DE1542286C - Flussigkeitszuflußregler - Google Patents
FlussigkeitszuflußreglerInfo
- Publication number
- DE1542286C DE1542286C DE19661542286 DE1542286A DE1542286C DE 1542286 C DE1542286 C DE 1542286C DE 19661542286 DE19661542286 DE 19661542286 DE 1542286 A DE1542286 A DE 1542286A DE 1542286 C DE1542286 C DE 1542286C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- section
- outlet
- inlet
- outlet body
- liquid
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 title claims description 34
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 5
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 4
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 4
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 238000005273 aeration Methods 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000000356 contaminant Substances 0.000 description 1
- 230000003670 easy-to-clean Effects 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 description 1
- 230000009182 swimming Effects 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitszuflußregler, bestehend aus lösbar miteinander verbundenen
Ein- und Auslaßkörpern mit einem gemeinsamen Kanal für die durchströmende Flüssigkeit, wobei
zwischen dem Ein- und Auslaßkörper der Außenrand eines mit einer Durchlaßöffnung versehenen,
selbständig seine Öffnungsgröße in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsströmungsdruck regelnden, elastischen
Ringkörpers eingespannt ist, dessen nicht geklemmter Innenrand nach Art einer Blende in den
innerhalb des Verbindungsbereiches von Ein- und Auslaßkörper einen verengten Querschnitt aufweisenden
gemeinsamen Kanal vorsteht.
Bei einem aus der USA.-Patentschrift 2454 929 bekannten Zuflußregler dieser Bauart ist zwischen
dem elastischen Ringkörper und dem Einlaßkörper ein metallischer Ring eingespannt, dessen Innendurchmesser
demjenigen des Kanals im Einlaßkörper entspricht. Der Ring besitzt aus seiner Ebene herausgebogene
Vorsprünge, mit denen er auf dem elastischen Ringkörper aufliegt, um zu verhindern, daß
dieser unter dem Einfluß des Flüssigkeitsdruckes sich unkontrolliert in die konische Öffnung eines stromab
angeordneten Auflageteils hineinbewegt.
Mit dem metallischen Ring werden somit Fertigungsschwierigkeiten beim Anbringen von Vorsprüngen
oder ähnlichen Halteteilen an der stromab gerichteten Ringschulter des Einlaßkörpers zur Klemmung
des elastischen Ringkörpers beseitigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
ίο Flüssigkeitszuflußregler der eingangs angegebenen
Bauart dahingehend zu verbessern, daß die selbsttätige Durchflußmengenregelung feinfühliger erfolgt
und gleichzeitig eine Rückströmsicherung gewährleistet wird.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dem elastischen Ringkörper an seiner
stromauf liegenden Seite innerhalb des Kanalabschnittes mit verengtem Querschnitt ein Abdeckelement
vorgeschaltet ist, dessen Durchlaßquerschnitt größer als der des Ringkörpers, jedoch kleiner als
der des verengten Kanalabschnittes ist, und daß Ein- und Auslaßkörper über eine Kupplungsmuffe miteinander
verbunden sind, zwischen der und dem stromab gelegenen Teil des Auslaßkörpers eine Luftkammer
vorgesehen ist, von der aus .Luftkanäle an den stromabseitigen Bereich des Auslaßkörpers geführt
sind.
Im Gegensatz, zu dem bekannten, mit herausgebogenen Vorsprüngen versehenen Haltering übt das erfindungsgemäße
Abdeckelement eine echte Abdeckfunktion aus, da erkannt worden ist, daß durch Freilegung
einer bestimmten Oberfläche des elastischen Ringkörpers die selbsttätige Regelung der Durchflußmenge
in Abhängigkeit vom Leitungsdruck feinfühliger möglich ist. Entsprechend dem Druck des Leitungssystems,
in das der Zuflußregler einzubauen ist, wird ein Abdeckelement mit einem größeren oder
kleineren Innendurchmesser ausgewählt, wobei solche Abdeckelemente dank der leichten Zerlegbarkeit
des Zuflußreglers auch nachträglich ausgetauscht werden können, um das optimale Ansprechverhalten
des elastischen Ringkörpers mit Bezug auf den vorhandenen Druckschwankungsbereich auszusuchen.
Die im Anschluß an den für die Durchflußregelung erforderlichen verengten Kanalquerschnitt
vorgesehene Aufweitung im Auslaßkörper und der dadurch dort entstehende Unterdruckraum wird zur
Belüftung der durchströmenden Flüssigkeit ausgenutzt. Die Belüftung von Flüssigkeiten ist beispielsweise
beim Waschen oder Spülen, in Schwimmbekken oder bei chemischen bzw. elektro-chemischen
Behandlungsverfahren häufig erwünscht. Die für die Belüftung der Flüssigkeit vorgesehene Anordnung
von Luftkanälen dient außerdem gleichzeitig als Rücksaugsicherung, falls der Leitungsdruck stromauf
vom Zuflußregler zusammenbrechen sollte. Durch den Zuflußregler nach der Erfindung werden somit
drei Funktionen in einem kompakten Gerät vereinigt, so daß auf diese Weise die Strömungsdruckverluste
gegenüber solchen Anordnungen merklich herabgesetzt sind, bei denen für die einzelnen Funktionen getrennte
Geräte in das Leitungssystem eingebaut sind. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird
vorgeschlagen, daß die Luftkanäle im Auslaßkörper in eine unmittelbar hinter dem stromabseitigen Ende
des Kanalabschnittes verengten Durchmessers vorgesehene, sich in den Auslaßquerschnitt fortsetzende
Vakuumkammer einmünden. Die Luftkammer kann
durch einen Überhang der Kupplungsmuffe gebildet sein, der den Auslaßkörper mit Abstand umgibt.
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in sehematischer Darstellung einen in die
Versorgungsleitung eines Behälters eingebauten Zuflußregler nach der Erfindung,
Fig. 2 in verkleinertem Maßstab eine Draufsicht auf die Anordnung nach F i g. 1 und
F i g. 3 einen Längsschnitt durch einen Zuflußregler
nach der Erfindung.
Fig. 1 zeigt als Beispiel eine Anlage, bei der das Gerät nach der Erfindung Anwendung findet. Es
handelt sich dabei um einen Behälter 10 für die aufzubereitende, zu waschende oder zu behandelnde
Flüssigkeit, eine Anschlußleitung 11 für frische Flüssigkeit, ein in die Leitung 11 eingebautes übliches
Absperrorgan 12 und um eine Zuführungsleitung 13 zum Behälter 10, die unter Zwischenschaltung des
erfindungsgemäßen Gerätes 20 mit der Leitung 11 verbunden ist. Die Zuführungsleitung 13 kann sich
) quer über den Boden des Behälters 10 erstrecken und mit einer Folge von unter Abständen stehenden
Sprühöffnungen 13 a versehen sein, über welche die belüftete Flüssigkeit in den Behälter gelangt und die
dort befindliche Flüssigkeit in Bewegung versetzt. Dies hat zur Wirkung, daß Verunreinigungen an die
Oberfläche der Behälterflüssigkeit ansteigen und über die Kante in eine seitliche Fangrinne 14 fließen,
von der aus sie über eine oder mehrere Ablauföffnungen 15 in eine Abwasserleitung 16 geführt werden.
Das Gerät 20 der Erfindung ist in F i g. 3 in seinem zusammengebauten Zustand dargestellt. Es besteht
aus einem Einlaßkörper 21, einem Auslaßkörper 23 und aus einer Überwurfhülse 22, die die Eingangs-
und Ausgangskörper ausgerichtet und lösbar miteinander verbindet. Der Einlaßkörper 21 enthält
eine Senkbohrung 21 a, welche eine Einlaßkammer a
bildet, deren Durchmesser etwa dem Strömungsdurchmesser der über die Leitung 11 ankommenden
Flüssigkeit entspricht. Der obere Endabschnitt des ) Einlaßkörpers 21 trägt eine Gewindebohrung 216
zur Aufnahme der mit Außengewinde versehenen Rohrleitung 11, deren Druck somit in der Einlaßkammer
α wirkt.
Das untere Ende der Einlaßkammer α ist über einen sich konisch verengenden Abschnitt b mit dem
oberen Ende eines Blenden- oder Düsenkanals 21c kleineren Durchmessers verbunden. Der Kanal 21c
erstreckt sich koaxial zur Einlaßkammer α durch einen unteren Sockelabschnitt 21 /, der im vorliegenden
Beispiel zylindrisch ausgeführt ist. Der Kanal 21c bildet einen Hauptkammerabschnitt c mit dem
gleichen Durchmesser wie ein nachgeschalteter Kammerabschnitt c', der durch einen Kanal 23 k im Auslaßkörper
23 gebildet wird. Die Kanäle 21 c und 23 k bilden eine in axialer Ausrichtung verlaufende Venturi-Kammer,
in der eine Geschwindigkeitserhöhung der dann in Richtung auf den Auslaßkörper 23 strömenden
Flüssigkeit erzeugt wird.
Eine bezüglich der Kammern c und d radial nach
außen verlaufende Ausnehmung erstreckt sich zwischen der Stirnseite des Sockelabschnittes 21/ und
einer Schulter 23 g der Aufnahmebohrung 23/ für den Sockel im Auslaßkörper 23.
Der Einlaßkörper 21 trägt in der Mitte zwischen seinen Enden einen radialen Ringflansch 21 rf, an
den sich von oben her ein nach innen gerichteter Ringflansch 22 a der Überwurf hülse 22 anlegt. Unterhalb
des Flansches 21 d besitzt der Einlaßkörper 21 eine konusförmige Anlagefläche 21 e, deren Steigung
einem sich ebenfalls konisch verjüngenden Abschnitt 23 e einer Bohrung im Ausgangskörper 23
entspricht. Das untere Ende der Anlagefläche 23 e geht in die Wandung der Bohrung 23/ über, wobei
ίο der zylindrische Umfang des Sockelabschnittes 21/
etwa den gleichen, d. h. einen etwas geringeren Durchmesser als die Bohrung 23/ aufweist, so daß
Einlaßkörper 21 und der Auslaßkörper 23 über die konischen Anlageflächen 21 e und 23 e dichtend aneinanderliegen.
Die Überwurfhülse 22 trägt ein Innengewinde 22 b, welches auf ein Außengewinde 23 b des Ausgangskörpers
23 aufschraubbar ist, um Einlaß- und Auslaßkörper nach außen abgedichtet miteinander
jo zu verbinden.
Unterhalb des Kanalabschnittes c' ist ein Zwischenbereich 23 rf des Ausgangskörpers 23 mit einer
stromab divergierenden Unterdruck- oder Expansionskammer rf versehen, von der aus die Flüssigkeit
aus dem Venturi-Kanal in eine durch die Bohrung 23h gebildete Auslaßkammerg vergrößerten Durchmessers
überführt wird. Der Durchmesser der Auslaßkammer e entspricht demjenigen der Zuführungsleitung
13. Die Ausgangsbohrung 23 h endet mit einem Innengewinde 23 i, mit dem der nach sich
vorn erstreckende Anschlußabschnitt 23 c des Ausgangskörpers 23 auf das Gewindeende der Leitung
13 aufgeschraubt wird.
Wenigstens zwei gegenüberliegende Luftkanäle 23 / münden mit ihren inneren Enden an gegenüberliegenden
Seiten der Vakuumkammer rf und erstrekken sich nach oben durch den Auslaßkörper 23. Die
Kanäle 23/ sind an ihrem äußeren Ende mit einer Luftzufuhrkammer/ verbunden, und zwar unterhalb
der nach oben abschließenden Wandung des Auslaßkörpers. Die Uberwurfshülse 22 besitzt einen nach
unten ragenden Überhang 22 c, der etwa in Höhe der Ausnehmung im Venturi-Kanal beginnt und sich
über die Länge des Kanalabschnittes c, der Unterdruckkammer rf und etwas über die Auslaßkammer e
hinaus erstreckt. Die Luftzufuhrkammer/ wirkt als stabilisierend, indem sie eine nach außen gerichtete
Strömung der Flüssigkeit über die Luftkanäle 23/ verhindert und gleichzeitig unter dem Einfluß des
Vakuums in der Kammer rf als Folge der erhöhten Strömungsgeschwindigkeit in der Venturi-Kammer
Luft nach innen befördert, welche die in die Auslaßkammer e und somit in die Leitung 13 strömende
Flüssigkeit vollständig belüftet. Falls aus irgendeinem Grund der Druck der über die Anschlußleitung
11 zugeführten Flüssigkeit ausbleiben sollte, so wirken die Luftkanäle 23/ als Saug- oder Rückdruckunterbrecher
und verhindern jegliche Rückströmung von Flüssigkeit aus dem Behälter 10 durch die Zuführungsleitung
13 zur Anschlußleitung 11 und somit zurück zur Flüssigkeitsquelle.
In der Ausnehmung zwischen den Kanälen c und c' ist ein Regelelement in Gestalt eines Ringkörpers
24 angeordnet, das aus nachgiebigem oder elastischem Material besteht, welches druckempfindlich
ist und die Form einer Dicht- oder Unterlegscheibe besitzt. Das Regelelement 24 ist mit einer
Axialbohrung 24 α versehen, die mit den Kammerab-
5 6
schnitten c und c' derart ausgerichtet ist, daß die in dem Metallring 25 kann die Empfindlichkeit des
Stau- und Saugwirkung verstärkt und gleichzeitig die Regelelementes 24 verändert werden,
gewünschte Durchflußmenge aufrechterhalten wird. Eine besonders zweckmäßige Anwendung des er-Steigt der Druck der Flüssigkeit, so wirkt er auf die findungsgemäßen Gerätes 20 ergibt sich als Einbaufreie Fläche an der Oberseite des Regelelementes 24 5 einheit in eine Waschwasserzufuhrleitung, zum Aus- und verringert dabei den Querschnitt dessen Bohrung spülen oder Reinigen der Flüssigkeit eines Behälters 24 a. Wenn andererseits der Druck fällt, versucht nach einem chemischen oder elektrochemischen Prosich der Bohrungsquerschnitt zu erweitern, so daß zeß. Durch Belüftung des Wassers bei seinem Einleidie Bohrung vergrößert wird und die gleiche Strö- ten wird nicht nur eine verbesserte Luftzufuhr in mungsmenge unabhängig vom Druck gewährleistet io einem verunreinigten Flüssigkeitsbad erreicht, sonist. Die eigentliche Steuerfläche auf der Oberseite des dem die verunreinigte Flüssigkeit auch vom Boden Regelelementes 24 wird begrenzt oder beeinflußt aus aufgewirbelt um Schmutz, Ablagerungen usw. durch ein weiteres Element, beispielsweise in Form nach oben und über die Fangrinne 14 abzuführen, eines relativ dünnen steifen Ringes 25 mit geringerer Durch Einbau der Regeleinrichtung läßt sich die Dicke als derjenigen des Regelelementes 24. Der 15 Versorgung der Behandlungsflüssigkeit mit jeder er-Ring 25 kann aus Metall bestehen und weist eine wünschten konstant bleibenden Zuflußmenge steu-Bohrung 25 α auf, die größer als die Bohrung 24 α ern, und zwar unabhängig von üblichen Druckverändes Ringkörpers 24 ist. Dadurch wird auf der Ober- derungen in der dem Gerät zuströmenden Flüssigseite des nachgiebigen Regelelementes 24 eine Ring- keit.
gewünschte Durchflußmenge aufrechterhalten wird. Eine besonders zweckmäßige Anwendung des er-Steigt der Druck der Flüssigkeit, so wirkt er auf die findungsgemäßen Gerätes 20 ergibt sich als Einbaufreie Fläche an der Oberseite des Regelelementes 24 5 einheit in eine Waschwasserzufuhrleitung, zum Aus- und verringert dabei den Querschnitt dessen Bohrung spülen oder Reinigen der Flüssigkeit eines Behälters 24 a. Wenn andererseits der Druck fällt, versucht nach einem chemischen oder elektrochemischen Prosich der Bohrungsquerschnitt zu erweitern, so daß zeß. Durch Belüftung des Wassers bei seinem Einleidie Bohrung vergrößert wird und die gleiche Strö- ten wird nicht nur eine verbesserte Luftzufuhr in mungsmenge unabhängig vom Druck gewährleistet io einem verunreinigten Flüssigkeitsbad erreicht, sonist. Die eigentliche Steuerfläche auf der Oberseite des dem die verunreinigte Flüssigkeit auch vom Boden Regelelementes 24 wird begrenzt oder beeinflußt aus aufgewirbelt um Schmutz, Ablagerungen usw. durch ein weiteres Element, beispielsweise in Form nach oben und über die Fangrinne 14 abzuführen, eines relativ dünnen steifen Ringes 25 mit geringerer Durch Einbau der Regeleinrichtung läßt sich die Dicke als derjenigen des Regelelementes 24. Der 15 Versorgung der Behandlungsflüssigkeit mit jeder er-Ring 25 kann aus Metall bestehen und weist eine wünschten konstant bleibenden Zuflußmenge steu-Bohrung 25 α auf, die größer als die Bohrung 24 α ern, und zwar unabhängig von üblichen Druckverändes Ringkörpers 24 ist. Dadurch wird auf der Ober- derungen in der dem Gerät zuströmenden Flüssigseite des nachgiebigen Regelelementes 24 eine Ring- keit.
fläche rund um die Bohrung 24 α freigelegt, auf die 20 Die einzelnen Bauteile des erfindungsgemäßen
der Druck der jeweiligen Flüssigkeit einwirkt. Diese Gerätes 20 lassen sich leicht auseinandernehmen und
Ringfläche liegt in Axialrichtung oberhalb der Boh- ihr Aufbau ist so bemessen, daß sie sich beim Zurung
24 α und umgibt unmittelbar deren Eingangsöff- sammenbau selbsttätig zueinander ausrichten. Es
nung. Entsprechend der Darstellung liegt das Regel- liegt auf der Hand, daß das Gerät leicht zu reinigen
element mit seiner Unterseite an der Schulter 23 g 25 ist und darüber hinaus die Moglichke.it bietet, Regelan,
und befindet sich dadurch innerhalb des Verbun- elemente zu ersetzen. In den erfindungsgemäßen Gedes
zwischen dem Sockelabschnitt 21/ des Einlaß- rät werden mehrere Funktionen in einer Einheit verkörpers
21 und der Mittelbohrung des Auslaßkörpers einigt, ohne daß dabei der Druck abfällt, was der
23, sowie als besonders wesentliches Merkmal, inner- Fall wäre, wenn mehrere getrennte Einheiten durch
halb des aus den beiden Kanalabschnitten c und c' 30 Rohrleitungen miteinander zum gleichen Zweck vergebildeten
Venturi-Kanals. Die Unterseite des aus bunden wären.
nachgiebigem Material bestehenden Regelelementes Die seitlich angeordnete Luftkammer / in Ver-24
ist durch die Breite der Schulter 23 g bzw. durch bindung mit den Luftkanälen 23 7 erzeugt auf dem
den Durchmesser der Kammer c mit der Wandung Wasser innerhalb der Kammer d eine hydraulische
23 k in einer größeren Fläche freigelegt als an der 35 Druckhöhe, die eine Rückströmung verhindert. Da-Oberseite
auf Grund des Metallringes 25. Dadurch durch wird ferner jegliche Möglichkeit eines Wasserwird
eine besonders genaue und wirksame Regel- austritts durch die Kanäle 23/ verhindert. Die Gefunktion
erreicht. Für eine andere ausgewählte samtkonstruktion ist so getroffen, daß eine optimale
Durchflußmenge kann das Regelelement 24 durch Wirksamkeit in Kombination der verschiedenen
ein Element mit anderen Eigenschaften, beispiels- 40 Funktionen erreicht wird, ohne daß der Druck der
weise einer kleineren oder größeren Bohrung ersetzt Zuführungsflüssigkeit zum Gerät und vom Gerät in
werden. Durch die Wahl des Öffnungsdurchmessers das Flüssigkeitsbad beeinträchtigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Fliissigkeitszuflußregler, bestehend aus einem lösbar miteinander verbundenen Ein- und
Auslaßkörper mit einem gemeinsamen Kanal für die durchströmende Flüssigkeit, wobei zwischen
dem Ein- und Auslaßkörper der Außenrand eines mit einer Durchlaßöffnung versehenen, selbständig
seine Öffnungsgröße in Abhängigkeit von dem Flüssigkeitsströmungsdruck regelnden, elastischen
Ringkörpers eingespannt ist, dessen nicht geklemmter Innenrand nach Art einer Blende in den innerhalb des Verbindungsbereiches
von Ein- und Auslaßkörper einen verengten Querschnitt aufweisenden gemeinsamen Kanal
vorsteht, dadurch gekennzeichnet, daß dem elastischen Ringkörper (24) an seiner stromauf liegenden Seite innerhalb des Kanalabschnittes
mit verengtem Querschnitt (c,cr) ein
Abdeckelement (25) vorgeschaltet ist, dessen Durchlaßquerschnitt größer als der des Ringkörpers,
jedoch kleiner als der des verengten Kanalabschnittes ist, und daß Ein- und Auslaßkörper
über eine Kupplungsmuffe (22) miteinander verbunden sind, zwischen der und dem stromab gelegenen
Teil des Auslaßkörpers (23) eine Luftkammer (/) vorgesehen ist, von der aus Luftkanäle
(23/) an den stromabseitigen Bereich (d) des Auslaßkörpers geführt sind.
2. Flüssigkeitszuflußregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle
(23/) im Auslaßkörper (23) in eine unmittelbar hinter dem stromabseitigen Ende des Kanalabschnittes
verengten Durchmessers (c') vorgesehene, sich in den Auslaßquerschnitt (e) fortsetzende
Vakuumkammer (d) einmünden.
3. Flüssigkeitszuflußregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkammer (/)
durch einen Überhang (22 c) der Kupplungsmuffe (22) gebildet ist, der den Auslaßkörper (23)
mit Abstand umgibt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0053573 | 1966-05-13 | ||
| DEL0053573 | 1966-05-13 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1542286A1 DE1542286A1 (de) | 1972-03-16 |
| DE1542286C true DE1542286C (de) | 1973-07-19 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69226366T2 (de) | Chemischer stoemungserzeuger mit integrierter verlaengerter luftspalte | |
| DE3101494C2 (de) | Ventil | |
| EP0341345B1 (de) | Ventil mit eingebautem Filtereinsatz | |
| DE2635606A1 (de) | Mit oeffnungen versehenes belueftungs- oder bewaesserungsrohr | |
| DE4305858A1 (de) | ||
| EP3318683A1 (de) | Fluidverteilerkörper und sanitärbrause | |
| DE2431513C3 (de) | Mit Drosselwirkung arbeitende Fluidabgabevorrichtung | |
| DE69922947T2 (de) | Wassereinlauf für Badewanne in Form einer Kaskade | |
| DE2650655C3 (de) | ||
| DE1542286C (de) | Flussigkeitszuflußregler | |
| DE2302223C3 (de) | Sprühvorrichtung | |
| DE2261674A1 (de) | Vorrichtung zum ansaugen und beimischen von zusatzstoffen in einen fluessigkeitsstrom | |
| AT396697B (de) | Durchflussdrossel | |
| DE6921769U (de) | Ausflussmundstueck fuer spritzerarme stroemungen | |
| DE1542286B (de) | Flüssigkeitszuflußregler | |
| DE920179C (de) | Abwasserverteiler in Klaeranlagen | |
| DE2911937A1 (de) | Duschbrause | |
| DE8410281U1 (de) | Ventil zum einstellen des durchflusses eines stroemenden mediums | |
| DE1246606B (de) | Vorrichtung zum Einleiten von Luft oder Gas in Abwasserbehaelter od. dgl. | |
| DE2021715C3 (de) | Rohrbelüfter zum Anschluß an eine Wasserzapfstelle eines Schanktisches od.dgl | |
| DE2750140C2 (de) | ||
| DE1500557B1 (de) | Duese zum Verspruehen von Fluessigkeiten | |
| DE903386C (de) | Thermostatische Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung derselben | |
| DE1542286A1 (de) | Geraet zur Durchlassregelung,Durchlueftung und Verhinderung von Leitungsrueckdruck | |
| DE2907565A1 (de) | Kombinierte selbstschluss- und mischarmatur |