DE1544052B2 - Behaelter zur dampferzeugung und -abtrennung - Google Patents
Behaelter zur dampferzeugung und -abtrennungInfo
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Description
In einer vorteilhaften Weiterbildung kennzeichnet sich der Behälter zur Dampferzeugung und zum
Trennen des Dampf-Flüssigkeitsgemisches auch noch dadurch, daß eine Mehrzahl annähernd senkrecht
angeordneter Zyklonseparatoren· vorgesehen ist, die dicht nebeneinander im Einlauf des Fallrohrabschnittes
angebracht sind, und daß am oberen Teil der Separatoranordnung Mittel zum Schließen der
Zwischenräume zwischen den einzelnen Zyklonseparatoren, sowie eine sich zwischen dem Steigrohrabschnitt
und dem Fallrohrabschnitt erstreckende, sich dicht an den unteren Teil der Zyklonseparatoren anschließende
Trennwand vorgesehen ist.
Auch ist es von Bedeutung, daß die Einlaßöffnung mindestens eines Zyklonseparators waagerecht durch
den Wandteil eines Nachbarseparators und eine diesem Wandteil entgegenstehende, im wesentlichen
ebene Platte begrenzt ist, die sich bis zum mittleren Teil des Zyklonseparators erstreckt.
Besonders vorteilhafte Ergebnisse ergeben sich auch, wenn mindestens ein Zyklonseparator schräg
angeordnet und dessen oberes Ende gegen den Steigrohrabschnitt gerichtet ist.
In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel kann auch wenigstens ein Zyklonseparator um eine waagerechte,
sich im wesentlichen parallel zur Trennwand erstreckende Achse drehbar angeordnet sein.
Zufolge der erfindungsgernäßen Ausgestaltung des Behälters läßt sich die Dampf abtrennung erheblich
erhöhen, und zwar liegt sie merklich höher als bei einer entsprechenden Hintereinanderschaltung von
erzwungener und natürlicher Abtrennung. Wenn bei der vorliegenden Ausführungsform ein Flüssigkeit-Dampf-Gemisch
durch das Steigrohr durch natürliche oder intensivierte natürliche Umlaufbewegung
fließt, muß die Flüssigkeit im weiteren Verlauf am oberen Ende des Steigrohres in die Separatoren eintreten.
Die Dampfblasen können entweder vor Eintritt in die Separatoren nach oben aus der Flüssigkeit
entweichen oder sie können mit der Flüssigkeit in die Separatoren hineingerissen werden und von diesen
durch erzwungene Abtrennung in den Dampfraum freigegeben werden.
Die hier verwendeten Zyklonseparatoren können in an sich bekannter Weise von röhrenförmigem Aufbau
sein, wobei sie einen Einlaß am oberen Ende für die tangentiale Einbringung des Dampf-Flüssigkeits-Gemisches
und einen Auslaß im Bodenbereich für die Flüssigkeit sowie einen mittleren oberen Auslaß
für den Dampf besitzen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist auf die Abtrennung von Dampf oder Gas aus einer Flüssigkeit
anwendbar, wobei es sich bei dem Dampf sowohl um Wasserdampf als auch um ein beliebiges anderes Gas
handeln kann. Als Behälter lassen sich sowohl herkömmliche Boiler als auch verschiedene andere
Tanks, wie sie aus der chemischen Industrie bekannt sind, verwenden.
Bei der Anwendung des vorliegenden Behälters in Verbindung mit Kernreaktoren hat sich gezeigt, daß
die üblicherweise im Fallrohr mitgerissene Dampfmenge beträchtlich verringert werden kann, wodurch
wiederum die Umlaufgeschwindigkeit der Flüssigkeit im Behälter selbst sich ohne Gefahr erhöhen läßt, da
nicht mehr — wie bisher — im Fallrohr verbleibender Dampf gegen die nach oben gerichtete Bewegung
im Steigrohr wirkt, d. h., daß sich der Flüssigkeitskreislauf erheblich besser als bisher stabilisieren läßt.
Für Kernreaktoranlagen, die in Verbindung mit der Schiffahrt Verwendung finden, ist noch von erheblicher
Bedeutung, daß sich auch die Größe des Reaktortanks bei gleicher Leistung verringern läßt.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungsformen des erfindungsgemäß ausgebildeten Behälters zur Dampferzeugung und Trennung des Dampf-Flüssigkeit-Gemisches, und es bedeutet
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungsformen des erfindungsgemäß ausgebildeten Behälters zur Dampferzeugung und Trennung des Dampf-Flüssigkeit-Gemisches, und es bedeutet
ίο Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen erfindungsgemäß
ausgebildeten Behälter,
F i g. 2 einen waagerechten Schnitt längs der Linie A-A nachFig. 1,
F i g. 3 einen senkrechten Schnitt entsprechend F i g. 1 durch eine weitere Ausführungsform eines
Behälters,
Fig.4 einen senkrechten, gebrochenen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform,
F i g. 5 eine gebrochene Draufsicht, die der Ausführung nach F i g. 4 entspricht und
F i g. 5 eine gebrochene Draufsicht, die der Ausführung nach F i g. 4 entspricht und
F i g. 6 einen senkrechten Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Behälter in Anwendung für einen
Kernreaktor.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, ist der Behälter mit einer Wärmequelle 2, einem Auslaß 3 und einem Einlaß 4 versehen, der den Dampfraum 5 und den Flüssigkeitsraum 6 des Behälters 1 mit einem Wärmeaustauscher verbindet. Eine den Flüssigkeitsraum 6 füllende Flüssigkeit wird bei Erwärmung mit- tels einer Wärmequelle 2 auf den Siedepunkt in natürlicher Weise umlaufen, wie durch Pfeile in F i g. 1 wiedergegeben. Der erzeugte Dampf wird von der Flüssigkeit im Dampfraum 5 über der Flüssigkeitsoberfläche 8 im wesentlichen durch Überführung von Dampfblasen 9 größeren Durchmessers abgetrennt, während einige der Dampfblasen 10 mit kleinerem Durchmesser durch die umlaufende Flüssigkeit in den Fallrohrabschnitt 11 des Kreislaufes eintreten, wo sie einer erzwungenen Abtrennung von der Flüssigkeit unterworfen werden.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, ist der Behälter mit einer Wärmequelle 2, einem Auslaß 3 und einem Einlaß 4 versehen, der den Dampfraum 5 und den Flüssigkeitsraum 6 des Behälters 1 mit einem Wärmeaustauscher verbindet. Eine den Flüssigkeitsraum 6 füllende Flüssigkeit wird bei Erwärmung mit- tels einer Wärmequelle 2 auf den Siedepunkt in natürlicher Weise umlaufen, wie durch Pfeile in F i g. 1 wiedergegeben. Der erzeugte Dampf wird von der Flüssigkeit im Dampfraum 5 über der Flüssigkeitsoberfläche 8 im wesentlichen durch Überführung von Dampfblasen 9 größeren Durchmessers abgetrennt, während einige der Dampfblasen 10 mit kleinerem Durchmesser durch die umlaufende Flüssigkeit in den Fallrohrabschnitt 11 des Kreislaufes eintreten, wo sie einer erzwungenen Abtrennung von der Flüssigkeit unterworfen werden.
Wie in den F i g. 1,2 und 3 gezeigt, ist eine Trennwand
13 zwischen dem Steigrohrabschnitt 12 und dem Fallrohrabschnitt 11 vorgesehen, und in dem
oberen Teil des Fallrohrabschnittes und über der Trennwand 13 ist ein Zyklonseparator 14 angeordnet.
An Stelle eines einzelnen Separators kann auch eine Mehrzahl derartiger Separatoren vorgesehen
werden. Jeder Separator liegt vollständig in der Flüssigkeit 6, wobei der mittlere Abschnitt desselben mit
dem Dampfraum 5 über der Flüssigkeitsoberfläche 8 über ein Rohr 15 in Verbindung steht.
Die Einlaßöffnung 16 zu dem Zyklonseparator 14 weist rechtwinklige Form auf, besitzt eine Höhe h
und eine Breite b und ist unmittelbar über der Einlaßöffnung des Fallrohrabschnittes 11 angeordnet, d. h.
über der oberen Seite der Trennwand 13. Sobald das Flüssigkeits-Dampf-Gemisch in die Einlaßöffnung 16
eintritt, wird dasselbe in an sich bekannter Weise gezwungen, den spiralförmig ausgeführten Wänden des
Separatorrohrs zu folgen, wodurch es einem Feld beschleunigender Kräfte ausgesetzt ist, die von der
mittleren Achse des Rohres radial nach außen gegen den Umfang gerichtet sind. Hierdurch wird die Flüssigkeit
radial nach außen gedrückt, so daß die Dampfblasen längs der Mittellinie des Rohres zurückbleiben.
Zusätzlich zu der Beschleunigungskraft wird das Gemisch der Schwerkrafteinwirkung unterworfen,
so daß die Dampfblasen durch das Rohr 15
5 6
in den Dampfraum aufsteigen, während die Flüssig- paratoren vorgesehen werden, und zwar einer hinter
keit durch den Fallrohrabschnitt 11 nach unten ge- dem anderen in der Fließrichtung der Flüssigkeit, und
führt wird. dergestalt, daß die Separatoren in jeder Reihe eine
Das Umlaufen der Flüssigkeit kann natürlich sein, Stufe höher als diejenigen der vorangehenden Reihe
d. h. durch den Aufheizvorgang über die Wärme- 5 angeordnet sind. Eine derartige Anordnung ist in den
quelle 2 bedingt werden, oder der natürliche Umlauf F i g. 4 und 5 gezeigt. Die das obere Ende der Sepakann
durch zusätzliche Anordnungen gefördert wer- ratoren jeder Reihe schließende Platte 20 erstreckt
den. Die Zyklonseparatoren können so angeordnet sich in Richtung auf die Separatorrohre der folgensein,
daß sie benachbart zueinander liegen (siehe den Reihe und ist auf die Form derselben dergestalt
F i g. 2), und die Einlaßöffnung 16 jedes Zyklonsepa- io angepaßt, daß die Räume zwischen den Separatoren
rators 14 kann in zweckmäßiger Weise durch die geschlossen sind, so daß Flüssigkeit nicht an den Zy-Wand
17 eines benachbarten Zyklonseparators und klonseparatoren 14 vorbei in den Fallrohrabschnitt
ein Leitblech 18 begrenzt sein, das sich von der 11 fließen kann, ohne daß sie der erzwungenen Ab-Trennwand
13 aus in Richtung auf das mittlere Teil trennung unterworfen wird.
des Zyklonseparators 14 erstreckt und in einem ge- 15 Nach F i g. 6 ist ein Kernreaktortank 21 mit einem
krümmten Abschnitt 19 endet. Das obere Ende der Auslaß 22 des Dampfraums 23 zu einem Wärmeaus-Zyklonseparatoren
ist durch eine Platte 20 (F i g. 1) tauscher 24 und Einlaß 25 für das zurückgeführte
verschlossen, so daß die Gesamtmenge der umlaufen- Kondensat zu dem Flüssigkeitsraum 26 in dem Beden
Flüssigkeit gezwungen wird, in die Einlaßöffnun- hältertank versehen. Der Reaktorkern 27 ist von
gen 16 einzutreten. 20 einer Wand 28 umgeben, die das Steigrohr 29 des
Der Durchmesser der Separatorrohre hängt von Behältertanks von dem Fallrohrabschnitt 30 trennt,
der der Dampfabtrennung zu unterwerfenden Flüs- Um das obere Teil der Wand 28 herum und über
sigkeit und dem Druck, der Temperatur und der Um- derselben ist eine Anzahl Separatoren 31 angeordnet,
laufgeschwindigkeit ab. Der Fließquerschnitt der die in kreisförmigen, parallelen Reihen liegen. Jeder
Einlaßöffnung und die Anzahl der Separatorrohre 25 Separator 31 ist mit einem mittleren Rohr 32 verse-
hängt von dem Verhältnis der Volumina von Dampf hen, das sich in den Dampfraum 23 erstreckt,
zu Flüssigkeit und von der Umlaufgeschwindigkeit Zwecks deutlicherer Darstellung ist in F i g. 6 nur
ab. eine kleine Anzahl Separatoren gezeigt. In dem
Wie in der Fig. 3 gezeigt, können die Zyklonsepa- Dampf raum 23 ist ebenfalls ein herkömmlicher se-
ratoren 14 in geneigter Lage angeordnet sein. Der 30 kundärer Dampfseparator 33 für die abschließende
Winkel hängt vom Radius der Separatorrohre und Dampfabtrennung vor dem Überführen des Dampfes
den in dem Kreislauf vorherrschenden Bedingungen durch den Auslaß 22 zu dem Wärmeverbraucher 24
ab. Wenn somit die Umlaufbedingungen abgeändert vorgesehen.
werden, kann es sich als zweckmäßig erweisen, Zy- Während des Betriebes des Reaktors wird die
klonseparatoren anzuwenden, die um eine waage- 35 Kühlmittel- und/oder Moderatorflüssigkeit auf
rechte Achse gedreht werden können, so daß der Grund der Erwärmung durch den Reaktorkern 27
Neigungswinkel in Abhängigkeit von den Umlaufbe- nach oben durch das Steigrohr 29 fließen, über die
dingungen verändert werden kann. obere Seite der Wand 28 treten und nach unten
Wenn der erforderliche Fließquerschnitt der Einlaß- durch die Separatoren 31 und das Fallrohr 30 zu
öffnungen 16 eine Höhe h erforderlich macht, die 4° dem Kern umlaufen. Der in dem Kern erzeugte
so groß ist, daß das Arbeiten der Separatoren nach- Dampf wird von der Flüssigkeit teilweise durch na-
teilig beeinflußt wird, kann diese dadurch verringert türliche Abtrennung und teilweise durch erzwungene
werden, daß mehrere parallele Reihen an Zyklonse- Abtrennung abgetrennt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Behälter zur Dampferzeugung und zum die auftretenden Zentrifugalkräfte ein erzwungenes
Trennen des Dampf-Flüssigkeit-Gemisches mit 5 Ausbringen des Luft- oder Wasserdampf anteils beWärmequelle,
Wärmeaustauscher und Leitvor- wirkt wird, während nachfolgend die im Behälter richtungen im Flüssigkeitsraum, durch die ein weitgehend ruhende Flüssigkeit auf natürlichem
Steigrohrabschnitt und ein Fallrohrabschnitt aus- Wege weiter entgasen kann. Für die erzwungene Abgebildet
ist, dadurch gekennzeichnet, trennung muß das Abtrennsystem eine verhältnismädaß
im oberen Teil des Fallrohrabschnittes (11) io ßig große Leistungsfähigkeit aufweisen, und es ist ein
wenigstens ein an sich bekannter Zyklonsepara- relativ großer Druckverlust in dem Flüssigkeitskreistor
(14) vorgesehen ist, dessen Einlaßöffnung lauf, bedingt durch das Vorhandensein eines Separa-(16)
direkt an der Überlauf stelle zwischen Steig- tors, zwangläufig zu erwarten.
rohrabschnitt (12) und Fallrohrabschnitt (11) Weiter ist ein Gas-Flüssigkeits-Trennbehälter be-
und unterhalb der Flüssigkeitsoberfläche (8) 15 kannt, dem bei liegender Anordnung stirnseitig das
liegt, und dessen mittleres Teil mit dem Dampf- Gas-Flüssigkeits-Gemisch eingegeben wird, um di-
raum (5) über ein Rohr (15) in Verbindung steht. rekt einem Zyklonseparator zugeführt zu werden, aus
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- dem es vorgetrennt in den unteren und oberen Bezeichnet,
daß eine Mehrzahl annähernd senkrecht reich des Behälters austretend über eine Trennwand
angeordneter Zyklonseparatoren (14) vorgesehen 20 hinweg frei durch den Behälter hindurchfließen
ist, die dicht nebeneinander im Einlauf des Fall- kann. An· dem, dem Zyklonseparator entgegengesetzt
rohrabschnittes (11) angebracht sind, und daß am liegenden Ende des zylindrischen Behälters wird das
oberen Teil der Separatoranordnung Mittel zum Gas dann kopfseitig und die Flüssigkeit durch eine
Schließen der Zwischenräume zwischen den ein- Bodenöffnung entnommen (USA.-Patentschrift
zelnen Zyklonseparatoren, sowie eine sich zwi- 25 2 610 697).
sehen dem Steigrohrabschnitt (12) und dem Fall- Schließlich ist noch ein Behälter der eingangs ge-
rohrabschnitt (11) erstreckende, sich dicht an den nannten Art für einen Siedewasser-Kernreaktor in
unteren Teil der Zyklonseparatoren (14) an- Vorschlag gebracht worden (deutsche Patentschrift
schließende Trennwand (13) vorgesehen ist. 1208 833). Hier erfolgt die Ausbringung der Dampf-
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 30 blasen aus der Flüssigkeit im Steigrohrabschnitt
zeichnet, daß die Einlaßöffnung (16) mindestens durch natürliche Abtrennung. Um den Dampfblasen
eines Zyklonseparators (14) waagerecht durch hierfür möglichst ausreichend Zeit zu geben, sind
den Wandteil eines Nachbarseparators (14) und eine Vielzahl von Umlenkblechen vorgesehen, durch
eine diesem Wandteil entgegenstehende, im we- die Wirbel innerhalb der steigenden Flüssigkeit aussentlichen
ebene Platte (20) begrenzt ist, die sich 35 gebildet werden. Abgesehen davon, daß es eine derbis
zum mittleren Teil des Zyklonseparators (14) artige Anordnung nur bei sehr langsam umlaufenden
erstreckt. Flüssigkeitsströmen erfolgreich Anwendung finden
4. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- kann, geht bekanntlich durch Wirbelbildung innerzeichnet,
daß mindestens ein Zyklonseparator halb von Flüssigkeiten erhebliche Strömungsenergie
(14) schräg angeordnet und dessen oberes Ende 40 verloren, was daher Druckverluste zwangläufig begegen
den Steigrohrabschnitt (12) gerichtet ist. dingen muß.
5. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Andererseits wird in einem Flüssigkeitskreislauf
zeichnet, daß wenigstens ein Zyklonseparator mit ausschließlich natürlicher Dampfabtrennung ein
(14) um seine waagerechte, sich im wesentlichen großer Teil des nicht abgetrennten Dampfes durch
parallel zur Trennwand (13) erstreckende Achse 45 die Flüssigkeit in das Fallrohr des Kreislaufes mitgedrehbar
angeordnet ist. rissen. In Abhängigkeit von der Temperatur und den
Umlaufbedingungen wird ein Teil dieses Dampfes durch die Flüssigkeit bei ihrem Umlauf mitgenommen,
während der größte Teil des Dampfes in dem 50 Fallrohr verbleibend den Flüssigkeitsumlauf behindert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
Die Erfindung betrifft einen Behälter zur Dampf- diesen Mangel, der bei der ausschließlichen Anwenerzeugung
und zum Trennen des Dampf-Flüssig- dung der natürlichen Dampfabtrennung auftritt und
keit-Gemisches mit Wärmequelle, Wärmeaustauscher 55 den Nachteil, der bei der Hintereinanderschaltung
und Leitvorrichtungen im Flüssigkeitsraum, durch einer erzwungenen und natürlichen Dampf-Flüssigdie
ein Steigrohrabschnitt und ein Fallrohrabschnitt keitstrennung in den erheblichen Energieverlusten
ausgebildet ist. durch den Druckabfall bedingt ist, durch eine Art
Derartige Behälter finden insbesondere für das paralleler Anwendung von natürlicher und erzwun-Abtrennen
von Dampf von einer Kühl- und/oder 60 gener Abtrennung zu vermeiden.
Moderatorflüssigkeit, die durch ein Steigrohr und ein Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß
Moderatorflüssigkeit, die durch ein Steigrohr und ein Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß
Fallrohr in einem Kernreaktor umläuft, Anwendung. dadurch erreicht, daß im oberen Teil des Fallrohrab-
Ganz allgemein ist es für die Gas-Flüssigkeitstren- schnittes wenigstens ein an sich bekannter Zyklonse- |
nung in einem Behälter bekannt, daß die Flüssigkeit parator vorgesehen ist, dessen Einlaßöffnung direkt j
neben einer Abtrennung der natürlich, d.h. ohne 65 an der Überlaufstelle zwischen Steigrohrabschnitt
Zwangskräfte austretenden Gasblasen auch einer er- und Fallrohrabschnitt und unterhalb der Flüssigzwungenen
Abtrennung derselben unterworfen wer- keitsoberfläche liegt und dessen mittleres Teil mit
den kann (USA.-Patentschrift 2 891 632). dem Dampfraum über ein Rohr in Verbindung steht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO15872665 | 1965-06-29 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1544052A1 DE1544052A1 (de) | 1970-03-12 |
| DE1544052B2 true DE1544052B2 (de) | 1973-05-17 |
| DE1544052C3 DE1544052C3 (de) | 1974-01-17 |
Family
ID=19909227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1544052A Expired DE1544052C3 (de) | 1965-06-29 | 1966-06-29 | Behälter zur Dampferzeugung und -abtrennung |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1544052C3 (de) |
| GB (1) | GB1153718A (de) |
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