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Steuereinrichtung zum Steuern druckmediumbetätigter Geräte, insbesondere
hydraulisch gesteuerter Arbeitsaggregate von Werkzeugmaschinen Der übliche Aufbau
von Steuereinrichtungen zum Steuern druckmediumbetätigter Geräte, wie beispiellsweise
Hydraulikanlagen für Werkzeugmaschinen, sieht ein Pumpenaggregat vor, dem die sogenannte
Steuereinheit zugeordnet ist. Diesq Einheit umfasst die zur
Steuerung
der Verbraucher erforderlichen Ventile und Schieber. Diese Steuerelemente sind üblicherweise
in Gruppen zusammengefasst und auf Anschlussplatten einer Montagewand aufgeschraubt.
An der Rückseite der Anschlussplatten sind Rohrverschraubungen für den Anschluss
von Rohrleitungen vorgesehen, die zu einer Verbindung der Steuerelemente untereinander,
sowie zu deren Verbindung mit dem Pumpenaggregat, dem Tank und den Verbrauchern
dienen. Die Vielzahl der Rohrleitungen und deren Verlegung bzwa w. Pührung führt
in der Regel zu einem Rohrwirrwarr, der zu einem erheblichen Teil die Kosten-solcher
Anlagen bestimmt. Bei Schadensfällen gestaltet sich damit zum Beispiel das Abdichten
von Rohrverschraubungen und dergleichen ausserordentlich schwierig und zeitraubend.
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Es wurde nun bereits nach Wegen gesucht, um bei solchen Anlagen auf
das Rohrgewirr verzichten zu-können. Die in diesem Zusammenhang angestellten Überlegungen
basierten auf der Erkenntnis, dass sich Rohrleitungen durch sinnvoll gebohrte Kanalblicke
ersetzen lassen. Es wurde auch bereits ein Hydrauliksystem entwickelt, bei dem diese
Erkenntnis ihren Niederschlag fand. Bei diesem System finden anstelle von Rohrleitungen
quaderförmige, mitein-ander verschraubbare Aufnahmekörper Verwendung, die
so verhohrt sind, dass sich bei zusammengeschraubten, übereinander oder nebeneinander
angeordneten Aufnahmekörpern die vom Pumpenaggregat
zu den Steuerelementen
führenden Versorgungs- bzw. Rückfluss- und Leckleitungen durch den gebildeten Block
von Aufnahmekörpern hindurcherstrecken. Die letzteren sind so ausgelegt, dass an
drei benachbarten Quaderaeiten von aussen jeweils ein Steuerventil oder Steuerschieber
anflanschbar ist. An der vierten Quaderseite sind schliesslich die beiden Anschlüsse
für den Verbraucher vorgesehen. Die bei diesem System zur Verwendung. kommenden
Aufnahmekörper müssen dementsprechend groso ausgebildet sein, um die drei üblichen
Steuerelemente aufnehmen zu können, und sie müssen ausserdem über ein entsprechend
umfangreiches Kanalsystem verfügen, damit sich die Verbindungen der Steuerelemente
zu der Zufluse-9 Rückfluss-und "r,eckkanälen sowie zu den Anschlüssen der Verbraucher
herstellen lassen.
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Dieses bekannte Hydrauliksystem bewährt sich in der Praxis beim Serienmaschinenbau,
bei dem Hydraulikrysteme je Maschinentyp in gleichem Aufbau zusammenzustellen sind.
Werden jedoch Hydraulikanlagen benötigt, deren Aufbau in sich stark diTeriert, wie
dies beispielsweise beim Zondermaschinenbau der Fall ist, wo für einen Verbraucher
oft nur ein Steuerelement benötigt wird, so erscheint die Verwendung dieses bekannten
Blockhydrauliksystems schon aus rein wirtschaflichen Gründen nicht mehr vertretbar.
In diesem Falle müssen die verhältnismässig grossen und besonders durch ihre Verbehrung
teuren, für eine bestimmte Gerätekombination ausgelegten
Aufnahmekörper
Verwendung finden, wobei mit speziellen Abdeckplatten, die an en Quaderseiten nicht
benötigten Ausgänge zu verschliessen sind .#Generell wird schliesslich bei dem bekannten
Hydrauliksystem de Art und Weise, wie die einzelnen Aufnahmekörper miteinander zu
verbinden sind, als nachteilig empfunden, da hierzu.in den Aufnahmekörpern durch
mit einander fluchtende .Bohrungen Zuganker hindurchzustecken sind, mit deren Hilfe
die Aufnahmekörper dann gegenseitig zu verspannen sind. Diese Befestigungsart erlaubt
es aufgrund der Zufestigkeit solcher Anker, nur wenige Aufnahmekörper zu einem Block
zusammenzuspannen und führt zwangsläufig-dazu.. dass bei einem notwendig werdenden
Austausch eines Aufnahmekörpers die zu dem betreffenden Block gehörenden Aufnahmekörper
auseinanderfallen.
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Die Erfindung-zielt nun. darauf ab, das Blocksystem bei. Steuereinrichtungen
zum Steuern druckmediumbetätigter Geräte such im Sondermaschinenbau vorteilhaft
einsetzen zu können, und dieses so zu verbessern, das s. sich beliebig viele Aufnahmekörper
zu einem Block vereinigen und so voneinander lösen lassen, dass beim Auswechseln
eines zu einem Blöckgehörenden Aufnahmekörpern bei den übrigen die gegenseitige
Verbindung aufrechterhalten bleibt.
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Dies läset sich erfindungsgemäss dadurch erreichen, dass jeder Aüfnahmebloek
lediglich an einer einzigen Quadereeite .ein Steuerventil
oder
einen Steuerschieber und an der gegenüberliegenden Quaderseite die Verbraucheranschlüsse
aufweist, und dass an den beiden anderen Quaderseiten von aussen zugängliche Verbindungemittel
vorgesehen sind, so daso benachbarte Aufnahmeblöcke miteinander einzeln verbandbar
sind. Die Erfindung sieht demgemäss i je Steuerelement einen Aufnahmekörper vor.
Es ist damit die Möglichkeit geschaffen, Wie es der betreffende,.Hydraulikplan
vorsieht, im Baukastensystem jede gewünschte Zuordnung von Steuerelementen zu schaffen
ünd schnell und sicher das Auswechseln von Aufnahmekörpern vorzunehmen, wobei aufgrund
der wesentlich einfacheren Ausführungsfarm dieser Aufnahmekörper die Koste: _e.iraesolchen
Steuereinrichtung im Vergleich zu der bekannten Konstrüktion wesentlich niedriger
liegen.
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Als Verbindungsmittel können dabei an die entsprechenden Quader.-sehen
angeformte Anschlussaugen dienen, durch welche Schrauben,-zum gegenseitigen Befestigen
benachbarter Anschlussaugen versöhl ädener Aufnahmekörper hindurchgesteckt werden
können. Anstelle solcher Aneohlussaugen können auch einen durchbohrten Boden aef.@.
weieeÜde, randoffene' Ausnehmungen unmittelbar im Aufnahmeblock: angebracht
sein.
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Vorteilhaft ist es hierbei, wenn mindestens ein Teil der,in den..
Aufnahmekörpern vorgenen Verbindungskanäle durch Stopferkschliessbar ist
und wenn den an den Aufnahmekörpern vorgesehenen
Verbraucheranschlüssen
an der gleichen Quaderseite mindestens ein weiterer Anschluss zugeordnet ist. Dadurch
lässt sich die erfindungsgemässe Steuereinrichtung für mehrere Druckkreise auslegen,
d.h. vom Pumpenaggregat ausgehend, kann das Druckmedium verschiedenen Aufnahmekörpern
mit unterschiedlichem Druck zugeführt werden. Sofern lediglich zwei Druckkreise
gefordert sind, so kann der Druckkanal an dem entsprechenden Aufnahmekörper, in
welchen das Druckmedium mit einem anderen Druck zugeführt werden soll, durch einen
Stopfen verschlossen werden. Durch diese Massnahme wird der sich durch den Aufnahmekörperblock
hindurcherstreckende.: Druckkanal in zwei Teilkanäle unterteilt, wobei jeder dieser
Teilkanäle zu einem anderen. Druckkreis gehört, in denen verschiedene Aufnahmekörper
liegen. Sofern mehr als zwei Druckkreise gefordert sind, und jedem Druckkreis mindestens
zwei Steuerelemente zuzuordnen sind, 5o empfiehlt es sich, die Aufnahmekörper, deren
Steuerelemente Druckmedium gleichen Druckes steuern oollen,un# mittelbar nebeneinander-
bzw. aufeinander anzuordnen. Die Erfindung bietet jedoch auch-die Möglichkeit, nidt
unmittelbar nebeneinander liegende Aufnahmekörper an gleiche Druckkreise anzuschlies-sen,
b$w. in einem bereits bestehenden Aufnahmekörperblock solche Veränderungen zutreffen,
dann bestimmte Aufnahmekörper bei unverändl.srter Position an einen anderen
Druckkreie angeschlossen wer-
den können. Um dien zu ermöglichen,
ist es lediglich notwendig,
in dem--betreffenden Aufnahmekörper
den Druckkanal durch einen
Stopfen zu verschliessen
und-durch das Anschliessen einer flexiblen Leitung an dem mindestens einen weiteren
Anschluss des betreffenden Aufnahmekörpers eine Verbindung zu denjenigen Aufnahmekörpern
herzustellen, die bereits an dem betreffenden Druckkreis angeschlossen sind-.
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In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird.vorgeschlagen,
die Aufnahmekörper entsprechend ihrer Punktion bzw.
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der aufzunehmenden Steuerventile bzw. Steuerschieber in ihrer Grösse
unterschiedlich auszulegen, so dass der Materialaufwand auf einem Minimum gehalten
werden kann. Zur Verbindung grösserer und kleinerer Aufnahmekörper können dabei
Ubergangsplatten dienen, die Reduzierstücke bilden, wobei die Aufnahmekörper dann
unmittelbar en diesen Übergangsplatten angeschraubt werden können. Bei der Zusammenstgilung
einer erfindungsgemässen Steuereinriph-.tung empfiehlt es sich, die Anordnung so
zu treffen, dass als. Basis zunächst die grösseren Aufnahmel..örper beispielsweise
für vorgesteuerte Weeeventile und dergleichen vorzusehen und auf.:diesen grossen
Aufnahmekörpern dann die kleineren Aufnahmekörper aufzubauen.
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In der Zeichnung ist. schematisch ein Aut.dführungsbeispiel .der.
'.Brfindung in Verbindung-mit einem. Hydraulikaggregst dgrgeetellt
Der
erfindungsgemässe, schematisch dargestellte Block setzt sich aus einer Vielzahl
einzelner zur Aufnahme jeweils eines Steuerelementes, beispielsweise eines Steuerventils
oder Steuerschiebers dienender, quaderförmiger Aufnahmekörper zusammen. Aus der
Zeichnung ist zu ersehen, dass entsprechend der Grösse der Steuerelemente verschiedene
Baugrössen von Aufnahmekörpern zur Verfügung stehen-und vorzugsweise in Aufbaurichtung
die Baugrösse der Aufnahmekörper abnimmt. Es sei erwähnt, dass auf die Darstellung
der an den Aufnahmekörpern normalerweise befestigten Steuerelemente verzichtet wurde,
diese jedoch an der Quaderseite der Aufnahmekörper befestigt sind, die der sichtbaren
Quaderseite gegenüberliegt. Auf der dem Betrachter zugekehrten Seite der Aufnahmekörper
befinden sich mindestens zwei Kanalanschlüsse lo und 12. Mit 1o sind Austrittskanäle
bezeichnet, während mit 12 Eintrittskanäle bezeich-@ net sind. Durch Linien 14 bzw.
16 sind zu Verbrauchern, beispieln--7# weise Arbeitsaggregaten von Werkzeugmaschinen
führende Zeitungen angedeutet, die an den Anschlüssen 12, 1o angeschlossen sind.
Die gezeigte Anordnung dient zur Steuerung von acht Arbeitsaggregaten, die mit I
bis VIII bezeichnet sind.
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Die einzelnen Aufnahmekörper weisen zu ihrer gegenseitigen Verbiny.
dang an ihren das betreffende Steuerelement tragenden bzw. die Anschlüsse aufweisenden
Quaderseiten benachbarten Quaderseiten von ausoen zugängliche Verbindungsmittel
auf, so dass benachbarte Aufnahmekörper
einzeln miteinander verbindbar
sind. Als Verbindungsmittel dienen bei dem gezeigten-Ausführungsbeispiel paarweise
nebeneinander angeordnete Anschlussaugen 18 bzw. 2o, durch welche Schrauben 22 hindurchgesteckt
werden können. Mit einer Mutter lassen sich dann die einzelnen Aufnahmekörper gegenseitig
verspannen: Anstelle der Anschlussaugen können auch an diesen Quaderseiten vorgesehene,
einen durchbohrten Boden aufweisende, randoffene Ausnehmungen treten.
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Im vorliegenden Ausführungsbeispiel dient als Basis ein als Ganzes
mit 8 bezeichneter Aufnahmekörper, auf dem Aufnahmekörper 24 und 26 festgeschraubt
sind. Der Aufnahmekörper -8 enthält Rohr leitungen,-die das Rücköl unter den ölspiegel
bzw. das lecköl-über dem ölspiegel im Tank zurückführen. Auf diesem ist ein Aufnahmekörper
28 gleicher Grösse aufgesetzt und festgeeehraubt. Von den beiden Aufnahmekörpern
24 und 26 führen die Verbindungsrohre 14, 16 zu den Zylindern I und II. Auf dem
Aufnahmekörper 28 sind wie-'derum drei mit Hilfe ihrer Anschlussaugen 18,2o gegenseitig
fest verbundene Aufnahmekörper 3o,32 und 34 aufgesetzt. Die Verbindungsleitungen
14,16 dieser Aufnahmekörper führen zu den Zylinder, aggregaten III, IV, V. Biese
Aufnahmekörper sind in ihrer Hauhöhe entsprechend der kleineren Ausbildung der von
ihnen aufzunehmenden Steuerelemente kleiner als die Aufnahmekörper 26,28 und sind
vorzugsweise auch etwas kleiner im Querschnitt, da eine kleinere
.Anzahl
von Bohrungen :erforderlich ist wie bei den Aufnahmekörpern 24,26.
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Auf den vorerwähnten Aufnahmekörpern sind drei weitere gegenseitig
miteinander fest verbundene Aufnahmekörper 36,38.4o aufgesetzt, die sowohl in der
Höhe als auch im Querschnitt wesentlich kleiner als die vorerwähnten Aufnahmekörper
sind, da deren Steuer-.elemente verhältnismässig kleine Abmessungen haben. Um deshalb
den Aufnahmekörper 36 mit dem Aufnahmekörper 34 fest verbinden au können, ist erfindungsgemäss
eine Übergangsplatte 42 vorgesehen, die als Redusierstück dient. Diese Platte ist
mit Schrauben an-
| den gbBechluseaugen 2o des Aufnahmekörpers 34 festschraubbar, |
während der Aufnahmekörper 36 mit seinen unteren Anschlussaugen
| an der Oberseite dieser Platte festsehraubbar ist. Hierbei
unter-- |
| den beiden Aufnahmekörper36,38 |
| scheidet sich der AufnaAmekörper 4o vai dadurch, dass dieser
nur |
über einen Anschlusskanal zur Steuerung des mit YIII bezeichneten Zylinderaggregates
verfügt und die zu diesem Aggregat führende Leitung ist mit
44 bezeichnet.
Die beiden anderen Aufnahmekörper ...sind über Leitungen 14,16 mit den Zylinderaggregaten
ei-und YII verbunden.
Es iet;
zu ersehen, daeg
in den Aufnahmekörper@I-
verechiedene Kanäle angeordnet sind, welche sieh in Aufbauridhtung .des Aufnahmekörperblockee
duräh
diese erstrecken und das@@@-de Kanäle, sofern
die Aufnahmekörper
über gleiche Querschnif e`=-ver-.t`tigen, miteinander fluchten. in
den einzelnen Aufnahmekörpern
sind ein zentraler Druckkanal
46 Rückflusskanäle 48,
50 sowie Leckkanäle 52, 54 eingebracht. Zur Steuerung
von Arbeitsaggregaten wäre ein Druck- und ein Rückflusskanal und gegebenenfalls
ein Leckkanal völlig ausreichend.Auf die paarweise Anordnung von Rückflusskanälen
445o bzw. von Leakkanälen 52,54 wird weiter unten näher eingegangen Aufgrund des
kleineren Querschnittes der Aufnahmekörper 36,38,4o müssen in der Übergangs'platte
42 erwähnten Kanäle so gelegt sein, dass unter den in ihrer Grösse verschiedenen
Aufnahmekörpern eine Kanalverbindung besteht.
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Im vorliegenden Ausführungsbeispiel dient der Aufnahmekörper 24 als
Steuerblock für die Druckventile und enthält bzwo trägt die Elemente für die hydraulisch
gesteuerte (unterschiedlicher Druck und Geschwindigkeit) Eil- Arbeitsgangbewegung
der Zylinder Lund II. Dieser weist mit 1o bezeichnete Anschlüsse auf, an welchen
eine erste Pumpe 56 und eine zweite Pumpe 58 angeschlossen ist. Der Druckkanal 46
ist in nicht näher urgestellter Weise mit Hilfe eines Stopfens, der in den Aufnahmekörper
28 eingeschraubt ist, bei 6o unterbrochen, d.h: das durch die Pumpen 56 und
58 geförderte Druckmedium, beispielsweise Drucköl, dient nur zur Betäti= gong der
Zylinderaggregate I und II, wobei die Pumpe 56 Druckmedium zur Durchführung des
Eilganges förderty während die Pumpe 58 als Druckhaltepu4Lpe fungiert. Die bei 6o
vorgenommene Unter-
Brechung des Druckkanals wurde im vorliegenden
Ausführungsbeispiel notwendig, weil die Zylinderaggregate III bis YIII gegenüber
den Zylinderaggregaten I und II mit einem Druckmedium geringeren oder höheren Druckes
gefahren werden sollen. Es ist deshalb eine weitere Pumpe 62 vorgesehen, die den
für die Zylinderaggregate III bis YIII zugeordneten Aufnahmekörpern das erforderliche
Druckmedium zuführt. Dieser zweite Druckkreis macht es notwendig, dass dem Druckkanal
46, der sich durch die entsprechenden Aufnahmekörper hindurcherstreckt, Druckmedium
zugeführt werden kann, und zu diesem Zweck verfügt der Aufnahmekörper 3o über einen
weiteren Kanalanschluss 64, an welchem eine Zufuhrleitung 66 angeschlossen
ist, die mit der Pumpe 62 in Verbindung steht. Es iöt zu ersehen, dass beispielsweise
der Aufnahmekörper 32 über die Lnschlüsse 1o und 12 verfügt, deren Druck von den
übrigen Steuerelementen nicht beeinflusst werden darf .( Rückschlagventil in 66
für Anschluss 64), weshalb der Druckkanal bei 68, d.h. zwischen den beiden Aufnahmekörpern
3o und 32 wiederum unterbrochen ist. Diesem Aufnahmekörper 32 wird Druckmedium über
eine von der Zeitung 66 abzweigende Zeitung 7o zugeführt, die an einem zusätzlichen
Anschluss 72 des Aufnahmekörpers 34 angeschlossen ist. In der Zeitung 66 ist zwischen
dem Aufnahmekörper 3o und der Zweigleitung 7o ein Rückschlagventil 74 zwischengeschaltet.
Über die Zweigleitung 7o bzw. den Aufnahmekörper 34 werden alle weiteren Aufnahmekörper
mit Druckmedium gleichen Druckes versorgt. Um das System zu schliessen,
ist
der Aufnahmekörper 4o durch eine Verschlussplatte 75 verschlossen.
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Die erfindungsgemässe Ausbildung der Aufnahmekörper bietet die Möglichkeit,
bei einer notwendig werdenden Veränderung der Steuereinrichtung, einzelne Aufnahmekörper
an einen anderen Druckkreis i anzuschliessen, ohne sie unmittelbar an diejenigen
Aufnahmekörper anblocken zu müssen, die dem gleichen Druckkreis angehören.
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Ein Beispiel soll dies verdeutlichen.
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Sollte beispielsweise der Aufnahmekörper 36, der 3m vorliegenden Beispiel
am Druckkreis der Pumpe 62 anliegt, nunmehr an den Druckkreis der Pumpe 58 angeschlossen
werden, so wäre dies, ohne diesen Aufnahmekörper zu versetzen, durch folgende Massnahmen
möglich. Hei. 78, d.h. an der der Übergangsplatte 42 zugekehrten Seite müsste der
Druckkanal 4.6 des Aufnahmekörpers verschlossen werden und an dem mit 8o bezeichneten
Druokkanalanschluss müsste eine Zweigleitung angeschlossen werden, die von der Zeitung
82 der Pumpe 58 abzweigt. Des weiteren müsste der Druckkanal an der dem Aufnahmekörper
38 zugekehrten Seite, d.h. bei 84, ebenfalls gesperrt werden. Um aber die beiden
oberen Aufnahmekörper 38, 4o weiterhin mit Druckmedium der Pumpe 62 zu versorgen,
müsste der Aufnahmekörper 38 einen weiteren Anschluss 85 aufweisen, der über eine
Leitung mit der Zeitung 7o verbunden werden müsste. Ts.ist deshalb gweokmä®sig,
alle Aufnahmekörper mit mindestens drei An-
schlössen
zu versehen, wobei der dritte Anschluss zum Druckkanal führen
sollte. Des weiteren empfiehlt es sich, den Rüekflusskanälen 48, 5o jeweils
einen weiteren Anschluss zuzuordnen, wie es
beispielsweise bei den
Aufnahmekörpern 36, 34 und 3o verwirklicht ist. Über dolche Anachlüsse
lässt sich der Rückfluss des Druckmediums so steuern,
dass die Rückbewegung des Kolbens eines oder
mehrerer Zylinderaggregate
mit einer Geschwindigkeit erfolgt, die
geringer als die für sämtliche
anderen Zylinderaggregate ist. A:c. einem Beispiel soll dies gezeigt
werden.
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Re sei angenommen, dass die Bewegung des Kolbens des Zylinderaaregates
V langsamer erfolgen soll als die Bewegung der Kolben aller
übrigen Zylinderaggregate. Um dies zu erreichen, mu$e der
Rückfluse
des in den Aufnahmekörper 34 gelangenden Druckmediums
verzögert
werden, doh. es kann nicht über den Mokflusekanal 48 dem Tank zugeleitet,
sondern es muss zunächst über eine Drossel
geführt werden. Hierzu ist eine
strichpunktiert angedeutete, mit 92 bezeichnete Umgehungsleitung
erforderlich, die ,Ton dem oberhglb des Aufnahmekörpers
34 liegenden Aufnahmekörper 36 abgeht und zu einem unterhalb
des Aufnahmekörpers 34 liegenden, einen An-
schluss 88 für den Rückflusskanal
48 aufweisenden Aufnahmekörper führt. Im vorliegenden Falle weist
der Aufnahmekörper 3o einen
i
solchen Anschluss 88 auf. Die Umgehungsleitung
92 führt somit vom
Anschluss 88 des Aufnahmekörpers 36 zum Anschluss
88 des Aufnahme...
körpers 30. An dieser Leitung ist eine strichpunktiert
angedeutete :Zeitung 94 angeschlossen, die zum Rückflusskanalansehluse 88 des Aufnahmekörpers
34 führt. In dieser Leitung ist eine mit 96 bezeichnete Drossel zwischengeschaltet.
Damit das Druckmedium über die Zeitung 94 zurückfliesst, muss der Rückflusskanal
48 an beiden Seiten des Aufnahmekörpers. 34, d.h. bei 98 und r oo verschlo.o*" sen
sein. .
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Oben wurde bereits erwähnt, dass essvorteilhaft ist" einen weiteren
Rückflusskanal 5o in den Aufnahmekörpern vorzueehen und im folgenden wird auf den
Zweck eines solchen Rüokflusskanals des näheren eingegangen.
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Durch die Anordnung eines zweitehl?ückflusskanals 5o bietet sich die
Möglichkeit, bestimmte Zylinderaggregate in der Polge mit verschiedenen Geschwindigkeiten
vor- und zurückzubewegen, die sich von der Bewegungsgeschwindigkeit sämtlicher anderer
Zylinderaggregate unterscheiden. Im vorliegende, Beispiel soll das Zylinderaggregat
Y gegenüber den anderen Zylinderaggregaten verzögert bewegt werden, und zwar mit
Geschwindigkeiten die untereinander verschieden sind. Zu diesem Zweck ist eine weitere
strichpunktiert angedeutete Umgeheungsleitung log vom Anschluss 9o des Rückflusekanals
5o des Aufnahmekörpers 36 zum Anschluss 9o des Aufnahmekörpers 3o zu führen. An.dieser
Zeitung ist eine vom Anschluse 9o des Aufnahmekörpers 34 kommende, strichpunktiert
angedeutete Zeitung 1o4 anzuschliessen.
DieserLeitung ist eine
Drossel loh zwischen zuschaltet; die Durchgänge der Drosseln 96 und lo6..sind entsprechend
verschieden einzustellen. Beide Ausgänge des Rückflugskanals 5o sind am Aufnahmektirper
34, d.h. bei 1o8 und llo zu verschliessen. "Durch das nidt gezeigte, an der die
Angchlüsse`äufweisenden Quaderseite gegenüberliegenden Quaderseiten des Aufnahmekörpers
34 angeblockte Steuerelement lässt sich nun der Rückfluss des Druckmediums so steuern,
dass dieser entweder über den Rückflusekanal 48 oder über den Rückflusskanal 5o
erfolgt.