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DE1557905C - Zentrifugalstreuer - Google Patents

Zentrifugalstreuer

Info

Publication number
DE1557905C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing ring
cover
ring
centrifugal spreader
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dipl Ing 4501 Hagen Bolte Wilhelm 4501 Has bergen AOId 41 04 Herbeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft einen Zentrifugalstreuer, in dessen Vorratsbehälter ein sich während des Betriebes drehender Wellenstumpf durch den Behälterboden hineinragt, an dem oberhalb des Behälterbodens Ausbring- und Rührorgane sowie ein Abdeckring oder eine Abdeckscheibe mit einem Dichtring zur Abdichtung zwischen Behälterboden und Welle angeordnet sind. Die Erfindung besteht darin, bei einer solchen Vorrichtung das Streugut während des Betriebes von dem Dichtring wegzudrücken und dadurch den Dichtring zu entlasten, damit es auch beim Einsatz der Maschine mit sehr feinem Streugut nicht zu einem unkontrollierten Ausfließen des Streugutes durch den Spalt zwischen der Welle und dem Behälterboden kommen kann.
Bei den bekannten Zentrifugalstreuern der obenerwähnten Bauart reicht die Abdichtung des Spaltes zwischen dem Behälterboden und der Welle mit Hilfe eines Abdeckringes oder einer Abdeckscheibe in Verbindung mit einem Dichtring, die auf der Welle angebracht sind, für die Ausbringung von gekörntem Streugut völlig aus. Von diesem Streugut wird kaum etwas durch diesen Spalt hindurchdringen. Will man jedoch mit diesen Maschinen sehr feine Streugüter, wie z. B. trockenes Kali oder pulverförmige Unkrautbekämpfungsmittel ausstreuen, ergeben sich, vor allen Dingen, wenn sehr geringe Mengen pro Flächeneinheit gestreut werden sollen, sehr große Schwierigkeiten, da oft durch den Spalt unterhalb des Abdeckringes bzw. der Abdeckscheibe zwischen der Welle und dem Behälterboden, insbesondere nach einem gewissen Verschleiß des Dichtringes, unkontrolliert teilweise größere Mengen des Streugutes hindurchrieseln und auf die Streuorgane fallen, als überhaupt pro Flächeneinheit ausgestreut werden sollen.
Zur Vermeidung dieses Nachteiles sieht die Erfindung vor, daß noch zusätzlich an dem Abdeckring bzw. an der Abdeckscheibe über den Behälterboden laufende Abweisflügel angebracht sind, deren in Drehrichtung gesehen vordere Kanten eine entgegen der Drehrichtung geneigte Lage besitzen. Während des Betriebes wird durch diese Abweisfiügel ständig das Streugut von der Welle bzw. dem Dichtring weg in Richtung auf die Behälterwandung gefördert, so daß keine Teile des Streugutes mehr durch den Spalt zwischen Welle und Behälterboden unkontrolliert abfließen können.
Als zweckmäßig hat es sich dabei erwiesen, daß der Dichtring mit den Abweisflügeln fest verbunden ist.
Um auch zur völligen Abdichtung des Spaltes beim Stillstand bzw. beim Anfahren oder Abstellen der Maschine eine Art Labyrinthdichtung zu erreichen, ist vorgesehen, daß unterhalb des Abdeckringes bzw. der Abdeckscheibe zwischen dem Wellenstumpf und dem Dichtring, der mit den Abweisfiügeln fest verbunden ist, ein weiterer Dichtring lose angeordnet ist.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen in der folgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den unteren Teil eines Vorratsbehälters eines Zentrifugalstreuers im Längsschnitt und
F i g. 2 die Anordnung nach F i g. 1 in der Draufsicht.
In dem Behälterboden 1 des Vorratsbehälters 2 ist eine Bohrpng 3 angeordnet, durch die von unten der Wellenstumpf 4 hindurchgesteckt ist, der sich während des Betriebes in Richtung des Pfeiles 5 dreht. Auf dem Wellenstumpf 4 ist mit Hilfe eines Stiftes 6 eine von oben durch die Bohrung 3 gesteckte Buchse 7 befestigt. An dieser Buchse ist eine Abdeckscheibe 8 angebracht. Unterhalb der Abdeckscheibe befindet sich ein Dichtring 9, der mit der Abdeckscheibe fest verbunden ist und an dem sich nach außen hin eine Anzahl von Abweisflügeln 10 anschließt, die eine entgegen der Richtung des Pfeiles 5 geneigte Lage besitzen. Während des Betriebes wird durch die Abweisflügel 10 der Streustoff ständig in Richtung auf die Behälterwandung 11 gefördert. Zwischen dem Dichtring 9 und der Buchse 7 ist zur Abdichtung des Spaltes 12 — vor allen Dingen beim Stillstand der Maschine — ein weiterer Dichtring 13 angeordnet, der jedoch lose ist. Auf der Abdeckscheibe 8 ist schließlich eine Öse 14 zur Anbringung eines Rührorganes sowie eines Ausbringorganes 15 zur Förderung des Materials zur durch den Schieber 16 verschließbaren Auslaßöffnung 17 angebracht.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zentrifugalstreuer, in dessen Vorratsbehälter ein sich während des Betriebes drehender Wellenstumpf durch den Behälterboden hineinragt, an dem oberhalb des Behälterbodens Ausbring- und Rührorgane sowie ein Abdeckring oder eine Abdeckscheibe mit einem Dichtring zur Abdichtung zwischen Behälterboden und Welle angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Abdeckring bzw. an der Abdeckscheibe (8) über den Behälterboden (1) laufende Abweisflügel (10) angebracht sind, deren in Drehrichtung gesehen vorderen Kanten eine entgegen der Drehrichtung geneigte Lage besitzen.
2. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (9) unterhalb des Abdeckringes bzw. der Abdeckscheibe (8) mit den Abweisflügeln (10) fest verbunden ist.
3. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Wellenstumpf (4) und dem Dichtring (9) ein weiterer Dichtring (13) lose angeordnet ist.

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