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DE1550869A1 - Geschwindigkeitswechselgetriebe mit Antriebsumkehr - Google Patents

Geschwindigkeitswechselgetriebe mit Antriebsumkehr

Info

Publication number
DE1550869A1
DE1550869A1 DE19661550869 DE1550869A DE1550869A1 DE 1550869 A1 DE1550869 A1 DE 1550869A1 DE 19661550869 DE19661550869 DE 19661550869 DE 1550869 A DE1550869 A DE 1550869A DE 1550869 A1 DE1550869 A1 DE 1550869A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
shaft
cage
gears
speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661550869
Other languages
English (en)
Inventor
Murray George W
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MURRAY GEORGE W
Original Assignee
MURRAY GEORGE W
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MURRAY GEORGE W filed Critical MURRAY GEORGE W
Publication of DE1550869A1 publication Critical patent/DE1550869A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/44Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion
    • F16H3/72Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion with a secondary drive, e.g. regulating motor, in order to vary speed continuously
    • F16H3/724Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion with a secondary drive, e.g. regulating motor, in order to vary speed continuously using externally powered electric machines
    • F16H3/725Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion with a secondary drive, e.g. regulating motor, in order to vary speed continuously using externally powered electric machines with means to change ratio in the mechanical gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Geschwindigkeitswechselgetriebe mit Antriebsumkehr Die Erfindung bezieht sich auf ein mechanisches Getriebe zur Antriebsübertragung und betrifft-insbesondere ein vereinfachtes und verbessertes Getriebe mit stufenlos veränderlichem Übersetzungsverhältnis, das außerdem eine Einrichtung zur steuerbaren Antriebsumkehr bzwo einen Rückwärtsgang enthalten kann, ohne daß das Geschwindigkeitswechselgetriebe dadurch komplizierter wird. Der Erfindung liegt die Hauptaufgabe zugrunde, ein mechanisches Getriebe dieser Art zu schaffen, das äußerst einfach und wirtschaftlich im Aufbau ist, dabei widerstandsfähig und zuverlässig im Dauerbetrieb und das dabei in einfacher Weise an eine Steuerung von Handoder eine automatische Steuerung angepaßt werden kann. Das neue Getriebe kann für die verschiedensten Anwendungsgebiete mit Vorteil verwendet werden, ist jedoch besonders für Kraftfahrzeuge geegnet, um den Motor unmittelbar mit der Antriebswelle des Fahrzeugs zu kuppeln, ohne daß die Zwischenschaltung einer Trockenkupplung oder einer hydraulischen oder pneumatischen Kupplung erforderlich ist.
  • Die Erfindung sieht, hierfür ein in besonderer Weise aufgebauten und gesteuertes Differentialgetriebe vor, das ausgargeseitig mit einem einfachen und leicht steuerbaren Umkehrgetriebe kombiniert werden kann. Differentialgetriebe mit zwei gesonderten Eingangswellen und einer einzigen Ausgangswelle sind zwar für stufenlos veränderliche Ausgangswellen bereits bekannt, und in manchen Fällen ist auch bereits eine Antriebsumkehr der Ausgangswelle für vorbestimmte veränderliche Drehzahlen vorgesehen, doch macht der Aufbau dieser bekannten Getriebe diese für viele Anwendungsgebiete und insbesondere für die Verwendung bei Kraftfahrzeugen unbrauchbar oder wenig praktisch. Diese bekannten Getriebe erfordern zwei getrennte erhebliche Kraftquellen, nämlich eine für jede Eingangswelle, und außerdem einen extrem breiten Variationsbereich der relativen Drehzahlen der Eingangswellen, wodurch das erforderliche Übersetzungsverhältnis außerordentlich hoch wird, falls -an der Ausgangswelle eine Umkehr des Drehsinns erzielt werden soll. Diese Schwierigkeiten werden aufgrund der Erfindung vermieden. -Ein Geschwindigkeitswechselgetriebe mit Rückwärtsgang nach der Erfindung, bei dem eine Eingangswelle, eine Zwischenwelle, eine Ausgangswelle und. ein Differentialgetriebe für den Antrieb
    einen Zugang für den Zusammenbau und f-zr Reparaturzwecke ermöglichen. Während zur Vereinfachung der Zeichnung die GYellenlager als einfache Zylinderlager dargestellt sind, werden diese in der Praxis im allgemeinen als Antifriktionslager mit entsprechenden Aussparungen, Halterungen und Dichtungen ausgeführt sein. Zwischen die Gehäuseteile 12 und 13 und quer zu den konaxialen Längsachsen der Eingangswelle 10 und der Ausgangswelle 11 ist eine Strebe oder Querwand 14 als Zager für eine gleichfalls konaxiale Zwischenwelle 15 .vorgesehen, sowie eine Lagerkappe 16, die den Zusammenbau des Getriebes ermöglicht und die Zwischenwelle 15 axial ausgerichtet hält.
  • Auf das innere Ende der Antriebswelle 10 ist ein Zahnrad 17 aufgekeilt oder aufgesplintet und starr befestigt, das in der Zeichnung als einfaches Spurrad dargestellt, in der Praxis jedoch zweckmäßig als schräg verzahntes Rad für geräuscharmen Lauf ausgeführt ist. Ein gleiches Zahnrad 18 ist in derselben Weise am vorderen Ende der Zwischenwelle 15 befestigt.
  • A Auf den Wellen 10 und 15 ist an axial außerhalb von den Zahnrädern 17 und 18 gelegenen Stellen ein Träger oder Käfig 19 drehbar gelagert, dessen Stirnwände zwei Zahnräder 20 von größerer axialer Ausdehnung lagern, die mit den Verzahnungen der Räder 17 und 18 in Eingriff stehen. Di.e vordere in der Zeichnung mit 21 bezeichnete Stirnwand des Käfigs 20 ist als Schneckenrad ausgebildet und mit dem Käfig durch Bolzen 22 starr, jedoch lösbar verbunden. Das von der Stirnwand gebildete Schneckenrad 21 kämmt mit einer Schnecke 23, die in einem Vorsprung 12' des Gehäuseteils 12 untergebracht und drehbar gelagert ist. Die Schnecke 23 ist über einen großen Bereich wahlweiser Drehzahlen durch einen Motor 24 antreibbar, der am Gehäuseteil 12 bzw. 12# gelagert bzw. starr befestigt ist.
  • Der L,lotor 24 kann ein elektrischer Motor, vorzugsweise mit Speisung durch das übliche 12 Volt-System des Fahrzeuges, oder ein durch Druckmittel betriebener Motor, vorzugsweise ein pneumatischer, von einem mit dem Fahrzeugmotor gekoppelten Kompressor angetriebener Motor sein. Jedenf,ills soll der Motor 24 mit einem weiten Bereich veränderlicher Drehzahlen zur Drehzahlsteuerung von Hand oder automatisch ausgelegt sein. Im Falle eines elektrischen Motors kann die Steuerung über hier nicht gezeigte, dem Fachmann jedoch geläufige Mittel durch .Änderung der an den Zuführkabeln 25 angelegten Spannung erfolgen, wodurch die liIotordrehzahl wahlweise veränderbar ist. Im Falle eines pneumatischen Motors;können entsprechende Druckregler und/oder Steuerventile für die Strömung zum Steuern der Drehzahl des Motors 24 Verwendung finden. Auch können bei jeder Ausführungsart und unabhängig davon, ob die Steuerung von Hand oder vollautomatisch erfolgt, auf die Drehzahl ansprechende (hier nicht gezeigte) Einrichtungen verwendet werden, um zu gewährleisten, daß der Motor 24 unter verschiedenen Belastungen, Beschleunigungen und/oder Verzögerungen mit der gewünschten Drehzahl läuft. Line solche Ausrüstung hat den weiteren Vorteil, daß sie es gestattet, den Hauptiaotor, der unmittelbar mit der ,;in@@#-#@nt-;svrelle 10 gekup gelt sein kann, kontinuierlich mit optimaler Drehzahl zu betreiben, wobei diese Drehzahl durch im Kraftfahrzeug bekannte b'inrichtunen automatisch gesteuert werden kann.
  • Betrachtet man jetzt die Arbeitsweise der bisher beschriebenen Teile der Vorrichtung und unter der Annahme, daß die Ausgangswelle 11 mit der Zwischenwelle 15 gekuppelt ist, so ergibt sich, daß bei gegen Drehung festgeiüaltenem Käfig 19 das Zahnrad 18 synchron mit der Lindanöswelle 10 und dem Zahnrad 17 angetrieben wird, vaobei die 1°;,nglichen Zahnräder 20 ihren Antrieb von dem Zahnrad 17 erhalten und diesen auf das Zahnrad 18 übertragen. Diese Übertragung ergibt ein erhebliches Drehmoment auf den Käfig, welches jedoch durch die nicht reversible Charakteristik, also die Selbsthemmung des Schneckengetriebes 21,23 wirksam-abgebremst wird. Eine praktische Ausführung ist jedoch auch in der Weise möglich, daß der Schneckentrieb nicht voll selbsthemmend ist, sondern stattdessen eine entsprechende Bremsung oder Steuerung-für den Motor 24 vorgesehen wird, was vorteilhaft dadurch verwirklicht werden kann, daß die für das hchste gewünschte Übersetzungsverhältnis des Getriebes erforderliche Höchstdrehzahl des Rotors von dem T,iotor 24 herabgesetzt wird. In einem solchen Fall kann die Steigung der Schnecke 23 wesentlich größer sein, als sie in der Zeichnung dL:rgestellt ist.
  • "iie erwähnt, ergibt sich ein Ubersetzungsverhältnis 1 z 1 zwischen den Wellen 10 und 11, wenn der häfib 19 ortsfest gehalten ist, was für Antriebe auf dem Kraftfahrzeugsektor die übliche bzw. direkte "Übersetzung sein würde. Ls sei nun jedoch angenommen, daß der Käfig 19 durch den Motor 24 in geeignetem Drehsinn und mit geeigneter Drehzahl bezüglich Drehsirvi und Drehzahl der Eingangswelle 10 angetrieben wird, so kann das Zahnrad 18 festgehalten werden, während die 'Helle 10 weiter mit ihrer gedrosselten oder gesteuerten Drehzahl umläuft. In diesem Fall kreisen die länglichen Zahnräder 20 lediglich um das festgehaltüne Zahnrad 18, während der erforderliche resultierende Eingriff am Umfang der Zahnräder 17 und 20 durch die Drehung des Käfigs 19 aufgenommen wird. Dies entspricht dem neutralen Zustand bei üblichen Getrieben und gestattet das Anlassen sowie den Betrieb des Fahrzeugmotors ohne irgendeine Kupplung zwischen dem Motor und der Eingangswelle 10 sowie das Starten, Anhalten und Steuern des Fahrzeuges ohne das Erfordernis einer solchen Kupplung. Für die praktische Ausführung der Erfindung wird natürlich für eine geeignete (hier nicht dargestellte) Synchronisierungseinriehtung für die Drehzahl des Käfigs 19 mit der Drehzahl des Tvlotors und der Eingangswelle 10 gesorgt. läuft die Eingangswelle 10 mit gedrosselter oder gesteuerter Drehzahl um, so wird durch progressive Verminderung der Drehzahl des Käfigs 19 das Übersetzungsverhältnis zwischen den Wellen 10 und 11 von beliebig kleinen Werten bis zu 1 : 1 vergrößert, wodurch sich ein kontinuierlich veränderlicher Bereich von Drehzahlverhältnissen ohne Unterbrechung zwischen dessen einzelnen Werten ergibt. Da zu jeder Zeit während der angetriebenen Drehung der Eingangswelle 10 eine Tendenz des Käfigs 19 besteht, in gleichem Drehsinn wie die Welle umzulaufen, wirkt der Schnekkentrieb 21,23 nur als Bremse oder Drehzahlsteuerung und überträgt die resultierende Kraft auf den Motor 24. Wenn der Schneckentrieb irreversibel ist, braucht der Motor 24 nur für einen Drehsinn ausgelegt zu sein, was insbesondere in der Luftfahrt vorteilhaft ist, aber - wie oben bereits ausgeführt - kann es, um den Drehzahlbereich des Motors 24 in praktischeren Grenzen zu halten, wünschenswert sein, den Motor als Umkehrmotor, vorzugsweise als 12 Volt-Gleichstromeinheit auszubilden, wobei dann die Steigung der Schnecke 23 größer und ihre Drehzahl vermindert sein kann.
  • Für jede Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Kraftübertragung vom Motor über die Welle 10, die Zahnräder 17, 20 und 18 auf die Zwischenwelle 15 erfolgt, wobei nur die Käfiganordnung 1g, das Schneckengetriebe 21,23 sowie der Motor 24 für die Steuerung vorgesehen sind. Diese Steuerung gestattet es, mit der Eingangswelle 10 zu starten und deren maximale Drehzahl zu erreichen, während das Zahnrad 18 und die Zwischenwelle 15 in Ruhe bleiben, und daran anschließend die Drehzahl des Käfige 19 zu vermindern 9 um gleichfalls progressiv das Verhältnis zwischen den Wellen 15 und 10 über einen kontinuierlich veränderlichen Bereich herabzusetzen, bis der Käfig angehalten und das Verhältnis 1 : 1 erreicht ist. Es ist zu beachten, daß die beschriebene Antriebsübertragung ein Drosseln des die Welle 15 antreibenden Motors nicht ausschließt, aber es muß - wie oben erläutert - eine Umkehrbeziehung zwischen den Drehzahlen der Schnecke 23 und der Welle 15 bestehen, wenn das Fahrzeug ohne eine Kupplung zwischen der Welle 10 und dem Fahrzeugmotor betrieben werden soll. Die Anordnung im einzelnen sowie die Ausbildung der Steuerung liegt natürlich im Einzelfall im Belieben des Fahrzeugkonstrukteurs.
  • Was den Rückwärtsgang anbetrifft, sei. insbesondere auf Fig. 4 und 5 sowie den rechten Teil der Fig. 1 verwiesen, wonach ein Kegelrad 26 am rückwärtigen Teil der Zwischenwelle 15 aufgekeilt und starr befestigt ist. Dieses Kegelrad 26 weist in einer rückwärtigen Verlängerung eine axiale Bohrung 27 mit Kerbverzahnung auf.- Diese Bohrung-27 nimmt gleitend einen entsprechend kerbverzahnten Ansatz 28 eines zweiten Kegelrades 29 auf. Das Kegelrad 29 wiederum nimmt in einer kerbverzahnten. Bohrung rückwärtigen Ansatzes 30 das entsprechend verzahnte vordere Ende der Welle 11 gleitend auf. Eine Schraubenfeder 31 drückt die Kegelräder 26 und 29 gegeneinander, und in diesem Zustand sind, wie Fig. 5 zeigt, die Zwischenwelle 15 und die Ausgangswelle 11 unmittelbar gekoppelt, so-daß, beispielsweise bei einem Kraftfahrzeug, das Fahrzeug im Vorwärtsgen g wäre. Für die Antriebsumkehr ist ein überbrückendes Kegelrad 32 (Fig. 1) auf einem Zapfen 33 frei. drehbar gelagert, so daß das Kegelrad 32 durch axiale Gleitbewegung des Zapfens 33 in und außer Eingriff mit.den Kegelrädern 26 uaid 29 gebracht werden kann. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, erfolgt die axiale Bewegung des Zapfens 33 senkrecht zur gemeinsamen Drehachse der Kegelräder 26 und 29, und letztere wird von der Längsachse des Zapfens 33 geschnitten. Für die axiale Bewegung des Zapfens 33 ist ein doppelt wirkender Kolbenmotor 34 vorgesehen, der elektrisch oder druckmittelbetätigt sein kann.
  • Bei normalem Betrieb in Vorwärtsrichtung ist das Kegelrad 32 gegenüber den Kegelrädern 26 und 29 zzuückgezogen, und letztere sind durch die Kerbverzahnung 27, 28 gekoppelt. Für eine Richtungsumkehr zwischen den Kegelrädern 26 und 29 mittels des Kegelrades 32 ist ein Hockenglied 35 starr am Ende des Zapfens 33, also außerhalb des Kegelrades 32, vorgesehen. Das Nockenglied 35 ist, wie Fig. 1 zeigt, keilartig ausgebildet, so daß während der Einwärtsbe@vegang des Zapfens 33 das Kegelrad 29 entgegen der Federwirkung 31 zurückgedrückt und zugleich ein Eingriff des Kegelrades 32 in die Verzahnung der Kegelräder 26 und 29 ermöglicht wird. Hierbei wird also die Kerbzahnverbin-Jung 27, 28 unterbrochen, so daß nunmehr bei Drehung der Zwischenwelle 15 die Antriebsverbindung von der Welle 15 über die Kegelräder 26, 32, 29, die-Kerbverbindung 30, 31 zur Ausgangswelle 11 erfolgt. Bei dieser Kraftübertragung über die Kegelräder wird natürlich das Kegelrad 29 und infolgedessen auch die Ausgangswelle 11 in umgekehrtem Drehsinn zu dem der Zwischenwelle 15 und des Kegelrades 26 angetrieben. Natürlich erfolgt das Einrücken und Ausrücken der Teile während des Stillstandes der Kegelräder 26, 29 und 32, um einen ruhigen Eingriff zu gewährleisten. Mit Ausnahme eines sehr kurzen Intervalls zwischen der Trennung der Kerbverzahnungen 27, 28 und des Eingriffs von dem Kegelrad 32 mit den Rädern 26 und 29 sowie umgekehrt sind die Kegelräder 26 und 29 und entsprechend die Wellen 15 und 11 stets in Antriebsverbindung.
  • Weiter kann hinsichtlich der Arbeitsweise des Rückwärtsganges in der hier beschriebenen Kraftübertragung zweckmäßig eine (hier nicht gezeigte) Steuerung bzw. ein Antrieb für die Betätigung der Einwärtsbewegung des Motors 3¢ für das Kegelrad 32 mit einer (gleichfalls nicht gezeigten) Einrichtung zur Begrenzung des unteren Bereiches der Drehzahl des Käfigs 19 vorgesehen werden, um die Rückwärtsbewegung des Fahrzeuges innerhalb sicherer Grenzen zu halten.
  • Die Erfindung schafft also eine vorteilhafte Antriebsübertragung mit stufenlos veränderlichem Übersetzungsverhältnis und Umkehrgetriebe, das rein mechanisch arbeitet und eine Anzahl zusätzlicher Vorteile bringt. Der Grundgedanke der Erfindung ruht auf der Verwendung eines rotierenden Differentialkäfigs, der die Tendenz hat, im gleichen Drehsinn wie die Eingangswelle zu rotieren, welche unmittelbar mit dem Rotor oder der Kurbelwelle des Haupt-Antriebsmotors verbunden sein kann. Die Drehzahl des Getriebekäfigs erreicht ihr Maximum, wenn das Ausgangszahnrad und die Ausgangswelle stillstehen,'und es besteht die Möglichkeit maximaler Drehmomentenübertragung, wenn die Relativgeschwindigkeit des Käfigs dieses Maximum verläßt. Eine solche negative Beschleunigung bzw. Verzögerung des Differentialkäfigs kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden, beispielsweise über ein Schneckengetriebe von hoher Drehzahl, wie dargestellt, oder auch andere Getriebearten und sogar durch Friktionsbremsung mit gesteuerter Geschwindigkeit. Ein besonderer Vorteil einer Antriebsübertragung nach der Erfindung liegt darin, daß das Geschwindigkeitswechselgetriebe besonders einfach und unmittelbar wirkend ist dank der Verwendung eines vollständig selbständigen Umkehrgetriebes an der Ausgangsseite des Geschwindigkeitswechselgetriebes. Durch konstruktive Anpassung der Antriebsübertragung nach der Erfindung an den Einzelfall kann dieselbe leicht den verschiedensten Zwecken dienstbar gemacht werden einschließlich des Antriebs ortsfester Maschinen und/oder Werkzeugmaschinen sowie leichter, und schwerer Fahrzeuge, darunter Kraftfahrzeuge, Lastwagen und Traktoren.. Weiter ist die Anpassungsfähigkeit einer erfindungsgemäßen Antriebsübertragung an sehr unterschiedliche Arten der Steuerung beachtlich, von denen einige bereits oben erwähnt wurden, und ein weiterer Vorteil ist der geringe Material- und Raumbedarf im Vergleich mit der Leistung, die übertragen werden kann.

Claims (6)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e :- 1. Stufenlos veränderliches Geschwindigkeitswechselgetriebe mit Richtungsumkehr, gekennzeichnet durch die Kombination einer Eingangswelle (10), einer Ausgangswelle (11) und einer Zwischenwelle (15), zu deren Antrieb eine Differentialanordnung (17,18, 20) vorgesehen ist, sowie einer zusätzlichen drehbaren Einheit (19), deren Drehzahl steuerbar und die bestrebt ist, die Differentialanordnung und die Zwischenwelle stets im gleichen Sinne wie die Eingangswelle zu drehen, und weiter einer ein-und ausrückbaren, eine Richtungsumkehr bewirkenden Einheit (32), welche zwischen die Zwischenwelle und die Ausgangswelle eingeschaltet ist.
  2. 2.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangswelle (10) und die Zwischenwelle (15) eine gemeinsame Drehachse haben und daß der drehbaren Einheit ein um diese Achse drehbarer Käfig (19) angehört, wobei die Differentialanordnung ein erstes auf der Eingangswelle (10) aufgekeiltes Zahnrad (17) sowie ein zweites auf der Zwischenwelle (15) aufgekeiltes Zahnrad (18) aufweist und ein mit diesen beiden Zahnrädern kämmendes Übertragungsrad (20), das am Käfig drehbar gelagert ist.
  3. 3, Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß das erste Zahnrad (17) und das zweite Zahnrad (18) axial ausgerichtet, jedoch mit Längsabstand voneinander angeordnet sind und daß das übertragungsrad (20) eine axiale Ausdehnung hat, die das gleichzeitige Kämmen mit den beiden Zahnrädern (17,18) gestattet.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden .Ansprüche dadurch gekennzeichnet, da13 die Drehzahlsteuerung für die Differentialeinheit ein starr mit dem Käfig (19) gekuppeltes Glied (21) aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung ein Zahngetriebe aufweist mit einer ersten Komponente (21), die starr am Käfig gelagert ist, während die zweite Komponente (23) mit der erstgenannten kämmt und ihrerseits mit einer Steuerung (24) für ihre Drebzahl versehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, ds.ß zur Drehzahlsteuerung ein Gleichstrommotor (24) vorgesehen ist. 7, Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Richtungsumkehr ein erstes Kegelrad (26) am hinteren Ende der Zwischenwelle (15) aufgekeilt ist, ein zweites Kegelrad (29) a$ial gleitbar am Vorderende der Ausgangswelle (11) gelagert und gegen Relativdreheng gesichert ist, daß eine axial gleitbare Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Kegelrad vorgesehen und durch axiale Entfernung der Kegelräder voneinander über einen bestimmten Betrag hinaus entgegen einer Federwirkung (31) lösbar ist und daß eine quer zur gemeinsamen Achse der Zwischen-und der Ausgangswelle bewegbare Einheit eine Einrichtung (35) zum axialen Auseinanderdrücken der Kegelräder (26,29), sowie ein weiteres., mit en beiden getrennten Kegelrädern in Eingriff bringbares drittes Kegelrad (32) aufweist, welches frei drehbar gelagert ist.
DE19661550869 1966-06-29 1966-09-29 Geschwindigkeitswechselgetriebe mit Antriebsumkehr Pending DE1550869A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2754921A4 (de) * 2011-09-01 2015-09-30 Univ Ind De Santander Über einen getriebemotor gesteuerte stufenlose getriebevorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2754921A4 (de) * 2011-09-01 2015-09-30 Univ Ind De Santander Über einen getriebemotor gesteuerte stufenlose getriebevorrichtung

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