DE1556017C - Stapelanlage mit gleislos verfahrbarem Hublader mit Standverriegelung - Google Patents
Stapelanlage mit gleislos verfahrbarem Hublader mit StandverriegelungInfo
- Publication number
- DE1556017C DE1556017C DE19671556017 DE1556017A DE1556017C DE 1556017 C DE1556017 C DE 1556017C DE 19671556017 DE19671556017 DE 19671556017 DE 1556017 A DE1556017 A DE 1556017A DE 1556017 C DE1556017 C DE 1556017C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lift truck
- chassis
- shelf
- pins
- stacking system
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
Description
45
Die Erfindung betrifft eine Stapelanlage mit gleislos verfahrbarem Hublader mit der Kippsicherung
und Positionierung dienender Standverriegelung mittels seitlich in ortsfeste Aufnahmevorrichtungen ausfahrbarer
Zapfen, wobei der am Hubmast verfahrbare Hubschlitten einen quer zur Fahrtrichtung gerichteten
und gegenüber dem Fahrgestell seitlich ausschiebbaren Lastträger aufweist, der eine Lastaufnahme vor
und neben dem Hubladerschwerpunkt ermöglicht.
Eine solche Stapelanlage ist aus der britischen Patentschrift
996 981 bekannt. Bei dieser Ausführung
befindet sich aber der ausfahrbare Zapfen am Lastträger, und die Zapfen werden erst ausgefahren, wenn
eine bestimmte Höhe des Lastträgers vor einem Regal erreicht ist, wobei die Zapfen in öffnungen einer Regalwand
eingefahren werden. Hierbei fehlt eine Kippsicherung während des Hochfahrens der Last. Außerdem
ist die Betätigung verhältnismäßig schwierig, weil der Zapfen und die vorgesehene öffnung vom Fahrersitz
nur schwer zu übersehen sind. Dieses gilt insbesondere für große Hubhöhen.
Bei einem Querhublader nach dem Gebrauchsmuster 1 789 188 wird zur Kippsicherung eine seitlich am
Fahrgestell angeordnete Stützrolle nach unten an der Lastseite ausgefahren, um die parallel zur Fahrgestelllängsachse
verlaufende Kipplinie des Hubladers nach außen zu verlegen. Dabei ist die Betätigung dieser
Stützrolle mit Antriebsmitteln für den Hubmast oder den Lastträger so gekuppelt, daß die Stützrolle nach
unten bewegt wird, wenn der Mast ausgefahren oder die Last angehoben wird. Eine Ausrichtung zu einer
Bedienungsstelle wird dadurch nicht erreicht.
Nach der französischen Patentschrift 1449 618 ist
ein Hublader bekannt, der zwischen Regalwänden in einem besonderen Schienensystem geführt wird, wobei
seitlich herausragende Zapfen, die auch mit Rollen versehen sein können, in entsprechend profilierte,
nach innen offene Schienen eingefahren werden. Dabei wird der Hublader vom Boden gehoben. Ferner ist
es dabei bekannt, den am Boden verbleibenden Hublader mittels seitlich aus dem Fahrgestell herausragenden
Rollen in Längsrichtung zu führen und zusätzliche Rollen an dem vom Hubmast abgekehrten Ende
des Fahrgestells mit horizontaler Achse anzuordnen, die eine Schienenprofilierung untergreifen und dadurch
eine Kippsicherung herstellen. Diese bekannte Ausführung erreicht keine Positionierung und erfordert
Schienen innerhalb eines Regalganges. Seitlich aus dem Fahrgestell herausragende Teile bilden eine
Verletzungsgefahr, wenn der Hublader außerhalb des Schienensystems bzw. eines Regalganges verfahren
wird.
Die deutsche Patentschrift 1073 956 zeigt einen Kettbaum-Hubwagen, der zu der Seite ausfahrbare
zusätzliche Tragarme für eine Bodenabstützung aufweist, an welcher die Last aufgenommen oder abgelegt
wird. Hierdurch wird die Stellfläche des Hubwagens an der Bedienungsseite verbreitert, so daß eine
für Regalbedienung ungünstige Lösung vorliegt. Eine Positionierung wird nicht erreicht. Diese Tragarme
sind dabei so gelagert, daß sie bei der eingezogenen Stellung den Steuerungshebel für das Hubaggregat
blockieren. .
Aus der deutschen Patenschrift 1 064 424 ist ein Hublader mit einer solchen Verriegelung des Lastträgers
zur Verbesserung der Manövrierfähigkeit bekannt, daß eine bestimmte Abhängigkeit zwischen
einer Ausschwenkung und seitlichen Verschiebung eines Lastträgers eingehalten wird. Hierdurch soll
trotz Ausschwenkens des Lastträgers beim Fahren in engen Gängen und um Kurven eine große Stabilität
gewährleistet werden. Diese bekannte Vorrichtung hat daher lediglich Verriegelungen des Lastträgers in
bezug zur Grundfläche des Fahrgestells und keine besonderen Mittel zur Positionierung und Standverriegelung.
Auch wird zugleich eine Steuerung in Abhängigkeit von der Lenkung in dem Sinne vorgesehen,
daß beispielsweise bei einer Abbiegung nach einer Seite auch der Lastträger automatisch zu dieser Seite
ausgeschwenkt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stapelanlage mit einem gleislos verfahrbaren Hublader
der obengenannten Art zu schaffen, bei welchem die sowohl der Kippsicherung als auch Positionierung
dienende Standverriegelung nicht nur leicht durch den Fahrer eingesetzt werden kann, sondern zugleich eine
wirksame Kippsicherung bewirkt, durch welche die Standfähigkeit des Fahrzeugs bei jeder Lastbewegung
verbessert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
löst, daß die im Nahsichtbereich des Fahrers angeordneten Zapfen unten aus den Seitenwänden des Fahrgestells
des Hubladers und in größerem Abstand hinter der vorderen Kippachse sowie hinter dem Hubmast
ausfahrbar angeordnet sind und ihre Ausfahrantriebe derart einzeln oder in Kombination mit den Antrieben
zum Fahren oder zum Heben, Querschieben oder Schwenken des Lastträgers verriegelt sind, daß
diese Antriebe erst bei Eingriff der Zapfen betätigbar sind, und zwar der Antrieb zum Querschieben nur
entgegengesetzt zum jeweils ausgefahrenen Zapfen.
Durch diese Anordnung der Zapfen kann ein Einfahren in eine Aufnahmevorrichtung leicht beobachtet
werden bzw. der gleislos verfahrbare Hublader kann leicht in die richtige Stellung manövriert werden,
wobei der größere Abstand hinter der vorderen Kippachse zugleich eine Anordnung in der Nähe des Fahrersitzes
bedingt und sowohl eine gute Beobachtung für die Steuerung ermöglicht als auch eine wirkungsvolle
Kippsicherung mit sich bringt. Die Verriegelung der Antriebe erhöht die Sicherheit schon während des
Hubes und stellt bei einseitig ausfahrbaren Zapfen auch eine Bewegung des Lastträgers in der Richtung
sicher, in welcher die Kippsicherung besonders wirksam wird. Zugleich wird eine feste Stellung des Hubladers
bei Verriegelung mit dem Fahrantrieb gewährleistet.
Vorteilhaft weisen die Zapfen an ihren freien Enden Spreizelemente auf, die nach Eingriff der Zapfen
in die Aufnahmevorrichtungen abspreizbar sind. Dadurch wird zugleich eine Verriegelung quer zur Hubladerlängsachse
erreicht, um die Kippsicherung zu verbessern und die Positionierung zu gewährleisten.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Stapelanlage mit Aufnahmevorrichtung und Regal
sieht eine zweckmäßige Lösung vor, daß die Aufnahmevorrichtung in an sich bekannter Weise als Öse ausgebildet
und an einer Stütze an der vom Regal abgewandten Seite des Hubladers um etwa die Breite des
Fahrgestells vom Regal entfernt angeordnet ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Hublader nahe vor dem
Regal aufgestellt werden kann, wodurch die Bedienung von Regalfächern erleichtert wird und zugleich
auch in schmalen Regalgängen gearbeit werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert, das in der Zeichnung
dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Hublader teilweise im Schnitt längs der Linie I-I in F i g. 2,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Hubladers mit einer zugeordneten Aufnahmevorrichtung und einem zugeordneten
Regal.
Der dargestellte Hublader hat beispielsweise einen fest angeordneten Hubmast. Es werden auch Hublader
mit verschiebbarem Hubmast einbezogen. Der Hublader hat ein Fahrgestell 1, in dem die erforderlichen
Antriebe, Energiequellen und Steuereinrichtungen untergebracht sind und auf dem ein Fahrersitz 2
angeordnet ist. Beispielsweise hat der Hublader ein lenkbares Antriebsrad 3 und zwei sich zur anderen
Seite erstreckende Arme 4,5, an denen Räder 6,7 gelagert
sind. Der Hubmast 8 hat beispielsweise die Säulen 9, 10, in welchen bei Ausführung als Teleskopmast
die Profilelemente 11, 12 eines ausfahrbaren Mastteils geführt sind. Eine beispielsweise bei 13 schematisch
dargestellte Antriebseinrichtung dient zum Ausfahren des Hubmastes.
An dem Mast ist ein im ganzen mit 14 bezeichneter Hubschlitten höhenbeweglich an mit Anlageansätzen
15, 16 vorgesehenen Rollen 17, 18 geführt. Die Antriebseinrichtung 13 bezieht auch den Antrieb für die
Höhenbewegung des Hubschlittens ein. Der Hubschlitten 14 erstreckt sich praktisch über die gesamte
Fahrgestellbreite und hat eine quer zur Fahrgestelllängsachse gerichtete Führungsvorrichtung 19, beispielsweise
in Form zweier untereinander angeordneter Stangen. An diesen ist der Lastträger 22 mittels
ίο eines Schiebeschlittens 20 quer zur Fahrgestellängsachse
beweglich geführt. Zum Querschieben dient ein nicht naher gezeigter, hydraulischer Antrieb, der
im Hubschlitten 14 gelagert ist. Es können auch mechanische Betätigungsvorrichtungen vorgesehen sein,
indem beispielsweise eine der Stangen 19 als Spindel ausgeführt ist. Ferner besteht die Möglichkeit, eine
der Stangen 19 als Zahnstange auszuführen, in der ein Ritzel am Schiebeschlitten 20 kämmt, das durch einen
Elektrogetriebemotor angetrieben wird.
Am Schiebeschlitten 20 des Lastträgers 22 ist ein Ausleger 21 vorgesehen, an welchem mittels eines um
eine senkrechte Drehachse 27 verschwenkbaren Schwenkarms 26 ein Gabelträger 25 des Lastträgers
befestigt ist. Dieser Gabelträger hat übliche Gabelarme 23, 24. Zwischen dem Ausleger 21 und dem Gabelträger
25 bzw. Schwenkarm 26 sind Antriebe 28 zur Durchführung der Verschwenkung vorgesehen.
Zweckmäßig sind der Antrieb zum Querschieben und ein Antrieb 28 zum Schwenken des Lastträgers 22
so miteinander gekuppelt, daß eine Seiteneinstellung des Lastträgers im Bereich der Fahrgestellgrundfläche
erfolgt, während der Lastträger nach dieser Seiteneinstellung zu der jeweils gewählten Seite in eine Stellung
herausschiebbar ist, die beispielsweise in F i g. 1 gezeigt ist. In der Ausgangsstellung befindet sich der
Schiebeschlitten in seiner mittleren Lage. Bei Verschwenkung des Lastträgers 22 nach links würde der
Schiebeschlitten 20 zunächst nach rechts bewegt, so daß die Gabelarme 23, 24 über der Grundfläche des
Fahrgestells verbleiben, und nach dieser Einstellung wird der Schiebeschlitten 20 nach links geschoben, um
den Gabelträger 25 aus dem Bereich der Fahrgestellgrundfläche herauszuführen. Derartige Konstruktionen
und Steuerungen sind bekannt.
Es ist erkennbar, daß bei seitlich ausgeschobenem Lastträger 22 der Schwerpunkt einer Last 29, der beispielsweise
bei 30 liegt, sich außerhalb des Fahrzeugaufbaus befindet.
Während für die bisher beschriebenen Mittel bekannte Konstruktionen verwendet werden können, sind am Hublader besondere Vorrichtungen zur Standverriegelung vorgesehen, denen Aufnahmevorrichtungen in einer Anlage außerhalb des Hubladers zugeordnet sind.
Während für die bisher beschriebenen Mittel bekannte Konstruktionen verwendet werden können, sind am Hublader besondere Vorrichtungen zur Standverriegelung vorgesehen, denen Aufnahmevorrichtungen in einer Anlage außerhalb des Hubladers zugeordnet sind.
In den Seitenwänden 31, 32 des Fahrgestells 1 sind zweckmäßig möglichst weit unten Buchsen 33, 34 angeordnet,
in denen Zapfen 35,36 quer zur Fahrgestelllängsachse ausfahrbar so gelagert sind, daß sie in einei
Stellung, wie in F i g. 1 für den Zapfen 35 gezeigt ist, in das Fahrgestell zurückgezogen und in der anderen
in F i g. 1 mit Zapfen 36 gezeigten Stellung aus dem Fahrgestell 1 herausgeschoben sind. Auch in der herausgeschobenen
Stellung ist ein Teil der Zapfen genügend weit in den Buchsen 33,34 geführt, um eine definierte
axiale Lage auch bei Belastung zu gewährleisten. Beispielsweise haben die Zapfen 35, 36 schwach
konische Köpfe, die die Einführung in Aufnahmevorrichtunaen erleichtern.
Besonders aus F i g. 2 ist erkennbar, daß die Zapfen bezüglich des Fahrersitzes 2 im Nahsichtbereich
des Fahrers und in größerem Abstand hinter der vorderen Kippachse angeordnet sind, welche durch die
Räder 6,7 gebildet wird.
Die Ausfahrantriebe für die Zapfen 35, 36 umfassen Kolbenstangen 37, 38 und hydraulische Zylinder
39, 40, in denen an den Kolbenstangen angeordnete Kolben geführt sind. An den Zylindern sind Anschlüsse
41, 42 zu einem hydraulischen Steuerkreis erkennbar. Eine zweiseitige Beaufschlagung der Kolben
ermöglicht eine Bewegung der Zapfen in jeder Richtung. Die Zylinder 39, 40 sind mittels Lageransätzen
43, 44 an einer Konsole 45 im Fahrgestell angelenkt. Die Abstützung braucht lediglich die Reaktionskräfte
bei der Aus- und Einwärtsbewegung der Zapfen aufzunehmen, weil seitliche Belastungen der Zapfen 35,
36 von den Buchsen 33, 34 aufgenommen werden.
Es ist nicht wesentlich, daß die Zapfen 35, 36 runde Querschnitte haben, obgleich das für besonders
vorteilhaft gehalten wird. Andere, beispielsweise Vierkantquerschnitte, können verwendet werden.
Weiterhin können hakenartige Köpfe verwendet werden, welche vorzugsweise Spreizelemente aufweisen,
die noch zu beschreibende Aufnahmevorrichtungen hintergreifen.
Eine Aufnahmevorrichtung 46 besteht in F i g. 1 beispielsweise aus einer im Boden verankerten Öse 47,
deren Öffnung im wesentlichen dem Querschnitt der Zapfen 35, 36 entspricht. In diese Aufnahmevorrichtung
ist in F i g. 1 der im Fahrgestell rechte Zapfen 36 eingefahren. Das entspricht der Stellung des nach
links ausgeschobenen Lastträgers 22 mit den Gabelarmen 23, 24. Etwaige Kippmomente durch die Ausladung
des Schwerpunktes 30 nach der linken Seite des Fahrgestells werden an der rechten Seite durch den
Verriegelungszapfen 36 aufgenommen, wobei zugleich durch den größeren Abstand hinter der von den
Rädern 6,7 gebildeten vorderen Kippachse und die Anordnung hinter dem Hubmast 8 eine Stabilisierung
in der Längsachse des Fahrgestells erreicht wird. Nach Eingriff der am Fahrzeug angeordneten Zapfen
35, 36 in eine Aufnahmevorrichtung wird daher die Standsicherheit sowohl über die Querachse als auch
über die Längsachse des Fahrgestells gewährleistet. Für die Steuerung der Ausfahrantriebe 37 bis 40 ist
eine wechselweise Verriegelung derart vorgesehen, daß jeweils nur ein Ausfahrantrieb betätigbar ist. Daher
besteht auch die Möglichkeit, die Kolbenstangen 37, 38 der Ausfahrantriebe einteilig zwischen den
Zapfen 35, 36 auszubilden und durch eine an der Stelle der Konsole 45 fahrzeugfeste Buchse in ihrer
Lage zu führen. Dann braucht nur eine Zylinderkolbenvorrichtung an dieser Kolbenstange angeordnet zu
sein. Ferner zeigt diese einteilige Ausführung der Kolbenstangen, daß es möglich ist, eine solche Kolbenstange
als Zahnstange auszuführen und durch ein an einem Elektromotor befindliches Ritzel wahlweise in
einer Richtung anzutreiben. Ferner sind andere Schiebemechanismen mit Klinken u. dgl. möglich.
Wesentlich ist, daß die Steuerung der Ausfahrantriebe 37 bis 40 mit dem Antrieb zum Heben des Hubschlittens
14 wenigstens aber mit dem des Schiebeschlittens 20 oder dem Antrieb 28 zum Schwenken des
Lastträgers so verriegelt ist. daß ein Ausfahren des Lastträgers 22 nur nach der anderen Seite als derjenigen
möglich ist, nach welcher ein Zapfen 35, 36 ausgeschoben wird.
Beispielsweise ist in Fig.2 eine Aufnahmevorrichtung
48 gezeigt, die der Aufnahmevorrichtung 46 in F i g. 1 entspricht. Die Aufnahmevorrichtung 48
weist eine beispielsweise als aus Flachprofil ausgeführte Säule auf, die am oberen Ende eine Öse hat.
Diese Öse ist in der Höhe der Zapfen 35, 36 angeordnet,
so daß diese bei entsprechender Aufstellung des Fahrgestells automatisch in die Öse 49 gelangen können.
Abgesehen von konischen Kopfformen können, wie in F i g. 1 gezeigt ist, auch an den Ösen 47 zur
Fahrzeugseite hin konische Erweiterungen 50 vorgesehen sein.
In F i g. 2 ist ferner ein Regal 51 schematisch dargestellt. Dabei ist erkennbar, daß unmittelbar an dem
Regal Aufnahmevorrichtungen 52, 53 mit Ösen 54,55 angeordnet sind. Eine solche Ausführung empfiehlt
sich bei Regalgängen. Deren Breite überschreitet dann diejenige des Hubladers 1 nur wenig, so daß ein Zapfen
35, 36 in eine Aufnahmevorrichtung an einem Regal eingeführt werden kann, das dem zu bedienenden
Regal gegenübersteht. Die Aufnahmevorrichtungen 52, 53 sind dabei bezüglich der Regalstützen 56, 57,
58 so angeordnet, daß der Lastträger 22 eines verriegelten Hubladers automatisch zwischen zwei Stützen
greift, wenn er seitlich ausgeschoben wird. Insofern schafft die Stapelanlage auch eine besondere Ausgestaltung
eines Regals.
Es ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäße Anlage unter Einsparung aufwendiger Stapelkrananlagen
und unter Vermeidung des Umladens von Lasten auf solche Anlagen eine sichere Bedienung von Regalen
unmittelbar vom Hublader mit gewährleisteter Standsicherheit dessselben ermöglicht, wobei die dafür angeordneten
Vorrichtungen leicht bedienbar sind und zugleich eine genaue Positionierung des Hubladers
vor Regalfächern bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Stapelanlage mit gleislos verfahrbarem Hublader mit der Kippsicherung und Positionierung
dienender Standverriegelung mittels seitlich in ortsfeste Aufnahmevorrichtungen ausfahrbarer
Zapfen, wobei der am Hubmast verfahrbare Hubschlitten einen quer zur Fahrtrichtung gerichteten
und gegenüber dem Fahrgestell seitlich ausschiebbaren Lastträger aufweist, der eine Lastaufnahme
vor und neben dem Hubladerschwerpunkt ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß die
im Nahsichtbereich des Fahrers angeordneten Zapfen (35, 36) unten aus den Seitenwänden (31,
32) des Fahrgestells (1) des Hubladers und in größerem Abstand hinter der vorderen Kippachse
(6,7) sowie hinter dem Hubmast (8) ausfahrbar
angeordnet sind und ihre Ausfahrantriebe (37,40) derart einzeln oder in Kombination mit den Antrieben
zum Fahren oder zum Heben (13), Querschieben (19) oder Schwenken (28) des Lastträgers
(22) verriegelt sind, daß diese Antriebe erst bei Eingriff der Zapfen (35, 36) betätigbar sind,
und zwar der Antrieb zum Querschieben (19) nur entgegengesetzt zum jeweils ausgefahrenen Zapfen
(35, 36).
2. Stapelanlage mit Zapfen am Hublader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zapfen (35, 36) an ihren freien Enden Spreizelemente aufweisen, die nach Eingriff der Zapfen in
die Aufnahmevorrichtungen (46, 48, 52, 53) abspreizbar sind.
3. Stapelanlage mit Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 1 mit Regal, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmevorrichtung (46, 48, 52, 53) in an sich bekannter Weise als öse (47, 49, 54, 55)
ausgebildet und an einer Stütze (56, 57,58) an der vom Regal (51) abgewandten Seite des Hubladers
um etwa die Breite des Fahrgestells (1) vom Regal (51) entfernt angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ0034441 | 1967-08-24 | ||
| DEJ0034441 | 1967-08-24 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1556017A1 DE1556017A1 (de) | 1970-03-05 |
| DE1556017C true DE1556017C (de) | 1973-05-24 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3740979C2 (de) | ||
| DE3017456C2 (de) | Frei verfahrbarer Hochregalstapler | |
| DE1530764B2 (de) | Stützvorrichtung für Versandbehälter, Sattelanhänger u.dgl | |
| DE2923428C2 (de) | Stapel- und Fixiervorrichtung für Personenkraftwagen zu Transportzwecken | |
| DE2149410A1 (de) | Vorder- und Seitenladevorrichtung | |
| EP2953887B1 (de) | Vorrichtung zur aufnahme und zum transport von lasten | |
| DE3803626A1 (de) | Regalfoerderzeug und hochregalanlage hierfuer | |
| DE69730326T2 (de) | Portalhubwagen | |
| DE1807169B2 (de) | Hubantrieb für den teleskopischen Hubmast eines Hubladers | |
| DE2739325A1 (de) | Verladefahrzeug | |
| DE1556017C (de) | Stapelanlage mit gleislos verfahrbarem Hublader mit Standverriegelung | |
| DE7708142U1 (de) | Regalbedienungsgeraet | |
| DE1291684B (de) | Seitenlader mit einem quer verschiebbaren und um eine vertikale Schwenkachse schwenkbaren Hubmast | |
| DE3117803C2 (de) | Hochregalstapler | |
| DE1556017B (de) | Stapelanlage mit gleislos verfahrbarem Hublader mit Standverriegelung | |
| DE4336700A1 (de) | Transportwagen zum Bewegen von Paletten | |
| DE1800002B2 (de) | Teleskopmast für Hublader | |
| DE3404882C2 (de) | Stapelfahrzeug mit einem Hubmast | |
| DE7825062U1 (de) | Niederhubwagen | |
| DE2120324A1 (de) | Ladevorrichtung | |
| DE2351487A1 (de) | Regalfoerderzeug mit zur beidseitigen beschickung von regalfaechern um 180 grad schwenkbarer lastgabel | |
| DE2532400A1 (de) | Bewegbare begrenzungswand fuer ein fahrzeug | |
| DE3005861C2 (de) | Fahrzeug zum Transportieren von schweren Hohlkörpern, insbesondere Fertiggaragen | |
| DE1755980C3 (de) | Lastkraftfahrzeug zum Transport von bodenlosen und zumindest einseitig offenen Bauwerkszellen | |
| DE1781015A1 (de) | Hublader |