DE1550999A1 - Stufenlos regelbares Transmissions-System - Google Patents
Stufenlos regelbares Transmissions-SystemInfo
- Publication number
- DE1550999A1 DE1550999A1 DE19671550999 DE1550999A DE1550999A1 DE 1550999 A1 DE1550999 A1 DE 1550999A1 DE 19671550999 DE19671550999 DE 19671550999 DE 1550999 A DE1550999 A DE 1550999A DE 1550999 A1 DE1550999 A1 DE 1550999A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- transmission unit
- gear
- stage
- carrier
- sun gear
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H47/00—Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
- F16H47/02—Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the volumetric type
- F16H47/04—Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the volumetric type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H37/00—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
- F16H37/02—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings
- F16H37/06—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
- F16H37/08—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing
- F16H37/0833—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts, i.e. with two or more internal power paths
- F16H37/084—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts, i.e. with two or more internal power paths at least one power path being a continuously variable transmission, i.e. CVT
- F16H2037/088—Power-split transmissions with summing differentials, with the input of the CVT connected or connectable to the input shaft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
Description
Die Erfindung "betrifft eine stufenlos regelbare Transmission,
bei der ein Differentialmeehanismus, der einen Reaktionsteil hat, mit einer stufenlos regelbaren Transmissionseinheit kombiniert
ist, beispielsweise einer variablen hydraulischen Transmissionseinheit, um den Reaktionsteil gleichmäßig stufenlos
zu steuern.
Obwohl die Erfindung in weitem Umfang verwendbar ist» ist sie
besondere für eine stufenlos regelbar· Transaission für einen
Traktor für Erdarbeiten geeignet. Die Beeohreiiung erfolg*
anhand einer solchen bevorzugten AueführungBfora der Irfindung,
wobei jedooh dieselben Grundlagen auoh für andere spesiellt
8Q90S1/1OQ7
BAD
15509S9
Zwecke angewandt werden können.
Eine übliche Transmission mit Steuerwelle für einen Erdarbeitstraktor
hat einen Wirkungsgrad in der Größenordnung von 95 bis 98$, aber andere schwerwiegende Nachteile. Sie ist in erster
Linie nicht in der Lage, den Traktor vom stehenden Start aus gleichmäßig allmählich zu beschleunigen. Da die Transmission
stufenweise arbeitet, wird zweitens Leistung verschwendet, und
bzw. unendlich sie kann außerdem nicht stufenlos/variiert werden, um spezifische
optimale Zahnradübersetzungen für einen weiten Bereich der speziellen Betriebsbedingungen zu schaffen. Da das Wechseln
bzw. atMX Schalten der Zahnräder notwendigerweise eine Unterbrechung
des Lastdrehmomentes mit sich bringt und eine Drehmomentunterbrechung bei schwerer Last ein Pestlaufen des Traktors
hervorrufen kann, muß drittens bei gegebenen Betriebsbedingungen eine aus einer begrenzten Anzahl verfügbarer Zahnradübersetzungen
ausgewählt werden, und diese Übersetzung muß bei stehendem Start mit offensichtlichen Nachteilen verwendet werden.
Ein Hilfsmittel, die Nachteile einer Steuerwellentransmission herabzusetzen, liegt darin, den Traktor mit einer automatischen
Zugkraftettuerung auszurüsten* Wenn dtr Iraktor beispielsweise
einen Pflug fleht, so spricht die Zugkraftateutrung auf «inen
übermäßigen Anstieg der Zugstangenlast in dar Weise an, dad
der Pflug angehoben wird, um die lindringtiefe In dia Erde au
reduzieren. line derartig· Zugkraft!teuerung 1st eine gewisse
•0111171007 ■«*««*«.
1 ε; u. η C C C
ι JOU wνW
Hilfe, aber eine Veränderung der Belastung zur Verhinderung eines Festlaufens anstelle einer Veränderung des Drehmomentes
zur Verhinderung eines Pestlaufens führt dazu, daß der Boden
ungleichmäßig "bearbeitet wird. Andererseits kann eine hydraulische
Transmission bzw. ein hydraulisches Getriebe,beispielsweise
Axial -Kolbenpumpe, die mit einem hydraulischen Amial-Eolbenmotor
verbunden ist, flexibel und stetig über einen weiten Bereich von Geschwindigkeits/Drehmomentverhältnissen
verändert werden, wodurch eine gleichmässige, allmähliche Beschleunigung
vom stehenden Start aus möglich wird. Der Wirkungsgrad
einer solchen hydraulischen Transmission, der den vollen Geschwindigkeitsbereich eines Traktors mitumfaßt, wäre jedoch
relativ niedrig, und es wäre ein übermässig großer und teurer
Transmissions- bzw. Getriebeaufbau notwendig.
Es ist weitgehend bekannt, einen Differentialmechanismus mit
einer hydraulischen Transmissionseinheit zu kombinieren, um ein
stufenloses Transmissions-System für ein eigengetriebenes Fahrzeug
zu schaffen, und es ist ferner bekannt, eine derartige Kombination für zwei aufeinanderfolgende Stufen einer Transmission
ohne Drehmomentunterbrechung beim Übergang zwischen den beiden Stufen zu verwenden. Bei einer bekannten Anordnung wird
beispielsweise ein Planetengetriebe für den Eingang und Ausgang dee Transmissions-Systems iw Kombination mit einer hydraulischen
Transmissionaeinheit zur Durchführung der sukzessiven
Bereiche der Geschwindigkeitsänderung verwendet, wobei die
0 9 851/1007 BA0
15508S9
hydraulische Einheit aus einer Axialkolbenpumpe besteht, die*
mit einem hydraulischen Axialkolbenmotor verbunden ist. Die stufenlose Geschwindigkeitsänderung in jedem Bereich wird durch
Verwendung der hydraulischen Einheit zur Steuerung eines Reaktionsteiles des Planetengetriebes durchgefüfart, und der Übergang
von einem Bereich zum anderen, d.h. von einer Betriebsweise des Planetengetriebes zu einer anderen, wird durch entsprechende
Schaltung der Antriebsverbindungen zwischen zwei rotierenden Teilen des Systems erreicht, und zwar entweder, wenn beide
Teile angehalten werden, oder wenn beide Teile synchron umlaufen. Diese bekannte Transmission ist kompliziert und benötigt
sehr viel Platz, da sie zwei separate Planetensätze verwendet, wobei wenigstens einer davon ein gekoppelter Planeten^atz mit
Stufen-Planetenrädern ist, die mit zwei separaten Sonnenrädern
und zwei separaten Zahnkränzen zusammen arbeiten.
Die Erfindung gibt nun die Lehre, auf welche Weise eine hydraulische
Transmissionseinheit mit einem Differentialmechanismus,
wie z.B. einem Planetengetriebe, kombiniert werden kann, um ein stufenloses Transmissions-System ohne die Schwierigkeiten
und Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu schaffen. Vorzugsweise ist der Differentialmechanismus ein einfaches Planetengetriebe
mit einem Sonnenrad, einem Träger mit einem Satz Planetenräder und einem Zahnkranz. Man erhält damit ein hochleistungsfähiges,
stufenlos regelbares Transmissions-System,
909851/1007
das einfach, kompakt und wirtschaftlich konstruiert ist.
Bin wichtiges Merkmal der bevorzugten Ausführungsform der Er-Ändung
liegt darin, daß die gesamte Kraft bzw. Leistung über
die hydraulische Transmissions-Einheit auf das Planetengetriebe
übertragen" wird, um einen sujtfenlosen kleinen BefflLch oder eine
stufenlose erste Transmissionsstufe zu erhalten. In dieser ersten Stufe erfolgt der Eingang in das Transmissions-System über
die hydraulische Transmissions-Einheit auf einen ersten Teil der drei Teile des Planetengetriebes, und der Ausgang aus dem System
von einem zweiten Teil der drei Teile des Planetengetriebes, wobei der dritte dieser drei Teile des Planetengetriebes der
ßeaktionsteil ist und ebenfalls mit der hydraulischen Transmissionseinheit verbunden ist. Ein Vorteil dieser Anordnung liegt
für den niedrigsten Geschwindigkeitsbereich darin, daß eine weiche allmähliche Beschleunigung eines Traktors vom stehenden
Start aus möglich ist. Ein weiterer großer Vorteil liegt in der Durchleitung bzw, Rückleitung (recirculation) der Kraft
durch das Planetengetriebe infolge der Doppelverbindung der
hydraulischen Transmissionseinheit mit dem Planetengetriebe.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind ferner
wenigstens zwei aufeinanderfolgende Stufen über der niedrigsten
Stufe mit verschiedenen Arten des Betriebs des einfachen Planetengetriebes
in jedem dieser beiden höheren Bereiche vorgesehen. In einer noch zu erläuternden Art und Welse wird der Übergang
• 0915 1/1007 BAD ORIGINAL
1550S99
von der untersten Stufe zu der zweiten Stufe ohne Drehmomentunterbrechung
ausgeführt. In der zweiten Stufe wird der Eingang des Systems direkt mit diesem ersten Teil des Planetengetriebes
verbunden, und die hydraulische Transmissionseinheit ist nur mit dem Reaktionsteil des Planetengetriebes verbunden. Danach wird
die stufenlose Änderung der Geschwindigkeitsübertragung in der zweiten Stufe durch Verwendung der hydraulischen Einheit durchgeführt,
wobei die Drehung des Reaktionsteiles variiert wird.
Der Übergang von der zweiten Stufe zur dritten Stufe wird ohne Drehmomentunterbrechung durch Kupplungsvorgänge ausgeführt, während
der erste und der zweite Teil dieses Planetengetriebes sich synchron drehen. Zu diesem Zweck wird der Eingang des Systems momentan
mit dem zweiten Teil der drei Teile des Planetengetriebes verbunden, zusätzlich zu seiner Verbindung mit dem ersten Teil, und der
Ausgang des Systems wird momentan mit dem ersten der drei Teile verbunden, zusätzlich zu seiner Verbindung mit dem zweiten Teil.
Während sich der erste und der zweite Teil des Planetengetriebes noch synchron drehen, wird dann der Eingang des Systems von dem
ersten Teil getrennt, und der Ausgang des Systems wird von dem zweiten Teil getrennt, um den Übergang des Eingangs des Systems
von dem ersten Teil auf den zweiten Teil und den Übergang des
Ausgangs des Systems von dem zweiten Teil auf den ersten Teil zu vollenden· Danach wird die Geschwindigkeiteveränderung in der
dritten Stuf· in üblicher Weise durch Steuerung der hydraulischen Tranemissioneeinheit über den Reaktionsteil des Planetengetriebes
aufgeführt.
909081/1007 ^ °mmAL
Wie noch erläutert wird, kann in der "bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung der Transmissionsbereich erweitert werden, und zwar durch eine Manipulation der hydraulischen Transmissionseinheit
zur Steigerung der Geschwindigkeit innerhalb der Einheit. Der Transmissionsbereich kann außerdem durch Veränderung der
Zahnradübersetzung zwischen der hydraulischen Einheit und dem ReaktionsteiJ. erweitert werden, ohne das aufgebrachte Drehmoment
zu unterbrechen.
Durch Verwendung der hydraulischen Transmissionseinheit nur zur
Steuerung des Reaktionsteiles in den höheren Bereichen und durch
die Durchleitung der gesamten Leistung durch die hydraulische Einheit in einem sehr schmalen niedrigen Übertragungsbereich
mit einer Leistungsrückführung bzw. Kraftrückführung (power recirculation) in dem niedrigen Bereich wird es möglich, eine
hydraulische Einheit mäßiger Größe zu verwenden, wodurch das gesamte
Transmissionssyatem sehr gedrängt ausgeführt werden kann.
Die Leistung des Gesamttransmlssiobsystems kann sich im untersten
Geschwindigkeitsbereich vermindern, da die gesamte Kraft durch die hydraulische Transmissionseinheit geleitet wird, aber diese
Reduzierung der Leistung tritt nur momentan beim Starten eines
Traktors auf und kann gegenüber den nachfolgenden Vorteilen in
Kauf genommen werden. Ein Vorteil liegt darin, daß die hydraulische Transmissionseinheit eine gleichmäßige, allmähliche Beschleunigung
vom stehenden Start aus mit hoher Drehmomentabgabe schafft. Ein weiterer großer Vorteil ist der, daß die hydraulische
909851/1007
BAD OBIQ'NAL
Transmissinnseinheit umgekehrt bzw. rückwärts laufen kann
(reverse speed capability), so daß ein Fahrzeug rückwärts fahren kann. Das gesamte Transmissions-System hat die Flexibilität
und den stufenlosen Betrieb eines reinen hydraulischen Systems, aber es hat einen durchschnittlichen vorgesehenen Belastungswirkungsgrad in der Größenordnung von 9O#. Die Beseitigung der
Stufen bei der Änderung der Geschwindigkeit von Null auf Maximalgeschwindigkeit
zusammen mit der relativ hohen Leistungsfähigkeit bzw. dem hohen Wirkungsgrad ergibt eine wesentliche Einsparung
an Energie und noch größere Einsparungen durch Steigerung der Produktivität des Erdbearbeitungs-Traktors.
Zahlreiche Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen ^us der
folgenden Beschreibung einer beispielsweisen Ausführungsform anhand der Zeichnung hervor, in der:
Fig. 1 bis 5 sich auf die gegenwärtig bevorzugte Ausflhrungsform
der Erfindung beziehen und die betrieblichen Verbindungen des Transmissions-Systems bei verschiedenen Stufen im gesamten
Geschwindigkeitsbereieh zeigen.
Fig. 6 zeigt schematisch die bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung.
Fig. 7 und 8 beziehen sich auf eine zweite Ausführungsform
der Erfindung und zeigen die betrieblichen Verbindungen in dem System bei zwei verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen.
Fig. 9 zeigt schematisch die zweite Ausführungsform der Erfindung.
ORIGINAL 909851/1007
I?ig. 10 und 11 beziehen sich auf eine dritte Ausführungsform
der Erfindung und zeigen die betrieblichen Verbindungen, die
in dem System bei zwei verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen verwendet werden, und
Flg. 12 zeigt schematisch die dritte Ausführungsform der Erfindung.
Da die Erfindung sich auf eine Folge von Betriebsarten eines
Differentialgetriebes bezieht, die durch eine entsprechende Folge von Änderungen der betrieblichen Verbindungen- in dem System
durchgeführt wird, kann die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung am besten anhand der Fig. 1 bis 5 erläutert werden, die
die Verbindungen bei verschiedenen Stufen oder Bereichen des gesamten Betriebs der bevorzugten Ausführungsform des Transmissions-Systems
zeigen»
.Fig. 1 zeigt schematisch einen Hauptantrieb 20, der wirksam mit
einem einfachen Planetengetriebe verbunden ist, und zwar nur
über eine stufenlos regelbare Transmissinseinheit, die allgemein mit 24 bezeichnet ist. Bei der Erfindung werden an eine solche
üransmissions-Einheit 24 die Forderungen gestellt, daß die
Einheit in der Richtung des Kraftflusses und in der Ausgangsrichtung reversibel ist, ohne Umkehrung der Eingangsrichtung.
In dieser besonderen Ausführungsform der Erfindung hat die Transmisaions-Einheit
24 eine einstellbare hydraulische Axialkolbenmptorpumpe 25, die über ein Medium in Verbindung mit einer
hydraulischen Axialkolbenmotorpumpe 26 steht, wobei die beidtn
9 0 9 8 51/10 0 7 bad original
1bbO999
Motorpumpen funktionell reversibel sind, so daß sie entweder als Motoren oder als Pumpen arbeiten können»
Das Planetengetriebe kann ein einfaches Planetengetriebe sein,
das einen äußeren Zahnkranz 28, ein inneres Sonnenrad 30 und einen Planetenträger 32 hat, auf dem mehrere Planetenräder 34
sitzen. Wie in J?ig. 1 gezeigt ist, ist die hydraulische Motorpumpe
26 wirksam sowohl mit dem Zahnkranz 28 als auch mit dem Sonnenrad 30 verbunden, und der Ausgang aus dem Transmissions-System
ist mit dem Träger 32 verbunden. Da in diesem Beispiel vorausgesetzt wird, daß die Drehung des Ausgangs in ührzeigerrichtung
erfolgt, treibt die hydraulische Motorpumpe 26 den„ Zahnkranz 28 in Uhrzeigerrichtung und das Sonnenrad in ßegenuhrzeigerrichtung
an.
Die in Fig. 1 gezeigten betrieblichen Verbindungen werden für die niedrigste S-fcufe in dem Betriebsbereich des Transmissions-Systems
verwendet, und die Anfangsbeschleunigung eines Fahrzeugs aus stehendem Start wird durch Beschleunigung des Zahnkranzes
28 in Uhrzeigerrichtung und Beschleunigung des Sonnenrades 30 in Gegenuhrzeigerrichtung aus ihren Ruhestellungen bewerkstelligt.
Infolge der beiden Betriebsverbinduogen zwischen der hydraulischen Motorpumpe 26 und dem Planetengetriebe tritt
eine Rückführung der Kraft während dieser Anfange- bzw. niedrigen Stufe des Betriebs des transmissions-Systems auf, wobei die
Kraft Ton dtm Träger 32 übtr das Sonnenrad 30 auf den Zahnkranz
ORlGlNAi
909851/1007 L
1bbO999
-lias rückgeführt wird. Das Sonnenrad 30 wird auf eine vorbestimmte
Geschwindigkeit im Gegenuhrzeigersinn "beschleunigt, um die erste Stufe zur Übertragung des Drehmomentes vom Eingang zum
Ausgang zu vollenden. Wie noch erläutert wird, werden Kupplungen betätigt, um den Übergang auf die Betriebsverbindungen der
zweiten Stufe herzustellen, wobei die neuen Betriebsverbindungen
in den Pig. 2 und 3 gezeigt sind.
In den Fig. 2 und 3, die die zweite Stufe zeigen, ist der Hauptantrieb
20 mechanisch mit dem Zahnkranz 28 verbunden, so daß sich
der Zahnkranz ,wie gezeigt, in Uhrzeigerrichtungjireht, und die
hydraulische Transmissionseinheit 24 ist nur mit dem Sonnenrad 30 verbunden. Zu Beginn dieser zweiten Stufe dreht sich das
Sonnenrad 30 mit der zuvor genannten, vorbestimmten Geschwindigkeit im Gegenuhrzeigersinn, und die erste Hälfte der zweiten
Stufe, die in Fig. 2 gezeigt ist, wird durch progressive Verstellung der hydraulischen Transmissions-Einheit 24 ausgeführt,
um die Gegenuhrzeigerdrehung des Sonnenrades auf Null zu verzögern. In der zweiten Hälfte der zweiten Stufe, die in Fig. 3 gezeigt
ist, wird die Transmissions-Einheit 24 progressiv verstellt,
um das Sonnenrad 30 progressiv vom völligen Stillstand in Uhrzeigerrichtung auf hohe Geschwindigkeit zu beschleunigen.
Die zweite Stufe endet, wenn durch die Beschleunigung des Sonnenrades
30 in Uhrzeigerrichtung eiqe synchrone Drehung des Zahnkranzes 28 und des Trägers 32 erreicht ist.
Λ ΛΛ A BAD ORIGINAL
909851/1007
1550S89
Wenn der Zahnkranz und der Träger synchronisiert sind, wird überlappend aufeinanderfolgend gekuppelt, um den Übergang von
den in Fig. 3 gezeigten YerMndungen auf die in JPig. 4 gezeigten
Verbindungen herzustellen. In Pig. 4 ist der Hauptantrieb mechanisch mit dem Träger 32 anstelle des Zahnkranzes 28 verbunden,
und der Ausgang des Transmissions-Systems ist mit dem Zahnkranz 28 anstelle des Trägers 32 verbunden. So erfolgt der Übergang
von niederer zu hoher Geschwindigkeit (underdrive ot overdrive).
Die dritte Stufe beginnt, wie Fig. 4 zeigt, damit, daß das Sonnenrad
30 sich in Uhrzeigerrichtung mit hoher Geschwindigkeit dreht, und sie wird durch Betätigung der hydraulischen Transmissions-Einheit
24 durchgeführt, durch die das Sonnenrad 30 progressiv auf Null verzögert wird. Wenn das Sonnenrad vollständig stillsteht,
wird vorzugswise gekuppelt, um das Übersetzungsverhältnis zwischen der hydraulischen Transmissions-Einheit 24 und dem
Sonnenrad 30 zu verändern, um die dritte Stufe mit einem steileren Anstieg der Ausgangs- bzw. Abgabegeschwindigkeit zu vollenden.
In Pig. 5, die den oberen Teil der dritten Stufe zeigt, ist der Hauptantrieb noch mit dem .Träger 32 verbunden, und der Ausgang
des Systems erfolgt weiterhin von dem Zahnkranz 28 aus. Die dritte Stufe wird vollendet durch Beschleunigung des Sonnenrades
30 von Null auf i'Iaximalgeschwindigkeit in Gegenuhrzeigerrichtung. Durch die Verminderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen
der Transmissions-Einheit und dem Sonnenrad wird dieses auf eine
909851/1007
1550389 - 13 -
neue höhere Maximalgeschwindigkeit beschleunigt.
6 zeigt schematisch die gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zur Durchführung der dreistufigen Transmission,
die in den Pig. 1 bis 5 gezeigt ist.
In Pig. 6 besteht das zuvor beschriebene Planetengetriebe aus dem genannten Zahnkranz 28, dem Sonnenrad 30 und dem Träger 32,
wobei der Träger mit mehreren Planetenrädern 34 versehen ist,
die in Eingriff sowohl mit dem Zahnkranz als auch mit dem Sonnenrad sind. Me genannte hydraulische Transmissions-Einheit 24
umfaßt eine Axialkolbenmotorpumpe 25 und eine hydraulische Axialkolbenmotorpumpe
26, die durch ein Medium in Verbindung miteinander stehen, wie durch die gestrichelte Linie 35 gezeigt ist.
i)ie Motorpumpe 25 hat die übliche verstellbare Taumelscheibe und die hydraulische tlotorpumpe 26 hat ebenso die übliche verstellbare.
Taumelscheibe 3d, und die Motorpumpen 25 und 26 können
sowohl als Hydraulikmotoren oder als Pumpen arbeiten.
Die Antriebswelle 40 des Hauptantriebs, die als Eingangsteil bezeichnet
werden kann, ist durch Zahnräder 42 und 44 mit einer Gegenwelle 45 verbunden, durch die die Axialkolbenmotorpumpe
angetrieben wird, Ein Zahnrad 46, das frei auf der Gegenwelle rotiert, ist wirksam mit dem Träger 32 verbunden, und dieses
Zahnrad ist in Eingriff mit einem Zahnrad 48, das aus einem Stück mit dem Träger besteht. Ein zweites Zahnrad 50, das frei
9 09 8 51/10 0 7 BAD ORIGINAL
auf der Gegenwelle 45 drehbar ist, ist in Eingriff mit einem
Zahnrad 52, das aus einem Stück mit dem Zahnkranz 28 besteht. Die hydraulische Motorpumpe ist mit einer Gegenwelle 54 verbunden,
auf der zwei Zahnräder 55 und 56 sitzen, die sich frei drehen können.
Das Zahnrad 55 ist in Eingriff mit einem Zahnrad 58, das eine Einheit mit dem Sonnenrad 30 bildet, und das Zahnrad 56 ist
in Eingriff mit einem Zahnrad 60, das ebenfalls eine Einheit mit dem Sonnenrad bildet. Das Übersetzungsverhältnis der beiden
Zahnradpaare differiert, wobei das Verhältnis des Zahnrades 5-i
zu dem Zahnrad 55 kleiner ist als das Verhältnis des Zahnrades 60 zu dem Zahnrad 56. Ein Zahnrad 62 auf der Gegenwelle 54 ist
in Eingriff mit einem Zahnrad 64 auf einer Gegenwelle 65, und ein Zahnrad 66, das fei drehbar auf der Welle sitzt, greift in
das zuvor genannte Zahnrad 52 ein, das eine Einheit mit dem Zahnkranz 28 bildet.
In dieser besonderen Au3führungsform der Erfindung können beispielsweise die folgenden Übersetzungsverhältnisse verwendet
werden: das Verhältnis des Zahnrades 42 zu dem Zahnrad 44 ist 1,037; das Verhältnis des Zahnrades 48 zu dem Zahnrad 46 ist
2,87; das Verhältnis des Zahnrades 52 zum Zahnrad 50 ist 2,87; und das Verhältnis des Zahnrades 52 zum Zahnrad 66 ist 2,87.
Das Verhältnis zwischen dem Zahnrad 60 und dem Zahnrad 56 ist 2,87, und das Verhältnis zwischen dem Zahnrad 58 zu dem Zahnrad
55 ist 1,293. Die Durchmesser der beiden Räder 62 und 64 sind gleich.
909851/1007 8AD ORtQ,NAL
155G9S9 - 15 -
Das Ausgangsteil des Transmissions-Systems ist eine Welle 70, auf dekretierender Teil 72 sitzt, der an einen ihn umgebenden
kreisförmigen Ansatz 74 des Zahnkranzes 28 und einen ihn umgebenden
kreisförmigen Ansatz 75 des Trägers 32 angrenzt. Der
in Pig. 6 gezeigte Aufbau wird vervollständigt durch eine Vielzahl ausrückbarer Verbindungseinrichtungen oder Kupplungen.
Durch eine erste Kupplung 76 kann lösbar die Gegenwelle 45 mit dem Zahnrad 50 verbunden werden, wodurch das Eingangsteil mit
dem Zahnkranz 28 verbunden wird, und durch eine zweite Kupplung 76 kann lösbar die Ausgangswelle 70 mit dem Träger 32 verbunden
werden, und eine dritte Kupplung 80 kann lösbar die Gegenwelle
45 mit dem Zahnrad 46 verbinden, um dadurch das Eingangsteil
■ mit dem Träger 32 zu verbinden, eine vierte Kupplung 82 verbindet
die Ausgangswelle 70 mit dem Zahnkranz 28, eine fünfte Kupplung 84 verbndet die Stummelwelle 65 mit dem Zahnrad 66, um
dadurch die hydraulische Transmissions-Einheit mit dem Zahnkranz 28 zu verbinden. Eine weitere Kupplung 85 verbindet die Gegenwelle
54 mit dem Zahnrad 55, um dadurch die hydraulische Transmissions-Einheit
mit dem Sonnenrad zu verbinden, und noch eine Kupplung 86 verbindet die Gegenwelle 54 mitdem Zahnrad 55 unter
einem anderen Übersetζungsverhältnis.
Wenn die Maschine mit optimaler Geschwindigkeit arbeitet, um
ein maximales Drehmoment an die Antriebswelle 40 abzugeben, so wird infolge der Übersetzung zwischen den Rädern 42 und 44 die
hydraulische Motorpumpe 25 mit einer etwas höheren Geschwindigkeit
909851/10 07 BAD ORIGINAL
angetrieben. Bie hydraulische Transmissions-Einheit, die die
hydraulischen Motorpumpen 25 und 26 umfaßt, wird so. eingestellt,
daß sich die Gegenwelle 54 nicht dreht, um eine allmähliche Beschleunigung
des Traktors aus stehendem Start heraus herbeizuführen. Beispielsweise kann an diesem Punkt die Taumelscheibe
36 der hydraulischen Motorpumpe 25 so eingestellt werden, daß keine Verdrängung erfolgt, während die Taumelscheibe 38 der
hydraulischen Motorpumpe 26 so eingestellt ist, daß eine maximale Verdrängung bzw. Förderung erfolgt. Auch beim Starten des Traktors
ist die zweite Kupplung 78 eingeschaltet, um.die Ausgangswelle 70 mit; dem Träger 32 zu verbinden, während die fünfte
Kupplung 84 eingeschaltet ist, um die Motorpumpe 26 mit dem Zahnkranz 28 zu verbinden, und die Kupplung 26 ist eingeschaltet,
um die Motorpumpe 26 mit dem Sonnenrad 30 zu verbinden. Die hydraulische Transmissions-Einheit wird dann betätigt, um die Gegenwelle
54 in Drehung zu versetzen, um eine allmähliche Beschleunigung des Traktors aus dem Stand einzuleiten. Zu diesem Zweck
wird die Taumelscheibe 36 progressiv aus ihrer neutralen Lage geschwenkt, um eine progressiv zunehmende Flussigkeitsförderung
zu erhalten, wodurch die hydraulische Motorpumpe 26,progressiv beschleunigt wird, und diese sowohl den Zahnkranz 28 in Uhr-*
zeigerrichtung als auch das Sonnenrad 30 in Gegenuhrzeigerrichtung
beschleunigt, um eine Beschleunigung des Trägers 32 in Uhrzeigerrichtung herbeizuführen.
Während dieser Beachleunigungsperiode des Zahnkranzes und des
Sonnenrades wird die Kraft von dem Träger über äaö Sonnenrad auf
90985 1/1007 ■■■***
BAD
den Zahnkranz zurückgeführt, wodurch effektiv das Reduktionsverhältnis des Planetensatζes gesteigert wird. Die Erfordernisse
zur Kraftrückführung zur Steigerung des Reduktionsverhältnisses sind erstens, daß das Reaktionsteil, in diesem Beispiel das
Sonnenrad, in der Richtung rotieren kann, daß das Reaktionsdrehmoment
versuht, dieses Rad anzutreiben, und daß zweitens
die Kraft an einer Stelle in das System zurückgeleitet wird, die näher bei dem Krafteingang liegt, als das Reaktionsteil.
Ist das Sonnenrad 30 auf eine vorbestimmte Geschwindigkeit im
Gegenuhrzeigersinn beschleunigt, so ist die Drehung der Gegen-welle
45 mit der Drehung des Zahnrades 50 synchronisiert, laufen
die Welle und das Zahnrad synchron, so wird die erste Kupplung 76 einges&haltet, um die Eingangswelle 40 mit dem Zahnrad 50 zu
verbinden, um dadurch die Eingangswelle mit dem Zahnkranz 28 zu verbinden, worauf die fünfte Kupplung 34 gelöst wird, um die
hydraulische Motorpumpe 26 von dem Zahnkranz 28 zu trennen, so daß die hydraulische Motorpumpe nur noch mit dem Sonnenrad verbunden
bleibt.
In der ersten Hälfte der zweiten Stufe der Transmission, die
In i'ig. 2 gezeigt ist, wird die Taumelscheibe 36 der hydraulischen
Motorpumpe 25 progressiv in ihre neutrale Stellung zurückgeführt, um die Gegenuhrzeigerdrehung des Sonnenrades zu verzögern,
worauf im letzteren Teil der zweiten Stufe, die in Pig. gezeigt ist, die Taumelscheibe 36 in entgegengesetzter Richtung
9 0 9 8 51/10 0 7 BAD ORIGtNAL
1550929
geneigt wird, um das Sonnenrad in Uhrzeigerrrichtung umzuschalten.
Die umgekehrte Neigung der Taumelscheibe wird progressiv gesteigert, um die Uhrzeigerdrehung des Sonnenrades auf eine relativ
hohe Geschwindigkeit zu bringen, bei der die Drehung des
Zahnkranzes 28 synchron mit der Uhrzeigerdrehung des Trägers 32 erfolgt.
Der Übergang vom Ende der zweiten Stufe, die in Fig. 3 dargestellt
ist, zum Anfang der dritten Stufe, die in Pig. 4 dargestellt ist, wird durch Einschalten der dritten Kupplung 80 zusätzlich
zu der bereits eingeschalteten ersten Kupplung 76 und durch Einschalten der vierten Kupplung 82 zusätzlich zu der bereits
eingeschalteten zweiten Kupplung 78 durchgeführt. Während so der
Zahnkranz 28 und der Träger 32 synchronisiert sind, ist die Eingangswelle 40 momentan sowohl mit dem Zahnkranz 28 als auch mit
dem Träger 32 verbunden, und die Ausgangswelle 70 ist momentan sowohl mit dem Träger 32 und dem Zahnkranz 28 verbunden. Der
Übergang zur dritten S^ufe wird dann vervollständigt durch Ausrücken
der ersten Kupplung 76 und der zweiten Kupplung 82, um den Übergang der Verbindung der Eingangswelle 40 von dem Zahnkranz
28 auf den Träger 32 und den Übergang der Verbindung der Ausgangswelle 70 von dem Träger 32 auf den Zahnkranz 28 zu vollenden.
Zu Bgginn des ersten Teiles der dritten Stufe, die in Pig. 4 gezeigt
ist, hat die Taumelscheibe 36 der hydraulischen Motorpumpe
25 einen-Winkel für maximale Uhrzeigerdrehung des Sonnenrades
90985 1/1007
30 und der. erste Teil der dritten Stufe wird durch progressive
Rückführung der Taumelscheibe 36 in ihre neutrale Stellung durch-
geführt- um die hydraulische Motorpumpe 26 und das Sonnenrad 30 vollständig anzuhalten. Dann wird bei der Vorbereitung für den
oberen Teil der dritten Stufe, die in Fig. 5 gezeigt ist, die Kupplung 85 eingeschaltet, um die nunmehr stationäre Gegenwelle'54 mit
dem j.etst stationären Zahnrad 55 zu verbinden,, während die^ Kupplung
86 noch in Eingriff ,ist, worauf .die, Kupplung 8.6 ausgerückt
wird, um die.stationäre Gegenwelle von,dem Zahnrad 60 zu trennen.
Der aufeinanderfolgende,, überlappende Betrieb der beiden Kupplun-
. gen.-85.-.und. 86 .überträgt-die. Verbindung der hydraulischen Motorpumpe
26 von dem.Zahnrad,.56 auf das Zahnrad 55, wodurch das Übersetzungsverhältnis,
zwischen der hydraulischen Motorpumpe und dem Sonnenrad verringert wird. ., ,
Die zweite Hälfte der dritten Stufe, die in Pig. 5 gezeigt ist, wird dadurch ausgeführt, daß die Taumelscheibe 36 über ihre neutrale
Lage hinaus bewegt wird, um das Sonnenrad in Gegenuhrzeigerrichtung zu beschleunigen, wobei die Besche^Lunigung durch den
Wechsel bzw. die Änderung des Übersetzungsverhältnisses verstärkt
wird.
In der bevorzugten Ausführung der Erfindung wird eine weitere
Ausdehnung des Tmnemissionsbereiches nunmehr durch eine' progressive
Verstellung ;der Taumelscheibe 38 der hydraulischen Motorpumpe 26
durchgeführt^"' Am Beginn dieser weiteren Ausdehnung ist das Sonnen-
9 0 9 8 5 17 1 0 0 7
rad auf das Maximum beschleunigt worden, das durch progressive
Neigung der Taumelscheibe 36 der hydraulischen Motorpumpe 25 auf maximale Verdrängung bzw. Förderung erreichbar ist, während
die hydraulische Motorpumpe 26 auf MaximalVerdrängung bzw.
Förderung eingestellt bleibt. Die weitere Ausdehnung des Transmissionsbereiches
wird durch progressive Reduzierung der Neigung der Taumelscheibe 38 ausgeführt, um progressiv die Förderung der
hydraulischen Motorpumpe 26 zu reduzieren, um die hydraulische Motorpumpe progressiv zu beschleunigen, während die hydraulische
Motorpumpe 25 auf maximaler Verdrängung oder Förderung eingestellt
bleibt. Diese Bndstufe der Transmission durch Reduktion der
volumetrischen Förderung der hydraulischen Motorpumpe ist praktisch,
da das abgegebene Drehmoment progressiv durch ^ie drei
Stufen der Transmission reduziert wurde, weshalb das abgegebene Drehmoment in diesem letzten Bereich relativ niedrig ist.
In einer typischen Anlage des beschriebenen Transmissions-Systems in einem Traktor bringt die erste Stufe der Transmission, die
in Fig. 1 gezeigt ist, den Traktor vom Stand auf eine Fahrgeschwindigkeit von etwa 3 km/Std., die zweite Transmissionsstufe,
die in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, von etwa 3 km/Std. auf etwa 8,5 km/Std., die erste Hälfte der dritten Stufe, die
in Fig. 4 gezeigt ist, steigert die Fahrgeschwindigkeit von
etwa 8,5 km/Std. auf etwa 13 km/Std., die letzte Hälfte der dritten Stufe, die Fig. 5 zeigt, steigert die Fahrgeschwindigkeit
von 13 km/Std. auf etwa 25 km/Std., und die Erweiterung des ■
909851/1007
Transmissions- "bzw. Übersetzungsbereiches, die durch. Reduktion
der volumetrischen Verdrängung "bzw. förderung der hydraulischen
Einheit 26 erreicht wird, steigert die Fahrgeschwindigkeit von etwa 25 km/Std. auf etwa 30 km/Std.
Die Pig. 7 bis 9 zeigen, wie "bei einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung andere Seile eines Differentialmechanismus verwendet werden können, um entsprechend als erster, zweiter und als
Reaktionsteil zu funktionieren, um die zuvor beschriebenen Transmissions- bzw. Übersetzungsstufen auszuführen. Bei dieser zweiten
Ausführungsform der Erfindung ist ein Hauptantrieb 88 mit einer
zuvor beschriebenen hydraulischen Transmissionseinheit verbunden, die allgemein mit 24 bezeichnet ist und die aus üblichen hydraulischen
Motorpumpen 25 und 26 besteht. Ein Planetengetriebe derselben Art, wie zuvor beschrieben, umfaßt einen Zahnkranz 92, ein
Sonnenrad 94 und einen Träger 95, der mehrere Planetenräder 96 hat.
Pig. 7 zeigt die zweite Stufe der Transmission und entspricht
somit den zuvor beschriebenen JTig. 2 und 3, während .J?ig. 8 die
dritte Stufe darstellt und den zuvor beschriebenen Fig. 4 und 5
entspricht. In der ersten oder untersten Stufe, die nicht gezeigt ist, geht der Ausgang von dem Träger 95 aus, und die gesamte
Kraft des Hauptantriebs 88 wird über die hydraulische Transmissionseinheit 24 sowohl auf den Zahnkranz 92 als auch auf das Sonnenrad
94 übertragen, um eine Rückführung (recirculation) der Kraft bzw. Leistung zu erhaltene Dann ist der Hauptantrieb in der zuvor
90985 1/1007
beschriebenen Art direkt mit dem Sonnenrad verbunden, und die hydraulische Transmissionseinheit ist von xam dem Sonnenrad getrennt,
um den Übergang zur zweiten Stufe herzustellen, die in Pig. 7 dargestellt ist.
Zu Beginn der zweiten Übersetzungsstufe nach Fig. 7 wird das Sonnenrad
94 von dem Hauptantrieb mit einer gegebenen Geschwindigkeit im Uhrzeigersinn angetrieben, um eine Uhrzeigerdrehung des !Trägers
95 herbeizuführen, während gleichzeitig die hydraulische Motorpumpe 26 eine Gegenuhrzeigerdrehung des Zahnkranzes 92 mit einer
Geschwindigkeit zuläßt, um die Geschwindigkeit des Trägers 95, der
sich in Uhrzeigerrichtung dreht, zu reduzieren. Im ersten Teil dieser Stufe ist die hydraulische Transmissionseinheit 24 progressiv
eingestellt, um die Gegenuhrzeigerdrehung des Zahnkranzes 92 progressiv zu reduzieren, was demzufolge zu einer progressiven
Beschleunigung des Trägers 95 in UhrzeigerrJditung führt, bis der
Zahnkranz vollständig stillsteht.
Die progressive Verstellung der hydraulischen Transmission in der zweiten Stufe wird dann fortgesetzt, um den Zahnkranz progressiv
in Uhrzeigerrichtung zu beschleunigen, wodurch demzufolge auch die progressive Beschleunigung des Trägers 95 in Uhrzeigerrichtung
fortgesetzt wird, bis der Träger und das Sonnenrad synchron laufen. Die synchrone Uhrzeigerdrehung des Sonnenrades
und des Trägers erlauben die notwendige Folge der Schaltung der Kupplungen, um den Übergang zur dritten Stufe herzustellen, und
909851/1007 bad original
15509 8 9
zwar indem die Verbindung des Hauptantriebs von dem Sonnenrad auf den Träger und der Ausgang von dem Träger auf das Sonnenrad
geschaltet wird.
In Pig. 8, die die dritte Stufe der Transmission zeigt, ist der
Hauptantrieb direkt mit dem Träger 95 und die hydraulische Transmissionseinheit
direkt mit dem Zahnkranz 92 verbunden, wobei der Ausgang bzw. die Leistungsabgabe am Sonnenrad 94 erfolgt. Am Beginn
dieser dritten Stufe rotieren das Sonnenrad 95, der Träger
95 und der Zahnkranz 92 mit derselben Geschwindigkeit in Uhrzeigerrichtung.
Die erste Hälfte der zweiten Transmissionsstufe wird durch progressive Verstellung der hydraulischen Transmissionseinheit
24 durchgeführt, um progressiv den Zahnkranz 92 bis zum völligen Stillstand zu verzögern, wodurch die Uhrzeigerdrehung
des Sonnenrades 94 progressiv beschleunigt wird. Die zweite Hälfte dieser dritten Stufe wird ausgeführt, indem die
progressive Verstellung der hydraulischen Transmissioneinheit 24 fortgesetzt wird, um den Zahnkranz 95 in entgegengesetzter oder
Gregenuhrzeigerrichtung. zu beschleunigen, wobei demzufolge auch die progressive. Beschleunigung des Sonnenrades 94 in Uhrzeigerrichtung
fortgesetzt wird,. Somit schaffen die beiden Stufen
zusammen eine progressive stufenlose Steigerung des Ausgangs des Transmissions-Systems in Uhrzeigerrichtung·
Fig. 9 zeigt schematisch die zweite Ausführungsform der Erfindung
zur Durchführung der zweiten und dritten Transmissionsstufen,
die entsprechend in den Fig. 7 und 8 dargestellt sind.
Λ Λ BAD ORIGINAL
909851/1007 .
In Pig. 9 ist der Hauptantrieb 88- mit einer Eingangswelle 100
verbunden, auf der ein Zahnrad 102 sitzt, das in Eingriff mit einem Zahnrad 104 ist, um die hydraulische Motorpumpe 25 der
hydraulischen TransmissiaB-Einheit 24 anzutreiben. Die hydraulische
Motorpumpe 26 der Transmissions-Einheit ist durch Zahnräder 105 und 106 mit dem zuvor genannten Zahnkranz 92 verbunden. Die
Belastung ist mit einer Ausgangswelle 108 gekoppelt, und das Sonnenrad 94 bildet eine Einheit mit einer Trommel 110, die
über das Ende der Ausgangswelle 108 überhängt bzw, übersteht, und außerdem mit einer zweiten Trommel 112, die über das Ende
der Eingangswelle 100 übersteht. In gleicher Weise hat der Träger 95 einen zylindrischen Ansatz 114, der die Ausgangswelle
108 umgibt, und ferner einen zweiten zylindrischen Ansa%5 116, der die Eingangswelle 100 umgibt.
Eine erste Kupplung auf der Eingangswelle 100 wirkt mit der Trommel
112 zusammen, um die Eingangswelle lösbar mit dem Sonnenrad 94 zu verbinden, und eine zweite Kupplung 120 auf der AuBgangswelle
108 wirkt mit dem zylindrischen Ansatz 114 zusammen, um die Ausgangswelle lösbar mit dem Träger 95 zu verbinden. Eine dritte
Kupplung 122 auf der Eingangswelle 100 wirkt mit dem zylindrischen
Ansatz 116 zusammen, um die Eingangswelle lösbar mit dem Träger 95 zu verbinden, und eine vierte Kupplung 124 auf der
Ausgangswelle t08 wirkt mit der Trommel 110 zusammen, um die
■Ausgangsweile mit dem Sonnenrad 94 lösbar zu verbinden.■
909851/1007 BAD ORIGINAL
Die I1Ig. 10 "bis 12 "betreffen die dritte Ausführungsform der Erfindung
zur Durchführung derselben drei Transmissionsstufen, wobei
die zweite Stufe in Pig. 10 und die dritte Stufe in Pig. 11 dargestellt ist.
In dieser dritten Ausführungsform arbeiten ein Hauptantrieb 130 und eine Transmissions-Einheit, die allgemein mit 132 bezeichnet
ist, mit einem Planetengetriebe zusammen, das einen äußeren Zahnkranz 134, einen Träger 135, der mehrere Planeten 136 hat, und
ein inneres Sonnenrad 138 umfaßt. In diesem Beispiel besteht die Transmissions-Einheit 132 aus einem Motor-Generator 140 und einem
zweiten Motor-Generator 142. Es wird Wechselstrom verwendet, und. ein verstellbarer ]?requenzwan](der 144 ist zwischen die "beiden
Motor-Generatoren geschaltet, um eine stufenlose Verstellung des Betriebs der Transmissions-Einheit zu ermöglichen.
In der ersten oder untersten Stufe, die nicht dargestellt ist, . erfolgt der Ausgang bzw. die Leistungsabgabe von dem Träger 135
aus, und die gesamte Kraft oder Leistung des Hauptantriebs 130 geht über die Transmissions-Einheit 132 auf den Zahnkranz 134 und
auf das Sonnenrad 138, um eine Rückführung der Kraft bzw. Leistung
zu erhalten. Dann ist der Hauptantrieb 130 in der zuvor "beschriebenen
Art direkt mit dem Zahnkranz 134 verbunden, und die Transmissionseinheit
132 ist von dem Zahnkranz getrennt, um den Übergang zur zweiten Stufe herzustellen, die in Pig. 10 gezeigt ist.
909851/1007
Ια Pig. 10 ist der Hauptantrieb 130 direkt mit dem Zahnkranz
134 verbunden, und die Transmissions-Einheit 132 ist mit dem Sonnenrad 138 verbunden. Beim Beginn der in Fig. 10 dargestellten
zweiten Stufe wird der Zahnkranz 134 mit einer relativ hohen Geschwindigkeit
in Uhrzeigerrichtung angetrieben, und die Transmissions-Einheit 132 läßt eine Drehung des Sonnenrades im Gegenuhrzeigersinn
und in einer geeigneten Geschwindigkeit zu, so daß der Träger 135 eine Drehung in Ohrzeigerrichtung auf die Last überträgt.
Die erste Transmissionsetufe wird durch progressive Verstellung
der Transmissions-Einheit 132 ausgeführt, um die Gegenuhrzeigerdrehung
des Sonnenrades 13ö progressiv zu verzögern, und um dann das Sonnenrad in Uhrzeigerrichtung progressiv zu beschleunigen,
bis die Drehung des Trägers 135 synchron zur Drehung des Zahnkranzes 134 erfolgt.
Die Verbindung des Hauptantriebs 130 wird dann von dem äusseren
Zahnkranz 134 auf den Träger 135 geschaltet, und die Verbindung des Ausgangs wird von dem Träger auf den Zahnkranz geschaltet,
um den Übergang zur dritten Stufe zu bewerkstelligen. Zur Durchführung der dritten Slofe, die in Pig. 11 gezeigt ist, wird die
Transmissions-Einheit 132 progressiv verstellt, um die Uhrzeigerdrehung
des Sonnenrades 133 zu verzögern, und um dann das Sonnenrad progressiv in Gegenuhrzeigerrichtung zu beschleunigen.
In Pig. 12, die die dritte Ausführungsform der Erfindung zeigt,
ist die Antriebswelle 145 des Hauptantriebs 130 mit dem ersten
909851/1007
: -.Κ:- 1550S9S
Motor-Generator 140 verbunden und trägt ein Zahnrad 146, das in Eingriff mit einem Zahnrad 148 ist, das auf einer rohrförmigen
Eingangs-Keilwelle 150 sitzt. Eine Welle 152 des zweiten Motor-Generators 142 verläuft durch die rohrförmige Eingangswelle
150 und bildet eine Einheit mit dem Sonnenrad 138 des Planetengetriebes. Die Planetenelemente 136 sind in Form von
Kugeln ausgebildet, die auf der inneren Umfangsflache des Zahnkranzes
bzw. Außenringes 134 aufsitzen und die durch zwei gegnuberliegende Bunde 154 und 155 des Sonnenrades unter Druck
gehalten werden. In der dargestellten Konstruktion ist der Bund ;15.4 an dem Sonnenrad befestigt, während der Bund 155 verschiebbar
mit Hilfe vnn Keilen bzw. einer Keilverzahnung auf dem Sonnenrad sitzt und durch eine Schraubenfeder 156 belastet wird.
Die rohrförmige Eingangswelle 150 verläuft durch einen zylindrischen
Ansatz 15d des Außenrings 134 und ferner durch einen zylindrischen Ansatz 160 des Trägers 135. In gleicher Weise
verläuft die Ausgangswelle 162 durch einen zylindrischen Ansatz
164 des.. Außenrings 134 und einen zweiten zylindrischen Ansatz
165 des Trägers 135.
Eine erste Kupplung 166 auf der rohrförmigen Eingangswelle 150 wirkt mit dem zylindrischen Ansatz 158 zusammen, um die Eingangswelle
lösbar mit dem Außenring 134 zu verbinden, und eine zweite Kupplung 168 auf der Ausgangswelle 162 wirkt mit dem zylindri-
90985 1/100.7. ^U BAo
1550S9S
sehen Ansatz 165 zusammen, um die Ausgangswelle lösbar mit
dem Träger 135 zu verbinden. Eine dritte Kupplung 170 auf der rohrförmigen Eingangswelle 150 wirkt mit dem zylindrischen
Ansatz 160 zusammen, um die Eingangswelle lösbar mit dem Träger 135 zu verbinden, und eine vierte Kupplung 172 auf der Ausgangswelle
1^2 wirkt mit dem zylindrischen Ansatz 164 zusammen,
um die Ausgangswelle lösbar mit dem Außenring 134 zu verbinden.
Am Beginn der zweiten Transmissionsstufe, die in Pig. 10 gezeigt
ist, wird die erste Kupplung 166 eingeschaltet, um die
Eingangswelle 150 mit dem Außenring 134 zu verbinden, und die zweite Kupplung 168 wird eingeschaltet, um die Ausgangswelle
162 mit dem Träger 135 zu verbinden, während die dritte Kupplung170
und die vierte Kupplung 172 ausgerückt sind. Tbie zweite
S.ufe wird durchgeführt, indem zuerst die Gegen Uhrzeigerdrehung
des Sonnenrades verzögert und dann das Sonnenrad in Uhrzeigerrichtung beschleunigt wird, bis die Uhrzeigerdrehung des Trägers
135 synchron mit der Uhrzeigerdrehung des Außenringes 134 erfolgt.
Die dritte Kupplung 170 und die vierte Kupplung 172 werdendann
eingeschaltet, wobei durch die vier Kupplungen das Planetensystem gesperrt wird, um die Eingangswelle 150 direkt mit
der Ausgangswelle 162 zu kuppeln, worauf die erste Kupplung 166 und die aweite Kupplung 168 ausgerückt werden, um die
Eingangswelle 150 nur mit dem Träger 135 und die Ausgangswelle
909851/1007 BAD ORIGINAL
162 nur mit dem Außenring 134 in Verbindung zu lassen. Die
dritte Transmissionsstufe, die in Pig. 11 gezeigt ist, wird dann durchgeführt, indem zuerst die Gegenuhrzeigerdrehung
des Sonnenrades verzögert und dann dieses in Gegenuhrzeigerrichtung beschleunigt wird.
Aus der !^läuterung der verschiedenen Ausführungsformen der
Erfindung geht hervor, daß jeweils zwei beliebige Teile der drei Teile eines Planetengetriebes entsprechend mit, dem Eingang
und dem Ausgang verbunden werden können, wobei der dritte Teil als Reaktionsteil dient, und die Steuerung durch eine Transmissions-Einheit
erfolgt, die durch den Hauptantrieb betätigt wird. Aus der Beschreibung geht ferner hervor, daß- welcher
der drei Teile auch als Reaktionsteil ausgewählt wird - dieser Teil gesteuert werden kann, um die anderen beiden Teile zu
synchronisieren, und zwar zum Zwecke einer Änderung der Eingangs- und Ausgangsverbindungen, ohne Unterbrechung des an die
Belastung abgegebenen Drehmomentes. Es ist ferner einleuchtend, daß die variable Transmissions-Einheit, wenn gewünscht, in
jeder Ausführungsform der Erfindung als Bremse betätigt werden
kann.
909851/1007
Claims (9)
- PatentansprücheVorrichtung zur kontinuierlich regelbaren Kraftübertragung mit einem drehbaren Eingangs teil und einem drehbaren Ausgangsteil, gekennzeichnet durch einen Differentialmechanismus mit drei drehbaren Teilen, eine kontinuierlich regelbare Transmissions-Einheit, die mit dem Eingangsteil verbunden ist, um von diesem betätigt xu werden; ferner dadurch, daß diese Transmissions-Einheit in Äusgangsrichtung reversibel ist, ohne umkehrung der Eingangsrichtung, und daß sie in Richtung des Kraftflusses reversibel ist; ferner durch, eine Kupplung, um den Eingangsteil lösbar mit einem ersten dieser drei Teile des Differentialmechanismus zu verbinden; eine Einrichtung, um das Ausgangsteil mit einem zweiten dieser drei Teile des Differentialmechanismus zu verbinden, wobei der dritte dieser drei Teile als Reaktionsteil dient, und daß diese Transmissionseinheit mit diesesm Reaktionsteil verbunden ist, um diesen zu betätigen; durch eine Kupplung, um die Transmissions-Einkeit lösbar mit dem ersten der drei Teile des Differentialmechanismus zu verbinden, wodurch, wenn das Ausgangsteil mit diesem zweiten Teil und die Transmissions-Einheit mit diesem ersten Teil durch diese letztgenannte Kupplung zur Betätigung des ersten Teils und wenn die Transmissions-Einheit ferner mit diesem Reaktionsteil verbunden ist, eine erste niedrige909851/1007 ßAD 0RtG!NALStufe durch, progressive Verstellung der Transmissions-Einheit ausgeführt werden kann, um dieen ersten Teil und diesen Reaktionsteil progressiv zu beschleunigen, wobei ferner, wenn das Eingangsteil synchron niit diesem ersten Teil läuft, ein Übergang zu einer zweiten Stufe durch Betätigung dieser "beiden Kupplungen erreicht wird, wobei das Eingangsteil mit diesem ersten Teil verbünden und die Transmissions-Einheit von dem ersten Teil getrennt wird, worauf die zweite Stufe durch progressive Verstellung der Transmissions-Einheit ausgeführt werden kann, um die Drehung des Reaktionsteiles progressiv zu verändern. ,
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einrichtung zur Verbindung des Ausgangsteiles mit dem zweiten Teil eine Kuppeleinrichtung ist, die eine Kupplung zum lösbaren Verbinden des ersten Teiles mit dem Ausgangsteil und eine Kupplung zum lösbaren Verbinden des Eingangsteiles mit dem zweiten Tfeil umfaßt, wodurch, wenn der erste und der zweite Teil-synchronisiert sind, ein Übergang von der zweiten Stufe zu einer dritten Stufe durch Betätigung dieser. Kupplungen ausgeführt werden kann, wobei die Verbindung des Eingangs- , teil es-von dem ersten Teil auf den zweiten Teil und die Verbindung des Ausgangs teiles von dem. zweiten Teil auf den ersten /Teil:umgeschaltet, wird. ... .- ■-.., · , .90985 1/1007 BAD
- 3. -.Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, Haßdieser Differentialmechanismus ein einfaches Planetengetriebe ist, das aus einem Sonnenrad, einem Träger, der eine Vielzahl von Planetenelementen hat, und einem Außenring besteht.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,: daß der Außenring dieser erste Teil und der Träger dieser zweite Teil dieser Teile des Planetengetriebe^ ist. .
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sonnenrad dieser erste Teil des Planetengetriebes und dieser Träger dieser zweite Teil ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine wahlweise Übersetzung, wobei diese Transmissions-Einheit wirksam mit diesem Rveaktionsteil verbunden wird, um eine wahlweise Änderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen der Einheit und dem Reaktionsteil zu ermöglichen.
- 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese kontinuierlich verstellbare Transmissions-Einheit aus einem Generator, der umschaltbar ist, so daß er als Motor arbeitet, und einem Motor besteht, der umschaltbar bzw. umkehrbar ist, so daß er alsjtenerator arbeitet.BADORiGJNAL 90985 1/1007
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Generator eine Pumpe ist, und dieser. Motor ein flüssigkeitsmotor ist, und daß beide als Axialkolbentyp mit verstellljarer Taumelscheibe ausgebildet sind.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß diese kontinuierlich regelbare Transmissions-Einheit aus zwei miteinander verbundenen elektrischen Motor-Generatoren besteht.90985 1/1007Le e rs e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US53117266A | 1966-03-02 | 1966-03-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1550999A1 true DE1550999A1 (de) | 1969-12-18 |
Family
ID=24116544
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671550999 Pending DE1550999A1 (de) | 1966-03-02 | 1967-03-02 | Stufenlos regelbares Transmissions-System |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3427899A (de) |
| JP (1) | JPS4937781B1 (de) |
| BE (1) | BE694850A (de) |
| DE (1) | DE1550999A1 (de) |
| FR (1) | FR1512924A (de) |
| GB (1) | GB1157480A (de) |
| LU (1) | LU53110A1 (de) |
| NL (1) | NL6703093A (de) |
| SE (1) | SE325181B (de) |
Families Citing this family (21)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3527119A (en) * | 1968-06-06 | 1970-09-08 | Algirdas L Nasvytis | Transmission |
| FR1584179A (de) * | 1968-08-29 | 1969-12-12 | ||
| US3538790A (en) * | 1968-10-02 | 1970-11-10 | Gen Motors Corp | Power train |
| US3580107A (en) * | 1968-10-21 | 1971-05-25 | Urs Systems Corp | Transmission |
| US3709060A (en) * | 1971-02-16 | 1973-01-09 | Urs Syst Corp | Narrow range hydromechanical transmission |
| US4019404A (en) * | 1975-03-21 | 1977-04-26 | Sundstrand Corporation | Power transmission |
| DE2515048C3 (de) * | 1975-04-07 | 1982-02-18 | M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nuernberg Ag, 8000 Muenchen | Antriebsanordnung mit Energiespeicher, insbesondere für Straßenfahrzeuge |
| CA1037738A (en) * | 1975-08-04 | 1978-09-05 | Harold W. Melles | Hydromechanical transmission with overspeed limited variable drive |
| US4306467A (en) * | 1977-08-18 | 1981-12-22 | Sundstrand Corporation | Hydromechanical transmissions |
| US4341131A (en) * | 1977-08-18 | 1982-07-27 | Sundstrand Corporation | Hydromechanical transmissions |
| DE2901560C2 (de) * | 1979-01-12 | 1980-09-25 | Mannesmann Ag, 4000 Duesseldorf | Untersetzungsgetriebe für eine Baggerpumpe |
| US4429593A (en) | 1980-07-25 | 1984-02-07 | Deere & Company | Full range hydromechanical transmission |
| US4534169A (en) * | 1981-06-11 | 1985-08-13 | South African Inventions Development Corp. | Power transmission system |
| US4637275A (en) * | 1984-09-12 | 1987-01-20 | Whalen Brian L | Torque feedback transmission |
| US4973295A (en) * | 1989-03-31 | 1990-11-27 | Gabrielle Reng-Yi Wu Lee | Stepless variable ratio transmission |
| JP3674020B2 (ja) * | 1997-11-14 | 2005-07-20 | トヨタ自動車株式会社 | 車両用操舵装置 |
| US8080888B1 (en) * | 2008-08-12 | 2011-12-20 | Sauer-Danfoss Inc. | Hydraulic generator drive system |
| CA2858673C (en) | 2011-12-09 | 2017-02-21 | Spicer Off-Highway Belgium N.V. | Shifting procedure for powersplit systems |
| US9085225B2 (en) | 2012-01-23 | 2015-07-21 | Dennis Ray Halwes | Infinitely variable transmission |
| US9428049B2 (en) | 2014-02-26 | 2016-08-30 | Deere & Company | Multi-mode power trains with direct-drive lock-up |
| CN114151527B (zh) * | 2021-12-09 | 2023-10-13 | 浙江盘毂动力科技有限公司 | 零差速无级转向的液压机械复合式综合传动装置和车辆 |
Family Cites Families (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2181380A (en) * | 1936-03-30 | 1939-11-28 | Willard L Pollard | Variable speed transmission |
| FR919988A (fr) * | 1945-01-12 | 1947-03-24 | Dispositif différentiel électro-mécanique de transmission d'énergie avec réglage de vitesse continu, combiné ou non avec un changement de vitesses mécanique | |
| US2833160A (en) * | 1952-09-04 | 1958-05-06 | Morgan Dev Lab Inc | Transmissions |
| US2803975A (en) * | 1954-07-12 | 1957-08-27 | Akerman Olov | Driving mechanism |
| US2972905A (en) * | 1957-08-30 | 1961-02-28 | Iii Edward P Bullard | Variable speed transmission |
| US3203276A (en) * | 1961-02-23 | 1965-08-31 | Iii Edward P Bullard | Variable speed transmission |
| US3122025A (en) * | 1961-03-29 | 1964-02-25 | Massey Ferguson Inc | Tractor transmission |
| US3213358A (en) * | 1962-03-08 | 1965-10-19 | Phillips Petroleum Co | Method and apparatus for generating and detecting shear waves in earth formations |
| US3251243A (en) * | 1962-05-21 | 1966-05-17 | Deere & Co | Variable-speed transmission combined with planetary drive |
| US3204486A (en) * | 1963-03-06 | 1965-09-07 | Lalio George M De | Infinitely variable power transmission |
| US3306129A (en) * | 1965-04-12 | 1967-02-28 | Lalio George M De | Extended range hydraulic transmission |
-
1966
- 1966-03-02 US US531172A patent/US3427899A/en not_active Expired - Lifetime
-
1967
- 1967-02-27 NL NL6703093A patent/NL6703093A/xx unknown
- 1967-03-01 FR FR97074A patent/FR1512924A/fr not_active Expired
- 1967-03-01 SE SE2795/67A patent/SE325181B/xx unknown
- 1967-03-01 BE BE694850D patent/BE694850A/xx unknown
- 1967-03-01 GB GB9625/67A patent/GB1157480A/en not_active Expired
- 1967-03-02 JP JP42012924A patent/JPS4937781B1/ja active Pending
- 1967-03-02 DE DE19671550999 patent/DE1550999A1/de active Pending
- 1967-03-02 LU LU53110D patent/LU53110A1/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1157480A (en) | 1969-07-09 |
| JPS4937781B1 (de) | 1974-10-12 |
| SE325181B (de) | 1970-06-22 |
| US3427899A (en) | 1969-02-18 |
| LU53110A1 (de) | 1967-05-02 |
| BE694850A (de) | 1967-09-01 |
| FR1512924A (fr) | 1968-02-09 |
| NL6703093A (de) | 1967-09-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1550999A1 (de) | Stufenlos regelbares Transmissions-System | |
| DE69116698T2 (de) | Stufenlos arbeitendes toroidal-reibrollen-getriebe | |
| EP0081696B1 (de) | Hydrostatischmechanisches Stellkoppelgetriebe mit eingangsseitiger Leistungsverzweigung | |
| DE69303739T2 (de) | Leistungsverzweigungsgetriebe insbesondere für landwirtschaftliche, industrielle oder ähnliche Maschinen | |
| DE4343401C2 (de) | Stufenloses hydrostatisches Leistungsverzweigungsgetriebe | |
| DE2633090C2 (de) | Hydrostatisch-mechanisches Getriebe mit Leistungsverzweigung für Kraftfahrzeuge | |
| DE1952966B2 (de) | Stufenlos steuerbare getriebeanordnung | |
| DE2758659B2 (de) | Hydrostatisch-mechanisches Getriebe mit Leistungsverzweigung | |
| DE2328353A1 (de) | Getriebeanordnung | |
| DE2609282A1 (de) | Hydromechanisches getriebe, insbesondere fuer kraftfahrzeuge | |
| DE3840572C2 (de) | Hydromechanisches Getriebe für Schwerfahrzeuge | |
| DE102006025378A1 (de) | Stufenloses Getriebe mit drei Betriebsarten, die eine direkte niedrige Betriebsart und zwei hohe Betriebsarten mit aufgeteiltem Weg aufweisen | |
| DE2227718B2 (de) | Stufenloses, leistungsverzeigendes hydrostatisch-mechanisches Getriebe | |
| EP0143365A1 (de) | Lastschaltgetriebe mit stufenlos einstellbarer Ubersetzung | |
| DE2832610A1 (de) | Hydromechanische getriebe | |
| DE2557243A1 (de) | Kraftuebertragungsvorrichtung mit veraenderbarer uebersetzung | |
| EP0818643A2 (de) | Hydrostatisch-mechanisch leistungsverzweigtes Lastschaltgetriebe | |
| DE2904019A1 (de) | Schaltbare transmission fuer manuellen, halbautomatischen oder vollautomatischen betrieb, insbesondere fuer schwer- und schwerstfahrzeuge | |
| DE102020202008B4 (de) | Leistungsverzweigtes stufenloses Getriebe | |
| DE4313378C2 (de) | Automatisches Lastschaltgetriebe mit stufenlos einstellbarer Übersetzung | |
| CH395757A (de) | Stufenlos regelbares hydrostatisch-mechanisches Getriebe, insbesondere für Fahrzeuge | |
| EP0045022B1 (de) | Hydromechanisches Getriebe | |
| DE102020203391A1 (de) | Leistungsverzweigtes stufenloses Getriebe | |
| DE2337627B1 (de) | Stufenlos verstellbares mechanisch-hydrostatisches UEberlagerungsgetriebe | |
| EP0365772A2 (de) | Antriebseinrichtung, insbsondere für ein extremgeländegängiges Radfahrzeug |