DE1548289C - Meßvorrichtung - Google Patents
MeßvorrichtungInfo
- Publication number
- DE1548289C DE1548289C DE19661548289 DE1548289A DE1548289C DE 1548289 C DE1548289 C DE 1548289C DE 19661548289 DE19661548289 DE 19661548289 DE 1548289 A DE1548289 A DE 1548289A DE 1548289 C DE1548289 C DE 1548289C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- members
- feeler
- measuring device
- elements
- conveyor belt
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000523 sample Substances 0.000 claims description 2
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 4
- 238000002372 labelling Methods 0.000 description 3
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 2
- 101150107341 RERE gene Proteins 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Meßvorrichtung zur Ermittlung unzulässiger Oberflächenabweichungen in
Form von Ausbuchtungen oder Vertiefungen bei auf 'einem Förderband entlanggeführten Behältern, mit
Bezugsgliedern und Tastgliedern, die von beiden Förderbandseiten die nacheinander · vorbeigeführten
Behälter abtasten und bei Überschreiten der ToIeranzgrenzen einen Auswurfstromkreis steuern.
Die Erfindung geht von einer bekannten Meßvorrichtung
aus (USA.-Patentschrift 3 080 659), bei der zu beiden Seiten des Förderbandes quer zu dessen
Förderrichtung zwischen zwei übereinander angeordneten Bezugsgliedern ein Tastglied verschiebbar vorgesehen
ist, wobei die beiden Bezugsglieder mittels eines Bügels miteinander verbunden sind und der
Bügel zusammen mit dem Tastglied einen Schalter bildet, durch den ein Auswurfstromkreis auslösbar
ist. Femer sind zusätzlich noch Ausrichteglieder vorgesehen. Ein erheblicher Nachteil der bekannten
Meßvorrichtung besteht darin, daß zum Abtasten jed.er Behälter stillgesetzt werden muß. Außerdem erfolgen
die Bewegungen der Bezugs- und Abtasterglieder verhältnismäßig trag, so daß keine hohen
Meßgeschwindigkeiten erzielt werden können. Außerdem ist die Meßgenauigkeit verhältnismäßig
gering, da der Behälter in einer bestimmten Lage angehalten und abgetastet wird, wobei also nur in dieser
Lage eine Messung von Unebenheiten erfolgen kann. Diese Lage wird durch die Ausrichtglieder eingestellt.
Es ist ferner bei ähnlichen Meßvorrichtungen bekannt
(USA.-Patentschriften 2 896784, 3131816), einzelne schwenkbar angeordnete Abtastfinger vorzusehen,
bei deren Betätigung durch an einem Förderband vorübergeführte Gegenstände Stromkreise
od. dgl. ausgelöst werden.
Ausgehend von dem eingangs geschilderten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
die Leistungsfähigkeit der Meßvorrichtung bei einer kontinuierlichen Förderung der zu prüfenden
Behälter zu erhöhen, wobei die Tastglieder unverzüglich auf sehr geringe Betätigungskräfte ansprechen
sollen, so daß die Fördergeschwindigkeit der Behälter verhältnismäßig hoch sein kann.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf jeder Förderbandseite mehrere Tastglieder
und Bezugsglieder übereinander angeordnet und um eine gemeinsame vertikale Achse drehbar sind,
und daß an den Bezugsgliedern zwei senkrechte Kontaktglieder angeordnet sind, die mit den Tastgliedern
Schaltkontakte für den Auswurfstromkreis bilden.
Die drehbare Anordnung der Bezugs- und Tastglieder vermittelt den Vorteil, daß die Behälter beim
Abtasten nicht stillgesetzt werden müssen, sondern kontinuierlich durch die Meßvorrichtung hindurchgeführt
werden können. Außerdem ermöglicht die drehbare Anordnung im Zusammenhang mit den
Kontaktgliedern und den Bezugsgliedern eine hohe Meßgenauigkeit, da die Oberflächenabweichungen
der Behälter nicht absolut, sondern vielmehr relativ zur Behälteroberfläche gemessen werden. Ferner
wird nicht nur eine einzelne Stelle der Behälterwandung abgetastet, sondern vielmehr die gesamte Seitenfläche. Ferner ergibt sich eine einfache Bauweise
für die Schaltkontakte und lassen sich ohne Schwierigkeiten mehrere Tastglieder und Bezugsglieder anordnen,
da die Kontaktglieder für alle Tastglieder gemeinsam sind.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor. "
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 einen Seitenriß ' der Meßvorrichturig an
einem Förderband für Flaschen,
F i g. 2 einen Seitenriß der Meßvorrichtung mit
Blick auf eine aus der Meßvorrichtung austretende Flasche,
F i g. 3 eine Draufsicht entlang der Ebene der Linie 3-3 der F i g. 2,
F i g. 4 eine Draufsicht entlang der Ebene der Linie 4-4 der F i g. 2, 1
F i g. 5 eine Draufsicht auf die Meßvorrichtung, -
F i g. 6 eine Draufsicht auf ein Tastglied Beim Abtasten einer eingedrückten Seitenwand,
F i g. 7 eine Draufsicht auf ein Tastglied beim Abtasten einer ausgebauchten Seitenwand,
F i g. 8 eine Draufsicht entlang der Ebene der Linie 8-8 der F i g. 2,
F i g. 9 ein Schaltbild des Auswurfstromkreises.
Auf einem waagrechten Förderband 10 werden aufrechtstehende Flaschen 11 oder ähnliche Behälter
der Meßvorrichtung G zugeführt. Bei den Flaschen
3 4
11 handelt es sich um Flaschen üblicher Art, die auf ter zum Schließen eines elektrischen Auswurfstromeiner
oder auch auf zwei sich gegenüberliegenden Sei- kreises. Für jeden Tastgliedersatz sind zwei Kontaktten
eine für Etiketten vorgesehene Fläche aufweisen, glieder vorgesehen (Fig. 5, 6 und7). Jedes Kontaktderen
Lage nur wenig von einer bestimmten Ebene glied ist eine leitfähige Stange, die einseitig eine Ababweichen
darf, wenn eine einwandfreie Etikettie- 5 flachung 25 a besitzt, die als Schaltkontakt für die
rung erzielt werden soll. Jede übermäßige Ausbuch- Tastglieder 22 dient.
tung oder Vertiefung kann nicht nur das Anbringen Befinden sich die Abflachungen 25 α in der in den
der Etikettierung unmöglich machen, sondern verän- F i g. 5 bis 7 gezeigten Stellung, so können nur FIa-
dert auch merklich das Fassungsvermögen der Fla- sehen mit maximalen Ausbuchtungen oder Vertie-
sche. Die Meßvorrichtung dient dazu, unzulässige io fungen in den für die Etikettierung vorgesehenen
Ausbuchtungen oder Vertiefungen zu ermitteln und Flächen 12 den Auswurfstromkreis schließen. Durch
die beanstandeten Flaschen vom Förderband 10 zu Drehen der Knöpfe 26 kann die Winkelstellung der
entfernen. Abflachungen 25 a geändert und damit die Größe
Die Meßvorrichtung 13 befindet sich direkt über der Unregelmäßigkeit bestimmt werden, die vorhan-
dem Förderband 10 und ist an zwei sich gegenüber- 15 den sein muß, um den Auswurfstromkreis zu schlie-
liegenden, aufrechtstehenden Schienen 14 befestigt, ßen. Somit ist eine Feineinstellung möglich.
'. die mit dem Gestell 15 des Förderbandes verbunden Die Tastglieder 22 können durch nicht darge-
sind. Eine Querschiene 15 α verbindet die beiden stellte Federn elastisch an die Flaschenoberfläche an-
Schienen 14 und trägt Teile der Vorrichtung. In gedrückt werden; hierzu können aber auch Druckluft-
einem geringen Abstand über dem Förderband 10 ist ao strahlen Verwendung finden, die durch Öffnungen 27
an jeder Schiene 14 ein Bügel 16 befestigt, an dem je der durch eine Rohrleitung 29 gespeisten Druckver-
> ein Satz Bezugsglieder 21 und Tastglieder 22 an- sorgungsleitungen 28 austreten. So bewegt sich die
* geordnet sind. Jeder Bügel 16 ist an seiner Schiene Flasche 11 zwischen den im Winkel angeordneten
' 14 senkrecht entsprechend der Flaschenhöhe ver- Tastgliedern auf dem Förderband vorwärts und die
! stellbar, wozu Schrauben 17 (F i g. 1) in senkrechte 25 Tastglieder 22 tasten die für die Etikettierung vorge-
Schlitze 18 der Schienen 14 eingreifen. Um einen Ge- sehene Fläche 12 ab; wenn sie entweder eine über-
lenkbolzen 19 lassen sich die Bügel auch schwenken, mäßige Ausbuchtung oder Vertiefung ermitteln,
J und durch einen in einem Langloch laufenden BoI- dann schwenken ein oder mehrere Tastglieder um die
zen 20 (F i g. 2) in einem Winkel feststellen, der Achse 23, wie in den F i g. 6 oder 7 dargestellt, und
durch die Form oder Verjüngung der Seitenwände 30 schließen den Auswurfstromkreis über die ihnen zu-
der Flasche bestimmt ist. Einige Flaschen besitzen ge- geordneten Kontaktglieder 25.
rade, parallele Seitenwände, während sich bei ande- Normalerweise ist der Auswurfstromkreis
ren Flaschen die Seitenwände nach oben und nach (Fig. 9) unterbrochen; beim Einlaufen einer Flasche
innen etwas verjüngen. Die Verstellmöglichkeit der in die Meßvorrichtung G schaltet der Flaschenhals
Bügel gleicht derartige Verschiedenheiten aus. Wie 35 jedoch den Betätigungsarm 30 eines Mikroschalters
gezeigt, sind auf jeder Seite des Förderbandes meh- 31 um (Fig. 1,2 und5), so daß die Achse 25 mit
rere Bezugsglieder 21 und Tastglieder 22 übereinan- dem Gitter einer Röhre 32 elektrisch verbunden ist.
der angeordnet. So sind jeweils zwei obere und zwei Schließt dann ein Tastglied 22 den Stromkreis, so
untere Bezugsglieder 21 vorgesehen, die oberhalb wird das normalerweise unter negativer Spannung
und unterhalb der Etikettenfläche 12 an die Seiten- 40 stehende Gitter der Röhre 32 kurzzeitig geerdet und
wände der Flaschen angedrückt sind. Die Bezugsglie- das Relais 33 erregt, welches ein für den Auswurf
der 21 sind längliche, flache Elemente, die an einer bestimmtes Magnetventil 34 betätigt, wodurch
senkrechten drehbaren Achse 23 angeordnet sind Druckluft aus einer Düse (F i g. 5) ausgestoßen und
(Fig. 1,2 und5), längs derer sie höhenverstellbar die betreffende Flasche ausgeworfen wird. Ein übli-
sind. Eine Feder 24 ist mit jedem Bezugsglied 21 so 45 ches, einstellbares Zeitverzögerungspotentiometer 36
verbunden (F i g. 5), daß es elastisch an die sich bewirkt, daß das Magnetventil 34 so lange offenge-
weiterbewegende Flasche angedrückt wird. Die halten wird, daß die fehlerbehaftete Flasche mit Si-
Federspannung ist leicht genug, um den freien cherheit ausgestoßen wird. Das Potentiometer läßt
Durchlauf der Flaschen durch die Meßvorrichtung G sich leicht auf die Laufgeschwindigkeit des Förder-
zu gestatten. Die Aufgabe dieser Bezugsglieder 21 ist 50 bandes 10 einstellen.
es, jeweils zwei Kontaktglieder 25 in eine richtige Es sind ferner Führungen 37 vorgesehen, so daß
Lage einzustellen. die Flaschen so ausgerichtet in die Meßvorrichtung
Die Tastglieder 22 sind ebenfalls auf der Achse einlaufen, daß ihre gegenüberliegenden flachen Sei-
23 drehbar angeordnet. Diese Tastglieder 22 wirken ten mit den Bezugsgliedern 21 und den Tastgliedern
zusammen mit je zwei Kontaktgliedern 25 als Schal- 55 22 in Berührung kommen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Meßvorrichtung zur Ermittlung unzulässiger Oberflächenabweichungen in Form von Ausbuchtungen
oder Vertiefungen bei auf einem For- ' derband entlanggeführten Behältern, mit Bezugsgliedern und Tastgliedern, die von beiden Förderbandseiten
die nacheinander vorbeigeführten Behälter abtasten und bei Überschreiten der Toleranzgrenzen einen Auswurfstromkreis steuern,
dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Förderbandseite mehrere Tastglieder (22) und Bezugsglieder (21) übereinander angeordnet
und um eine gemeinsame vertikale Achse (23) drehbar sind und daß an den Bezugsgliedern (21)
zwei senkrechte Kontaktglieder (25) angeordnet sind, die mit den Tastgliedern Schaltkontakte für
den Auswurfstromkreis bilden.
2. Meß vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktglieder (25) leitfähige
Stangen sind, die beidseits der gemeinsamen vertikalen Achse (23) auf der gleichen Seite
der Tastglieder (22) angeordnet sind.
3. Meßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastglieder (22)
jedes Tastgliedersatzes zwischen den Bezugsgliedern (21) angeordnet sind.
4. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
leitfähigen Stangen im Berührungsbereich der Tastglieder (22) Abflachungen (25 a) aufweisen
und um ihre Längsachsen in den Bezugsgliedern (21) drehbar sind.
5. Meßvorrichtung nach einem der An-Sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bezugsgljeder (21) und Tastglieder (22) an die Behälter (11) mittels Druckluftstrahlen andrückbar
sind.
40
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US481673A US3343673A (en) | 1965-08-23 | 1965-08-23 | Flask gauges |
| US48167365 | 1965-08-23 | ||
| DEO0011899 | 1966-08-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1548289A1 DE1548289A1 (de) | 1970-03-05 |
| DE1548289B2 DE1548289B2 (de) | 1973-02-08 |
| DE1548289C true DE1548289C (de) | 1973-08-30 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2816437B1 (de) | Vorrichtung zum automatischen Fuellen der Randfugen von Isolierglasscheiben mit einem Dichtungsmittel durch Fuellduesen | |
| DE2611476C2 (de) | Profilindikator | |
| EP0515629A1 (de) | Gefässbehandlungsmaschine. | |
| DE2047895A1 (de) | Halte und Nachfuhrvorrichtung fur einen Ultraschall Fehlerdetektor | |
| DE1548289C (de) | Meßvorrichtung | |
| DE3404640C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen und Aussortieren von Ziegeln | |
| DE1449921A1 (de) | Kontinuierlich arbeitende Kontrollwaage | |
| AT515262B1 (de) | Vorrichtung zur Ultraschallprüfung | |
| CH627144A5 (de) | ||
| DE1548289B2 (de) | Messvorrichtung | |
| DE3030413C1 (de) | Anlage zum Belegen von Spanplatten,Faserplatten u.dgl. mit Verguetungsfolienzuschnitten | |
| DE4022039C2 (de) | ||
| WO1994018074A1 (de) | Vorrichtung zum prüfen von zigaretten | |
| DE3501667C2 (de) | Wiegevorrichtung, die auf einer geneigten ebene, z.b. der ladeplattform eines frachtwagens, verwendbar ist | |
| DE2654511B2 (de) | Verfahren zur Prüfung von Dichtungen | |
| DE1448374B2 (de) | Vorrichtung zur Prüfung der Einfüllöffhung von Behältern, wie Glasbehältern od. dgl., auf ihre Maßhaltigkeit | |
| DE1448464B2 (de) | Kontrollvorrichtung zur Feststellung von Toleranzabweichungen der Öffnung am oberen Ende eines Behälters | |
| DE152108C (de) | ||
| DE195280C (de) | ||
| DE510841C (de) | Schreibende Messvorrichtung | |
| DE882977C (de) | Abschlussschieber, insbesondere fuer Messtaschen in Gefaessfoerderanlagen | |
| DE1473342B2 (de) | Vorrichtung zur Prüfung von kreisförmigen Behälterrändern | |
| DE3247974C1 (de) | Vorrichtung zum Überprüfen der Flügeligkeit von Dachziegeln | |
| DE20120127U1 (de) | Einrichtung zur Abtastung der Gestalt, insbesondere der Rauheit einer Oberfläche eines Werkstücks | |
| DE3804181C1 (en) | Measuring machine for measuring the spacing and/or the direction of chain studs (link pins) or teeth on endless roller chains or toothed (timing) belts |