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DE155043C - - Google Patents

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Publication number
DE155043C
DE155043C DENDAT155043D DE155043DA DE155043C DE 155043 C DE155043 C DE 155043C DE NDAT155043 D DENDAT155043 D DE NDAT155043D DE 155043D A DE155043D A DE 155043DA DE 155043 C DE155043 C DE 155043C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
selenium cell
selenium
changes
cell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT155043D
Other languages
English (en)
Publication of DE155043C publication Critical patent/DE155043C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B10/00Transmission systems employing electromagnetic waves other than radio-waves, e.g. infrared, visible or ultraviolet light, or employing corpuscular radiation, e.g. quantum communication
    • H04B10/11Arrangements specific to free-space transmission, i.e. transmission through air or vacuum

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Optical Communication System (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 155043 KLASSE 21g.
auf einen anderen.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, durch Änderung schwacher Ströme stärkere Ströme in synchrone Schwankungen zu versetzen. Zur Erreichung dieses Zweckes wird die Widerstandsänderung des Selens bei Belichtungsänderung desselben benutzt, und zwar wird letztere dadurch erzielt, daß eine spiegelnde Membran, welche unter dem Einfluß eines sich verändernden Stromes steht
ίο und Anziehung bezw. Abstoßung erfährt, einen Lichtstrahl irgend einer Lichtquelle auf eine Selenzelle wirft.
Durch die deutsche Patentschrift 32992, Kl. 21, und die britische Patentschrift 4586 vom Jahre 1900 sind ähnlich wirkende^ Einrichtungen bekannt geworden, bei welchen die Verstärkung schwacher elektrischer Ströme mittels einer in einen Übertragerstromkreis eingeschalteten Selenzelle erreicht wird, deren Belichtung durch eine in der Linienleitung liegende elektromagnetische Empfangsvorrichtung beeinflußt wird.
Diese Einrichtungen, bei welchen ein Lichtstrahl durch eingeschaltete Blenden so abgeblendet wird, daß die Selenzelle ganz oder gar nicht belichtet wird, gestatten jedoch nicht, feinere Änderungen von Strömen, welche sich in einer beliebigen Kurvenform darstellen lassen, wie z. B. die durch die menschliche.
Sprache erzeugten Mikrophonströme, wahrnehmbar zu machen.
Durch vorliegende Erfindung dagegen können die feinsten Stromschwankungen auf die die Selenzelle beeinflussenden Lichtstrahlen und somit vermittels der Selenzelle auf den sekundären Stromkreis übertragen werden, entsprechend den durch den Linienstrom verursachten größeren oder kleineren Durchbiegungen der Membran.
Eine unter dem Einflüsse schnellschwingender Wechselströme stehende spiegelnde Membran ist an und für sich schon bekannt durch den Schnelltelegraphen von Pollak-Virag. Bei diesem wird jedoch die Membran dazu benutzt, um einen Lichtstrahl in seiner Riehtung abzulenken, bei vorliegender Erfindung dagegen, um einen in stets gleicher Richtung verbleibenden Lichtstrahl in seiner Intensität zu verändern.
Letztere Wirkung ist dadurch zu erklären, daß die spiegelnde Membran sozusagen als Lichtquelle aufzufassen ist, welche ihre Entfernung von dem belichteten Gegenstände, in diesem Falle die Selenzelle, und auf diese Weise die die Selenzelle beeinflussende Lichtintensität verändert, nach dem Gesetz, daß die. Lichtintensität einer Lichtquelle mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt. Nachfolgende Rechnung gibt ein Bild von der Größe der auftretenden Membrandurchbiegungen:
Ein empfindliches Empfangsinstrument (Galvanometer oder Telephon) spricht auf Ströme von 8 bis 1000 · 1O-"0 Ampere an. Nimmt man als Mittelwert der Stromschwankungen in der Selenzelle io~6 Ampere an, d.h. 0,0025 Prozent des eine Selenzelle durchfließenden Maximalstromes von 40 M. A., so
müßte um den gleichen prozentualen Betrag auch die Belichtung oder das Quadrat der Entfernung e zwischen Lichtquelle und Zelle verändert werden, also:
e + de
wenn man mit de die Entfernungsänderung, welche durch die Membrandurchbiegung entsteht, bezeichnet.
Wählt man nun für — (Abstand zwischen
Membran und Zelle) etwa 50 mm, so ergibt sich:
de = 0,0012 mm.
Die Bewegung der Membran selbst müßte also, vorausgesetzt, daß die Lichtstrahlen nahezu senkrecht auftreffen, etwa ■
de
betragen; dieser Wert ist von einer Größenordnung, die sich praktisch erreichen läßt.
Daß das Selen auf die geringsten und schnellsten Lichtschwankungen von mehreren Tausend in der Sekunde mit entsprechenden Widerstandsschwankungen reagiert, ist durch die bekannten Versuche der drahtlosen TeIephonie mittels Selenzellen als eine erwiesene Tatsache zu betrachten.
In der beiliegenden Zeichnung ist beispielsweise eine den Erfindungsgegenstand darstellende Anordnung dargestellt. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: In der Leitung I, welche eine Stromquelle b, Unterbrecher wund einen Elektromagneten e enthält, werden mittels des Unterbrechers u Stromänderungen hervorgebracht. Diesen Stromänderungen entspricht ein sich in gleichem Sinne ändernder Magnetismus des Elektromagneten e, und eine spiegelnde Membran m wird angezogen oder abgestoßen. Hierdurch wird die Entfernung zwischen der Membran und der Selenzelle 's kleiner oder größer, und die von der Membran auf die Selenzelle geworfene Lichtmenge einer Lampe L ändert sich in gleicher Weise. Die Selenzelle 5 ist mit einer genügend großen Stromquelle B verbunden. Diese sendet nun ihrerseits entsprechend dem mit der Beleuchtung sich ändernden Widerstand der Selenzelle stärkere oder schwächere Ströme in ein diese letzteren aufzeichnendes Instrument J.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zur Übertragung von Stromschwankungen von einem Stromkreis auf einen anderen, bei der, mit Hilfe eines durch die primären Stromschwankungen in Schwingung versetzten Spiegels die Belichtung einer Selenzelle im sekundären Stromkreise geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Belichtung durch die infolge der Schwingungen des Spiegels eintretenden Änderungen des Äbstandes zwischen Lichtquelle, Spiegel und Selenzelle hervorgerufen wird. ,.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT155043D Active DE155043C (de)

Publications (1)

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DE155043C true DE155043C (de)

Family

ID=421540

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT155043D Active DE155043C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE155043C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093883B (de) * 1957-03-09 1960-12-01 Philips Nv Steuerbarer Spannungsteiler fuer veraenderliche Signalspannungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1093883B (de) * 1957-03-09 1960-12-01 Philips Nv Steuerbarer Spannungsteiler fuer veraenderliche Signalspannungen

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