DE154579C - - Google Patents
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- DE154579C DE154579C DENDAT154579D DE154579DA DE154579C DE 154579 C DE154579 C DE 154579C DE NDAT154579 D DENDAT154579 D DE NDAT154579D DE 154579D A DE154579D A DE 154579DA DE 154579 C DE154579 C DE 154579C
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B9/00—Stoves for heating the blast in blast furnaces
- C21B9/10—Other details, e.g. blast mains
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Description
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PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Röhrenwinderhitzer
zum Erhitzen des Gebläsewindes für Gebläseöfen, bei welchen der Gebläsestrom
, um ihn der Wirkung des Erhitzers auszusetzen, durch Röhren geführt wird, die
U-förmig gebogen in den Erhitzer herabhängen, während ihre Enden oder Rohrver-,
bindungen außerhalb des Erhitzers liegen, so daß sie leicht überwacht und erforderlichenfalls
ohne Schwierigkeit ausgebessert werden können. Solche Röhrenwinderhitzer sind an
sich, bekannt, und das Neue der Erfindung besteht darin, daß die geraden Enden der so
gestalteten und angeordneten Röhren in den Böden von über dem Erhitzer angebrachten
besonderen Gebläsewindkästen oder-Gehäusen, welche oben mit abnehmbaren Deckeln versehen
sind, befestigt sind. Durch diese Einrichtung wird in erster Linie erreicht, daß,
da die genannten unabhängigen Kästen hier die Abdeckungen des Erhitzers bilden, diese
Abdeckungen unbeeinflußt von den Dehnungen und Zusammenziehungen der Röhren bleiben und daher ein Entweichen der Hitze
aus dem Erhitzer infolge Undichtwerdens der Abdeckungen ausgeschlossen ist, während bei
den bisher bekannten Röhrenwinderhitzern ähnlicher Art, wo die Röhren oben durch
Gewölbe aus Ziegelmauerwerk aus dem Erhitzer austreten, stets die Gefahr des Springens
des Mauerwerks und Zementes der Abdeckungen durch die Dehnungen und Zusammenziehungen
der Röhren vorhanden ist. Weitere Vorteile der Erfindung bestehen darin,
daß es leichter ist, die Befestigungen der U-förmigen Röhren, falls erforderlich, auszubessern,
weil sie dazu nicht erst wie bei den bekannten Einrichtungen herausgezogen zu
werden brauchen, daß ein Verdrehen oder Verziehen der infolge der Befestigung an:
den Kastenböden geraden Rohrenden unter: dem Einfluß großer Hitze nicht eintreten kann,
und daß die Röhren, da sie fast gänzlich vom Erhitzer eingeschlossen werden, in ihrer
ganzen Länge nahezu gleichmäßig erhitzt werden.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt:
Fig. ι einen vorderen Längsschnitt eines Röhrenwinderhitzers gemäß vorliegender Erfindung
in Richtung der Linie A-A in Fig. 3,
Fig. 2 einen seitlichen Längsschnitt desselben in Richtung, der Linie B-B der Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt in Richtung der Linie C-C der Fig. 1,
Fig. 4 einen vorderen Längsschnitt einer der Gebläsewindkammern mit den oberen
Enden der Röhren in vergrößertem Maßstabe, um die Verbindung der Rohrenden mit den
Kammern beispielsweise zu veranschaulichen, und
Fig. 5 eine etwas abgeänderte Ausführungsform der Röhren.
Der Erhitzungsraum a des Winderhitzers,
in den die U-förmig gebogenen Röhren g und h, durch welche der Gebläsestrom geht,
von oben hineinhängen, ist auf einer Seite mit einer Gaszuleitung b zum Erhitzen desselben
und auf der anderen Seite mit einem Auslaß d für die Abhitze versehen. In seinen
Wandungen sind Schaulöcher angebracht.
An seinem oberen Ende ist nun der Erhitzer α nach der Erfindung durch eine Reihe
von n ebeneinander liegenden Gebläsewindkästen oder -Gehäusen i, j, k, I abgedeckt, von denen
die U-förmigen Röhren g, h in ihn hinabhängen. In die Kammer i mündet der Gebläseeinlaß
e, während an die Kammer / der zum Gebläseofen führende Auslaß f anschließt.
Die Röhren g, h, welche zweckmäßig aus Schmiedeeisen, Stahl oder dergl. bestehen,
sind in den Böden der Kästen mit ihren
ίο oberen Enden derart befestigt, daß sie mit
ihnen kommunizieren, und zwar solchergestalt, daß die Röhren g mit ihren einen Enden an
die Kammer i und mit ihren anderen Enden an die Kammer j und die Röhren h mit ihren
einen Enden an die Kammer k und mit ihren anderen Enden an die Kammer / anschließen.
Die Kammern j und k sind durch kurze Rohrstutzen m und η miteinander in Verbindung.
Auf diese Weise geht der Gebläsestrom, weleher durch den Einlaß e in die Kammer i
eintritt, von dieser durch die senkrechten Schenkel der Röhren g, welche von dem
Boden der Kammer i nach unten ragen, hinab und dann durch die anderen Schenkel dieser
Röhren g wieder hinauf in die Kammer j, von welcher er durch die Rohrstutzen m
und η in die Kammer k übertritt, um von dieser durch die U-förmigen Röhren h wieder
nach unten und dann nach oben zur Kammer / zu gelangen und von da durch Auslaß/nach
dem Gebläseofen geleitet zu werden. Durch die Durchleitung durch die U-förmigen,
in den Erhitzungsraum α hineinhängenden Röhren g und h wird die' Erhitzung des
Gebläsestromes bewirkt. Die Gebläsewindkästen i, j, k, I sind dadurch leicht zu öffnen,
daß sie auf der Oberseite mit gasdicht schließenden, abnehmbaren Deckeln r, q, ρ, ο
versehen sind, deren Befestigung zweckmäßig durch Schraubenbolzen erfolgt. Es ist ersichtlich,
daß auf diese Weise das Innere der Kästen und mithin die oberen Rohrenden leicht zugänglich sind; letztere können nicht
nur stets bequem nachgesehen und insbesondere auch bezüglich ihres gasdichten Anschlusses
an die Böden der Kästen kontrolliert werden, sondern es kann auch dieser Anschluß,
falls erforderlich, ohne Herausziehen der Röhren ausgebessert werden, indem man das Dichtungsmaterial innerhalb des Kastens
rings um das Loch, durch das die betreffende Röhre tritt, nach Abnahme des Deckels anbringt.
Ein Verziehen oder Verdrehen der Rohrenden unter dem Einfluß großer Hitze
ist, da sie nicht umgebogen sind, sondern infolge der Befestigung an den Kastenböden
gerade verlaufen, ausgeschlossen; auch bietet die Anordnung der Kästen, da zur Befestigung
an denselben nur ein geringer Teil der Röhren außerhalb des Erhitzers zu liegen braucht, den Vorteil, daß die Röhren annähernd
in ihrer ganzen Länge gleichmäßig erhitzt werden. Schließlich ist die Gefahr eines Ausströmens der heißen Gase aus dem
Erhitzer infolge Undichtwerdens der Abdeckungen desselben sehr gering, weil diese
Abdeckungen durch die flachen Böden der Kästen i, j, k, I gebildet werden, die nicht,
wie bei den bekannten Erhitzern, wo die Röhren oben durch gewölbtes Mauerwerk
und Zement treten, unter dem Einfluß der Ausdehnungen und Zusammenziehungen der
Röhren springen oder reißen.
Die Befestigungsart der Enden der U-förmigen Röhren g, h in den Böden der Gehäuse
i, j, k, I kann in verschiedener Weise stattfinden. Eine zweckmäßige Befestigungsart,
die in Fig. 4 zur Darstellung gebracht ist, besteht darin, daß man um jedes Loch in
dem Boden des Behälters, in welches das Ende der U-förmigen Röhre paßt, eine Vertiefung
vorsieht, diese mit Gußeisen-Zement ausfüllt und einen Vorsteckstift oder Bolzen t durch
das vorragende Ende der Röhre innerhalb des Behälters zieht, um das Gewicht der Röhre zu tragen.
Statt daß die Röhren g, h wie nach Fig. 1 und 2 je aus einem Stück bestehen, können
sie auch, um die Konstruktion und die Reparatur zu erleichtern, aus zwei oder mehreren
Stücken, beispielsweise nach Art der in Fig. 5 dargestellten Einrichtung, wo das Rohr g aus
drei miteinander durch Flansche verbundenen Teilen hergestellt ist, bestehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Röhrenwinderhitzer mit herabhängenden, U-förmig gebogenen Röhren, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Enden der Röhren in den Böden von über dem Erhitzungsraum angeordneten, oben mit abnehmbaren Deckeln \Tersehenen Gebläsewindkästen befestigt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE154579C true DE154579C (de) |
Family
ID=421110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT154579D Active DE154579C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE154579C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1299010B (de) * | 1966-02-25 | 1969-07-10 | Ind Companie Kleinewefers Kons | Stahlrohrrekuperator mit senkrecht in einem horizontalen Heizgaskanal haengenden U-Rohren |
-
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- DE DENDAT154579D patent/DE154579C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1299010B (de) * | 1966-02-25 | 1969-07-10 | Ind Companie Kleinewefers Kons | Stahlrohrrekuperator mit senkrecht in einem horizontalen Heizgaskanal haengenden U-Rohren |
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