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DE1556713C - Dreiradstapler mit einem Hubmast - Google Patents

Dreiradstapler mit einem Hubmast

Info

Publication number
DE1556713C
DE1556713C DE1556713C DE 1556713 C DE1556713 C DE 1556713C DE 1556713 C DE1556713 C DE 1556713C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
mast
castors
support arms
forklift
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Anders Ivar Mjölby Bryntse (Schweden)
Original Assignee
Ab Bygg- Och Transportekonomi, Stockholm
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft einen Dreiradstapler mit einem Hubmast, einem mittleren lenkbaren Rad am Fahrzeug hinter dem Hubmast, zwei Laufrollen an den Enden von zwei vom unteren Ende des Hubmastes nach vorn ragenden, von den Hubgabeln überdeckten Stützfüßen sowie zwei ständig mit dem Boden in Berührung stehenden, in vertikalen Achsen schwenkbaren Schwenkrollen, die etwa beiderseits des lenkbaren Laufrades im Bereich der beiden Außenseiten des Fahrzeugchassis angeordnet sind.
Bei Staplerfahrzeugen mit einem Hubmast und einem Fahrzeugchassis mit vier Laufrädern befinden sich bekanntlich bereits zwei der Laufräder im Bereich hinter dem Hubmast, während sich zwei weitere Laufräder in Form von Laufrollen an den Enden von zwei vom unteren Ende des Hubmastes nach vorn ragenden, von den Hubgabeln überdeckten Stützfüßen befinden. Durch diese vier Räder erhält der Vierradstapler sowohl im Start als auch bei der Fahrt eine relativ hohe Stabilität. Ein solcher Vierradstapler ist jedoch hinsichtlich seiner Lenkbarkeit und damit Wendigkeit Einschränkungen unterworfen. Dennoch ist es auch bei Vierradstaplern bereits bekannt, zur Erhöhung der Querstabilität des Vierradstaplers den vertikalen Achsen schwenkbare Schwenkrollen an Stützarmen vorzusehen, die beiderseits des Fahrzeugchassis schwenkbar angelenkt sind, wobei die Stützarme von an den Fahrzeugseiten angelenkten Druckmittelzylindern beaufschlagt sind, die miteinander kommunizieren und mit einer gemeinsamen Druckmittelquelle in Verbindung stehen, um auch bei nicht ebenem Boden dem Stand des Vierradstaplers diesem eine höhere Standfestigkeit zu ,geben (vgl. USA.-Patentschrift 2 750 204).
Bei einem anderen Vierradstapler, bei dem der vordere, den Hubmast tragende und eine Laufradachse aufweisende Chassisteil mit dem hinteren, die Hinterradachse aufweisenden Teil über eine vertikale Achse schwenkbar gekuppelt ist, sind am hinteren Wagenteil zwei um etwa vertikale Achsen schwenkbare Stützarme vorgesehen, an deren freien Enden um horizontale Achsen laufende Stützrollen vorgesehen sind. Die Schwenkachsen der Stützarme sind gegenüber der Vertikalen geringfügig so-geneigt, daß bei eingeschwenkten Stützarmen etwa parallel zur Längsseite des Vierradstaplers die Stützrollen außer Berührung mit dem Boden gelangen, während beim Auswärtsschwenken das benachbarte Laufrad der Hinterradachse vom Boden-abgehoben wird, um die Wendigkeit des Vierradstaplers zu erhöhen (vgl. USA.-Patentschrift 3 039 638).
Ebenfalls zur Erhöhung der Wendigkeit eines Vierradstaplers dient eine andere Ausführungsform, bei der mit dem mit vier Laufrädern ausgerüsteten, den Hubmast tragenden Lasttragteil ein um eine vertikale Achse schwenkbarer, als Zug- und Schubteil ausgebildeter Ausleger verbunden ist, der am Boden mit einem angetriebenen Laufrad abgestützt ist. Zur Erhöhung der Stabilität des lasttragenden Teils trägt dieser Ausleger nur geringfügig bei (vgl. USA.-Patentschrift 2 618 396).
Weiterhin ist ein Vierradstapler bekannt, bei dem die an ihren Enden die Laufrollen tragenden und vom unteren Ende des Hubmastes nach vorn ragenden Stützfüße, die normalerweise unter den Hub- gabeln liegen, um vertikale Achsen im Bereich des Hubmastes jeweils nuch außen schwenkbar sind, um das dichte Heranfahren des Vierradstaplers an Laststapeln od. dgl. zu ermöglichen, ohne die Standfestigkeit des Gerätes wesentlich zu beeinträchtigen (vgl. österreichische Patentschrift 257 466).
Bei einem anderen Vierradstapler sind die Stützarme in ähnlicher Weise um vertikale Achsen im Bereich des Hubmastes schwenkbar, jedoch aufeinander zu nach innen, um den Vierradstapler in leerem Zustand in ein Zweirad- oder einachsiges Fahrzeug verwandeln zu können, um den Stapler wie einen zweirädrigen Karren verfahren zu können (vgl. französische Patentschrift 1 090 648).
Es sind aber auch bereits Dreiradstapler bekannt, die gegenüber den Vierradstaplern eine wesentlich größere Wendigkeit und eine bessere Bodenhaftung des angetriebenen Lenktriebrades besitzen. Sie weisen jedoch gegenüber Vierradstaplern eine geringere Standfestigkeit und ein labileres Verhalten während der Fahrt auf. Um diesen Schwierigkeiten zu. begegnen, ist ein Dreiradstapler mit einem Hubmast, einem mittleren lenkbaren Rad am Fahrzeug hinter dem Hubmast, zwei Laufrollen an den Enden von zwei vom unteren Ende des Hubmastes nach vorn.ragenden, von den Hubgabelri überdeckten Stützfüßen sowie zwei ständig mit dem Boden in Berührung stehenden, in vertikalen Achsen schwenkbaren Schwenkrollen bekannt, die etwa beiderseits des lenkbaren Laufrades im Bereich der beiden Außenseiten des Fahrzeugchassis angeordnet sind. Mit Hilfe der zwei zusätzlichen, mit dem Boden ständig in Berührung stehenden Schwenkrollen beiderseits des mittleren lenkbaren Rades wird bei diesem bekannten Dreirädstapler etwa die gleiche Stabilität wie bei Vierradstaplern erreicht, ohne die Wendigkeit des Dreiradstaplers wesentlich zu beeinträchtigen (vgl. deutsches Gebrauchsmuster 1 948 685). Die Schwenkrollen können zusätzlich an ihren Schwenkachsen mit Hilfe von um horizontale Achsen schwenkbare Lenker angeordnet und an der Unterseite des Chassis über Druckfedern abgestützt sein, um eine federnde Bodenhaftung zu besitzen, die sicherstellt, daß das mittlere Lenk-Antriebsrad auch bei unebenem Boden eine ausreichende Bodenhaftung' besitzt (vgl. schweizerische Patentschrift 352 955).
Während die zuvor beschriebenen bekannten Dreiradstapler durch die zusätzlichen Schwenkrollen eine Stabilität besitzen, die etwa der eines Vierradstaplers entspricht, ist auch bereits ein Dreiradstapler der in Frage stehenden Art bekannt, bei dem die Schwenkrollen an den Enden von Stützarmen vorgesehen sind, die mit ihren anderen Enden an den beiden Außenseiten des Hubmastes um in Fahrtrichtung weisenden Achsen angelenkt sind und mittels einer hydraulischen Antriebseinrichtung zwischen einer an den Hubmastseiten hochgeklappten Stellung und einer nach außen abgeklappten Stellung schwenkbar sind, in der die beiden Schwenkrollen etwa beiderseits des Hubmastes den Boden berühren (vgl. schwedische Patentschrift 212 559).
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, einen Dreiradstapler der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß er eine nach Bedarf einschaltbare, zusätzliche, beiderseitige Abstützung von auch über die Fahrzeugbreite stark hinausgehender Basisbreite gegen seitliches Kippen erhält, die wirkungsmäßig an die bekannte Abstützung im Bereich der Fahrzeugbreite anschließt, im ganzen Bereich stetig veränderlich ist und auch während der Fahrt wirksam bleibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schwenkrollen an den Enden von Stützarmen angeordnet sind, die mit ihrem anderen Ende in vertikalen Achsen an den beiden Außenseiten des Hubmastes angelenkt und mittels einer hydraulischen Antriebseinrichtung zwischen einer eingezogenen Stellung mit der bekannten Anordnung der Schwenkrollen etwa beiderseits des lenkbaren Laufrades und einer nach außen gerichteten Stellung schwenkbar sind, in der die Schwenkrollen etwa beiderseits des Hubmastes liegen. Bei dieser Anordnung lassen sich die Schwenkrollen dazu ausnutzen, dem Dreiradstapler nicht nur im Stand, sondern auch während der Fahrt unter Last eine entsprechend dem zur Verfügung stehenden Raum größtmögliche Abstützfläche und damit Stand- und Fahrsicherheit zur Verfügung zu stellen. Bei engsten Raumverhältnissen, welche gerade das Passieren des Dreiradstaplers ermöglichen, können die Schwenkrollen in eine Lage gebracht werden, wie sie der Lage der Schwenkrollen bei dem Dreiradstapler der eingangs näher bezeichneten Gattung einnehmen. Hierbei liegen die Schwenkrollen in Höhe des hinteren lenkbaren Laufrades des Fahrzeuges innerhalb der Breitenabmessungen des Dreiradstaplers. Bei ausreichenden Platzverhältnissen läßt sich durch Ausschwenken der Stützarme die Stand- oder Fahrfläche des Dreiradstaplers quer zur normalen Fahrtrichtung nahezu verdoppeln. Dabei hat der Fahrer die Möglichkeit, während der Fahrt die sich ändernden Platzverhältnisse jeweils in einer für die Standfestigkeit optimalen Weise auszunutzen, indem er die Stützarme mehr oder weniger seitlich ausschwenkt oder wieder einzieht. Die hohe Wendigkeit, die für Dreiradstapler typisch ist, wird bei dieser Ausführungsform nicht beeinträchtigt. Andererseits wird eine Stabilität des Dreiradstaplers erzielt, die der der normalen Vierradstapler weit überlegen ist. Die Stützfunktion der Schwenkrollen bleibt dabei in jeder Zwischenstellung voll erhalten.
Vorteilhafterweise sind die Stützarme über eine Lenkeranordnung miteinander so verbunden, daß die Stützarme zwangläufig synchron bewegbar sind, was die Bedienung der hydraulischen Antriebseinrichtung durch die Bedienungsperson wesentlich erleichtert.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt den neuen Dreiradstapler in Seitenansicht;
F i g. 2 zeigt den Dreiradstapler nach F i g. 1 in Ansicht von hinten;
F i g. 3 ist eine Draufsicht auf den Dreiradstapler nach F i g. 1 mit eingezogenen Stützarmen, während
F i g. 4 in der gleichen Draufsicht den Dreiradstapler mit ausgefahrenen Stützarmen wiedergibt.
Der gezeigte Dreiradstapler weist ein Fahrzeugchassis 1 auf, an dem ein mittleres lenkbares Antriebsrad 2, ein Fahrersitz 3 und ein Lenkrad 4 angeordnet sind. Am Fahrzeugchassis 1 ist vor dem mittleren lenkbaren Rad 2 über Lenker 5 ein Hubmast 6 in vertikaler Richtung geringfügig beweglich befestigt. Der Hubmast weist einen mittels Rollen 8 und Druckmittelzylinder 9 verschieblichen Hubrahmen auf, an dem über Hubketten 10 und Umlenkräder 11 die Tragplatte 12 von Hubgabeln 13 verschiebbar ist. Vom unteren Ende des Hubmastes ragen nach vorn Stützfüße 14, die von den Hubgabeln überdeckt sind und an denen nahe ihren Enden zwei Laufrollen 15 angeordnet sind.
Beiderseits des Hubmastes 6 sind um vertikale Achsen 18 schwenkbare Stützarme 19 vorgesehen, die an ihren freien Enden jeweils eine ständig mit dem Boden in Berührung stehende, in einer vertikalen Achse schwenkbare Schwenkrolle aufweisen; dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die Stützarme aus der in Fig. 1 und 3 gezeigten Stellung, in der die Stützarme und die Schwenkrollen innerhalb der Breitenabmessungen des Chassis 1 zu liegen kommen, während die Schwenkrollen 16 den Boden etwa beiderseits des lenkbaren mittleren Rades berühren, in eine Stellung gemäß F i g. 2 und 4 verschwenkt werden können, in der die Stützarme 19 in Höhe des Hubmastes etwa rechtwinkelig zur Fahrtrichtung zur Seite ragen. In dieser Stellung wird die Stützbreite des Dreiradstaplers mit Hilfe der Schwenkrollen gegenüber der Stellung nach F i g. 1 und 3 nahezu verdoppelt. Dadurch wird die Kippsicherheit des Dreiradstaplers beträchtlich gesteigert, so daß auch schwere Lasten in große Höhe angehoben werden können.
Zum Verschwenken der Stützarme dient eine hydraulische Antriebseinrichtung, die aus zwei Hydraulikzylindern 20 besteht, die an das hydraulische System des Dreiradstaplers angeschlossen sind. Die Hydraulikzylinder sind mit ihrem einen Ende bei 21 gemeinsam an einer Halterung 22 angelenkt, während ihre Kolbenstangen an den Stützarmen angreifen.
Wenn man erreichen will, daß die Stützarme, deren Schwenkrollen in jeder Schwenkstellung der Stützarme den Boden berühren und zur Abstützung des Chassis beitragen, jeweils im gleichen Sinne und um gleiche Winkel verschwenkt werden, können die Stützarme über eine Lenkeranordnung miteinander so verbunden werden, daß die Stützarme zwangläufig synchron bewegbar sind.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Dreiradstapler mit einem Hubmast, einem mittleren lenkbaren Rad am Fahrzeug hinter dem Hubmast, zwei Laufrollen an den Enden von zwei vom unteren Ende des Hubmastes nach vorn ragenden, von den Hubgabeln überdeckten Stützfüßen sowie zwei ständig mit dem Boden in Berührung stehenden, in vertikalen Achsen schwenkbaren Schwenkrollen, die etwa beiderseits des lenkbaren Laufrades im Bereich der beiden Außenseiten des Fahrzeugchassis angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkrollen (16) an den Enden von Stützarmen (19) angeordnet sind, die mit ihrem anderen Ende in vertikalen Achsen (18) an den beiden Außenseiten des Hubmastes (6) angelenkt und mittels einer hydraulischen Antriebseinrichtung (20) zwischen einer eingezogenen Stellung mit der bekannten Anordnung der Schwenkrollen etwa beiderseits des lenkbaren Laufrades (2) und einer nach außen gerichteten Stellung schwenkbar sind, in der die Schwenkrollen etwa beiderseits des Hubmastes liegen.
2. Dreiradstapler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützarme (19) über eine Lenkeranordnung miteinander so verbunden sind, daß die Stützarme zwangläufig synchron bewegbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4206517C1 (de) * 1992-03-02 1993-08-12 Jungheinrich Ag, 2000 Hamburg, De

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4206517C1 (de) * 1992-03-02 1993-08-12 Jungheinrich Ag, 2000 Hamburg, De

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