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DE154344C - - Google Patents

Info

Publication number
DE154344C
DE154344C DENDAT154344D DE154344DA DE154344C DE 154344 C DE154344 C DE 154344C DE NDAT154344 D DENDAT154344 D DE NDAT154344D DE 154344D A DE154344D A DE 154344DA DE 154344 C DE154344 C DE 154344C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
candle
water
tube
shell
wick
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT154344D
Other languages
English (en)
Publication of DE154344C publication Critical patent/DE154344C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V35/00Candle holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine sogenannte Wasserkerze, bei der die Kerze in einer mit Wasser gefüllten, im oberen Teil zu einem schalenförmigen Wasserbehälter ausgebildeten Röhre schwimmt. Der hydraulische , meistens noch von einem Schwimmer unterstützte Auftrieb stellt die Kerze um den abgebrannten Teil nach.
Bei diesen bekannten Vorrichtungen kann
ίο aber die Kerze nur so lange ruhig und gleichmäßig brennen, als der brennende Docht so hoch über dem Wasserbehälter steht, daß ihm genügend frische Luft zuströmen kann. Der den hydraulischen Auftrieb unterstützende Schwimmer muß daher bei diesen Wasserkerzen so kräftig sein, daß die Kerze be-
, ständig in beträchtlicher Höhe über den Wasserbehälter emporsteht. Diese Höhe ist im Verhältnis zur Länge der Kerze besonders dann sehr bedeutend, wenn man, wie gebräuchlich, die Flamme mit einem Lichtschirm umgibt, da dann , die frische Luft nur zwischen dem Außenrande des Wasserbehälters und dem Lichtschirme zur Flamme gelangen
kann. Die Wasserkerze brennt daher nur im Anfange gut, dann gelangt aber mit abbrennender Kerze immer weniger frische Luft zum Docht, die Flamme beginnt zu flackern, zu rußen und erlischt, ohne daß die Kerze aufgebraucht ist.
Diese - Übelstände der bekannten Wasserkerzen werden nun dadurch beseitigt, daß eine besondere Luftzuführung zwischen dem Wasserbehälter und dem Kerzenrohr angeordnet ist.
Auf der Zeichnung ist die neue Wasserkerze in drei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
In dem mit Wasser gefüllten Kerzenrohr a schwimmt die vom Schwimmer c unterstützte Kerze b.
Das obere Ende des Kerzenrohres α umgibt nun die als Träger für den Kerzenschirm g ausgebildete ringförmige Schale d in der Art, daß zwischen ihr und dem Kerzenrohre α ein freier Raum für den Zutritt frischer Verbrennungsluft zum brennenden Dochte der Kerze verbleibt. Die Schale d hat einen Inhalt, der der durch die Kerze verdrängten Wassermenge entspricht, und steht durch die Rohre e mit dem Innern des Kerzenrohres in Verbindung, so daß mit abbrennender und daher steigender Kerze das Wasser aus der Schale wie bekannt nachgefüllt wird.
Die Tragkraft des Schwimmers ist derart bemessen, daß die Kerze unabhängig von dem Stande des Wassers in der Schale d so hoch gehalten wird, daß dem Dochte die frische Verbrennungsluft zuströmen kann.
Bei dem Ausführungsbeispiele Fig. 1 ist das Kerzenrohr zweiteilig ausgeführt, und die Rohre e der Schale d sind der Hülse f angefügt, die wasserdicht mit dem unteren Teile des Kerzenrohres α Verbunden ist. Der obere Teil des Kerzenrohres ist wasserdicht in die Hülse f eingefügt und schneidet mit seinem oberen Ende mit dem oberen Rande der Schale d ab.
Fig. 2 zeigt einen als Lichtschirm ausgebildeten Wasserbehälter d.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist die Schale d mit einem zentralen Rohransatz/ versehen, der der Hülse der Schale nach Fig. 1 entspricht und ebenfalls zum wasserdichten Verbinden der Schale d mit dem 'Kerzenrohr dient. Nahe diesem Rohransatz / sind Luftzuführungsröhrchen h dem Schalenboden angefügt (Fig. 3), welche die frische Verbrennungsluft dem Dochte gleichzeitig verteilt zuführen, so daß auch hier die Kerze bis zum Ende ruhig und gleichmäßig brennt.
Bei allen diesen Ausführungsformen ist also die Luftzuführung zwischen dem Wasserbehälter d und dem Kerzenrohr α mit der Wirkung angeordnet, daß die frische Luft selbst dann zum brennenden Dochte gelangen kann, wenn die Kerze das Kerzenrohr gar nicht oder nur wenig überragt. Die Kerze brennt demnach selbst dann bis zum Ende ruhig ab, wenn sie mit einem Lichtschirm überdeckt ist, der auf dem Wasserbehälter d ruht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Wasserkerze, deren Kerzenrohr von einem Wasserbehälter umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Wasserbehälter (d) und dem Kerzenrohr (a) Luftzuführungen angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT154344D Active DE154344C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE154344C true DE154344C (de)

Family

ID=420893

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT154344D Active DE154344C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE154344C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4894008A (en) * 1989-04-04 1990-01-16 Sun Lee Candle holding device
WO1998021514A1 (en) * 1996-11-13 1998-05-22 Watkins-Johnson Company Apparatus for clamping coupled flanged pipes

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4894008A (en) * 1989-04-04 1990-01-16 Sun Lee Candle holding device
WO1998021514A1 (en) * 1996-11-13 1998-05-22 Watkins-Johnson Company Apparatus for clamping coupled flanged pipes

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