DE1556463A1 - Vorrichtung zum Transportieren von fliessfaehigem Gut - Google Patents
Vorrichtung zum Transportieren von fliessfaehigem GutInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. F. Weickmann, Dr. Ing. A.Weickmann
Dipl.-Ing. H. Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann
8 MÖNCHEN 27, DEN
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 3921/22
SABM
IMG CORPORAiDIOIi, 1105 Ooleman Avenue, San Jose,
California, V.St.v.A.
Vorrichtung zum Transportieren von fließfähigem
Gut
Die Erfindung betrifft eine Torrichtung zum Transport
von Flüssigkeiten zwischen einem auf einem Gewässer verankerten schwimmenden Schiff und einer untergetauchten
stationären leitung? die an eine Speicheranlage an Land
angeschlossen ist. Des Uäheren "befaßt sich die Er- .
findung mit einer gelenkigen Flüssigkeitstransportvorrichtungs
die abseits der Küste unter demWasserspiegel
liegt.
Es hat sich als erstrebenswert erwiesen, feuergefährliche
und verunreinigende Flüssigkeiten zwischen dem schwimmenden Schiff und einer Speicheranlage an Land in der Weise
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umzuladen, daß das Schiff für den Verladevorgang weit genug
vom Land entfernt verankert wird, um eine Verschmutzung des Wassers sowie eine etwaige !Collisions- und Explosionsgefahr
weitgehend zu beseitigen. Zudem vermeidet man die Gefahr, daß das Schiff infolge des niedrigen Wasserstandes
oder schmaler Fahrrinnen auf Grund läuft, wenn das Schiff auf See be- und entaden wird, wo die Wassertiefe
und die Breite der Fahrrinne nicht zu Unfällen führen. Fehlende oder ungenügende Sockanlagen nötigen ebenfalls
zu einer solchen ablandigen Verladung.
Es sind bereits zahlreiche Anlagen und Vorrichtungen zum Umladen von Flüssigkeiten, wie Erdöl, Chemikalien usw.,
zwischen einer Speicheranlage an der Küste und einem ablandig verankerten, schwimmenden Schiff entwickelt worden.
Bei einer derartigen Vorrichtung ist eine stationäre Flüssigkeitsleitung an eine Küstenspeicheranlage angeschlossen
und reicht unter der Wasseroberfläche ein Stück weit ins meer hinaus. An das untergetauchte äußere Ende
der stationären Leitung ist eine Ladeleitung angekuppelt. Wenn diese Ladeleitung nicht benutzt wird, liegt ihr äußeres
Ende auf dem Meeresboden, wobei ein zu einer Boje
führendes Seil an diesem Ende befestigt ist. Wenn ein mit Schiff die Ladeleitung benutzen will, ankert es neben der
Boje und hebt mit Hilfe des an der Boje befestigten Seiles das äußere Ende der Ladeleitung hoch, um es mit
einem Anschluß an Bord zu verbinden.
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Die Ladeleitung, die sicfe zwiselsen dem Ende der stationären
Leitung und dem ScMff erstreckt 9 das sich frei
innerhalb des äuroh ä&u Ank&r gegebenen Spielraums bewegt,
muß flexibel oder gelenkig seia, mn siöi an die Bewegung
des verankerten Scliiff®eks.pass©a su können. Ein flexibler
Gummi schlauch nutsst BtQh. durch Reibung an dem sandigen
oder felsigen Meeresboden scaech ab. Es ist auch
bekannt, starre Rohres die an den Enden miteinander gelenkig
verbunden sind, als gelenkig© L&deleitung zwischen der
stationären Leitungsa£ dem Meeresgrund und einem verankerten
Schiff zu verwenden« Zwar 'ist eine starre Rohrleitung
haltbarer als ein GusBsiselilauekj, aber auäa. sie wird durch
Abrieb an dem sandiges, irad felsigen Grund beschädigt.
Außerdem ist die starke Leitung schwer und ihr Gewicht
verstärkt noch die Wirkung der Reibung auf dem Grund, wenn die Leitung über den Heeresboden gezogen wird. Um
eine solch schwere Leitaeg zu handhaben, sind an Bord
starke Winden notwendig. A&Serdem treten an den Gelenkverbindungen
zwischen den einzelnen Leitungestücken hohe Beanspruchungen
auf, wenn Sie Leitung hochgehoben wird. Wandernder Sand oder Sc&lamm droht die Ladeleitung zu
begraben und macht i&rea Gebrauch noch schwieliger.
Bei der erfindungsgemäßen. Vorrichtung wird die Abnutzung
an einer gelenkigen leitung zwischen einer stationären
Leitung und einem vor Anker liegenden Schiff wesentlich herabgesetzt und die Handhabung der Leitung sehr
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vereinfacht. Dies geschieht in einem zweckmäßigen Ausführungsbeispiel
der Erfindung dadurch, daß ein ortsfestes Fundament vorgesehen wird, an welchem das Ende der
stationären Leitung festgemacht ist. Mit dem Ende der stationären Leitung ist eine Kreuzgelenkkupplung verbunden
und eine Kreisschiene auf dem Fundament umrundet diese Kupplung. An die Kupplung ist ein starres Rohr angeschlossen,
das von der Kupplung sich oberhalb der Kreisschiene erstreckt und in einer zum Meeresboden parallelen Ebene
in einem Abstand über dem Grund liegt. Die übrige Leitung besteht aus starren Rohren, die an ihren Enden gelenkig
miteinander verbunden sind. Alle starren Rohre mit Ausnahme des letzten, das mit der Anschlußöffnung eines verankerten
Sßhiffes verbunden ist, wenn die Leitung in Gebrauch
ist, haben einem Mantel aus einem schwimmfähigen Werkstoff. Diese Schwimmäntel halten die Leitungen in
Schwebe, vermindern die Abnutzung beim Ziehen auf dem Meeresgrund und erleichtern die Handhabung der Leitung,
indem sie die Rohre zum Teil gewichtlos machen. Die Beanspruchungen an den Gelenkverbindungen der gelenkigen
Leitung werden infolge des verringerten Leitungsgewichts wesentlich herabgesetzt und die Gefahr, daß die Leitung
im Sand vergraben wird, ist auch kleiner, da einige der die Leitung bildenden Rohre einen Auftrieb haben. Wenn
die Leitung nicht benutzt wird, hält das letzte die Rohr die Leitung unter Wasser, um eine Beschädigung durch
Schiffe oder andere schwimmende Gegenstände zu vermeiden.
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BAD ORIGINAL
Die Erfindung hat also die Aufgabe, die Abnutzung an einer
gelenkigen Ladeleitung für Flüssigkeiten, die sich, zwischen einer stationären Leitung und einem vor Anker
liegenden Schiff erstreckt, zu verringern. Weiter will die Erfindung die Handhabung einer gelenkigen Leitung für
das Be- und Entladen eines ablandig verankerten Schiffes
erleichtern. Ferner soll die Gefahr vermindert werden, daß eine solche gelenkige Leitung von wanderndem Sand
oder Schlamm begraben wird. Schließlich will die Erfindung eine leichtere, einfacher zu handhabende gelenkige
Leitung schaffen, die an ein auf See verankertes Schiff anschließbar ist.
Fig. 1 eine Ansicht von oben, auf die erfindungsgemäße
Vorrichtung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Torrichtung von Fig. 1,
in der die kräftigen Linien die Vorrichtung im
Gebrauch und die feinen.; gestrichelten Linien die Vorrichtung im uabeaixtzten Zustand zeigen?
Fig» 3 eine Ansicht nach der Liaie 3-5 der Eigo 2j
Figo 4 eine Skizze der Vorrichtung der Figo 1 ψοϊι
obea geeehea, in. der die voa dea Leituagsteileii
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eingenommenen Stellungen für fünf verschiedene Positionen des verankerten Schiffes gezeigt sind,
wobei die den Fig. 1, 2 und 3 entsprechende Stellung der leitung mit durchgehenden Strichen gekennzeichnet
ist;
Fig. 5 eine schematische perspektivische Ansicht der Vorrichtung Ton Fig. 1, die mit ausgezogenen Linien
die Stellung der Leitungsteile gemäß Fjg, 2, wenn die Vorrichtung in Benutzung ist, und gestrichelt
dieselben Stellungen wie in Fig. 2 für die unbenutzte Leitung veranschaulicht.
Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung schwimmt ein verankertes Schiff 12
in einem Gewässer 14 über dem Grund 16 des Gewässers. In dem Grund 16 ist ein Fundament 18 eingebettet. Das Fundament
kann auch einfach auf dem Grund r-uhen. Eine stationäre Leitung 20 für Flüssigkeiten, die auf dem Grund 16
liegt, reicht von einer nicht gezeigten Speicheranlage an der Küste oder einem anderen Endpunkt bis zu einer
Stelle nahe der Mitte der Oberseite des Fundaments 18. Nahe dem äußeren Ende der stationären Leitung 20 ist an
dem Fundament 18 eine Stütze 22 festgemacht, die ein 90°-
Leitungsknie 24 trägt, welches mit seinem inneren Ende flüssigkeitsleitend und fest an das äußere Ende der Leitung
£0 angefügt ist.
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Ein,Drehgelenk 26, das zwei 90°-Knierohre 23 und 25 hat,
ist drehbar an dem nach oben ragenden äußeren Ende des Leitungsknies 24 befestigt. Bas innere Ende des
Enierohres 23 ist mit den äußeren Ende des Leitungsknies 24 mittels eines flüssigkeitedichten drehbaren Verbindungsstückes
27 verbunden und das äußere Ende des Knierohres 23 ist mit dem inneren Ende des Kaierohres 25
über ein flüsslgkeitsdiehtes drehbares Verbindungsstück
29 gekuppelt« Ein Drehgelenk 26 stellt .eine flüssigkeitsleitende
Kreuzgelenkkupplung dar, die als eiae Einheit um
eine Achse A drehbar ist, welche senkrecht durch die Mitte dee oach oben gerichteten Endes des Leitungsknies
24 geht«, Bas äußere Ende,, d.h0 das Knierohr 25? des Drehgelenkes
26 1st um ein© Achse B drehbar 9 die waagrecht
verläuft und ein kleines Stück oberhalb fies Lgitungsknies
24 liegt und die ,senkrechte Achse A kreuat»
Ein gerades 9 praktisch starres9 flüssigkeitsführendes
Rohr 28 ist alt eeineia iEaeren Ende an dem äußeren Ende
des Kaieroiires 25 flussigkeitsdieht angefügt. Wenn das
Rohr 28 sein© in Fig. 2 gezeigte horizontale Lage einnimmt,
ragt es über äas Fundament 18 nach außen. Da das Rohr 28
mit dem äußeren Ende des Kaierohres 25 starr verbunden ist, ist @s ebenfalls um sine vertikale und eine horizontale Aeiise drehbar oder schwenkbar„ Eb muß jedoch
vermieden w©?a@n9 daß das Rohr 28 irgendwann einmal,
sei es bei Beamtsuag der Vorrichtaag oder im Ruhezustand,
den Grund 16 berührt.
IM das Rohr 28 gegen eine Drehung oder Schwenkung unter
eine Horizontalebene P, die parallel zum Grund 16 liegt, zu sichern, ist eine Kreisschiene 30 vorgesehen,
die mittels geeignet befestigter Ständer 32 auf dem Fundament 18 montiert ist. Das Zentrum der Kreisschiene fällt
mit der vertikalen Drehachse A für das Drehgelenk 26 zusammen. An dem Rohr 28 sind zwei Arme 34 festgemacht,
an welchen unter dem Rohr und in Deckung mit der Kreisschiene eine Gleitkufe 36 befestigt ist. Das Rohr 28
kann also oberhalb der Horizontalebene P in jeder beliebigen Richtung schwenken, kann aber nicht unter diese
Horizontalebene kippen, weil die Kreisschiene 30 eine Anlage für die Gleitkufe 36 darstellt. Das Rohr 28 kommt
also nie mit dem Grund 16 in Berührung und kann niemals im Sand vergraben oder durch Ziehen über ein felsiges
oder sandiges Bett beschädigt werden. In seiner tiefsten Lage schwenkt das Rohr 28 um die vertikale Achse
A und die Gleitkufe gleitet einfach auf der Kreisschiene entlang, um das Rohr in einer horizontalen Lage zu
halten. Die Gleitkufe behindert jedoch ein Schwenken des R)hres nach oben von der Kreisschiene weg.
Am äußeren Ende des Rohres 28 ist ein fLüssigkeitsführendes
Drehgelenk 38 angefügt, das aus zwei 90°-Knierohren 31 und
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33 "besteht. Das innere Ende des Knierohres 31 ist über
ein drehbares, flüssigkeitsdichtes Verbindungsstück 35 mit dem äußeren Ende des Rohres 28 gekuppelt. Das Knierohre31
ist folglich um eine Achse 0 drehbar, die in Längsrichtung des -^ohres 28 verläuft. Das Knierohr
33 ist mit dem äußeren Ende des Knierohres 31 über ein drehbares, flüssigkeitsdichtes Verbindungsstück 37 gekuppelt.
Folglich kann sich das Knierohr 33 umeine Achse D drehen, die sich senkrecht zur Achse 0 für die
Drehung des Knierohres 31 erstreckt. Das Drehgelenk 38 stellt also eine flüssigkeitsführende Kreuzgelenkkupplung
dar, welche das Knierohr 33 in jeder beliebigen Richtung zum Rohr 28 beweglich macht.
Ein zweites oder mittleres, starres und flüssigkeitsleitendes Rohr 40 ist an das äußere Ende des Knierohres 33
des Drehgelenkes 38 angeschlossen. Das innere Ende des Rohres 40 ist mittels eines nicht gezeigten drehbaren,
flüssigkeitsdichten Verbindungsstückes mit dem äußeren Ende des Knierohres 33 verbunden so daß das Rohr 40 um
seine Längsachse E drehbar ist. An das äußere Ende des Rohres 40 ist ein Drehgelenk 42 drehbar angefügt 9 das
zwei 9O°~Knierohre 39 und 41 hat» Das innere Knierohr
isfe mittels eines flüssigkeitsdichten drehbaren Verbindungsstücks 43 an dem äußeren Ende des Rohres 40 befestigt,
Floglich dreht sich das üxierohr 39 um die Längsachse E
des Rohres 4O0 Das äußere 90°-=Kaisrohr des Brekgelealces
ÖQS§3Ö/0MS =10=
- ίο -
ist über eine flüssigkeitsdichte Drehverbindung 45 an
das Knierohr 41 angefügt. Das Knierohr 41 kann sich folglich um eine Achse P drehen, die senkrecht zur Längsachse
des Rohres 40 verläuft. Das Drehgelenk 42 stellt also eine flüssigkeitsführende Kreuzgelenkkupplung dar.
Ein drittes starres, flüssigkeitsführendes Rohr, das Endrohr 44, ist mit seinem inneren Ende über eine
Drehverbindung 47 an das äußere Ende des Knierohres 41 angefügt. Das Endrohr 44 ist um seine Längsachse G
drehbar. Ein Drehgelenk oder eine flüssigkeitsleitende Kreuzgelenkkupplung 46 weist zwei 90°-Knierohre 49 und
51 auf. Das innere Ende des Knierohres 49 ist starr mit dem äußeren Ende des Endrohres 44 verbunden. Das Knierohre
51 ist mitteile einer flüssigkeitsdichten Drehverbindung 53 an das Knierohr 49 angeschlossen. Es ist
also um eine Achse H drehbar, die senkrecht zur Längsachse des Endrohres 44 verläuft. Das äußere Ende des
Knierohres 51 ist mit einem Anschlußflansch 48 versehen. Der Anschlußflansch 58 ist drehbar mit einer Anschlußöffnung
50 verbunden, die an einem Verteiler 52 auf Deck des Schiffes vorgesehen ist. Das Endrohr 44 hat ein Absper.Jventil
60 (siehe Fig. 5), das die Rohrleitung verschließt, wenn sie vondem Schiff abhängt.
Die starren Rohre 28, 40 und 44 sind also an ihren Enden mittels Drehgelenke nach Art von Kreuzgelenkkupplungen
38 und 42 verbunden, so dai3 eine gelenkige Lei-
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tung entsteht, die insgesamt mit 66 bezeichnet ist.
Sie erstreckt sich zwischen der stationären Leitung 20, die zu einer Speicheranlage an Land führt, und der Anschlußöffnung 50 auf dem Schiff. Diese Leitung kann jedes
beliebige strömende Medium führen, also beispielsweise Luft, Gas, Flüssigkeit, Pulver oder Granulat oder jeden
sonstigen Stoff, so weit er durch die Drehgelenke der rohre transportiert ist. Der Einfahheit halber wird in
der vorliegendenBeachreibung nur von Flüssigkeiten gesprochen.
Die Drehaplenke zwischen den einzelnen Rohren gestatten
der Leitung, Flüssigkeit in ein vor Anker liegendes Schiff zu laden, auch wenn das Schiff schlingert
und sich innerhalb eines bestimmten Bereichs, siehe Fig. 4» der durch die Ankertaue des Schiffes festgelegt
ist, bewegt.
Es sind Mittel vorgesehen, um die beiden inneren Rohre
und 40 praktisch gewichtslos zu as machen oder vorzugsweise schwimmend zu halten. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich,
ist das Rohr 28 mit einem Schwimmantel 56 umgeben, der vorzugsweise koaxial das leitende Rohr umgibt und
mit dem Rohr flüssigkeitsfest verbunden ist. Der Zwischen-
raum zwischen dem Mantel und dem Rohr ist mit Luft gefüllt,
so daß das gesamte Gefüge schwimmend gehalten wird. Als Auftriebsmittel kann auch eine festes oder poröses
Material geringen spez. Gewichts verwendet werden, beispielsweise Holz oder Kork.
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gesamte spezifische Gewicht des Schwimmantels 56,
des Rohres 28 und des Drehgelenkes 38 plus der spezifisch schwersten Flüssigkeit, die durch die Leitung transporttiert
werden soll, kann so gewählt werden (durch Wahl eines geeigneten Au^endurchmessers für den Schwimmantel
56), daß es gleich oder kleiner als das spezifische Gewicht des Wassers ist, d.h. des Salz- oder Süßwassers,
je nachdem, wo die erfindungsgemäße Vorrichtung installiert werden soll. Auf diese Weise wird das ohr 28
schwimmend gehalten, wo "bei es entwedeifpraktisch gewichtslos
ist oder noch zweckmäßiger einen überwiegenden Auftrieb zur Wasseroberfläche erhält. Das Rohr "40 ist mit
einem Schwimmantel 58 versehen, der dem Schwimmantel· 56
auf dem Rohr 28 gleicht.
Auf diese Weise wird das wirksame Gewicht der gekuppelten Rohre und der Kreuzgelenkkupplungen wesentlich vermindert,
so da?, eine verhältnismäßig schwache Heißvorrichtung an Bord des Schiffes genügt, um die Ladeleitung so
weit anzuheben, daß das Endrohr 44 mit der Anschlußöffnung 50 verbunden werden kann. Durch Herabsetzen des effektiven
Gewichts der Vorrichtung verringert sito. auch der
Abrieb an den Rohren und die Belastung an den Kreuzgelenkkupplungen beim Schwenken der Rohre infolge einer Drift
des Schiffes.
Eine Boje 62, die auf der Wasseroberfläche 14 schwimmt,
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ist über ein Seil 64 mit dem Endrohr verbunden. Wenn ein
Schiff zum Zweck des Be- oderEntladens die Verbindung zur Küstenänlage aufnehmen will, zu der die stationäre
Leitung 20 führt, geht es neben der Boje 62 vor Anker und legt das Seil 64 an einer Winde fest. Die Winde
hebt das Ende der gelenkigen Leitung 66 hoch und das Endrohr 44 wird mit der Anschlußöffnung 50 des Schiffes
verbunden. Wenn das Schiff beladen oder entladen ist,
wird der Anschlußflansch 48 von der Anschlußöffnung
50 gelöst. Dann wird mittels der Motorwinde die Leitung 66 an dem Seil 64 in das Wasser gelassen, bis das Endrohr
44, das nicht schwimmfähig ist, auf dem Grund 16 aufliegt, wie in Pig. 2 und 5 gestrichelt angedeutet.
Wie aus den gestrichelten Linien dieser Pig. ersichtlich, haben das innere Rohr 28 und das mittlere Rohr 40 das
Bestreben, über dem Grund 16 zu schwimmen, wenn die gelenkige Leitung 66 nicht benüfet wird. Zu beachten ist, daß
die Kreisschiene 30 auf dem Fundament 18 als eine Anlagefläche dient, die das Rohr 28 des daran angeschlossenen
Rohres 40 im Abstand über dem Grund 16 hält, selbst wenn diese beiden Rohre nicht genügend Auftrieb haben, um zu
schwimmen. Eine typische Stellung für eine Leitung 66, die in Benutzung ist, aber nicht genügend Auftrieb zum
Schwimmen hat, wenn sie mit Flüssigkeit gefüllt ist, ist in den Zeichnungen mit ausgezogenen Linien dargestellt.
Auch in einem solchen Fall besteht keine Gefahr, daß
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"fließender Schlamm, Schutt οderSand, der in einer Schicht ·
auf dem Grund 16 vorhanden sein kann, sich so weit anhäuft, daß er das innere Rohr 28 oder das mittlere Rohr 40 begräbt.
Wenn das Endrohr 44 aus dem Wasser gehoben wird, um an der Anschlußöffnung des Schiffes befestigt zu werden,
wird von der Heißvorrichtung nur verlangt, daß sie das effektive Gewicht desEndrohres 44 und des Drehgelenkes
46 überwindet, plus einem etwaigen Widerstand gegen das Anhebender durch das Einsinken dss Endrohres 44 in den
Grund 16 oder durch Überdecken dieses Rohres mit Schlamm und Schutt verursacht wird, und plus'einem geringen
!zusätzlichen Gewicht, falls die übrigen Teile der Leitung 66 ni&t vollständig durch den Auftrieb ausbalanciert
sind. Weiter ist zu beachten, daß die gelenkige leitung 66 von dem Endrohr 44» das nicht schwimmt,
sicher unter der Wasseroberfläche gehalten wird, so daß ein Zusammenprall mit auf der Wasseroberfläche 14 schwimmenden
Objekten nicht zu befürchten ist.
Gegenüber dem dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind Abänderungen innerhalb
des durch die Ansprüche gegebenen Erfindungsumfanges möglich.
- Patentansprüche -
009830/0366
Claims (7)
- Patentansprüche :ί 1./Vorrichtung zum Transportieren von fließfähigem Gut zwischen einer stationären, auf dem Grund eines Gewässers festgelegten Leitung und einer Anschlußöffnung auf einem in dem Gewässer schwimmenden Schiff, gekennzeichnet durch mehrere starre Rohre (28,40,44), von denen einige mit Auftriebmitteln (56,58) versehen sind, und die mit ihren Enden über Drehgelenke (38,42) aneinandergereiht sind, so daß sie eine gelenkige Leitung (66) zwischen der stationären Leitung (20) und der Anschlußöffnung (50) des Schiffes bilden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daS alle Rohre der gelenkigen Leitung (66) mit Ausnahme des äußersten, zum Anschluß an die Anschlußöffnung dienenden Sndrohres (44) Schwimmkörper tragen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daS die Schwimmkörper Schwimmäntel (56,58) sind, die die starren Rohre in einem Abstand umgeben und mit letzteren luftdicht, verbunden sind, so daß ein luftgefüllter Zwischenraum entsteht.
- 4. Vorrichtung zum Transportieren von fließföhigem Gut zwischeün einer stationären, auf dem Grund eines Gewässers009830/0366 - 16 -festgelegten Leitung und einer Anschlußöffnung auf. einem in dem Gewässer schwimmenden Schiff mit mehreren starren, gelenkig verbundenen Rohren, insbesondere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an die stationäre Leitung (20) eine erste Kreuzgelenkkupplung (26) angeschlossen ist, die von einem auf dem Grund des Gewässers ruhenden fundament (18) umgehen ist, dessen eine Anlage bietende Oberseite in einer über den Grund angehobenen und zu diesem parallelen Ebene liegt, und daß an die Kreuzgelenkkupplung ein erstes starres Rohr (28) angeschlossen ist, das sich oberhalb der Anlage des Fundamentes erstreckt und im Bereich oberhalb einer Horizontalebene (P) universell bewegbar, gegen ein Schwenken unter diese Ebene aber durch die Anlagefläche des Fundamentes gesichert ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage für das erste starre Rohr von einer Kreisschiene (30) auf der Oberseite des Fundamentes gebildet ist und daß an dem Rohr (28) ein Teil befestigt ist, der sich gegen die Kreisschiene legt, um ein Schwenken des Rohres unter die Horizontalebene (P) zu verhindern.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, das der Teil eine Gleitkufe (36) ist,die in der Kreisschiene läuft, wenn das Rohr in der Horizontal-009830/0366 -17-ebene bewegt wird, und für ein Schwenken des Rohres nach, oben von der Kreisschiene abhebbar ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 4f oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an das erste Rohr (28) über eine Kreuzgelenkkupplung (38) das nächste starre Rohr (40) angeschlossen ist, das wiederum über eine Kreuzgelenkkupplung (42) mit dem nächsten Rohr (44) verbunden ist, so daß eine gelenkige Leitung (66) entsteht.009830/0386Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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