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DE1548312A1 - Einrichtung zur UEberwachung der Schaufelprofile von Kreiselmaschinen,insbesondere Turbinen - Google Patents

Einrichtung zur UEberwachung der Schaufelprofile von Kreiselmaschinen,insbesondere Turbinen

Info

Publication number
DE1548312A1
DE1548312A1 DE19661548312 DE1548312A DE1548312A1 DE 1548312 A1 DE1548312 A1 DE 1548312A1 DE 19661548312 DE19661548312 DE 19661548312 DE 1548312 A DE1548312 A DE 1548312A DE 1548312 A1 DE1548312 A1 DE 1548312A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
probe
blade
profile
model
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661548312
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Fischborn
Bodo Simon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Publication of DE1548312A1 publication Critical patent/DE1548312A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B13/00Measuring arrangements characterised by the use of fluids
    • G01B13/16Measuring arrangements characterised by the use of fluids for measuring contours or curvatures

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Nuclear Reactors (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Überwechung der Schaufelprofile von Kreiselmaschinen, insb. Turbinen.
  • Bei der Fertigung der Schaufeln von Kreiselmeaohinen, z. B. Turbinen, ergibt sich die e Notwendigkeit, die genaue Ausführung der Scheufeln zu überwachen. Bekennt slnd mechanische Abtestvorrichtungn zur Uber-. w « hung der Schaufelprofile, die jedoch verhältnismä#ig umständlich und verwickelt sind, Es ist weiter auch bekannt, derartige mechanische .
  • Abtastvorrichtungen mit optischen Einrichtungen zu vorbinden, die gestatten, ein Bild der Schaufelprofile aufzuzeichnen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine auf einem enderen Prinzip beruhende Schaufelprofilme#einrichtung, welche die Möglichkeit gibt, mit garingen Aufwand ohne die Anwendung mechanischer, don Verschleiß unterliegender Abtasteinrichtung eine genaue Messung bzw. Überwachung von Schaufelprofilen ohne Prüfung zu ermöglichen.
  • ErfindungsgemäB zeichnet sich diese Schaufelprofil-oder Uberwechungseinrichtung dadurch sus, daa eine in Meridianebenen an dem Schaufelprofil Mittels einer Führungsvorrichtung entlanggeführte pneumstische Sonde vorhanden ist, welche einen Gasstrahl, vorzugsweise Luft ; strahl, auf das zu überwachende Sahaufelprofil riohtat und mit einer, den Spaltdruck zwischen Sonde und Profil als Kriterium der Profllgestaltung messenden Einrichtung verbunden ist.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemä#en Einrichtung beruht darauf, dß sich Jo nach den Spaltänderungen zwischen Sonde und dem zu untersuchenden Schaufelprofil bei Ausströmen einer Gasmenge aus der Sonde entsprechendeine«bewtlamtenDruckdesOeseavorde<Auwströmquerschnitt bzw. abhängig von der Strahlgeschwindigkeit des ausgebltaenon Games empfindliche Druckänderungen in dem Spalt ergeben. die trch einen Kahal auf ein mit der Sonde vereinigtes oder in Beziehung gesetztes Durckme#instrument hoher Empfindlichkeit übertragen werden.
  • Wie sich tus Versuchen ergeben hat und wie das Diagramm der Figur 1 veranscheulicht, treten bereits bei sehr kleinen Abstandaänderungen Druokändcrungen von mehreren Millimetern Wassersäule surf. Der Druck ändert sich praktisch nach einem linearen Gesetz. In dem Bereiche sehr kleiner Drtlcke, d. h. unterhalb O, 5 mm, ist die lineare Gesetzmä#igkeit der Druckänderungen in Abhängigkeit von dem Spalt gestort. Ähnliches gilt sinngemä# bei sehr groben Spalten. Um eine genaue Massung zu erzielen, empfiehlt ea sich daher, die Führung der Sonde so einzurichten, da# der Sondenabstand innerhalb eines eng begrenzten Bereiches von beispielsweise etwe 0, 5.- 3 mm liegt'.
  • Die Einhaltung der erwähnten Bedingungen lä#t sich gemä# der weiteren Ausgestaltung der Erfindung en einfschsten dadurch erzielen, da# die Filhrung nach dem Schaufelprofil entsprechenden Kurven, s. B. Meridienlinien oinee Sohaufelprofils, erfolgt. Auf diesem Wege wird es Möglich gemacht, mit hoher Genauigkeit die Abweichungen des Istprofils gegenüber dem Sollprofil festzustellen und an einem beispielswelse digitalen Me#gerät oder Sohreiber anzuzeigen.
  • Gemä# der weiteren Ausgesteltung der Erfindung wird die Me#einriohtunenochindeWei&evefb«tdaßdiepneMMfithe3oaa, und die sie tragende Führungseinrichtung im Verhältnis zur Schaufels * lange axial verschiebbar ist. vorzugsweise kann hierbei die Einrichtung derart getroffen werden, da# die suf einem Drehtisch engeordnete Schaufel in der Höhe meßbar zu versteS ist.
  • Soll die Führung der Sonde nach einer den) Profil entspreohenden Kurve erfolgen, so läßt sich in einfacher Weise die Anordnung dadurch verwirklichen, da# für die 3ondenfUhrung ein einarmiges Hebelsystem vorhanden ist und der Hebel an elnem Sohaufelmodell g wird, dureh das die Sollabmessungen der Schaufel bestimmt sind.
  • Sine endere vorteilhefte Ausführungsform lä#t sich dadurch erzielen, da2 die Sonde an einem versehiebbaren FUhrungsarm angeordnet wird, der einerseits entsprechend der Breito des Sahaufelblattes durch enen motorfschen Antrieb gegenüber einem Modellkörper verschoben werden kenn, andererseits in einer zu der vorerwähnten Bewegungsrichtung senkrechten Richtung sich entsprechend der Form gebung der Sollkurve gegen eine Federkraft frei verschieben kann.
  • Im folgenden soll die Erfindung anhend elnes Ausführungsbeispieles naher erläutert werden.
  • Figur 2 zeigt im Prinzip eine Sonde zur Oberflächenuntersuchung einer Schaufel.
  • Figur 3 zeigt schematisch die Anordnung einer erfindungsgemä#en Schaufelme#einrichtung nebst der zu untersuohenden Schaufel.
  • .
  • Figur 4 gibt einen Querschnitt in einer Meridianebene der Schaufel mit der Me3sonde wieder.
  • Die Figuren 5 und 6 zeigen die abweichende Ausführung einer erfindungsgemä#en 3chaufelmeBeinrichtung.
  • In Figur 2 bedeutet 11 den Sondenkörper. Uber eine Druckleltung 12 wird dem Sondenkdrper ein unter einen bestimmten konstant gehaltenon Druck atehendes gasförmiges Mittel, wie Luft, zugeführt. Durch die diisenformige Mundung 13 wird dieses Gas mit hoher Geschwindigkeit ausgeblasen, da# es in den Spalt 15 zwlsohen Sondenkörper 11 und dem zu messenden Profil l4 einatromon kann. Im Bereiche dieses Spaltes ergibt sich ein Druak, der sich Je nach dem Abstand der Sonde von dem Me#profil entsprechend dem Diagramm der Figur 1 ändert. 16 bedeutet eine MeBdruokleitung in der Sonde 11, durch welche der Spaltdruok auf ein MembrarMeSgerKt 17 hoher Empfindlichkeit tuber-. tragen wird. Durch mechanische oder elektrische Übertregungsmittel können die Druckme#werte von dem Me#gerät abgeleitst und einer sehrelbenden oder anzeigenden Vorriahtung zugeführt werden.
  • Wie näher Figur 3 erkennen läßt,tatdieSonde11 von einem Hebelsystem 20 einer Führungsvorrichtung 21 getragen. Letztere weist einen Antrieb, insbesondere Spindelantrieb, auf, durch den der Führungskopf 23 mit dem die Sonde tragenden lebel 20 in Richtung der Meridianlinien der Schaufeln veraehoben werden kann. Der schwenkbare Hebel 20 kenn hierbei zur FUhrung, z.B. mittels einer Rolle, an einem Modellkörper 27 anliegen, der in vergrö#ertem Umfange dam Sollwert des Schaufelprofils entspricht. 24 bedsutet die zu untersuchende Schaufel. 25 sind Meridianlinien, in denen das Scheufelprofil Überprüft werden soll. Um diese Überprüfung zu ermöglichen, ist der die Schaufel tragende Drehtisch 26 in der Röhe me#bar verstellbar. Der Tisch 26 ist außerdem me#bar zu verdrehen, um nach dem Uberfahren des Schaufelprofils in einer Meridianebene der einen Seite nach dem Erreichen der OrenzJtelluryr des Sohaufelprofil un 180° verdrehen und die Sonde an der anderen Seite entlangführen ukönnen.
  • Die F@guren @ und 6 geben eine gegenüber den Figuren 3 und 4 abweichende Ausfuhrungsform einer Schaufelprofilme#einrichtung wider, die sich durch besondere Einfachheit auszeichnet. 25 bedeutat die zu prüfende Schaufel, die auf einem me#bar höhenverate baren Drehtischangeordnetist.DieMessende11wirdvondoaverschiebbaren Führungserm 30 gehalten. Der Arm 30 ist an einem Schlittez 31 abgestutzt,. Er kann sich dabei senkrecht in dem duroh den Doppelpfeil (Fig. 6) angedouteten Sinue gegenüber do Führungskörper 32 senkrecht zu der Bewegungsrichtung des FUhrungsk8rpers 32 verschieben. Zur Bewegung des letzteren ist ein Spindalantrieb 34 mit Antriebsmotor vorgesohen. Der Spindelantrieb ermöglicht, den Führungskörper 32 entsprechend der Breite des Schaufelblettes 25 zu bewegen. Der die Sonde 11 tragende Sondenkopf 36, welche mit dem PUhrungsarm 30 starr verbunden tat, weiat an dem der Bonde 11 gegenflberliegcnden Ende ein Führungsglied, insbesondere eine Führungsrolle 37, auf. Diese Rolle 37 wird an einem Modellkttrper 38, welcher nach einer dem Sollprofil der Schaufel entsprechenden Kurve gestaltet ist, entlanggeführt. Der Modellkörper 38 ist neben dem Drehtisch vcrdrehbar sowie starr feststellbar angeordnat und mit zwei Kurvenflächen 33a, 38b entsprechend der versohiedenen Ausbildung der Schaufelblettseiten versehen. An ihren beiden Enden weisen Sollkurven des M. dellkörpers 38 eine Profilgestaltung auf, die dem Ubergangsprofil zwischen den beiden Schaufelblattseiten entspricht.
  • 'lie besonders der Grudriß der Figur 6 erkennen lä#t, kann sich der FUhrungsarm 30 entsprechend dem Kurvenprofil des s Modellkörpers 38 senkrecht zu der Achse des Spindelantriebes verstellen, wobei die Führungsrolle 37 des Sondenkopfes 36 durah eine Feder 40 an die Sollkurve des Modellkorpers angedrückt wird.
  • In EinzelheitenkannselbstverstKndllohdiebeschriebeneAnordnung abgeändert werden. Dies gilt sowohl bezüglich der Ausbildung der Sonde selbst, als auah der Führungsvorrichtung, die zur Bewegung der Sonde in Meridianebenen des zu untersuchenden Schaufelprofils dient.
  • 6 Figuren 8 AnsprUche

Claims (8)

  1. Patentansprüche 1. Einrichtung zur Prüfung und Messung der Profile. von Kreiselmaschinen, gekennzeichnet durch eine in Meridienebenen (25) an den Seiten des Sohaufolprofils (24) mittals einer. Führungsvorrichtung (21, 22) entlanggeführte pneumetische Sonde (11), welche einen tsstrahl sur die Profilfläche leitet und mit einer den Spaltdruck als Kriterium der Profilgestaltung messenden Einrichtung verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Ffihrung der Sonde, deß der Sondenabstand von der zu untersuchenden Schaufelfläche innerhalb eines begrenzten Bereiches liegt (etwa 0, 3 3 mm Speltweite).
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, d@ß die Führung g der Sonde (11) nach einer dem Sollwert des Profils entsprechenden Kurve erfolgt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Anspruche dadurch gekennzeichnet, da# Schaufel (24) und Führung (21,20) in bezug auf die Schaufellänge gegenseitig verschiebbar sind, insbesondere dia Schaufel (24) me#bar höhenverstellber ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# zur Ftihrung dor-nde (11) ein Hebelsystem (2) dient, das en der Sollwertausfuhrung der Schaufel entsprechenden Kurven, z. B. Meridianebenen eines Schaufelmodells (27), geführt ist (Fig. 3,4).
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# die Sonde (11)aneinenFUhrungearm(30)gehaltenist,dereinaraeits entsprechend der 13raite des Schaufelbalattes (25) duroh einen motorischen Antrieb (4) gegenüber einem Modellkorper (38) verachoben werden kann, andererseits in einer zu der vorenrShnten Bewegungsrichtung senkrechten Richtung sich entsprechend der Formgebung der Sollkurve (38a, 38b) gegen eine Federkaft frei verschieben kann (Figuren 5, 6).
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da# der Fiahrungsarm (30) mittels einem unter Pederkrafteinwirkung stehenden schlittes (31) versohiebbar ta$, der in einem von einem Verstellantrieb (34) bewegten Führungskörper (32) gehalten ist und da# der'' .
    Führungsarm (30) z.B. en einem Sondenhalter (36) einem Führungsteil, insbesondere eine Führungsrolle (37), aufweist, die en einer dem Sollwert des Schaufelprofils entsprechenden Führungskurve eines Modellkörpers (38) entlanggeführt ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden AnsprUche, dedurch gekennzeichnet, da# der Modellkörpar (38) entsprechend der beiden Schaufelblattseiten mit zwei Führungsflächen (38a 38b) versehen ist, die durch Verdrehen des höhenverstellbar und feststallbar argeordneten Modellkörpers wirksam gemacht werden können.
    L e e r s e i t e
DE19661548312 1966-05-11 1966-05-11 Einrichtung zur UEberwachung der Schaufelprofile von Kreiselmaschinen,insbesondere Turbinen Pending DE1548312A1 (de)

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DE19661548312 Pending DE1548312A1 (de) 1966-05-11 1966-05-11 Einrichtung zur UEberwachung der Schaufelprofile von Kreiselmaschinen,insbesondere Turbinen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4004237A1 (de) * 1990-02-12 1991-09-05 Samson Ag Verfahren und vorrichtung zur bestimmung der masshaltigkeit von werkstueckoberflaechen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4004237A1 (de) * 1990-02-12 1991-09-05 Samson Ag Verfahren und vorrichtung zur bestimmung der masshaltigkeit von werkstueckoberflaechen
US5152166A (en) * 1990-02-12 1992-10-06 Samson Ag Method and apparatus for determining the dimensional accuracy of workpiece surfaces

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