DE1555969C2 - Selbstverstärkende Scheibenbremse für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Selbstverstärkende Scheibenbremse für KraftfahrzeugeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D55/00—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
- F16D55/02—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members
- F16D55/04—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by moving discs or pads away from one another against radial walls of drums or cylinders
- F16D55/14—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by moving discs or pads away from one another against radial walls of drums or cylinders with self-tightening action, e.g. by means of coacting helical surfaces or balls and inclined surfaces
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D2125/00—Components of actuators
- F16D2125/18—Mechanical mechanisms
- F16D2125/20—Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa
- F16D2125/34—Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa acting in the direction of the axis of rotation
- F16D2125/36—Helical cams, Ball-rotating ramps
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbst- werden, so daß die Selbstverstärkung nicht beein-
verstärkende Scheibenbremse für Kraftfahrzeuge mit trächtigt wird.
zwei in parallelem Abstand zueinander innerhalb Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
eines Gehäuses untergebrachten Auflaufscheiben, Zeichnung dargestellt und im folgenden näher be-
die zwischen mit der zu bremsenden Welle ver- 5 schrieben. Es zeigt
bundenen Bremsscheiben angeordnet sind und an Fig- 1 einen Längsschnitt durch die Bremse,
ihren einander zugewandten Innenseiten über in Fig. 2 den Schnitt nach der Linie II-II in Fi g. 1;
darin vorgesehenen Auflaufausnehmungen gelagerte F i g. 3 bis 5 zeigen verschiedene Stellungen der
Kugeln zur Erzielung der Bremswirkung an den beiden Auflaufscheiben in vergrößertem Maßstab.
Bremsscheiben axial spreizbar sind und die ferner an io In den Fig. 1 und 2 ist eine Scheibenbremse dar-
ihrcn Umfangsrändern Zentriernocken aufweisen, gestellt, die beispielsweise in dem Hinterachsgehäuse
die zur radialen Zentrierung mit Führungsflächen eines Schleppers eingebaut ist. Die Bremse besteht
an Gehäusevorsprüngen zusammenwirken, wobei im wesentlichen aus einem von der abzubremsenden
sich in jeder Drehrichtung der zu bremsenden Welle Welle 1 durchsetzten topfartigen Bremsgehäuse 2,
jeweils eine Auflaufscheibe beim Bremsen an einem 15 aus zwei darin untergebrachten und mit der Welle 1
Gehäusevorsprung abstützt. verbundenen Bremsscheiben 3, 4 mit jeweils beid-
Bei einer bekannten Scheibenbremse obiger Art seitigen Bremsbelägen 5, 6 und zwei zwischen
(britische Patentschrift 1 020 091) werden die beiden den Bremsscheiben 3, 4 angeordneten Auflauf-Auflaufscheiben
durch die in deren Auflauf- scheiben 7, 8. An den Innenseiten der Auflaufausnehmungen
gelagerten Spreizkugeln miteinander 20 scheiben 7, 8 sind gegensinnig angeordnete Auflaufzentriert.
Infolge von Fertigungsungenauigkeiten in ausnehmungen 9,10 vorgesehen, die je eine Kugel
den Kugelkreisdurchmessern und der Zentriernocken 11 aufnehmen' Über letztere werden die normalerder
Auflaufscheiben sowie auch in der Lage der weise durch Federn IV zusammengehaltenen Aufeinzelnen Mittelachsen dieser Teile kann es zu einer laufscheiben 7, 8 gegeneinander zentriert. Innerhalb
Doppelzentrierung der Auflaufscheiben an den 25 des Gehäuses 2 sind die Auflaufscheiben 7, 8 durch
Führungsflächen' der Gehäusevorsprünge kommen. drei gleichmäßig verteilt angeordnete Gehäuse-Eine
solche Doppelzentrierung tritt auch auf, wenn vorspränge 12, 13, 14 geführt. Zu diesem Zweck
nach der zum Abbremsen erforderlichen Abstützung sind an jeder Auflaufscheibe 7 bzw. 8 entsprechende
einer Auflaufscheibe an einem Gehäusevorsprung Zentriernocken 15 und 16 vorgesehen. Zwei der drei
die andere, durch das Bremsmoment dann noch 30 vorerwähnten Gehäusevorsprünge, nämlich 12 und
weiter verdrehte Auflaufscheibe über die Spreiz- 14, bilden gleichzeitig Anschläge für an den Aufkugeln
eine radiale Bewegung beider Auflauf- laufscheiben 7,8 angeordnete Ansätze 17, 18 bzw.
scheiben erzwingt. Dadurch entstehen an den Ge- Augen 19,20, an denen die Außenenden zweier
häusevorsprüngen sowohl tangentiale als auch Kniehebel 21,22 angreifen, deren Innenenden mitradiale
Führungskräfte und damit vergleichsweise 35 einander und mit einer Zugstange 23 verbunden sind,
hohe Reibungskräfte, die der Selbstverstärkung ent- Die das Gehäuse durchsetzende Zugstange 23 ist mit
gegenwirken und auf diese Weise die Bremswirkung einem nicht dargestellten Bremspedal verbunden,
erheblich herabsetzen. Zur Betätigung der Scheibenbremse wird die Zug-
erheblich herabsetzen. Zur Betätigung der Scheibenbremse wird die Zug-
Bei der bekannten Scheibenbremse hat man zwar stange 23 über das Bremspedal nach außen gezogen,
bereits versucht, die auftretenden Reibungskräfte 40 wobei die Kniehebel 21,22 die Augen 19,20 auf-
zu verringern. Zu diesem Zweck hat man eine Seite einanderzuziehen suchen und dabei eine Kraft auf
der Gehäusevorsprünge sowie die jeweils damit zu- die Auflaufscheiben 7. 8 ausüben, die diese gegen-
sammenwirkende Gegenfläche der Auflaufscheiben einander verdreht, so daß die Kugeln 11 auf den
abgeschrägt. Abgesehen davon, daß hierbei immer Steigungen der Auflaufausnehmungen 9 bzw. 10 auf-
noch unerwünschte Reibungskräfte auftreten, er- 45 laufen und die Auflaufscheiben 7,8 entgegen der
möglicht die vorbekannte Lösung infolge von Wirkung ihrer Federn 11' auseinandergedrückt
Winkelunsehauigkeiten an den Schräsflächen und werden. Durch diese axiale Verschiebung der
von nicht kontrollierbaren Änderungen des Reibungs- Scheiben 7, 8 wird dann über die Bremsscheiben 3, 4
koeffizienten auch keine einwandfreie Beherrschung die eigentliche Bremswirkung erreicht,
des Bremseffektes. 50 Beim vorbeschriebenen Abbremsen werden die
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, beiden Auflaufscheiben 7, S in der in den Fi g. 3
eine selbstverstärkende Scheibenbremse für Kraft- bis 5 dargestellten Weise verdreht. Es sei angenom-
fahrzeuge der eingangs genannten Art zu schaffen, men, daß die durch die Drehrichtung der ab-
bei dej eine Doppelzentrierung der Auflaufscheiben zubremsenden Welle 1 festliegende Verdrehrichtung
vermieden wird. 55 der Auflaufscheiben 7, 8 in Pfeilrichtung verläuft.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- Wie F i g. 3 zeigt, liegt zunächst sowohl der Nocken
löst, daß die möglichen Führungspunkte der Zen- 15 der obenliegenden Auflaufscheibe 8 als auch der
triernocken der einen Auflaufscheibe beim Ab- Nocken 16 der untenliegenden Auflaufscheibe 7 im
stützen der anderen Auflaufscheibe an dem jeweili- . wesentlichen im Bereich der Führungsfläche 14' des
gen Gehäusevorsprung außerhalb dessen Führungs- 60 Gehausevorsprungs 14. Beim Betätigen der Bremse
fläche liegen. stützt sich das Auge 19 der unteren Auflaufscheibe 7
Vorteilhaft sind die Gehäusevorsprünge an ihren an der zugewandten Anschlagfläche 14" des, Ge-
den Zentriernocken zugewandten Führungsflächen häusevorsprungs 14 ab, so wie das in Fig. 4 dar-
zu beiden Seiten abgerundet ausgebildet. Mit den gestellt ist. Tn dieser Stellung liegt ein möglicher
Mitteln nach der Erfindung kommt man zu einer 65 Führungspunkt des Nockens 15 bereits außerhalb der
selbstverstärkenden Scheibenbremse, bei der auf ein- Führungsfläche 14' des Gehausevorsprungs 14, se
fache Weise mit Sicherheit eine Doppelzentrierung daß über die sich weiterbewegende Auflaufscheibe f
und damit unerwünschte Reibungskräfte vermieden eine Doppelzentrierung nicht möglich ist. In Fig. 5
ist der . gesamte Nocken 15 aus dem Bereich der Führungsfläche 14' herausgewandert.
Eine Doppelzentrierung wird mit Sicherheit vermieden, wenn die Führungsfläche 14' des Gehäusevorsprungs
14 nicht scharfkantig, sondern an beiden Seiten abgerundet bzw. zurückgesetzt ausgebildet
wird, wie das mit gestrichelten Linien dargestellt ist.
Der gegenüberliegende Gehäusevorsprung 12 sowie die damit zusammenwirkenden Nocken 15 und
16 an den Auflaufscheiben 7 und 8 sind identisch ausgebildet. Diese Teile wirken zusammen, wenn
die abzubremsende Welle 1 mit umgekehrtem Richtungssinn umläuft.
Claims (2)
1. Selbstverstärkende Scheibenbremse für Kraftfahrzeuge mit zwei in parallelem Abstand
zueinander innerhalb eines Gehäuses untergebrachten Auflaufscheiben, die zwischen mit der
zu bremsenden Welle verbundenen Bremsscheiben angeordnet sind und an ihren einander zugewandten
Innenseiten über in darin vorgesehenen Auflaufausnehmungen gelagerten Kugeln zur Erzielung
der Bremswirkung an den Bremsscheiben axial spreizbar sind und die ferner an ihren Umfangsrändern
Zentriernocken aufweisen, die zur radialen Zentrierung mit Führungsflächen an Gehäusevorsprüngen zusammenwirken, wobei
sich in jeder Drehrichtung der zu bremsenden Welle jeweils eine Auflaufscheibe beim Bremsen
an einem Gehäusevorsprung abstützt, dadurch
gekennzeichnet, daß die möglichen Führungspunkte der Zentriernocken (15 bzw. 16) der
einen Auflaufscheibe (8 bzw. 7) beim Abstützen der anderen Auflaufscheibe (7 bzw. 8) an dem
jeweiligen Gehäusevorsprung (14) außerhalb dessen Führungsfläche (14') liegen.
2. Selbstverstärkende Scheibenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusevorsprünge
(12,13,14) an ihren den Zentriernocken'(15
und 16) zugewandten Führungsflächen (14') zu beiden Seiten abgerundet ausgebildet
bzw. zurückgesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ0033069 | 1967-02-24 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1555969B1 DE1555969B1 (de) | 1970-10-15 |
| DE1555969C2 true DE1555969C2 (de) | 1974-02-28 |
Family
ID=7204652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671555969 Expired DE1555969C2 (de) | 1967-02-24 | 1967-02-24 | Selbstverstärkende Scheibenbremse für Kraftfahrzeuge |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1555969C2 (de) |
| ES (1) | ES348759A1 (de) |
| FR (1) | FR1554519A (de) |
| GB (1) | GB1199821A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1487595A (en) * | 1974-10-11 | 1977-10-05 | Girling Ltd | Spreading disc brakes |
| GB8501222D0 (en) * | 1985-01-17 | 1985-02-20 | Lucas Ind Plc | Self-energising disc brakes |
-
1967
- 1967-02-24 DE DE19671555969 patent/DE1555969C2/de not_active Expired
- 1967-12-29 ES ES348759A patent/ES348759A1/es not_active Expired
-
1968
- 1968-02-22 GB GB861168A patent/GB1199821A/en not_active Expired
- 1968-02-23 FR FR1554519D patent/FR1554519A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES348759A1 (es) | 1969-03-16 |
| FR1554519A (de) | 1969-01-17 |
| DE1555969B1 (de) | 1970-10-15 |
| GB1199821A (en) | 1970-07-22 |
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Legal Events
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