[go: up one dir, main page]

DE1556463A1 - Vorrichtung zum Transportieren von fliessfaehigem Gut - Google Patents

Vorrichtung zum Transportieren von fliessfaehigem Gut

Info

Publication number
DE1556463A1
DE1556463A1 DE19681556463 DE1556463A DE1556463A1 DE 1556463 A1 DE1556463 A1 DE 1556463A1 DE 19681556463 DE19681556463 DE 19681556463 DE 1556463 A DE1556463 A DE 1556463A DE 1556463 A1 DE1556463 A1 DE 1556463A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
tube
pipe
water
ship
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681556463
Other languages
English (en)
Inventor
Bily Peter John
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FMC Corp
Original Assignee
FMC Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FMC Corp filed Critical FMC Corp
Publication of DE1556463A1 publication Critical patent/DE1556463A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B22/00Buoys
    • B63B22/02Buoys specially adapted for mooring a vessel
    • B63B22/021Buoys specially adapted for mooring a vessel and for transferring fluids, e.g. liquids
    • B63B22/023Buoys specially adapted for mooring a vessel and for transferring fluids, e.g. liquids submerged when not in use
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/08Adjustable joints; Joints allowing movement allowing adjustment or movement only about the axis of one pipe
    • F16L27/0861Arrangements of joints with one another and with pipes or hoses
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/402Distribution systems involving geographic features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. F. Weickmann, Dr. Ing. A.Weickmann
Dipl.-Ing. H. Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke Dipl.-Ing. F. A.Weickmann
8 MÖNCHEN 27, DEN
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 3921/22
SABM
IMG CORPORAiDIOIi, 1105 Ooleman Avenue, San Jose, California, V.St.v.A.
Vorrichtung zum Transportieren von fließfähigem
Gut
Die Erfindung betrifft eine Torrichtung zum Transport von Flüssigkeiten zwischen einem auf einem Gewässer verankerten schwimmenden Schiff und einer untergetauchten stationären leitung? die an eine Speicheranlage an Land angeschlossen ist. Des Uäheren "befaßt sich die Er- . findung mit einer gelenkigen Flüssigkeitstransportvorrichtungs die abseits der Küste unter demWasserspiegel liegt.
Es hat sich als erstrebenswert erwiesen, feuergefährliche und verunreinigende Flüssigkeiten zwischen dem schwimmenden Schiff und einer Speicheranlage an Land in der Weise
0098 30/.03*6
umzuladen, daß das Schiff für den Verladevorgang weit genug vom Land entfernt verankert wird, um eine Verschmutzung des Wassers sowie eine etwaige !Collisions- und Explosionsgefahr weitgehend zu beseitigen. Zudem vermeidet man die Gefahr, daß das Schiff infolge des niedrigen Wasserstandes oder schmaler Fahrrinnen auf Grund läuft, wenn das Schiff auf See be- und entaden wird, wo die Wassertiefe und die Breite der Fahrrinne nicht zu Unfällen führen. Fehlende oder ungenügende Sockanlagen nötigen ebenfalls zu einer solchen ablandigen Verladung.
Es sind bereits zahlreiche Anlagen und Vorrichtungen zum Umladen von Flüssigkeiten, wie Erdöl, Chemikalien usw., zwischen einer Speicheranlage an der Küste und einem ablandig verankerten, schwimmenden Schiff entwickelt worden. Bei einer derartigen Vorrichtung ist eine stationäre Flüssigkeitsleitung an eine Küstenspeicheranlage angeschlossen und reicht unter der Wasseroberfläche ein Stück weit ins meer hinaus. An das untergetauchte äußere Ende der stationären Leitung ist eine Ladeleitung angekuppelt. Wenn diese Ladeleitung nicht benutzt wird, liegt ihr äußeres Ende auf dem Meeresboden, wobei ein zu einer Boje führendes Seil an diesem Ende befestigt ist. Wenn ein mit Schiff die Ladeleitung benutzen will, ankert es neben der Boje und hebt mit Hilfe des an der Boje befestigten Seiles das äußere Ende der Ladeleitung hoch, um es mit einem Anschluß an Bord zu verbinden.
009830/0366
Die Ladeleitung, die sicfe zwiselsen dem Ende der stationären Leitung und dem ScMff erstreckt 9 das sich frei innerhalb des äuroh ä&u Ank&r gegebenen Spielraums bewegt, muß flexibel oder gelenkig seia, mn siöi an die Bewegung des verankerten Scliiff®eks.pass©a su können. Ein flexibler Gummi schlauch nutsst BtQh. durch Reibung an dem sandigen oder felsigen Meeresboden scaech ab. Es ist auch bekannt, starre Rohres die an den Enden miteinander gelenkig verbunden sind, als gelenkig© L&deleitung zwischen der stationären Leitungsa£ dem Meeresgrund und einem verankerten Schiff zu verwenden« Zwar 'ist eine starre Rohrleitung haltbarer als ein GusBsiselilauekj, aber auäa. sie wird durch Abrieb an dem sandiges, irad felsigen Grund beschädigt. Außerdem ist die starke Leitung schwer und ihr Gewicht verstärkt noch die Wirkung der Reibung auf dem Grund, wenn die Leitung über den Heeresboden gezogen wird. Um eine solch schwere Leitaeg zu handhaben, sind an Bord starke Winden notwendig. A&Serdem treten an den Gelenkverbindungen zwischen den einzelnen Leitungestücken hohe Beanspruchungen auf, wenn Sie Leitung hochgehoben wird. Wandernder Sand oder Sc&lamm droht die Ladeleitung zu begraben und macht i&rea Gebrauch noch schwieliger.
Bei der erfindungsgemäßen. Vorrichtung wird die Abnutzung an einer gelenkigen leitung zwischen einer stationären Leitung und einem vor Anker liegenden Schiff wesentlich herabgesetzt und die Handhabung der Leitung sehr
009830/0366 _ a -
vereinfacht. Dies geschieht in einem zweckmäßigen Ausführungsbeispiel der Erfindung dadurch, daß ein ortsfestes Fundament vorgesehen wird, an welchem das Ende der stationären Leitung festgemacht ist. Mit dem Ende der stationären Leitung ist eine Kreuzgelenkkupplung verbunden und eine Kreisschiene auf dem Fundament umrundet diese Kupplung. An die Kupplung ist ein starres Rohr angeschlossen, das von der Kupplung sich oberhalb der Kreisschiene erstreckt und in einer zum Meeresboden parallelen Ebene in einem Abstand über dem Grund liegt. Die übrige Leitung besteht aus starren Rohren, die an ihren Enden gelenkig miteinander verbunden sind. Alle starren Rohre mit Ausnahme des letzten, das mit der Anschlußöffnung eines verankerten Sßhiffes verbunden ist, wenn die Leitung in Gebrauch ist, haben einem Mantel aus einem schwimmfähigen Werkstoff. Diese Schwimmäntel halten die Leitungen in Schwebe, vermindern die Abnutzung beim Ziehen auf dem Meeresgrund und erleichtern die Handhabung der Leitung, indem sie die Rohre zum Teil gewichtlos machen. Die Beanspruchungen an den Gelenkverbindungen der gelenkigen Leitung werden infolge des verringerten Leitungsgewichts wesentlich herabgesetzt und die Gefahr, daß die Leitung im Sand vergraben wird, ist auch kleiner, da einige der die Leitung bildenden Rohre einen Auftrieb haben. Wenn die Leitung nicht benutzt wird, hält das letzte die Rohr die Leitung unter Wasser, um eine Beschädigung durch Schiffe oder andere schwimmende Gegenstände zu vermeiden.
009830/0366 _ 5 _
BAD ORIGINAL
Die Erfindung hat also die Aufgabe, die Abnutzung an einer gelenkigen Ladeleitung für Flüssigkeiten, die sich, zwischen einer stationären Leitung und einem vor Anker liegenden Schiff erstreckt, zu verringern. Weiter will die Erfindung die Handhabung einer gelenkigen Leitung für das Be- und Entladen eines ablandig verankerten Schiffes erleichtern. Ferner soll die Gefahr vermindert werden, daß eine solche gelenkige Leitung von wanderndem Sand oder Schlamm begraben wird. Schließlich will die Erfindung eine leichtere, einfacher zu handhabende gelenkige Leitung schaffen, die an ein auf See verankertes Schiff anschließbar ist.
Die Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht von oben, auf die erfindungsgemäße Vorrichtung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Torrichtung von Fig. 1, in der die kräftigen Linien die Vorrichtung im Gebrauch und die feinen.; gestrichelten Linien die Vorrichtung im uabeaixtzten Zustand zeigen?
Fig» 3 eine Ansicht nach der Liaie 3-5 der Eigo 2j
Figo 4 eine Skizze der Vorrichtung der Figo 1 ψοϊι obea geeehea, in. der die voa dea Leituagsteileii
ÖGS838/03SS _ 6 -
eingenommenen Stellungen für fünf verschiedene Positionen des verankerten Schiffes gezeigt sind, wobei die den Fig. 1, 2 und 3 entsprechende Stellung der leitung mit durchgehenden Strichen gekennzeichnet ist;
Fig. 5 eine schematische perspektivische Ansicht der Vorrichtung Ton Fig. 1, die mit ausgezogenen Linien die Stellung der Leitungsteile gemäß Fjg, 2, wenn die Vorrichtung in Benutzung ist, und gestrichelt dieselben Stellungen wie in Fig. 2 für die unbenutzte Leitung veranschaulicht.
Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung schwimmt ein verankertes Schiff 12 in einem Gewässer 14 über dem Grund 16 des Gewässers. In dem Grund 16 ist ein Fundament 18 eingebettet. Das Fundament kann auch einfach auf dem Grund r-uhen. Eine stationäre Leitung 20 für Flüssigkeiten, die auf dem Grund 16 liegt, reicht von einer nicht gezeigten Speicheranlage an der Küste oder einem anderen Endpunkt bis zu einer Stelle nahe der Mitte der Oberseite des Fundaments 18. Nahe dem äußeren Ende der stationären Leitung 20 ist an dem Fundament 18 eine Stütze 22 festgemacht, die ein 90°- Leitungsknie 24 trägt, welches mit seinem inneren Ende flüssigkeitsleitend und fest an das äußere Ende der Leitung £0 angefügt ist.
009830/0366 - 7 -
Ein,Drehgelenk 26, das zwei 90°-Knierohre 23 und 25 hat, ist drehbar an dem nach oben ragenden äußeren Ende des Leitungsknies 24 befestigt. Bas innere Ende des Enierohres 23 ist mit den äußeren Ende des Leitungsknies 24 mittels eines flüssigkeitedichten drehbaren Verbindungsstückes 27 verbunden und das äußere Ende des Knierohres 23 ist mit dem inneren Ende des Kaierohres 25 über ein flüsslgkeitsdiehtes drehbares Verbindungsstück 29 gekuppelt« Ein Drehgelenk 26 stellt .eine flüssigkeitsleitende Kreuzgelenkkupplung dar, die als eiae Einheit um eine Achse A drehbar ist, welche senkrecht durch die Mitte dee oach oben gerichteten Endes des Leitungsknies 24 geht«, Bas äußere Ende,, d.h0 das Knierohr 25? des Drehgelenkes 26 1st um ein© Achse B drehbar 9 die waagrecht verläuft und ein kleines Stück oberhalb fies Lgitungsknies 24 liegt und die ,senkrechte Achse A kreuat»
Ein gerades 9 praktisch starres9 flüssigkeitsführendes Rohr 28 ist alt eeineia iEaeren Ende an dem äußeren Ende des Kaieroiires 25 flussigkeitsdieht angefügt. Wenn das Rohr 28 sein© in Fig. 2 gezeigte horizontale Lage einnimmt, ragt es über äas Fundament 18 nach außen. Da das Rohr 28 mit dem äußeren Ende des Kaierohres 25 starr verbunden ist, ist @s ebenfalls um sine vertikale und eine horizontale Aeiise drehbar oder schwenkbar„ Eb muß jedoch vermieden w©?a@n9 daß das Rohr 28 irgendwann einmal, sei es bei Beamtsuag der Vorrichtaag oder im Ruhezustand,
den Grund 16 berührt.
IM das Rohr 28 gegen eine Drehung oder Schwenkung unter eine Horizontalebene P, die parallel zum Grund 16 liegt, zu sichern, ist eine Kreisschiene 30 vorgesehen, die mittels geeignet befestigter Ständer 32 auf dem Fundament 18 montiert ist. Das Zentrum der Kreisschiene fällt mit der vertikalen Drehachse A für das Drehgelenk 26 zusammen. An dem Rohr 28 sind zwei Arme 34 festgemacht, an welchen unter dem Rohr und in Deckung mit der Kreisschiene eine Gleitkufe 36 befestigt ist. Das Rohr 28 kann also oberhalb der Horizontalebene P in jeder beliebigen Richtung schwenken, kann aber nicht unter diese Horizontalebene kippen, weil die Kreisschiene 30 eine Anlage für die Gleitkufe 36 darstellt. Das Rohr 28 kommt also nie mit dem Grund 16 in Berührung und kann niemals im Sand vergraben oder durch Ziehen über ein felsiges oder sandiges Bett beschädigt werden. In seiner tiefsten Lage schwenkt das Rohr 28 um die vertikale Achse A und die Gleitkufe gleitet einfach auf der Kreisschiene entlang, um das Rohr in einer horizontalen Lage zu halten. Die Gleitkufe behindert jedoch ein Schwenken des R)hres nach oben von der Kreisschiene weg.
Am äußeren Ende des Rohres 28 ist ein fLüssigkeitsführendes Drehgelenk 38 angefügt, das aus zwei 90°-Knierohren 31 und
- 9 009830/0366
33 "besteht. Das innere Ende des Knierohres 31 ist über ein drehbares, flüssigkeitsdichtes Verbindungsstück 35 mit dem äußeren Ende des Rohres 28 gekuppelt. Das Knierohre31 ist folglich um eine Achse 0 drehbar, die in Längsrichtung des -^ohres 28 verläuft. Das Knierohr 33 ist mit dem äußeren Ende des Knierohres 31 über ein drehbares, flüssigkeitsdichtes Verbindungsstück 37 gekuppelt. Folglich kann sich das Knierohr 33 umeine Achse D drehen, die sich senkrecht zur Achse 0 für die Drehung des Knierohres 31 erstreckt. Das Drehgelenk 38 stellt also eine flüssigkeitsführende Kreuzgelenkkupplung dar, welche das Knierohr 33 in jeder beliebigen Richtung zum Rohr 28 beweglich macht.
Ein zweites oder mittleres, starres und flüssigkeitsleitendes Rohr 40 ist an das äußere Ende des Knierohres 33 des Drehgelenkes 38 angeschlossen. Das innere Ende des Rohres 40 ist mittels eines nicht gezeigten drehbaren, flüssigkeitsdichten Verbindungsstückes mit dem äußeren Ende des Knierohres 33 verbunden so daß das Rohr 40 um seine Längsachse E drehbar ist. An das äußere Ende des Rohres 40 ist ein Drehgelenk 42 drehbar angefügt 9 das zwei 9O°~Knierohre 39 und 41 hat» Das innere Knierohr isfe mittels eines flüssigkeitsdichten drehbaren Verbindungsstücks 43 an dem äußeren Ende des Rohres 40 befestigt, Floglich dreht sich das üxierohr 39 um die Längsachse E des Rohres 4O0 Das äußere 90°-=Kaisrohr des Brekgelealces
ÖQS§3Ö/0MS =10=
- ίο -
ist über eine flüssigkeitsdichte Drehverbindung 45 an das Knierohr 41 angefügt. Das Knierohr 41 kann sich folglich um eine Achse P drehen, die senkrecht zur Längsachse des Rohres 40 verläuft. Das Drehgelenk 42 stellt also eine flüssigkeitsführende Kreuzgelenkkupplung dar.
Ein drittes starres, flüssigkeitsführendes Rohr, das Endrohr 44, ist mit seinem inneren Ende über eine Drehverbindung 47 an das äußere Ende des Knierohres 41 angefügt. Das Endrohr 44 ist um seine Längsachse G drehbar. Ein Drehgelenk oder eine flüssigkeitsleitende Kreuzgelenkkupplung 46 weist zwei 90°-Knierohre 49 und 51 auf. Das innere Ende des Knierohres 49 ist starr mit dem äußeren Ende des Endrohres 44 verbunden. Das Knierohre 51 ist mitteile einer flüssigkeitsdichten Drehverbindung 53 an das Knierohr 49 angeschlossen. Es ist also um eine Achse H drehbar, die senkrecht zur Längsachse des Endrohres 44 verläuft. Das äußere Ende des Knierohres 51 ist mit einem Anschlußflansch 48 versehen. Der Anschlußflansch 58 ist drehbar mit einer Anschlußöffnung 50 verbunden, die an einem Verteiler 52 auf Deck des Schiffes vorgesehen ist. Das Endrohr 44 hat ein Absper.Jventil 60 (siehe Fig. 5), das die Rohrleitung verschließt, wenn sie vondem Schiff abhängt.
Die starren Rohre 28, 40 und 44 sind also an ihren Enden mittels Drehgelenke nach Art von Kreuzgelenkkupplungen 38 und 42 verbunden, so dai3 eine gelenkige Lei-
009830/0366
tung entsteht, die insgesamt mit 66 bezeichnet ist. Sie erstreckt sich zwischen der stationären Leitung 20, die zu einer Speicheranlage an Land führt, und der Anschlußöffnung 50 auf dem Schiff. Diese Leitung kann jedes beliebige strömende Medium führen, also beispielsweise Luft, Gas, Flüssigkeit, Pulver oder Granulat oder jeden sonstigen Stoff, so weit er durch die Drehgelenke der rohre transportiert ist. Der Einfahheit halber wird in der vorliegendenBeachreibung nur von Flüssigkeiten gesprochen. Die Drehaplenke zwischen den einzelnen Rohren gestatten der Leitung, Flüssigkeit in ein vor Anker liegendes Schiff zu laden, auch wenn das Schiff schlingert und sich innerhalb eines bestimmten Bereichs, siehe Fig. 4» der durch die Ankertaue des Schiffes festgelegt ist, bewegt.
Es sind Mittel vorgesehen, um die beiden inneren Rohre und 40 praktisch gewichtslos zu as machen oder vorzugsweise schwimmend zu halten. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, ist das Rohr 28 mit einem Schwimmantel 56 umgeben, der vorzugsweise koaxial das leitende Rohr umgibt und mit dem Rohr flüssigkeitsfest verbunden ist. Der Zwischen-
raum zwischen dem Mantel und dem Rohr ist mit Luft gefüllt, so daß das gesamte Gefüge schwimmend gehalten wird. Als Auftriebsmittel kann auch eine festes oder poröses Material geringen spez. Gewichts verwendet werden, beispielsweise Holz oder Kork.
009830/0366 - 12 -
gesamte spezifische Gewicht des Schwimmantels 56, des Rohres 28 und des Drehgelenkes 38 plus der spezifisch schwersten Flüssigkeit, die durch die Leitung transporttiert werden soll, kann so gewählt werden (durch Wahl eines geeigneten Au^endurchmessers für den Schwimmantel 56), daß es gleich oder kleiner als das spezifische Gewicht des Wassers ist, d.h. des Salz- oder Süßwassers, je nachdem, wo die erfindungsgemäße Vorrichtung installiert werden soll. Auf diese Weise wird das ohr 28 schwimmend gehalten, wo "bei es entwedeifpraktisch gewichtslos ist oder noch zweckmäßiger einen überwiegenden Auftrieb zur Wasseroberfläche erhält. Das Rohr "40 ist mit einem Schwimmantel 58 versehen, der dem Schwimmantel· 56 auf dem Rohr 28 gleicht.
Auf diese Weise wird das wirksame Gewicht der gekuppelten Rohre und der Kreuzgelenkkupplungen wesentlich vermindert, so da?, eine verhältnismäßig schwache Heißvorrichtung an Bord des Schiffes genügt, um die Ladeleitung so weit anzuheben, daß das Endrohr 44 mit der Anschlußöffnung 50 verbunden werden kann. Durch Herabsetzen des effektiven Gewichts der Vorrichtung verringert sito. auch der Abrieb an den Rohren und die Belastung an den Kreuzgelenkkupplungen beim Schwenken der Rohre infolge einer Drift des Schiffes.
Eine Boje 62, die auf der Wasseroberfläche 14 schwimmt,
SAD ORiGiNAL 009830/0366 -13-
ist über ein Seil 64 mit dem Endrohr verbunden. Wenn ein Schiff zum Zweck des Be- oderEntladens die Verbindung zur Küstenänlage aufnehmen will, zu der die stationäre Leitung 20 führt, geht es neben der Boje 62 vor Anker und legt das Seil 64 an einer Winde fest. Die Winde hebt das Ende der gelenkigen Leitung 66 hoch und das Endrohr 44 wird mit der Anschlußöffnung 50 des Schiffes verbunden. Wenn das Schiff beladen oder entladen ist, wird der Anschlußflansch 48 von der Anschlußöffnung 50 gelöst. Dann wird mittels der Motorwinde die Leitung 66 an dem Seil 64 in das Wasser gelassen, bis das Endrohr 44, das nicht schwimmfähig ist, auf dem Grund 16 aufliegt, wie in Pig. 2 und 5 gestrichelt angedeutet.
Wie aus den gestrichelten Linien dieser Pig. ersichtlich, haben das innere Rohr 28 und das mittlere Rohr 40 das Bestreben, über dem Grund 16 zu schwimmen, wenn die gelenkige Leitung 66 nicht benüfet wird. Zu beachten ist, daß die Kreisschiene 30 auf dem Fundament 18 als eine Anlagefläche dient, die das Rohr 28 des daran angeschlossenen Rohres 40 im Abstand über dem Grund 16 hält, selbst wenn diese beiden Rohre nicht genügend Auftrieb haben, um zu schwimmen. Eine typische Stellung für eine Leitung 66, die in Benutzung ist, aber nicht genügend Auftrieb zum Schwimmen hat, wenn sie mit Flüssigkeit gefüllt ist, ist in den Zeichnungen mit ausgezogenen Linien dargestellt. Auch in einem solchen Fall besteht keine Gefahr, daß
009830/0366 - 14 -
"fließender Schlamm, Schutt οderSand, der in einer Schicht · auf dem Grund 16 vorhanden sein kann, sich so weit anhäuft, daß er das innere Rohr 28 oder das mittlere Rohr 40 begräbt.
Wenn das Endrohr 44 aus dem Wasser gehoben wird, um an der Anschlußöffnung des Schiffes befestigt zu werden, wird von der Heißvorrichtung nur verlangt, daß sie das effektive Gewicht desEndrohres 44 und des Drehgelenkes 46 überwindet, plus einem etwaigen Widerstand gegen das Anhebender durch das Einsinken dss Endrohres 44 in den Grund 16 oder durch Überdecken dieses Rohres mit Schlamm und Schutt verursacht wird, und plus'einem geringen !zusätzlichen Gewicht, falls die übrigen Teile der Leitung 66 ni&t vollständig durch den Auftrieb ausbalanciert sind. Weiter ist zu beachten, daß die gelenkige leitung 66 von dem Endrohr 44» das nicht schwimmt, sicher unter der Wasseroberfläche gehalten wird, so daß ein Zusammenprall mit auf der Wasseroberfläche 14 schwimmenden Objekten nicht zu befürchten ist.
Gegenüber dem dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind Abänderungen innerhalb des durch die Ansprüche gegebenen Erfindungsumfanges möglich.
- Patentansprüche -
009830/0366

Claims (7)

  1. Patentansprüche :
    ί 1./Vorrichtung zum Transportieren von fließfähigem Gut zwischen einer stationären, auf dem Grund eines Gewässers festgelegten Leitung und einer Anschlußöffnung auf einem in dem Gewässer schwimmenden Schiff, gekennzeichnet durch mehrere starre Rohre (28,40,44), von denen einige mit Auftriebmitteln (56,58) versehen sind, und die mit ihren Enden über Drehgelenke (38,42) aneinandergereiht sind, so daß sie eine gelenkige Leitung (66) zwischen der stationären Leitung (20) und der Anschlußöffnung (50) des Schiffes bilden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daS alle Rohre der gelenkigen Leitung (66) mit Ausnahme des äußersten, zum Anschluß an die Anschlußöffnung dienenden Sndrohres (44) Schwimmkörper tragen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daS die Schwimmkörper Schwimmäntel (56,58) sind, die die starren Rohre in einem Abstand umgeben und mit letzteren luftdicht, verbunden sind, so daß ein luftgefüllter Zwischenraum entsteht.
  4. 4. Vorrichtung zum Transportieren von fließföhigem Gut zwischeün einer stationären, auf dem Grund eines Gewässers
    009830/0366 - 16 -
    festgelegten Leitung und einer Anschlußöffnung auf. einem in dem Gewässer schwimmenden Schiff mit mehreren starren, gelenkig verbundenen Rohren, insbesondere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an die stationäre Leitung (20) eine erste Kreuzgelenkkupplung (26) angeschlossen ist, die von einem auf dem Grund des Gewässers ruhenden fundament (18) umgehen ist, dessen eine Anlage bietende Oberseite in einer über den Grund angehobenen und zu diesem parallelen Ebene liegt, und daß an die Kreuzgelenkkupplung ein erstes starres Rohr (28) angeschlossen ist, das sich oberhalb der Anlage des Fundamentes erstreckt und im Bereich oberhalb einer Horizontalebene (P) universell bewegbar, gegen ein Schwenken unter diese Ebene aber durch die Anlagefläche des Fundamentes gesichert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage für das erste starre Rohr von einer Kreisschiene (30) auf der Oberseite des Fundamentes gebildet ist und daß an dem Rohr (28) ein Teil befestigt ist, der sich gegen die Kreisschiene legt, um ein Schwenken des Rohres unter die Horizontalebene (P) zu verhindern.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, das der Teil eine Gleitkufe (36) ist,die in der Kreisschiene läuft, wenn das Rohr in der Horizontal-
    009830/0366 -17-
    ebene bewegt wird, und für ein Schwenken des Rohres nach, oben von der Kreisschiene abhebbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4f oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an das erste Rohr (28) über eine Kreuzgelenkkupplung (38) das nächste starre Rohr (40) angeschlossen ist, das wiederum über eine Kreuzgelenkkupplung (42) mit dem nächsten Rohr (44) verbunden ist, so daß eine gelenkige Leitung (66) entsteht.
    009830/0386
    Leerseite
DE19681556463 1967-01-18 1968-01-17 Vorrichtung zum Transportieren von fliessfaehigem Gut Pending DE1556463A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US61013667A 1967-01-18 1967-01-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1556463A1 true DE1556463A1 (de) 1970-07-23

Family

ID=24443819

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681556463 Pending DE1556463A1 (de) 1967-01-18 1968-01-17 Vorrichtung zum Transportieren von fliessfaehigem Gut

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3452787A (de)
BE (1) BE709450A (de)
DE (1) DE1556463A1 (de)
FR (1) FR1556446A (de)
GB (1) GB1163392A (de)
NL (1) NL6800709A (de)
OA (1) OA02718A (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL6604597A (de) * 1966-04-06 1967-10-09
GB1177926A (en) * 1966-05-06 1970-01-14 Shell Int Research One Point Mooring System for Loading Fluids into or Unloading Fluids from a Ship
US3674062A (en) * 1970-09-11 1972-07-04 Bechtel Int Corp Offshore loading and unloading of tankers
US3750723A (en) * 1971-01-04 1973-08-07 Air Logistics Corp Single point mooring system
US3837380A (en) * 1971-03-29 1974-09-24 R Davies Marine loading/unloading system
NO141840C (no) * 1977-11-30 1980-05-21 Akers Mek Verksted As Stigeroersanordning.
NL167911C (nl) * 1978-06-20 1982-02-16 Single Buoy Moorings Inrichting voor het overbrengen van een medium vanaf een vast op een onder water gelegen bodem aangebracht orgaan naar een boeilichaam.
US5488980A (en) * 1991-04-26 1996-02-06 Pusnes As Suspension device for an oil transferring pipe or hose
US9745027B2 (en) * 2014-01-22 2017-08-29 Halliburton Energy Services, Inc. Deployment of high-pressure iron from marine vessel to offshore rig
CN105805555B (zh) * 2016-03-23 2018-06-01 中国海洋石油集团有限公司 一种用于防止高凝油输送管道凝固的系统及方法

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2648201A (en) * 1949-09-02 1953-08-11 Standard Oil Dev Co Offshore ship unloading facilities for high-pressure fluids
US3099316A (en) * 1960-04-25 1963-07-30 Shell Oil Co Underwater wellhead apparatus and method
US3315692A (en) * 1965-01-25 1967-04-25 Arneson Prod Inc Floating hose pool cleaner

Also Published As

Publication number Publication date
FR1556446A (de) 1969-02-07
NL6800709A (de) 1968-07-19
BE709450A (de) 1968-05-30
US3452787A (en) 1969-07-01
OA02718A (fr) 1970-12-15
GB1163392A (en) 1969-09-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1506729C3 (de) Schwimmende Einrichtung zum Be- und Entladen von Tankern
DE3430628C2 (de) Ventilstation zum Verbinden mehrerer auf dem Meeresgrund vorhandener Bohrlöcher für Öl- und/oder Erdgasförderung
DE60303422T2 (de) Verankerungsvorrichtung geeignet für ein Flüssiggas-Transportschiff
DE2647659A1 (de) Vorrichtung zum verankern von einem ablandig auf einem gewaesser schwimmenden schiff
DE1456235A1 (de) Schwimmender Lagerbehaelter
DE2411475A1 (de) See-verladeanlage fuer kryogene stoffe
DE1556450A1 (de) Lager-,Anlege- und Ladeeinrichtung auf freiem Wasser
DE1506179B1 (de) Ablandige ladevorrichtung zum umladen fluessiger ladung
DE1289759B (de) Einrichtung zum Be- und Entladen von Tankschiffen auf Reede
DE2213144A1 (de) Schwimmzaun
DE1531026B2 (de) Unterwasser-Einpunkt-Ladeeinrichtung zum Be- und Entladen von Schiffen, die fluidisiertes Gut transportieren
DE2416357A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum umwandeln eines schwimmponton in ein halb-tauchfaehiges schwimmfahrzeug, insbesondere eine schwimmende arbeitsinsel
DE1556463A1 (de) Vorrichtung zum Transportieren von fliessfaehigem Gut
DE2160819A1 (de) Ankervorrichtung
DE2812996A1 (de) Landungsbruecke
DE1558965B2 (de) Kuestenfernes Bohrsystem
DE1963589A1 (de) Einpunkt-Verankerungsboje zum Zu- bzw. Abfuehren eines Fludes zu bzw. von einem Schiff
DE1917451A1 (de) Schwimmende Schiffsanlegeplattform
DE2511265A1 (de) Gelenkarm mit endschlaeuchen zur be- und entladung von tankern fuer eine einpunktvertaeuung
DE1456252A1 (de) Vorrichtung zum Verankern eines Schiffes
DE1917358A1 (de) Schwimmender Pier
DE1556463C (de) Vorrichtung zum Transport von fließfähigem Gut
DE1556463B (de) Vorrichtung zum Transport von fließ fähigem Gut
DE3030160A1 (de) Festmacherboje fuer tanker
DE2506313A1 (de) Verfahren zum bewegen von maschinen auf dem grund von gewaessern und seen und maschine zur durchfuehrung dieses verfahrens