DE1550065C - Einrichtung zur Steuerung der Be und Entladung von entfernt "von der Küste an einer Boje oder dergleichen anlegenden Tankschiffen - Google Patents
Einrichtung zur Steuerung der Be und Entladung von entfernt "von der Küste an einer Boje oder dergleichen anlegenden TankschiffenInfo
- Publication number
- DE1550065C DE1550065C DE1550065C DE 1550065 C DE1550065 C DE 1550065C DE 1550065 C DE1550065 C DE 1550065C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- compressed air
- valve
- pressure
- line
- container
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 36
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 27
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 6
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 claims description 4
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 description 3
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 2
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 2
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 2
- BGPVFRJUHWVFKM-UHFFFAOYSA-N N1=C2C=CC=CC2=[N+]([O-])C1(CC1)CCC21N=C1C=CC=CC1=[N+]2[O-] Chemical compound N1=C2C=CC=CC2=[N+]([O-])C1(CC1)CCC21N=C1C=CC=CC1=[N+]2[O-] BGPVFRJUHWVFKM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000009189 diving Effects 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 238000007667 floating Methods 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur hälter für die von den Pumpen zu fördernde Druck-Steuerung
der Be- und Entladung von entfernt von flüssigkeit angeschlossen und in Abhängigkeit von
der Küste an einer Boje oder dergleichen an- dem Druckflüssigkeitsspiegel in dem Behälter steuerlegenden
Tankschiffen mittels druckflüssigkeitsbetä- bar ist. Auf diese Weise wird also der Druckluftstrom
tigter Schieber oder dergleichen. 5 in der Leitung zu den druckluftbetriebenen hydrau-
Bekannt ist eine Einrichtung zur hydraulischen lischen Pumpen in Abhängigkeit des Flüssigkeits-Fernbetätigung
vorzugsweise mehrerer Schieber, ins- spiegeis im Behälter geregelt. Im einzelnen empfiehlt
besondere auf Tankschiffen, mit einer Druckmittel- die Erfindung, daß der Behälter eine Signaleinrichquelle,
einem jedem Schieber zugeordneten und mit tung für einen vorgegebenen Druckflüssigkeitsspiegel
diesem mechanisch verbundenen hydraulischen An- io und ein in Abhängigkeit davon betätigbares Ventil
trieb, einem zwischen der Druckmittelquelle und zur Freigabe von Druckluft an das durch Druckluft
jedem hydraulischen Antrieb eingeschaltetem Steuer- regelbare Zweiwegeventil besitzt. Dieses Zweiwegeschieber
und einen Flüssigkeitsbehälter. Hier ist die ventil kann z. B. von seiner Offenstellung in seine
Druckmittelquelle aus einer Pumpvorrichtung und Schließstellung dadurch übergeführt werden, daß ihm
einer Speichervorrichtung kombiniert, die beide von 15 Druckluft unter einem vorgegebenen Druck über die
einem in zwei Stellungen bringbaren Schaltschieber Signaleinrichtung zugeführt wird, wobei vorzugsweise
so gesteuert werden, daß bei der Betätigung der zwischen dem Behälter und dem durch Druckluft
schieber und einem Flüssigkeitsbehälter. Hier ist die regelbaren Zweiwegeventil ein Druckregler vor-Pumpvorrichtung
in Gang gesetzt wird. gesehen ist. Über diesen Druckregler läßt sich der
Durch diese bekannten Maßnahmen ist jedoch die ao jeweils gewünschte Druck einstellen.
Ausbildung von Einrichtungen zur Steuerung der Be- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind und Entladung von entfernt von der Küste an einer im wesentlichen darin zu sehen, daß mit Hilfe der Boje anlegenden Tankschiffen bisher nicht maß- erfindungsgemäßen Steuereinrichtung das Be- und geblich beeinflußt worden. Das gilt auch für eine · Entladen von Tankschiffen durch Schieber oder Fernsteuereinrichtung zum Absperren und Entleeren 35 Ventile mit Druckflüssigkeitsantrieb für den Fall von Leitungsabschnitten in Leitungen für flüssige ermöglicht wird, daß die Tankschiffe entfernt von der oder gasförmige Medien, bei der über eine der Küste an einer Boje oder dergleichen anlegen und üblicherweise neben den Leitungen verlegten Fern- elektrische Stromversorgung nicht zur Verfügung meldeleitungen Impulse an eine am Ort des Schiebers steht. Durch den Einsatz von druckluftbetätigten befindliche, an sich bekannte Energiequelle gesandt 30 Pumpen und leicht auswechselbaren und transportierwerden, durch die eine Wärmesteuerung, z.. B. ein baren Druckluftflaschen für die Druckluftbeaufschla-Magnetventil, schaltbar ist und durch welche eine gung der Pumpen lassen sich die regelmäßig weitere, ebenfalls am Ort des Schiebers befindliche, unter Wasser angeordneten druckflüssigkeitsbetätigten jedoch wesentlich größere Energiequelle, beispiels- Schieber oder Ventile störungsfrei bedienen. Es kann weise Preßluft in Flaschen, auf die üblichen Antriebs- 35 bei Einsatz der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung teile des Schiebers schaltbar ist. aber nicht nur auf elektrische Energie oder hydrau-
Ausbildung von Einrichtungen zur Steuerung der Be- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind und Entladung von entfernt von der Küste an einer im wesentlichen darin zu sehen, daß mit Hilfe der Boje anlegenden Tankschiffen bisher nicht maß- erfindungsgemäßen Steuereinrichtung das Be- und geblich beeinflußt worden. Das gilt auch für eine · Entladen von Tankschiffen durch Schieber oder Fernsteuereinrichtung zum Absperren und Entleeren 35 Ventile mit Druckflüssigkeitsantrieb für den Fall von Leitungsabschnitten in Leitungen für flüssige ermöglicht wird, daß die Tankschiffe entfernt von der oder gasförmige Medien, bei der über eine der Küste an einer Boje oder dergleichen anlegen und üblicherweise neben den Leitungen verlegten Fern- elektrische Stromversorgung nicht zur Verfügung meldeleitungen Impulse an eine am Ort des Schiebers steht. Durch den Einsatz von druckluftbetätigten befindliche, an sich bekannte Energiequelle gesandt 30 Pumpen und leicht auswechselbaren und transportierwerden, durch die eine Wärmesteuerung, z.. B. ein baren Druckluftflaschen für die Druckluftbeaufschla-Magnetventil, schaltbar ist und durch welche eine gung der Pumpen lassen sich die regelmäßig weitere, ebenfalls am Ort des Schiebers befindliche, unter Wasser angeordneten druckflüssigkeitsbetätigten jedoch wesentlich größere Energiequelle, beispiels- Schieber oder Ventile störungsfrei bedienen. Es kann weise Preßluft in Flaschen, auf die üblichen Antriebs- 35 bei Einsatz der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung teile des Schiebers schaltbar ist. aber nicht nur auf elektrische Energie oder hydrau-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die lischen Kraftquellen an der Küste verzichtet werden,
Be- und Entladung von Tankschiffen durch Schieber sondern auch auf aufwendige Verladeplattformen, da
oder Ventile mit Druckflüssigkeitsantrieb zu ermög- die Boje die gesamte Steuereinrichtung aufnehmen
liehen, wobei das jeweilige Tankschiff entfernt von 40 und raumsparend sowie einfach ausgeführt werden
der Küste an einer Boje oder dergleichen anliegt und kann. Hinzu kommt, daß die erfindungsgemäße
die gesamte Steuerungseinrichtung auf der Boje unter- Steuereinrichtung ohne Transportschwierigkeiten an
gebracht ist, und zwar ohne daß eine elektrische ihren Bestimmungsort gebracht und eingesetzt wer-
Stromversorgung zur Verfügung steht. den kann.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer Einrich- 45 Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer
tung zur Steuerung der Be- und Entladung von Tank- lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichschiffen
der eingangs beschriebenen Art dadurch, daß nung näher erläutert. Es zeigt
die gesamte Anlage zur Versorgung mit Druckflüssig- Fi g. 1 in schematischer Darstellung eine Einrichkeit auf der Boje oder dergleichen untergebracht ist tung zur Steuerung der Be- und Entladung von an und die Druckflüssigkeit durch druckluftbetätigte 50 einer Boje anlegenden Tankschiffen,
Pumpen geliefert wird, deren Druckluftbeaufschla- Fig.2 einen Längsschnitt durch ein bei der Steuergung aus leicht auswechselbaren und transportier- einrichtung nach Fig. 1 verwendetes *Jnterwasserbaren Druckluftflaschen erfolgt. ventil,
die gesamte Anlage zur Versorgung mit Druckflüssig- Fi g. 1 in schematischer Darstellung eine Einrichkeit auf der Boje oder dergleichen untergebracht ist tung zur Steuerung der Be- und Entladung von an und die Druckflüssigkeit durch druckluftbetätigte 50 einer Boje anlegenden Tankschiffen,
Pumpen geliefert wird, deren Druckluftbeaufschla- Fig.2 einen Längsschnitt durch ein bei der Steuergung aus leicht auswechselbaren und transportier- einrichtung nach Fig. 1 verwendetes *Jnterwasserbaren Druckluftflaschen erfolgt. ventil,
Nach Lehre der Erfindung finden also Pumpen mit Fig. 3 schematisch die Steuereinrichtung nach
Druckluftantrieb Verwendung, deren Druckluftbeauf- 55 Fig. 1 mit Regelsystem und
schlagung aus einer Batterie von Druckluftflaschen F i g. 4 einen Längsschnitt durch ein in dem Regelerfolgt,
die leicht auswechselbar sind. system verwendetes Rückschlagventil.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im Bei einem Bohrloch, welches sich in einiger Entfolgenden
aufgeführt. So sieht die Erfindung vor, daß fernung von der Küste im Meer befindet, ist ein Bohrzwischen
den Druckluftflaschen und den druckluft- 60 turm 10 (Fig. 1) angeordnet, welcher eine oberhalb
betätigten Pumpen ein ferngesteuertes Zweiwege- des Wasserspiegels liegende Plattform aufweist. Von
ventil für die Regelung der Druckluft eingesetzt ist. dort führt eine Rohrleitung 12 entlang des Meeres-Dieses
Zweiwegeventil kann also von dem jeweiligen grundes zu einer Stelle, an welcher die Wassertiefe
Tankschiff aus z. B. mittels Funk betätigt werden. z. B. 25 m beträgt, so daß Tankschiffe 32 mit großem
Weiter lehrt die Erfindung, daß zwischen dem fern- 65 Tiefgang, welche entladen bzw. beladen werden
gesteuerten Zweiwegeventil und den druckluft- sollen, diese Stelle anlaufen können,
betätigten Pumpen ein durch die Druckluft regelbares An die Rohrleitung 12 ist ein Unterwasserventil 18 Zweiwegeventil eingesetzt ist, welches an einen Be- angeschlossen, mit welchem ein Flüssigkeitsstrom
betätigten Pumpen ein durch die Druckluft regelbares An die Rohrleitung 12 ist ein Unterwasserventil 18 Zweiwegeventil eingesetzt ist, welches an einen Be- angeschlossen, mit welchem ein Flüssigkeitsstrom
durch die Rohrleitung 12 geregelt werden kann. (F i g. 3). In der Boje 26 ist im Innern einer wasser-
Fig. 1 zeigt zwar nur ein einziges derartiges Ventil dicht abgeschlossenen Kammer eine Trägerplatte72
18, jedoch können auch mehrere solcher unter Wasser angeordnet, auf welcher einzelne Elemente der
befindlicher, durch Ventile geregelter Rohrleitungen Steuereinrichtung befestigt sind. Eine Wand 78 dieser
vorgesehen oder auch eine einzige Rohrleitung zu 5 wasserdichten, als Schott ausgebildeten Kammer weist
einem Anschlußkopf geführt sein, von welchem eine Reihe von rohrförmigen Durchführungen 80 auf,
mehrere durch Ventile geregelte Abzweigleitungen durch welche die Leitungen eines Regelsystems
fortführen. ■ wasserdicht hindurchgeführt sind. An der Boje 26 ist
An das eine Anschlußende des Unterwasserventils außen ein Schaltbrett 82 derart befestigt, daß die
18 ist jeweils ein starker, biegsamer Schlauch 22 io Steuereinrichtung automatisch bzw. von Hand aus
angeschlossen, welcher bis über den Wasserspiegel bedient werden kann, ohne daß die wasserdichte
hinausreicht und an seinem oberen Ende an eine Kammer zugänglich zu sein braucht.
Gelenkrohrleitung 24 oder dergleichen angeschlossen Zur Energieversorgung des Steuersystems sind zwei ist, welche auf einer schwimmenden Boje 26 ruht. Sätze 84 bzw. 84' von Druckluftflaschen vorgesehen. Die Boje 26 ist mit mehreren Verankerungskabeln 28 15 Jeder der Sätze 84, 84' weist mehrere kleine Flaschen versehen, welche mittels Verankerungen 30 am 86 auf, wie sie für Unterwasser-Tauchgeräte dienen, Meeresgrund festgelegt sind. Das zu entladende bzw. die zwecks Nachfüllung leicht auswechselbar sind, beladende Tankschiff 32 kann an der Boje 26 ver- Jede der Flaschen 86 ist über eine Leitung 88,88' an ankert werden, wobei sein Laderaum mit dem eine Sammelleitung 90,90' angeschlossen. Jedem der Schlauch 22 über einen weiteren Schlauch 34 in Ver- 20 Flaschensätze 84, 84' ist ein Druckregler 92,92' zubindung steht, welcher zwischen den Laderaum des geordnet, mittels welcher der Druck in zwei Haupt-Tankschiffes und die Gelenkrohrleitung 24 einge- Steuerleitungen 94, 94' innerhalb eines vorherschaltet ist. Der Flüssigkeitsstrom vom Bohrturm 10 bestimmten Druckbereiches aufrechterhalten werden führt daher über die Rohrleitung 12 durch das kann. Jeder der Flaschensätze kann durch ein von Ventil 18, den Schlauch 22 zum Gelenkrohranschluß 95 Hand betätigtes Ventil 96 bzw. 96' eingeschaltet 24 und hierauf über den Schlauch 34 zum Laderaum werden, so daß die beiden Flaschensätze einzeln oder des Tankschiffes 32. Die aus dem Bohrturm 10 ge- zusammen zur Steuerung des Systems herangezogen förderte Flüssigkeit wird hierbei so lange in den Lade- werden können. Jede der Hauptsteuerleitungen 94,94' raum des Tankschiffes eingebracht, bis der nächste ist über Abzweigleitungen 98, 98', welche durch die Laderaum längsseits der Boje 26 liegt und mit der 3° Wand 78 des Schotts hindurchgeführt sind, an Mano-Flüssigkeit beladen werden kann. Das Tankschiff 32 meter 100 bzw. 100' am Steuerbrett 82 angeschlossen, liegt hierbei stets an der Boje 26 verankert. so daß der im System herrschende Druck jederzeit
Gelenkrohrleitung 24 oder dergleichen angeschlossen Zur Energieversorgung des Steuersystems sind zwei ist, welche auf einer schwimmenden Boje 26 ruht. Sätze 84 bzw. 84' von Druckluftflaschen vorgesehen. Die Boje 26 ist mit mehreren Verankerungskabeln 28 15 Jeder der Sätze 84, 84' weist mehrere kleine Flaschen versehen, welche mittels Verankerungen 30 am 86 auf, wie sie für Unterwasser-Tauchgeräte dienen, Meeresgrund festgelegt sind. Das zu entladende bzw. die zwecks Nachfüllung leicht auswechselbar sind, beladende Tankschiff 32 kann an der Boje 26 ver- Jede der Flaschen 86 ist über eine Leitung 88,88' an ankert werden, wobei sein Laderaum mit dem eine Sammelleitung 90,90' angeschlossen. Jedem der Schlauch 22 über einen weiteren Schlauch 34 in Ver- 20 Flaschensätze 84, 84' ist ein Druckregler 92,92' zubindung steht, welcher zwischen den Laderaum des geordnet, mittels welcher der Druck in zwei Haupt-Tankschiffes und die Gelenkrohrleitung 24 einge- Steuerleitungen 94, 94' innerhalb eines vorherschaltet ist. Der Flüssigkeitsstrom vom Bohrturm 10 bestimmten Druckbereiches aufrechterhalten werden führt daher über die Rohrleitung 12 durch das kann. Jeder der Flaschensätze kann durch ein von Ventil 18, den Schlauch 22 zum Gelenkrohranschluß 95 Hand betätigtes Ventil 96 bzw. 96' eingeschaltet 24 und hierauf über den Schlauch 34 zum Laderaum werden, so daß die beiden Flaschensätze einzeln oder des Tankschiffes 32. Die aus dem Bohrturm 10 ge- zusammen zur Steuerung des Systems herangezogen förderte Flüssigkeit wird hierbei so lange in den Lade- werden können. Jede der Hauptsteuerleitungen 94,94' raum des Tankschiffes eingebracht, bis der nächste ist über Abzweigleitungen 98, 98', welche durch die Laderaum längsseits der Boje 26 liegt und mit der 3° Wand 78 des Schotts hindurchgeführt sind, an Mano-Flüssigkeit beladen werden kann. Das Tankschiff 32 meter 100 bzw. 100' am Steuerbrett 82 angeschlossen, liegt hierbei stets an der Boje 26 verankert. so daß der im System herrschende Druck jederzeit
F i g. 2 zeigt, daß jedes der Ventile 18 als Schieber ohne Notwendigkeit eines Zuganges zur wasserdichten
ausgebildet ist, durch dessen Gehäuse 36 sich ein Kammer 78 überwacht werden kann. Zur Regelung
Durchströmkanal 38 erstreckt. In einer Schieber- 35 des Luftzustromes in das System ist ein magnetbetäkammer
40, welche von einem aus Blech verfertigten, tigtes Zweiwegeventil 104 in einer Leitung 106 angean
das Gehäuse 36 angeschlossenen Haubenteil 42 ordnet, welche an die Hauptleitungen 94, 94' angegebildet
ist, ist ein Flachschieber 44 angeordnet, schlossen ist. Das Ventil 104 kann vom Tankschiff 32
dessen Metallplatte mit einer Durchströmöffnung 46 bzw. von einem sonstigen Tankraum, z. B. mittels
versehen ist, welche in der Offenstellung mit dem 40 Funk, ferngesteuert werden.
Durchströmkanal 38 fluchtet, so daß die Flüssigkeit Der jeweils verwendete Flaschensatz kann von
möglichst widerstandslos durchströmen kann. In der Hand aus dadurch an die Leitung 106 angeschlossen
Geschlossenstellung schließt hingegen der Flach- werden, daß eines oder beide von zwei Ventilen 108
schieber 44 den Durchströmkanal 38 ab. Die Schieber- 108' geöffnet werden, welche am Schaltbrett ange-
kammer 40 ist an ihrem oberen Ende durch eine 45 ordnet sind und in die Leitungen 98 bzw. 98' ein-
Platte 48 verschlossen, welche eine öffnung aufweist, geschaltet sind. Diese Leitungen 98, 98' münden in
durch die die mit der Schieberplatte 44 verbundene eine einzige Umgehungsleitung UO, welche an der
Kolbenstange 50 abgedichtet hindurchgeführt ist. Am abstromseitigen Seite des magnetbetätigten Ventils
oberen .Ende der Stange 50 ist ein Kolben 54 be- 104 in die Leitung 106 mündet. Auf diese Weise kann
festigt, welcher in einem hydraulischen Zylinder 56 50 jeder der Flaschensätze 84, 84' nach Wahl mit der
geführt ist. Das mntere Ende des Zylinders ist auf Leitung 106 durch Fernsteuerung des Ventils 104
eine Anschlußplatte aufgesetzt, welche mit einem mittels Funk vom Tankschiff 32 oder durch
Schraubenbolzenkranz am oberen Ende der die manuelle Betätigung mittels der beiden Ventile 108,
Schieberkammer 40 bildenden Gehäusehaube be- 108' angeschlossen werden, in welch letzterem Fall
festigt ist. Eine zur Aufnahme einer Dichtung 55 die Druckluft bei geöffnetem Ventil 108 bzw. 108'
dienende Kammer 60 verhindert, daß eine Flüssigkeit durch die Leitung HO in die Leitung 106 strömt,
aus dem Zylinder 56 in das Gehäuse bzw. umgekehrt In die Leitung 106 ist ein druckbetätigtes Zwei-
strÖmt. Ferner ist in der Anschlußplatte 48 ein Kanal wegeventil 112 eingeschaltet, welches automatisch
62 für hydraulische Druckflüssigkeit vorgesehen. zwischen einer Offen- und einer Schließstellung ver-
Zur Fernsteuerung des Ventils 18 ist in der Boje 60 stellbar ist, was später noch näher erläutert wird.
26 eine Steuereinrichtung 70 angeordnet. An das vom Mittels dieses Ventils 112 kann der in dei Leitung
Zylinder 56 und dem Kolben 54 gebildete hydrau- 106 fließende Drückluftstrom geregelt werden. Ferner
lische Aggregat sind zwei Druckleitungen 154,156 sind in die Leitung 106 ein Flüssigkeitsabscheider 114
angeschlossen, und zwar mündet die Druckleitung und eine Gasschmiereinrichtung 116 eingeschaltet,
156 in die Anschlußplatte 48, während die Druck- 65 wodurch eine Abscheidung jeglicher Flüssigkeit aus
leitung 154 im Oberteil des Zylinders 56 mündet. Die der Druckluft und eine Schmierung desselben vor
Druckleitungen 154,156 sind biegsam ausgebildet seiner Verwendung im Steuersystem erfolgt. Nach
und verlaufen vom Zylinder 56 bis zur Boje 26 Durchlaufen der Gasschmiereinrichtung 116 wird die
5 6
Luft über zwei Ventile 118,118' der Gaseintrittsseite Kraft einer Feder 5 des Ventils V durch den Druck
zweier luftbetätigter hydraulischer Pumpen 120 bzw. der Flüssigkeit überwunden, so daß das Verschluß-
120' zugeführt. Die aus diesen Pumpen austretende stück von seinem Ventilsitz abgehoben wird und den
Luft wird über Abblasleitungen 122 bzw. 122' in die Weg für die hydraulische Flüssigkeit freigibt. Die
Atmosphäre abgelassen. S Druckflüssigkeit fließt hierauf durch einen Kanal P
Auf der Trägerplatte 72 ist ein Behälter R für die zu einem Zylinder C, wodurch das Ventil V von
hydraulische Flüssigkeit befestigt, welcher mit einer seinem Sitz abgehoben wird, so daß der Abstrom
Einrichtung 124 versehen ist, die ein Signal abgibt, hydraulischer Flüssigkeit vom Zylinder 56 des Ventils
wenn der Flüssigkeitsspiegel im Behälter R unter eine 18 durch die Leitung 148 und eine Rückführleitung
vorbestimmte Höhe fällt. Wird in einem solchen Fall io 150 zum Behälter R eingeleitet wird,
diese Einrichtung 124 erregt, so wird ein Ventil 126 Wird nun das Dreiwegeventil 144 nach links vergeöffnet, durch welches Druckluft dem Zweiwege- stellt, so wird der Flüssigkeitsstrom in den Leitungen ventil 112 zugeleitet wird. Das Ventil 112 kann von 146,148 umgekehrt, so daß das Ventil 152 automaseiner Offenstellung in seine Geschlossenstellung da- tisch umgestellt wird. In einem solchen Fall überdurch übergeführt werden, daß ihm Luft unter einem 15 windet der Druck der Druckflüssigkeit in der Leitung vorherbestimmten Druck über die Einrichtung 124 148 die Kraft der Feder S' des Ventils V, so daß zugeführt wird, wobei in der Leitung 130, welche von dieses von seinem Sitz abgehoben wird und den Weg der Druckleitung 106 zur Einrichtung 124 führt, ein der Druckflüssigkeit durch das Ventil 152 zur unter Druckregler 128 eingeschaltet ist, mittels welchen dem Kolben 54 liegenden Kammer des Zylinders 56 dieser Druck eingestellt werden kann. Im Behälter R ao freigibt. Zur gleichen Zeit wird das Ventil V durch befindet sich ein Schwimmer 132, welcher sich nach die in den Zylinder C aus der Leitung 148 über den abwärts bewegt, wenn der Flüssigkeitsspiegel im Be- Kanal P' eintretende Druckflüssigkeit von seinem Sitz hälter R abfällt. Dieser Schwimmer führt hierbei das abgehoben, so daß der Rückstrom der Druckflüssig-Ventil 126 in seine Offenstellung über, so daß ein keit durch die Leitung 146 in die Rückführleitung Druckluftstrom zum Ventil 112 fließen kann. Das 35 150 zum Behälter R freigegeben wird.
Ventil 112 wird durch eine Feder 113 wieder in seine Wird der Druck vom Steuersystem weggenommen, Offenstellung rückgeführt, wenn das Ventil 126 ge- so werden beide Ventile V, V des Doppelrückschlagschlossen wird. Auf diese Weise wird der Luftstrom ventils 152 durch die Einwirkung der Federn S, S' in in der Leitung 106 zu den druckluftbetätigten hydrau- ihre Schließstellung übergeführt, so daß jeder weitere lischen Pumpen 120,120' in Abhängigkeit vom Flüs- 30 Druckflüssigkeitsabstrom von jeder Seite des Zylinsigkeitsspiegel im Behälter R geregelt. Dies bildet ders 56 verhindert wird. Dadurch wird vermieden, eine Sicherheitsmaßnahme, welche verhindert, daß daß der Zylinder aus seiner eingestellten Lage uneine Betätigung des Steuersystems auch dann erfolgt, beabsichtigt verstellt werden kann. Wird z. B. anwenn im Flüssigkeitsbehälter/? nur eine ungenügende genommen, daß das Ventil 18 (Fig. 2) sich in seiner Druckflüssigkeitsmenge zur Verfügung steht. Das 35 Schließstellung befindet, so daß der Kolben 54 seine durch den Flüssigkeitsspiegel betätigte Ventil 124 und unterste Lage einnimmt, so könnte ein Lecken von das Regelventil 112 können beliebiger, an sich be- Flüssigkeit aus der Ventilkammer 40 durch die Dichkannter Bauart sein. tungspackung 60 in den Zylinder 56 zur Folge haben,
diese Einrichtung 124 erregt, so wird ein Ventil 126 Wird nun das Dreiwegeventil 144 nach links vergeöffnet, durch welches Druckluft dem Zweiwege- stellt, so wird der Flüssigkeitsstrom in den Leitungen ventil 112 zugeleitet wird. Das Ventil 112 kann von 146,148 umgekehrt, so daß das Ventil 152 automaseiner Offenstellung in seine Geschlossenstellung da- tisch umgestellt wird. In einem solchen Fall überdurch übergeführt werden, daß ihm Luft unter einem 15 windet der Druck der Druckflüssigkeit in der Leitung vorherbestimmten Druck über die Einrichtung 124 148 die Kraft der Feder S' des Ventils V, so daß zugeführt wird, wobei in der Leitung 130, welche von dieses von seinem Sitz abgehoben wird und den Weg der Druckleitung 106 zur Einrichtung 124 führt, ein der Druckflüssigkeit durch das Ventil 152 zur unter Druckregler 128 eingeschaltet ist, mittels welchen dem Kolben 54 liegenden Kammer des Zylinders 56 dieser Druck eingestellt werden kann. Im Behälter R ao freigibt. Zur gleichen Zeit wird das Ventil V durch befindet sich ein Schwimmer 132, welcher sich nach die in den Zylinder C aus der Leitung 148 über den abwärts bewegt, wenn der Flüssigkeitsspiegel im Be- Kanal P' eintretende Druckflüssigkeit von seinem Sitz hälter R abfällt. Dieser Schwimmer führt hierbei das abgehoben, so daß der Rückstrom der Druckflüssig-Ventil 126 in seine Offenstellung über, so daß ein keit durch die Leitung 146 in die Rückführleitung Druckluftstrom zum Ventil 112 fließen kann. Das 35 150 zum Behälter R freigegeben wird.
Ventil 112 wird durch eine Feder 113 wieder in seine Wird der Druck vom Steuersystem weggenommen, Offenstellung rückgeführt, wenn das Ventil 126 ge- so werden beide Ventile V, V des Doppelrückschlagschlossen wird. Auf diese Weise wird der Luftstrom ventils 152 durch die Einwirkung der Federn S, S' in in der Leitung 106 zu den druckluftbetätigten hydrau- ihre Schließstellung übergeführt, so daß jeder weitere lischen Pumpen 120,120' in Abhängigkeit vom Flüs- 30 Druckflüssigkeitsabstrom von jeder Seite des Zylinsigkeitsspiegel im Behälter R geregelt. Dies bildet ders 56 verhindert wird. Dadurch wird vermieden, eine Sicherheitsmaßnahme, welche verhindert, daß daß der Zylinder aus seiner eingestellten Lage uneine Betätigung des Steuersystems auch dann erfolgt, beabsichtigt verstellt werden kann. Wird z. B. anwenn im Flüssigkeitsbehälter/? nur eine ungenügende genommen, daß das Ventil 18 (Fig. 2) sich in seiner Druckflüssigkeitsmenge zur Verfügung steht. Das 35 Schließstellung befindet, so daß der Kolben 54 seine durch den Flüssigkeitsspiegel betätigte Ventil 124 und unterste Lage einnimmt, so könnte ein Lecken von das Regelventil 112 können beliebiger, an sich be- Flüssigkeit aus der Ventilkammer 40 durch die Dichkannter Bauart sein. tungspackung 60 in den Zylinder 56 zur Folge haben,
An den Behälter R ist unten eine Verteilerleitung daß der Kolben 54 angehoben wird, so daß der Schie-
134 angeschlossen, welche zur Zuleitung von Flüssig-40 ber44 unbeabsichtigt in seine Offenstellung überkeit
zu zwei zu den Pumpen 120 bzw. 120' führenden geführt wird. Da jedoch durch die gesteuerten Dop-Abzweigleitungen
136,136' dient. Die durch Druck- pelrückschlagventile 152, 152' kein Flüssigkeitsluft betätigten Pumpen 120 bzw. 120' können nach abstrom in den Druckleitungen 154,156 erfolgen
Wahl einzeln oder gleichzeitig arbeiten. In die Lei- kann, kann der Kolben 54 nicht betätigt werden, und
tungen 136 bzw. 136' sind Ventile 138, 140, 138', 45 es bleibt daher das Ventil 18 in seiner Schließstellung.
140' eingeschaltet, durch welche eine getrennte Be- Für die Handbetätigung der Ventile 18 bzw. 18'
tätigung der Pumpen 120,120' nach Wahl eingestellt sind zwei handbetätigte Ventile 160 bzw. 160' vorwerden
kann und mittels welchen es möglich ist, gesehen, welche Dreiwegeventile sind und deren Ein-Arbeiten
am System durchzuführen, ohne es gänzlich laßleitungen 162 bzw. 162' über eine Leitung 164 an
abzuschalten. Die durch Druckluft betätigten Pum- 50 die Verteilerleitung 142 angeschlossen sind. Über
pen 120,120' fördern Druckflüssigkeit in eine Sam- eine Leitung 173 ist an die Leitung 164 ferner ein
melleitung 142. Manometer 171 angeschlossen, welches den zur Be-
Zur Fernsteuerung des Systems, z. B. mittels Funk tätigung der Ventile 18 bzw. 18' nötigen Druck anvom
Tankschiff 32 aus, sind zwei magnetbetätigte zeigt. Der Zustand des Ventils 18 bzw. 18' kann auch
Dreiwegeventile 144,144' vorgesehen, deren Einlaß- 55 dadurch überwacht werden, daß die zur Betätigung
öffnungen 146 bzw. 146' an die Sammelleitung 142 des Ventils nötigen Druckänderungen der Druckangeschlossen
sind. Jedes dieser Ventile 144,144' ist flüssigkeit beobachtet werden. An die Rückführleian
eine Entlastungsleitung 150 angeschlossen, durch tung 150 ist ferner eine weitere Rückführleitung 166
welche Druckflüssigkeit zurück zum Behälter R ge- angeschlossen, deren anderes Ende mit den Auslässen
fördert werden kann. In die Leitungen 146 bzw. 146' 60 168 bzw. 168' der Ventile 160 bzw. 160' in Verbinsowie
in weitere von den Dreiwegeventilen 144 bzw. dung steht, durch welche Auslässe die Druckflüssig-
144' wegführende Leitungen 148 bzw. 148' sind ge- keit in den Behälter R zurückgeleitet werden kann,
steuerte Rückschlagventile 152 bzw. 152' einge- In den von den Auslassen 168 bzw. 168' wegschaltet,
welche eine unerwünschte Betätigung der führenden Leitungen ist -jeweils eine Flüssigkeits-Ventile
18 bzw. 18'(Fig. 3) verhindern. 65 anzeigeeinrichtung 170 bzw. 170' eingeschaltet,
Ein solches Rückschlagventil ist beispielsweise in welche eine Sichtanzeige für in den Leitungen 168
Fig. 4 dargestellt. Unter der Annahme, daß die bzw. 168' zum BehälterR fließende Flüssigkeit gibt.
Pumpe 120' in die Druckleitung 146 fördert, wird die Durch Beobachtung dieser Anzeigeeinrichtungen 170
bzw. 170' kann die Bedienungsperson feststellen, ob sich der Schieber 44 des Ventils 18 bzw. 18' zwischen
seiner Offen- und seiner Schließstellung bewegt. Ferner kann durch Beobachtung eines Strömungsstillstandes im Strömungsanzeiger 170 bzw. 170',
ferner durch Messung der durchgeströmten Flüssigkeitsmenge oder durch Messung der für einen Arbeitszyklus
nötigen Zeit festgestellt werden, wann sich der Schieber 44 in seiner völlig geöffneten bzw. völlig
geschlossenen Stellung befindet.
Ferner ist das Ventil 160 mit den Druckleitungen 154 bzw. 156 durch zwei Leitungen 172 bzw. 174
verbunden. In gleicher Weise sind die zum Zylinder 56' führenden Druckleitungen 154' bzw. 156' mittels
zweier Leitungen 172', 174' an das handbetätigte Ventil 160' angeschlossen. Jede der Steuerleitungen
154, 156, 154', 156' ist mit einem Nadelventil 180, 182,180', 182' versehen, durch welches Druckflüssigkeit
aus diesen Steuerleitungen in das das Ventil umgebende Medium zwecks Abteilung von Luft aus
den Druckleitungen und zwecks Durchführung von Arbeiten an den hydraulischen Aggregaten abgelassen
werden kann. In jeder der Druckleitungen befindet sich ferner ein kleines Ventil 184 bzw. 186 bzw. 186'
bzw. 184', weiche Ventile zwischen das jeweilige Nadelventil und den Zylinder, eingeschaltet sind und
zur Erleichterung der Durchführung von Arbeiten am hydraulischen System dienen.
Um die Ventile 18,18' auch dann betätigen zu
können, wenn der Druck in den die Pumpen 120, 120' speisenden Druckluftleitungen ausfällt und daher
diese Pumpen funktionsunfähig werden, ■ ist eine hydraulische Handpumpe 190 vorgesehen, deren Einlaß
über die Leitung 134 an den Behälter R angeschlossen ist, während ihr Auslaß mit der Leitung 164
in Verbindung steht. Mittels dieser Handpumpe 190 kann das Druckflüssigkeitssystem von Hand aus unter
Druck gesetzt werden. Die Druckseite der Pumpe 190 ist ferner an die Sammelleitung 142 angeschlossen,
mit welcher die Einlaßleitungen 146 bzw. 146' der durch Funk ferngesteuerten magnetbetriebenen Ventile
144 bzw. 144' in Verbindung'stehen, so daß die Ventile 18 bzw. 18' sowohl durch die durch Funk
ferngesteuerten Dreiwegeventile 144,144' als auch nach Wahl durch die von Hand betätigten Dreiwegeventile
160,160' betätigt werden können.
Zur Fernbetätigung der Ventile 18 bzw. 18' vom Tankschiff 32 aus wird das funkgesteuerte Zweiwegeventil
104 in seine Offenstellung gebracht, so daß Druckluft von zumindest einem der Druckluftflaschensätze84,84'
in die Leitung 106 strömen kann. Unter der Annahme, daß der Flüssigkeitsspiegel im
Behälter R oberhalb einer vorherbestimmten Höhe liegt, strömt die Druckluft durch das Zweiwegeventil
112, den Flüssigkeitsabscheider 114 und das Druckluftschmiersystem 116 zur Einlaßseite der druckluftbetriebenen
hydraulischen Pumpen 120, 120'. Von dort wird die Luft durch die Auslaßleitungen 122
bzw. 122' der hydraulischen Pumpen 120,120' in die Umgebung abgelassen.
Die Druckflüssigkeit wird durch die Saugleitungen 136,136' zu den Pumpen 120,120' über die Leitung
134 angesaugt und durch die Pumpen 120 bzw. 120' unter Druck in die Sammelleitung 142 gepreßt. Die
Überschreitung eines vorherbestimmten Maximaldruckes in der Leitung 142 wird durch ein Sicherheitsventil
143 verhindert, welches zwischen die Leitung 142 und die Leitung 134 eingeschaltet ist und
von der Förderseite der Pumpen 120 bzw. 120' Druckflüssigkeit zum Behälter R zurückführt, wenn
der vorbestimmte Förderdruck überschritten worden ist. Wie Fig. 3 zeigt, werden die Steuerventile 144,
144' durch die Magnete S in Abhängigkeit von der vom Tankschiff 32 aus ausgeübten Funksteuerung
nach rechts verschoben, so daß die Druckflüssigkeit aus den Pumpen 120,120' durch die Leitung 146 und
die Leitung 154 in den äußeren Arbeitsraum des hydraulischen Aggregats 54,56 strömen kann und
derart den Schieber 44 in seine Schließstellung bewegt. Hierdurch wird aus dem weiter innen liegenden
Arbeitsraum des hydraulischen Aggregats 54, 56 Druckflüssigkeit verdrängt, welche durch die Leitung
156 und die Leitung 148 sowie die Entlastungsleitung 150 zurück zum Behälter R strömen kann. Um das
Ventil 18 durch Funkfernsteuerung in seine Offenstellung überzuführen, wird das Fernsteuerventil 144
durch den Magneten 5 in seine äußerste linke Lage gebracht, so daß die Druck- und Entlastungsleitungen
ihre Rolle tauschen. Die Druckflüssigkeit fließt hierauf von der Sammelleitung 142 durch das Ventil 144
zum Kanal 148 und hierauf über den Kanal 156 zum weiter innen liegenden Arbeitsraum des hydraulischen
Aggregats 54, 56, so daß der Kolben 54 angehoben und dadurch in die in F i g. 2 dargestellte Offenstellung
gebracht wird. Die im äußeren Arbeitsraum des hydraulischen Aggregats 54, 56 befindliche hydraulische
Flüssigkeit kann durch die Leitungen 154,156 zur Entlastungsleitung 150 und von dort in den Behälter
R abströmen.
F i g. 3 zeigt das Steuerventil 144 in der Mittelstellung, in welcher beide Leitungen 148,146 über
die Rückschlagventile 152,152' mit der zum Behälter R führenden Entlastungsleitung 150 verbunden
sind. Das Rückschlagventil 152 wird hierbei automatisch durch seine Feder 5 (Fig. 4) in eine Stellung
geführt, in welcher die beiden Leitungen 146,148 abgeschlossen sind, so daß der Druck im System
abgebaut werden kann, ohne daß sich der Kolben 54 im hydraulischen Aggregat 54, 56 bewegen kann. Das
Rückschlagventil 152 verhindert somit eine Bewegung des Schiebers 44 in der oben bereits beschriebenen
Weise.
Claims (5)
1. Einrichtung zur Steuerung der Be- und Entladung von entfernt von der Küste an einer Boje
oder dergleichen anlegenden Tankschiffen mittels druckflüssigkeitsbetätigter Schieber oder dergleichen,
dadurch gekennzeichnet, daß
die gesamte Anlage zur Versorgung mit Druckflüssigkeit auf der Boje (26) oder dergleichen
untergebracht ist und die Druckflüssigkeit durch druckluftbetätigte Pumpen (120, 120') geliefert
wird, deren Druckluftbeaufschlagung aus leicht auswechselbaren und transportierbaren Druckluftflaschen
(84, 84') erfolgt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Druckluftflaschen
(84, 84') und den druckluftbetätigten Pumpen (120, 120') ein ferngesteuertes Zweiwegeventil
(104) zur Regelung der Druckluft eingesetzt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem ferngesteuerten Zweiwegeventil (104) und den druckluftbetätigten
Pumpen (120,120') ein durch die Druckluft regel-
109 621/183
bares Zweiwegeventil (112) eingesetzt ist, welches an einen Behälter (R) für die von den Pumpen
(120,120') zu fördernde Druckflüssigkeit angeschlossen und in Abhängigkeit von dem Druckflüssigkeitsniveau
in dem Behälter (R) steuerbar ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (R) eine Signaleinrichtung (124) für einen vorgegebenen Druck-
10
flüssigkeitsspiegel und ein in Abhängigkeit davon betätigbares Ventil (132) zur Freigabe von Druckluft
an das durch Druckluft regelbare Zweiwegeventil (112) besitzt.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Behälter
(R) und dem durch Druckluft regelbaren Zweiwegeventil (112) ein Druckregler (128) vorgesehen
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2304002C3 (de) | Ausgleichsvorrichtung zum Steuern und Aufrechterhalten einer vorbestimmten Spannung in einem Strang | |
| DE2617379C2 (de) | Vorrichtung zum Besprühen einer Hohlgefäß-Innenwand mit einem Flüssigkeitsstrahl | |
| DE2610890A1 (de) | Auftriebssteuerungsgeraet fuer taucher | |
| DE2334303A1 (de) | Verladevorrichtung zum einladen fluechtiger fluide in behaelter | |
| DE1956534A1 (de) | Schieberventil mit Einrichtung zur Anzeige der Schieberstellung | |
| DE69108287T2 (de) | In Tiefbohrlöchern verwendbare Flasche zur Entnahme einer Flüssigkeit. | |
| DE1963589A1 (de) | Einpunkt-Verankerungsboje zum Zu- bzw. Abfuehren eines Fludes zu bzw. von einem Schiff | |
| DE1550065C (de) | Einrichtung zur Steuerung der Be und Entladung von entfernt "von der Küste an einer Boje oder dergleichen anlegenden Tankschiffen | |
| DE1550065B1 (de) | Einrichtung zur Steuerung der Be- und Entladung von entfernt von der Kueste an einer Boje od.dgl. anlegenden Tankschiffen | |
| DE1233346B (de) | Anlage zum Foerdern eines Unterwasser-Erdoelfeldes mit einem hydraulisch betaetigten Ventil | |
| DE4010638A1 (de) | Verfahren zum ablagern von gebinden in bohrloechern sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| AT279985B (de) | Einrichtung zur Steuerung eines, insbesondere unter Wasser in eine Ölrohrleitung od.dgl. eingebauten Schieberventiles | |
| DE2331982A1 (de) | Medizinisches geraet mit hydraulisch bewegbaren elementen | |
| DE2631004C2 (de) | Schwergut-Ladevorrichtung | |
| DE212779C (de) | ||
| DE1583003C3 (de) | Steueranordnung für eine druckmittelbetätigte Unterwasser-Einrichtung | |
| DE192378C (de) | ||
| DE143823C (de) | ||
| DE926696C (de) | Vorrichtung zur Pruefung und Aufrechterhaltung des einwandfreien Betriebszustandes von hydraulischen Brems- usw. Einrichtungen | |
| DE2225967C2 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von pumpfähigem Futter zu Futterplätzen | |
| DE3105463A1 (de) | "verfahren und vorrichtung zur steuerung der entnahme von schuettguetern aus druckbeaufschlagten behaeltern" | |
| DE198571C (de) | ||
| DE101665C (de) | ||
| DE2630342A1 (de) | Verfahren zum betrieb eines auf dem meeresboden stationierten speichers und einrichtungen dazu | |
| DE318094C (de) |