DE1540775A1 - Stromzufuehrung fuer die Elektroden von Lichtbogenoefen,insbesondere Elektro-Reduktionsoefen - Google Patents
Stromzufuehrung fuer die Elektroden von Lichtbogenoefen,insbesondere Elektro-ReduktionsoefenInfo
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Description
- Stromzuführung für die Elektroden von Lichtbogenöfen, insbesondere Elektro-Reduktionsöfen Die Stromzuleitungen zu den Kontak-cbacken der Konleelektroden von Elektrolichtbogenöfen, insbesondere Elektro-Reduktionsöfen, wie sie der Herstellung von Ferrolegierunäen dienen, werden im allgemeinen als luftgekühlte Kupferschienen oder auch als wassergekühlte Kupferrohre verlegt. Da die Elektroden senkrecht beweglich sein müssen, muß ein Abschnitt der Stromzuleitungen beweglich ausgeführt werden, damit die Zuleitungen den Bewegungen der Elektroden folgen können.
- Für diesen Zweck werden Kupferseile oder Kupferbänder verwendet, die aus einer Anzahl dünner Kupferlamellen bestehen, Der Abstand zwischen der Stromhin- und -rückleitung ist aus konstruktiven Gründen verhältnismäßig groß,und außerdem liegen die Hin- und Rückleitungen- bei unterschiedlichem Stand der Elektroden bzw. der Kontaktbacken nicht in gleicher Höhe nebeneinander. Das führt dazu, daß sich das magnetische Feld der Zeitung ungünstiger ausbildet und dadurch den Reaktanzwiderstand unerwünscht erhöht. Besonders bei großen Stromstärken in Verbindung mit kleinen Spannungen fällt der induktive Widerstand in den Zuleitungen erheblich ins Gewicht, so daß der Leistungsfaktor stark absinkt. Erschwerend kommt hinzu, daß bei @. dem üblichen Aufbau der Öfen gerade die beweglichen Teile der Stromzuleitungen den heißen Ofengasen ausgesetzt sind. Die beweglichen Abschnitte befinden sich hierbei vielfach in den Gasabzugshauben, in denen trotz Einbau von ,Ventilatoren Temperaturen von 350 bis 500o 0 vorliegen. Dies führt zu einem starken Verzundern der einzelnen Kupferbänder oder -drähte der beweglichen Teile der Stromzuführungen, und sie müssen daher von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden, was neben einem Erzeugungsausfall erhebliche Störunken des OfenLar_6es zur rohe hat. Zweck aer #;rfindunö ist es, bewegliche Zuleitungen für den Strom, insbesondere hofier Stromstärke, zu den Kontaktbacken der Kohleelektroden. von Elri#,troöfen vorzuschlaLen, die diese Hängel nicht aufweisen und insbesondere eng beisammen liegen. Sie sollen aucn ohne Schwierigkeiten dort benutzt werden können, wo die Elektroöfen mit Gasabzugshauben versehen sind, Gelöst wird diese Aufgabe erfindungs"emäß dadurch, daß .für jede Elektrode der bewegliche, in an sich bekannter Weise aus Kupferseilen oder Kupferlamellen bestehende Abschnitt der Zuleitung, an einen Leiter in Form ein-,-r Schiene, eines Profiles oder eines Rohres angeschlossen ist, der im wesentlichen parallel zur -Slektrode verlaufend den Anschluß an die Kontaktbacke herstellt, In der Zeichnung sind schematisch bevorzuJte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
- Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt, Fig. 2 und 3 je ein waagerechter Schnitt durch eine Anordnung gemäß der Erfindung.
- In Fig. 1 sind bei 1 die Transformatoren angedeutet, von denen aus der bewegliche, in an sich bekannter Weise aus Kupferseilen oder Kupferlamellen bestehende Abschnitt 2 zum Leiter 3 führt. Dieser Leiter stellt den Anschluß an die Kontaktbacke 4 der Elektrode 5 her. Er verläuft hierbei im wesentlichen parallel zur Elektrode und gewinnt den Anschluß durch eine Kröpfung am unteren Ende. Wie ersichtlich, ist auf diese Weise der der Verzunderung besonders ausgesetzte bewegliche Abschnitt 2 der Zuleitung weit aus dem Bereich des Ofens und damit der Strahlung, sowie de heißen Gase gebracht. Im gewählten Beispiel ist ein Ofen mit einer Abzugshaube 6 angedeutet und wie ersichtlich, befinden sich die Abschnitte 2 oberhalb dieser Haube. Es gelingt auf diese Weise, die Temperatur an den beweglichen ijuleitungen auf höchstens 500 0 zu beschränken, Bei diesen Temperaturen tritt eine Verzunderung dieser Stromzuführungen nicht mehr ein. Es werden im übrigen Ventilatoren zur Kühlung der Stromleitungen überflüssig, und es fallen die für die Unterbringung dieser Ventilatoren erforderlichen Ausbauten an den Gasabzugshauben fort. Infolgedessen ist es möglich, die Abmessungen der Hauben der Ofenöffnung besser anzupassen, und dies führt zu einer Erleichterung der Beschickung und den sonstigen Arbeiten am Ofen. wie aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, ist es bei Anwendung der erfinderischen I#iaßnahme möglich, die Zuleitungen von dem oder den Transformatoren mit ihren beweglichen Abschnitten jeweils zur Mitte zv: isciien zwei Elektroden zu führen. Auf diese Meise kann der Äbstand zwischen der Hin- und Rückleitung klein gehalten werdeng und es ergeben" sich auf -diese -Weise kleinere heaktanzwiderstönde, als bei. den bisheri"en Anoränungen. Bei der Ausgestaltung der Erfindung ist es ferner möglich, insbesondere für Üfen mit höher Leistung die heiter 3 iait einem den Strom gut leitenden metallischen Werkstoff, wie zum Beispiel Kupfer oder Aluminium, zu umgießen.
- Hierzu können sowohl die reinen Hetalle als auch Legierungen benutzt werden. Der Leiter 3 kann ein Rohrbündel sein, das zweckmäßigerweise metallisch umgossen wird. Auf diese Weise wird in einfacher Weise ohne Klammern oder dergleichen der Zusammenhalt gier j#iiizelleiter gewährleistet, wobei uer uriibo:Dserie I@iLzritcl sich an der Stromleitung beteiligt. Außerdem kann der Leiter 3 auch ganz aus Metallguß hergestellt werden. In den zeichnerisch dargestellten Beispielen sind Öfen gewählt worden mit drei Elektroden in Dreiecksanordnung. Es ist aber auch möglich, die Haßnahmen gemäß der Erfindung bei Öfen änzüwrehden,-" di:e mehr als drei Elektroden aufweisen* gleichgültig ob es sich hierbei um Öfen für die Herstellung von Karbid, Stahl oder Ferrolegierungeng d.h. also für den letztgenannten Fall um sogenannte Elektro-Reduktionsöfen handelt.
Claims (1)
- fatentansprüehe 1. Bewegliche Zuleitung des Stromes, insbesondere hohe Stromstärke zu den Kontaktbacken der Kohleelektroden von Blektrolichtbogenöfen, insbesondere mit Gasabzugshauben, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Elektrode (5) der bewegliche, in an sich bekannter Weise aus Kupferseilen oder Kupferlamellen bestehenue Abschnitt (2) der Zuleitung an einem Leiter (3) in Form einer Schiene, eines Profils oder Rohres angeschlossen ist, der im wesentlichen parallel zur Elektrode (5) verlaufend, den Anschluß an die Kontaktbacke (4) herstellte 2, Zuleitung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Zuleitungsabschnitte (2) bei Öfen mit Abzugshauben (6) oberhalb dieser Hauben angeordnet sind, 3. Zuleitung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungen von dem oder den Transformatoren (1) mit ihren beweglichen Abschnitten (2) jeweils zur Ylitte zwischen zwei Elektroden (5) geführt sind. 4. Zuleitung nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet daß die Leiter (3) metallisch umgossen oder völlig als Gußkörper ausgebildet sind. 5. Zuleitung nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter (3) als metallisch umgossenes Rohrbündel ausgebildet ist,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0041728 | 1964-10-08 |
Publications (1)
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| DE1540775A1 true DE1540775A1 (de) | 1970-01-08 |
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ID=7126751
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|---|---|---|---|
| DE19641540775 Pending DE1540775A1 (de) | 1964-10-08 | 1964-10-08 | Stromzufuehrung fuer die Elektroden von Lichtbogenoefen,insbesondere Elektro-Reduktionsoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1540775A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3630861A1 (de) * | 1986-09-08 | 1988-03-17 | Mannesmann Ag | Elektrodentieffassung |
-
1964
- 1964-10-08 DE DE19641540775 patent/DE1540775A1/de active Pending
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