[go: up one dir, main page]

DE1550419A1 - Ventilkoerper und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Ventilkoerper und Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE1550419A1
DE1550419A1 DE19661550419 DE1550419A DE1550419A1 DE 1550419 A1 DE1550419 A1 DE 1550419A1 DE 19661550419 DE19661550419 DE 19661550419 DE 1550419 A DE1550419 A DE 1550419A DE 1550419 A1 DE1550419 A1 DE 1550419A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve body
openings
sleeve
cylindrical
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19661550419
Other languages
English (en)
Other versions
DE1550419C3 (de
DE1550419B2 (de
Inventor
Nyberg Carl Erik Josef
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1550419A1 publication Critical patent/DE1550419A1/de
Publication of DE1550419B2 publication Critical patent/DE1550419B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1550419C3 publication Critical patent/DE1550419C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor
    • F16K27/02Construction of housing; Use of materials therefor of lift valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C1/00Milling machines not designed for particular work or special operations
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/8593Systems
    • Y10T137/86493Multi-way valve unit
    • Y10T137/86718Dividing into parallel flow paths with recombining
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49405Valve or choke making
    • Y10T29/49412Valve or choke making with assembly, disassembly or composite article making
    • Y10T29/49416Valve or choke making with assembly, disassembly or composite article making with material shaping or cutting
    • Y10T29/49419Valve or choke making with assembly, disassembly or composite article making with material shaping or cutting including machining or drilling
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49995Shaping one-piece blank by removing material
    • Y10T29/49996Successive distinct removal operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)
  • Valve Housings (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)

Description

Carl Erik Josef Nyberg in Skövde/Schweden
Ventilkörper und Verfahren zu seiner Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf Ventilkörper mit. einem zylindrischen Rumpf bzw. einer zylindrischen Hülse, die
einen Boden an ihrem einen Ende sowie eine an den Boden heranreichende axiale Bohrung besitzt, mit einem Ventilkopf am geschlossenen Rümpfende und mit zumindest zwei gefrästen Öffnungen in der Hülse, die Strömungskanäle in der Nähe des Bodens bzw. Ventilkopfes bilden, wobei der Boden mit der Hülse lediglich über die zwischen den Öffnungen verbleibenden axialen Hülsenteile in Verbindung steht.
-2-
909839/0748
Bei Ventilkörpern dieser Art ist es von großer Bedeutung, einen so niedrigen Strömungswiderstand wie möglich zu erhalten. Dies ist möglich unter der Bedingung, daß die Öffnungen ohne beträchtliche Schwächung hinreichend groß gemacht werden können und daß die Partien um die Öffnungen herum so stromlinienförmig wie möglich sind. Falls der Ventilkörper durch Gießen hergestellt ist, können diese Erfordernisse verhältnismäßig leicht durch geeignete Gestaltung des Ventilkörpers erfüllt werden, jedoch bringt Gießen den Nachteil mit sich, daß eine nachfolgende Bearbeitung des Werkstücke erforderlich ist. Wenn das Werkstück eine komplizierte Form besitzt, um günstige Strömungsbedingungen zu ergeben, ist die nachfolgende Bearbeitung natürlicherweise entsprechend kompliziert und teuer. Es ist deshalb anzustreben, den Ventilkörper durch Bearbeitung herzustellen, wobei so wenig wie möglich Bearbeitungsschritte für die Herstellung der Öffnungen und das Ausbohren der Bohrung in dem zylindrischen Rumpf erforderlich sind. Der Bohrvorgang bringt keine Schwierigkeiten mit sich. Was die Öffnungen betrifft, war man sich bisher nicht darüber im klaren, daß die Strömungsbedingungen durch geeignete Formgebung des Bodens des Ventilkörpers beträchtlich verbessert werden können. Ein bisher durchgeführtes Verfahren besteht darin, schräg nach hinten zugerichtete Löcher zu bohren, Jedoch verbleiben in diesem Fall radiale "Speichen", die einen unerwünschten Strömungswiderstand ergeben. Nach einem anderen herkömmlichen Verfahren wurden die Öffnungen mittels eines zy-
-3-909839/0748
BAD
lindrischen Seitenschnittfräsers hergestellt, der quer zu dem zylindrischen Rumpf geführt wurde, so daß eine querverlaufende Nut entstand mit parallelen langen Seiten und Endseiten. Eine Seite der Nut bildete einen ebenen Teil des Bodens des Ventilkörpers und die ebenen Bodenteile der verschiedenen Öffnungen bildeten zusammen einen ebenen Boden. Ein solcher ebener Boden führt jedoch zu einem verhältnismäßig hohen Strömungswiderstand am Übergang von der Aushöhlung zu den Öffnungen des Ventilkörpers.
Die Erfindung beruht nun auf der Einsicht, daß es mit Hilfe eines Präswerkzeuges möglich ist, den Boden im wesentlichen in Gestalt eines Kugelabschnittes auszubilden im Hinblick auf die Herabsetzung des StrömungswiderStandes. Dieser Präsvorgang kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden, von denen alle so einfach oder praktisch so einfach durchzuführen sind wie der bekannte Präsvorgang mittels eines zylindrischen Seitenschnittfräsers. Mit Hilfe geeigneter Präswerkzeuge und einer angemessenen Arbeitswelse, die zu einem im wesentlichen kugeligen Boden führt, ist es möglich,, Öffnungen herzustellen, die an ihrem hinteren Ende abgerundet sind, was sowohl vom Standpunkt der Strömungsbedingungen als auch demjenigen der Festigkeit vorteilhaft ist. Die Vorderenden der Öffnungen Jrönnen ohne Schwierigkeiten so geformt werden, daß der konvexe Boden die Vorderselten der Öffnungen begrenzt,
-4-
90983-9/0748
so daß diese Vorderseiten einen verhältnismäßig niedrigen Strömungswiderstand gegenüber dem in seiner offenen Stellung durch den Ventilkörper fließenden Medium ergeben.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Öffnungen sich so nahe am Boden befinden, daß sie teilweise von Bodenabschnitten begrenzt sind, die ihrerseits konvexe Teile einer Rotationsfläche sind. Diese Rotationsfläche ist vorzugsweise eine sphärische Fläche, was vorteilhaft hinsichtlich der Herstellung ist. Der erfindungsgemäß geformte Ventilkörper kann in der einfachen in den anschließenden Ansprüchen wiedergegebenen Weise hergestellt werden. Diese und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden-Beschreibung einiger beispielhafter Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Ventilkörpers und des Verfahrens zu seiner Herstellung beschrieben:
Fig. 1 ist ein Längsschnitt einer Kupplung aus einer Kupplungsmuffe und einem darin axial beweglichen erfindungsgemäöen Ventilkörper. Eine solche Kupplung findet Verwendung für ein unter Druck stehendes Medium, wie z. B. Luft oder Öl, welches in beiden Richtungen durch die Kupplung hindurchtritt;
-5-
909839/0748
Pig. 2 ist eine vergrößerte Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten Ventilkörpers ohne Ventilkopf;
Fig. 3 zeigt den zylindrischen Rumpf des Ventilkörpers vor seiner inneren Bearbeitung und dem Einschnitt der Öffnungen;
Die Figuren 4 bis 6 geben die verschiedenen Bearbeitungsschritte zur Herstellung der Bohrung des zylindrischen Rumpfes wieder; Vorteilhafterweise werden diese Schritte nach dem Fräsen der Öffnungen hergestellt, jedoch geben die Figuren aus Gründen der Klarheit den Bohrvorgang vor dem FräsVorgang wieder.
Die Figuren ?a und 7b zeigen ein Beispiel eines Fräswerkzeugs von zylindrischem Seitenschnitttyp zur Herstellung der Öffnungen.
Fig. 8 ist eine vergrößerte Ansüit des in Fig. ?b gezeigten Fräswerkzeugs in seiner Endstelung nach dem Fräsen des dargestellten zylindrischen Rumpfes.
Die Figuren 9 und 10 geben einen anderen Typ eine· Fräsers zur Herstellung der Öffnungen und der in Fig. 11 dargestellten konvexen Bodenabschnitte wieder.
Die Figuren 12 und 13 zeigen einen weiteren Typ eines Fräsers zur Herstellung des in Fig. lh wiedergegebenen Ventilkörpers.
Fig. 15 läßt einen abgewandelten Fräser zur Herstellung der Öffnungen erkennen.
Fig. 16 zeigt zwei Formfräser zur Herstellung des dargestellten irfindungsgemäßen Ventilkörpers.
-6-
9Ü9839/07A8
Pig. 17 gibt noch eine weitere Abwandlung des erfindungsgemäßen Präsvorgangs wieder.
Die in Fig. 1 gezeigte Kupplung besitzt eine herkömmliche zweiteilige Kupplungsmuffe 1 mit Kugeln 2 zur Festlegung eines (nicht gezeigten) Nippels. In der Muffe ist herausnehmbar ein Ventilkörper gelagert, der einen zylindrischen Rumpf bzw. eine zylindrische Hülse 3 aufweist, die an einem Ende mit einem Ventilkopf k versehen ist, der auf einen Zapfen 6 (Fig. 2) aufgeschraubt ist. In Schließstellung des Ventils bewirkt der Kopf zusammen mit dem Sitz 5 eine Abdichtung. Die offene Stellung des Ventils ist durch eine strichpunktierte Linie angedeutet. Wie aus Fig. 1 und 2 zu erkennen, besitzt die Hülse 3 des Ventils Durchflußöffnungen 7» die an den konvexen Bodenbereich 8 des Ventilkörpers angrenzen.
Wie in Fig. k dargestellt, wird in dem Rumpf 3 mit einem Bohrer 9 zunächst eine Bohrung hergestellt. Darauf wird der Boden der Bohrung mittels eines Formbohrers 10 nach Fig. 5 ausgeformt. Der nächste Schritt besteht in einer abschließenden Bearbeitung nach Fig. 6 mit Hilfe eines drehenden Werkzeuges 11, das am Grunde der Bohrung einen erweiterten Absohnitt 12 bildet, der eine Ausdehnungskammer darstellt, welche die Strömungsverhältnis se verbessert. Ein konischer Vorsprung 13 bleibt bei des Bohrvorgang nach Fig. 5 und dem Drehvorgang nach Fig. 6 bestehen. Der Zweck dieses Vorsprungs ist der, den Strömungs-
-7-909839/0748
widerstand noch mehr herabzusetzen«
Das in den Figuren 7a und 7b wiedergegebene Präswerkzeug besitzt einen Schaft 14 und einen axialgerichteten Werkzeugst- ahl 15, der eine Schneidkante 16 in Form eines Bogens oder Kreises und eine schräge, nach rückwärts gerichtete Kante 17 besitzt. Aus der folgenden Beschreibung geht hervor,wie dieses Werkzeug zur Herstellung der Öffnungen 7 und gleichzeitigen Bildung des konvexen Bodenabsehnitts 8 der Öffnungen Verwendung findet.
In den in den Figuren 1, 2, 8f 11, Ik und 17 dargestellten Beispiele treten unter gleichen Abständen drei Öffnungen 7 auf, aber es ist selbstverständlich möglich , nur zwei Öffnungen vorzusehen, wie nach den Figuren 15 und 16, falls dies im Hinblick auf die Festigkeit der Konstruktion möglich 1st. Falls drei Öffnungen hergestellt werden, bleiben drei Unterbrechungen oder Sprossen zwischen den Öffnungen bestehen. Die Sprossen sind günstig im Hinblick auf die Biegefestigkeit, die jedoch in bestimmten Fällen auch durch Verwendung eines geeigneten Materials sewie durch etwas breitere Unterbrechungen erhalten werden kann.
Bei allen dargestellten Ausführungebeispielen 1st die Achse des zylindrischen Rumpfes 3 alt 18 bezeichnet.
-8-
90983970748
Bei dem in Pig. 8 dargestellten FräsVorgang wird der Rumpf 3 eingespannt und das Fräswerkzeug 3A in Richtung auf die Achse 19 bis zu der dargestellten Endposition vorgeführt. Während in Fig. 8 nur ein Fräser gezeigt ist, werden mit Hilfe einer entsprechenden Anzahl von Fräsern vorzugsweise alle Öffnungen gleichzeitig hergestellt. Wahlweise können die Öffnungen jedoch auch nacheinander mit Hilfe eines einzigen Fräsers geschnitten werden, in welchem Falle der Rumpf 3 jeweils nach jedem FräsVorgang schrittweise gedreht werden muß, was sich in einer längeren Bearbeitungszeit auswirkt. In diesem Falle kann der Fräser auch feststehen, während der Rumpf 3 bezüglich des Fräsers gedreht wird.
Wie aus Fig. 8 ferner ersichtlich, hat das Fräswerkzeug nach Erreichen seiner Endstellung eine Öffnung 7 hergestellt, die eine sanft gerundete Kante 19a (Fig. 2) und zwei parallele seitliche Kanten 20 und 21 besitzt. Die Vorderkante 22 zwischen den Sprossen oder Unterbrechungen 23 und 24 wird durch die äußere Kante des kugeligen oder konvexen Bodenabschnitts gebildet.
Gegen ihre Endabschnitte 25 am Boden 8 nehmen die Unterbrechungen 23 und 2k an Stärke zu.
Während der Vorschubbewegung ist die Achse 19 des Werkzeugs auf das Zentrum des herzustellenden kugeligen Bodenabschnitts 8 gerichtet, und, wie in Fig. 8 gezeigt, liegt dieses Zentrum vorzugsweise auf der Achse 18 des Ventilkörpers 3. In
909839/0748
-9-
der Endstellung des Werkzeugs fällt das Zentrum der !bogenförmigen Schneidkante 16 mit dem Punkt Z6<zusammen.
Aus dem Vorangehendem ist ersichtlich, daß der konvexe oder im wesentlichen kugelige Bodenabschnitt 8 einen Teil einer Hotationsflache darstellt, die durch Drehung des Bogens 16 um die Achse 19 gebildet wird, wenn der Mittelpunkt des Bogens mit dem Funkt 26 zusammenfällt.
Die Figuren 9, 10 und 11 stellen einen Präser 27^dBr, der in erster Linie für Ventilkörper verhältnismäßig großen Durchmessers im Vergleich zu dem in Fig. 8 gezeigten Ventilkörper vorgesehen ist. Dieser Fräser besitzt auf einem Kreis angeordnete Schnittkanten 28 und schräg nach hinten gerichtete Endkanten 29.
Wie in Fig. 11 durch strichpunktierte Linien dargestellt, wird der Fräser 27 zunächst radial nach innen zujgeführt, wobei seine Achse rechtwinklig zu der Achse 18 auf den Eunkt 26 gerichtet ist. Während dieser Bewegung wird ein Teil der Öffnung und ein Teil des Bodenabschnitts 8 gebildet. Danach wird der Fräser um den Punkt 26 in die dargestellte Endsfeellung geschwenkt,
Die Figuren 12, 13 und 14 zeigen eine weitere Ausführungsform des Werkzeugs zur Bearbeitung von Ventilkörpern verhältnismäßig großen Durchmessers. Bei dieser Ausführungaform besitzt der Fräser 31 eine Mehrzahl sehrägnbehender, nach hinten ge-
909839/0740 ~I0~
richteter Endkanten 32 und axiale Seitenkanten 33, die bei einer Schwenkbewegung des Werkzeugs aus seiner in Fig. 14 durch strichpunktierte Linien gezeigten Anfangsstellung in die durch ausgezogene Linien dargestellte Endstellung den kugeligen Bodenabschnitt 8 bilden und gleichzeitig die Öffnung 7 in die Hülse 3 des Ventilkörpers schneiden.
In den Fig. 8, 11 und 14 bildet die Achse des Fräsers in seiner Endstellung einen spitzen Winkel mit der Achse des Ventilkörpers.
Fig. 15 zeigt eine Abwandlung, bei welcher die Achse 34 des Fräsers während seiner gesamten Bewegung bis zum Erreichen seiner Endstellung senkrecht zu der Achse 18 verläuft und diese im Punkt 26 schneidet. Dabei besitzt der Fräser eine oder mehrere bogenförmige Schnittkanten 35 und eine oder mehrere gerade Endkanten 36.
Bei der Abwandlung nach Fig. 16 sind zwei feststehende Fräser 37 und 38 mit bogenförmigen Schnittkanten 39 und schrägen Kanten 40 vorgesehen. In diesem Falle erfolgt der Fräsvorgang durch Drehung des Ventilkörpers 3 um eine Achse 41, die gegenüber der Achse 18 einen rechten Winkel einnimmt und durch den Mittelpunkt 26 der Kugelfläche verläuft, welche die bei Drehung der Fräser durch die Kanten 39 erzeugten Rotationsflächen beruht.
-U-
90 0 ö30/07 4 8
Bei diesem Ausführungsbeispiel werden nur zwei Öffnungen mit entsprechenden kugeligen Bodenabschnitten gebildet.
Fig. 17 schließlich zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem der Präser 42 eine Mehrzahl auf einem Kreis angeordneter Endkanten 43 besitzt. Wenn die Achse 44'des rotierenden Präsers 42 aus der durch strichpunktierte Linien angedeuteten Stellung um den Punkt 26 in die gezeigte Endstellung geschwenkt wird, bilden die Kanten 43 den kugeligen Bodenabschnitt 8 und eine entsprechende Öffnung 45 in der Hülse des Ventilkörpers 3· In diesem Fall ist die Länge der Öffnung 45 etwas geringer als bei dem vorhergehenden Beispiel, aber da diese Länge annähernd gleich der Strecke ist, um die sich der Ventilkörper während seiner Bewegung aus der Schließstellung in die geöff%te Stellung nach Pig. 1 verlagert, ist die Größe der Öffnung hinreichend, da die Seitenkanten der Öffnungen in diesem Falle im wesentlichen parallel und gerade bis zum Bodenabschnitt 8 verlaufen. Wie aus Fig. 17 zu erkennen, steht die Kante der Öffnung 45 schräg in Strömungsrichtung mit dem Ergebnis, daß die Dicke der Hülse des Ventilkörpers von geringerem Einfluß auf den Strömungswiderstand ist als in den anderen Beispielen. In Flg. 17 ist dieser Tatsache durch eine etwas größere Wandstärke der Hülse des Ventilkörpers 3 Rechnung getragen.
-12-
909839/0748
Aus der vorausgehenden Beschreibung und den dargestellten Beispielen 1st ersichtlich, daß die Im wesentlichen kugeligen Bodenabschnitte im Rahmen der Erfindung auf verschiedenartige Weise hergestellt werden können. Praktische Versuche haben klar erwiesen, daß die kugeligen Bodenabschnitte eine beträchtliche Verminderung des Strömungswider Standes mit sich bringen.
Patentanspruch«
-13-
909839/0748

Claims (12)

Patentansprüche
1. Ventilkörper mit einem zylindrischen Rumpf bzw. einer zylindrischen Hülse, die einen Boden an ihrem einen Ende sowie eine an den Boden heranreichende axiale Bohrung besitzt, mit einem Ventilkopf am geschlossenen Rumpfende und zumindest zwei gefrästen Öffnungen in der Hülse, die Strömungskanäle in der Nähe des Bodens bzw. Ventilkopfes bilden, wobei der Boden mit der Hülse lediglich über die zwischen den Öffnungen verbleibenden axialen Hülsenteile in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet , daß die Öffnungen (7) sich so nahe am Boden befinden, daß sie teilweise von Bodenabschnitten (8) begrenzt sind, die ihrerseits konvexe Teile einer Rotationsfläche sind.
2. Ventilkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß das Profil der Rotationsfläche im wesentlichen die Form eines Bogens oder Kreises besitzt, so daß die entsprechenden konvexen Abschnitte (8) des Bodens Teile im wesentlichen sphärischen Fläche bilden.
909839/0748
ik 1550413
3. Ventilkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Achse der Rotationsfläche im wesentlichen die Achse (18) des zylindrischen Humpfes (3) schneidet.
4. Ventilkörper nach Anspruch 2 und 3» dadurch gekennzeichnet , daß sich der Mittelpunkt (26) der sphärischen Fläche im wesentlichen auf der Achse (18) des zylindrischen Humpfes (3) befindet.
5· Ventilkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenabschnitte zwischen den Öffnungen (7) die Fora axialer Sprossen (23, 24) besitzen, die entlang einem Teil ihrer Länge im wesentlichen parallele Seitenkanten (20, 21) aufweisen.
6. Ventilkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Teil des Bodens von einem Rotationskörper, vorzugsweise einem Kegel, gebildet wird, der einen Vorsprung (13) auf den konvexen Boden-Abschnitten (8) darstellt.
7. Ventilkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Rumpf (3) so ausgebohrt ist, daß die Unterbrechungenf23, 24) bildenden Hülsenabschnitte zwischen den Öffnungen (7) gegen den Boden
(8) hin an Stärke zunehmen.
-15-
909839/0748
1550A19
8. Verfahren zur Herstellung eines Ventilkörpers nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e η η -zeichne.t,daß ein Fräser (JA, 27, 31, 37, 38, fc2) mit wenigstens einer Endkante (17, 29, 32, 36, *K>, W solcher Form Verwendung findet, daß er bei Vorschub in eine Endlage in bezug zu einem zylindrischen Werkstück eine Durchflußöffnung (7) in der Hülse (3) dieses Werkstücks in Verbindung mit einem konvexen Bodenabschnitt (8) in dieser Öffnung bildet ·
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräser (lA) axial in seine Endstellung geführt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräser (27, 31, *t2) durch Schwenken seiner Achse (3^) um einen Funkt (26), der vorzugsweise auf der Achse (18) des zylindrischen Rohlings (3) liegt, in seine Endstellung geführt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräser (27) zunächst in longitudinaler Richtung in eine Zwischenstellung geführt wird, wobei er einen Teil der Öffnung (7) und einen Teil des konvexen Bodenabechnitts (6) herstellt, worauf er duroh Schwenken um einen Punkt (26), der vorzugsweise auf der Achse (18) des zylindrischen Rohlings (3) liegt, in seine Endstellung geführt wird.
-16-909839/0748
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, gekennzeichnet durch Verwendung eines Fräsers (14, 27, 37» 38) der eine gerade Endkante (17, 29» 36, 40) besitzt, die an das äußere Ende einer bogenförmigen Schnittkante (16, 28, 35» 39) stößt.
13· Verfahren nach Anspruch 12, dadurch g e k e η η zeichnet , daß sich die gerade Endkante (17, 29, 40) des verwendeten Fräsers (14, 27» 37» 38) schräg nach hinten erstreckt und vorzugsweise auf einer Linie liegt, die im wesentlichen auf den Hittelpunkt (26) der bogenförmigen Schnittkante (16, 28, 39) gerichtet ist.
BAD 909839/0748
DE1550419A 1965-05-21 1966-05-17 Ventilverschlußstück und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE1550419C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE06694/65A SE326347B (de) 1965-05-21 1965-05-21

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1550419A1 true DE1550419A1 (de) 1969-09-25
DE1550419B2 DE1550419B2 (de) 1973-08-09
DE1550419C3 DE1550419C3 (de) 1974-02-28

Family

ID=20269372

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1550419A Expired DE1550419C3 (de) 1965-05-21 1966-05-17 Ventilverschlußstück und Verfahren zu seiner Herstellung

Country Status (10)

Country Link
US (1) US3457954A (de)
BE (1) BE681373A (de)
CH (1) CH461903A (de)
DE (1) DE1550419C3 (de)
DK (1) DK122235B (de)
FI (1) FI45693C (de)
GB (1) GB1149551A (de)
NL (1) NL153313B (de)
NO (1) NO117819B (de)
SE (1) SE326347B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4648421A (en) * 1982-03-30 1987-03-10 Liquipak International B.V. Valve device for controlling liquid flow
FR2659412A1 (fr) * 1990-03-07 1991-09-13 Applic Mach Motrices Dispositif de clapet anti-retour pour circuits hydrauliques.

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1183253A (en) * 1966-04-28 1970-03-04 Henri Favre A Process for Setting Precious Stones, and Jewellery Resulting from this Process
US3739461A (en) * 1971-08-03 1973-06-19 J Cupler Method of producing clean walled bores in laminates workpieces
US3991456A (en) * 1972-04-10 1976-11-16 Stanray Corporation Method of forming valve bodies
US3836114A (en) * 1973-08-27 1974-09-17 Hansen Mfg Co Coupling assembly
JPS6026391U (ja) * 1983-07-30 1985-02-22 株式会社ハーマン 管接続具
DE3524123A1 (de) * 1985-07-05 1987-02-12 Linsinger Ernst & Co Gmbh Verfahren und vorrichtung zum profilieren von stangenartigen werkstuecken
US6789406B2 (en) * 2002-03-15 2004-09-14 Siemens Vdo Automotive Corporation Methods of forming angled orifices in an orifice plate
CN111036964A (zh) * 2020-01-14 2020-04-21 东阳温宾电子科技有限公司 一种可自动夹持的单向铣削机床
CN114101763B (zh) * 2021-11-12 2022-09-23 邯郸市固峰紧固件制造有限公司 一种用于大型螺母的双端面加工装置

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1807636A (en) * 1931-06-02 Coupling
GB451418A (en) * 1935-02-05 1936-08-05 George James Gibbs Improvements in or relating to hydraulic valves
US2173295A (en) * 1938-08-01 1939-09-19 Skinner Irrigation Company Irrigation device
US2495081A (en) * 1944-02-19 1950-01-17 Jesse B Thomas Packless valve
US3052261A (en) * 1959-01-15 1962-09-04 Nyberg Carl Erik Josef Fluid coupling

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4648421A (en) * 1982-03-30 1987-03-10 Liquipak International B.V. Valve device for controlling liquid flow
FR2659412A1 (fr) * 1990-03-07 1991-09-13 Applic Mach Motrices Dispositif de clapet anti-retour pour circuits hydrauliques.

Also Published As

Publication number Publication date
DE1550419C3 (de) 1974-02-28
FI45693C (fi) 1972-08-10
FI45693B (de) 1972-05-02
NL6606946A (de) 1966-11-22
GB1149551A (en) 1969-04-23
NO117819B (de) 1969-09-29
BE681373A (de) 1966-10-31
US3457954A (en) 1969-07-29
DK122235B (da) 1972-02-07
CH461903A (de) 1968-08-31
DE1550419B2 (de) 1973-08-09
NL153313B (nl) 1977-05-16
SE326347B (de) 1970-07-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3448086C2 (de)
DE10136293A1 (de) Gewindeformer oder -bohrer
DE1089607B (de) Schraubengetriebe
DE2031012A1 (de) Schraubendreher
DE1550419C3 (de) Ventilverschlußstück und Verfahren zu seiner Herstellung
DE102004061530A1 (de) Werkzeug und Verfahren zum Bilden eines Bolzenlochs
DE3621403C2 (de) Werkzeugeinsatz, Werkzeug und Arbeitsverfahren zur Herstellung und zum flanschartigen Anbördeln einer Lochung
DE3705717A1 (de) Dosensenker oder hohlbohrkrone sowie herstellungsverfahren hierfuer
DE2738035A1 (de) Gewindeschneidschraube mit bohrspitze
DE2751407A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von bohrenden und ein gewinde formenden befestigungselementen sowie hierdurch hergestellte befestigungselemente
DE69218350T2 (de) Konische Reibahle
DE2403722A1 (de) Bohrer
DE1916347A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern mit in Hohlraeumen emgeschlossenen gesonderten Gliedern,insbesondere zum Giessen von Ventilgehaeusen um Ventilorgane
DE4114830A1 (de) Verfahren zur herstellung von steuernuten in einer steuerbuechse
DE69714052T2 (de) Fahrzeugrahmen und herstellungsverfahren
DE102007002530B4 (de) Forstnerbohrer
DE2331640A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur verformung des eintrittabschnitts eines zylindrischen schraubenrohlings
DE1164781B (de) Absperrschieber mit elastischem, keilfoermigem, aus zwei durch Schweissungen verbundenen Platten bestehendem Verschlussglied und Verfahren zur Herstellung dieses Verschlussgliedes
DE2550750A1 (de) Selbstschneidende schraubbefestigungsanordnung
DE2645830A1 (de) Werkzeug zum herstellen von anschlussaufweitungen an rohrenden
DE2807198A1 (de) Verfahren zum herstellen einer bohrkrone und nach dem verfahren hergestellte bohrkrone
DE102020211664A1 (de) Schneidwerkzeug
EP4336057B1 (de) Verfahren zur herstellung einer bimetallschraube, grundkörper einer bimetallschraube, sowie bimetallschraube
DE7808006U1 (de) Holzbohrer
DE8605427U1 (de) Türgriffverbindung

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EGA New person/name/address of the applicant