DE1542264C - Vorrichtung zur Behandlung von kor nigem Gut durch Gase - Google Patents
Vorrichtung zur Behandlung von kor nigem Gut durch GaseInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Wärme- Abstand unterhalb der ringförmigen Gutaufgabe und
behandlung von feinkörnigem Gut mit Gasen, ins- oberhalb der Öffnung des Gasabzugsrohres im oberen
besondere zur Behandlung von trockenem Zement- Zyklonbereich. Diese Anordnung gewährleistet einen
rohmehl. Die Vorrichtung besteht nach dem Haupt- vorteilhaften Abzug des Hilfsgasstromes, ohne daß
patent 1 299 597 aus einem vertikal angeordneten 5 mit dem Hilfsgasstrom ein nennenswerter Anteil des
Zyklon mit tangentialem Gaseinlaß im oberen feinkörnigen Gutes aus dem Zyklon abgezogen wird
Zyklonbereich, mit konzentrisch oberhalb des und so, daß gegenseitige Störungen zwischen HilfsZyklons
angeordnetem Wirbler für die Gutzuführung gasstrom und Hauptgasstrom weitgehend vermieden
und mit konzentrischem Gasabzugsrohr. Das Gas- sind. Die Höhenabstutung zwischen ringförmiger Gutabzugsrohr
ist durch den vorgeschalteten Wirbler ίο aufgäbe, der Mündung des zweiten Rohres und der
hindurchgeführt und mit einer um das Gasabzugsrohr Mündung des Gasabzugsrohres für den Hauptgasherum
angeordneten, ringförmigen Gutaufgabe für strom im Zyklon verbessert das Betriebsverhalten der
die Zuführung des feinkörnigen Gutes versehen. Die Vorrichtung erheblich.
Mündung des Gasabzugsrohres taucht tiefer in den Vorrichtungen zur Behandlung feinkörnigen Gutes
Zyklon ein als die Mündung der Gutaufgabe. 15 durch Gase, in denen das Gut vor dem Eintritt in
Bei der gemäß Hauptpatent vorgeschlagenen Vor- einen Zyklon oder einen anderen Behandlungsraum
richtung wird der für, den Betrieb des Wirbiers erfor- in einem Gasstrom verwirbelt wird, sind an sich auch
derliche, vom Heißgasstrom, in dem das körnige Gut bekannt aus der deutschen Patentschrift 707 062 und
behandelt wurde, abgezweigte Nebengasstrom ge- den französischen Patentschriften 1084 324 und
meinsam mit dem Heißgasstrom über das zentrale 20 1 325 620. Bei den in diesen Veröffentlichungen be-Gasabzugsrohr
aus dem Zyklon hinausgeführt. Der schriebenen Vorrichtungen werden aber stets alle in
Querschnitt des Gasabzugsrohrs muß daher von den Behandlungsraum eingeführten Gase über eine
seinem unteren Ende im Zyklon bis zum Abzweig des gemeinsame Abgasleitung aus den Vorrichtungen ab-Nebengasstromes
bei vorgegebener Strömungs- gezogen. Die Abgasleitungen können also auch, bei
geschwindigkeit für die Summe beider Gasströme be- 25 diesen Vorrichtungen nicht unabhängig von den Gasmessen
werden, da andernfalls wegen des erhöhten mengen der Nebenströme, insbesondere nicht unab-Druckverlustes
eine Verstärkung der Leistung des hängig von den Gasmengen ausgelegt werden, mit
Fördergebläses für den Heißgasstrom erforderlich denen das Gut in den Behandlungsraum eingeführt
wäre. wird.
Die Dimensionierung des in den Zyklon eintau- 30 In der Abbildung ist ein Beispiel für eine erfin-
chenden unteren Endes des Gasabzugsrohres unter- dungsgemäße Vorrichtung schematisch dargestellt,
liegt aber gewissen, aus dem Zyklonabscheiderbau Der Heißgasstrom tritt über eine Rohrleitung 1
bekannten Gesetzmäßigkeiten. tangential in einen Zyklon 2 ein und wird durch ein
Der Durchmesser des Gasabzugsrohres eines Gasabzugsrohr 3, das sogenannte Tauchrohr des
Zyklons wird dabei zweckmäßig im Hinblick auf 35 Zyklons, als Abgas aus dem Zyklon 2 abgeführt. Das
bestmögliche Abscheidung in einem ganz bestimmten feinkörnige Gut wird durch eine Schleuse 4 einem
Verhältnis zum Zyklondurchmesser stehen. Der Nebengasstrom aufgegeben, der durch einen Lüfter 5
Zyklondurchmesser selbst bestimmt sich wiederum \ im Nebenkreislauf zum Heißgasstrom geführt wird,
nach der ihn durchströmenden Hauptgasmenge. und wird pneumatisch einem Wirbler 6 zugeführt, in
Denkbare Variationen der Hauptgasmenge und/oder 40 dem das Gut dispergiert wird. Durch eine ringför-
der Stärke des Nebengasstromes beeinflussen sich mige Gutaufgabe 7, die zwischen einem zweiten
dabei bei Abführung im gleichen Gasabzugsrohr Rohr 8 und einem dritten Rohr 9 gebildet wird, tritt
gegenseitig. der mit Gut beladene Nebengasstrom rotierend in
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe be- den Zyklon 2 ein. Während der Nebengasstrom durch
steht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der der 45 das zweite Rohr 8 entweicht, gelangt das körnige Gut
Querschnitt des Gasabzugrohres unabhängig von der zufolge der ihm durch den rotierenden Eintritt des
Stärke des Nebengasstromes entsprechend den Ge- Nebengasstromes schon innewohnenden, nach außen
setzmäßigkeiten für den Zyklonabscheiderbau dimen- gerichteten Massenkraft in das Fliehkraftfeld, das
sioniert werden kann. .. . durch das über die Rohrleitung 1 tangential in den
Die Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekenn- 50 Zyklon 2 eintretende Heißgas erzeugt wird, und
zeichnet, daß das Gasabzugsrohr von einem zweiten durchwandert es anschließend im kombinierten
Rohr koaxial und mit Abstand umschlossen ist, wel- Querstrom-Gleichstrom weiter nach außen,
ches seinerseits von der ringförmigen Gutaufgabe Die Höhenabstufung der Mündungen der drei konumgeben ist, und daß das zweite Rohr mit seinem zentrischen Rohre 3, 8, 9 im Zyklon ist aus der Abzwischen dem Gasabzugsrohr und dem zweiten Rohr 55 bildung ersichtlich. Die Stromlinien des Heißgasverbleibenden ringförmigen Querschnitt ebenfalls in stromes sind durch Pfeile 10 und die des Nebengasden Zyklon mündet und an seinem oberen Ende mit und Hilfsgasstromes durch Pfeile 11 gekennzeichnet, einer Abzugsleitung für einen Hilfsgasstrom versehen Die Abbildung veranschaulicht auch, daß die Münist. Der ringförmige Querschnitt zwischen dem Gas- dung des Gasabzügsrohres 3 außerhalb des Bereiches abzugsrohr und dem zweiten Rohr ist dabei so be- 60 liegt, in dem die Aufgabe des körnigen Gutes und messen, daß die mit dem Hilfsgasstrom abgezogene dessen Ausscheidung aus dem Heißgasstrom erfolgt. Gasmenge mit der Gasmenge übereinstimmt, die mit Der Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung bedem Nebengasstrom aus dem Wirbler in den Zyklon steht hauptsächlich in der Freizügigkeit bei der Festeintritt. Das Gasabzugsrohr kann dann unabhängig legung der Hauptabmessungen des Zyklons 2. Der von der Menge des Nebengasstromes ausschließlich 65 Zyklon kann so konstruiert werden, daß die für nach dem tangential in den Zyklon einströmenden Zyklone geltenden Gesetzmäßigkeiten in optimaler Hauptgasstrom ausgelegt werden. Weise Berücksichtigung finden. Auch der nachträg-
ches seinerseits von der ringförmigen Gutaufgabe Die Höhenabstufung der Mündungen der drei konumgeben ist, und daß das zweite Rohr mit seinem zentrischen Rohre 3, 8, 9 im Zyklon ist aus der Abzwischen dem Gasabzugsrohr und dem zweiten Rohr 55 bildung ersichtlich. Die Stromlinien des Heißgasverbleibenden ringförmigen Querschnitt ebenfalls in stromes sind durch Pfeile 10 und die des Nebengasden Zyklon mündet und an seinem oberen Ende mit und Hilfsgasstromes durch Pfeile 11 gekennzeichnet, einer Abzugsleitung für einen Hilfsgasstrom versehen Die Abbildung veranschaulicht auch, daß die Münist. Der ringförmige Querschnitt zwischen dem Gas- dung des Gasabzügsrohres 3 außerhalb des Bereiches abzugsrohr und dem zweiten Rohr ist dabei so be- 60 liegt, in dem die Aufgabe des körnigen Gutes und messen, daß die mit dem Hilfsgasstrom abgezogene dessen Ausscheidung aus dem Heißgasstrom erfolgt. Gasmenge mit der Gasmenge übereinstimmt, die mit Der Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung bedem Nebengasstrom aus dem Wirbler in den Zyklon steht hauptsächlich in der Freizügigkeit bei der Festeintritt. Das Gasabzugsrohr kann dann unabhängig legung der Hauptabmessungen des Zyklons 2. Der von der Menge des Nebengasstromes ausschließlich 65 Zyklon kann so konstruiert werden, daß die für nach dem tangential in den Zyklon einströmenden Zyklone geltenden Gesetzmäßigkeiten in optimaler Hauptgasstrom ausgelegt werden. Weise Berücksichtigung finden. Auch der nachträg-
Zweckmäßig endet das zweite Rohr jeweils mit liehe Einbau einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
in eine bestehende Anlage ist möglich, da kein zusätzlicher Druckverlust im Hauptstrom der Heißgase
auftritt und somit das Hauptgebläse, welches den Heißgasstrom durch die Anlage fördert, als wesentlicher
Bestandteil unverändert beibehalten werden kann. Außerdem erfolgt keine Verschleppung von
Behandlungsgut, welches durch den Nebengasstrom im Kreislauf bewegt wird, da ja die Nebengasstromführung
vollkommen von der Hauptströmung der Heißgase getrennt verläuft.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Wärmebehandlung von feinkörnigem Gut mit Gasen, insbesondere zur Behandlung
von trockenem Zementrohmehl, bestehend aus einem vertikal angeordneten Zyklon mit tangentialem Gaseinlaß im oberen Zyklonbereich,
mit konzentrisch oberhalb des Zyklons angeordnetem Wirbler für die Gutzuführung und
mit konzentrischem Gasabzugsrohr, das durch den vorgeschalteten Wirbler hindurchgeführt ist
und das mit einer um das Gasabzugsrohr herum angeordneten ringförmigen Gutaufgabe für die
Zuführung des feinkörnigen Gutes versehen ist, wobei die Mündung des Gasabzugsrohres tiefer
in den Zyklon eintaucht als die Mündung der Gutaufgabe, nach Patent 1299 597, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gasabzugsrohr (3) von einem zweiten Rohr (8) koaxial und mit
Abstand umschlossen ist, welches seinerseits von der ringförmigen Gutaufgabe (7) umgeben ist,
und daß das zweite Rohr (8) mit seinem zwischen dem Gasabzugsrohr (3) und dem zweiten Rohr
(8) verbleibenden ringförmigen Querschnitt ebenfalls in den Zyklon (2) mündet und an seinem
oberen Ende mit einer Abzugsleitung für einen Hilfsgasstrom versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Rohr (8) jeweils mit
Abstand unterhalb der ringförmigen Gutaufgabe (7) und oberhalb der Öffnung des Gasabzugsrohres
(3) im oberen Zyklonbereich endet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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