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DE1546465A1 - Beschichtetes Papier und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Beschichtetes Papier und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE1546465A1
DE1546465A1 DE19641546465 DE1546465A DE1546465A1 DE 1546465 A1 DE1546465 A1 DE 1546465A1 DE 19641546465 DE19641546465 DE 19641546465 DE 1546465 A DE1546465 A DE 1546465A DE 1546465 A1 DE1546465 A1 DE 1546465A1
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DE
Germany
Prior art keywords
amylose
polyvinyl alcohol
weight
coating
paper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641546465
Other languages
English (en)
Inventor
Powers Robert Magee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Primary Products Ingredients Americas LLC
Original Assignee
Tate and Lyle Ingredients Americas LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tate and Lyle Ingredients Americas LLC filed Critical Tate and Lyle Ingredients Americas LLC
Publication of DE1546465A1 publication Critical patent/DE1546465A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H19/00Coated paper; Coating material
    • D21H19/36Coatings with pigments
    • D21H19/44Coatings with pigments characterised by the other ingredients, e.g. the binder or dispersing agent
    • D21H19/54Starch
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H19/00Coated paper; Coating material
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    • D21H19/12Coatings without pigments applied as a solution using water as the only solvent, e.g. in the presence of acid or alkaline compounds

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  • Paper (AREA)

Description

Beschichtetes- Papier und Verfahi^ejizu seiner Herstellung
Die vorliegende Erfindung betrifft Papier, dasirt einer .Amylose und Polyvinylalkohol enthaltenden Mischung beschichtet ist.
Die Hersteller von Polyvinylalkohol geben an, daß dieser ein ausgezeichnetes fettbeständiges Mittel ist. Polyvinylalkohol hat jedoch als Papi erbe schichtungsinitt el verschiedene Nachteile, wie schlechte Verlaufseigenschaften auf dem Papier, hohe Viskosität in Wasser bei niedrigen Pestkörpergehalten und hohen Preis. Wenn beispielsweise Polyvinylalkohol auf Papier (oder Pappe) mittels eines mit Draht umwickelten Stabes aufgetragen wird, trocknet das beschichtete Papier mit einer Streifenbildung, die mit dem bloßen Auge und bei Berührung erkennbar ist. Eine derartige Streifenbildung ist aus ästhetischen und gebrauchstechnischen Gründen nicht einwandfrei. Das beschichtete Papier ist nicht einheitlich fettbeständig,und die Flexibilität des Papiers wird durch die uneinheitliche Beschichtung vermindert. Die hohe Viskosität wässriger Lösungen des Polyvinylalkohole bei niedrigem Festkörpergehalt ist unerwünscht, da sie Beschränkungen hinsichtlich der Konzentration des Polyvinylalkohole in der lösung oder hinsichtlich der zu verwendenden Besehichtungsvorrichtungen zur Folge hat. Wie erwartet werden kann, kann um so mehr fettbeständig machendes Material in einem einzelnen Beschichtungsvorgang aufgetragen werden, je höher die Konzentration dee Besohiehtungematerials ist. r^'^
009834/1383 " 2 "
Von den Herstellern des Polyvinylalkohols ist vorgeschlagen worden, billige Streckmittel wie Stärke zusammen mit Polyvinylalkohol zu verwenden, um den Preis der Polyvinylalkohol -Mischung zu senken. Es wird jedoch empfohlen, solche Streck- oder Verdünnungsmittel mit Polyvinylalkohol als Grundschicht (oder Grundaufstrich) zu verwenden, und zwar vor dem Auftragen einer zusammenhängenden Deckschicht, die vollständig aus Polyvinylalkohol besteht. Der Grund hierfür liegt darin, daß Polyvinylalkohol-Beschichtungen, die eine nennenswerte Konzentration an Stärke-Streckmittel enthalten, keine kontinuierlichen, porenfreien und fettbeständigen Überzüge bilden. Außerdem werden die meisten Stärken nicht als sehr verträglich mit Polyvinylalkohol gehalten. (Vgl. beispielsweise die Literatur der Firma DuPont betreffend "Elvanols" und der Firma Air !Reduction Company betreffend "Vinols".) Aus dieser Literatur sollte man annehmen, daß wässrige Mischungen von Polyvinylalkohol und verkleisterter Maisstärke nur dann verträglich sind, wenn der Polyvinylalkoholgehalt weniger als 10$ oder mehr als 80$ der Trockensubstanz beträgt. In der Airco-Literatur wird ebenfalls angegeben, daß die gleiche Unverträglichkeit bei aufgetragenen Überzügen aus Stärke und Polyvinylalkohol gefunden wird.
Es wurde nunjgefunden, daß Mischungen, enthaltend Amylose und Polyvinylalkohol ausgezeichnete porenfreie, kontinuierliche und fettbeständige Überzüge bilden, die keine siohtbare
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Streifenbildung "besitzen (d.h. ausgezeichnete Verlaufseigenschaften haben). Gegenstand der Erfindung ist also Papier, das gekennzeichnet ist durch eine Beschichtung, enthaltend Amylose oder ein Amylosederivat und Polyvinylalkohol, auf mindestens einer Oberfläche. Außerdem haben wässrige Amylose-Polyvinylalkohol-LÖsungen bei gleichem Gesamtfestkörpergehalt eine niedrigere Viskosität als solche von Polyvinylalkohol. Im Gegensatz zu den vorstehend erwähnten Streckmitteln, die als Ersatz kleiner Mengen des PoIyvinylalkohols vorgeschlagen worden sind, ist es möglich, etwa 1-19 Gewichtsteile Amylose pro Gewichtsteil Polyvinylalkohol zu verwenden und dennoch porenfreie, kontinuierliche und fettbeständige Überzüge zu bilden. Natürlich können höhere Konzentrationen an Polyvinalalkohol, z.B. 19 Gewichtsteile Polyvinylalkohol pro Gewichtsteil Amylose verwendet werden.
In der Kegel sind die besten Ergebnisse bei niedrigstem Preis erhalten worden, wenn etwa 2-12 Gewichtsteile Amylose pro Gewichtsteil Polyvinylalkohol verwendet werden. Abgesehen davon, daß Polyvinylalkohol ein ausgezeichnetes fettbeständiges Mittel ist, plastifiziert er die Amylose und neigt dazutden Überzug zäh zu machen. Außerdem neigt der Polyvinylalkohol dazu, die Porenbildung auf ein Minimum zu beschränken, AmyloBe, die ebenfalls ein ausgezeichnetes fettbeständiges Mittel is-fc, erhöht die Wirtschaftlichkeit, vermindert die Viskosität der Polyvinylalkohollösungen und verbessert die
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- 4 Verlaufseigenschaften der Mischung.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung bedeutet der Ausdruck "Amylose" solche Amylose, wie sie durch Abtrennen der Amylose und Amylopektin-Komponenten von Stärke erhalten wird, oder die ganze Stärke, die mindestens 50 '/<> Amylose enthält, Handelsübliche Quellen für "Amylose" sind z.B. "Nepol"-Amylose (ύ.η. eine Amylosefraktion der Maisstärke), "Superlose" (d.h. die Amylosefraktion der Kartoffelstärke), "Amylomaize" oder ."Amylon" (viel Amylose enthaltende Maisstärke mit ungefähr 54 $ Amylose), "Amylon VII" (viel Amylose enthaltende Maisstärke mit bis zu 70 fi Amylose), u.a.. Die Amylosebeschichtungen auf Basis von Maisstärke mit einem hohen Amylosegehalt können nachgebildet werden, indem entsprechende Mengenverhältnisse von abgetrennter Amylose und abgetrenntem Amylopektion gemischt werden. Vorzugsweise liegt der Amylopektingehalt des Amylosematerials unter 20 Gew.fo, da die Flexibilität und Festigkeit der Beschichtung umso besser ist, je höher der Amyloeegehalt liegt. Weiterhin können Derivate der Amylose (z.B. Amylose-Acetat, Hydroxyäthyl-Amylose und Hydroxypropyl-Amylose), wie sie z.B. in der US-Patentschrift 3,038,895 Deschrieben sind, für die Zwecke der Erfindung verwendet werden.
Vorzugsweise enthalten weniger als etwa 20 Mol-$ der monomeren Einheiten des Polyvinylalkohole Acetylgruppen, da
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die Verträglichkeit von Polyvinylalkohol und Amylose umso schlechter wird, je höher die Konzentration der Acetylgruppen ist.
Die Amylose-Polyvinylalkohol-Beschichtungen gemäß der Erfindung können nach bekannten technischen Verfahren aufgebracht werden, wie sie zum Beschichten von Papierbahnen üblicherweise in Gebrauch sind. Beispielsweise kann die Papierbahn unter Verwendung einer Schiitzdüsenauftragsmaschine (air iaiife coater), einer "Chanipion"-Auftragsmaschine mit nakel (Champion-knife coater), eines Trailing-Blade-Beschichters (trailing blade coater), einer Rakel, einer Spachtelpresse (size press) oder eines Sprühbeschichters beschichtet werden. In der Hegel ist es vorteilhaft, eine Aufwalzvorrichtung zu verwenden, und zwar insbesondere eine Schlitzdüsenauftragsmaschine, wie sie in der US-Patentanmeldung Fr. 296 66O*ist, um einen glatten kontinuierlichen, porenfreien und fettbeständigen Decküberzug zu bilden. Es sind aber auch die verschiedenen anderen Papier-Beschichtungsverfahren bzw. -Vorrichtungen, insbesondere die Spachtelpreese (size press) geeignet zum Auftragen des Amylose-Polyvinylalkohol-Leims. Papier, das eine Leimbeschichtung trägt, kann im Offsetdruck verwendet werden, wenn es wünschenswert ist, das Bindringen der hydrophooen Druckfarbe zu verlangsamen (das Papier fettbeständig zu machen) oder als eine Unterschicht für kontinuierliche, porenfreie und fettbeständige Deckbe-
BAD ORIGINAL Schichtungen.
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— D —
Bei Anwendung dieser Verfahren wird der Polyvinylalkohol (entweder in trockener Form oder gelöst in einem Lösungsmittel wie Wasser) zu einer geeigneten Lösung der Amylose (beispielsweise in Wasser "bei pH 7» in wässrigem Alkali, in wässrigem Formaldehyd oder in Dirnethylsulfoxyd) gegeben. Wenn gewünscht, kann der Polyvinylalkohol mit einer wässrigen Anschlämmung der Amylose vermischt werden, bevor die Amylose gelöst wird. Die Polyvinylalkohol^ sung wird kontinuierlich der Beschichtungsapparatur zugeleitet, von der sie auf das Papier aufgebracht wird, und zwar unabhängig davon, wie die Lösung hergestellt wird.
Naturgemäß können verschiedene andere Zusätze der Beschichtung smischung zugefügt werden, wie Entschäumer, Mittel, die unterwünschtes Kleben oder Zusammenbacken verhindern (verschiedene Pigmente), zusätzliche Weichmacher (beispielsweise Glycerin oder Sorbit).
Beispiel 1;
Eine wässrige Lösung entfetteter Amylose wurde dadurch hergestellt, daß eine 10$ige wässrige Anschlämmung aus 6,8 Gewichtsteilen Maisstärke, 1,2 Gewichtsteilen Mais-Amylopektin und 2 Teilen gelöstem Polyvinylalkohol mit etwa 2 Acetyl-Gruppen pro 100 monomeren Einheiten auf 154°C erhitzt wurde. Dafür wurde ein Stärkekocher der in der US-Patentanmeldung Nr. 790 487 beschriebenen Art verwendet. Diese Lösung wurde kontinuierlich dem vorgewärmten Masaekasten (700O) einer Sohlitedüsenauftragsmaschine
009834/1383 BAD original
leitet. Die wässrige Behandlungslösung wurde kontinuierlich auf eine nicht Wasser absorbierende Auftragswalze aufgetragen, die teilweise in den Massekasten eintauchte. Die Amyloselö.sung wurde, während die Amylose in ungeliertem Zustand war, von der Oberfläche der Rolle auf eine Papierbahn übertragen (eine Rolle von 20,4 kg Papier), die mit einer Geschwindigkeit von 75 m/min abgezogen wurde. Unmittelbar anschließend, ehe die aufliegende Amylosebeschichtungsmischung gelierte, wurde die Beschichtung dadurch geglättet, daß die Papierbahn zwischen die Oberfläche einer Walze und den Luftstrahl einer Luftbürste durchgeleitet wurde. Die beschichtete Seite des Papiers wurde dem Luftstrahl ausgesetzt. Das beschichtete Papier wurde getrocknet und dann ein zweites Mal durch die Schlitzdüsenauf trag smas chine geleitet. Das ein zweites Mal getrocknete -fapier hatte eine Amylοsebeschichtung von etwa 9»7 g/qm (2 englische Pfund/1.000 Quadratfuß entsprechend 0,91 kg/ 93 q.m) Papier.
Ein quadratisches Stück dieses Papiers mit einer Kantenlänge von 10,16 cm wurde dem Standard-ÜPettprüfungstest der Technical Association der "Pulp and Papier Industry" unterworfen. Die Rückseite des beschichteten Papiers zeigte kein Durchdringen von Farbstoff, wenn 1,1 ml Terpentin, das einen-öllösuchen roten Farbstoff enthielt, auf einen 5 g schweren Sandhügel getropft wurden, der sich auf der beschichteten Seite das Papiers befand. . ,
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BAD ORsGiNAL - 8 -
Beispiel 2:
Das im Beispiel 1 beschriebene Beschichtungsverfahren wurde mit im wesentlichen dem gleichen Ergebnis wiederholt, wobei 11-point-Pappe und eine fettbeständig machende Mischung verwendet wurde, die eine 10$ige wässrige Anschlämmung aus 1,7 Gewichtsteilen Polyvinylalkohol und 8,3 Gewichtsteilen Hydroxypropylamylose mit einem Durchschnittsgehalt von 0,1 Molen Propylenoxyd pro Anhydroglukoseeinheit (0,1 MS) enthält.
Beispiel 3:
Eine 10$ige wässrige Lösung aus 3 Gew.Teilen Polyvinylalkohol und 7 Gewichtsteilen 0,1 MS Hydroxypropylamylose wurde mit einem mit Draht umwickelten Rundstab Nr. 18 (wire wrapped rod) auf eine 11-point-Pappe als Beschichtung aufgetragen. Nachdem der erste Auftrag getrocknet war, wurde ein zweiter Auftrag der fettbeständig machenden Mischung aufgebracht. Die beschichtete Pappe erfüllte den in Beispiel 1 beschriebenen Test. Die Beschichtung wies keine Streifenbildung von dem mit Draht umwickelten Kundstab auf.
Beispiel 4 i
Dieses Beispiel zeigt, daß Amylose den Verlauf von PoIyvinylalkoholbeschichtungen verbessert. Eine Serie von 10bigen wässrigen Lösungen von Polyvinylalkohol und 0,3 MS Hydroxyäthylamylose wurde als Beschichtung auf 11-point-Pappe mit einem mit Draht umwickelten .Rundstab Nr. 10
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aufgetragen. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Ta-. belle 1 wiedergegeben.
Tabelle 1 Verlauf
Amylose Gewichtsteile
Polyvinylalkohol
schieQht
Il
mäßig
ausgezeichnet
0
0,5
1,0
3
10
9,5 ■
9
7
Aus der obigen Tabelle ist zu ersehen, daß der Verlauf von Polyvinylalkohollösungen durch die Zugabe von einem Gewichtsteil Amylose auf y G-ewichtsteile Polyvinylalkohol verbessert wird und daß der Verlauf von Polyvinylalkohol durch die Zugabe von 3 Gewichtsteilen Amylose auf 7 Gewichtsteile Polyvinylalkohol auffallend verbessert wird.
Beispiel 5:
Dieses Beispiel erläutert das Beschichten der Polyäthylenseite von handelsüblichem einer Glimmentladung unterworfenen mit Polyäthylen beschichteten natürlichem Kraftpapier, wooei die Polyäthylenschicht etwa 0,5 mils (0,0127 mm) stark ist. Es wurde eine wässrige Lösung von Amylose hergestellt,'in dem eine 11?iige wässrige Anschlämmung aus 7,2 Gewichtsteilen Maisstärke, 0,8 Gewichtsteilen Maisamylopektin und 3 Gewichtsteilen Polyvinylalkohol mit etwa 2 Acetylgruppen pro 100 monomere Einheiten auf 155 G erhitzt wird. Die Amylοsemisehung wurde auf die Polyäthylenseite
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- ίο -
des flexiblen Blattes nach, der in Beispiel 1 beschriebenen Art aufgetragen, getrocknet, und anschließend eine zweite Schicht in der gleichen V/eise aufgetragen. Das beschichtete Blatt erfüllte den Fettbeständigkeitstest, wie er in Beispiel 1 beschrieben ist.
Beispiel 6;
Beispiel 1 wurde mit im wesentlichen den gleichen Ergebnissen wiederholt, wobei jedoch die Amylosemi sehung auf die beschichtete Seite einer Papierbahn aufgetragen wurde, die mit einer Grundschicht aus einer Mischung enthaltend Ton und 14 Gewichtsprozente mittels Alkalihypochlorit oxydierter Stärke, berechnet auf das Gewicht des Tons, versehen war.
Der Ausdruck, "Papier" wird in seinem allgemeinen Sinn gebraucht und soll Papier aller Arten, ob beschichtet oder unbeschichtet einschließlich Pappe, und die Ausdrücke "Beschichtung" und "beschichtet", "Grundschicht" und "vorbeschichtet" umfassen.
Patentansprüche:
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Claims (11)

Patentansprüche
1. Papier, gekennzeichnet durch eine Beschichtung, enthaltend Amylose oder ein Amylosederivat und Polyvinylalkohol, auf mindestens einer Oberfläche.
2. Beschichtetes Papier gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung als Amylosederivat einen Hydroxv-Propyläther der Amylose enthält.
3. Beschichtetes Papier gemäß Ansprüchen 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Beschichtung auf einen Gewichtsteil Polyvinylalkohol 1-19, vorzugsweise 2-12 Gewichtsteile der Amylosekomponente entfallen.
4. Beschichtetes Papier gemäß Ansprüchen 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Beschichtung auf einen Gewichtsteil der Amylosekomponente etwa 9 Gewichtsteile Polyvinylalkohol entfallen.
5. Beschichtetes Papier gemäß Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung als Amylose die abgetrennte Fraktion der Gesamtstärke enthält.
6. Beschichtetes Papier gemäß Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Amylopektingehalt der Amylose unter 20 Gewichtsprozenten liegt*
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7. Beschichtetes Papier gemäß Ansprüchen*. 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung porenfrei, glatt und fettbeständig ist.
8. Verfahren zur Herstellung von beschichtetem Papier, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Oberfläche des Papiers mit einer wässrigen Mischung enthaltend Polyvinylalkohol und Amylose oder ein Amylosederivat beschichtet wird.
9. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsmischung auf einen Gewichtsteil Polyvinylalkohol 1-19» vorzugsweise 2-12 Gewichtsteile der Amylosekomponente enthält.
10. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens eine Oberfläche des Papiers eine wässrige Mischung aufgebracht wird, die Polyvinylalkohol und eine ausreichend Menge Amylose enthält, um den Verlauf des Polyvinylalkohols zu verbessern.
11. Verfahren gemäß Ansprüchen 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die BeSchichtungsmischung auf einen Gewichtsteil Amylose etwa 9 Gewichtsteile Polyvinylalkohol enthält.
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