DE155822C - - Google Patents
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- DE155822C DE155822C DENDAT155822D DE155822DA DE155822C DE 155822 C DE155822 C DE 155822C DE NDAT155822 D DENDAT155822 D DE NDAT155822D DE 155822D A DE155822D A DE 155822DA DE 155822 C DE155822 C DE 155822C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H9/00—Revolving-grates; Rocking or shaking grates
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
Gemäß der Erfindung soll die in den meisten Fällen verloren gehende untere Ausstrahlung
des Rostes durch eine besondere Gestaltung der Roststäbe zur Erwärmung der Verbrennungsluft
ausgenutzt werden. Obgleich diese Ausstrahlung nur einen Bruchteil der in einem Kessel verloren gehenden Wärme darstellt, so
ist sie schon hinreichend, um eine beträchtliche Erwärmung der Luft herbeizuführen.
Die Luft auf diesem Wege zu erhitzen, ist schon bekannt geworden; jedoch geschah dies nicht in der der Erfindung zugrunde
liegenden Art.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
Fig. ι zeigt in annähernd natürlicher Größe den Querschnitt der Roststäbe. Die einzelnen
Roststäbe verlaufen von oben nach unten, in ihrem Querschnitt betrachtet, derart
wellenförmig, daß keine gerade Linie denkbar ist, die ganz in den Querschnitt einer Rostspalte
fällt, so daß die unmittelbare Ausstrahlung des glühenden Brennstoffes nach unten vollständig
aufgefangen und so die. eintretende Luft besser erhitzt wird, wobei noch dafür Sorge getragen ist, daß das Herabfallen der
Asche und festen Bestandteile in keinerlei Weise behindert wird. Die Ausstrahlung,
welche in der Richtung der Linie X-Y erfolgt, wird vollständig aufgefangen. Umsomehr
wird daher die Ausstrahlung aufgefangen, welche in anderen Richtungen erfolgt. Gleichzeitig
nimmt der Rostspalt in bekannter Weise von oben nach unten allmählich zu, damit das
Herabfallen der festen Bestandteile ungehindert stattfinden kann.
Die Temperatur der Roststäbe wächst, bis die auf die zwischen ihnen sich bewegende
Luft übertragene Wärme derjenigen gleich ist, welche sie, sei es durch Ausstrahlung, sei
es durch ■ unmittelbare Berührung der glühenden Kohlenschichten, erhalten. Die Erwärmung
der Luft begrenzt daher die Temperatur der Roststäbe und vermehrt ihre Lebensdauer.
Die Roststäbe α können paarweise oder zu je drei mittels ihrer oberen Ansätze untereinander
verbunden werden. Erforderlichenfalls können sie auch an ihrem unteren Teile in Verbindung gebracht werden, damit sie auf
den Stützpunkten bessere Auflage finden und damit die Abstände zwischen ihren unteren
Teilen regelmäßiger ausfallen. Der untere Teil der Roststäbe kann auch in der Mitte mit
Absätzen versehen sein, welche einen gleichmäßigen Abstand zwischen den Roststäben
sichern.
Vorteilhaft bohrt man in die Roststäbe Löcher b, jedoch hauptsächlich nur an dem
unteren Teil, damit die infolge der Leitungsfähigkeit stattfindende Übertragung der
Wärme vom sehr warmen oberen Teil der Roststäbe auf den unteren Teil nicht beeinträchtigt
wird. Diese Löcher bringen, indem sie die Luft durchlassen, dieselbe nicht nur in
heftige Bewegung, sondern sie halten glühende Kohlenteile, welche zur Erhitzung der Luft
beitragen, einige Zeit zurück.
Die obere Dicke der Roststäbe ist mehr oder weniger ausgeprägt und richtet sich nach der
Verbrennungstätigkeit und insbesondere nach dem Gewicht, über welches man verfügt. Nach
unten hin kann die Dicke der Roststäbe fort-
schreitend bis auf 2 oder 3 Millimeter verringert werden, ohne ihre Haltbarkeit zu gefährden.
In dieser Weise kann man der Luft eine große Heizfläche geben.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch den Feuerraum' des Kessels. Der Rost besteht im wesentlichen aus Roststäben a, wie sie in der Fig. 1 dargestellt sind. Nach vorn sind jedoch die Roststäbe weniger hoch, damit für die Anbringung einer Rüttelvorrichtung c genügend Platz bleibt. Diese Rüttelvorrichtung ist sehr wichtig, wenn nicht sogar unbedingt notwendig, da infolge der Krümmung und der Höhe der Roststäbe die Einführung des Schürhakens sehr erschwert ist. Die Rüttelvorrichtung, von der hier die Rede ist, bildet den Gegenstand eines anderen Patentes, und es erübrigt sich daher ein näheres Eingehen auf die Einzelheiten derselben.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch den Feuerraum' des Kessels. Der Rost besteht im wesentlichen aus Roststäben a, wie sie in der Fig. 1 dargestellt sind. Nach vorn sind jedoch die Roststäbe weniger hoch, damit für die Anbringung einer Rüttelvorrichtung c genügend Platz bleibt. Diese Rüttelvorrichtung ist sehr wichtig, wenn nicht sogar unbedingt notwendig, da infolge der Krümmung und der Höhe der Roststäbe die Einführung des Schürhakens sehr erschwert ist. Die Rüttelvorrichtung, von der hier die Rede ist, bildet den Gegenstand eines anderen Patentes, und es erübrigt sich daher ein näheres Eingehen auf die Einzelheiten derselben.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch den Feuerraum.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Rost für Dampfkessel und andere Feuerungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Roststäbe (a), in ihrem Querschnitt betrachtet, von oben nach unten derart wellenförmig verlaufen, daß keine gerade Linie denkbar ist, die ganz in den Querschnitt einer Rostspalte fällt, zum Zweck, die direkte Ausstrahlung des Feuers nach unten vollständig aufzufangen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE155822C true DE155822C (de) |
Family
ID=422260
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT155822D Active DE155822C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE155822C (de) |
-
0
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