuhr aus einem Vorratsbehälter bereits abgeponenten jeweils mit einer regelbaren Austrags- stoppt wird. Vielmehr wird die Zufuhr aus dem jevorrichtung vorgesehen sind, die über ein gemein- weiligen Vorratsbunker bereits so frühzeitig untersames Fördermittel mit dem Wiegebehälter ver- brochen, daß das zum Zeitpunkt der Unterbrechung bunden sind, wobei am Wiegebehälter das End- 65 im Wiegebehälter befindliche Material zusammen mit gewicht erfassende Meßeinrichtungen angeordnet dem in diesem Zeitpunkt noch auf dem Band besind, die über eine Vergleichseinrichtung, in welche findliche Material gemeinsam das gewünschte SoIldie Sollwerte der Gewichte der einzelnen Korn- gewicht darstellt.
Nachstehend werden bevorzugte Ausführungs- und den Fehlerverstärker 10r welche mit dem be-
formen der Erfindung an Hand der Zeichnung be- treffenden Vorratsbunker verbunden sind. In F i g. 2
schrieben. Es zeigt sind lediglich die mit Vorratsbunker 1 verbundenen
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines be- Teile gezeigt, die übrigen Vorratsbunker 2 und 3 bekannten Systems, 5 sitzen jedoch, das gleiche Steuerungssystem. Vom
F i g. 2 eine bevorzugte erste Ausführungsform der Rechner 9 wird ein Spannungssignal an 10 und 16
Vorrichtung, geschickt, welches dem Zufuhrsollgewicht proportio-
F i g. 3 eine grafische Darstellung zur Erläuterung. nal ist Dieses Zufuhrsollgewicht unterscheidet sich
der Funktionsweise einer werteren Aasführungsform, vom ausgewählten programmierten Sollwert um ein
F i g. 4 einen Ausschnitt aus dem Steuerkreis des to vom Fehlerzähler 19 geliefertes Summenfehlersignal,
in F i g. 5 dargestellten Systems, wie dies· später aodt'beschrieben, wird. Der Gewicht-
F i g. 5 eine schematische Darstellung einer zweiten Zeit-Konverter 16 schaltet den Vibrator 4 des Vor-
Ausführungsform der Erfindung. ratsbunkers 1 für eine Zeitein-, welche einem analogen
Bei der bekannten, in. F i g. 1 dargestellten Aus- Eingangssignal püoportioisal· ist, das über den norführungsform ist ehr Vorratsbunker 1 stellvertretend 15 malen Amplitudeneinsteller 14 des Vibrators und für die verschiedenen in einem Hochofen-Lager- über das Vibrations-Steuergerät 15 gemessen wird, system vorgesehenen Vorratsbunker gezeigt. Er be- Das Material tritt in den Wiegebehälter 6 ein. Das findet sich in einem Abstand von einem Ladewagen 8, Signal des Gewichtsfühlers 7 wird durch die Rechner mit dem der Hochofen beschickt wird. Aas dem Vor- 11 und 17 blockiert, bis die Zuführung aufhört. Wenn ratsbunker 1 wird das Material über einen Förderer 4 a» die vom Gewicht-Zeit-Konverter angegebene Zeit in einen Dosierbehälter 60 geleitet. Das Material wird verstrichen ist, wird der Vibrator angehalten und eine entweder in dem Dosierbehälter 60 gewogen oder auf eiegesteMte Zek ermöglicht, daß das gesamte Madem als Dosier-Bandwaage ausgebildeten Förder- terial in den Wiegebehälter 6 gelangen kann,
band 5. Von dort gelangt das Material in einen Dann werden die Rechner 11 und 17 so proweiteren Wiegebehälter 6, wo es zur Kontrolle vor «5 grammiert, daß sie Informationen durchlassen. Das seinem Entleeren in den Ladewagen 8 noch einmal Ausgangssignal der Gewichtfühler 7 entspricht nun gewogen werden kann. Die bei der bekannten Vor- dem gemessenen Gewicht der Ladung im Wiegerichtung für jeden Vorratsblinker erforderlichen ver- behälter 6. Dieses Ausgangssignal wird einem Fehlerschiedenen Wiegebehälter oder Dosier-Bandwaagen verstärker oder Vergleichsverstärker 11 zugeführt, 9md bei der neuen Vorrichtung nicht mehr vor- 3a der so geschaltet ist, daß er das Sollwertsignal mit handen. Die neue Vorrichtung besitzt vielmehr ein umgekehrter Polarität erhält. Das Ausgangssignal gemeinsames Fördermittel, beispielsweise das in von 10 stellt den Zufuhrgewichtsfehler in Form einer F i g. 2 und 5 dargestellte Förderband und einen ge- elektrischen Spannung dar. Wenn dieser Fehler obermeinsamen Wiegebehälter 6. halb einer durch die Siebbandbreite in 11 dargestell-
Beide nachstehend näher beschriebenen Ausfüh- 35. ten Toleranz liegt, wird er als ein Bezugssignal zu
rungsformen der neuen Vorrichtung besitzen ein einem Hilfsverstärker 12 weitergeleitet, welcher den
System zum Begrenzen des integrierten Fehlers. Amplitudeneinsteller 14 in eine proportionale Lage
„ . , ._. „. einstellt, derart, daß der zufuhrseitiee Fehler kom-
Erste Ausfuhrungsform (Fig. 2) pensiert ^ Dabd diem als Antrieb der Servo_
Die Vorratsbunker 1, 2 und 3, die in ihrer Zahl be- 4» motor 13. Für langsame Änderungen der Bunkerliebig vermehrt werden können, geben ihr Material material-Charakteristika stellt sich der Vibrator in über Vibratoren 4 auf das unter deren Auslauf einer oder in mehreren Operationen auf die Größenliegende Förderband 5 ab. Von dort gelangt das Ma- Ordnung des Totbandes in 11 selbst ein.
terial in den Wiegebehälter 6, dessen Auslauf über Da die Vibratoren nur die Betriebszustände »Ein«
einam Kippkübel 8 angeordnet ist, welcher die Charge 45 oder »Aus« kennen, ist die Förderkapazität eines zum Hochofen befördert. Der Wiegebehälter 6 be- jeden Vibrators bei Bedarf sofort in voller Größe sitzt das im Wiegebehälter befindliche Gewicht er- verfügbar,
tastende Gewichtfühler 7. Diese Gewichtfühler er- ^
zeugen ein zur Materialmenge im Wiegebehälter 6 Zweite Ausführungsform (F 1 g. 5)
proportionales Signal. Der Wiegebehälter 6 wird 5» Wenn die Wägung im gemeinsamen Wiegebehälter durch em automatisch ablaufendes Programmsystem, durchgeführt wird, dann ist es nicht möglich, das welches auch den Kippkübel 8 betätigt, gesteuert. Förderband zum Unterbrechen der Materialzufuhr
Die Reihenfolge und die Mengen des zugeführten zum Wiegebehälter einfach zu stoppen. Vielmehr ist Materials werden durch ein vorher festgelegtes Pro- es erforderlich, das Band jeweils nach dem Stoppen gramm bestimmt Dieses Programm kann beispiets- 3$ eines Vibrators noch so lange nachlaufen zu lassen, weise mittels Nummernwählscheiben, Lochkarten bis das noch auf dem Band befindliche Material in oder anderer Einrichtungen eingegeben werden. Die den Wiegebehälter gelangt ist. Damit das Band abEingabedaten 21 des Programmrechners 9, welche geräumt werden kann und dennoch ein genaues Gebeispielsweise Programmgewichte darstellen, können wicht eingehalten werden kann, muß man die Maauch in einer Stecktafel gestöpselt werden. Der Pro- ** terialmenge, welche sich zum Zeitpunkt, in dem der grammrechner 9 hält den Materialvorrat im Hoch- Vibrator stillgesetzt wird, noch auf dem Förderband ofen durch Betätigung des Beschickungssystems auf befindet, genau kennen. Der Vibrator muß in dem der gewünschten Höhe. Augenblick abgestellt werden, in dem das im Wiege-
Wenn der Programmrechner 9 Material anfordert, behälter befindliche Gewicht zusammen mit der darm dann laufen die verschiedenen Operationen wie 05 auf dem Förderband liegenden Materialmenge gerade folgt ab: das Sollgewicht ergibt. Diese Menge variiert von Vor-
Der Prograranwecbner 9 wählt einen bestimmten ratsbunker zu Vorratsbunker in Abhängigkeit von Vorratsbunker und einen Gewicht-Zeit-Konverter 16 der jeweiligen Entfernung zum Wiegebehälter und in
5 6
Abhängigkeit von der eingestellten Fördermenge des verwendet einen Multiplikator, welcher so eingestellt Vibrators pro Zeiteinheit. In Fig. 3 ist die zeitliche werden kann, daß er verschiedene Bandlaufzeit-Abhängigkeit der verschiedenen Werte dargestellt. einstellungen darstellt. Sein Spannungs-Ausgangs-Das Diagramm zeigt den Anstieg des gesamten Ma- signal stellt das auf dem Förderband befindliche Geterialgewichtes in Abhängigkeit von der Zeit unter S wicht analog dar. Die dargestellte Anordnung ist eine Annahme einer konstanten Zufuhrgeschwindigkeit. der Möglichkeiten, die es gibt, die auf dem Band beWenn der Ordinatenwert A den Sollwert darstellt, findliche Speichermenge vom eingestellten Sollwert dann muß die Vibratorförderung zu einem Zeitpunkt abzuziehen, um ein Bezugssignal für ein Abstellen unterbrochen werden, an dem das Gewicht im Wiege- des Vibrators zu schaffen.
behälter erst B beträgt. Die Steuerung muß also auf io Das gesamte System ist in F i g. 5 dargestellt, woein Signal vom Wiegebehälter ansprechen und bei Er- bei ein Großteil der Elemente den bereits im Zureichen des GewichtesB den Vibrator abstellen, so sammenhang mit Fig. 2 beschriebenen entspricht, daß die Differenz zwischen A und B noch auf dem Wenn der Programmrechner 9 Material anfordert, Band aufliegt und während der Nachlaufzeit in den dann laufen die folgenden Operationen ab:
Wiegebehälter gelangt. 15 Der Programmrechner 9 wählt das als nächstes Wenn die Anstiegsrate des Materialgewichts im zum Wiegebehälter zuzuführende Material und dessen Wiegebehälter während der gesamten Zuführung Gewicht aus, und diese Information wird dem konstant bleibt, dann gilt für die Menge des zu einem rechnergesteuerten Schalter 27 zugeführt. Der Schalbestimmten Zeitpunkt das Förderband füllenden Ma- ter 27 verursacht, daß der gewählte Vibrator mit dem terials die Beziehung d Ff/di· Laufzeit des Bandes, 30 Steuerverstärker 26 verbunden wird und eine Mawobei dW/dt die Zuwachsrate des gelieferten Ma- terialflußrate voreinstellt, die niedrig genug ist, um terials darstellt. Theoretisch ist es dann nur not- das auf dem Förderband 5 befindliche Material auf wendig, den eingestellten Wert A des Sollgewichts einen geringen Anteil des zuzuführenden Sollgewichtes um einen Betrag A B zu reduzieren, der durch ein zu begrenzen.
Differenzieren der am Wiegebehälter 6 gemessenen 35 Gleichzeitig wird der vom Programmrechner 6 geGewicht-Zeit-Funktion abgeleitet wird und somit wählte Vorratsbunker eine durch den Laufzeiteine etwa korrekte Zufuhrunterbrechung ergibt. einsteller 25 erzeugte und auf den Teil der Band-Die obigen Annahmen enthalten jedoch folgende länge des Förderbandes, der vom gewählten Vorrats-Fehlermöglichkeiten: bunker verwendet wird, abgestimmte Beförderungs-
1. Schwankungen der Förderrate im Augenblick 3° »^-Einstellung bekommen. Der Programrnredmer 9 des Abschalten gegenüber früheren Beschik- hefert dem Steuerverstarker 26 eme analoge SpankunesDhasen nung> welche proportional zum programmierten Soll-
2. Abweichungen während der betrachteten kurzen we.rt ^' nämJich Jem im Programm genannten, ge-Zufiußzeit infolge von in den Wiegebehälter wünschten Gewicht entsprechend, und modifiziert fallenden Materillklumpen, 35 durch eine analoge Große von einem Digital-Analog-
3. Schwankungen der Förderbandgeschwindigkeit. W.and^r ln einer noch zu beschreibenden Weise.
ö " Diese Menge, welche als Zufuhrsollgewicht bezeichnet
Versuche haben gezeigt, daß es unwahrscheinlich wird, wird kontinuierlich mit dem Spannungssignal ist, daß in der kurzen Zeit einer gegebenen Wägung von den Gewichtsfühlern 7 unter dem Wiegebehäldie durchschnittliche Zufuhrgeschwindigkeit eines 40 ter 6 verglichen, so daß die Differenz die Abweichung Vibrators zum Zuführen von Hochofenmaterialien in vom Sollwert darstellt.
einem entscheidenden Maß durch Bunkerbedingungen Das Ausgangssignal von den Gewichtsfühlern 7
beeinflußt werden kann. Das bedeutet in der Praxis, wird auch durch ein Tiefpaßfilter oder Sieb 23 gedaß die auf Punkt 1 zurückführenden Schwankungen filtert, um die durch zufällig in den Wiegebehälter 6 klein sind und mit Hilfe von Veränderungen der 45 fallende Materialklumpen ausgelösten Stoßwirkungen Steuerspannung oder Amplitude des Vibrators an zu beseitigen. Das gefilterte Signal wird durch das einem Anwachsen gehindert werden. Differenziergerät 24 in der Weise differenziert, daß
Die als Folge der unter 2 genannten Erscheinung ein Spannungssignal erzeugt wird, welches analog auftretenden Fehler machen es erforderlich, Durch- zur Zuwachsrate des Gewichts im Wiegebehälter ist. schnittswerte der Gewichtszunahmegeschwindigkeit 50 Diese Zuwachsrate wird über die Integrationszeit des zu ermitteln. Die Wahl einer geeigneten Durch- Filters 23 gemittelt. Die Gewichtsänderungsgeschwinschnittszeit, welche einen ausreichenden Teil der digkeit wird nun mit der Transportzeit für den entZeit der Gesamtfüllzeit des Wiegebehälters bildet, sprechenden Abschnitt des Förderbandes verknüpft, verringert kleine Ungenauigkeiten beim Abschätzen und zwar durch den Nachlaufzeiteinsteller 25, der des auf dem Förderband befindlichen Materials. 55 vorher in der beschriebenen Weise eingestellt war.
Die unter Punkt 3 erwähnte Variation der Lauf- Der in geeigneter Weise maßstäblich geänderte Wert geschwindigkeit des Förderbandes kann auf Grund der Gewichtsrate der resultierenden Änderung wird moderner Antriebstechniken praktisch eliminiert im Kontrollverstärker so verknüpft, daß der Zufuhrwerden, soliwert um einen Betrag reduziert wird, welcher der
F i g. 4 zeigt die grundsätzliche Steuerkreisanord- 60 auf dem Förderband befindlichen Materialmenge entnung, welche bei Versuchen mit Prototypen ver- spricht.
wendet wurde. Ein Tiefpaßfilter integriert den Ge- Wenn die Diskrepanz dieser Eingangssignale zum
wichtszuwachs bei einer Rate, die langsam genug ist, Steuerverstärker relativ groß ist, dann verhindert sie, um Zufuhrstöße zu absorbieren. Das nachfolgende daß der Programmrechner 27 den gewählten Vibrator Differenziergerät erzeugt ein Ausgangssignal, welches 65 betätigen kann. Wenn die Summe der Signale von proportional zum mittleren Wert von d WI dt ist, be- den Gewichtsfühlern 7 und vom Nachlauf zeitsteiler trachtet über einer geeigneten Filterzeit-Konstanten, 25 sehr eng am Zufuhrsollwert liegt, dann schaltet wie oben erwähnt. Das nachgeschaltete Potentiometer der Steuerverstärker 26 ab, indem er den Vibrator
abstellt und das Förderband sein Gewicht in den Wiegebehälter 6 entleeren läßt.
Der Ausgang des Gewichtsfühlers 7 ist auch so geschaltet, daß das Chargengewicht mit dem programmierten Gewicht verglichen wird. Der am Ende des Zufuhrvorgangs in diesem Fall verbleibende Fehler wird in diesem Fall durch den Rechner 17 übertragen, und, nach Umformung in digitale Form in einem Analog-Digital-Konverter, in einem Zähler 19 gespeichert. Von einem solchen Zähler 19 gibt es für jede Chargenkomponente ein Exemplar, welches durch den Programmrechner 9 geschaltet wird. Die Zähler 19 sind bidirektionale, voreinstellbare übliche Zähler. Die verwendeten Einstellwerte entsprechen den maximalen positiven oder negativen integrierten Fehlerwerten pro Material, welche zugelassen werden.
Wenn die Zahl im Zähler 19 die zulässigen Einstellwerte überschreitet, wird ihr Wert über den Digital-Analog-Konverter 20 einem Eingabekanal des Programmrechners 9 zugeführt. Der Rechner 9 sub- ao trahiert jeden Wert dieser Eingabedaten vom programmierten Wert, oder er addiert ihn, je nach Vorzeichen, um das Zufuhrsollgewicht für jede Wägung zu erzeugen. Der Vibrator wird auf ausreichende Unter- oder Unterversorgung programmiert sein, um den im Zähler 19 enthaltenen Fehler theoretisch zu eliminieren. Die Hilfsaggregate versuchen deshalb, die individuellen Fehler zu begrenzen, während die Streuung vom Zähler 19 den Gesamtfehler begrenzt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Beschicken eines Hochofens mit automatisch zugeteilten Komponenten, welche verschiedenen Vorratsbunkern entnommen und von dort einem Förderer zugeführt werden, mit einem getrennt von den Vorratsbunkern angeordneten Wiegebehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratsbunker (1,2,3) für die einzelnen Komponenten jeweils mit einer regelbaren Austragsvorrichtung (4) vorgesehen sind, die über ein gemeinsames Fördermittel (5) mit dem Wiegebehälter (6) verbunden sind, wobei am Wiegebehälter (6) das Endgewicht erfassende Meßeinrichtungen (7) angeordnet sind, die über eine Vergleichseinrichtung (22), in welche die Sollwerte der Gewichte der einzelnen Komponenten einspeisbar sind, mit einem Fehleraddierglied (19) verbunden sind, daß ferner ein von den Sollwerten der Gewichte und dem addierten Fehlersignal beeinflußter Programmrechner (9) vorgesehen ist, welcher die Reihenfolge der abzuziehenden Vorratsbunker (1, 2, 3) auswählt und über Steuerglieder (14,15,16 bzw. 25,26, 27) Geschwindigkeit und Laufdauer der Austragsvorrichtungen (4) regelt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtungen (7) mit einem weiteren Vergleichsglied (10) verbunden sind, in welchem der Sollwert des Gewichts gespeichert wird, wodurch ein weiteres Fehlersignal entsteht, und daß weitere Steuerglieder (12,13, 14) vorgesehen sind, welche auch die Steuerglieder (16, 26) für die Geschwindigkeit und Betätigung der Austragsvorrichtungen (4) steuern.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Differenzierglieder (23, 24) zum Ableiten eines Signals vorgesehen sind, welches der Gewichtsänderungsgeschwindigkeit proportional ist, ferner Vergleichsglieder (26) zum Vergleich des Signals, welches proportional ist dem Gewicht im Wiegebehälter (6) mit einem Signal, welches dem Zufuhrsollgewicht entspricht, abzüglich jenes Signals, das der Gewichtsänderungsgeschwindigkeit im Wiegebehälter (6) multipliziert mit einem Nachlaufzeitfaktor für den ausgewählten Vorratsbunker (1; 2; 3) proportional ist, ferner Mittel zum Unterbrechen der Zufuhr aus diesem Vorratsbehälter (1; 2; 3) in die Zuführvorrichtung (5), wenn die Differenz zwischen den verglichenen Signalen unterhalb einer vorgegebenen Grenze liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 109 512/180
DE19671558551 1966-07-06 1967-07-06 Vorrichtung zum beschicken eines hochofens mit automatisch zugeteilten komponenten Withdrawn DE1558551B2 (de)

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