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DE1549495C - Anordnung zur Synchronisierung von mehreren in Abhängigkeit voneinander arbeitenden Funktionsgruppen - Google Patents

Anordnung zur Synchronisierung von mehreren in Abhängigkeit voneinander arbeitenden Funktionsgruppen

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Publication number
DE1549495C
DE1549495C DE1549495C DE 1549495 C DE1549495 C DE 1549495C DE 1549495 C DE1549495 C DE 1549495C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clock
signals
signal
clock signal
groups
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dipl.-Ing. 6078 Neu-Isenburg Pabst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Publication date

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Description

Taktsignalgenerator bestückten Funktionsgruppen ihrerseits an die mit Taktsignalgeneratoren bestückten Funktionsgruppen Signale als Meldung über eine erfolgte Informationsverarbeitung geben.
Zweckdienliche Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Nachstehend wird ein Anwendungsbeispiel der Erfindung an Hand der schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 die Ausbildung des Taktsignalgenerators,
F i g. 2 ein Signaldiagramm des Taktsignalgenerators nach der F i g. 1,
Fig. 3 zwei Funktionsgruppen und die Zusammenschaltung dieser mit ihren beiden Steuerwerken, die aus Taktsignalgeneratoren nach F i g. 1 und zugeordneten Zählern bestehen,
F i g. 4 ein Signaldiagramm der Steuerwerke der beiden Funktionsgruppen nach der F i g. 3,
F i g. 5 die Zusammenschaltung einer als Steuer- ao werk einen Taktsignalgenerator mit Zähler verwendenden Funktionsgruppe mit einer beispielsweise einen Lochstreifenstanzer als Steuerwerk verwendenden Funktionsgruppe,
Fig. 6 eine Modifikation des Taktsignalgenerators as nach der F i g. 1 bezüglich seiner äußeren Ansteuerung,
Fig. 7 ein Signaldiagramm zur Ausbildung nach der F i g. 6.
Der Speichers des Taktsignalgenerators nach der F i g. 1 besteht beispielsweise aus zwei Und-Nichtstufenal, &2. Der Ausgang A der Und-Nichtstufe & 1 ist mit dem Eingange 3 der Und-Nichtstufe & 2 verbunden, während der Ausgang Ά~ dieser Stufe mit dem Eingangel der Und-Nichtstufe&1 verbunden ist. Der freie Eingang el dieser Stufe ist mit dem Ausgang ANX einer Nichtstufe iVl verbunden, während der freie Eingang e 4 der Und-Nichtstufe & 2 mit dem Ausgang AN 2 einer Nichtstufe N 2 verbunden ist. Der Eingang der NichtstufeiVl ist mit dem Ausgängen eines Zeitgliedes Tl verbunden, während der Eingang der NichtStufe N 2 mit dem Ausgang A T 2 eines Zeitgliedes Γ 2 verbunden ist. Der Eingang des Zeitgliedes Tl ist mit dem Ausgang AvI einer Oder-Nichtstufe ν 1 verbunden, und der Eingang des Zeitgliedes Γ 2 ist mit dem Ausgang Av2 einer Oder-Nichtstufe ν2 verbunden. Die Oder-Nichtstufe vl wird einerseits über eine Undstufe&3 vom am Ausgang A auftretenden Signal angesteuert und ferner über eine Undstufe &4 von von außen eingebbaren Signalen e5, e6. Die Oder-Nichtstufe ν 2 wird über eine Undstufe &6 vom am Ausgang Ά auftretenden Signal und über eine Undstufe &5 von von außen anlegbaren Signaleng7, e8 angesteuert.
Die Oder-Nichtstufen ν können Dioden-Widerstands-Netzwerke mit einem nachgeschalteten Transistor sein, die Zeitglieder T können ÄC-Glieder und die NichtStufen N Transistoren sein. Eine derartige Ausbildung ist durch die deutsche Patentschrift 1 222 972 bekannt.
Die Wirkungsweise des Taktsignalgenerators nach der F i g. 1 wird an Hand des Signaldiagramms nach der F i g. 2 näher erläutert. Dargestellt sind die an den Ausgängen^, ~Ä, ATl, AT2, ANl, AN2 und AvI, Av2 auftretenden Signale. Wie angeschrieben, können diese Signale den Schaltzustand entsprechend L oder entsprechend 0 einnehmen.
Ein Signal L am Eingang des Zeitgliedes T bewirkt ein verzögertes Auftreten eines Signals L am Ausgang A T der Zeitglieder, und ein Signal 0 am Eingang tritt praktisch unverzögert am Ausgang AT auf.
Es sei angenommen, daß an den Eingängen e5 bis e8 Signale entsprechend 0 liegen. Für die Betrachtung der Wirkungsweise des Taktsignalgenerators sei ferner vom Zeitpunkte der Fig, 2 ausgegangen.
Da vor dem Zeitpunkt α das Ausgangssignal A des Speicherst entsprechend 0 war, konnte das Signalen des Zeitgliedes Π von 0 nach L ansteigen, und bei Erreichen eines bestimmten, dem Signal L entsprechenden Spannungspegels wurde das Signal ANl der NichtStufe Nl entsprechend 0 (Zeitpunkt a). Da dieses Signal am Eingange2 des Speicherelementes S wirkt, ändert sich der Schalt' zustand des Speichers S, und das Signal A wird entsprechend L und wird über die Undstufe & 3 und Oder-Nichtstufe ν 1 geleitet, wodurch das Ausgangssignal 1 (Fig. 1) entsprechend 0 wird. Damit geht aber das Ausgangssignal A Tl des Zeitgliedes Tl entsprechend dessen Zeitkonstante sehr schnell von L nach 0 (Fig. 2), und entsprechend geht das Ausgangssignal AN 1 wieder von entsprechend 0 nach L. Dies hat jedoch keinen Einfluß mehr auf den Schaltzustand des Speichers 5, da das am Eingang el des Speichers wirkende Signal entsprechend 0 geworden ist.
Der Schaltzustand des Speichers S hat sich also durch das Signal ANl, welches zum Zeitpunkt α vorübergehend entsprechend 0 wurde, geändert. Das Signal ANl wird seinen Zustand erst zum Zeitpunkt c von entsprechend L nach entsprechend 0 ändern, wenn das SignalATl zum Zeitpunkte wieder entsprechend L wird.
Mit dem Beginn des Zeitpunktes α ändert sich wegen des Wechsels des Signals 7i von L nach 0 und wegen dessen Rückführung über die Undstufe &6 und Oder-Nichtstufe ν2 (Av2 wird 0) entsprechend der Zeitkonstanten des Zeitgliedes T 2 dessen Ausgangssignal AT2 von entsprechend 0 auf entsprechend L. Dieser Zustand wird zum Zeitpunkt b erreicht, wodurch das Signal AN 2 der NichtStufe N 2 von entsprechend L auf entsprechend 0 geht, wodurch das Ausgangssignal Ά des Speicherst seinen Zustand von 0 auf L wechselt. Damit ändert sich das Ausgangssignal A T 2 des Zeitgliedes Γ 2 sehr schnell, und entsprechend wechselt auch das Ausgangssignal AN 2 der nachgeschalteten NichtStufe N 2 von entsprechend 0 nach L.
Da durch den Wechsel des Ausgangssignals 7A des Speichers 5 sich auch das Signal A des Speichers von entsprechend L nach entsprechend 0 geändert hat, ändert sich ab Zeitpunkt b das Ausgangssignal A Tl des Zeitgliedes Tl von entsprechend 0 nach entsprechend L, Dies ist im Zeitpunkt c der Fall, wodurch das Ausgangssignal ANl der nachgeschalteten Nichtstufe Nl schnell von entsprechend L nach entsprechend 0 geht, wodurch wiederum der Zustand des Ausgangssignals A von entsprechend 0 nach entsprechend L geändert wird, und sich das Ausgangssignal ^4Tl des Zeitgliedes Tl schnell von entsprechend L nach entsprechend 0 ändert, was zur Folge hat, daß sich auch das Ausgangssignal AN 1 der nachgeschalteten Nichtstufe Nl entsprechend von 0 nach L ändert.
Die den Speichers ansteuernden und vorüber-
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gehend auftretenden Signale ANl, AN2 entspre- Zähler können beispielsweise an sich bekannte inte-
chend O ändern also periodisch den Schaltzustand grierte Schaltungen verwendet werden, die Eingänge
des Speichers S. CP und zwei antivalente Ausgänge A, Ά bis D, T5
An Stelle der Und-Nichtstufen &1, &2 des Spei- haben (Fa. Texas Instruments Typ SN 7493 N).
eher S nach der F i g. 1 können sinngemäß auch 5 An Stelle der dargestellten Zähler können auch
Oder-Nichtstufen verwendet werden. statische Zähler mit Haupt- und HilfsSpeichern je
Der Taktsignalgenerator ist über die Undstufen Zählstufe verwendet werden, wie sie beispielsweise &4, &5 start- und stoppbar. Werden beispielsweise durch die deutsche Patentschrift 1170 001 bekannt an die Eingänge e5, e6 Signale entsprechend L ge- sind. In diesem Falle kann wegen der Ansteuerung legt, so tritt an der Oder-Nichtstufe ein Ausgangs- io dieser Zähler durch Zählsignale und Zählhilfssignal 1 entsprechend 0 auf, wodurch das Aus- signale (ti, t2) für 'die Funktionsgruppen je ein gangssignal ATl des nachgeschalteten Zeitgliedes zweiphasiger Taktsignalgenerator nach Patent Tl auf entsprechend 0 gehalten wird. Werden an 1222 972 verwendet werden, welcher zwei Taktdie Eingänge e7, e8 der Undstufe&5 Signale ent- signalfolgen erzeugt, deren Taktsignale 90° gegensprechend L gelegt, so wird dadurch das Ausgangs- 15 einander verschoben auftreten und aus denen gegensignal/4T2 des Zeitgliedes Γ 2 auf entsprechend 0 einander Kickende Taktsignale ableitbar sind. Im gehalten. Prinzip kann jede Art von Zählern verwendet wer-
Beim Verschwinden dieser Signale beginnt der den. Jedem Taktsignalgenerator und Taktzähler ist
Ablauf des Taktsignalgenerators stets eindeutig vom eine Signalausblendschaltung B1, B 2 zugeordnet,
Fußpunkt des Signals ATl oder des Signals AT2 20 die als Und-Nicht-Nichtstufe&lO, NlO bzw. als
aus. Und-Nichtstufe&ll ausgebildet ist. Die Schaltung
In F i g. 3 ist allein aus Gründen der Einfachheit B1 wird von den Ausgangssignalen A1 des Takt- und Übersichtlichkeit eine beispielsweise aus zwei signalgenerators TGl und den Ausgangssignalen A, Funktionsgruppen FGl, FG2 bestehende Anlage Έ und C des Zählers TZl angesteuert und die dargestellt, wobei nur die für das Wesen der Erfin- 25 Schaltung B 2 von den Ausgangssignalen A 2 des dung wesentlichen Elemente dargestellt sind. Es ist Taktsignalgenerators TG 2 und den Ausgangssignaangenommen, daß die beiden Funktionsgruppen der len A, B, C und D des Zählers TZ2.
Informationsverarbeitung dienen mögen, wobei die Im Signaldiagramm nach der F i g. 4 sind mit A1 die Information aufnehmenden Elemente der Funk- die Taktsignale des Taktsignalgenerators TGl betionsgruppen nicht weiter dargestellt sind. 30 zeichnet, mit TSl ein durch die Schaltung Bl
Der vorstehend beschriebene Taktsignalgenerator (F i g. 3) beim Auftreten des sechsten Zählschrittes bildet unter Heranziehung von dessen Start- und ausgeblendetes Taktsignal, mit A2 die sechzehn Stoppeingängen bei den beiden Funktionsgruppen Taktsignale des Taktsignalgenerators TG 2, die inner-FGl und FG2 nach der Fig. 3 das diesen Funk- halb der Zeitdauer des Signals TSl entsprechend L tionsgruppen zugeordnete Steuerwerk. Über diese 35 auftreten. Die Taktfrequenz des Taktsignalgenera-Steuerwerke werden die beiden Funktionsgruppen tors TG 2 ist also höher als die des Taktsignalgenesynchronisiert. Eine Synchronisierung ist selbst unter rators TGl. Ferner ist das Ausblendsignal TS2 der der Bedingung möglich, daß die Zeitkonstanten der SchaltungB2 (Fig. 3), das am Ausgang der Undbeiden das jeweils unabhängige Steuerwerk ergeben- stufe & 4', am Ausgang der Undstufe&5, am Ausden Taktsignalgeneratoren unterschiedlich sind. Ein 40 gang der Undstufe&5' und am Ausgang der Und-Steuerwerk kann also beispielsweise ohne weiteres stufe &4 (TGl und TG2 in Fig. 3) auftretende Sisehr langsam und das andere Steuerwerk sehr schnell gnal dargestellt.
arbeiten, ohne daß sich durch einen derartigen un- Ein Zyklus der FunktionsgruppeFGl -umfaßt terschiedlichen Taktablauf der Steuerwerke Synchro- sechzehn Taktsignale A1 und sechzehn Zählzustände nisationsschwierigkeiten ergeben. Selbst wenn die 45 des Zählers TZl. Ein Zyklus der Funktionsgruppe Start- und Stoppsignale für die Steuerwerke über ge- FG 2 umfaßt sechzehn Taktsignale A 2 und sechzehn gebenenfalls lange Leitungen an die Steuerwerke ge- Zählzustände des Zählers TZ 2, wobei dieser Zyklus führt werden, tritt lediglich durch die sich etwa er- wesentlich schneller, nämlich innerhalb der Zeitdauer gebende Verzögerungszeit der Start-und Stoppsignale des Ausblendsignals TSl abläuft. Aus Gründen der ein Zeitverlust in der Folge dieser Signale auf. Der 5° Übersichtlichkeit ist im Signaldiagramm nur ein Aus-Taktsignalablauf der Steuerwerke ist davon jedoch schnitt eines Taktzyklus des Zählers TZl dargestellt, unberührt und genau definiert. Es entstehen lediglich Es sei angenommen, daß bei Auftreten des sechs-Pausenzeiten zwischen jeweils zwei Zyklen. ten Taktsignals A1 des Taktzählers TZl ein Signal
Für die Funktionsgruppe FG1 ist ein Taktsignal- TSl erforderlich ist, welches die Funktionsgruppe generator TGl mit einem Taktzähler TZl darge- 55 FG 2 und gegebenenfalls andere Funktionsgruppen stellt und für die Funktionsgruppe FG 2 ebenfalls ansteuern soll (beispielsweise zwecks Übernahme ein Taktsignalgenerator TG 2 mit einem Taktzähler einer Information durch die nicht weiter dargestell- TZ 2, während die von diesen Einheiten TGl, TZl ten Elemente zur Informationsverarbeitung der und TG 2, TZ 2 gesteuerten Bausteine der Funk- Funktionsgruppe FG 2), wobei beispielsweise ein tionsgruppen FGl, FG 2 nicht weiter dargestellt 60 vollständiger Zyklus der Funktionsgruppe FG 2 insind, wie auch oben angedeutet ist. Die Taktzähler nerhalb der Zeitdauer des Signals TSl ablaufen soll TZl, TZ 2 mögen 4-Bit-Binärzähler sein. Die Zähl- und mit dem Auftreten des letzten (sechzehnten) Sistufen des Zählers TZl sind mit FFl bis FF 4 und gnals^42 der Funktionsgruppe FG 2 die Funktionsdie des Zählers TZ 2 mit FFl' bis FF 4' bezeichnet. gruppe FGl (beispielsweise zwecks Übernahme der Bei Funktionsgruppen mit umfangreichen Programm- 65 zu diesem Zeitpunkt anstehenden Information der ablaufen werden solche Zähler entsprechend mehr Funktionsgruppe FG 2 durch die zugeordneten EIe-Zählstufen haben. mente der Funktionsgruppe FGl) und gegebenenfalls
Für die als Flip-Flop ausgebildeten Zählstufen der auch andere Funktionsgruppen beeinflußt werden
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sollen. Zur Erzeugung des Signals TSl entsprechend signalgenerator TGl wird dadurch gestoppt, und L sind die Eingänge der Und-Nichtstufe &10 zwar durch das »interne« Signal TSl entsprechend L (Fig. 3) derart mit dem Ausgängen des Takt- und das »externe« SignalT32 entsprechend L.
Signalgenerators TGl und mit den Ausgängen der Wird das Signal TSl beim sechsten Schritt des Zählstufen des Zählers TZl verknüpft, daß bei Auf- 5 Taktsignalgenerators TG1 entsprechend L, so betreten des sechsten Taktsignals A1 entsprechend L einfiußt dieses über Leitung 20 (F i g. 3) die Funkdes den Taktzähler TZl aussteuernden Taktsignal- tionsgruppe FG2. Das Signal TSl steuert die Nichtgenerators TG lein Signal TSl entsprechend L ander stufe N 3' an, und deren negiertes Ausgangssignal Nichtstufe N10 der Ausblendschaltung B1 auftritt. N 3' entsprechend 0 steuert die Undstufe&4' des Die Eingänge der Und-Nichtstufe & 11 sind derart io Taktsignalgenerators TG 2 an. Zu diesem Zeitpunkt mit dem Ausgang des Taktsignalgenerators TG 2 und liegt am anderen Eingang dieser Undstufe &4' das den Ausgängen des Zählers TZ2 verknüpft (Fig. 3), Signal T32 entsprechend L, so daß das Ausgangsdaß bei Auftreten des sechzehnten Taktsignals A 2 signal der Undstufe & 4' entsprechend 0 wird, wie entsprechend L am Ausgang der Und-Nichtstufe auch dem Signaldiagramm zu entnehmen ist.
&11 ein Signal T32 entsprechend 0 auftritt, wie aus 15 Durch das Signal TSl entsprechend L hat sich dem Signaldiagramm ersichtlich. das Ausgangssignal entsprechend 0 der Undstufe &5'
Die Synchronisierung der zeitlich unterschiedlichen des Taktsignalgenerators TG 2 nicht geändert, da das
Abläufe der Funktionsgruppen FG1, FG 2 geht in Ausgangssignal der vorgeschalteten Nichtstufe N 4'
folgender Weise vor sich. nach wie vor wegen TS2 entsprechend L entspre-
Wie bereits zum Taktsignalgenerator nach der 20 chend 0 ist. Der Taktsignalgenerator TG 2 ist damit
F i g. 1 erläutert wurde, sind auch die Taktsignal- freigegeben und erzeugt nach Ablauf der durch das
generatoren TGl, TG 2 nach Fig. 3 über die Und- Zeitglied Tl' gegebenen Zeit das erste Taktsignal A 2.
stufen & 4, &5, &4', &5' start- und stoppbar. Im Dieses dauert für die durch das Zeitglied T 2' gege-
vorliegenden Fall wird bei den Taktsignalgenerato- bene Zeit usf., wie aus dem Signaldiagramm er-
ren jeweils nur ein Eingang der Oder-Nichtstufen 25 sichtlich.
ν 1, ν 2, ν 1', ν 2'beider Taktsignalgeneratoren durch Da in dieser Laufzeit des Taktsignalgenerators interne Bedingungen (TSl ist an die Undstufen &4 TG 2 die Signale TSl und TS2 entsprechend L sind, und & 5 der eigenen Funktionsgruppe FGl und T32 ist das Ausgangssignal der Undstufe & 5 des Taktan die Und-Nichtstufen &4' und &5' ebenfalls der signalgenerators TG1 entsprechend L, so daß dieser eigenen Funktionsgruppe FG 2 geführt) und äußere 30 auch in dieser Ablaufphase streng über die Funk-Bedingungen (TSl ist an die Undstufen & 4', &5' tionsgruppe FG 2 synchronisiert ist. Der Taktsignaldes Taktsignalgenerators TG2 und TS2 ist an die generator TGl kann so lange nicht »weglaufen«, Undstufen &4, &5 des Taktsignalgenerators TGl . wie das Ausgangssignal seiner Undstufe &5 entspregeführt) beeinflußt. Bei Anlagen mit großem Pro- chend L ist. Im Signaldiagramm mit »Warten von grammablauf werden diese Oder-Nichtstufen ν 1, ν 2, 35 T 2" bezeichnet.
vl', ν 2' weitere »Bedingungs«-Eingänge haben, Der Taktsignalgenerator TG2 läuft durch bis zum
denen den Undstufen &4, &5, &4', &5' entspre- Auftreten des sechzehnten Taktsignals A 2 (Fig. 4),
chende Verknüpfungsglieder vorgeschaltet sind, wo- bei welchem das Signal T32 entsprechend 0 wird,
bei diese Undstufen auch mehr als zwei Eingänge Damit wird das Ausgangssignal der Nichtstufe N 4'
haben können. 40 des Taktsignalgenerators TG 2 entsprechend L, und
Dem Taktsignalgenerator TGl ist über die Nicht- wegen des bereits vorhandenen Signals TSl entspre-
stufeniV3, iV4 und die Undstufe & 4 die Bedingung chend L des Taktsignalgenerators TGl am Eingang
TS 2 und TSl und über die Undstufe & 5 die wei- der Undstufe &5' des Taktsignalgenerators TG 2
tere Bedingung TSl und TS2 zugeführt. Dem Takt- wird auch deren Ausgangssignäl entsprechend L,
signalgenerator TG 2 ist über die Nichtstufe N 3' und 45 wodurch der Taktsignalgenerator TG 2 und der Zäh-
die Undstufe &4' die Bedingung TS2 und TST und ler TZ2 gestoppt werden. Der Taktsignalgenerator
über die Nichtstufe N 4' und die Undstufe & 5' die TG 2 nimmt noch nicht seine Ausgangsstellung,
weitere Bedingung TS2 und TSl zugeführt. nämlich A2 entsprechend 0, ein. Im Signaldiagramm
Der Taktsignalgenerator TGl läuft unter Beein- mit »Warten von T 2'« bezeichnet,
flussung durch das aus Taktsignalgenerator TG 2 und 50 Das Signal TSI entsprechend 0 gelangt über die
Zähler TZ2 bestehende Steuerwerk der Funktions- Leitung 10 (Fig. 3) an die FunktionsgruppeFGl als
gruppe TG 2 zyklisch ab. In der Ausgangsstellung Meldung, daß die Funktionsgruppe FG 2 ihre Verar-
des Taktsignalgenerators TGl sind die Ausgangs- beitung abgeschlossen hat.
signale seiner Undstufen & 4, &5 entsprechend 0, Am Ausgang der Undstufe & 5 des Taktsignalda die »Synchronisier«-Signale TSl, T32 zu diesem 55 generators TGl wechselt das Signal von bisher entZeitpunkt entsprechend 0 und L sind, wie auch sprechend L nach entsprechend 0, wodurch die Fig. 4 zu entnehmen ist. Diese Signale steuern die Wartezeit des Taktsignalgenerators TGl beendet ist Undstufe &5 des Taktsignalgenerators TGl und fer- und dessen Ausgangssignal Al nach Ablauf der ner die NichtStufen N 3, N 4 an, deren Ausgangs- durch das Zeitglied T 2 gegebenen Zeit entsprechend signale 0 und L die Undstufe &4 des Taktsignalgene- 60 0 wird. Da dieses die Schaltung Bl ansteuert, wird rators TGl ansteuern. auch das Signal TSl zum gleichen Zeitpunkt entspre-
Der Taktsignalgenerator TGl läuft bis zum sech- chend 0. An der Undstufe & 4 des Taktsignalgenera-
sten Taktsignal 6, welches durch die Schaltung Bl tors TGl liegen zum gleichen Zeitpunkt die Signale
(Fig. 3) ausgeblendet wird und am Ausgang der TSI entsprechend L und TS2 entsprechend L und
Schaltung Bl als Signal TSl entsprechend L auf- 65 an der Undstufe &5 die Signale TSl entsprechend 0
tritt. Dieses Signal ist an die Undstufe &5 des Takt- und T52 entsprechend 0, so daß am Ausgang der
signalgenerators TGl rückgeführt, an welchem be- Undstufe &4 ein Signal entsprechend L und am
reits das Signal TS 2 entsprechend L wirkt. Der Takt- Ausgang der Undstufe &5 ein Signal entsprechend 0
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liegt. Der Taktsignalgenerator TGl kann noch nicht Das Steuerwerk der Funktionsgruppe FG2 ist ein anlaufen. Im Signaldiagramm mit »Warten von TI« schematisch dargestellter Lochstreifenstanzer ST bebezeichnet, kannter Art, der eine Kupplungsspule SP für die Aus-
Das Signal TSl entsprechend 0 gelangt über die lösung des Transports des nicht weiter dargestellten Leitung 20 (Fig. 3) an die FunktionsgruppeFG2, 5 Lochstreifens hat. Bei Erregung der SpuleSP wird und damit wechselt das Ausgangssignal der Und- der schematisch dargestellte Antrieb A für den Lochstufe & 5' des Taktsignalgenerators TG 2 von bisher streifen freigegeben und beim Umlauf der in der L nach entsprechend 0, wodurch dessen Wartezeit Ausgangsstellung des Stanzers offene Nockenkonbeendet ist und dessen Ausgangssignal A 2 nach einer takt N mittels des Nockenrades R geschlossen,
durch das Zeitglied T2'gegebenen Zeit entsprechend io Der Stanzer ST erhält vom Taktzähler TZl der 0 wird und dieser damit seine Ausgangsstellung ein- Funktionsgruppe FG1 bei bestimmten Zählstellunnimmt. Der Taktsignalgenerator TG 2 kann nicht gen des Zählers TZ durch das über die Leitung 20 weiterlaufen, da am Ausgang der Nichtstufe N3'und geführte Signal KU den Befehl zur Stanzung einer am Ausgang der Schaltung B 2 ein Signal TSI ent- ihm beispielsweise von nicht weiter dargestellten sprechend L steht, die die Undstufe&4' des Takt- 15 Speichern der Funktionsgruppe FG 2 zugeführten zu signalgenerators TG 2 ansteuern, so daß auch deren verarbeitenden Information. .
Ausgangssignal entsprechend L ist. Sinngemäß, wie beim Ausführungsbeispiel nach
Mit dem SignalTSI entsprechend L wird das Fig. 3, wird der Taktsignalgenerator TGl der Funk-Ausgangssignal der Undstufe&4 des Taktsignal- tionsgruppe FG1 wieder intern vom Signal KU und generators TG1 entsprechend 0, und dieser läuft 20 extern über Leitung 10 vom durch den Nockenkonwieder an. Nach einer durch das Zeitglied Tl ge- taktiV erzeugten Signal des Stanzers der Funktionsgebenen Zeit tritt das siebente Taktsignal A1 usf. gruppe FG 2 gesteuert. Der Undstufe&4 des Taktauf. Der Taktsignalgenerator TGl wird bis zum signalgenerators TGl ist über eine NichtStufe iV 3 sechzehnten (ein Zyklus des Zählers TZl) und dann das Nockenkontaktsignal N negiert zugeführt. An weiter bis zum sechsten Taktsignal A1 laufen, wo 25 den anderen Eingang dieser Undstufe&4 kann eine sich die vorstehend beschriebenen Steuervorgänge andere Bedingung geschaltet sein,
wiederholen. Gegenüber dem Ablauf des mechanisch arbeiten?
Durch die Verwendung der start- und stoppbaren den Stanzers ST wird der Ablauf der Funktions-
Taktsignalgeneratoren wird eine exakte Synchroni- gruppe FG1 mit dem Taktsignalgenerator TG1 rela-
sierung beider Funktionsgruppen FGl, FG 2 er- 30 tiv schnell sein.
reicht. Wie erläutert, kann der Ablauf der Funktions- Wie vorstehend angedeutet, soll mit Auftreten gruppe FGl stets erst wieder einsetzen, wenn der eines Signals KU entsprechend L in der Funktions-Ablauf der Funktionsgruppe FG 2 sicher abgeschlos- gruppe FG 2 eine Stanzung durch den Stanzer ST ersen ist. Es ist durch die Synchronisiersignale TSl, folgen. Um einwandfreie Verhältnisse zwischen bei- TSI der Taktsignalgeneratoren TGl, TG 2 mit 35 den Funktionsgruppen FG1, FG 2 zu erhalten, wird Sicherheit verhindert, daß der Einsatz des Ablaufs mit dem Auftreten des Signals KU entsprechend L der Funktionsgruppe FGl beispielsweise bereits in für den Stanzer ST gleichzeitig die Funktionsgruppe die letzte Phase des Ablaufs der Funktionsgruppe FGl stillgesetzt, indem das Signal KU entsprechend FG 2 fällt. Gegenseitige Störungen im Ablauf der L an der Undstufe& 5 des Taktsignalgenerators JGl beiden Funktionsgruppen sind somit ausgeschlossen. 40 auftritt, deren anderer Eingang unbeschaltet ist, da
Ein weiterer Vorteil der start- und stoppbaren zu diesem Zeitpunkt der Nockenkontakt N des Stan-
Taktsignalgeneratoren besteht darin, daß die Funk- zers ST offen ist. Ein unbeschalteter Eingang einer
tionsgruppen in sich autark und funktionsfähig sind, aus einem Dioden-Widerstands-Netzwerk bestehen-
wodurch eine Prüfung derselben vor der Zusammen- den Undstufe hat die Wirkung eines angeschalteten
schaltung zu Anlagen unter den gegebenen Bedingun- 45 Signals entsprechend L. Damit tritt am Ausgang
gen einfach möglich ist. Auch bei unterschiedlichen dieser Undstufe & 5 ein Signal entsprechend L auf,
Arbeitsfrequenzen der Funktionsgruppen wird stets der Taktsignalgenerator TGl wird gestoppt, das
eine einwandfreie Synchronisierung derselben er- Ausgangssignal A1 desselben bleibt entsprechend L
reicht. : und damit auch das Signal KU. Der Stanzer ST
Es ist nicht immer notwendig, daß jedes Steuer- 50 wird sich langsam in Bewegung setzen, und bei einer
werk der eine Anlage bildenden Funktionsgruppen bestimmten Stellung des Nockenrades R schließt der
einen Taktsignalgenerator hat. Nockenkontakt N, wodurch angezeigt ist, daß der
Die Synchronisierung mehrerer Funktionsgruppen Stanzer läuft und das Auslösesignal KU für den kann neben der Verwendung von Taktsignalgenera- Stanzer verschwinden kann. Schließt der Nockenkontoren für die Bildung von Steuerwerken für die 55 takt N, so entspricht dies einem Signal entsprechen 0, Funktionsgruppen auch durch Anwendung gemisch- welches über die Leitung 10 an der Undstufe &5 des ter Steuerwerke, d.h. Taktsignalgeneratoren und Taktsignalgenerators TG1 wirkt, deren Ausgangssteuerbare mechanische Ausbildungen, erfolgen. signal von bisher L nach 0 wechselt. Das Signal am
In der Fig. 5 ist schematisch eine solche Ausbil- Ausgang Al des Taktsignalgenerators TGl wechselt
dung dargestellt, wobei angenommen ist, daß wieder 60 ebenfalls von bisher L nach 0. Das Signal entspre-
zwei Funktionsgruppen FGl, FG 2 zusammen- chend 0 des Nockenkontaktes ist über die NichtStufe
arbeiten. N 3 an die Undstufe & 4 des Taktsignalgenerators
Die Funktionsgruppe FGl besteht bezüglich des TGl geführt, so daß bei einem Signal L am anderen
Steuerwerkes wieder aus einem Taktsignalgenerator Eingang dieser Undstufe & 4 an deren Ausgang ein
TGl und einem von diesem gesteuerten Taktzähler 65 Signal entsprechend L auftritt. Dies verursacht einen
TZ, der gleich eine Ausblendschaltung B1 nach der Wechsel des Signals A1 des Taktsignalgenerators
Fig. 3 enthalten möge, so daß vom Zähler TZ ein TGl von L nach 0. Damit verschwindet auch das
Signal KU abnehmbar ist (entsprechend TSl). Signal KU entsprechend L. Der Taktsignalgenerator
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TGl ist jedoch noch nicht freigegeben, da der Das Flip-Flop B wirkt derart, daß mit der Vorder-
Nockenkontakt N noch geschlossen ist. Innerhalb flanke eines an seinem Eingang T auftretenden Takt-
der Schließzeit des Kontaktes N stanzt der Stanzer signals A die Ausgangssignale Q, ~Q ihre Valenz
die ihm zugeführte Information und danach öffnet wechseln, wenn am Eingang D ein Signal entspre-
der Kontakt N. Damit wird auch der Taktsignal- 5 chend L liegt.
generator TGl freigegeben, und es erfolgt der wei- Der Steuerablauf der drei Funktionsgruppen wird
tere Taktablauf der Funktionsgruppe FGl. nachstehend in Verbindung mit dem Signaldiagramm
Wie beim Ausführungsbeispiel nach der F i g. 3 nach der F i g. 7 näher erläutert.
erfolgt die Synchronisierung des Ablaufes der Funk- Betrachtet sei die Ausgangsstellung der Gesamt-
tionsgruppenFGl, FG 2 wieder mittels der über die io anlage, in welcher das Startsignal SE entsprechend 0,
beiden Leitungen 10, 20 geführten Synchronisier- das Signal TGH' entsprechend L, das Ausgangssignal
signale KU und N. der Und-Nichtstufe & 7 entsprechend L und das Si-
Wie bereits oben erwähnt, kann der Taktsignal- gnal N entsprechend L ist. Das Ausgangssignal der generator der verschiedensten Funktionsgruppen Und-Nichtstufe & 10 des logischen Netzwerkes NW durch weitere Bedingungen beeinflußt werden. In der 15 ist dann entsprechend L. Das Signal N ist entspre-F i g. 6 ist ein solches Beispiel dargestellt. Neben den chend L, da der Nockenkontakt des Stanzers der Funktionsgruppen FGl, FG 2 ist eine weitere Funk- Funktionsgruppe FG 2 offen ist. Das Ausgangssignal tionsgruppe FG 3 angedeutet. Den Eingangsstufen der nachgeschalteten Und-Nichtstufe & 9 ist dadurch &4, &5 des Taktsignalgenerators TG der Funktions- entsprechend 0 und damit auch das Ausgangssignal gruppeFGl ist ein logisches NetzwerkNW vorge- 20 der Und-Nichtstufe &7. Im Zeitpunkt« erfolgt die schaltet, das im einzelnen aus den Und-Nichtstufen Auslösung des Taktablaufes des Taktsignalgenerators &7 bis &10, den NichtStufen N 3 bis N 5, den Zeit- TG durch das Signal SE entsprechend L. Das Zeitgliedern Γ 3 und Γ 4 und einem Flip-Flop B besteht. glied Γ 3 verhindert eine Auslösung bei zu kurzer
Die Ausbildung nach der F i g. 6 ist mit Vorteil Kontaktgabe von SF;. Nach Ablauf einer durch das an Stelle des Steuerwerkes der Funktionsgruppe 25 Zeitglied Γ 3 bestimmten Zeit wird das Ausgangs-FGl nach der Fig. 5 in Verbindung einer einen signal der Und-Nichtstufe &7 entsprechend 0, und Stanzer aufweisenden Funktionsgruppe verwendbar. damit startet zum Zeitpunkt b der Taktsignalgenera-Durch das logische Netzwerk NW werden wegen der tor TG. Das Ausgangssignal der Nichtstufe N 3 ist Verwendung der Zeitglieder Γ 3, T 4 etwa auftretende entsprechend L und damit der Stopp des Takt-Prellungen des Nockenkontaktes N des Steuerwerkes 30 signalgenerators TG über das Zeitglied Γ2 vorbereifür die Funktionsgruppe FG 2 nach der F i g. 5 ver- tet. Das Signal TGH' des Flip-Flops B ist entspremieden. chend 0 und das Signal TGH entsprechend L. Da das
Haben die Zeitglieder Tl, T2 des Taktsignalgene- SignalKV des Taktzählers TZ entsprechend L ist, ist
ratorsTG nach der Fig.6 nur eine kleine Zeitkon- das Ausgangssignal der Und-Nichtstufe&8 entspre-
stante, so besteht die Möglichkeit, daß bei einem 35 chend 0.
Prellen des Nockenkontaktes N der Funktionsgruppe Wird zum Zeitpunkt c das Signal KU entsprechend
FG2 nach der Fig. 5 der Taktsignalgenerator TG L und das Signal KV entsprechend 0, so erfolgt der
nach der F i g. 6 zum Laufen gebracht wird. Die Zeit- Start des Stanzers (S), und das Ausgangssignal der
glieder Γ3, Γ4 verhindern nun bei etwaigem Prellen Und-Nichtstufe &8 wird entsprechend L. Der wei-
des Nockenkontaktes N, daß die auf die Undstufen 40 tere Ablauf des Taktsignalgenerators wird verhin-
&4, &5 wirkenden Stoppbedingungen für den Takt- dert. Im Signaldiagramm mit »Warten von T 2« be-
signalgenerator TG aufgehoben werden. Damit kann zeichnet. Das Signal A wird dadurch nicht entspre-
der Nockenkontakt N ein einfacher Kontakt, sein chend 0, und das Signal KU bleibt entsprechend L.
und braucht nicht als Umschaltkontakt ausgebildet Schließt nach einer bestimmten Zeit (Zeitpunkt d)
zu sein, um in Verbindung mit einem zusätzlichen 45 der Nockenkontakt des Stanzers, so wird das Si-
Speicherelement ein etwa auftretendes Prellen zu gnal N entsprechend 0, und das Ausgangssignal der
verhindern. Und-Nichtstufe &9 wird entsprechend L.
Durch das logische Netzwerk NW wird erreicht, Ist dieses Signal am Ausgang des Zeitgliedes Γ 4 daß trotz des einfachen mechanischen Nockenkon- genügend lange L, so wird der Ablauf des Takttaktes N des Steuerwerkes der FunktionsgruppeFG2 5° signalgenerators TG zum Zeitpunkt/ freigegeben. (F i g. 5) eine einwandfreie Synchronisierung des Inzwischen ist zum Zeitpunkt e wegen des Signals L schnell ablaufenden Taktsignalgenerators TG nach am Ausgang der Und-Nichtstufe &9 auch das Ausder Fig. 6 erreicht wird. gangssignal der Und-Nichtstufe &7 entsprechend L
Das logische Netzwerk NW hat unter anderem geworden. Nach Ablauf der durch das Zeitglied T 2 einen Starteingang SE, welcher sein Signal von einer 55 bestimmten Zeitdauer wird das Signal A des Taktweiteren, nur schematisch angedeuteten Funktions- signalgenerators TG zum Zeitpunkt g entsprechend 0 gruppe FG 3 erhält. Der Starteingang SE ist an eine und dasSignalZT7 entsprechend L, der Ablauf des Takt-NichtstufeNS geführt. Am Eingang SE kann bei- signalgenerators TG ist aber verhindert, da das Ausspielsweise ein Startsignal einer an anderer Stelle gangssignal der Und-Nichtstufe & 7 entsprechend L ist. vorgeschlagenen graphischen Programmiereinrich- 60 Im Signaldiagramm mit »Warten von TI« bezeichnet, tung (Patentanmeldung L 52380) wirken. In die- öffnet zum Zeitpunkt h der Nockenkontakt des sem Falle hat also die mit der Funktionsgruppe FG1 Stanzers, so wird das Signal N entsprechend L und zusammenarbeitende Funktionsgruppe FG 2 einen das Ausgangssignal der Und-Nichtstufe & 9 entsprenicht weiter dargestellten Stanzer (entsprechend chend 0. Das Zeitglied Γ 3 muß sich erst aufladen, Fig. 5) und die FunktionsgruppeFG3 eine graphi- 65 so daß ein etwa auftretendes kurzes Öffnen des Noksche Programmiereinrichtung. Das Startsignal SE kenkontaktes durch Prellen unwirksam ist. Zum kann von Hand oder auch selbsttätig eingegeben Zeitpunkt / möge der mechanische Ablauf des Stanwerden. zers beendet sein.
Ist das Signal N lange genug entsprechend L, dann ist zum Zeitpunkt / der weitere Ablauf des Taktsignalgenerators TG freigegeben. Der Ablauf erfolgt, bis zum Zeitpunkt k das Signal TGH und zum Zeitpunkt Z auch das Signal TGH' entsprechend L wird. Das Signal <2 wird entsprechend 0, und das Ausgangssignal der Und-Nichtstufe &8 wird entsprechend L, so daß der Ablauf des Taktsignalgenerators TG verhindert ist. Zum Zeitpunkt m wird das Signal SE entsprechend 0, und nach Ablauf der durch das Zeitglied Γ 4 bestimmten Zeit wird der Taktsignalgenerator TG zum Zeitpunkt η freigegeben, nach einer durch das Zeitglied T 2 gegebenen Zeit wird das Signal A des Taktsignalgenerators TG zum Zeitpunkt ο entsprechend 0. Damit ist eine neue Ausgangsstellung eingenommen.
Zum Zeitpunkt α erfolgt also ein Auslösen des Taktablaufes beispielsweise durch einen von Hand betätigten Kontakt, der in der Funktionsgruppe FG 3 (F i g. 6) enthalten ist und durch den das Signal SE erzeugt wird. Das Zeitglied T 3 des logischen Netz-
werkes NW verhindert eine Auslösung bei zu kurzer Kontaktgabe.
Innerhalb der Zeitpunkte c bis i erfolgt der mechanische Ablauf des Stanzers. Die Zeitglieder Γ 3, T 4 des logischen Netzwerkes NW verhindern hier die Freigabe der Zeitglieder Γ1, T 2 des Taktsignalgenerators TG bei etwa kurzzeitigem Prellen am Anfang und Ende der Nockenkontaktbetätigung des Stanzers.
Vom Zeitpunkt Z bis Zeitpunkt η ist die Wartestellung nach Ablauf des Taktzyklus, wenn noch ein Eingangssignal SE entsprechend L vorhanden ist. Das Zeitglied Γ 4 bestimmt die Wartezeit, bis eine Wiederauslösung möglich ist.
. Der Zeitpunkt ο stellt den Beginn der neuen Ausgangswartestellung dar. Die Ausbildung des Steuerwerkes der FunktionsgruppeFGl nach der Fig. 6 zeigt, daß von den verschiedensten Vorgängen Start- und Stoppbedingungen für den Taktsignalgenerator TG durch entsprechend vorgeschaltete logische Netzwerke abgeleitet werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

1 2 Patentansprüche: Steuerwerk verwendet wurde, welches Grundtaktsignale erzeugt, aus denen zu bestimmten Zeitpunk-
1. Anordnung zur Synchronisierung von meh- ten Steuertaktsignale für die Funktionsgruppen abreren in Abhängigkeit voneinander arbeitenden geleitet werden. Ein derartiges Zentralsteuerwerk Funktionsgruppen, dadurchgekennzeich- 5 kann dabei unter anderem beispielsweise aus zwei net, daß mindestens ein Teil der Funktionsgrup- Programmzählern bestehen, wobei ein Zähler ein pen (FGl, FG 2) mit einem Tastsignalgenerator sogenannter Mikro- und der andere Zähler ein so-(TGl, TG 2) versehen ist, der über ein Ver- genannter Makro-Programmzähler ist. Diese Zähler knüpfungsnetzwerk (Bl, Bl) von Signalen (Γ51) zählen die vom Zentralsteuerwerk ausgegebenen der eigenen Funktionsgruppe und Signalen (TST) io Grund-Taktsignale ab und erzeugen bei bestimmten anderer Funktionsgruppen gestartet und gestoppt Zählschritten Befehlssignale, die wiederum in den wird (F i g. 1), und daß der nicht mit einem Takt- Funktionsgruppen. bestimmte Wirkungen auslösen,
generator bestückte Teil der Funktionsgruppen Die einzelnen Zähler laufen dabei beispielsweise (FG2 in Fig. 5) von den Einsatz des Ablaufs frei, und durch mit diesen Zählern verknüpfte Speidieser Funktionsgruppen festlegenden Signalen χ 5 cherelemente steuern sich die Zähler gegenseitig an, (KU) der Taktsignalgeneratoren aufweisenden und es wird dadurch eine Synchronisierung derselben Funktionsgruppen angesteuert wird, während die in ihrem zeitlichen Ablauf erreicht. Schwierigkeiten nicht mit einem Taktsignalgenerator bestückten können jedoch dadurch auftreten, daß am Anfang Funktionsgruppen (FG2 in Fig. 5) ihrerseits an eines Durchlaufzyklus eines Zählers der mit diesem die mit Taktsignalgeneratoren (FG 1 in F i g. 5) ao verknüpfte andere Zähler doch nicht mitsynchrobestückten Funktionsgruppen Signale (N) als nisiert wird und dieser daher bis zum Anfang eines Meldung über eine erfolgte Informationsverarbei- neuen Durchlaufzyklus des ersten Zählers warten tung geben. muß, um dann erst mit diesem neuen Zyklus mit
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch ge- dem ersten Zähler synchronisiert zu werden. Damit kennzeichnet, daß dem Taktsignalgenerator 25 geht für die Gesamtanlage eine Zykluszeit verloren, (TGl) ein Zähler (TZl) und eine Taktsignal- was eine Verringerung der Arbeitsgeschwindigkeit Ausblendschaltung (B 1) zugeordnet ist und daß der Anlage bedeutet.
die Ausblendschaltung (Bl) mit dem Taktsignal- Eine weitere Möglichkeit der Synchronisierung generator (TGl) der eigenen Funktionsgruppe besteht darin, den Zählern sogenannte Fangschal-(FGl) und mit den Steuerwerken (Taktsignal- 30 tungen zuzuordnen. Nach Durchlauf eines Taktgenerator, Stanzer od. dgl.) anderer Funktions- zyklus eines Zählers wird dieser durch die Fanggruppen (FG 2) verbunden ist (F i g. 3, 5). schaltung angehalten, und zwar so lange, bis über
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, da- die Fangschaltung ein Zyklusbefehl für diesen Zähdurch gekennzeichnet, daß der Taktsignalgenera- ler eingegeben wird. Mehrere Programmzähler köntor aus einem Speicherelement (S) mit zwei 35 nen auf diese Weise gegeneinander gestartet und ge-Steuereingängen (e2, e4) und zwei Ausgängen stoppt werden. Ein Nachteil ist auch bei einer der- (A, "A) besteht und daß die Ausgänge über je artigen Ausbildung, daß die Zeitmaßstäbe beider ein Zeitglied (Tl, T2) auf die Steuereingänge Zähler nicht ohne weiteres der Aufgabe angepaßt (e2, e4) rückgeführt sind (Fig. 1). werden können, die die Zähler erfüllen sollen, da
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch ge- 40 stets eine Abhängigkeit von den Grund-Taktsignalen kennzeichnet, daß das Speicherelement (S) aus besteht. Diese können allenfalls untersetzt werden, zwei rückgekoppelten Und-Nichtstufen (&1, &2) wodurch sich jedoch ein erhöhter technischer Aufbesteht, an deren Steuereingänge (e2, e4), gege- wandergibt.
benenfalls über je eine NichtStufe (Nl, N 2), je Ein weiterer Nachteil der Verwendung eines Zen-
ein Zeitglied (Tl, T2) geschaltet ist und daß 45 tralsteuerwerkes und der von diesem erzeugten jedes Zeitglied von einer Oder-Nichtstufe (vl, Grund-Taktsignale besteht darin, daß die Grundv 2) angesteuert wird, die je von einem Aus- Taktsignale so niederohmig und so induktivitätsarm gangssignal des Speicherelementes (S) und von an die Funktionsgruppen der Anlage übertragen weräußeren Signalen (e5 bis eS) angesteuert ist den müssen, daß auch über etwa längere Zuleitun-(F i g. 1). 50 gen zu diesen Funktionsgruppen keine Verschleifung
5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch der Flanken der Grund-Taktsignale auftritt. Wird gekennzeichnet, daß dem Taktsignalgenerator dies nicht beachtet, so ist nicht gewährleistet, daß ein Zeitglieder enthaltendes logisches Netzwerk insbesondere bei einer hohen Taktfrequenz die (NW) vorgeschaltet ist, welches durch die äuße- durch solche Grund-Taktsignale angesteuerten Grupren Signale angesteuert wird (F i g. 6). 55 pen sicher auf diese Taktsignale ansprechen. ■-.-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
vorstehend genannten Nachteile zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mindestens ein Teil der Funktionsgruppen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung 60 mit einem Taktsignalgenerator versehen ist, der über zur Synchronisierung von mehreren in Abhängigkeit ein Verknüpfungsnetzwerk von Signalen der eigenen voneinander arbeitenden Funktionsgruppen. Funktionsgruppe und Signalen anderer Funktions-
Entsprechend ihrem Anwendungszweck bestehen gruppen gestartet und gestoppt wird, und daß der digitale Anlagen aus zwei oder auch mehr Funk- nicht mit einem Taktgenerator bestückte Teil der tionsgruppen. 65 Funktionsgruppen von den Einsatz des Ablaufs die-
Das Zusammenarbeiten dieser Funktionsgruppen ser Funktionsgruppen festlegende Signalen der Takterfolgt nach einem bestimmten Zeitplan, wobei zur signalgeneratoren aufweisenden Funktionsgruppen Realisierung dieses Zeitplanes bisher ein Zentral- angesteuert wird, während die nicht mit einem

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