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DE1554881B1 - Schnellschliesszylinder fuer Spritzgiessmaschinen - Google Patents

Schnellschliesszylinder fuer Spritzgiessmaschinen

Info

Publication number
DE1554881B1
DE1554881B1 DE19631554881 DE1554881A DE1554881B1 DE 1554881 B1 DE1554881 B1 DE 1554881B1 DE 19631554881 DE19631554881 DE 19631554881 DE 1554881 A DE1554881 A DE 1554881A DE 1554881 B1 DE1554881 B1 DE 1554881B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closing
cylinder
piston rod
lock cylinder
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631554881
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Joachim Langenohl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1554881B1 publication Critical patent/DE1554881B1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/64Mould opening, closing or clamping devices
    • B29C45/67Mould opening, closing or clamping devices hydraulic
    • B29C45/6764Mould opening, closing or clamping devices hydraulic using hydraulically connectable chambers of the clamping cylinder during the mould opening and closing movement
    • B29C45/6771Mould opening, closing or clamping devices hydraulic using hydraulically connectable chambers of the clamping cylinder during the mould opening and closing movement the connection being provided within the clamping cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schnellschließzylinder für Spritzgießmaschinen mit einem kleinen Zylinder für die Hubbewegung und einem großen Zylinder für die Schließbewegung, bei der die hohl ausgebildete Kolbenstange des großen Schließkolbens den kleinen Zylinder für die Hubbewegung bildet und auf einem mit der Rückseite eines Führungszylinders fest verbundenen Rohrstück abgedichtet verschiebbar ist und bei der ferner der einen Differentialdruckraum bildende Innenraum der hohlen Kolbenstange über das feste Rohrstück im Schließsinne mit Druckmittel beaufschlagbar sowie mit dem Schließhubraum des großen Schließzylinders durch ein wegabhängig gesteuertes Schieberventil verbunden ist.
  • Bei einem Schließzylinder dieser bekannten Gattung ist eine wegabhängige Steuerung durch ein Schieberventil vorgesehen, das einen langsamen Hochdruck-Öffnungshub des Schließkolbens nicht ermöglicht. Außerdem sind Schließzylinder bekannt, deren druckabhängige Umsteuerung ebenfalls den Nachteil hat, daß ein langsamer Hochdruck-Öffnungshub und ein sich daran anschließender schneller Niederdruck-Öffnungshub des Schließkolb ens nicht vorgesehen sind.
  • Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, einen Schließzylinder zu schaffen, dessen Schließkolben anfänglich eine schnelle Niederdruck-Schließhubbewegung und anschließend eine langsame Hochdruck-Schließhubbewegung und darauf folgend eine langsame Hochdruck-Öffnungshub- und schließlich eine schnelle Niederdruck - Öffnungshubbewegung ausführen kann. Dabei soll die konstruktive Ausgestaltung des Schnellschließzylinders in ihrem Aufbau einfach sein, um eine wirtschaftliche Fertigung zu ermöglichen.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß ein im großen Schließkolben vorgesehener, den Schließdruckraum und Öffnungsdruckraum verbindender Überströmkanal durch einen am rückholseitigen Deckel des Zylinders angeordneten Ansatz am Ende des Schließhubes verschließbar ist und daß das Schieberventil derart ausgebildet ist, daß kurz vor dem Verschließen des Überströmkanals die Innenräume des Rohrstücks und der hohlen Kolbenstange mit dem Schließdruckraum des Schließzylinders über einen weiteren Differentialdruckraum innerhalb des Führungszylinders verbunden sind.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die bei einer anfänglichen schnellen Öffnungsbewegung des Schließkolbens hervorgerufene Gefahr der Beschädigung oder des Zerreißens des Werkstücks vermieden wird.
  • Dabei besitzt die Steuerung des Schließzylinders eine hohe Betriebssicherheit, weil der Schließkolben selbst in Abhängigkeit von seinem Hubweg selbsttätig die Umsteuerung vornimmt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung empfiehlt es sich, den Schnellschließzylinder so auszubilden, daß das Rohrstück in der Nähe seines freien Endes radiale Öffnungen aufweist und daß die zylindrische Außenwandung der hohlen Kolbenstange an ihrem dem großen Schließkolben abgekehrten Ende mindestens auf einem Teilumfang eingeschnitten ist und gegenüber der im schließhubraumseitigen Boden des Schließzylinders vorgesehenen Öffnung für die hohle Kolbenstange einen Durchtrittskanal für das Druckmittel bildet und daß die radialen Öffnungen und der Durchtrittskanal nach Überfahren durch Steuer- kanten der hohlen Kolbenstange bei deren Weiterbewegung in Schließrichtung geöffnet sind.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß bei der Druckbeaufschlagung des Führungszylinders ein Saugventil geschlossen ist, das in eine eine Druckmittelpumpe mit dem Führungszylinder verbindende Leitung geschaltet ist. Die wirksame rückholseitige Fläche des Schließkolbens kann dabei wenig größer als seine schließseitige Kolbenfläche bemessen sein.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand zweier Ausführungsbeispiele schematisch veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 einen Schnellschließzylinder im Längsschnitt und F i g. II eine andere Ausführungsform eines Schnellschließzylinders im Längsschnitt.
  • Gemäß Fig. I fördert eine Pumpe 1 im Sinne einer Schließhubbewegung nach Betätigung eines Magneten 2 und einer damit verbundenen Steuerung eines Schaltschiebers 3 Druckmittel über eine Leitung 4 in einen Innenraum 5 eines feststehenden Rohrstücks 6, das in einem Führungszylinder 7 zu dessen Achse koaxial angeordnet ist. Das Druckmittel tritt durch die Bohrung 5 des Kolbens 6 hindurch in einen Innenraum 8 einer Kolbenstange9, die mit einem Schließkolben 10 als Ganzes ausgebildet und an ihrem in Schließrichtung vorderen Ende durch einen Boden 11 verschlossen ist. Infolge der kleinen Fläche des Bodens 11 wird der Schließkolben 10 mit relativ hoher Geschwindigkeit in der Schließrichtung des Pfeils bewegt. Während dieser Schließbewegung des Schließkolbens 10 wird das im Öffnungsdruckraum 12 des Zylinders befindliche Druckmittel durch einen Überströmkanal 13, 14 im Schließkolben zum Schließdruckraum 15 des Zylinders umgewälzt. Während der Teil 13 des Überströmkanals koaxial zum Schnellschließzylinder angeordnet und mit großem Durchmesser versehen ist, besteht der Teil 14 des Oberströmkanals aus zwei oder mehreren radialen Kanälen eines in Öffnungsrichtung y vorstehenden Ansatzes 16 geringeren Durchmessers. Die rückholseitige Öffnung des Überströmkanals 13 weist ein Ringpaßstück 17 auf, dessen Innendurchmesser etwas kleiner bemessen ist als der Überströmkanal 13 auf seiner übrigen Länge. Die wirksame rückholseitige Fläche des Schließkolbens 10 ist etwas größer bemessen als die von der Schließseite her beaufschlagbare Kolbenfläche, so daß die dem Differenzvolumen entsprechende Menge des Druckmittels durch eine Bohrung 18 des Zylinders über eine Leitung 19 und den Schaltschieber 3 in einen Reservebehälter 20 gedrückt wird.
  • Bei der schnellen Schließbewegung saugt die Kolbenstange 9 Druckmittel in einen ringförmigen Differentialdruckraum 21 des Führungszylinders 7 über ein Saugventil 22 aus dem Reservebehälter 20 an, so daß der Differentialdruckraum 21 gefüllt wird. Sobald die Kdbenstange 9 und der Schließkolben 10 die in der Zeichnung ersichtliche Stellung erreicht haben, greift in die in den Öffnungsdruckraum 12 mündende Öffnung des Überströmkanals 13 ein Ansatz23 dichtend ein, der mit einem Deckel24 des Zylinders fest, aber lösbar verbunden ist. Kurz vor Oberfahren der Stirnkante dieses Ansatzes 23 durch die dem Öffnungsdruckraum 12 zugewandte Kante des Ringpaßstücks 17 gibt eine in das dem Schließkolben 10 abgekehrte Ende der Kolbenstange9 eingesetzte und als Gleitführung auf dem feststehenden Rohrstück 6 dienende Muffe 25 radiale Öffnungen 6 a des Rohrstücks frei. Infolgedessen kann das Druckmittel in den Differentialdruckraum 21 eindringen.
  • Da etwa gleichzeitig durch die Kolbenstange9 ein Durchtrittskanal26 zwischen der Kolbenstange und dem schließhubraumseitigen Boden des Zylinders freigegeben wird, kann das Druckmittel in den Schließdruckraum 15 des Schnellschließzylinders eindringen und die ringförmige Differentialkolbenfläche des Schließkolbens 10 im Schließsinne beaufschlagen.
  • Der Durchtrittskanal 26 wird durch eine in die äußere Mantelfläche der Kolbenstange 9 an deren dem Schließkolben abgekehrten Ende eingeschnittene Nut gebildet, deren Länge vom Ende der Kolbenstange her gesehen etwa der Dicke des Zylinderbodens entspricht. Durch die Beaufschlagung des Differentialdruckraumes 21 des Führungszylinders 7 mit Druckmittel wird der Saugdruck aufgehoben, so daß sich das Saugventil 22 schließt. Das Eintauchen des Schließkolbens 10 in den kolbenartigen Ansatz 23 erfolgt in verhältnismäßig geringem Abstand vom Zylinderdeckel, z. B. 20 mm, bevor das Spritzgießwerkzeug geschlossen wird, so daß das gewünschte langsame und vorsichtige Zusammenfahren der Werkzeughälften über eine mit einer Formhälfte der Kunststoff-Spritzgießform verbundene und durch den Deckel 24 hindurchgeführte Kolbenstange 27 gewährleistet ist.
  • Soll die Form geöffnet werden, fördert die Pumpe 1 nach Betätigung eines Magneten 28 das Druckmittel durch die Bohrung 18 in den Öffnungsdruckraum 12 des Schließzylinders. Bis zum Umschaltpunkt, d. h. bis zum Wechsel von der langsamen auf die schnelle Hubbewegung nach z. B. 20 mm Öffnungsweg, wird durch Beaufschlagung der gesamten Fläche des Schließkolbens 10 eine gewünschte hohe Öffnungskraft bei langsamer Öffnungsgeschwindigkeit erreicht.
  • Während des langsamen Öffnungshubes werden der Schließdruckraum 15, der Innenraum 8 der Kolbenstange 9 sowie der Differentialdruckraum 21 des Führungszylinders 7 druckentlastet, so daß das Druckmittel über den Schaltschieber 3 in den Reservebehälter 20 zurückfließen kann. Sobald die dem Öffnungsdruckraum 12 zugewandte Kante des Ringpaßstücks 17 im Schließkolben 10 von dem kolbenartigen Ansatz 23 freikommt und damit auf schnelle Öffnungsbewegung umgeschaltet wird, wird der Öffnungsdruckraum 12 des Zylinders über den Überströmkanal 13, 14 wieder mit dem Schließdruckraum 15 des Zylinders verbunden, während der Schließdruckraum 15 vom Differentialdruckraum 21 des Führungszylinders 7 und wiederum der Differentialdruckraum 21 gleichzeitig vom Innenraum 8 der Kolbenstange 9 abgesperrt werden. Da die Differenz der Flächen des Schließkolbens auf der Schließseite und der Rückholseite sehr gering ist, wird nunmehr eine Öffnungsbewegung mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit bei geringem Öffnungsdruck erzielt.
  • Da die Leitung 19 über eine Leitung 29 mit dem Saugventil 22 verbunden ist, wobei dem Saugventil ein Öffnungszylinder 30 vorgeschaltet ist, wird mit Rücksicht auf den erforderlichen hohen Öffnungsdruck das Saugventil 22 während der schnellen Öffnungsbewegung geöffnet. Das Druckmittel kann somit aus dem Differentialdruckraum 21 des Führungszylinders 7 und über das Saugventil 22 zum Reservebehälter abfließen.
  • Unter Bezugnahme auf die Ausführungsform nach Fig. II ist zu bemerken, daß die Wirkungsweise für die Schnellschließ- und Öffnungshubbewegungen bei beiden Ausführungsformen der Erfindung dieselbe ist. Eine Änderung der Wirkungsweise der Schnellschließzylinder nach F i g. 1 und II tritt erst beim Übergang von der schnellen zur langsamen Schließbewegung ein. Während bei dem Schnellschließzylinder nach F i g. I am Umschaltpunkt der Innenraum 5 der Kolbenstange 9, der Differentialdruckraum 21 des Führungszylinders7 und der Schließdruckraum 15 des Schnellschließzylinders unter Druckmitteldruck stehen, werden bei dem Schnellschließzylinder nach F i g. II, in der dieselben Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, nur der Innenraum 8 der Kolbenstange9 mit dem Differentialdruckraum 21 des Führungszylinders 7 verbunden. Der Schließkolben 10 saugt nach dem Eingriff des kolbenartigen Ansatzes 23 infolge des hervorgerufenen Unterdrucks Druckmittel über eine Bohrung 38 im Zylinder und ein Saugventil 31 aus dem Reservebehälter 20 an. Wenn das Werkzeug völlig geschlossen ist, wird ein Magnet32 betätigt, der auf einen Schaltschieber 33 einwirkt, welcher in eine Druckmittelleitung 34 geschaltet ist. Die Druckmittelleitung 34 ist an die Hauptdruckmittelleitung zwischen der Pumpe 1 und dem Schaltschieber 3 angeschlossen.
  • Durch die Umschaltung des Schaltschiebers 33 durch den Magneten 32 wird ein Ventil 35 umgeschaltet, welches in eine Verbindungsleitung35 eingeschaltet ist. Die Verbindungsleitung36 ist einerseits an die Leitung zwischen dem Saugventil 22 und dem Führungszvlinder 7 und andererseits über eine Bohrung 37 und die Bohrung 38 an den Schließdruckraum 15 angeschlossen. Die erwähnte Umschaltung des Ventils 35 bewirkt eine Verbindung des Differentialdruckraums 21 des Führungszylinders 7 mit dem Schließdruckraum 15. Infolgedessen wird hierdurch am Ende der schnellen Schließbewe9ung die gesamte Schließdruckfläche beaufschlagt, die sich aus der Summe der wirksamen Flächen der Räume 8, 15 und 21 zusammensetzt.
  • Beim Öffnen des Schnellschließzylinders nach F i g. II bleibt der Magnet 32 bis zur Umschaltung vom langsamen Öffnungshub auf die schnelle Öffnungshubbewegung angezogen. Infolgedessen kann das Druckmittel aus dem Schließdruckraum 15 durch den Differentialdruckraum 21 des Führungszylinders 7 und- den Innenraum 8 der Kolbenstange 9 bzw. durch den Innenraum 5 des Rohrstücks 6 sowie durch den Schaltschieber3 drucklos zum Reservebehälter 20 abfließen. Die schnelle Öffnungsbewegung nach dem erwähnten Umschaltpunkt entspricht der zu F i g. I beschriebenen Wirkungsweise.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schnellschließzylinder für Spritzgießmaschinen mit einem kleinen Zylinder für die Hubbewegung und einem großen Zylinder für die Schließbewegung, bei der die hohl ausgebildete Kolbenstange des großen Schließkolbens den kleinen Zylinder für die Hubbewegung bildet und auf einem mit der Rückseite eines Führungszylinders fest verbundenen Rohrstück abgedichtet verschiebbar ist und bei der ferner der einen Differentialdruckraum bildende Innenraum der hohlen Kolbenstange über das feste Rohrstück im Schließsinne mit Druckmittel beaufschlagbar sowie mit dem Schließhubraum des großen Schließzylinders durch ein wegabhängig gesteuertes Schieberventil verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein im großen Schließkolben (10) vorgesehener, den Schließdruckraum (15) und Öffnungsdruckraum (12) verbindender Überströmkanal (13, 14) durch einen am rückholseitigen Deckel (24) des Zylinders angeordneten Ansatz (23) am Ende des Schließhubes verschließbar ist und daß das Schieberventil (24, 25, 26) derart ausgebildet ist, daß kurz vor dem Verschließen des Überströmkanals (13, 14) die Innenräume (5, 8) des Rohrstücks (6) und der hohlen Kolbenstange (9) mit dem Schließdruckraum (15) des Schließzylinders über einen weiteren Differentialdruckraum (21) innerhalb des Führungszylinders (7) verbunden sind.
  2. 2. Schnellschließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück (6) in der Nähe seines freien Endes radiale Öffnungen (6a) aufweist und daß die zylindrische Außen- wandung der hohlen Kolbenstange (9) an ihrem dem großen Schließkolben (10) abgekehrten Ende mindestens auf einem Teilumfang eingeschnitten ist und gegenüber der im schließhubraumseitigen Boden des Schließzylinders vorgesehenen Öffnung für die hohle Kolbenstange (9) einen Durchtrittskanal (26) für das Druckmittel bildet und daß die radialen Öffnungen (6 a) und der Durchtrittskanal (26) nach überfahren durch Steuerkanten der hohlen Kolbenstange (9) bei deren Weiterbewegung in Schließrichtung geöffnet sind.
  3. 3. Schnellschließzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Druckbeaufschlagung des Führungszylinders (7) ein Saugventil (22) geschlossen ist, das in eine eine Druckmittelpumpe (1) mit dem Führungszylinder verbindende Leitung (29) geschaltet ist.
  4. 4. Schnellschließzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame rückholseitige Fläche des Kolbens (10) wenig größer als seine schließseitige Kolbenfläche bemessen ist.
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