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DE1556017C - Stapelanlage mit gleislos verfahrbarem Hublader mit Standverriegelung - Google Patents

Stapelanlage mit gleislos verfahrbarem Hublader mit Standverriegelung

Info

Publication number
DE1556017C
DE1556017C DE19671556017 DE1556017A DE1556017C DE 1556017 C DE1556017 C DE 1556017C DE 19671556017 DE19671556017 DE 19671556017 DE 1556017 A DE1556017 A DE 1556017A DE 1556017 C DE1556017 C DE 1556017C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lift truck
chassis
shelf
pins
stacking system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671556017
Other languages
English (en)
Other versions
DE1556017A1 (de
Inventor
J.P. Dipl.-Ing. 2055 Aumühle Friebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jungheinrich AG
Original Assignee
Jungheinrich Unternehmensverwaltung KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jungheinrich Unternehmensverwaltung KG filed Critical Jungheinrich Unternehmensverwaltung KG
Publication of DE1556017A1 publication Critical patent/DE1556017A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1556017C publication Critical patent/DE1556017C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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Die Erfindung betrifft eine Stapelanlage mit gleislos verfahrbarem Hublader mit der Kippsicherung und Positionierung dienender Standverriegelung mittels seitlich in ortsfeste Aufnahmevorrichtungen ausfahrbarer Zapfen, wobei der am Hubmast verfahrbare Hubschlitten einen quer zur Fahrtrichtung gerichteten und gegenüber dem Fahrgestell seitlich ausschiebbaren Lastträger aufweist, der eine Lastaufnahme vor und neben dem Hubladerschwerpunkt ermöglicht.
Eine solche Stapelanlage ist aus der britischen Patentschrift 996 981 bekannt. Bei dieser Ausführung befindet sich aber der ausfahrbare Zapfen am Lastträger, und die Zapfen werden erst ausgefahren, wenn eine bestimmte Höhe des Lastträgers vor einem Regal erreicht ist, wobei die Zapfen in öffnungen einer Regalwand eingefahren werden. Hierbei fehlt eine Kippsicherung während des Hochfahrens der Last. Außerdem ist die Betätigung verhältnismäßig schwierig, weil der Zapfen und die vorgesehene öffnung vom Fahrersitz nur schwer zu übersehen sind. Dieses gilt insbesondere für große Hubhöhen.
Bei einem Querhublader nach dem Gebrauchsmuster 1 789 188 wird zur Kippsicherung eine seitlich am Fahrgestell angeordnete Stützrolle nach unten an der Lastseite ausgefahren, um die parallel zur Fahrgestelllängsachse verlaufende Kipplinie des Hubladers nach außen zu verlegen. Dabei ist die Betätigung dieser Stützrolle mit Antriebsmitteln für den Hubmast oder den Lastträger so gekuppelt, daß die Stützrolle nach unten bewegt wird, wenn der Mast ausgefahren oder die Last angehoben wird. Eine Ausrichtung zu einer Bedienungsstelle wird dadurch nicht erreicht.
Nach der französischen Patentschrift 1449 618 ist ein Hublader bekannt, der zwischen Regalwänden in einem besonderen Schienensystem geführt wird, wobei seitlich herausragende Zapfen, die auch mit Rollen versehen sein können, in entsprechend profilierte, nach innen offene Schienen eingefahren werden. Dabei wird der Hublader vom Boden gehoben. Ferner ist es dabei bekannt, den am Boden verbleibenden Hublader mittels seitlich aus dem Fahrgestell herausragenden Rollen in Längsrichtung zu führen und zusätzliche Rollen an dem vom Hubmast abgekehrten Ende des Fahrgestells mit horizontaler Achse anzuordnen, die eine Schienenprofilierung untergreifen und dadurch eine Kippsicherung herstellen. Diese bekannte Ausführung erreicht keine Positionierung und erfordert Schienen innerhalb eines Regalganges. Seitlich aus dem Fahrgestell herausragende Teile bilden eine Verletzungsgefahr, wenn der Hublader außerhalb des Schienensystems bzw. eines Regalganges verfahren wird.
Die deutsche Patentschrift 1073 956 zeigt einen Kettbaum-Hubwagen, der zu der Seite ausfahrbare zusätzliche Tragarme für eine Bodenabstützung aufweist, an welcher die Last aufgenommen oder abgelegt wird. Hierdurch wird die Stellfläche des Hubwagens an der Bedienungsseite verbreitert, so daß eine für Regalbedienung ungünstige Lösung vorliegt. Eine Positionierung wird nicht erreicht. Diese Tragarme sind dabei so gelagert, daß sie bei der eingezogenen Stellung den Steuerungshebel für das Hubaggregat blockieren. .
Aus der deutschen Patenschrift 1 064 424 ist ein Hublader mit einer solchen Verriegelung des Lastträgers zur Verbesserung der Manövrierfähigkeit bekannt, daß eine bestimmte Abhängigkeit zwischen einer Ausschwenkung und seitlichen Verschiebung eines Lastträgers eingehalten wird. Hierdurch soll trotz Ausschwenkens des Lastträgers beim Fahren in engen Gängen und um Kurven eine große Stabilität gewährleistet werden. Diese bekannte Vorrichtung hat daher lediglich Verriegelungen des Lastträgers in bezug zur Grundfläche des Fahrgestells und keine besonderen Mittel zur Positionierung und Standverriegelung. Auch wird zugleich eine Steuerung in Abhängigkeit von der Lenkung in dem Sinne vorgesehen, daß beispielsweise bei einer Abbiegung nach einer Seite auch der Lastträger automatisch zu dieser Seite ausgeschwenkt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stapelanlage mit einem gleislos verfahrbaren Hublader der obengenannten Art zu schaffen, bei welchem die sowohl der Kippsicherung als auch Positionierung dienende Standverriegelung nicht nur leicht durch den Fahrer eingesetzt werden kann, sondern zugleich eine wirksame Kippsicherung bewirkt, durch welche die Standfähigkeit des Fahrzeugs bei jeder Lastbewegung verbessert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
löst, daß die im Nahsichtbereich des Fahrers angeordneten Zapfen unten aus den Seitenwänden des Fahrgestells des Hubladers und in größerem Abstand hinter der vorderen Kippachse sowie hinter dem Hubmast ausfahrbar angeordnet sind und ihre Ausfahrantriebe derart einzeln oder in Kombination mit den Antrieben zum Fahren oder zum Heben, Querschieben oder Schwenken des Lastträgers verriegelt sind, daß diese Antriebe erst bei Eingriff der Zapfen betätigbar sind, und zwar der Antrieb zum Querschieben nur entgegengesetzt zum jeweils ausgefahrenen Zapfen.
Durch diese Anordnung der Zapfen kann ein Einfahren in eine Aufnahmevorrichtung leicht beobachtet werden bzw. der gleislos verfahrbare Hublader kann leicht in die richtige Stellung manövriert werden, wobei der größere Abstand hinter der vorderen Kippachse zugleich eine Anordnung in der Nähe des Fahrersitzes bedingt und sowohl eine gute Beobachtung für die Steuerung ermöglicht als auch eine wirkungsvolle Kippsicherung mit sich bringt. Die Verriegelung der Antriebe erhöht die Sicherheit schon während des Hubes und stellt bei einseitig ausfahrbaren Zapfen auch eine Bewegung des Lastträgers in der Richtung sicher, in welcher die Kippsicherung besonders wirksam wird. Zugleich wird eine feste Stellung des Hubladers bei Verriegelung mit dem Fahrantrieb gewährleistet.
Vorteilhaft weisen die Zapfen an ihren freien Enden Spreizelemente auf, die nach Eingriff der Zapfen in die Aufnahmevorrichtungen abspreizbar sind. Dadurch wird zugleich eine Verriegelung quer zur Hubladerlängsachse erreicht, um die Kippsicherung zu verbessern und die Positionierung zu gewährleisten.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Stapelanlage mit Aufnahmevorrichtung und Regal sieht eine zweckmäßige Lösung vor, daß die Aufnahmevorrichtung in an sich bekannter Weise als Öse ausgebildet und an einer Stütze an der vom Regal abgewandten Seite des Hubladers um etwa die Breite des Fahrgestells vom Regal entfernt angeordnet ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Hublader nahe vor dem Regal aufgestellt werden kann, wodurch die Bedienung von Regalfächern erleichtert wird und zugleich auch in schmalen Regalgängen gearbeit werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Hublader teilweise im Schnitt längs der Linie I-I in F i g. 2,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Hubladers mit einer zugeordneten Aufnahmevorrichtung und einem zugeordneten Regal.
Der dargestellte Hublader hat beispielsweise einen fest angeordneten Hubmast. Es werden auch Hublader mit verschiebbarem Hubmast einbezogen. Der Hublader hat ein Fahrgestell 1, in dem die erforderlichen Antriebe, Energiequellen und Steuereinrichtungen untergebracht sind und auf dem ein Fahrersitz 2 angeordnet ist. Beispielsweise hat der Hublader ein lenkbares Antriebsrad 3 und zwei sich zur anderen Seite erstreckende Arme 4,5, an denen Räder 6,7 gelagert sind. Der Hubmast 8 hat beispielsweise die Säulen 9, 10, in welchen bei Ausführung als Teleskopmast die Profilelemente 11, 12 eines ausfahrbaren Mastteils geführt sind. Eine beispielsweise bei 13 schematisch dargestellte Antriebseinrichtung dient zum Ausfahren des Hubmastes.
An dem Mast ist ein im ganzen mit 14 bezeichneter Hubschlitten höhenbeweglich an mit Anlageansätzen 15, 16 vorgesehenen Rollen 17, 18 geführt. Die Antriebseinrichtung 13 bezieht auch den Antrieb für die Höhenbewegung des Hubschlittens ein. Der Hubschlitten 14 erstreckt sich praktisch über die gesamte Fahrgestellbreite und hat eine quer zur Fahrgestelllängsachse gerichtete Führungsvorrichtung 19, beispielsweise in Form zweier untereinander angeordneter Stangen. An diesen ist der Lastträger 22 mittels
ίο eines Schiebeschlittens 20 quer zur Fahrgestellängsachse beweglich geführt. Zum Querschieben dient ein nicht naher gezeigter, hydraulischer Antrieb, der im Hubschlitten 14 gelagert ist. Es können auch mechanische Betätigungsvorrichtungen vorgesehen sein, indem beispielsweise eine der Stangen 19 als Spindel ausgeführt ist. Ferner besteht die Möglichkeit, eine der Stangen 19 als Zahnstange auszuführen, in der ein Ritzel am Schiebeschlitten 20 kämmt, das durch einen Elektrogetriebemotor angetrieben wird.
Am Schiebeschlitten 20 des Lastträgers 22 ist ein Ausleger 21 vorgesehen, an welchem mittels eines um eine senkrechte Drehachse 27 verschwenkbaren Schwenkarms 26 ein Gabelträger 25 des Lastträgers befestigt ist. Dieser Gabelträger hat übliche Gabelarme 23, 24. Zwischen dem Ausleger 21 und dem Gabelträger 25 bzw. Schwenkarm 26 sind Antriebe 28 zur Durchführung der Verschwenkung vorgesehen.
Zweckmäßig sind der Antrieb zum Querschieben und ein Antrieb 28 zum Schwenken des Lastträgers 22 so miteinander gekuppelt, daß eine Seiteneinstellung des Lastträgers im Bereich der Fahrgestellgrundfläche erfolgt, während der Lastträger nach dieser Seiteneinstellung zu der jeweils gewählten Seite in eine Stellung herausschiebbar ist, die beispielsweise in F i g. 1 gezeigt ist. In der Ausgangsstellung befindet sich der Schiebeschlitten in seiner mittleren Lage. Bei Verschwenkung des Lastträgers 22 nach links würde der Schiebeschlitten 20 zunächst nach rechts bewegt, so daß die Gabelarme 23, 24 über der Grundfläche des Fahrgestells verbleiben, und nach dieser Einstellung wird der Schiebeschlitten 20 nach links geschoben, um den Gabelträger 25 aus dem Bereich der Fahrgestellgrundfläche herauszuführen. Derartige Konstruktionen und Steuerungen sind bekannt.
Es ist erkennbar, daß bei seitlich ausgeschobenem Lastträger 22 der Schwerpunkt einer Last 29, der beispielsweise bei 30 liegt, sich außerhalb des Fahrzeugaufbaus befindet.
Während für die bisher beschriebenen Mittel bekannte Konstruktionen verwendet werden können, sind am Hublader besondere Vorrichtungen zur Standverriegelung vorgesehen, denen Aufnahmevorrichtungen in einer Anlage außerhalb des Hubladers zugeordnet sind.
In den Seitenwänden 31, 32 des Fahrgestells 1 sind zweckmäßig möglichst weit unten Buchsen 33, 34 angeordnet, in denen Zapfen 35,36 quer zur Fahrgestelllängsachse ausfahrbar so gelagert sind, daß sie in einei Stellung, wie in F i g. 1 für den Zapfen 35 gezeigt ist, in das Fahrgestell zurückgezogen und in der anderen in F i g. 1 mit Zapfen 36 gezeigten Stellung aus dem Fahrgestell 1 herausgeschoben sind. Auch in der herausgeschobenen Stellung ist ein Teil der Zapfen genügend weit in den Buchsen 33,34 geführt, um eine definierte axiale Lage auch bei Belastung zu gewährleisten. Beispielsweise haben die Zapfen 35, 36 schwach konische Köpfe, die die Einführung in Aufnahmevorrichtunaen erleichtern.
Besonders aus F i g. 2 ist erkennbar, daß die Zapfen bezüglich des Fahrersitzes 2 im Nahsichtbereich des Fahrers und in größerem Abstand hinter der vorderen Kippachse angeordnet sind, welche durch die Räder 6,7 gebildet wird.
Die Ausfahrantriebe für die Zapfen 35, 36 umfassen Kolbenstangen 37, 38 und hydraulische Zylinder 39, 40, in denen an den Kolbenstangen angeordnete Kolben geführt sind. An den Zylindern sind Anschlüsse 41, 42 zu einem hydraulischen Steuerkreis erkennbar. Eine zweiseitige Beaufschlagung der Kolben ermöglicht eine Bewegung der Zapfen in jeder Richtung. Die Zylinder 39, 40 sind mittels Lageransätzen 43, 44 an einer Konsole 45 im Fahrgestell angelenkt. Die Abstützung braucht lediglich die Reaktionskräfte bei der Aus- und Einwärtsbewegung der Zapfen aufzunehmen, weil seitliche Belastungen der Zapfen 35, 36 von den Buchsen 33, 34 aufgenommen werden.
Es ist nicht wesentlich, daß die Zapfen 35, 36 runde Querschnitte haben, obgleich das für besonders vorteilhaft gehalten wird. Andere, beispielsweise Vierkantquerschnitte, können verwendet werden. Weiterhin können hakenartige Köpfe verwendet werden, welche vorzugsweise Spreizelemente aufweisen, die noch zu beschreibende Aufnahmevorrichtungen hintergreifen.
Eine Aufnahmevorrichtung 46 besteht in F i g. 1 beispielsweise aus einer im Boden verankerten Öse 47, deren Öffnung im wesentlichen dem Querschnitt der Zapfen 35, 36 entspricht. In diese Aufnahmevorrichtung ist in F i g. 1 der im Fahrgestell rechte Zapfen 36 eingefahren. Das entspricht der Stellung des nach links ausgeschobenen Lastträgers 22 mit den Gabelarmen 23, 24. Etwaige Kippmomente durch die Ausladung des Schwerpunktes 30 nach der linken Seite des Fahrgestells werden an der rechten Seite durch den Verriegelungszapfen 36 aufgenommen, wobei zugleich durch den größeren Abstand hinter der von den Rädern 6,7 gebildeten vorderen Kippachse und die Anordnung hinter dem Hubmast 8 eine Stabilisierung in der Längsachse des Fahrgestells erreicht wird. Nach Eingriff der am Fahrzeug angeordneten Zapfen 35, 36 in eine Aufnahmevorrichtung wird daher die Standsicherheit sowohl über die Querachse als auch über die Längsachse des Fahrgestells gewährleistet. Für die Steuerung der Ausfahrantriebe 37 bis 40 ist eine wechselweise Verriegelung derart vorgesehen, daß jeweils nur ein Ausfahrantrieb betätigbar ist. Daher besteht auch die Möglichkeit, die Kolbenstangen 37, 38 der Ausfahrantriebe einteilig zwischen den Zapfen 35, 36 auszubilden und durch eine an der Stelle der Konsole 45 fahrzeugfeste Buchse in ihrer Lage zu führen. Dann braucht nur eine Zylinderkolbenvorrichtung an dieser Kolbenstange angeordnet zu sein. Ferner zeigt diese einteilige Ausführung der Kolbenstangen, daß es möglich ist, eine solche Kolbenstange als Zahnstange auszuführen und durch ein an einem Elektromotor befindliches Ritzel wahlweise in einer Richtung anzutreiben. Ferner sind andere Schiebemechanismen mit Klinken u. dgl. möglich.
Wesentlich ist, daß die Steuerung der Ausfahrantriebe 37 bis 40 mit dem Antrieb zum Heben des Hubschlittens 14 wenigstens aber mit dem des Schiebeschlittens 20 oder dem Antrieb 28 zum Schwenken des Lastträgers so verriegelt ist. daß ein Ausfahren des Lastträgers 22 nur nach der anderen Seite als derjenigen möglich ist, nach welcher ein Zapfen 35, 36 ausgeschoben wird.
Beispielsweise ist in Fig.2 eine Aufnahmevorrichtung 48 gezeigt, die der Aufnahmevorrichtung 46 in F i g. 1 entspricht. Die Aufnahmevorrichtung 48 weist eine beispielsweise als aus Flachprofil ausgeführte Säule auf, die am oberen Ende eine Öse hat. Diese Öse ist in der Höhe der Zapfen 35, 36 angeordnet, so daß diese bei entsprechender Aufstellung des Fahrgestells automatisch in die Öse 49 gelangen können. Abgesehen von konischen Kopfformen können, wie in F i g. 1 gezeigt ist, auch an den Ösen 47 zur Fahrzeugseite hin konische Erweiterungen 50 vorgesehen sein.
In F i g. 2 ist ferner ein Regal 51 schematisch dargestellt. Dabei ist erkennbar, daß unmittelbar an dem Regal Aufnahmevorrichtungen 52, 53 mit Ösen 54,55 angeordnet sind. Eine solche Ausführung empfiehlt sich bei Regalgängen. Deren Breite überschreitet dann diejenige des Hubladers 1 nur wenig, so daß ein Zapfen 35, 36 in eine Aufnahmevorrichtung an einem Regal eingeführt werden kann, das dem zu bedienenden Regal gegenübersteht. Die Aufnahmevorrichtungen 52, 53 sind dabei bezüglich der Regalstützen 56, 57, 58 so angeordnet, daß der Lastträger 22 eines verriegelten Hubladers automatisch zwischen zwei Stützen greift, wenn er seitlich ausgeschoben wird. Insofern schafft die Stapelanlage auch eine besondere Ausgestaltung eines Regals.
Es ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäße Anlage unter Einsparung aufwendiger Stapelkrananlagen und unter Vermeidung des Umladens von Lasten auf solche Anlagen eine sichere Bedienung von Regalen unmittelbar vom Hublader mit gewährleisteter Standsicherheit dessselben ermöglicht, wobei die dafür angeordneten Vorrichtungen leicht bedienbar sind und zugleich eine genaue Positionierung des Hubladers vor Regalfächern bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Stapelanlage mit gleislos verfahrbarem Hublader mit der Kippsicherung und Positionierung dienender Standverriegelung mittels seitlich in ortsfeste Aufnahmevorrichtungen ausfahrbarer Zapfen, wobei der am Hubmast verfahrbare Hubschlitten einen quer zur Fahrtrichtung gerichteten und gegenüber dem Fahrgestell seitlich ausschiebbaren Lastträger aufweist, der eine Lastaufnahme vor und neben dem Hubladerschwerpunkt ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß die im Nahsichtbereich des Fahrers angeordneten Zapfen (35, 36) unten aus den Seitenwänden (31, 32) des Fahrgestells (1) des Hubladers und in größerem Abstand hinter der vorderen Kippachse (6,7) sowie hinter dem Hubmast (8) ausfahrbar angeordnet sind und ihre Ausfahrantriebe (37,40) derart einzeln oder in Kombination mit den Antrieben zum Fahren oder zum Heben (13), Querschieben (19) oder Schwenken (28) des Lastträgers (22) verriegelt sind, daß diese Antriebe erst bei Eingriff der Zapfen (35, 36) betätigbar sind, und zwar der Antrieb zum Querschieben (19) nur entgegengesetzt zum jeweils ausgefahrenen Zapfen (35, 36).
2. Stapelanlage mit Zapfen am Hublader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (35, 36) an ihren freien Enden Spreizelemente aufweisen, die nach Eingriff der Zapfen in die Aufnahmevorrichtungen (46, 48, 52, 53) abspreizbar sind.
3. Stapelanlage mit Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 1 mit Regal, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (46, 48, 52, 53) in an sich bekannter Weise als öse (47, 49, 54, 55) ausgebildet und an einer Stütze (56, 57,58) an der vom Regal (51) abgewandten Seite des Hubladers um etwa die Breite des Fahrgestells (1) vom Regal (51) entfernt angeordnet ist.
DE19671556017 1967-08-24 1967-08-24 Stapelanlage mit gleislos verfahrbarem Hublader mit Standverriegelung Expired DE1556017C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ0034441 1967-08-24
DEJ0034441 1967-08-24

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1556017A1 DE1556017A1 (de) 1970-03-05
DE1556017C true DE1556017C (de) 1973-05-24

Family

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