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DE1542086A1 - Verfahren zur kontinuierlichen Faellung von gelartigen Produkten,insbesondere Pigmenten,aus waessrigen Loesungen entsprechender Metallsalze - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Faellung von gelartigen Produkten,insbesondere Pigmenten,aus waessrigen Loesungen entsprechender Metallsalze

Info

Publication number
DE1542086A1
DE1542086A1 DE19651542086 DE1542086A DE1542086A1 DE 1542086 A1 DE1542086 A1 DE 1542086A1 DE 19651542086 DE19651542086 DE 19651542086 DE 1542086 A DE1542086 A DE 1542086A DE 1542086 A1 DE1542086 A1 DE 1542086A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
precipitation
suspension
sio
products
gel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651542086
Other languages
English (en)
Inventor
Lothar Mueller
Peter Nauroth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa GmbH filed Critical Degussa GmbH
Publication of DE1542086A1 publication Critical patent/DE1542086A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B33/00Silicon; Compounds thereof
    • C01B33/113Silicon oxides; Hydrates thereof
    • C01B33/12Silica; Hydrates thereof, e.g. lepidoic silicic acid
    • C01B33/18Preparation of finely divided silica neither in sol nor in gel form; After-treatment thereof
    • C01B33/187Preparation of finely divided silica neither in sol nor in gel form; After-treatment thereof by acidic treatment of silicates
    • C01B33/193Preparation of finely divided silica neither in sol nor in gel form; After-treatment thereof by acidic treatment of silicates of aqueous solutions of silicates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B33/00Silicon; Compounds thereof
    • C01B33/20Silicates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Silicon Compounds (AREA)

Description

DEUTSCHE GOLD- UND SILBEIi-SCIIEIDEANSTALT VOIlMALS U02SSLER Frankfurt/Main, Weißfrauenstrasse 9
Verfahren zur kontinuierlichen Fällung von gelartigen Produkten, insbesondere Pigmenten, aus wässrigen Lösungen entsprechender
Metallsalze.
(Zusatz zu Patent (Anmeldung P Ik li2 659.6)
Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Verfahren zur kontinuierlichen Fällung von gelartigen Produkten, insbesondere Pigmenten, in feinverteilter Form aus den wässrigen Lösungen entsprechender Metallsalze durch Säuren, Basen oder Salze, dessen besondere Merkmale darin bestehen, dass die zur Fällung erforderliche wässrige Vorlage von bestimmter Losungskonzentration vor der Zugabe des einen oder beider Reaktionsteilnehmer kontinuierlich in solchen Mengen dem Reaktionssystem zugeführt wird, dass die Reaktionsmischung nach Zugabe der Fällkomponenten in ihrer Zusammensetzung, d.h. der Menge der Vorlage und der Menge der anderen Reaktionsteilnehmer den optimalen Endwerten unter den beim diskontinuierlichen Fällen herrschenden Bedingungen entspricht.
Bei der Herstellung von Produkten mit bestimmten Eigenschaften, z.B. von bestimmter Teilchengrösse, ist es in manchen Fällen nicht möglich, die Gesamtmenge der erforderlichen Fäl!komponenten der kontinuierlich hergestellten Vorlage in einem Arbeitsgang zuzuführen. Je nach dem Produkt ist vielmehr bis zur Zugabe der gesamten Fällkomponenten eine gewisse Wachstums- oder Reifezeit erforderlich, innerhalb der sich eine gewünschte Verteilung
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hue Unterteilen iau. ■; 11 Abs, 2 Nr. 1 satt 3 dw X*dwM>e*u. v. 4. *
der Teilchengrössen des Endproduktes bildet. Um in diesem Falle eine kontinuierliche Fällung zu ermöglichen, werden in die Gesamtanordnung mehrere hintereinander geschaltete iteaktionsgefässe eingebaut und jedem Reaktionsgefäss nur ein Teil der insgesamt erforderlichen Menge an Fällkomponenten zugeführt. Die in den Reaktionsgefässen entstehende Suspension wird dann jeweils Zwischenbehälterii zwecks Einhaltung einer bestimmten Reifezeit zugeführt. v _ .
In der Abbildung ist eine beispielsweise Ausführung einer derartigen Vorrichtung dargestellt, deren Arbeitsweise anhand der Fällung von feinteiliger Kieselsäure erläutert sei.
In der dargestellten Anordnung wird der Gesamtmenge der kontinuierlich hergestellten Vorlage aus Wasser und Wasserglas (Natriumsilikat), die änen pH-Wert von 9 bis 12 besitzt, in einem Reaktionsgefäss I nur ein Drittel der insgesamt notwendigen Fällkomponenten, z.B. Schwefelsäure und Wasserglas, zugeführt. Die Anordnung selbst entspricht der Ausführung nach Abbildung Die entsprechend sehr verdünnte Suspension, die etwa 15 bis 25 g/l SiO2 enthält, wird dann mit einem pH-Wert >· 9 nach einer Verweilzeit von 2 bis k Minuten einem Wachstumsbehälter II zugeführt. Die Grosse des Behälters richtet sich nach der für das jeweilige Produkt notwendigen Verweilzeit. Bei der Herstellung von feinteiliger Kieselsäure ist beispielsweise eine Gesamtverweilzeit von mindestens 50 Minuten erforderlich. Je nachdem, wieviel Behälter in der Gesamtanordnung vorgesehen sind, sind sie so bemessen, dass die Gesamtverweilzeit in den Behältern diesem Zeitraum entsprechend ist, beispielsweise bei zwei Behältern die Verweilzeit in jedem die Hälfte der Gesamtzeit beträgt. Die in der Abbildung dargestellten Einbauten in dem Behälter haben die Aufgabe für die Suspension einen bestimmten Weg zu erzwingen, so dass die Verweilzeit für jedes einzelne Teilchen mögliehst gleioh ist.
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Aus dem in der Abbildung dargestellten Wachstumsbehälter I wird die verdünnte -Suspension mit einer Pumpe bzw. - wenn der Behälter geschlossen und druckfest ausgeführt ist - ohne Pumpe einem Reaktionsgefäss II zugeführt. In diesem Reaktionsgefäss wird das zweite Drittel der Fällkomponenten zugeführt, bis die Suspension etwa 25 bis 50 g/l SiO„ enthält. Der pH-Wert wird gleichfalls auf>-9 eingestellt, während die Temperatur wie in dem ersten Reaktionsgefäss>60 G beträgt. Die aus dem Reaktionsgefäss ablaufende Suspension wird einem Wachstumsbehälter II zugeführt, den sie in gleicher Weise wie den Behälter durchläuft. Der Innenteil der Behälter ist gegebenenfalls mit RUhrorganen versehen, um eine gleichmässige Zusammensetzung der Suspension zu gewährleisten. Nach Durchlaufen dieses zweiten Behälters wird die Suspension einem Reaktionsgefäss III zugeführt, in dem der Suspension das restliche Drittel der Fällkomponenten zugeführt wird.
Aus diesem Reaktionsgefäss wird dann die Endsuspension einem Sammelbehälter zugeführt werden. Eine Nachsäuerung bzw. Stabilisierung der Suspension kann jetzt erfolgen bzw. kann ein dritter nicht dargestellter Wachstumsbehälter eingesetzt werden und die Stabilisierung hinter diesem Behälter durchgeführt werden , und zwar durch Säurezusatz bis zu einem pH-Wert von 2 bis k.
Die Verweilzeit in den einzelnen Reaktionsbehältern beträgt etwa 2 bis k Minuten.
Mit der beschriebenen Anordnung ist es möglich, Produkte mit ganz bestimmten Eigenschaften herzustellen, z.B. in bezug auf die Filtrationseigenschaften und die Teilchengrösse.
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Claims (10)

PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur kontinuierlichen Fällung von gelartigen Produkten, insbesondere Pigmenten, aus wässrigen Lösungen entsprechender Metallsalze gemäss Patentanmeldung P 14 42 659·6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in mehreren hintereinander geschalteten Reaktionsgefässen durchgeführt und jedem Reaktionsgefäss nur ein Teil der insgesamt erforderlichen Mengen an Pällkomponenten zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Reaktionsgefässen entstehende Suspension zur Einhaltung einer bestimmten Reifezeit Zwischenbehältern zugeführt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung von feinteiliger Kieselsäure aus Wasser und Natriumsilikat die kontinuierlich hergestellte Fällungsvorlage einen pH-Wert von>-9 besitzt und dieser pII-Wert-Bereich in allen Stufen des Fällvorganges durch Zugabe entsprechender Mengen an Ausgangslösungen, Natriumsilikat und Schwefelsäure eingehalten wird.
k. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass während des Ablaufes der kontinuierlichen Fällung die. Temperatur auf mehr als 6o°C gehalten wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verweilzeit der Fällsuspension in den einzelnen Reaktionsbehältern zwischen 2 und k Minuten liegt.
— 5 — 0 0 9 8 1b /15 10
JC Unterlagen (An / SI Abs. 2 Nr. I Satz 3 ües Ana*runtf#0iB· v. *. .».0.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtverweilzeit der Fällsuspension in den zwischengeschalteten Wachstumsbehältern mehr als 50 Minuten beträgt.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Feststoffgehalt der Fällsuspension im ersten Wachstumsbehälter zwischen 15 und 25 g/l SiO0 liegt.
B. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Feststoffgehalt im zweiten Wachstumsbehälter 25 bis 50 g/l SiO2 beträgt.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Feststoffgehalt der Fällsuspension vor der Ansäuerung zwischen 50 und 85 g/l SiO2 liegt.
10. Verfahren naoh den Ansprüchen 1 bis 91 dadurch gekennzeichnet,, dass die Fällsuspension nach beendeter Fällung durch Ansäuerung mit Schwefelsäure bis zu einem pH-Wert >2 stabilisiert wird.
Frankfurt/Main, 3.IO.1969
Schn/Bi
009815/1510
Leerseite
DE19651542086 1965-10-20 1965-10-20 Verfahren zur kontinuierlichen Faellung von gelartigen Produkten,insbesondere Pigmenten,aus waessrigen Loesungen entsprechender Metallsalze Pending DE1542086A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DED0048464 1965-10-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1542086A1 true DE1542086A1 (de) 1970-04-09

Family

ID=7051194

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651542086 Pending DE1542086A1 (de) 1965-10-20 1965-10-20 Verfahren zur kontinuierlichen Faellung von gelartigen Produkten,insbesondere Pigmenten,aus waessrigen Loesungen entsprechender Metallsalze

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Families Citing this family (2)

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Publication number Publication date
US3482937A (en) 1969-12-09

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