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DE1547322A1 - Vorrichtung zum Ausrichten eines Laserstrahles auf ein Ziel - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten eines Laserstrahles auf ein Ziel

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DE1547322A1
DE1547322A1 DE19661547322 DE1547322A DE1547322A1 DE 1547322 A1 DE1547322 A1 DE 1547322A1 DE 19661547322 DE19661547322 DE 19661547322 DE 1547322 A DE1547322 A DE 1547322A DE 1547322 A1 DE1547322 A1 DE 1547322A1
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DE
Germany
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image plane
beam splitter
laser
laser beam
target
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Application number
DE19661547322
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DE1547322B2 (de
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Goodwin Francis E
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Raytheon Co
Original Assignee
Hughes Aircraft Co
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Publication date
Application filed by Hughes Aircraft Co filed Critical Hughes Aircraft Co
Publication of DE1547322A1 publication Critical patent/DE1547322A1/de
Publication of DE1547322B2 publication Critical patent/DE1547322B2/de
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    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/02Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors
    • G02B23/10Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors reflecting into the field of view additional indications, e.g. from collimator
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Description

,Anmelder: Stuttgart, den 16. Juni 1966
Hughes Aircraft Company P 1428/B/seh Centinela and Teale Street Culver City, California
USA
Vorrichtung zum Ausrichten eines Laserstrahles auf ein Ziel
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausrichten eines Laserstrahles auf ein Zielο
Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt ein Objektiv, das eine Bildebene auf einer Strahlachse definiert}
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SAD ORIGINAL
einen Strahlteiler, der auf der Strahlachse in Bezug auf das Objektiv jenseits der Bildebene angeordnet ist, eine Anordnung mit einem Laser, der optisch mit dem S^rahlteiler gekoppelt ist und den Laserstrahl erzeugt, der in der Bildebene fokusiert wird, eine Zieleinrichtung} die optisch mit dem Strahlteiler gekoppelt und so ausgebildet ist, daß sie Lichtstrahlen von der Bildebene empfängt und ein Fadenkreuz, das in der Bildebene angeordnet ist, um den besagten Laserstrahl auf das Ziel zu richten.
Die Merkmale der Erfindung machen ein Hilfs-Zielfernrohr überflüssig und ermöglichen die Ausnützung des hohen Auslösungsvermögens des zur Übertragung dienenden Hauptteleskops. Die Erfindung ermöglicht ein gleichzeitiges Beobachten des Zieles durch das Teleskop und des fokus» sierten Laserstrahls im Brennpunkt des Teleskopso Das Teleskopobjektiv kann dann bewegt werden, bis die Laserlich tmarke dem Zielbild überlagert ist, um den Strahl genau auf das Ziel zu richten»
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BAD ORIGINAL
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert wirdο Die den Ansprüchen in Verbindung mit der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmal ο'der Λ Erfindung können bei Ausführungsformen der Erfindung allein für sich oder in beliebiger Kombination verwirklicht sein.
In der Zeichnung zeigen:
Fig« 1 eine schematische Darstellung einer grundlegenden Ausführungsform der Erfindung, bei der der Laserstrahl von dem Strahlteiler reflektiert wird9
Fig* 2 eine schematische Darstellung einer weiteren Aus- ( führungsform der Erfindung, bei der der Laserstrahl durch den Strahlteiler hindurch geleitet wird,
Figo 5 eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung t die die Möglichkeit bietet, einen infraroten Strahl zu riehten$
Figo 4· eine vergrößerte Ansicht des Fadenkreuz teils der Ausführungsform nach Figo 3*
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„ BAD
Pig. 5 und 6 schematisehe Darstellungen von Ausführungsformen der Erfindung, in denen das Brewstersehe Plättchen der Ausführungsform nach Figo 3 durch einen Vielschicht-Strahlteiler ersetzt ist,
Pig» 7 eine Ausführungsform der Erfindung, die dazu dient, einen optischen Sender genau dem Empfänger-Laser-Übertragungssystems auszurichten,
Fig. 8 eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit einem Brechungsteleskop und einem eingebauten Gaslaser und
Figo 9 eine schematische Darstellung einer nach der Erfindung ausgebildeten Mikroskopanordnung«
Fig. 1 zeigt eine vereinfachte Darstellung, die zur Beschreibung der Wirkungsweise der Erfindung diente Der Weg durch die Anordnung kann wie folgt beschrieben werden» Ausgehend von dem Qbjektivelement 11, das der Spiegel eines Spiegelteleskops sein kann, wird der einfallende Zielstrahl (vom Ziel zurückgeworfenes Lieht) in einer Bildebene 13 fokussiert, in der ein Fadenkreuz 15 ange-
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SAD
ordnet ist, das die Form eines halbdurchlässigen dünnen Films mit einem Ubertragungskoeffizienten von 0,95 oder höher aufweisen kann0 Der Strahl kann dann durch eine Kollimatorlinse 17 zu einem Strahlteiler 19 fortschreiten, der von einem unter 4-5° angeordneten (A)-Tiefpaß gebildet werden kann, das Lixsht- λ energie reflektiert, das die Frequenz des gesendeten Laserstrahls hat, und Energie anderer Frequenzen, einschließlich der von dem Ziel kommenden, durchläßt ο Daher wird der einfallende Strahl durch den Strahlteiler 19 und gewöhnlich durch ein nicht gezeigtes Okular hindurohgeleitet, von dem aus das Ziel in der Bildebene für einen Beobachter 21 sichtbar ist» Der gesendete Laserstrahl, der von einem Laser 23 erzeugt wird, wird in derselben Bildebene 13 wie das Ziel fokussiert und wird dadurch für den Beobachter 21 sichtbar» Der Zielvorgang besteht darin, das Zielbild auf das Punktbild des Laserstrahles zu plazieren. Zusätzlich ist immer, wenn die Laserstrahlkollimation mit Hilfe der Kollimatorlinse 17 eingestellt wird, die relative Größe des LaserT)leches in der Bildebene dieselbe wie auf dem Ziel-
Der Strahlteiler kann statt dessen auch von einem vielschichtigen, unter 4-5° angeordneten (Λ-) Hochpaß 31 ge-
■> / ο
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bildet werden, daa ZoBo eine Lasex'strahlung von 6328 £, die unter 45° einfällt, hindurchläßt und alle anderen Frequenzen reflektiert t wie es .in Figo 2 gezeigt ist. Bei dieser Ausführungsform wird der einfallende Strahl, der durch die Objektivlinse 33 hindurchgeht, zu einem Okular 35 reflektiert3 von de-^ aus ü-y-i Ziel in einer Bildebene 37 sichtbar istο Zwisuhsn einem Bubinlaser 41 und dem Strahlteiler 3'1 ist eine Kollimatorlinse 39 angeordnet, um den Strahl in der Bildebene 37 zu fokkussieren. Der Zielvorgang ist unter Verwendung eines in der Bildebene 37 angeordneten teilweise reflektierenden Fadenkreuzes oder einer Faden- platte 43 genau derselbe wie der für die Ausführungsform nach Fig. 1 beschriebeneο
Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in Figo dargestellt. Sie erlaubt es dem Beobachter, in der Brennebene 51 des Teleskopes 53 gleichzeitig ein vergrößertes Bild des Zieles und den fokussierten Laserstrahl zu.sehen. Der Laserstrahl wird durch ein optisches Plättchen 55 geleitet, das unter dem Brewstersehen Winkel φ · arctg η angeordnet ist, wobei η der
B*-4?echs-ungsindex des für das optische Plättchen verwen-
57 deten Glases ist» Der von dem Lasergenerator/erζeugte
und linear polarisierte Laserstrahl wird von einer Linse 909847/020$ ßAD original '
in der Brennebene 51 fokussiert , wobei er durch das Plättchen 55 hindurchgeht6 Eine Fadenplatte,. die aus einem dünnenJFllm aus transparenbem Matei?ial 59 in
der Brennebene 51 besteht, enthält entweder an der
Oberfläche oder in seinem Material eine kleine Phosphormenge ο Das Teleskopbild wird durch ein konventionelles λ Teleskopokular 61 gesehen, weil fast das gesamte Liebt einer Polarisation von dem Brewstersohen Plättchen 55 in das Okular 61 reflektiert wird« Auch das Bild des Laserstrahls ist durch das Okular .sichtbar» »Venn der Laser 57 im sichtbaren Bereich arbeitet, ist das von dem dummen Film 59 in der Brennebene 51 gestreute
Licht ausreichend, um den Brennpunkt des Strahls beim Durchblick durch das Okular 51 zu lokalisieren^ Wenn der Laserstrahl im infraroten Bereich arbeitet, wird der dünne Film59 mit ultraviolettem (UV) Licht von einer kleinen UV-Quelle 65 überflutet, die mit einer (nicht gezeigten) Leistungsquslle durch Drähte 65 verbunden ist, so daß der GdS-Phosphor in dem Film 59 auf den infraroten Laserstrahl reagiert ο Der Phosphoranteil in dem Film 59 ist sehr klein* so daß der durch das Teleskop 53 gesendete Laserstrahl nicht wesentlich gedämpft wirdc Wenn ein Okular starker Vergrößerung ge~
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braucht wird, kann die Abmessung des Laserstrahls mit der Abmessung des Bildes des Zieles verglichen werden und der Anteil des Strahles, der durch das Ziel aufgefangen wird, kann abgeschätzt werden. *
Figo 4- zeigt eine vergrößerte Ansicht des Fadenkreuz» teile der Ausführungsform nach Fig, 3»
Figc 5 und 6 veranschaulichen schematisch zwei Ausführungsformen der Erfindung, in denen das Bre.vstersche Plättchen 55 (Strahlteiler) des vorhergehenden Ausführungsbeispiels (Fig. 3 und 4·) durch einen Strahlteiler vom Typ eines Vielschicht-Frequenzfilters der gleichen Art ersetzt ist, wie sie in Verbindung mit den Fig. 1 und 2 behandelt worden ist» Demgemäß bezeichnen gleiche Bezugszahlen identische Bauteile, die schon in vorhergehenden Fig» dargestellt wurden und in der beschriebenen Weise funktionieren<, Die Fadenplatte 59 wird hier schematisch durch gekreuzte Linien dargestellte
Beim Betreiben eines Lasersystems zur Nachriehtenüber= tragung bereitet das Problem, den Sender genau auf den Empfänger auszurichten, eine der ernsteren Arbeitsschwierigkeiten. Das optische Duplex-System, bei dem
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die Erfladung verwirklicht ist und das in Fig. 7 zeigt wird, ist für diesen Zweck ausgolldet^
in Fig» 7 ist ein mit dem Pfeil 71 bezeichneter Laserstrahl dargestellt, der aus einem (nicht gezeigten*; optischen Sender austritt. Es ist ein gut parallelisler ter Strahl von ungefähr 1 mm Durchmesser» Der Strahl tritt in ein Ubertragungsteleskop 73 ein» bei dem es sich um ein Refraktionsteleskop konventioneller Bauweise handelt, das den Eingangsstrahl von 1 mm Durchmesser in einen gut gebündelten Ausgansetrahl mit einem Durchmesser von etwa 50 mm umwandelte Die durch Brechung begrenzte Strahlweite der abgestrahlten Energie, beträgt, wenn das teleskop 73 auf unendlich fokussiert ist, ungefähr 15 Microradiant. Die Strahlweite kann durch Verändem der Position der Objektivlinse 75 auf irgendeinen gewünschten Wert vergrößert werden. Mit einem teilweise reflektierenden Zielfadenkreuz 77 in der Bildebene 79 der Objektivlinse 75 wird bei abgeschaltetem optischen
(oder eine Lichtmarke an diesem Empfänger) Sender ein Lichtsignal vom Empfänger/in der Bildebene 79 fokussiert, nach dem es von einem ersten Spiegel 81 und einem zweiten Spiegel 83 reflektiert wurde, indem die Objektivlinse 75 auf den Empfänger zu oder von ihm weg bewegt wird. Dies wird durch Drehen eines Zahnrades
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~ 10
von Hand erreicht, das in die bewegliche Zahnstange 8.' eingreift, auf der die Linse 75 angebracht ist■>
Nachdem das einfalle/xichtsignal die Bildebene 79 passiert hat,divergiert es und gelangt in eine Linsen» anordnung 89, die das Signal au einem parallelen Strahl sammelt. Dieser Strahl wird dann von einem Strahlteiler 91 reflektiert, der in üblicher .'/eise so ausgebildet ist, daß er die einfallende Energie durch in einem »Vinkel von 90° zu einem SpektralspiegeL 93 und einem Zielokular 95 reflektiert, das für Fokussie-
ein» rungs zwecke (wie dargestellt )/und ausgeschoben werden kann-.
Das Fadenkreuz 77 ist auf seine "ELn^Position eingestellt, so daß das empfangene Signal auf seine, nicht dargestellte gekreuzten Fäden durch Verstellen der gesamten Sendeeinheit ausgerichtet werden kann. Dann wird der Laser eingesch tet, der einen Laserstrahl liefert, der zweimal von einem dritten und einem vierten Spiegel 97 bzw, 99 reflektiert wird, den Strahlteiler 91 durchdringt und in der Bildebene 79 von der Linsenanordnung89 fokussiert wird. Die Linsenanordnung 89 kann dann justiert werden, um sicherzustellen, daß auch der Laserstrahl auf die gekreuzten Fäden des Fadenkreuzes 77 zentriert istο
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Danach kann das Fadenkreuz 77 in seine "Aus"-Position bewegt und der Strahlteiler 91 entfernt werden, um sicherzustellent daß keine unnötigen Verluste in der Vorrichtung auftreten<> Diese Methode der Justierung stellt sicher, daß das Teleskop 73 auf ein Bruchteil seiner durch Brechung begrenzten Strahlweite ä genau auf den Empfänger ausgerichtet istn
Figo 8 veranschaulicht noch eine andere Au3führun£sform der Erfindung, die ein Brechungsteleskop 101 und einen eingebauten Gaslaser 103 umfaßt» Der Lichtweg durch die Ziel- und Betriebs-Optiken kann wie folgt beschrieben werdenο Von der Objektivlinse 105 ausgehend sind die einfallenden Strahlen, konvergierend und gehen durch ein Porro-Prisma 107? das dazu dient, die wirkliche
Länge des Teleskopes 101 zu verkürzen und das Bild um« (
zudrehen» Dies bewirkt eine Aufrichtung des Bildes, um Gewöhnungsprobleme beim Ausrichten der Vorrichtung kleinzuhalteno Nachdem sie das Prisma 107 passiert haben, werden die Strahlen von einem ersten Oberflächenspiegel 109 um 90° abgelenkt* Der Oberflächenspiegel ist auf der Vorderfläche versilbert, um vielfältige Verzerrungen, die sonst beim Durchgang durch das Glas auftreten, zu eliminierenr. Die Strahlen werden dann in einer Bildebene 111 fokussiert in der ein Fadenkreuz in Form eines
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teildurchlässigen dünnen Filmes 115 mit einem Übertragungskoeffizienten von ungefähr Of95 oder mehr angeordnet iste Die Strahlen pflanzen sich dann nach oben fort und werden anschließend in ein Okular 115 von einem Stück klaren optischen Glases 117 reflektiertf
so das unter dem Brewsterschen Winkel angeordnet ist,/das« nur das Licht reflektiert wird, das senkrecht zu der Einfallsebene polarisiert ist» Da daa einfallend« Licht beliebig polarisiert 1st, beträgt der Verlust theoretisch 3 dbs praktisch aber ungefähr 6 db«
Die Gesamtvergrößerung der Optik kann mit einer Objek*» tivlinse von ^O mm und einem Blickfeld von 5° ungefähr 7 betragen« Das Okular 115 ist hier für einen Augenabstand von 7?62 cm ausgebildet, um dem Beobachter zu erlauben, das Teleskop zu benutzen und auszurichten, ohne das Auge dicht an dem Okular zu haben, »Vie oben erwähnt wurde, enthält die Bildebene 111 ein Zielfadenkreuz 113, das ein Zentrieren des Zieles erleichtert« DieJBildebene 111 ist für ein Objekt im Unendlichen fest fokussiert jedoch ermöglicht das Okular eine gewisse Fokussierung um Differenzen der individuellen Sehkraft zu kompensieren«
Der gesendete Laserstrahl benutzt genau dieselben Optiken, diejauch für das Zielen gebraucht werden;
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θ/
dies ist wichtig, weil irgendein Element's das Laserstrahl verzerrt, auch den visuellen Anaieiungsweg verzerrt% Die beiden Wege bleiben deshalb ohne Rücksicht auf störende Medien überlagert, Der Laserstrahl wird von dem Gaslaser 103 erzeugt;, der einen optisch aktiven, gasgefüllten Zylinder 119 unifaßtj der in einem länglichen Rohr 121 angeordnet; i3t? das an dom Gehäuse 123 des Teleskops 101 befestigt ist- Eine dar reflektierenden Flächen, die den optischen Resonator des Gaslasers 103 bilden, ist an dem Boden des Rohres 121 angebracht* Dies ist ein konventioneller optischer Resonatorspiegel 125« Das andere Ende des otpischen Resonators ist nicht dargestellt, um die wichtigen Optiken der Anordnung besser zu veranschaulichen. Das Ausgangssignal des Lasers 103 wird durch Spiegel 127 am oberen Ende des Optikgehäuses 123 um 180° umgelenkt und nach unten duroh eine den Strahl sammelnde Optik 129 durch Justleren des Fokussierungsringes 131 zu einem Brenn*= punkt in der Bildebene 111 Reflektiert. Weil der Laserstrahl fast 100»%ig linear polarisiert ist, geht er durch den genau auf den Brewsterschen Winkel eingestellten Spiegel 117 praktisch ohne Reflexion oder Absorbtion hindurch» Was an Reflexion vorhanden ist» wird von dem
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Auge des Betrachters weggerichtet und an dar l'/and des Optikgehäuses 125 absorbiert» Der Yorteli. der Verwendung eines unter dem Brewstersehen .Vinkel angeordneten Spiegels im Wege des Laserstrahlen gegenüber einem versilberten Spiegel mit einer Blende besteht darin, daß irgendein an einem außerhalb des Senders liegenden Objekt reflektierter Anteil des Laserstrahles nicht in das Auge des Beobachters gelangt;, sondern statt dessen durch den Spiegel hindurch in den optischen Resonator des Lasers zurückläuft,
Der Brewstersehe Spiegel 117 kann auch durch einen konventionellen dichroitischen Spiegel des Typs, wie er als Strahlteiler 31 in Fig. 2 veranschaulicht wirdf ersetzt werden* In diesem Fall wird der Winkel, den der Spiegel mit dem einfallenden Licht bildet, so eingestellt werden müssen, daß das einfallende Licht in das Okular 115 reflektiert wird»
Alle vorhergehenden Ausführungsbeispiele waren allgemein für den Fall bestimmt, in dem das Ziel in großer ifotfernung von dem ^aser ist- Jedoch ist die Erfindung auch mit Vorteil anwendbar, wenn das Ziel dem Laser sehr nahe aber sehr klein, insbesondere von mikroskopie
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scher Größe istο In diesem Fall ist die optische Vorrichtun diejenige eines Mikroskopes, wie es in Figo 9 dargestellt ist. Es kann dieser Ausführungform entnommen werden, daß das von dem kleinen Objekt 201 ausgehende Licht von einer Objektivlinse 205, die eine sehr kurze Brennweite hat in einer Bildebene 203 gesammelt und danach von einem Okular 207 5 aas eine etwas längere Brennweite hat, kollimiert wird«, Obwohl nur einzelne Elemente gezeigt werden, enthalten diese beiden Linsen mehrere Elemente, um die Abberration zu reduzieren- A'enn der Strahl einvnal kollimiert ist, geht er durch den Strahlteiler 209 hindurch¥ der hier von einem dichroitischen Spiegel gebildet wirds und wird für einen Beobachter 211 sichtbar, der durch ein geeignetes Okular 213 blickte Ein Gaslaser 215 oder ein sonstiger Dauerstrich-Laser, wie zum Beispiel ein Gallium-Arsenid-Laser, wird dann eingeschaltet und es wird sein Ausgangsstrahl von dem Strahlteiler 209 reflektiert und von dem Okular 207 in der gleichen Bildebene 203 fokussiert« In dieser Ebene ist ein leicht reflektierendes Fadenkreuz 217 angeordnet, so daß der Beobachter 211 zur genauen Ausrichtung des Lasers auf das kleine Objekt 201 nur die ganze Anordnung oder das Objekt so gegenüber dem anderen zu bewegen
o/,
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braucht, daß das Bild des Objektes 201 und der Laserstrahl in dem Fadenkreuz 21? zusammenfallen,
Mit der Bezeichnung "Fadenplatte" ist hier ein , Fadenkreuz gemeint, das einen kleinen Anteil des einfallenden Lichtes reflektiert und das auf Linien zusammengestellt sein kann, die auf einer bzw« einem weitgehend transparenten Platte oder dünnen Film angebracht sind ο Wenn ein Laser mit sehr hoher Leistung auf ein Ziel gerichtet werden soll, kann das in den verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung beschriebene Fadenkreuz in seiner Mitte mit einem Loch versehen werden, das den gesendeten Laserstrahl, wenn er genau ausgerichtet ist, hindurchläßt, während wie im Falle eines Lasers geringer Leistung ein kleiner Anteil des Strahles reflektiert wird, wenn der Strahl auf die Fadenkreuzstruktur selber auftrifft. Daher weiß der Beobachter, wenn keine Reflexion des Laserstrahles stattfindet5 daß der Laserstrahl durch das Loch hindurchgeht und genau ausgerichtet ist, ohne das die Gefahr einer Beschädigung des Fadenkreuzes durch einen andauernden Einfluß einer Laserstrahlung sehr hoher Intensität besteht.
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Aus dem vorhergehenden ist ersichtlich, daß durch die Erfindung eine verbesserte und einfache Vorrichtung aus genauen Ausrichten eines Laserstrahles auf ein sich entweder in großem oder in geringem Abstand von der Vorrichtung befindendes Ziel geschaffen wurdeο
Bei der Ausführung der Erfindung kann für die verschiedenen beschriebenen optischen Elemente jedes geeignete optische Material verwendet werdenο Obwohl hier nur eine beschränkte Anzahl besonderer Ausf uhrungsformen veranschaulicht worden ist, versteht es sich, daß andere Anordnungen als die dargestellten möglich sind, die in dem Geist und in dem Schutzbereich der Erfindung liegen. Weiter können andere Komponenten oder Elemente statt derjenigen eingesetzt werden, die speziell er» wähnt wurdenο Z«B. kann der Laser, der ausgerichtet werden soll, von jeder Art sein, die für einen Dauerstrichbetrieb geeignet ist« Es kann jedoch auch ein Impulslaser ausgerichtet werden, indem entweder durch ihn das Signal eines Bauerstrichlasers hindurchgesendet oder in irgendeiner anderen Weise der St~rahl eines Dauerstrichlaser längs der Achse des Strahlweges des Impulslaeera gerichtet wird.
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Demgemäß sollen die vorhergehendenBeri-Mireibimg und die Zeichnung nur zur Veranschaulichuxiä dos ί irin dieser Erfindung dienen und sind nioW; in einem be grenzten Sinn auszulegen·
ORIGINAL

Claims (11)

Patentansprüche
1) Vorrichtung zum Ausrichten eines Laserstrahles auf ein Ziel-, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Objektiv (11), das eine Bildebene (13) auf der Strahlachse definiert, einen Strahlteiler (19)? der auf der Strahlachse in Bezug auf das Objektiv jenseits der Bildebene angeordnet ist, eine Anordnung mit einem Laser (23)» der optisch mit dem Strahlteiler gekoppelt ist und den Laserstrahl erzeugt* der in der Bildebene fokussiert wird, eine Zieleinrichtung, die optisch mit dem Strahlteiler gekoppekt und so ausgebildet ist, daß sie Lichtstrahlen von der Bildebene empfängt, und ein Fadenkreuz (15), das in der Bildebene angeordnet ist, umfaßt, um den Laserstrahl auf das Ziel zu richten*
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Laserstrahl auf den Strahlteiler (19) einfällt und von ihm längs der Strahlachse zu der Bildebene (13) reflektiert wird»
3) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. der Laserstrahl auf den Strahlteiler (31) einfällt und
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durch den ßtrahlteiler hindurch län.rs der Strahlachse in die Bildebene (37) übertragen wird*
4) Vorrichtung naeh einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zieleinrichtung so ausgebildet ist, daß sie nur Lichtstrahlen in der Bildebene empfängt-, die durch den Strahlspalter übertragen werden»
5) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnetϊ daß die Zieleinrichtung so ausgebildet ist, daß sie nur Lichtstrahlen in der Bildebene empfängt} dievon dem Strahlteiler reflektiert werdene
6) Vorrichtung nach einem.der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Strahlachse zwischen der Bildebenen(13) und dem Strahlteiler (19) eine Kollimatorlinse (1?) angeordnet ist=
7) Vorrichtung naeh einem der Ansprüche 1* 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Strahlachse in Bezug auf das Ob^ektiY (33) Jenseits der Bildebene (37) eine Kollimator= linse (39) angeordnet ist und der Strahlteiler (31) zwischen der Kollimatorlinse und der Bildebene angeordnet
BAD
909847/028&
8) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenkreuz (13) teilweise reflektierend isto
9) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine ultraviolette Lampe (63) vorgesehen ist, die ultraviolettes Licht erzeugt, das auf die Bildebene (59) gerichtet ist, und daß das Fadenkreuz (51) einen dünnen film aus im wesentlichen transparentem Material umfaßt, das Teilchen enthält, die für ultraviolettes Licht empfindlich sind0
10) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv (75) Teil eines Fernrohres (73) ist.
11) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv (205) Teil eines Mikroskopes istα
BAD ORlGiHAL
Leerseite
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